Ich will helfen
Herr Erdmann entdeckt den SKM

Erdmann - Herr Erdmann Gestatten? Erdmann, Herr Erdmann! Seit Ende Oktober bin ich Gast beim SKM. Mein Wunsch ist es, möglichst viel von diesem Verband und seiner Arbeit kennenzulernen. Deshalb bin ich dauernd auf Achse. Manchmal schwirrt mir ganz schön der Kopf von den ganzen Eindrücken und den vielen neuen Wörtern und Abkürzungen. Aber Spaß macht’s auf jeden Fall. Was ich alles erlebe? Hier steht’s!  

 

12.12.16
Ausgebrannt

Freunde, ich will ehrlich zu Euch sein. Das Tempo der ersten Wochen und Monate beim SKM hat an mir gezerrt. Ein Termin jagte den nächsten. So viele Angebote, wo ich überall mit hin konnte. Eine Anfrage nach der nächsten. So spannend alle Termine, Veranstaltungen, Gespräche und Begegnungen auch waren, für ein Erdmännchen wie mich, wurde es einfach zu viel. Und bevor die Erschöpfung krankhafte Formen angenommen hat, bin ich ausgestiegen und habe einige Wochen frei genommen. Rüdiger Jähne und Stephan Buttgereit erzählten mir, dass Selbstfürsorge nicht gerade eine männliche Stärke sei und ich deshalb gut auf mich aufpassen solle. Das habe ich nun also gemacht. Und die Energie ist zurückgekommen, dennoch lasse ich es weiter langsam angehen. Hier seht Ihr mich in Berlin bei der Veranstaltung: Vater sein braucht Zeit. Das passte gut zu meiner Situation. Väter und Mütter brauchen Zeit um alle Anforderungen der Familie zu vereinbaren. Hier lag der Fokus nun bei den Vätern und deren Wüsche und Bedürfnisse. Ich hoffe, die passen auch gut auf sich auf, denn ich weiß jetzt, dass das gar nicht immer so leicht ist.

3.9.16
Betreuertag des SKM – Diözesanvereins Trier e.V.

Ich war zum Besuch beim Betreuertag des SKM – Diözesanvereins Trier e.V.
Es war ein rauschendes Fest. Also, dort wurde kein Alkohol getrunken. Aber die Stimmung war super.
180 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer folgten der Einladung des SKM – Diözesanvereins Trier e.V. zu einem Dankeschöntag ins Robert Schuman Haus in Trier.

Der SKM – Diözesanverein Trier e.V. vertritt die Interessen der ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer und übernimmt die fachliche Begleitung der 20 örtlichen Betreuungsvereine in Trägerschaft der SKM – sowie der SKFM – Ortsvereine, der SKF – Ortsvereine und der Ortscaritasverbände.
Bernd Walter, Vorsitzender des SKM – Diözesanvereins Trier e.V., begrüßte die Gäste und würdigte die häufig sehr schwierige Arbeit der gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuer. Stefanie Löwen, Diözesanreferentin, dankte den Gästen für das große Engagement und stellte Pater Albert Seul O.P. als neuen Geistlichen Beirat des SKM – Diözesanvereins Trier e.V. vor.
Pater Albert Seul O.P. wies auf die Barmherzigkeit als eine Eigenschaft des menschlichen Charakters hin. Betreuerinnen und Betreuer öffnen ihr Herz fremder Not und nehmen sich ihr an.
Prälat Franz Josef Gebert betonte in seinem Grußwort die vertrauensvolle Zusammenarbeit des Caritasverbandes im Bistum Trier und des SKM –Diözesanvereins Trier e.V. im Bereich der gesetzlichen Betreuungen. Prälat Gebert überreichte den Gästen die Honiggabe, die zum diesjährigen Jubiläumsjahr 100 Jahre Caritasverband im Bistum Trier vorbereitet wurde, mit den Worten: „Freundliche Worte sind wie Wabenhonig, süß für den Gaumen und heilsam für den Leib.“
Dieter Burgard, Bürgerbeauftragter des Landes Rheinland – Pfalz, dankte den ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern für die wichtige und wertvolle Aufgabe. Der weiß, wovon er spricht. Er ist 2. Vorstandsmitglied beim SKFM Wittlich e.V. und führt selbst Betreuungen.
Musikalisch wurde der erste Teil der Veranstaltung umrahmt durch das Flötenduo Gerda Koppelkamm-Martini und Liane Lützig, die Werke von Armand Vanderhagen, Carl Stamitz und Raymond Guiot darboten. Die beiden Damen waren echte Profis.
Dr. med. Lorenz Fischer, Chefarzt der Abteilung für Schmerz- und Palliativmedizin des Mutterhauses der Borromäerinnen in Trier, informierte zur Patientenverfügung – Möglichkeiten und Grenzen – und zog die aktuelle Rechtsprechung mit ein. Er betonte die Wichtigkeit der Gespräche mit den behandelnden Ärzten und die konkrete Beschreibung der Wünsche. Das ist alles recht kompliziert. Ich glaube ich muss mir das nochmal erklären lassen. Am besten gehe ich da zu einem Betreuungsverein in meiner Nähe.
Marcel Adam, einer der bekanntesten Chansonniers, Liedermacher, Komponisten aus dem nordfranzösischen und süddeutschen Bereich bot mit „La Fine Equipe“ ein unvergessliches Musikerlebnis. Die Texte waren alle sehr schön, aber das Lied an seine Oma und vom „Es“ hat mir besonders gut gefallen.
Sein Konzert endet immer mit „Von guten Mächten wunderbar geborgen“.
Gemeinsam mit dem bekannten saarländischen Gitarristen Christian Conrad und Christian Di Fantauzzi einem großartigen Akkordeonisten aus Frankreich bot er ein Programm mit Geschichten, die das Leben schreibt. Marcel sang die Texte in französischer Sprache, saarländisch/lothringisch und deutsch.
Am Nachmittag, nach einem gemeinsamen Mittagessen und Zeit zu Gesprächen, traten die Gäste den Heimweg in Rheinland-Pfalz und auch ins benachbarte Saarland an.

13.08.16
Haldern Pop Festival

haldernEs ist Ferienzeit. Und ich langweile mich. Rüdiger Jähne konnte mein Jammern nicht mehr ertragen und bot mir an, ihn zu einem Musikfestival zu begleiten. Und ich muss sagen: Langweilig war es dort nicht. Regen am Donnerstag, Erwachsene Menschen, die im Matsch spielen. Männer, die sich vor der Bühne aggressiv schubsen und offensichtlich viel Spaß daran haben. Und Rüdiger Jähne war immer mitten drin. So kannte ich Ihn noch gar nicht. Mir hat es total gut gefallen, obwohl so viele Leute über drei Tage auf engem Raum miteinander zelten und feiern, waren alle auffallend nett, freundlich und respektvoll miteinander. Oft hatte ich den Eindruck, dass unter Menschen alles immer kompliziert ist. Das war diesmal anders. Wenn ich schlafen wollte, schlief ich, wenn ich essen wollte aß ich, wenn ich tanzen wollte tanzte ich. Ich wäre gerne noch länger geblieben, aber die anderen sagten mir, dass es auch zum Zauber gehört, dass er nicht immer verfügbar ist. Aber schön wars… ich hoffe, ich kann nächstes Jahr wieder mit…

01.08.16 Berlin Tegel
Konzepttag zum „Knastprojekt“

Hallo liebe Freunde, Ich bin schon viel mit dem SKM rumgekommen und ich glaube, Ihr habt inzwischen einen ganz guten Überblick, was der SKM alles so macht. Dazu kommen auch immer wieder neue Projekte. Ich war letzte Woche mit Stephan Buttgereit und Rüdiger Jähne in Berlin-Tegel. Dort gibt es ein großes Gefängnis. Männer, die bald entlassen werden, bekommen in der Zeit vorher schon Ausgang. Oft wissen sie jedoch nach langer Haftzeit gar nicht wo sie hingehen könnten. Das hat uns ein ehemaliger Gefangener erzählt. Mit den Männern von der Gefängnisseelsorge haben wir nun überlegt, ob man für diese Männer nicht einen Treffpunkt einrichten kann, wo sie hinkommen und auch mit jemandem reden können, wie sie sich ihr Leben in Freiheit später vorstellen. Viele Männer haben auch Angst, sich wieder mit den falschen Leuten zu treffen und wieder straffällig zu werden. Ich habe darüber noch nie nachgedacht. Aber es ist ja eigentlich logisch, dass man auch Angst hat, wenn man lange im Gefängnis war, ob man in Freiheit dann auch wieder klar kommt. Heute haben wir uns ein Konzept dazu überlegt. Ich bin jetzt schon gespannt, was dabei rauskommt. Ich halte Euch auf dem Laufenden.  

