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2017-04

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:10.04.2017

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Das Projekt „Kirche in einem anderen Licht“ des SkF Hagen ist mit dem Innovations-Förderpreis der Sozialdienste katholischer Frauen (SkF) und Männer (SKM) im Erzbistum Paderborn ausgezeichnet worden. Den zweiten Platz belegte das Projekt „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ des Katholischen Sozialdienstes (ksd) für den Kreis Olpe, den dritten das Projekt „Spende dein Pfand“ des SKM Paderborn. Die Förderpreise werden alle zwei Jahre verliehen. Sie sind mit insgesamt 8000 Euro dotiert, die von der Paderborner Bank für Kirche und Caritas zur Verfügung gestellt wurden. Das Siegerprojekt erhält 3000 Euro, die zweit- und drittplatzierten Projekte jeweils 2500 Euro. Unterstützung für die Herausforderungen im beruflichen Alltag bietet der SkF Hagen in seinem Siegerprojekt den Mitarbeitern. „Über allen fachlichen Hilfen stehen für unser Handeln die christliche Botschaft und das christliche Menschenbild“, erklärt Geschäftsführer Michael Gebauer. Entsprechend wolle man auch die eigenen Mitarbeiter persönlich und beruflich pastoral unterstützen. Im Arbeitsalltag werden innovative spirituelle Angebote gemacht, die die unterschiedliche Kirchennähe der Mitarbeiter berücksichtigen. Die bisherigen Angebote seien ein voller Erfolg gewesen, berichtet Michael Gebauer. „Wir hatten sehr viele dankbare Rückmeldungen, und das Interesse an weiteren Angeboten ist groß.“ Im zweitplatzierten Projekt präsentiert der ksd Olpe seine soziale Arbeit anhand einer Bilderausstellung. „Wir wollten Menschen erreichen, die auf dem üblichen Weg nicht zu erreichen sind“, erklärt Geschäftsführer Albert Hasenau. Vier Künstler aus dem Kreis Olpe, unter ihnen ein Flüchtling aus Äthiopien, ließen sich von dem Leitwort „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ für ihre Werke inspirieren. Die Werke sind als Wanderausstellung in verschiedenen Städten des Kreises Olpe zu sehen. Auf dem dritten Platz liegt das Projekt „Spende dein Pfand“, bei dem der SKM Paderborn zunächst am Flughafen Paderborn/Lippstadt Behältnisse aufstellt und Pfandflaschen sammelt. „Die Flaschen, die an der Sicherheitskontrolle abgegeben werden müssen, würden sonst entsorgt werden“, erklärt Geschäftsführer Joachim Veenhof. Von dem Erlös und durch Förderung des Jobcenters wird ein Langzeitarbeitsloser beschäftigt. Der übrige Gewinn fließt in die Wohnungslosenhilfe. Als weitere Stellplätze für die Pfandbehältnisse sind Universität, Fachhochschule, Verwaltungsbehörden und größere Betriebe geplant. Das sozial und ökologisch sinnvolle Projekt wird auch vom Grünen Punkt gefördert.
Die Innovations-Förderpreise für beispielhafte Projekte der SkF- und SKM-Ortsvereine im Erzbistum Paderborn wurden jetzt zum sechsten Mal im Rahmen der Delegiertenversammlung in Paderborn verliehen. Pressemeldung DICV Paderborn vom 06.04.2017

Die bevorstehende Landtagswahl ist Schwerpunktthema der neuen Ausgabe von Caritas in NRW. Mit vielfältigen Impulsen bringt sich im Vorfeld der katholische Wohlfahrtsverband in die politische Diskussion ein. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Auseinandersetzung mit rassistischen und demokratiefeindlichen Tendenzen in der Gesellschaft. So hat der Diözesan-Caritasverband Paderborn über 150.000 besonders gestaltete „Wahlscheine“ in Umlauf gebracht, die an die Grundlagen unseres friedlichen Zusammenlebens erinnern. Andere Verbände laden zur Diskussion „auf eine Currywurst“ ein oder kommen – wie jüngst in Arnsberg – mit Passanten auf einem knallroten Sofa im öffentlichen Raum ins Gespräch… Neben dem Umgang mit Rechtspopulismus spielt in der neuen Ausgabe von Caritas in NRW natürlich auch die Sozialpolitik eine Rolle. Die Caritas wirbt hier auf Landesebene für einen langen Atem, denn Armut und Ausgrenzung ließen sich nur langfristig durch Bildung verhindern. Präventive Sozialpolitik müsse man in langen Zyklen planen, schreibt der Münsteraner Diözesan-Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann „Nur so lässt sich Schritt für Schritt die in Deutschland nach wie vor extrem hohe Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Stellung der Eltern überwinden.“ Hinweis: Die neue Ausgabe von Caritas in NRW ist in Einzelexemplaren erhältlich beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, Am Stadelhof 15, 33098 Paderborn, Tel. 05251 209-222, presse@caritas-paderborn.de. Ausgewählte Beiträge sind auch online verfügbar unter www.caritas-nrw.de .

 

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Arbeitsmarkt

Die am 14. März vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zum Gender Pay Gap zeigen einen leichten Rückgang im Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern. Das Gesetz schreibt erstmals den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit“ fest. Unternehmen und öffentlicher Dienst sollen sich mit den Ursachen der Lohnlücke auseinandersetzen. Durch die Transparenz von Entgeltsystemen soll mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern geschaffen werden. Künftig soll es einen individuellen Auskunftsanspruch für alle Beschäftigte geben, die in Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern arbeiten. Sie erhalten damit das Recht zu erfahren, wie sie im Vergleich zu anderen bezahlt werden. Außerdem werden lageberichtspflichtige Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aufgefordert, in einem definierten Verfahren regelmäßig zu prüfen, ob und wo Frauen systematisch benachteiligt werden. Die Unternehmen werden zukünftig zusammen mit dem Lagebericht über den Stand der Gleichstellung und der Entgeltgleichheit berichten. Diese Berichte werden für alle einsehbar sein. Das Gesetz ist ein wichtiger Schritt zu mehr Lohngerechtigkeit. Die verschiedenen Ursachen für die Lohnlücke von 21 Prozent müssen vielmehr von unterschiedlichen Seiten her angegangen werden. Familienpolitik spielt eine wichtige Rolle: In dieser Legislaturperiode haben wir den Ausbau der Kindertagesbetreuung und ihre Qualität vorangetrieben, die Familienpflegezeit verbessert und das ElterngeldPlus eingeführt. Mit dem Familiengeld liegt ein weiterführender Vorschlag für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor. Direkt in der Arbeitswelt wirken der gesetzliche Mindestlohn, von dem besonders Frauen im Niedriglohnbereich profitieren, und das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst. Auch das Rückkehrrecht von Teilzeit, das Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles einführen möchte, ist ein wichtiger Schritt. Denn alle diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass gleiche Chancen für Frauen und Männer – und damit auch gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit – endlich in der Arbeitswelt durchgesetzt werden. http://www.bmfsfj.de.

Der aktuelle Arbeitslosenreport NRW der Freien Wohlfahrtspflege mahnt an, Jugendliche nicht in die Ausbildungslosigkeit fallen zu lassen. In Nordrhein-Westfalen fehlt es an zehntausenden Ausbildungsstellen. 136.400 Bewerbern standen im vergangenen Ausbildungsjahr nur 110.800 Ausbildungsstellen gegenüber – eine Lücke von 25.600 Stellen. Darauf verweist der heute veröffentlichte Arbeitslosenreport NRW der Freien Wohlfahrtspflege. Diese fordert die Landesregierung zum Handeln auf. Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Darin enthalten sind aktuelle Zahlen und Analysen für Nordrhein-Westfalen; Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und SBGII-Hilfequoten, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz. Ziel der regelmäßigen Veröffentlichung ist es, den öffentlichen Fokus auf das Thema Arbeitslosigkeit als wesentliche Ursache von Armut und sozialer Ausgrenzung zu lenken, die offizielle Arbeitsmarkt-Berichterstattung kritisch zu hinterfragen und dabei insbesondere die Situation in Nordrhein-Westfalen zu beleuchten.

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Asyl/Migration

BMFSFJ und BMI fördern spezielle Kinderbetreuungsangebote in diesem Jahr mit zehn Millionen Euro. Die Bundesregierung erleichtert Eltern mit kleinen Kindern die Teilnahme an Integrationskursen. Ab sofort fördern das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern (BMI) für diese Mütter und Väter eine kursbegleitende Betreuung, wenn deren Kinder noch nicht in eine reguläre Kita oder Kindertagespflege gehen können. Künftig haben vor allem viele geflüchtete Frauen mit kleinen Kindern die gleichen Möglichkeiten wie Männer, einen Integrationskurs zu besuchen und unsere Sprache zu lernen – die Grundvoraussetzung für eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz. Die Kosten von bis zu zehn Millionen Euro werden zu gleichen Teilen durch das BMFSFJ und das BMI finanziert. Gefördert werden: Die Möglichkeit einer privaten Kinderbetreuung in Verantwortung des Integrationskursträgers, wenn kein Regelbetreuungsangebot zur Verfügung steht oder die Inanspruchnahme aus persönlichen Gründen nicht zumutbar ist. Eine Beratungspauschale, die die Integrationskursträger für die Beratung und Unterstützung der Kursteilnehmenden im Hinblick auf Regelbetreuungs- oder Brückenangebote beantragen können. Gemeinsames Ziel von BMI und BMFSFJ ist es, dass Kinder mit Fluchthintergrund so schnell wie möglich in eine reguläre Kindertagesbetreuung integriert werden. Kinder aus geflüchteten Familien haben deshalb ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – wie alle anderen Kinder auch – einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder auf eine Betreuung bei Tagesmüttern und -vätern. http://www.bmfsfj.de.

In der Wochenschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ /67. Jahrgang, 11-12/2017, 13. März 2017 sind folgende Beiträge zum Thema „Fremd in der Heimat“ veröffentlicht:

  • Dmitrij Kapitelmann: Im Camp der bestmöglich – Angekommenen
  • Rainer Hofmann: Minderheitenschutz in Europa: Entwicklung und aktueller Stand
  • Sonja Wolf: Zur sozialen und politischen Lage der anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland
  • Jannis Panagiotidis: Postsowjetische Migranten in Deutschland – Perspektiven auf eine heterogene „Diaspora“
  • Haci-Halil Usculan: Türkeistämmige in Deutschland – Heimatlos oder überall Zuhause
  • Gerald Volkmer: Deutsche Minderheiten im Ausland

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung

Mit einem neuen Förderprogramm zur Inklusion will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dabei helfen, Barrieren für Menschen mit Behinderungen in der beruflichen Bildung abzubauen. Der Einsatz digitaler Medien soll es Menschen mit Behinderungen erleichtern, Angebote der Aus-, Fort- und Weiterbildung in Anspruch zu nehmen. Wer beispielsweise aufgrund von Behinderungen oder anderen Beeinträchtigungen an einigen Tagen das Haus nicht verlassen kann, soll so gleichermaßen aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebunden werden. Selbstgedrehte Lernvideos, Podcasts oder der Einsatz neuer Technik wie Virtual-Reality-Brillen sollen dies möglich machen. Weitere Infos: https://www.bmbf.de https://www.bmbf.de.

Flüchtlinge:

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW : Aufruf Ferienfreizeiten 2017. Kommt mit! Zugangsbarrieren zu Jugendarbeit und Ferienfreizeiten für geflüchtete Kinder und Jugendliche abbauen.  Nach Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention sind die Vertragsstaaten der UN wie Deutschland aufgefordert, das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern. Die Praxis sieht jedoch leider noch immer oft anders aus. Zwar wurde die Residenzpflicht innerhalb des Bundesgebiets gelockert, nicht jedoch für geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten. Sie sind weiterhin räumlichen Aufenthaltsbeschränkungen unterworfen. Das Verlassen des zugewiesenen Bereichs, der oft nicht über eine Kommune oder einen Landkreis hinausgeht, ist nur aus „zwingenden Gründen“ im Ermessen der Behörden erlaubt. Gerade nach traumatisierenden Fluchterfahrungen ist das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung wichtiger denn je. Die Träger der Kinder- und Jugendarbeit in NRW leisten einen wichtigen Beitrag zur Hilfe und bemühen sich vielerorts um die Mitnahme und Teilhabe geflüchteter junger Menschen. Ihre Arbeit wird jedoch häufig aufgrund von asylrechtlichen Regelungen erschwert. Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert: Angebote für geflüchtete Kinder müssen, wie für alle jungen Menschen, auch außerhalb der Unterkünfte und ihres zugewiesenen Aufenthaltsbereiches möglich sein und dürfen nicht am Status des Asylverfahrens scheitern. Sie fordert die Anwendung der UN-Kinderrechte für alle Kinder, egal woher sie kommen und wo sie leben und ermuntert die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich, geflüchtete Kinder und Jugendliche in ihre Aktivitäten einzuplanen - und sie zu besuchen! Weitere Infos: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V.

Zwei Hefte zum Thema „Minderjährige Flüchtlinge“. Die Ausgaben KJug 3-2016 „Lebenssituation und Bedürfnisse von minderjährigen Flüchtlingen“ und 4-2016 „Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe“ sind im Bundle zum Preis von 25,00 € (inkl. Versandkosten) statt 32,00 € erhältlich. Informationen und Bezug unter: www.kjug-zeitschrift.de.  

Kabinett beschließt ersten Bericht zur Situation unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher. Das Bundeskabinett hat den Bericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur Situation von unbegleiteten ausländischen Minderjährigen in Deutschland beschlossen. Es ist die erste umfassende Bestandsaufnahme seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung unbegleiteter ausländischer Kinder und Jugendlicher am 1. November 2015. Fazit: Das Verfahren zur bundesweiten Aufnahme wird von den Ländern und Kommunen verantwortungsvoll umgesetzt und funktioniert im Wesentlichen gut. Die Entwicklung der Zahlen unbegleiteter Minderjähriger zeigen, dass die Einführung einer bundesweiten Aufnahme der unbegleiteten Minderjährigen dringend erforderlich war. Am 1. Februar 2017 waren 43.840 unbegleitete Minderjährige in Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe. Der Höchststand war Ende Februar 2016 mit 60.638 unbegleiteten Minderjährigen erreicht. Die Zahl der jungen Volljährigen in der Jugendhilfe steigt demgegenüber: Zwischen November 2015 und Februar 2017 von knapp 6.400 auf 18.214. Der Bericht belegt, dass die unbegleiteten Minderjährigen in der Regel gut und bedarfsgerecht versorgt werden. Mit großem Tempo wurden die dafür nötigen Strukturen in der Kinder- und Jugendhilfe geschaffen. Für den ersten Bericht zur Situation von unbegleiteten ausländischen Minderjährigen in Deutschland wurden Länder, Kommunen und Fachverbände befragt. Zudem wurden amtliche Statistiken, Verwaltungsdaten und der Stand der Forschung zu unbegleiteten Minderjährigen ausgewertet. http://www.bmfsfj.de.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat zu aktuell geförderten Projekten einen Überblick erstellt. Mit wenigen Klicks gibt der Projektatlas Aufschluss über die Standorte Projekte und liefert Hintergrundinformationen zu Inhalten und Trägern. http://www.bamf.de.

Rechtliche Betreuung

Arbeitshilfe für ehrenamtliche rechtliche Betreuer. Ordner mit Erläuterungen zum Betreuungsrecht, Checklisten und Musterbriefen. Die Neuauflage der Arbeitshilfe der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM ist zu beziehen/bestellen über die Internetseiten des SKM Bundesverbandes: www.skmev.de und www.kath-betreuungsvereine.de

Konflikte in der Betreuung - Schlichtungsstelle hilft weiter. Konflikte gibt es auch in Pflegeeinrichtungen und Heimen. Oft sind diese sehr belastend für die Bewohnerinnen und Bewohner, die auf Unterstützung angewiesen sind und sich der Situation nicht entziehen können. http://www.bmjv.de.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Engagement ist unverzichtbar für den Zusammenhalt. Bundeskabinett beschließt Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht. Ob als Trainer im Sportverein, als Vorleser in der Kita oder als Behörden-Lotse für Flüchtlingsfamilien: Immer mehr Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig – vor allem auf lokaler Ebene. Diese Entwicklung kann entscheidend dazu beitragen, große Herausforderungen wie den demografischen Wandel besser zu bewältigen. Das ist eine der zentralen Botschaften aus der Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht, die das Bundeskabinett beschlossen hat. Der rund 600 Seiten umfassende Zweite Engagementbericht wurde von einer zehnköpfigen Sachverständigenkommission unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Klie verfasst. Er enthält sämtliche empirische Befunde, Daten und Trends und greift zugleich zentrale gesellschaftliche Debatten auf. Entstanden ist dabei ein differenziertes Bild des vielfältigen Engagements in Deutschland. Von der Kommission wird bestätigt, dass die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement generell zunimmt. Hinsichtlich des Schwerpunkt-Themas „Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung“ liefert der Bericht darüber hinaus wertvolle Informationen über die Strukturmerkmale von Regionen und formuliert die unterschiedlichen Herausforderungen auch für die Engagementpolitik: Der zweite Engagementbericht erörtert Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam mit einer aktiven Zivilgesellschaft zu bewältigen ist. Der Bundesregierung ist dabei besonders wichtig, das Engagement von Migranten und Migrantinnen stärker zu fördern. Zudem wird die Funktion von Migrantenorganisationen als Brückenbauer anerkannt. Zur Förderung des freiwilligen Engagements in der Flüchtlingsintegration hat das BMFSFJ im Jahr 2016 das Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ ins Leben gerufen. Bisher konnten durch das Programm über 25.000 Patenschaften für geflüchtete Menschen gestiftet werden. Der ebenfalls 2016 gestartete Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug bietet Flüchtlingen die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren. Auch im Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus gibt es Angebote zur Aktivierung und Beteiligung von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Die Bundesregierung teilt die Auffassung der Kommission, dass Bildung als Voraussetzung und als Folge von freiwilligem Engagement verstanden werden sollte. Etwa 100.000 Menschen engagieren sich inzwischen in den verschiedenen gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten, die als Lern- und Orientierungsdienste der Förderung der Bildungsfähigkeit und des lebenslangen Lernens verpflichtet sind. Der Zweite Engagementbericht inkl. der Stellungnahme der Bundesregierung steht auf der Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Download zur Verfügung: https://www.bmfsfj.de.

Familie 

Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW - AJS und der Spieleratgeber NRW haben gemeinsam eine medienpädagogische Broschüre in leichter Sprache erstellt. Darin finden sich verständliche Informationen und alltagstaugliche Tipps zum Umgang mit Games in der Familie. Die Broschüre ist erhältlich unter: http://www.ajs.nrw.de.

„Kommunen in der alternden Gesellschaft“. Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung hat deutlich gemacht: Für die Qualität des Lebens im Alter sind die Infrastruktur und die sozialen Netzwerke vor Ort entscheidend – in den Kommunen müssen daher die Weichen für die gesundheitliche wie pflegerische Versorgung und das Wohnumfeld älterer Menschen in der Zukunft gestellt werden. Schon jetzt gehört in Deutschland mehr als jede vierte Person zur Generation 60 plus – 2050 wird es bereits mehr als jede dritte Person sein. Deshalb muss schon heute die Basis dafür geschaffen werden, um auch in Zukunft ein menschen-würdiges, solidarisches und selbstbestimmtes Leben für alle zu sichern. Hierfür seien starke, handlungsfähige Kommunen unverzichtbar, hat der Siebte Altenbericht festgestellt. Aber nicht alle Kommunen können schon heute ihre Seniorenpolitik so gestalten wie es für eine zeitgemäße Seniorenpolitik notwendig ist. Der Siebte Altenbericht der Bundesregierung wurde am 2. November 2016 als Bundestagsdrucksache 18/10210 veröffentlicht und steht unter www.siebter-altenbericht.de zur Verfügung.