07.07.16 Trier
Rückenwind feiert Jubiläum

Rückenwind – Hilfen für AngehöIMG_5615rige Inhaftierter feierte das fünfjährige Jubiläum und ich war dabei. Ich habe am 09.02.2016 schon mal über Rückenwind berichtet. In Trägerschaft des SKM – Diözesanvereins Trier e.V. ist die Anlaufstelle für Angehörige vis a vis der Justizvollzugsanstalt (JVA) Wittlich eingerichtet. Vom Jubiläum gibt es viel Interessantes zu berichten. Der Vorsitzende des Caritasverbandes für die Diözese Trier, Herr Prälat Franz Josef Gebert, und Herr Diakon Thomas Reichert wiesen auf das Jahr der Barmherzigkeit hin und betonten, dass 12 ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen neben Frau Bonifas als hauptamtliche Kraft Dienst am Nächsten leisten. Das ehrenamtliche Engagement des Teams Rückenwind wurde durch den Diözesanvorsitzenden Herrn Bernd Walter und die Diözesanreferentin Frau Stefanie Löwen mit dem Überreichen einer Urkunde und einem besonderen Dank gewürdigt. 8 Teammitglieder sind von Beginn an dabei. Sie sind Ansprechpartner am Besuchersamstag, betreuen die Geschäftsstelle und – das ist ganz wichtig -sind für die Kinder da, betreuen diese und spielen mit ihnen während die Erwachsenen in der JVA sind. Die Anlaufstelle ist sehr gut vernetzt, so dass die  Anfragenden zu weiteren Hilfen vermittelt werden können. Ich kann es kaum glauben! Rund 10.000 Kontakte zu Angehörigen gab es in den vergangenen 5 Jahren. Beim Jubiläum hat Frau Eva Kerwin, Referentin der Bundesarbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe aus Bonn, besonders auf die Situation der Kinder von Inhaftierten hingewiesen. Grüße vom Bundesverband überbrachte Herr Marius Stark (Referent a.D.), der von Beginn an sich für Rückenwind stark gemacht hat. Viele Spender helfen mit unterschiedlichen Aktionen, so auch der Schirmherr der Veranstaltung, der Bürgerbeauftragte des Landes Rheinland – Pfalz, Herr Dieter Burgard. Zwischen den Beiträgen spielte ein Gitarrenduo wunderschöne Musik. Am Ende haben wir uns bei leckeren Häppchen und Getränken gut und lange unterhalten und ich habe weitere Kontakte geknüpft. Portraet_Jaehne_Ausschnitt

20.06.16 Trier
Eine Weingeschichte in zwei Episoden. Episode Zwei:  Der Weingenuss schlägt zurück

Wein2 Die unkritische Auseinandersetzung mit meinem Trinkverhalten sollte nicht folgenlos bleiben. Und um ehrlich zu sein, habe ich keine Erinnerung mehr daran, wir der Abend endetet, aber die geleakten Fotos verdeutlichen eindrücklich, dass es kein rühmliches Ende sein sollte. Ach, wie ich mich schäme… So habe ich es mir nicht vorgestellt. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich mich über meine fehlende Erinnerung freuen oder sorgen soll. Eines weiß ich jedoch nun mit Gewissheit. Ich kenne nun den Preis des Weingenusses. Und so schön der Rausch anfangs war, so schmerzhaft sind nun die Folgen. Gut, dass die Kollegen mich gut nach Hause gebracht haben. Ich habe meine Lektion gelernt… Wenn ich wieder nüchtern bin, lasse ich wieder von mir hören.

Eine Weingeschichte in zwei Episoden. Episode 1: Das Erwachen des Genuss.

Freunde in aller Kürze. Die Vertreterversammlung war klasse. Es wurde ein Vorstand gewählt und viel erzählt. Das steht alles auf der SKM Homepage: www.skmev.de Ich möchte Euch von was anderem Berichten. Am Samstag machten wir eine Weinprobe in Trier und welche Köstlichkeit benetzte an jenem Abend meinen Gaumen. Wein Ja! WEIN! Welch herausragende Errungenschaft der Menschen, um Trauben zu verkosten. Für mich war es das erste Mal, dass ich mich auf diese Art dem zauberhaften Nektar der Götter zuwendete. Nie trank ich Reineres. Nie erlebte meine Zunge eine vergleichbare geschmackliche Dimension der Getränkeverkostung. Die SKM Kolleg(inn)en waren amüsiert von meiner Begeisterung. Ich verstehe nicht, warum Wein nicht das einzige Getränk der Menschen ist. Währende sie sogar das ein oder andere Glas stehen ließen, ließ ich meiner Leidenschaft freien Lauf. Trotz eindringlicher Warnungen… Fortsetzung folgt…

16.06.16 Düsseldorf
Auf nach Trier

So, mein Koffer ist wieder Mal gepackt und nach kurzer Verschnaufpause bin ich heute schon wieder auf dem Weg. Es geht nach Trier zur SKM Vertreterversammlung. Wieder so ein langes Wort. Dort treffen sich Vertreter aus allen Diözesen und besprechen, was alles so im Verband geschieht. Der SKM ist ein demokratischer Verband, deshalb wird dort der neue Vorstand für die nächsten Jahre gewählt. Sowas finde ich ja immer spannend. Ich bin schon gespannt, wer von den Alten und Neuen gewählt werden wird. So, jetzt muss ich mich aber wirklich langsam auf den Weg machen. Ich melde mich aus Trier, wenn es was Neues gibt!  

28.05.16 Leipzig
Echte Männer reden.

Ihr wisst ja, dass mich aus eigener Betroffenheit das Männerthema besonders interessiert. Deswegen habe ich mich gefreut, dass Rüdiger Jähne auf dem Katholikentag das Männerthema beworben hat. Mit Speck fängt man sprichwörtlich Mäuse und Männer fängt man mit Bier. Das funktioniert wirklich! Dabei kam man (und frau) gut ins Gespräch und eigentlich alle finden es gut, dass der SKM Beratung für Jungen und Männer macht. Ich habe mich auch gut unterhalten und ich habe wohl auch einen Freund gefunden. Olaf Oachkatzl ist für den Katholikentag aus Tirol gekommen. Wir haben festgestellt, dass die Männerthemen und Probleme überall ähnlich sind. Und es war total gut, mit ihm zu reden. Von Mann zu Mann. Es stimmt schon was sich der SKM überlegt hat: Echte Männer reden.  

27.05.16 Leipzig
Seht, da ist ein Erdmännchen

Freunde, es ist der Wahnsinn. Ich bin mit der ganzen Truppe in Leipzig auf dem 100. Katholikentag. Seit 1848 treffen sich die Katholiken in Deutschland regelmäßig und sprechen über aktuelle gesellschaftliche Fragen und über Themen rund um den Glauben. Und es sind alle hier! Wir haben einen Stand mit den anderen Caritas Fachverbänden In Via, SkF und CKD. (Was das ist, findet ihr im Internet). Am Mittwoch zur Eröffnung war der Bundespräsident da und dann hat auch der Papst über Leinwand gegrüßt. Der hat deutsch gesprochen, was aber ganz schön schwer zu verstehen. Donnerstag haben dann die Stände geöffnet und man konnte sich in der ganzen Stadt informieren, was in katholischen Welt so passiert. Und natürlich spielte auch die Männerarbeit eine Rolle. Beim MANNifest haben wir bei eine guten Abendessen über die Wichtigkeit der Männerarbeit gesprochen. Rüdiger Jähne hat sich gefreut, er konnte seine Männerbroschüre verteilen, die er gerade fertig hatte. So, ich muss los. Um 14 Uhr ist Empfang bei uns und ich muss noch was vorbereitet.

19.05.16 Münster
Dialog in der Moschee

Gestern war ich bei der 14. Münsteraner Konflikttagung zum Thema: Gewalt und Extremismus begegnen – Prävention und Intervention. Die in Münster habe sich zu einem großen Netzwerk zusammengeschlossen. Auf dem Konflikttag ging es besonders die Radikalisierung von Jugendlichen und wie diese gezielt angeworben werden. Ich war ganz schon erschrocken, wie professionell da oft vorgegangen wird. Und die Jugendlichen haben oft keine Idee, worauf sie sich da einlassen. Ich war bei dem Workshop: „Dialog in der Moschee“. Das war spannend. Ich war das erste Mal in der Moschee und fand sie wirklich schön und beeindruckend. Der Mann, den wir da getroffen haben, war sehr nett und hat uns viel vom Gemeindealltag erzählt und sich viel Zeit genommen unsere Fragen zu beantworten. Für Gewalt und Extremismus ist dort kein Platz. So. Nächste Woche geht’s mit alle Mann und Frau nach Leipzig zum Katholikentag. Ich werde Euch berichten!