Am 12. Mai zeigt 3sat/die woche um 20.15 Uhr den Beitrag Wie viel Mutter braucht das Kind?, einen Film von Diana Ahrabian. Vollzeitmutter, Teilzeitmutter, Karrieremutter: Welches Modell ist das Beste? Nichts wird unter Müttern so heiß diskutiert wie die Frage, wie viel Mutter ein Kind braucht. Reicht Quality-Time am Abend? Machen so genannte Helikopter-Mütter, die ständig um ihr Kind kreisen, ihre Kinder unselbstständig? Werden Teilzeitmütter keinem gerecht - weder sich, dem Arbeitgeber noch dem Kind? Und was sagen eigentlich Kinder und Väter? Helikoptermutter Conny P. hat fünf Kinder und ist rund um die Uhr für sie da. Den Job als Groß- und Einzelhandelskauffrau hat sie sofort nach der Geburt des ersten Kindes aufgegeben. Ihr Leben dreht sich um die Kinder: „Ich stecke überall zurück“ sagt die 48-Jährige. Connys Eifer geht so weit, dass sie an der Volkshochschule Sprachen lernt, um ihren Kindern bei den Hausaufgaben helfen zu können. Als ihr Ehemann ihr eine Wochenendreise geschenkt hat, ist sie nicht gefahren, weil sie die Kinder nicht allein lassen wollte. Den Ehekrach nahm sie in Kauf. Die zweitälteste Tochter sagt: „Mama erdrückt uns durch ihre permanente Anwesenheit und Überwachung.“ Auf der anderen Seite finden die Kinder es aber auch sehr schön, „betütelt“ zu werden. Karrieremutter: Ganz anders als Conny lebt Vanessa C. ihr Muttersein. Sie ist Ärztin, leitet ein Pharmaunternehmen, hat eine neunjährige Tochter und einen achtjährigen Sohn. Zu ihrem Vollzeitjob ist sie auch noch Vorstandsvorsitzende im Verein "Frauen und Karriere". Vanessa ist viel unterwegs, oft im Ausland. Ihre Kinder werden häufig vom Vater oder von den Großeltern betreut. Den ersten Brei, den ersten Zahn, die ersten Schritte hat Vanessa nie hautnah miterlebt, aber es fehlt ihr auch nicht, sagt sie. Sie sei rundum glücklich mit ihrem Leben. Ihre Kinder Carlotta und Maxim machen einen aufgeschlossenen, selbstbewussten Eindruck. Alles nur Schein? Können Vater, Großeltern, Lehrer, die Mutter ersetzen, oder fehlt den Kindern doch etwas Entscheidendes? Teilzeitmutter: Zeit für den Beruf, Zeit für die Kinder - diesen Spagat versucht Julia K. zu leben. Acht Jahre lang war sie Vollzeitmutter, aber nun möchte sie wieder Teilzeit arbeiten. Das ist nicht so einfach. Die ehemalige Projektmanagerin findet in Teilzeit nur Jobs, für die sie überqualifiziert ist. Nach einigen Monaten nimmt sie eine Stelle als Telefonistin an. Die beiden Kinder sind erstmal nicht begeistert. Sie wollen ihre Mutter ganz für sich. Doch Julia will die Herausforderung annehmen. Wird sie es schaffen, und wie werden die Kinder damit klar kommen? Drei Mütter, drei Modelle: Wie viel Mutter braucht das Kind? Menschen hautnah macht sich auf die Suche nach Antworten.

Der Bundestag hat in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beschlossen. Mit diesem Gesetz soll der bestmögliche Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen gewährleistet werden. Die Neuregelungen sollen im Wesentlichen ab dem 1. Januar 2018 gelten.  Mit der Reform wird nicht nur der Mutterschutz modernisiert – künftig sollen auch mehr Frauen vom gesetzlichen Mutterschutz profitieren. Er gilt mit dem neuen Gesetz auch für Studentinnen und Praktikantinnen. Die bisherigen Regelungen zum Mutterschutz stammen im Wesentlichen aus dem Jahr 1952. Seither hat sich die Arbeitswelt, aber auch die Erwerbstätigkeit der Frauen selbst grundlegend gewandelt. Mit dem neuen Gesetz wird der Mutterschutz zeitgemäßer und den modernen Anforderungen angepasst. Bestehende Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen werden berücksichtigt und die besondere Situation schwangerer oder stillender Frauen ins Zentrum gerückt. Die Neuregelung sieht im Wesentlichen vor: Inkrafttreten nach Verkündung des Gesetzes für folgende Regelungen: Die Schutzfrist nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung wird von acht auf zwölf Wochen verlängert, weil die Geburt in vielen dieser Fälle für die Mutter mit besonderen körperlichen und psychischen Belastungen verbunden ist. Es wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgten Fehlgeburt neu eingeführt. Inkrafttreten der Änderungen zum 1. Januar 2018: Schülerinnen und Studentinnen werden dann in den Anwendungsbereich des MuSchG einbezogen, wenn die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt oder die Schülerinnen oder Studentinnen im Rahmen der schulischen oder hochschulischen Ausbildung ein verpflichtend vorgegebenes Praktikum ableisten. In den Anwendungsbereich fallen auch ausdrücklich die nach geltendem EU-Recht arbeitnehmerähnlichen Personen. Für Beamtinnen, Richterinnen und Soldatinnen gilt das gleiche Mutterschutzniveau, wie es auch für andere Beschäftigte nach dem MuSchG gilt. Der Mutterschutz wird für diese Sonderstatusgruppen jedoch wie bisher in gesonderten Verordnungen geregelt. Das Gesetz stellt zudem klar, dass entsprechend unionsrechtlichen Vorgaben auch für diese Personengruppe eine angemessene Kontrolle und Überwachung durch besondere Behörden sicherzustellen ist und daher eine „Eigenüberwachung“ durch die dienstvorgesetzte Stelle nicht ausreichend ist. Die Regelungen zum Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst, die Regelungen zum Verbot der Mehrarbeit werden um eine besondere Regelung zur höchstens zulässigen Mehrarbeit in Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen ergänzt. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt. Unter anderem muss die Frau sich ausdrücklich bereit erklären, nach 20 Uhr zu arbeiten. Während die Behörde den vollständigen Antrag prüft, kann der Arbeitgeber die Frau grundsätzlich weiterbeschäftigen. Lehnt die Behörde den Antrag nicht innerhalb von sechs Wochen ab, gilt er als genehmigt. Durch die Integration der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) in das Mutterschutzgesetz werden die Regelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber sowie für die Aufsichtsbehörden klarer und verständlicher. Betriebe und Behörden werden durch die Einrichtung eines Ausschusses für Mutterschutz in Umsetzungsfragen beraten und begleitet. http://www.bmfsfj.de.

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Fortbildung/Tagungen

 SAVE THE DATE! Fachtagung 30. Juni 2017 in Berlin „Ausbildung für alle jungen Menschen – nicht ohne uns! Jugendberufshilfe braucht bessere Rahmenbedingungen“ Mit professionellen Konzepten und langjährigen Erfahrungen in der Beratung und Förderung begleitet die Jugendberufshilfe junge Menschen von der Schule in das Berufsleben. Trotz ihrer wichtigen Leistungen ist die Situation dort geprägt durch fragile Rahmenbedingungen und Existenznot für Träger und Fachkräfte. Warum ist das so? Mit dieser Fachtagung bieten der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und ver.di ein Forum zur Auseinandersetzung mit der aktuellen Förderpolitik und fragen, welche Rahmenbedingungen die Einrichtungen der Jugendberufshilfe bzw. die betroffenen jungen Menschen brauchen, damit tatsächlich allen eine Ausbildung gelingt. Viele Jugendämter finanzieren Angebote der Jugendberufshilfe im Rahmen der Jugendsozialarbeit kaum oder nicht ausreichend. Teilweise lebt die Jugendberufshilfe von befristeten Projektförderungen und SGB III-Maßnahmen. Referenten sind u. a. Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Hochschule Hildesheim, und Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz. In Fachforen werden zentrale Fragestellungen – etwa zur Vergabepraxis und zu Schnittstellenproblemen – bearbeitet. Auch die Politik wird Stellung beziehen zu der Frage „(Wie) kann es weitergehen?“. Einladung und Programm werden in Kürze veröffentlicht. Rückfragen beantwortet elise.bohlen@caritas.de.

Das diesjährige Forum Ethik in der Caritas findet vom 18. bis 19. September 2017 in Frankfurt a. M. (Hoffmanns Höfe) statt. Schwerpunkt des ersten Tages ist in bewährter Weise der strukturierte Austausch der Teilnehmenden verschiedener Bereiche zu aktuellen Projekten, Themen und Fragen. Der fachliche Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf der Thematik „Menschenwürde und Scham“. In Einrichtungen der Caritas werden bei der Unterstützung von Menschen scheinbar unvermeidlich Grenzen überschritten: Grenzen der Privatsphäre, der Intimität, der Nacktheit. Das Gefühl der Scham ist ein Schutz für uns Menschen. Sie zeigt uns an, dass eine (Scham)Grenze überschritten wird, dass wir uns oder andere schützen sollten, dass Demütigung droht oder bereits geschieht. Dabei ist das Spektrum von Demütigung sehr groß, von der ungewollten Bloßstellung bis zur aktiven Beschämung. Notwendig und hilfreich ist es, die Hintergründe zu verstehen und in der Konsequenz stimmige Verhaltensweisen zu entwickeln. Weitere Infos und Anmeldeformular: https://www.fak-caritas.de.

Jugendhilfe 

Festakt zum 25 jährigen Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. 196 Staaten haben die UN-Kinderrechtskonvention - ein Übereinkommen der Vereinten Nationen, das wesentliche Standards zum Schutz von Kindern weltweit festlegt und Kinderrechte definiert - bis heute unterzeichnet. Damit ist sie der weltweit meistratifizierte völkerrechtliche Vertrag. Bereits vor 25 Jahren hat Deutschland sich vor der Staatengemeinschaft zu Kinderrechten bekannt. Um die Umsetzung der Konvention in Deutschland in den letzten 25 Jahren zu diskutieren und zu würdigen, veranstaltete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen politischen Festakt. An den Festakt schloss sich eine Fachveranstaltung der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zur Bedeutung der Konvention für die Landes- und kommunalen Ebenen an.
Weitere Infos: www.25-jahre-kinderrechte.de und www.bmfsfj.de.

Die neue SINUS-Jugendstudie ist da. Die neue SINUS-Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ ist veröffentlicht und in digitaler Form erstmals als Open Access verfügbar. http://www.wie-ticken-jugendliche.de.

SGB VIII-Reform: Der bekannt gewordene Entwurf vom 3. Februar 2017 war in der Frühkoordination im Bundeskanzleramt. Ob und wann dieser nun in die Ressortabstimmung geht, ist offen. Zu diesem Entwurf äußern sich die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BAGKJPP) und der Bundesverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP) sehr kritisch, angesichts der Einführung eines „Länderflickenteppichs unterschiedlicher Zuständigkeiten bei unterschiedlichen Behinderungsformen.“ Sie mahnen zur Ruhe und zu einem geordneten Gesetzgebungsverfahren in der nächsten Legislaturperiode. http://kijup-sgbviii-reform.de.

Der Basistag 2017 findet am 31. Mai 2017 in Münster rund um das Thema Medien statt. Er ist eine jährliche Veranstaltung der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e. V. in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft kinder- und Jugendschutz NRW e.V. und dem Evangelischen Arbeitskreis Kinder- und Jugendschutz NW. Beim diesjährigen Basistag soll die Nutzung und Bedeutung von Medien für Kinder und Jugendliche in den Blick genommen werden. Es werden nicht nur Hintergrundinformationen über Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen ihre Perspektiven und die Herausforderungen an Fachkräfte mittels Expertinnen und Experten vorgestellt und diskutiert, sondern auch praxisbezogen in fünf Workshops erarbeitet.
Weitere Informationen und Anmeldung demnächst auf unserer Homepage: www.thema-jugend.de.

stop & go. Neue Homepage zum Jugendschutzparcours. Was wissen Jugendliche über das Jugendschutzgesetz? Oder vielmehr: Was sollten sie wissen? Viele Themen die für Kinder und Jugendliche im Alltag große Bedeutung haben, sind gesetzlich verankert. Der Parcours soll Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich selbständig und spielerisch mit der Thematik „Jugendschutz im öffentlichen Raum“ auseinanderzusetzen. Das Thema Jugendschutzrecht steht im Mittelpunkt des Angebots. Projektträger ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) e.V. Die Landesstellen für Kinder- und Jugendschutz schulen kostenlos Fachkräfte in den Projektregionen, die danach als Moderator/-innen in der Parcoursarbeit tätig werden können. Die praktische Umsetzung koordiniert das jeweils vor Ort gegründete Moderatorenteam. Auf der neuen Homepage können sich Interessierte einen Überblick verschaffen. Sie erhalten dort erste Informationen sowie Kontaktdaten zu Ansprechpartnern, Mehr unter www.jugendschutz-parcours.de.

Die Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Hilfe für junge Erwachsene in besonderen Problemlagen wenden sich an die verantwortlichen Akteure bei öffentlichen und freien Trägern, die auf der kommunalen Ebene mit der Unterstützung und Förderung von jungen Menschen befasst sind. Aufgezeigt werden Handlungsansätze, wie notwendige Hilfe für junge Erwachsene, die in besonderen Problemlagen aus gesellschaftlichen Institutionen und Unterstützungssystemen heraus zu fallen drohen, wieder in diese integriert werden können, um eine gelingende Verselbstständigung sowie soziale und berufliche Integration zu ermöglichen. Hierzu werden die übergreifenden Kriterien und Merkmale, die die Lebenssituation von jungen Erwachsenen in besonderen Problemlagen kennzeichnen, sowie die Rechtsgrundlagen der Leistungen erläutert, die zu ihrer Unterstützung und Förderung in Betracht kommen können. Hiervon ausgehend werden Eckpunkte für die Entwicklung örtlicher Fachkonzepte zur Unterstützung und Förderung der jungen Erwachsenen erläutert. Ihre leitende Idee ist die des verbindlich vereinbarten und für die jungen Menschen zugänglichen Netzwerkes der in diesem Aufgabenfeld verantwortlichen Leistungsträger und Leistungserbringer. Sie finden die Empfehlungen in der Anlage.
Kontakt: stefan.kunz@caritas.de 

Am 14.03.2017 fand in Berlin der Kongress des BMFSFJ „Was hält Demokratie zusammen“ mit ca. 450 Teilnehmenden statt. Die Träger aus dem Trägerkreis waren mit verschiedenen Personen vertreten. Als Ergebnis wurden Thesen erarbeitet, die bereits im Netz veröffentlicht sind: http://zusammenhalt-staerken.de Die Veranstaltung ist einzuordnen in verschiedene Meetings - aus Anlass des Lutherjahres oder des Wahlkampfes. Die Ministerin möchte ein Demokratieförderungsgesetz auf den Weg bringen. Zum Abschluss wurde noch einmal der Jugendcheck als Beteiligungsinstrument ins Gespräch gebracht.

Facebook in der Bildung. Mit aktuell 1,79 Milliarden Nutzern weltweit ist Facebook das größte soziale Netzwerk der Welt, Tendenz steigend. Der Einsatz der Plattform ist allerdings umstritten. Wie kann Facebook in Bildungskontexten genutzt werden? https://www.bpb.de.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend führen das Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation (ZKPR) der Universität Bremen sowie die Forschungsgruppe (PETRA) eine bundesweite Befragung zum Thema „Kindeswohl und Umgangsrecht“ durch. Die Einladung zur Befragung gilt allen Eltern und ihren Kindern, die von Trennung und/oder Scheidung betroffen sind und über den Umgang und ihren Weg zu den Umgangsregelungen sprechen möchten. Konkret richtet sich die Befragung an Familien mit mindestens einem Kind im Alter zwischen 0 und 18 Jahren. Dabei sollte die Trennung der Eltern nicht länger als vier Jahre zurückliegen. Das Ziel der Befragung ist es, die Erfahrungen der Trennungsfamilien zu untersuchen, um herauszufinden, welche Faktoren Kindern helfen und wie Trennungsfamilien von Familiengerichten und Beratungseinrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe künftig noch kindeswohlsensibler unterstützt werden können. Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich gerne direkt an das Forschungsteam „Kindeswohl und Umgangsrecht“: Tel. 0421 – 218 68654 oder Email: kindeswohl@uni-bremen.de www.kindeswohl-umgangsrecht.de.

Die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder hat als Kommissionsdrucksache 18/18 eine Stellungnahme zum Thema Kinderarmut veröffentlicht. Die Kinderkommission hat sich in der Vorsitzzeit von Norbert Müller schwerpunktmäßig mit dem Thema Kinderarmut befasst und sich hierzu im Rahmen von fünf öffentlichen Expertengesprächen die Expertise von Sachverständigen eingeholt. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse haben zu einem umfassenden Forderungskatalog geführt, der in einer Stellungnahme zusammengefasst wurde. http://www.bundestag.de.

Caritas in NRW

  • Die Qualität der Ganztagsschulen hängt vorrangig von den freiwilligen Leistungen der einzelnen Kommunen ab. Große regionale Ungleichheiten bei Finanzierung, Ausstattung und Qualität sind die Folge. http://www.caritas-nrw.de
  • Die Wohlfahrtsverbände haben eine Kampagne für einheitliche Standards und eine bessere Finanzierung des Offenenen Ganztags gestartet. Die ist notwendig, weil die Politik absichtlich vergessen hat, die Rahmenbedingungen zu verbessern. http://www.caritas-nrw.de.

„Geld zu verkaufen!“ So lautet der Titel eines neuen Kinderbuchs aus dem orell-füssli-Verlag zum Thema Geld. Abenteuer sind nicht teuer. Doch ohne Geld geht es auch bei Alma und Milan nicht. Denn die beiden brauchen eine Strickleiter für ihr Baumhaus. Sie machen nicht nur das Baumhaus selber, sondern auch das Geld, um ein Seil zu kaufen. Das ist gar keine schlechte Idee, wenn man sich aufs Verhandeln und Handeln versteht. Alma und Milan kommen ans Ziel und haben sogar noch Geld übrig. Das sparen sie. Denn Geld schimmelt nicht, auch wenn man es beiseitelegt für etwas Großes – und das schwirrt schon in den Köpfen herum. Weitere Infos: http://ofv.ch.

Pflegekinder in Deutschland - Forderungen an Politiker, öffentliche und freie Träger: In seinem aktualisierten Positionspapier 2017 formuliert der Runde Tisch der Adoptiv- und Pflegefamilienverbände seine Forderungen zur Verbesserung gesetzlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe, wie z. B. Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für alle Kinder, bundeseinheitliche Mindeststandards in der Pflegekinderhilfe, Umsetzung bundeseinheitlicher Mindestausstattung der Pflegefamilien, Stärkung der Kompetenz des betreuenden Fachdienstes, Verlängerung der Hilfemaßnahme in der Pflegefamilie mindestens bis zum 21. Lebensjahr. http://www.pfad-bv.de.