03.05.16 Düsseldorf
Man kann nicht alles  haben

20160503_124110Ich habe Euch ja schon von meiner Assistentin erzählt. Sie spricht inzwischen ganz gut „menschlich“ und hat sich auch einen Namen gewählt: Erdmute Erdfrau. So ein Vorname ist ja schon charmant, vielleicht lege ich mir auch noch einen zu. Die Verstärkung ist auch Don Alfredo aufgefallen.Was er und die anderen so treiben seht ihr unter: http://fred-around-the-world.de Ich glaube er beneidet mich ein wenig, um meine weibliche Unterstützung. Tja, dafür wäre ich auch gerne auf einer spanischen Insel unterwegs. Überhaupt! Wo der schon überall war. Toll! So hat halt alles seinen Preis. Wir müssen und immer aufs Neue entscheiden, was wir wollen und dafür an anderer Stelle auf etwas verzichten. Ich hoffe, dass ich DonAlfredo mal kennenlerne, am liebsten auf einer spanischen Insel. Dann nehme ich auch die Erdmute mit. Mal schauen, ob das klappt…  

28.04.16 Ludwigshafen
Trier meets Speyer

Spyer meets Trier Liebe Grüße aus Ludwigshafen, hier war ich am 21. April zu Gast bei der Tagung „SKM – Diözesanverein Trier e.V. meets SKFM – Diözesanverein Speyer e.V.“. Die beiden Diözesanreferenten Frau Stefanie Löwen aus Trier und Herr Michael Neis aus Speyer hatten die Querschnittsmitarbeiter der rheinland-pfälzischen Betreuungsvereine eingeladen. Die Diözesanstellen übernehmen die fachliche Begleitung der örtlichen Betreuungsvereine in Trägerschaft der SKM/SKFM – Ortsvereine, von SKF – Ortsvereinen und Orts – Caritasverbänden und nehmen die Interessen der ehrenamtlich tätigen Betreuer wahr. Die Querschnittsmitarbeiter der Betreuungsvereine beraten insbesondere ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer und beraten Angehörige, Betreute und interessierte Menschen über Betreuungsangelegenheiten. Sie informieren über das Betreuungsrecht und Vorsorgevollmachten und vermitteln Betreuungen an Ehrenamtliche. Als Referent war Herr Achim Rhein, Mitarbeiter der für die Aufsicht zuständigen überörtlichen Betreuungsbehörde beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz (LSJV Mainz), eingeladen. Regelmäßig wird die Arbeit der Vereine vom Landesamt überprüft, da das Landesamt die Vereine für die geleistete Arbeit in Rheinland – Pfalz fördert. Mit den regelmäßig neu abzuschießenden Qualitäts- und Leistungsvereinbarungen werden die neuen Aufgaben, die die Vereine haben, berücksichtigt. Die neuen Anforderungen des Landesamtes stellte Herr Rhein vor. Die Arbeit muss SMART sein! Ein schwieriges Wort: SMART ist die Abkürzung für Spezifisch – Messbar – Akzeptabel – Realistisch – Terminiert. Es wurde viel diskutiert. Die Tagung fand im Heinrich Pesch Haus Bildungszentrum in Ludwigshafen statt. Das Essen war echt lecker und einen schönen Park, den wir bei sonnigen 20 Grad genießen konnten, gab es dort auch.

25.04.16 Klausen
Stress, Stress, Stress. Der Name ist Programm

Am 7. und 8. April war ich eingeladen zum Workshop zum Thema „Stressbewältigung in Beruf und Alltag – Stress, das wollen wir doch mal sehen“. Ich war gespannt, was mich dort so erwartet. Der Referent war Herr Walter Stephany, der als Verhaltenstrainer und Lehrtrainer für gesundheitsorientierte Stress und Konfliktbewältigung ganz viele Jahre Berufserfahrung hat. Die Teilnehmer waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreuungsvereine. Ich hab dann gefragt, was die Menschen arbeiten. Also die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Menschen in verschiedenen Lebens- und Konfliktsituationen und in rechtlichen Fragen Beratung, Hilfe und Beistand. Hier sind oft ganz kurzfristig Entscheidungen zu treffen. Das kann zu Stress führen. Für den Referenten bedeutet Stressbewältigung aktive Gesundheitsfürsorge sowie den Ausbau persönlicher Handlungskompetenzen. Erschrocken war ich, als ich hörte, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Stress zu einer der größten Gesundheitsgefahr der heutigen Zeit erklärt hat. Im ersten Modul fragten wir, was verstehen wir unter Stress? Wieso ist Stress gefährlich? Und was hat Stress mit mir selbst zu tun? Ich habe erkannt: Ich bin nicht hilflos ausgeliefert! Im 2. Modul erarbeiteten und trainierten wir wirkungsvolle Interventionstechniken bei Akut-Stress. Stress ist individuell und jeder Mensch muss eigenen Techniken entwickeln. Der Workshop fand im Klostergut in Klausen statt. Das ehemalige Dominikanerkloster hat einen privaten Eigentümer. Die Familie Sanders führt dort ein Weingut. Dort wird auch Sherry produziert mit dem Namen S.Herry. Wir haben in der schönen Klosterkapelle getagt. Gut verpflegt wurden wir im ehemaligen Refektorium des Klosters.  

22.04.16 Barcelona
Gegen CETA und TTIP

Ich habe mich diesmal alleine auf die Reise gemacht. Da ich als Erdmännchen nicht so groß bin, komme ich gut als leichtes Gepäck unter und habe mir die Chance nicht nehmen lassen bei den Veranstaltungen gegen Ceta und TTIP dabei zu sein. Daher möchte ich nache Barcelona fliegen stellvertretend für den SKM an der Veranstaltung teilnehme. Ich freue mich, dass ich schon so viel Vertrauen im Verband genieße. Wenn Ihr mehr zu Ceta und TTIP erfahren wollt und warum wir dagegen sind, klickt hier!

18.04.16 Düsseldorf
Ich kriege Unterstützung

Ihr habt sicher schon gemerkt, dass ich mich in letzter Zeit etwas rar gemacht habe. Was soll ich sagen? Es gibt einfach viel zu tun. Die Arbeitsbelastung hat auch der SKM erkannt, so dass mir nun Unterstützung zuteilwird. Ich habe eine Assistentin bekommen! Vielleicht denken jetzt einige von Euch: Typsich! Der ErdMANN kriegt ´ne Frau zur Sekretärin. Es stimmt, dass ich ein Männchen bin und sie ein Weibchen ist. Aber sonst sind Eure Gedanke an dieser Stelle sehr menschlich. Wir Erdmännchen denken nicht so. Sie war einfach die beste Kandidatin für den Job. (So wie bei uns die besten Augen nach den Vögeln Ausschau halten) Ich freue mich sehr über die kompetente Verstärkung. Wir bräuchten jetzt nochmal Eure Hilfe. Meine Assistentin lebt noch nicht so lange unter Menschen und hat noch keinen Namen. Wir wären Euch daher für Ideen wirklich sehr sehr dankbar! Schickt uns einfach Euren Vorschlag!

11.04.16 Neuss
Ich war auch in Neuss dabei!

NJMTFreunde, was für ein Stress. Ich entschuldige mich, dass ich so lange nichts von mir hören ließ. Meine engsten Verbündeten Rüdiger Jähne und Stephan Buttgereit hatten ganz schön zu tun und irgendwie blieb da wenig Zeit für mich. Ein Grund hierfür war der Fachtag in Neuss. Rüdiger Jähne hat viel vorbereitet und selber auch einen Vortag gehalten. So aufgeregt habe ich ihn noch nicht erlebt. Aber schon verständlich, wenn man vor 80 Leuten einen Vortrag hält. Hat er aber gut gemacht und von der Aufregung hab ich dann auch nicht viel gemerkt, auch bei den anderen nicht, wir Markus Theunert oder Claudia Welp. Ganz viele haben über Männerpolitik, Männerarbeit und Netzwerke gesprochen. In Neuss gibt es Männerarbeit schon seit über 25 Jahren und in Münster auch schon seit 10. Sonst wurde zum Fachtag ja schon viel erzählt, dass ihr nachlesen könnt. Rüdiger Jähne und Stephan Buttgereit waren stolz, dass alles gut geklappt hat und viele erzählten, dass Ihnen der Tag gut gefallen hat. Mir auch! Ich freue mich, dass es nun wieder mehr Zeit für mich gibt. Ich melde mich jetzt wieder öfter. War gerade wieder alleine unterwegs, diesmal in Trier. Davon erzähl ich beim nächsten Mal.  

 

24.03.16 Düsseldorf

Frohe Ostertage 20160324_103808_resized In der Küche habe ich Papiersträuße gefunden. Ich habe erfahren, dass es Osterblumen sind und dass die Menschen jetzt das Osterfest feiern, wo Eier versteckt werden, die man dann suchen muss. Und ein Hase scheint auch eine wichtige Rolle zu spielen. Für mich gibt das alles keinen Sinn. Ein Hase? Verpackte Blumen, versteckte Eier…? Wir Erdmännchen mögen Eier sehr gerne, aber wir verstecken sie nicht selbst. Aber gut, Rüdiger Jähne erzählt mir dann noch, dass die Menschen am Osterfest die Wiederauferstehung von Jesus Christus feiern. Jesus hat sich für die Sünden der Menschen geopfert und ist wieder auferstanden. Die Geschichte um Jesus scheint umfangreich zu sein. Rüdiger Jähne empfiehlt mir das Mal nachzulesen und hat auch eine Buchempfehlung bei der Hand. Das kenne ich schon von Gesprächen mit Stephan Buttgereit. Jesus war ein toller Mensch, der bereit war für seine Überzeugung zu sterben und hat viele Leute bis heute tief beeindruckt. Das finde ich auch beeindruckend. Dann halte ich es heute Mal wie die Menschen und wünsche Euch auch im Namen des SKM- Bundesverbandes erholsame und frohe Ostertage.    