THEMA JUGEND, Heft 1/2017 erschienen: WEGE DER TRAUER. Trauer betrifft und macht betroffen: Sie zeigt sich auf unterschiedlichste Weise, in verschiedenen Phasen und mit vielschichtigen Gefühlen. Wann, wo und wie wir trauern, ist zum einen eine persönliche Frage, zum anderen aber auch eine der gesellschaftlichen Akzeptanz. Kinder und Jugendliche trauern – so wie Erwachsene auch – jeweils auf ihre ganz eigene Weise. Die Gesellschaft und das Umfeld von Kindern und Jugendlichen dürfen Trauerreaktionen und Bewältigungsmuster nicht gegeneinander gewichten und bewerten. Sie dürfen das belastende Thema weder tabuisieren noch verharmlosen. Kinder und Jugendliche benötigen eine Gesellschaft, die Ort und Zeit für Trauer ermöglicht und ein stärkendes Umfeld. Unter dem Titel „Wege der Trauer“ möchte diese Ausgabe der THEMA JUGEND die Vielseitigkeit der Trauer bei Kindern und Jugendlichen nachzeichnen und die Bedeutung für den Kinder- und Jugendschutz klären. Oliver Junker führt hierzu in Trauer und Trauerreaktionen im Kindes- und Jugendalter am Beispiel Tod einer Bezugsperson ein. Die herausfordernde Neuorientierung in der Familie nach einer Trennung oder Scheidung der Eltern wird durch Christiane Wempe beleuchtet. Cornelia von Hagen skizziert, wie Trauer sich ihren Weg durch den Alltag mit einer chronischen Erkrankung bahnt. Im Interview fokussiert Weihbischof Christoph Hegge die natürliche Verbindung von Leben und Tod. Margit Franz formuliert die Herausforderungen, die das Thema Trauer in der Begleitung durch Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit mit sich bringt. Schließlich diskutieren Eva Holthuis und Conny Barlag über die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im Trauerfall und gewähren so Einblicke in einen beruflichen Alltag des „Ausnahmezustands“. THEMA JUGEND kostet 2,00 € pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Im Abo ist sie in NRW für Einrichtungen, Multiplikatoren und Interessierte kostenfrei. Bestellungen an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Schillerstraße 44a, 48155 Münster. Tel.: 0251/54027; Fax: 0251/518609 E-Mail: info@thema-jugend.de.

KIM-Studie 2016. 77 Prozent aller Sechs- bis 13-Jährigen nutzen nach eigener Angabe zumindest selten einen Computer oder Laptop. Dabei wird der PC von allen Kindern zuhause genutzt und jeder Zweite sitzt auch bei Freunden am Computer. Nur zwei Fünftel nutzen jedoch Computer in der Schule. Die Wahrscheinlichkeit der Nutzung in der Schule ist bei älteren Kindern an einer weiterführenden Schule (Haupt-/Realschule: 53 %, Gymnasium: 56 %) deutlich höher als bei Grundschülern (27 %). Wenn Computer in der Schule genutzt werden, dann vor allem in einem speziellen Fachunterricht wie Informationstechnische Grundbildung (ITG), häufige Fächer sind daneben Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen. Hauptsächlich wird der PC in der Schule genutzt um Texte oder Wörter zu schreiben, an zweiter Stelle steht die Recherche im Internet. Zuhause wird der PC von den meisten Schulkindern genutzt um für die Hausaufgaben im Internet zu recherchieren, weiter werden zuhause am Computer Texte für die Schule geschrieben oder Lernprogramme genutzt. Je älter die Kinder sind, desto höher ist der Anteil der Schüler, die zuhause generell einen Computer für die Schule verwenden. Schon bei den sechs- bis siebenjährigen Computernutzern sucht dann jeder Zweite (48 %) wöchentlich im Internet nach Schulthemen. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil bis auf 90 Prozent bei den Zwölf- bis 13-Jährigen an (8-9 Jahre: 60 %, 10-11 Jahre: 75 %). Insgesamt betrachtet wird deutlich, dass die Nutzung von Computer und Internet als Mittel zur Wissensvermittlung eher zuhause als in der Schule stattfindet. Eine besondere Rolle bei der Recherche für Schulthemen im Internet spielt auch YouTube. Etwa jeder vierte YouTube-Nutzer sieht sich dort zumindest einmal pro Woche Videos zu Themen aus der Schule an – vor allem gilt dies für Kinder ab zehn Jahren. https://www.mpfs.de.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention) hat eine digitale Landkarte veröffentlicht, die einen schnellen Überblick darüber verschafft, welchen Zugang geflüchtete Kinder zu Bildung in Deutschland haben. Getrennt nach den Bereichen Kita und Schule werden in sehr übersichtlicher und informativer Weise die wichtigsten Fragen nach Zugangsrecht zu Kita, Betreuungsangeboten in Erstaufnahmeeinrichtungen, Schulpflicht und Schulbesuchsrecht, Beratungsangeboten etc. beantwortet unter: www.landkarte-kinderrechte.de.

DCV-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (SGB VIII) – Stellungnahmen anderer Verbände. Die gemeinsame Stellungnahme mit den Fachverbänden BVkE, CBP, IN VIA, KTK, SkF und V-KJF ist jetzt online: https://www.caritas.de. Stellungnahmen anderer Verbände finden Sie über folgenden Link: http://kijup-sgbviii-reform.de. Der Referentenentwurf ist immer noch in der Ressortabstimmung.

Beim vierten Treffen des Bundesnetzwerks „Schule für alle“ in Frankfurt bekräftigten 33 Engagierte aus unterschiedlichen Professionen ihre Forderung an Schulen, sich auf den Weg zu einer Schule für alle machen. In zehn Mindestkriterien haben sie skizziert, was dafür nötig wäre. Die Mindestkriterien des Bundesnetzwerks „Schule für alle“ geben interessierten Schulen Orientierungshilfe. „Eine positive Haltung der gesamten Schulgemeinde, die alle Kinder willkommen heißt, ein gemeinsam erstelltes Inklusionskonzept, ein inklusives Unterrichtssystem und multiprofessionelle Teams an Schulen sind einige der Voraussetzungen“, erklärt Gisela Braun, Projektleiterin des Bundesnetzwerks. „Alle Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Voraussetzungen, sozialen Hintergründen, Begabungen und Beeinträchtigungen müssen sich in der Schule entfalten können. Schulen müssen sich den Schüler/-innen anpassen und Schulen sind für Schüler/-innen da – und nicht umgekehrt.“ Getragen durch dieses gemeinsame Ziel will das Bundesnetzwerk die Fachdiskussion bereichern, Strategien zur bildungs- und sozialpolitischen Einflussnahme entwickeln und Schulen bei der Umsetzung unterstützen. So konnte erreicht werden, dass die Aktion Mensch Stiftung die Umsetzung des Vorhabens in drei Modellregionen über drei Koordinierungsstellen in Essen, Freiburg und Quakenbrück fördert. Diese bieten Schulen Unterstützung auf ihrem Weg zu einer Schule für alle an. Sie gehen mit der Methode des Community Organizing vor: In persönlichen, aktivierenden Gesprächen versammeln sie engagierte und einflussreiche Unterstützer/-innen aus dem Schulsystem, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen oder der Zivilgesellschaft. Gemeinsam begleiten sie interessierte Schulen dabei, sich in Schulverbünden zu einer „Schule für alle“ zu entwickeln. Auf Initiative von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e. V. hatte sich das Bundesnetzwerk 2015 gegründet. Die zehn Mindestkriterien finden Sie hier: www.schule-fuer-alle.com  Weitere Infos und Materialien: www.schule-fuer-alle.com

Die Vinzenz-Konferenzen und die Initiative youngcaritas im Erzbistum Paderborn fordern weiterhin die Finanzierung von Brillen für bedürftige Menschen unabhängig von deren Sehleistung. In der Vorwoche hatte der Bundestag mit dem Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung die Krankenkassen dazu verpflichtet, Brillen ab einer Glasstärke von 6 Dioptrien bzw. bei einer Hornhautverkrümmung ab 4 Dioptrien zu zahlen. „Trotz dieser Verbesserung bleibt ein großer Teil des Problems bestehen“, betont Linda Kaiser, youngcaritas-Referentin im Erzbistum. „Armutsgefährdete Menschen, die unterhalb dieser Dioptrien-Werten liegen, müssten ihre Brille immer noch selbst finanzieren, ob sie können oder nicht.“ Nicht alle Brillenträger seien in der Lage, ihre Brille jahrelang zu tragen. Brillenträger, bei denen sich häufig die Sehstärke verändert, hätten bei einem geringen Einkommen kaum Zeit zum Ansparen einer Brille. Vermisst wird außerdem eine Evaluation zur Situation von armutsgefährdeten Brillenträgern. „Die Anzahl betroffener Personen, die sich keine Brille leisten kann, lässt sich nur überschlägig durch die Zahl der Brillenträger in der Bevölkerung und die Anzahl armutsgefährdeter Menschen ermitteln“, weiß Matthias Krieg, Geschäftsführer der Vinzenz-Konferenzen im Erzbistum Paderborn. Hier fehle die systematische Erfassung von Daten zum Umfang des Problems. Immerhin gehe aus einer Antwort der NRW-Landesregierung auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage hervor, dass armutsgefährdete Brillenträger eine geringe Bereitschaft aufweisen, sich eine neue passgenaue Brille zu kaufen. Der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V., die youngcaritas im Erzbistum Paderborn und die Vinzenz-Konferenzen im Erzbistum Paderborn fordern, dass alle sozial schwächer gestellten Menschen Anspruch auf die Finanzierung einer Brille erhalten - unabhängig von Dioptrien-Zahl oder Grad der Sehschwäche. Die Forderung kann im Netz im Rahmen einer Petition unterstützt werden: www.openpetition.de.

Schon zum 13. Mal zeichnet der Deichmann-Förderpreis Unternehmen, Schulen und Initiativen mit Preisgeldern zwischen 1.000 und 15.000 Euro aus. Teilnehmen können alle Unternehmen, kirchliche Institutionen, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Verbände sowie Schulen, die in den letzten 12 Monaten außergewöhnliches Engagement zum Thema Integration gezeigt haben. Ob Bewerbungstrainings, Projektarbeit in Unternehmen, die die Jugendlichen auf Situationen im Berufsleben vorbereitet oder Theaterstücke von und mit Schülern mit Migrationshintergrund und Sprachdefiziten - gesucht werden kreative Initiativen von Eltern und Lehrern, die den Schwächeren den Rücken stärken. Die größten Chancen haben Initiativen, die bereits erste Erfolge nachweisen können. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni. Mehr unter www.deichmann-foerderpreis.de

Kampagnen/Initiativen

Armut

  • Die neue caritas vom 13. März 2017 beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Armut“. Vor 25 Jahren hat die Caritas mit ihrer großen Armutsuntersuchung dafür gesorgt, dass die Existenz von Armut in Deutschland nicht mehr geleugnet werden kann. In diesem Heft wird beleuchtet, was sich politisch seither bewegt hat und welche Probleme es immer noch gibt. Es wird dazu aufgerufen, als Caritas weiterhin klar Stellung zu beziehen und die politische Diskussion lebendig zu halten. Darüber hinaus wird das Projekt „Armutskundschafter“ der Caritas Konferenzen Paderborn vorgestellt. Ehrenamtliche versuchen dabei, versteckte Armut aufzuspüren und die unterschiedlichen Milieus in den pastoralen Räumen miteinander zu verbinden. Sie können ein Probeheft unter https://www.caritas.de bestellen.
  • Mittel in Höhe von rund einer Million hat jetzt die Vergabekonferenz des Sonderfonds für spezifisch armutsorientierte Dienste der Caritas in Paderborn bewilligt. Dabei handelt es sich um Mittel des Erzbistums Paderborn, die in caritative Projekte fließen, für es keine anderweitige Finanzierung gibt. Gefördert werden z. B. Patenprojekte für Jugendliche in prekären Lebenssituationen, Begegnungsangebote für isolierte lebende Bedürftige oder konkrete materielle Hilfen zur Bekämpfung von Armut. „Dabei wollen wir den Staat nicht aus seiner sozialen Verantwortung entlassen“, betont Christoph Eikenbusch vom Diözesan-Caritasverband. „Manche Projekte helfen Menschen dabei, dass sie gesetzliche Ansprüche geltend machen können.“ Auch 25 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten Armutsberichtes des Deutschen Caritasverbandes habe sich wenig daran geändert, dass in der Gesellschaft ein viel zu hoher Anteil von Menschen lebt, die Sozialleistungen beantragen könnten, dies aber aus Scham und Unwissenheit nicht tun. „Insbesondere diese ´verdeckte Armut` führt dazu, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.“ Möglich ist die Förderung von armutsorientierten Diensten, weil das Erzbistum Paderborn hierfür Projektmittel von insgesamt sechs Millionen Euro bereitstellt. Dieser Sonderfonds ist dadurch gekennzeichnet, dass die Antragstellung nicht durch komplexe Förderrichtlinien von vornherein eingegrenzt wird. Vorgabe ist lediglich, dass es sich um ein armutsorientiertes Vorhaben handelt. „Die Vielfalt der Projekte wird dadurch gefördert. Vieles ist absolut innovativ“, so Eikenbusch. Armut werde so aus der Abstraktion von Statistiken und Studien geholt. „Die Projekte geben armen Menschen konkret ein Gesicht und machen die Lebenssituation dieser Menschen erfahrbar.“ Pressemeldung des DICV Paderborn vom 27.03.2017

Caritas Kampagne

  • Die Caritaskampagne 2017 setzt sich für eine offene Gesellschaft ein, in der sich Menschen einander Heimat geben. Sie richtet den Blick darauf, wie sich Einheimische und Zugewanderte begegnen, sich kennen lernen und gemeinsam aktiv werden können. Und fragt sich: Wie entsteht eigentlich Heimat? Wird Heimat wirklich weniger, wenn man sie teilt? Viele Menschen haben in den vergangenen Jahren ihre Heimat verloren. Sie sind vor Krieg, Vertreibung, Hunger und Not geflohen. Damit sie in Deutschland Heimat finden, müssen sich Einheimische und Zugewanderte öffnen und sich mit Respekt und Wertschätzung begegnen. Dieses Miteinander gut zu gestalten und Integration zu ermöglichen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe in den kommenden Jahren. www.zusammen-heimat.de.
  • Die Verbandszeitschrift „CKD-Direkt" Ausgabe 1/2017 befasst sich mit dem Themenschwerpunkt „ZusammenLeben! Gemeinsam entdecken wir Heimat.“ und als Beilage den Gottesdienstvorschlag zum diesjährigen Caritas-Sonntag. http://www.ckd-netzwerk.de.

Männerarbeit

MANN-Aktuell! Hier gibt es die aktuelle Ausgabe vom Newsletter: http://kath-maennerarbeit.de.
Herausgeber ist die Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e. V.  Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf, info@kath-maennerarbeit.de www.kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Der Deutsche Caritasverband veröffentlicht regelmäßig den „Newsletter Sozialberatung für Schuldner“, aus dem KuNo mit freundlicher Genehmigung einige Beiträge übernimmt. Interessierte Träger und Einrichtungen der verbandlichen Caritas können den Rundbrief über die für den Fachbereich Schuldnerberatung zuständigen Referenten in ihrer Diözese beziehen. Verantwortlich für den Newsletter ist Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit, Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-121, Fax: 0761/200-11-121. http://www.caritas.de, http://www.caritas.de, E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Forderungen der Wohlfahrtsverbände zur Bundestagswahl 2017. Die Forderungspapiere der BAGFW zur Bundestagswahl 2017 sind auf der BAGFW-Website abrufbar. Die Papiere sind per Post an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages, an die Parteivorstände der Bundestagsparteien, an die Landesarbeitsgemeinschaften und die Geschäftsstellen der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege versandt worden. http://www.bagfw.de.

Aktionswoche 2017. „Überschuldete brauchen starke Beratung!“ - dies ist das Motto der Aktionswoche Schuldnerberatung 2017. Eine starke Beratung für alle Schuldnerinnen und Schuldner ist auch das Ziel der Forderungen der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV) zur diesjährigen Bundestagswahl. Die AG SBV lädt alle Akteure im Arbeitsfeld Schuldnerberatung ein, sich vom 19. bis 23. Juni 2017 mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen überall in Deutschland an der Aktionswoche zu beteiligen. Es wäre schön, wenn viele Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater die Aktionswochen zum Anlass für eigene öffentlichkeitswirksame Aktionen und Beiträge nehmen. Sie tragen damit ganz wesentlich zum Gelingen der Aktionswoche bei. Die zentrale Kooperationsveranstaltung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e.V. (LAG SIB) findet in diesem Jahr am 23.06.2017 in den Räumen der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband. Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin, statt. Quelle: www.aktionswoche-schuldnerberatung.de.

Herausgegeben vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., ist das Fachlexikon der Sozialen Arbeit das Standardwerk für die Soziale Arbeit in der aktualisierten 8. Auflage erschienen. Es umfasst 1.500 übersichtlich strukturierte und teilweise neu systematisierte Stichworte, deren Auswahl sich strikt nach den Bedürfnissen der Sozialen Arbeit richtet. Rund 650 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis der Sozialen Arbeit stellen den neuesten Stand der Entwicklungen und Diskurse in der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik, des Sozialrechts und den Bezugswissenschaften dar und werden damit dem pluralistischen Anspruch des Fachlexikons gerecht. Die Neuauflage

  • geht auf die europäische Flüchtlingssituation ein (Stichworte „Flüchtlings(sozial)arbeit“, „Dublin III-Verordnung“),
  • berücksichtigt aktuelle Gesetzesreformen (Stichworte „Integrationsgesetz“, „Bundesteilhabegesetz“),
  • verortet neue Ansätze Sozialer Arbeit (Stichworte „Soziales Unternehmertum“, „Anerkennungskultur“, „Zeitpolitik“),
  • nimmt Rücksicht auf die Lesegewohnheiten durch ein ausdifferenziertes System von rund 800 Verweisstichworten sowie ein Stichwortverzeichnis. Das einschlägige Stichwort wird rasch gefunden, Lektüreempfehlungen geben sinnvolle Vertiefungshinweise.

8., völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2017, 1073 S., Broschiert, ISBN 978-3-8487-2374-4, 49,00 @. Bestellmöglichkeit: Nomos Verlag http://www.nomos-shop.de.

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2017 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211/233948-0.

  • Die Insolvenzordnung – Einführungsseminar vom 10. bis 12. Mai 2017 in Erfurt. Seit 1999 bietet die Insolvenzordnung mit dem darin enthaltenen Verbraucherinsolvenzverfahren überschuldeten Menschen, durch die Möglichkeit der Restschuldbefreiung, eine neue Perspektive. Einige gesetzliche Regelungen sind seit dem 01.12.2001 überarbeitet bzw. geändert worden, so dass vor allem auch den mittellosen Schuldnern der Weg ins Verfahren eröffnet wird. Zum 01.07.2014 sind weitere wesentliche Änderungen in Kraft getreten, die Auswirkungen auf die Beratungspraxis und die Entwicklung von Schuldenbereinigungsplänen haben. In dem Einführungsseminar soll ein intensiver Überblick über den Verfahrensablauf, die Entwicklung von Plänen und Antragstellung geben werden. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Grundlagen werden die Aufgaben und Anforderungen im außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren dargestellt. Insbesondere werden wichtige Themen auf dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung behandelt.
  • Beratungsmethoden. Seminar vom 15.-17.11.2017 in Siegburg. Dieses Seminar soll die Teilnehmer befähigen, ihre vorhandenen Ressourcen, wie auch die ihrer Klienten zu stärken. Ziel ist es, eine effektive und hilfreiche Beratung zu leisten. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihren persönlichen „Methodenkoffer“ durch die Vielfalt dieser Methoden zu erweitern. Praxisbeispiele sind ausdrücklich erwünscht.