 

18.03.16 Überall

Sitzungen, Gespräche und Termine Sitzungsstress Huch, was ist denn hier passiert? Tja. Manchmal weiß ich gar nicht wo mir der Kopf steht. Beim Bundesverband jagt eine Sitzung die nächste. Bundesforum Männer, Geschäftsführerkonferenz, Mitgliederversammlung in Köln. Meine Herren, da kann man schon Mal durcheinander kommen. Aber ich gehe tapfer weiter mit, denn es ist immer spannend und ich lerne sehr viel. Der SKM kümmert sich besonders um die Leute, die auf Unterstützung angewiesen sind. „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ ist Handlungsmaxime und politischer Auftrag. Das gefällt mir. Da muss man auch Politik machen und sich mit diesen Menschen solidarisch zeigen, auch wenn es bei Manchen auf Unverständnis stößt. Ich glaube, dass ist in der heutigen Zeit umso wichtiger und freue mich, dass sich der SKM hierfür einsetzt. Auch wenn das heißt so viele Sitzungen zu haben. Aber ich habe ja schon gelernt, dass man nur Miteinander Dinge zum Guten verändern kann. Und dafür braucht man dann auch Zeit.    

 

14.03.16 Berlin Bundesforum Männer

Am Freitag war ich mal wieder in Berlin. Und ich habe inzwischen gelernt, dass es dann meistens um Politik geht. Und so war es auch diesmal. Ich war mit Rüdiger Jähne und Stephan Buttgereit bei der Mitgliederversammlung des Bundesforum Männer. Zum Bundesforum gehören ganz viele verschiedene Gruppen, die sich in Deutschland mit Männerarbeit beschäftigen. Dazu gehören z.B. die katholische und evangelische Kirche, Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaften, Schwulen- und Lesbenverbände, Gesundheitsverbände, Vätervertreter und noch viele mehr. Insgesamt 33 verschiedene Gruppen. Und der SKM ist natürlich auch dabei. U.a. ging es um Männer als Opfer von Gewalt, um Beschneidung von Männern und um Projekte für männliche Flüchtlinge. Es wurde viel diskutiert und abgestimmt. Rüdiger Jähne erzählte mir, dass Demokratie anstrengend ist. Dafür haben die Ergebnisse oft eine breite Basis, die von vielen mitgetragen wird. Das verstehe ich und finde, dass sich die Arbeit dann ja lohnt.    

 

08.03.16 Texel

Gute Freunde GuteFreundeHeute stand die obligatorische Wanderung zum Leuchtturm an. Ein absolutes Muss wenn man auf Texel ist. Gut, dass ich nicht alleine unterwegs war. Wie es schon zutreffend im Prediger/Kohelet 4.9 ff in der Bibel steht sind zwei besser dran als einer alleine. Daher wurde ich in den Dünen davor geschützt, dass die Möven mich als Mittagsmahlzeit verspeist haben und am Strand gab es eine helfende Hand, die mich davor beschützt hat vom Wind in die Nordsee geblasen zu werden. Alleine hätte ich den heutigen Tag nicht gemeistert. Aber zusammen hat es Spaß gemacht 🙂          

 

 

 

 

03.03.16 Texel

Biblische Phänomene Heute war ich in den Dünen wandern. Echt tolle Landschaft bei wunderschönem Sonnenschein. Dabei habe ich ein „biblisches“ Phänomen entdeckt. Nicht in der Wüste, sondern hier in den Dünen entspringt ein Bach mit Süßwasser. Da ich ja das richtige Equipment anhatte, habe ich mich mitten hinein gewagt. Anschließend habe ich mich mit dem hier traditionellen Apfelkuchen und Kaffee gestärkt. So lässt es sich leben!              

 

 

 

 

 

01.03.16 Unterwegs Privilegiert

PrivilegiertHeute habe ich meinen ersten Urlaubstag beim SKM. Mit der Fähre geht es rüber nach Texel. Da Erdmänner nicht häufig auf Fähren zu finden sind, bin ich natürlich etwas aufgeregt. Gut, dass ich die Schwimmweste gleich an habe, obwohl die Fähre einen sehr guten Eindruck macht. Wusstet ihr eigentlich schon, dass sich weniger als 5% der Weltbevölkerung eine Erholungsreise leisten können. Das habe ich in der Zeitung „Aufatmen“ (Ausgabe Feb. 2016) gelesen. Also freue Ich mich auf mein Privileg, eine Woche Urlaub auf einer Insel zu machen. Texel ich komme!    

 

24.02.16 Zuhause Homeoffice

Homeoffice „Mache ich was falsch? Während meine Geschwister sich an den schönsten Stellen der Erde tummeln, gehe ich anscheinend als einziger einer geregelten Beschäftigung nach? Ok, ok, Frida scheint auch im Büro oder auf Messen zu sein und Jack macht beim Fahrsicherheitstraining mit. Aber wie es sich liest, haben Manfred und Don Alfredo das große Los gezogen. Ja, ja, das Leben ist halt nicht gerecht, das bekomme ich hier im Alltag an ganz vielen Stellen mit. Oft ist es halt Glück und Zufall im Leben genau an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt geboren und aufgewachsen zu sein. Keiner von uns konnte sich seine Eltern, sein Geburtsland und den Zeitpunkt seiner Geburt aussuchen. Alles nur ein Geschenk und Gnade wenn man es gut getroffen hat. Hier beim SKM treffe ich auf viele Menschen, die in dieser Beziehung Pech hatten und mit den Folgen klar kommen müssen. Übrigens habe ich gehört, dass ich hier beim SKM auch Urlaub bekomme. Ende Februar soll ich die erste Woche bekommen. Ich werde mich dann mal aus dem Urlaub melden :- ). Bis dahin gönne ich meinen Geschwistern ihre tollen Erlebnisse und bin auf ihre weiteren Erlebnisse gespannt. So, nun muss ich mich im Homeoffice schnell wieder an die Arbeit machen.“  

 

20.02.16 Köln Diözesanvorsitzendenkonferenz

DVK Am Wochenende war ich auf der Diözesanvorsitzendenkonferenz. Und ich habe das ganze Wochenende gebraucht, um mir das Wort zu merken. In Köln haben sich alle Vorsitzenden und Referenten der Bistümer getroffen. Die machen das einmal im Jahr und besprechen, was alles so im Verband passiert. Viele der Vorsitzenden machen das ehrenamtlich. Einfach, weil sie es wichtig finden, was beim SKM passiert. Und weil es den SKM in ganz Deutschland gibt, muss man sich immer wieder treffen und überlegen, was es so zu tun gibt und um Erfahrungen auszutauschen. Ich war beeindruckt, in wie vielen Themengebieten und Gremien sich der SKM beteiligt. Es ging um rechtliche Betreuung, Männerarbeit, Flüchtlinge, Armut und einiges mehr. Das wird auch noch alles von Reiner Klaes aufgeschrieben. Und das alles am Wochenende. Am Abend hat mich Rüdiger Jähne mit in den „Fringstreff“ genommen. Auch da wurde noch diskutiert. Die Konferenz war in Köln und es wurde über Pils und Kölsch diskutiert. Wir Erdmännchen trinken ja keinen Alkohol, daher konnte ich nicht wirklich mitreden.  

 

16.02.16 Bad Honnef AG Jungen- und Männerarbeit

Gestern war ich mit Rüdiger Jähne unterwegs. Er ist Referent für Jungen- und Männerarbeit beim SKM. Ein Thema, dass mich als Erdmännchen besonders interessiert. Gestern hat die AG für Jungen- und Männerarbeit des SKM stattgefunden. Klar, dass der da dabei sein will. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt. Manchmal ist der Ton unter Männern ja rau, aber die Männer vom SKM waren wirklich alle sehr nett und sind sehr freundlich miteinander umgegangen. Rüdiger Jähne erzählt mir, dass das wichtig sei. Schließlich wolle der SKM auch andere überzeugen, dass geschlechtsspezifische Arbeit mit Jungen und Männern wichtig ist und dazu müsse man eine Haltung haben, die das auch zeigt. Das mit der Haltung habe ich noch nicht ganz verstanden. Ich habe aber gespürt, dass den Männern am Herzen liegt, zu überlegen, welche Angebote man Männern machen kann, damit sie ein gutes Leben führen können. Für sich und für andere. Da ging es um Väter, um junge Flüchtlinge, um Täter- und Opfer von Gewalt und auch um Männergesundheit und und und. Ich habe den Tag unter Männern sehr genossen. Auch, weil es dann immer gut und reichlich zu essen gibt. Und da unterscheiden sich Erd- und Menschenmännchen nicht besonders.  

 

09.02.16 Wittlich Rückenwind

RueckenwindAHeute bin ich mit einem Thema konfrontiert worden über das ich noch nie nachgedacht habe. Wie geht es eigentlich Kindern, deren Papa im Knast sitzt und was bedeutet das für sie? Ich habe heute Frau Bonifas und Herrn Pesch von der Beratungsstelle Rückenwind in Wittlich getroffen. Die SKM-Einrichtung kümmert sich dort um Frauen und Kinder deren Männer in Wittlich im Knast sitzen. Gerade die Kinder leiden unter dem Strafvollzug ihrer Väter. Neben dem oft mit dem Knastaufenthalt einhergehenden sozialen und wirtschaftlichen Abstieg, erfahren sie in ihrem privaten und schulischen Umfeld eine Ausgrenzung und Stigmatisierung. Sie werden mit ihren Geschwistern und Müttern für die Taten des Vaters mitbestraft. Durch die restriktiven Besuchszeiten in den deutschen Gefängnissen haben die Kinder kaum eine Chance die persönliche Beziehung zu ihren Vätern aufrecht zu erhalten. Dieses hat fatale Auswirkungen auf die Psyche und Entwicklung der betroffenen Kinder. Rückendwind hilft mit seiner Beratungsstelle direkt gegenüber dem Knast (ihr könnt ihn auf den Bildern im Hintergrund sehen) den Müttern und Kindern, die mit der Situation klarkommen müssen. Unter www.rueckenwind-wittlich.de findet ihr weitere Informationen. Übrigens gibt es Rückenwind jetzt seit fünf Jahren und Rückenwind wird seitdem nur über Projektmittel und Spenden finanziert. Die halbe hauptamtliche Stelle und die zehn ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen sind auch weiterhin dringend auf Spenden angewiesen damit sie diese wichtige Arbeit für die Kinder fortsetzen können. Mich hat der Besuch heute echt ins Grübeln gebracht.  

 

04.02.16 Trier

Tagungsplanung TrierA Heute habe ich den Chef und Frau Finke mit nach Trier begleitet. Wir wollten dort im Robert Schuman Haus die große Vertreterversammlung des SKM Bundesverbandes vorbereiten. Puh, ich hätte nie gedacht, dass so eine Tagung im Vorfeld so viel Planung braucht. Von der Zimmerreservierung, über die Verpflegung bis hin zu den Anreisemodalitäten, der Tagesordnung, den Referenten, der Technik und den Programmpunkten außerhalb des Tagungshauses. Zuerst habe ich mich im Planungsdschungel verirrt, dann jedoch bei der Planung der Programmpunkte in Trier tatkräftig geholfen. Ich glaube, dass wir vor Ort alles klären konnten und die Vertreterversammlung nun kommen kann.        

 

 

 

 

27.01.16 Düsseldorf Auf der boot 2016 am Stand der Yacht

Yacht Heute habe ich auf der boot in Düsseldorf, am Stand der „Yacht“, die Frau besucht, durch die ich zum SKM gekommen bin. Sie heißt Karolina Meyer-Schilf und arbeitet als Redakteurin bei der „Yacht“. Ohne ihren Artikel hätte der SKM nie mitbekommen, dass es mich überhaupt gibt. Wie gut, dass ich meine Visitenkarte zu meinem ersten dienstlichen Gespräch dabei hatte und sie Karolina übergeben konnte. Ich wäre vor Stolz fast geplatzt. Eigentlich hatte ich gehofft, am Stand der „Yacht“ meine Geschwister zu treffen. Aber außer mir war noch keiner dort. Zum Abschied habe ich noch eine süße Wegzehrung mitbekommen und ich habe angekündigt, die „Yacht-Redaktion“ in Hamburg zu besuchen, wenn Stephan das nächste Mal beim SKM in Hamburg ist.  

 

21.01.16 Speyer

Abschied aus Speyer Abschied Speyer Nach einigen erholsamen, ruhigen Weihnachtsfeiertagen und einem spannenden Kurzurlaub in der Eifel mit meiner Gastfamilie, bin ich seit Anfang Januar wieder in den Angelegenheiten für die SKFM Diözesangeschäftsstelle Speyer (ganz schön langer Titel!) unterwegs. Dabei gab es viel zu tun im Büro, ich hörte Worte wie Jahresabschluss, Bilanz und Haushaltsplan… klang ganz schön wichtig! Gestern Abend war ich dann zum krönenden Abschluss bei der Vorstandssitzung vom SKFM Landau dabei. Da kam dann das Wort Haushaltsplan wieder vor, ich erkannte, dass es um viele Zahlen geht. Puuhh, da rauchte mir ganz schön der Kopf! Nach dem Haushaltsplan, wurde noch über „Satzungsänderung“ gesprochen. Die Studentin von Herr Neis erklärte mir, dass das sowas wie Regeln sind für den SKFM Landau, die zum Beispiel anordnen, wie man den vierköpfigen Vorstand, also die Chefs von dem Verein, wählt und für wie lange und so. Danach konnte ich mir mehr darunter vorstellen und fand das auch sehr wichtig, dass man darüber spricht! Aber meine Zeit im SKFM Speyer ist leider zu Ende. Ich blicke auf spannende Momente zurück, mit vielen tollen neuen Erfahrungen, gutem Essen und einer Gastfreundlichkeit von Michael Neis und seiner Familie, wie ich sie noch selten, aber wenn dann im SKM, erleben durfte! …dafür kann ich mich nur bedanken bei allen, die das möglich gemacht haben! Und nun ist es Zeit für mich, nach Düsseldorf zurück zu reisen und meine Abenteuer dort fortzuführen! Bis bald, lieber SKFM Speyer!

 

15.01.2016 Düsseldorf

Frohes Neues Jahr allerseits VisitenkarteFrohes Neues Jahr allerseits. Auch ich hatte ein paar freie Tage, die ich Rahmen meiner engsten Familienangehörigen verbracht habe. Meine Eltern, meine 6 Geschwister mit ihren Partnern und 26 Kindern , 14 Tanten und Onkel (plus Partner) sowie meine 84 Cousins und Cousinen und ich haben es uns gut gehen lassen. Ich habe vom SKM ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk bekommen. Der Chef hat gesagt, dass ich für den SKM bisher eine große Hilfe sei und deshalb nun auch meine eigene Visitenkarten als „Reisender in Angelegenheiten des SKM“ erhalte. Ich bin ja so stolz!          

 

 

 

 

 

25.12. 2015 – Landau Das Weihnachtsfest in der schönen Pfalz

An der Krippe in Landau

An der Krippe in Landau

Auf meinen Reisen in den letzten zwei Monaten habe ich nicht schlecht gestaunt. In vielen SKM-Ortsvereinen des Landes bin ich freundlich aufgenommen worden, habe mich wohl und zuhause gefühlt. Ich habe bewundernswerte Menschen kennengelernt, die so viel Gutes tun. Jetzt nahm mich Michael Neis an Weihnachten zu sich nach Hause, welch eine Gastfreundlichkeit! Ich erlebte ein wunderbares Fest mit lieben Menschen und leckerem Essen. Außerdem durfte ich seine zauberhafte Enkelin Lilli kennen lernen. Wir hatten viel Spaß beim gemeinsamen Spielen. Ja, und dann kam die Bescherung! Ich freute mich über die großen, strahlenden Augen und die Freude von Lilli und der ganzen Familie beim Öffnen der Geschenke! Auch ich wurde mit einem Geschenk überrascht, das ich aufgeregt auspackte. Damit hatte ich nicht gerechnet: ein Gutschein für einen Besuch im Landauer Zoo. Und ratet mal, wen ich da getroffen habe: viele andere Erdmännchen in einem ganz tollen Zuhause. Das war lustig. Ich erzählte von meinen Reisen und Abenteuern. Die anderen Erdmännchen hörten gebannt zu und waren ein klein bisschen neidisch auf meine Geschichten. Gerne hätte ich noch mehr Zeit mit ihnen verbracht, aber es gab noch so viel Spannendes im Zoo zu sehen. Mensch, das war ein Erlebnis! Nun sind wir nun wieder in Speyer im Büro, es gibt viel zu tun. Heute ist ein besonderer Tag, denn der SKFM Speyer bekommt für drei Monate studentischen Zuwachs: Jessica Schlimmer wird an der Seite von Michael Neis den SKFM unterstützen und lernen, wie hier gearbeitet und was hier getan wird. Schade, dass ich nicht mehr so lange hier sein kann, denn wir verstanden uns auf Anhieb super! Sie nahm mich gleich mit in ihr Büro und quetschte mich über meine Abenteuer aus! Ich konnte ihr schon so einiges über den SKM und seine Arbeit berichten. Ein paar Tage darf ich noch hier verbringen, dann geht es zurück nach Düsseldorf.  