Beide Seminare sind Bausteine des Zertifikatkurses im Bereich der Sozialen Schuldner*innenberatung. Weitere Informationen und Anmeldung: www.skmev.de.

Rund ums SGB

Zum 01.01.2017 wurden die Regelleistungen im SGB II angehoben. Der Caritasverband für das Bistum Aachen hat einen Testbogen mit den aktuellen Regelleistungen überarbeitet. Er kann dazu genutzt werden, um sich einen ersten Überblick über Leistungen und Ansprüche auf Grundsicherung für Arbeitsuchende verschaffen zu können. Download: http://www.caritas-ac.de.

Soziale Arbeit / Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete März 2017, 66. Jahrgang beschäftigt sich unter anderem mit:
Assoziative Didaktik

  • Bernhard Rohde, Andreas Thiesen: Thesen zu einer bildungskritischen Verpflichtung

DZI Kolumne

  • Netzwerkanalyse mit easyNWK
  • Joseph Richter-Mackenstein: Erste empirische und metrische Erkenntnisse einer Diagnostik sozialer Hilfebedürftigkeit
  • Anja Eichhorn: Häusliche Gewalt und Umgang als Menschenrechtsverletzung gegen Frauen
  • Der Wohlfahrtsstaat in Südkorea
  • Yun-Tae Kim, Misun-Han Broich: Historische Entwicklung und Ausblick (Teil 2)

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Tel.: 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Sozialwirtschaft Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmungen 2/2017, Jahrgang 27 bringt unter anderem folgende Beiträge:
Wohnungsmarkt

  • Andreas Strunk: Hoher Selektionsdruck

Großeinrichtungen

  • Rolf Drescher: Alles in Bewegung

Immobilienkonzepte

  • Dieter Wolff, Kati Jagnow und Rüdiger Becker: Extrem geringer Spielraum

Sozialplanung

  • Bernhard Rohde: Kooperationen für das Gemeinwohl

Sozialpolitik

  • Konrad Hummel: Wohnen im Quartier

Personal

  • Julian Marx: Trefferquote erhöhen

Finanzen

  • Antje Mohrmann: Komplexe Strukturen bei Geldauflagen

Recht

  • Jan Holling: Einsatz von Fotos rechtlich absichern

Organisationsentwicklung

  • Arnulf Schüffler, Isabel Schwier, Annette Kluge, Norbert Gronau: Gewolltes Vergessen als Jungbrunnen

Marketing

  • Britta Wagner: Über Ziele, Wirkungen und Methoden berichten

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Oranienburger Straße 13-14, 10178 Berlin, Tel.: 030/24089-0, Fax -134, E-Mail: info@wohlfahrt.de, www.bagfw.de, Bestellungen über den Buchhandel oder den Nomos-Verlag.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 3/2017 folgende Beiträge:
Empfehlungen und Stellungnahmen

  • Stellungnahme der Geschäftsstelle des Deutschen Vereins zum Entwurf des Fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung (vom 12. Dezember 2016)

Aktuelles

  • Anke Böckenhoff: 60 Jahre Römische Verträge in Zeiten von Europaskepsis. Anlass für sozialpolitische Weiterentwicklung.

Abhandlungen 

  • Romy Ahner und Stefanie Vorberger: Familienerholung aus der Schublade holen.

Berichte

  • Henning Daßler:  Personenzentrierte Hilfe und selbstbestimmte Teilhabe – ein Modell für die Wohnungslosenhilfe?
  • Tasja Prölß: Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ – ein Weg zu mehr Teilhabe und Sozialkapital?
  • Katharina Sipsis: Vom Zusammenwirken zur Partizipation
  • Sabine Schmitt: Zur Diskussion um „Diversity“ in der Sozialen Arbeit

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

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Straffälligenhilfe

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Sucht/Drogen 

 Elternwissen Nr. 3 neu überarbeitet erschienen: SUCHTSTOFFE. Suchtgefährdung bei Kindern und Jugendlichen ist immer wieder Thema der Berichterstattung und öffentlichen Diskussion. Dabei werden sowohl Daten und Fakten beleuchtet wie vorbeugende, schützende sowie intervenierende Maßnahmen besprochen. Fragen, die aufkommen: Wann sind Kinder und Jugendliche tatsächlich besonders gefährdet und was können Eltern tun? Jedes menschliche Verhalten kann suchtförmig werden. Suchterkrankung wird dabei über unbezwingbares Verlangen, Dosissteigerung mit damit verbundener Toleranzerhöhung, seelische und häufig auch körperliche Abhängigkeit sowie Schädlichkeit für den Betroffenen wie sein soziales Umfeld definiert. Dieses neu überarbeitete Elternwissen gibt einen Überblick über die diversen Suchtstoffe und Tipps, wie Eltern ihren Kindern in den verschiedenen Entwicklungsstufen vorbeugend und unterstützend zur Seite stehen können. Die Broschüren der Reihe Elternwissen eignen sich auch als Begleitmaterial für Eltern-seminare und Elternabende. In dieser Reihe sind bisher 22 Ausgaben zu unterschiedlichen Themen des Kinder- und Jugendschutzes für Eltern erschienen. Ein Ansichtsexemplar ist kostenfrei, Einzelexemplar 0,60 €, 10 Expl. 5,00 €, 25 Expl. 12,00 €, 50 Expl. 20,00 € und 100 Expl. 30,00 €, Komplettpaket (Ausgabe 1‑22, soweit noch vorhanden) 10,00 € (jeweils zzgl. Versandkosten). Bestellungen an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Schillerstraße 44a, 48155 Münster

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Verschiedenes

Sabine Depew übernimmt die Vorstandsposition der Caritas im Ruhrbistum. Arbeitsschwerpunkte der Erziehungswissenschaftlerin aus Köln sind Arbeitsmarkt, Jugendhilfe und Digitalisierung. Zur neuen Vorstandsvorsitzenden des Caritasverbandes für das Bistum Essen hat der Caritasrat die Erziehungswissenschaftlerin Sabine Depew gewählt. Die 52-jährige arbeitet seit 1993 im Diözesancaritasverband für das Erzbistum Köln in verschiedenen Führungspositionen mit den Arbeitsschwerpunkten Europa, Arbeitsmarktfragen, Kinder- und Jugendhilfe sowie Digitalisierung der sozialen Arbeit. Die neue Aufgabe in Essen übernimmt sie zum 01.07.2017. Der Caritasverband für das Bistum Essen hatte im August 2016 ein neues Gremienmodell beschlossen, das einen hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand an der Verbandsspitze vorsieht, und in der Folge die Position neu ausgeschrieben. Zuvor bildeten drei Ehrenamtliche, ein Priester als Vorsitzender und der Diözesan-Caritasdirektor den Vorstand.

Man kann eine Vielfalts-Gesellschaft als Bedrohung empfinden oder auch als Bereicherung. Beide Haltungen erscheinen unversöhnlich, heizen die öffentliche Stimmung auf, beeinflussen politische Wahlen. Grund genug für den Diözesan-Caritasverband Paderborn einen „Vielfalts-Knigge“ zu erstellen. Wie der Titel verspricht, geht es um Regeln und Haltungen, aber auch um Aufklärung. Die Fähigkeit und die Bereitschaft von Individuen für ein Leben in Vielfalt seien allerdings unterschiedlich ausgeprägt, sie müssten vielfach erst erworben werden. Der Vielfalts-Knigge beschreibt daher auch die „Fallen“, die dazu verleiten, Vielfalt zu unterdrücken, etwa durch die Reduzierung eines Menschen auf ein bestimmtes Merkmal (z. B. „Ausländer“). Gegen solches Schubladen-Denken lautet eine Grundregel des Vielfalts-Knigges, die Einzigartigkeit jedes Individuums zu entdecken und zu respektieren. Diözesan-Caritasdirektor Lüttig: „Wir sind uns im Klaren, dass Vorurteile und Ausgrenzungen äußerst schwer zu korrigieren sind; allein mit Information ist ihnen nicht beizukommen.“ Der beste Weg zum Abbau von Vorurteilen sei immer noch die Begegnung von Menschen im alltäglichen Umgang und Austausch. Dass es dabei auch immer um den Abbau ausgrenzender und diskriminierender Strukturen gehen muss, ist den Autoren des Vielfalts-Knigges ein besonderes Anliegen. Trotz ihres „Westentaschenformates“ bietet die Publikation eine erstaunliche Fülle von Impulsen: von der Bibel bis hin zu Immanuel Kant. Erklärt werden zentrale Begriffe wie diversity, Inklusion, Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus. Beschrieben wird auch, wie Vielfalt gelebt und gefördert werden kann, z. B. in der Begegnung von Religionen, Kulturen und Generationen. Darüber hinaus gibt es praktische Hinweise für den Alltag, etwa zum Umgang mit Rassismus. Der Vielfalts-Knigge wurde vom Referat Integration und Migration des Diözesan-Caritasverbandes erstellt und mit Mitteln des Landes NRW gefördert. Unter www.caritas-paderborn.de gibt es die Möglichkeit, im Vielfalts-Knigge zu „blättern“ und ihn zu bestellen. Für Bestellungen außerhalb der Caritas im Erzbistum Paderborn beträgt der Stückpreis 1,50 Euro zuzüglich Versandkosten (Mindestabnahme fünf Exemplare).