18.12.2015 – Rodalben Weihnachtfeier des Betreuten Wohnens beim SKM Speyer

Herr Erdmann besucht die Pfalz Nachdem ich gestern gesättigt vom Jahresabschlusstreffen des SKFM mit Desiree Herbert vom Betreuten Wohnen in Rodalben aufbrach, fühlte ich mich sehr heimisch, da wir durch Pirmasens fuhren, wo es wie zuhause sehr hügelig ist. Johannes Krupp vom SKFM für den Landkreis Südwestpfalz erklärte mir zuvor, dass meine französischen Artgenossen nur 10 km von Pirmasens weg wohnen. Leider hatte aber keiner Zeit mit mir einen Abstecher nach Frankreich zu machen, da die SKFM´ ler genauso tüchtig wie wir Erdmännchen sind. Heute bekam ich schon wieder einen Gaumenschmaus bei der Weihnachtsfeier des Betreuten Wohnens präsentiert. Dort waren auch Leute, die ich gestern schon getroffen hatte, wie Herr Krupp oder Herr Simon aus Homburg. Frau Freidinger, Frau Furtado und Frau Herbert vom Betreuten Wohnen kümmerten sich rührend um mich und legten mich nach der Fütterung in einen gemütlichen Korb. Zuvor wollten die anwesenden Damen unbedingt ein Foto mit mir machen. Dann schlich sich noch Herr Widmaier, Vorstandsmitglied des SKFM Südwestpfalz, auf das Foto. Pah, ich bin immer noch gesättigt, wenn das so weiter geht, bleib ich vielleicht einfach hier.   18.12.2015 – Dahn Jahresabschlusstreffen der SKFM Vereine im Bistum Speyer   Nachdem Frau Klein mir gestern zwei Erdmänner vorgestellt hat, versprach Sie mir beim Abendessen, mich am nächsten Tag mit zum Jahresabschlusstreffen der SKFM Vereine in der Diözese zunehmen. Am nächsten Morgen war ich doch sehr aufgeregt, sollte ich doch heute ganz vielen SKFM`lern begegnen. Wir fuhren zum Veranstaltungsort „Haus des Gastes“ in Dahn, das mitten im schönen Pfälzerwald liegt. Dort wurde ich direkt herzlich empfangen. Da war ich doch sehr erleichtert und nicht mehr aufgeregt, vor allem als ich auch meinen lieben Gastgeber Michael Neis wieder sah. Nachdem alle Platz genommen hatte, begann der offizielle Teil. Johannes Krupp, Geschäftsführer des SKFM für den Landkreis Südwestpfalz, Michael Neis der Diözesangeschäftsführer und Roswitha Orth die Chefin vom Diözesanverein begrüßten uns alle und luden mit schönen Beiträgen zur Besinnung ein. Wir sangen zusammen einige Lieder die von Andrea Herrmann, deren leckere Plätzchen ich schon genossen habe, mit dem Piano begleitet wurden. Nach einem leckeren Mittagessen machten wir noch ein gemeinsames Foto. Ich stellte mich auf die Treppe, da ich aber doch etwas kleiner als die anderen bin, nahm mich Sandra Veith, Mitarbeiterin des SKFM Homburg, auf ihre Hand damit ich auch auf das Bild passte. Ich habe an diesem Tag viele neue liebe Menschenfreunde gewonnen, hach, das war ein sehr schöner Tag!  

 

17.12.2015 – Germersheim

Heute war ein großer Tag für mich in Speyer Am Dienstag war ein großer Tag für mich. Ich habe über den SKFM Germersheim noch mehr Erdmänner kennengelernt und was ich da so alles erfahren habe, alle Achtung! Die Geschäftsführerin vom SKFM Germersheim Margareta Klein hat mich vom Speyer aus mit nach Germersheim genommen, dort sollte ich einen „anderen“ Herrn Erdmann kennenlernen. Herr Erdmann wird vom SKFM Germersheim betreut und lebt im AHG Therapiezentrum. Dies ist eine soziotherapeutische Einrichtung für Menschen mit Suchtproblemen. Herr Erdmann hat schon auf mich gewartet. Als erstes hat er mir die Metallwerkstatt gezeigt. Tagsüber arbeitet er dort und hat gute Ideen, so bin ich auf einem Fahrrad mit lauter Außerirdischen gefahren, ein Metallmann und ein Metallengel, passt ja gut in die Weihnachtszeit, haben mir Gesellschaft geleistet. Sogar die Leiterin der Einrichtung Andrea Schwerdt hat mich begrüßt und hat mir verraten, dass sie gerne mit dem SKFM zusammenarbeiten. Danach habe ich noch weitere Kunstwerke vom Herr Erdmann bewundert. Ich darf verraten, dass sich Herr Erdmann Linus nennt. Auf einmal bin dann doch erschrocken als eine Katze mich beschnuppert hat, hat mich gewundert, dass in so einer Einrichtung auch Tiere leben, warum eigentlich nicht, die Menschen sollen sich ja wohlfühlen. Doch der Erdmänner nicht genug, ich wurde noch einem weiteren Erdmann vorgestellt, der hat nicht so ein weiches Fell wie ich, der war eher hart und bunt angemalt, aber trotzdem hat er mir gefallen. Ja, von Erdmann zu Erdmann haben wir geplaudert und haben festgestellt, dass das mit den Betreuungen eine gute Sache ist, so eine Unterstützung kann man wirklich gut gebrauchen. Er hat mir verraten, dass er mich im neuen Jahr in Düsseldorf besuchen kommt. Da freue ich mich jetzt schon drauf, denn immer nur unter Menschen zu sein, dass ist nicht immer tierisch…!  

 

 

10.12.2015 – Mainz Liga Ausschuss Betreuung

Liga Ausschuss Betreuung Mainz Gestern bin ich mit meinem Gastgeber nach Mainz gefahren. Oh und falls ihr es noch nicht wusstet, Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland- Pfalz. Das Bistum Speyer liegt im Süden dieses Bundeslandes, obwohl ich noch nicht genau weiß, was ein Bundesland überhaupt ist. Riesig gefreut hat mich, dass ich im Ausschuss ein bekanntes Gesicht entdeckte. Stefanie Löwen aus Trier war auch anwesend. Die Ausschussmitglieder vertreten die 105 Betreuungsvereine in Rheinland- Pfalz und kommen von den Verbänden (Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischer). Es waren auch je ein Vertreter des Justiz- sowie des Sozialministeriums da und die Anwesenden waren so nett mir zu erklären, was die Aufgaben der Ministerien sind. Ich finde es sehr gut, dass die Betreuungsvereine in Rheinland- Pfalz eine hervorragende Arbeit leisten und dafür auch ordentlich gefördert werden. Was mir nicht gefällt ist, dass die Betreuer für ihre umfassende und schwierige Tätigkeit keine ausreichende Entlohnung erhalten. Auf dem Foto seht ihr meinen Gastgeber und den Vorsitzenden des Ausschusses, Jürgen Etzel von der Diakonie Trier. Nach der Sitzung war ich richtig müde. Gerne hätte ich die Heinzelmännchen beim ZDF besucht, aber Michael Neis hatte schon den nächsten Termin in Speyer. Vielleicht das nächste Mal….    

 

09.12.2015 – Speyer

Ich entdecke den SKFM Speyer Herr Erdmann entdeckt den SKM Speyer.resizedNikolaus- Seit dem 07.Dezember bin ich im Bistum Speyer. Nach einer langen Zugfahrt sind mein Gastgeber, Diözesangeschäftsführer Michael Neis und ich in Landau angekommen. Vor lauter Müdigkeit bin ich gleich eingeschlafen. Am nächsten Morgen ging es nach Speyer. Ich war schon ganz gespannt, was mich erwartet. Ich werde in der Diözesangeschäftsstelle freundlich von drei netten Damen empfangen und der Nikolaus hat mir auch ein Geschenk gebracht. Eine der Damen, Andrea Herrmann verwöhnt mich mit leckeren selbstgebackenen Plätzchen. Wenn das so weiter geht…    

 

 

09.12.2015 – Irgendwo im Ruhrgebiet

Stau im Pott Stau im Pott Stephan besucht zwischendurch immer die SKMs vor Ort um mitzubekommen welche gute Arbeit dort geleistet wird. In NRW stehen dabei alle vor der gleichen Frage. Komme ich mit dem Zug oder dem Auto zu spät? Irgendwie wollen hier alle gleichzeitig unterwegs sein. Hier leben mehr Menschen als in jedem großen Erdmännchenrudel. Heute fiel die Wahl auf den Stau im Auto. Daher Grüße ich von der A2 in Höhe Gladbeck.            

 

 

 

 

 

03.12.2015 – Berlin Feierabend

Feierabend Für heute sind alle Gespräche geführt. War echt spannend und super interessant. Jetzt habe ich Feierabend und schaue mir Berlin an. Hinter mir ist der Bundestag. Ich sehe hier groß aus und der Bundestag klein. In Wirklichkeit ist es andersrum. Aber wie alles im Leben ist es halt immer eine Sache der Perspektive. Manchmal wird Großes klein und Kleines groß.            

 

 

 

 

 

 

03.12.2015 – Berlin – Paul-Löbe-Haus

Ich mache Politik Ich mache Politik So, nun bin ich als Gast registriert. Jetzt übe ich schon mal meinen Redebeitrag. Es geht bei den anstehenden Gesprächen u.a. um die Situation benachteiligter Jugendliche und die Integration von jungen Flüchtlingen in Schule, Berufsausbildung und Arbeit. Es ist schon spannend wenn man mitbekommt wie komplex die verschiedenen Themen sind und wie viele versuchen gute Lösungen zu finden. Ich hoffe, dass ich heute meinen Anteil daran haben kann.      

 

 

02.12.2015 – Berlin – Paul-Löbe-Haus Im Abgeordnetenhaus

Im Abgeordnetenhaus1 Nun bin ich in Berlin angekommen und stehe vor dem Paul-Löbe-Haus, einem von mehreren Abgeordnetenhäusern in Berlin. Hier ist alles super groß und ich fühle mich noch kleiner als sonst. Bin mal gespannt wen wir hier alles treffen. Stephan sagt, dass wir heute und morgen mit Abgeordneten aller Fraktionen reden. Einmal tief durchatmen und dann los.      

 

 

02.12.2015 – Düsseldorf Airport

Ich fliege nach Berlin Herr Erdmann fliegt Heute fliege ich zum ersten Mal. Ich bin ganz aufgeregt und muss mich erst einmal im Bistro stärken. Gut, dass Dobrawa und Stephan mich begleiten. Es geht zu politischen Gesprächen nach Berlin. Berlin, Berlin, wir fliegen nach Berlin 🙂            

 

 

 

 

 

 

 

25.11.2015 – Düsseldorf LAG- Väterarbeit

Gestern war ich im MFKJKS NRW beim Werkstattgespräch LAG Väterarbeit….PUH. So viele Großbuchstaben. Damit BIMGSÜ (bin ich manchmal ganz schön überfordert). LAG bedeutet Landesarbeitsgemeinschaft. Was MFKJKS bedeutet seht ihr auf dem Schild. Das Ministerium NRW findet es gut, dass Väter-Verbände gemeinsam überlegen, was für Väter wichtig ist. Die Väter-Verbände wollen sich in einer Arbeitsgemeinschaft zusammentun. Rüdiger und Stephan sind mit dem SKM auch dabei und haben mich heute mitgenommen. Vor drei Wochen waren wir schon in Dortmund und haben darüber geredet. Ich finde das gut. Denn: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.“ Das Sprichwort gibt es auch bei uns Erdmännchen. Ich bin gespannt, ob ich auch im Januar bei der Gründung der Arbeitsgemeinschaft dabei sein kann.      

 

 

 

20.11.2015 – Bad Godesberg (Bonn) Shake hands mit dem Präsidenten

IMG_4501 Nach meiner Rede habe ich dem neuen Präsidenten des ZdKs, Prof. Dr. Thomas Sternberg, zu seiner Wahl gratuliert. Ok, Stephan durfte auch dabei sein, aber der Präsident war schon von mir beeindruckt 🙂        

 

 

 

 

 

20.11.2015 – Bad Godesberg (Bonn) Kleines Erdmännchen vor großem Gremium

Erdmann spricht vor dem zdk Mann, so viele kluge Leute und alle katholisch. Heute war ich mit Stephan bei der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken in Bad Godesberg. Ich habe es mir nicht nehmen lassen und die Erdmännchen-Sicht zur Weltpolitik deutlich ausgesprochen. Leider war kaum noch jemand im Saal – hm – das richtige Timing muss ich wohl noch finden.      

 

 

 

16.11.2015 – Düsseldorf Männerberater

So, das ist Rüdiger mit den Kollegen der Männerberatung. Ich verstehe das allerdings noch nicht so richtig. Warum brauchen Menschenmännchen eigene Berater? Rüdiger erzählt mir, dass Männer oft nicht über persönliche Dinge reden oder auch keinen Ansprechpartner haben, wenn sie Probleme haben. Besonders, wenn es sehr persönliche Dinge sind. Mmmh. Das verstehe ich. Wir Erdmännchen verbringen viel Zeit miteinander, aber wirklich Zeit zum Reden haben wir selten. Mit wem spreche ich denn, wenn ich Probleme habe? Naja, mit Rüdiger und den Männern kann man jedenfalls gut reden. Die Männer wollen, dass es bald überall Beratungsstellen für Männer gibt. Finde ich eine gute Idee, ich würde da hingehen.    

 

 

7.11.2015 – Haltern am See Auf den Hund gekommen

Asyl bei Hund Mister Heute Nacht habe ich Asyl bei Mister bekommen. Mister ist der Hund vom Chef. Zuerst hatte ich ein wenig Angst aber Erdmännchen stehen nicht auf seinem Speiseplan. Meine Angst war ganz unbegründet. Obwohl ich so anders bin hat er mich akzeptiert. Komisch, dass das bei den Menschen manchmal anders ist. Manche haben Angst vor den Anderen und Fremden. Die beim SKM aber nicht. Die gehen ganz unbefangen auf alle zu. Egal woher jemand kommt oder woran er glaubt oder nicht glaubt. Echt cool.        

 

 

 

 

15.11.2015 – Düsseldorf Online-Beratung

Herr Erdmann lernt online Die beraten hier auch im Netz. Nicht was ihr denkt – nicht im Fischernetz. Inter-Netz! Da sitzt zum Beispiel jemand in Würzburg und hat eine Frage. Die schreibt er in seinen Computer und schickt sie ab. Und dann bekommt er eine Antwort zum Beispiel aus Oldenburg. Ganz anonym. D.h. keiner kennt den andern. Da darf man dann wirklich alles fragen. Und keiner muss sich schämen. Das finde ich toll. Heute trafen sich in Düsseldorf die Beraterinnen und Berater zum Erfahrungsaustausch und ich durfte dabei sein. Ich habe dann auch mal `ne Frage gestellt …      

 

 

 

13.11.2015 – Freiburg Eine Million Sterne

IMG_4435 Caritas International ruft zur Solidaritätsaktion „Eine Millionen Sterne“ auf. Da bin ich doch dabei. Macht Ihr auch mit? Mit dem Kauf einer oder mehrere Kerzen kann man die Arbeit von Caritas International unterstützen. Man kann aber auch so Geld spenden. Die freuen sich wie die Erdmännchen, wenn Ihr sie unterstützt. Und das Gute ist, dass das Geld tatsächlich vor Ort in den Ländern als Hilfe ankommt.          

 

 

 

 

 

 

11.11.2015 – Haltern am See Syrien

Erdmann 11_11 Ich war mit Chef Stephan und seiner Frau in Haltern am See an einem Stand des Caritasverbandes und habe dort etwas gelernt, was ich vorher nicht wusste. Die Leute vom SKM und der Caritas kümmern sich an vielen Stellen um Flüchtlinge in Deutschland. Ich höre leider immer wieder, dass Menschen in Deutschland Angst haben, dass zu viele Flüchtlinge kommen würden. Dabei tragen viele ärmere und kleinere Länder viel größere Lasten als wir hier im reichen Deutschland. Schaut euch mal die Zahlen auf der roten Weste an. Ich glaube, dass Frau Merkel wusste, dass es viele Menschen in Deutschland gibt, die bereit sind zu helfen, als sie sagte „Wir schaffen das“! Auf die Jungs und Mädels von der Caritas und dem SKM kann die Bundeskanzlerin sich verlassen. Die stehen wie die Erdmännchen zusammen und helfen mit. Da bin ich doch mit dabei!    

 

 

 

10.11.2015- Düsseldorf

2. Neusser Jungen- und Männertag 2.Neusser Jungen- und Maennertag Ich erlebe so viel, dass ich gar nicht alles aufschreiben kann. Ich wollte ja noch von letzter Woche erzählen. Da war ich nämlich mit dem Chef auf einem Arbeitstreffen. Mit Franz, Rüdiger und Hans-Dieter. Es ging um einen Fachtag, der nächstes Jahr stattfinden soll. Der Titel lautet: Zweiter Neusser Jungen- und Männertag. Ich hatte den Vorschlag gemacht den Titel in Neusser Jungen- und Erdmännchentag zu ändern. Da würde ich mich direkt anmelden. Die Menschenmännchen wollten darüber nachdenken. Der Fachtag soll am 05. April 16 stattfinden. Ich halte Mal die Ohren offen, wie der dann heißen wird. Die Männer haben noch viel weitergeredet. Spannend wurde es am Ende, da ging es um die Frage, wo wir zum Mittagessen hingehen. Das war super, auch wenn ich in Düsseldorf noch kein gutes Insektaurant (so heißt das, glaube ich) gefunden habe.      

 

 

 

7.11.2015 – abends, Haltern am See Mutige Männer und die Goldene Victoria

Erdmann7_11_b Wow, mit dem SKM erlebe ich etwas. Habe am Samstag Abend mit Chef Stephan und seiner Frau Lisa im Rossini in Haltern am See Peter Bandermann und seine Frau Claudia getroffen. Die vier hatten sich dort auf ein Bier verabredet. Ich habe natürlich nur Wasser getrunken. Peter ist ein mutiger Mann. Er ist Redakteur bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund und wurde am 02.11.15 für seine unerschrockene, kritische Berichterstattung über die rechte Szene in Dortmund mit der Goldenen Victoria geehrt. Bei der Gala des Verbandes deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin hat die First Lady Daniela Schadt vor 1.000 geladenen Gästen die Laudatio gehalten. Echt krass und ich sitze mit ihm nun am Tisch. So wie er mich hält hat er auch die Goldene Victoria gehalten 🙂 Peter ist echt cool und irgendwie ist er ja auch fast ein Erdmännchen. Bei uns passen auch immer ein paar Erdmännchen darauf auf, dass keine Gefahr droht. Sobald sie eine Gefahr sehen pfeifen sie. Bei Peter ist es ähnlich. Er schreibt über die Gefahr. Hoffentlich lesen viele Menschen Zeitung und bekommen das so mit.  

 

7.11.2015 – vormittags, Speyer Domkapitulare

Erdmann7_11_a Am Samstagmorgen war ich mit Chef Stephan in Speyer beim SKFM Diözesanverein in Speyer. Die beiden in der Mitte des Bildes, Frau Orth und Herr Neis, kümmern sich mit vielen anderen in den SKFM Ortsvereinen im Bistum Speyer um Menschen die ihre Dinge nicht mehr selber erledigen können. Ich habe mitbekommen, dass das „Betreuungen“ heißt. In Speyer habe ich zum ersten mal in meinem Leben echte Domkapitulare kennen gelernt. Der eine, der links im Bild steht, heißt Josef Damian Szuba und ist Leiter der Hauptabteilung Personal. Er ist ein Chef und für die kirchlichen Mitarbeiter im Bistum Speyer zuständig. Der andere am rechten Bildrand ist auch ein Chef. Er heißt Karl- Ludwig Hundemer ist Vorsitzender des Caritasverbandes für die Diözese Speyer. Die vier waren echt nett zu mir und hätten mich sogar am Mittag gefüttert, aber Stephan musste ja nach Hause, sodass wir die Fütterung verpasst haben 🙁  

 

5.11.2015, Hannover Rätsel

IMG_4415 Juchu, heute bin ich mit dem Chef auf einer Dienstreise nach Hannover. Der SKM arbeitet in vielen Gremien mit, um gemeinsam mit vielen anderen in Deutschland zu helfen, dass es allen, die hier leben, gut geht. Heute geht es zum AGKOD Vorstand nach Hannover. Dort treffen sie bei der EKD weitere Menschen die auch daran mitarbeiten. Bevor ich euch jetzt erkläre was AGKOD oder EKD ist schaut doch mal selber bei Google nach. Ich trinke in der Zeit einen Kaffee bei einer bekannten amerikanischen „Frittenschmiede“.          

 

 

 

 

 

02.11.2015, Düsseldorf Der Assistent der Assistentin des Chefs

Frau Finke mit Herrn Erdmann Bevor ich auf die Reise in die vielen Gremien des SKM gehe, darf ich heute Claudia Finke helfen. Sie ist die rechte Hand von Stephan. Boah, sind das viele Tabellen und Namen und Zahlen.      

 

 

 

 

31.10.2015, Düsseldorf Hart Backbord

Herr Erdmann segelt Ich habe ein Schiff entdeckt! Juhu, jetzt hat meine Schwimmweste auch endlich einen Sinn. Es ist Samstag und wir haben alle frei. Ich genieße den Tag mit Chef Stephan – der richtig gut segeln kann – hat er gesagt. Ob er mich mal auf seinem richtigen Segelboot mitnimmt?              

 

 

 

 

 

 

 

30.10.2015, Düsseldorf Der Chef-Chef

Ludger Urbic, Herr Erdmann und Stephan Buttgereit2 Wow, heute habe den Chef-Chef kennengelernt. Er heißt Ludger Urbic und er hat mich per Handschlag begrüßt. Ich habe mich ganz wichtig gefühlt und bin vor Stolz bald geplatzt. Der ist ganz nett, der Chef-Chef und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Der andere Mann ist Chef Stephan – wir sind schon richtig gute Kumpel. Viele Menschen, viele Worte Gemeinsame Konferenz des SKM-Bundevorstandes und der Abteilungsleiter der SKM gGmbh Man, ist das heute ein Tag. Ich habe ganz viele Leute kennengelernt. Die sitzen zusammen und reden und reden. Und ich verstehe kein Wort. Das war wohl die „Gemeinsame Konferenz des SKM-Bundevorstandes und der Abteilungsleiter der SKM gGmbh“. Hm??? Ich brauche wohl noch eine Zeit, bis ich das alles durchschaut habe.      

 

 

29.10.2015, Düsseldorf Es gibt viel zu tun – packen wir es an

Rüdiger Jähne mit Herrn Erdmann Die Nacht war gut und der Chef hat eine echt nette Familie. Jetzt bin ich wieder im Büro. Man, die haben mich von allen Seiten fotografiert. Nun, ich bin ja auch ein fesches Kerlchen. Heute sitze ich bei Rüdiger Jähne im Büro. Ein Mann, ein Erdmännchen und das Thema: Männerarbeit! Das passt!        

 

 

 

 

28.10.2015, Düsseldorf, abends

  Boah, sind die busy Barbara Dannhäuser und Herr Erdmann Die sind hier alle noch super busy. Eine große Aktion gegen Armut und Ausgrenzung ist wohl gerade erst zu Ende gegangen und man spürt noch die Nachwehen. Als gute Nachtlektüre gibt mir die zuständige Referentin Barbara Dannhäuser die Broschüre zur Kampagne mit, damit ich weiß, um was es geht. Na, da bin ich aber mal gespannt. Schlafen darf ich heute bei der Familie des Chefs. Mal sehen, wie die so drauf sind. Und vielleicht gibt Stephan mir ein Comicheftchen, damit ich nicht nur die Broschüre zum lesen habe (hüstel).  

 

28.10.2015, Düsseldorf, nachmittags Kaffee und Broschüren

Foto: © SKM

Foto: © SKM

Wow, werde ich hier verwöhnt. Erst mal bekomme ich einen Kaffee und ich suche mir den Becher für echte Männer aus. Ich erfahre, dass der SKM früher Sozialdienst katholischer Männer hieß und mancherorts immer noch so heißt. Kapier ich nicht, wird mir aber bestimmt noch erklärt. Ich bin ja gerade erst angekommen. Was mir viel wichtiger ist: Ich bin ein Erdmännchen in einem Männerverband – also quasi ein Männchen unter Männern! Und das Beste daran ist, dass hier trotzdem ganz viele Frauen arbeiten – nette Frauen.    

 

 

28.10.2015, Düsseldorf, mittags

Freundlich empfangen Herr Erdmann vergleicht das Namensschild mit seinen Aufzeichnungen Der Name stimmt. Ich bin ganz schön aufgeregt, weiß ich doch nicht, was mich erwartet. Katholisch? Nein, ich bin kein katholisches Erdmännchen, aber sozial bin ich bestimmt. Erdmännchen sind von Natur aus sozial und klug. Ich gehe mutig auf den Eingang zu und bleibe wieder stehen. Ob ich hier den ganzen Tag beten muss? Oh je, das will ich aber nicht. Ich will etwas erleben. Bevor ich lange grübeln kann, werde ich von einem netten, aber sehr großen Mann begrüßt. Der sieht gar nicht so fromm aus, denke ich und bin ein wenig erleichtert. Er stellt sich als Rüdiger Jähne vor. Er ist Referent beim SKM und er begleitet mich in das Gebäude. Beim SKM werde ich von allen Mitarbeitern und von Chef Stephan Buttgereit begrüßt. Der Chef hat aber auch noch einen Chef erfahre ich sofort. Leider kann er heute nicht, will mich aber gern in den nächsten Tagen treffen.

 

28.10.2015, Düsseldorf, vormittags Ankunft

Vor dem Eingang Es ist der 28. Oktober 2015. Ich musste heute sehr frühzeitig in meinem Heimatort Eddelak in Nord-Deutschland aufbrechen, denn ich begebe mich auf eine lange Reise durch Deutschland. Unterwegs habe ich mich gefragt, was ich wohl alles erleben werde. Ich freue mich schon auf die vielen Abenteuer. Mein erster Anlaufpunkt ist in Düsseldorf. Na ja, hört sich nicht so abenteuerlich an, aber hat nicht schon Marius Müller-Westernhagen gesungen: Mit 18 rannt ich in Düsseldorf rum, …. Ich lass mich überraschen. Nun bin ich angekommen und stehe vor einem großen Haus mit einer großen Glastür. Puh, was sich dahinter wohl verbirgt? Ich schaue noch mal auf mein Smartphone und vergleiche den Namen, den ich mir von meinem Gastgeber notiert habe, mit dem Schild an der Wand.—-