Immer mehr Menschen wenden sich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Im Jahr 2016 wurde das bundesweite Beratungsangebot über 34.400-mal per Telefon, Chat und E-Mail in Anspruch genommen. Das ist ein Anstieg von rund 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 2013 verzeichnete das Hilfetelefon damit über 100.000 Beratungskontakte. Am häufigsten wurde im vergangenen Jahr zu Fällen häuslicher Gewalt (circa 60 Prozent) und sexualisierter Gewalt (12 Prozent) beraten. In 16.000 Fällen konnten die Expertinnen des Hilfetelefons an örtliche Unterstützungseinrichtungen wie Frauenhäuser oder Beratungsstellen weitervermitteln. Das mehrsprachige Beratungsangebot des Hilfetelefons wird häufig genutzt: In über 1.600 Beratungsgesprächen wurde eine Dolmetscherin hinzugezogen, im Vorjahr war das nur 700-mal der Fall. Deutliche Zuwächse gab es bei Beratungen auf Arabisch und Farsi, die unter den Fremdsprachen am häufigsten nachgefragt wurden. 944 Beratungen fanden im Flüchtlingskontext statt. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 08000 116 016 und online unter www.hilfetelefon.de über den Termin- und Sofort-Chat sowie per E-Mail erreichbar. Mehr als 60 qualifizierte Beraterinnen informieren und beraten gewaltbetroffene Frauen, Personen aus deren sozialen Umfeld und Fachkräfte – kostenlos, anonym und vertraulich, in 17 Fremdsprachen sowie in Deutscher Gebärdensprache und in Leichter Sprache. Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben angesiedelt.

Anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge hat die Initiative Christen für Europa (IXE) in Paris eine Erklärung verabschiedet, in der sie die Regierungen in Europa auffordert, sich im Geist der Römischen Verträge für mehr geschwisterliche Solidarität unter den Völkern Europas einzusetzen. Es seien Reformen notwendig, die die EU aus dem aktuellen Stillstand befreiten, unterstreicht die Erklärung, die von Vertretern aus elf Nationen, unter anderem aus Polen, Kroatien, Tschechische Republik, Slowenien, Lettland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Belgien und Deutschland verabschiedet wurde. „Die Rückkehr zum Geist der Solidarität, des gegenseitigen Respekts und zu dem Bewusstsein um die Lasten und Leiden der Anderen ist die Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit eines solchen gemeinsamen Projektes“, heißt es in der Erklärung wörtlich. „Die Verbindung der Völker Europas gilt nicht nur dem Kampf gemeinsamer Bedrohungen. Es geht auch darum, einander Respekt zu zollen, wenn man bedenkt, was wir uns gegenseitig schulden. Was auch immer die Pläne für die politische und wirtschaftliche Wiederbelebung Europas sind, sie müssen an den größten sozialen Herausforderungen ansetzen, die besonders einige von uns belasten. Was auch immer für gemeinsame Verteidigungs- und Sicherheitsstrategie der EU entwickelt wird, sie müssen die verschiedenen historischen Bezüge und individuellen Bedrohungen wahrnehmen. Als Europäer sind wir stolz auf unser soziales Gesellschaftsmodell, das auf der Menschenwürde jedes Einzelnen beruht. Doch muss dies übersetzt werden unter der Wahrung unserer kulturellen Vielfalt und in gemeinsamen Anstrengungen münden, Menschen Schutz zu bieten, die vor bewaffneten Konflikten und Verfolgung fliehen.“ Den deutschen Wortlaut der Erklärung finden Sie unter: http://www.zdk.de.

Soziale Netzwerke löschen nach wie vor zu wenig strafbare Inhalte, die ihnen von Nutzerinnen und Nutzern gemeldet werden. Das geht aus einem Monitoring hervor, das jugendschutz.net – das länderübergreifende Kompetenzzentrum für Jugendschutz im Internet – im Januar und Februar durchgeführt hat. Dieses Monitoring wird vom Bundesfamilienministerium und dem Bundesjustizministerium gefördert. Es ist der zweite Test dieser Art, der untersucht, wie schnell die Plattformen auf Beschwerden reagieren und ob sie die gemeldeten Beiträge löschen. Ein erster Test hatte im Juli und August 2016 stattgefunden. Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas: „Für strafbare Hetze und Verleumdung darf in den sozialen Netzwerken genauso wenig Platz sein wie auf der Straße. Facebook und Twitter haben die Chance nicht genutzt, ihre Löschpraxis zu verbessern. Das größte Problem ist und bleibt, dass die Netzwerke die Beschwerden ihrer eigenen Nutzer nicht ernst genug nehmen. Dass es besser geht, zeigt Google mit der Plattform YouTube. Daher ist jetzt klar: Wir müssen den Druck auf die sozialen Netzwerke weiter erhöhen. Um die Unternehmen bei der Löschung strafbarer Inhalte noch stärker in die Pflicht zu nehmen, brauchen wir gesetzliche Regelungen.“ Weitere Infos: www.fair-im-netz.de.

Apps: Maßnahmen für mehr Fairness und Sicherheit. Apps – praktische Anwendungsprogramme auf Smartphones und Tablets – sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Verbraucherinnen und Verbraucher schätzen die Vielfalt an komfortabler Software, die mit wenigen Klicks viel Information, Kommunikation und Services bietet. http://www.bmjv.de.

Zum 1. März 2017 ist das Gesetz zur Reform des Urhebervertragsgesetzes in Kraft getreten - genauer das Gesetz zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung. Das neue Urhebervertragsrecht reformiert das Fundament unserer Kultur- und Kreativwirtschaft und garantiert eine faire Vergütung für Kreative. http://www.bmjv.de.

Die Bundesregierung hat heute den von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries vorgelegten Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Telemediengesetzes beschlossen. Damit macht die Bundesregierung den Weg frei für mehr freies öffentliches WLAN in Deutschland. Der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf schafft die viel kritisierte Störerhaftung auf Unterlassung ab: Danach können Internetzugangsanbieter wie WLAN-Betreiber bislang etwa dafür verantwortlich gemacht werden, wenn ihre Nutzer das Internet nutzen, um nicht lizensierte Inhalte ins Internet zu stellen. WLAN-Anbieter können bislang auch verpflichtet werden, alle im Zusammenhang mit einem Unterlassungsanspruch entstehenden Kosten tragen zu müssen, insbesondere die Abmahnkosten. Außerdem stellt der Gesetzentwurf klar, dass ein WLAN-Betreiber nicht behördlich verpflichtet werden darf, Nutzer zu registrieren, die Eingabe eines Passwortes durch seine Nutzer zu verlangen oder das Anbieten seines Dienstes bei Rechtsverstößen Dritter einzustellen. Um das geistige Eigentum weiterhin angemessen zu schützen, können Rechteinhaber von WLAN-Betreibern die Sperrung einzelner konkret benannter Internetseiten verlangen, über die ein Nutzer urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal verbreitet hat. Damit soll die Wiederholung der Rechtsverletzung verhindert werden. Voraussetzung ist, dass der Rechteinhaber im konkreten Fall nur so die Verletzung seines Rechts abstellen kann. Die Abrufsperre für einzelne Internetseiten muss zudem zumutbar und verhältnismäßig sein. Vor- und außergerichtliche Kosten dürfen dem WLAN-Betreiber auch dafür nicht in Rechnung gestellt werden. Die Sperrung einzelner Internetseiten kann ein WLAN-Betreiber in der Regel einfach und ohne technische Vorkenntnisse über die Einstellungen des WLAN-Routers durchführen. http://www.bmwi.de.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Seelisch und körperlich gesund – (un)erreichbar für Wohnungslose? Blick auf die Gesundheit der Klient(inn)en und Mitarbeitenden im Bereich der Wohnungslosenhilfe Seminar vom 03. bis 05. Mai 2017 in Freiburg. Wohnungslose leiden häufiger an körperlichen und seelischen Erkrankungen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Neuere Studien belegen auch eine Zunahme der psychischen Probleme bei wohnungslosen Menschen. Ihre Lebenserwartung liegt im Schnitt 10-15 Jahre niedriger. Gleichzeitig sind sie selten zu Arztbesuchen zu motivieren; aufsuchende medizinische Hilfe gibt es nur in Notfällen. Für die Mitarbeiter ist die Situation von wohnungslosen Menschen oft schwer zu ertragen, vor allem, wenn die Betroffenen leiden und sich - trotz Hilfeangebot - keine Hilfe holen. Sie stehen sozusagen permanent in dem Spannungsfeld zwischen Bedürftigkeit und Ablehnung. Viele reagieren darauf mit Mitleid, das sich in Hilflosigkeit und Frustration äußert oder bisweilen zu depressiven Verstimmungen führt. Wenn die Schicksale der Klienten die Mitarbeitenden krank machen, dann handelt es sich um eine "sekundäre Traumatisierung". Dabei geht es also auch um die Gesundheit der Mitarbeitenden. Ziel des Seminars ist es, einen eigenen Zugang zu Gesundheit zu vermitteln, der auch für die Mitarbeitenden ebenso wie für wohnungslose Menschen hilfreich ist. Daneben bietet das Seminar fachlichen Austausch und Vernetzung für die Tätigkeit im Bereich der Wohnungslosenhilfe. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAG W), vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Kunz, durchgeführt. Ausschreibung und Online-Anmeldung: https://www.fak-caritas.de.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Ehrungen
Mit der Urkunde und Nadel des Verbandes wurden am 17. März 2017 geehrt:

  • Dr. Ursula Paczynski ist Gründungsmitglied seit 1991 beim SKFM St. Wendel. Sie war 1. Vorsitzende von 1991-1994. Bis 2001 war sie im Vorstand und als Beisitzerin tätig.
  • Abt Makaios Hebler Gründungsmitglied seit 1991 beim SKFM St. Wendel. Er war Geistlicher Beirat bis 2010
  • Ferdinand Schmidt ist Gründungsmitglied seit 1991 beim SKFM St. Wendel. Von 1993 bis 2008 war er als Schatzmeister tätig.
  • Alois Wilhelm ist Gründungsmitglied seit 1991 beim SKFM St. Wendel, bis 2016 war er Beisitzer beim SKFM St. Wendel.
  • Bernd Walter ist seit 1998, .2. Vorsitzender und Beisitzer
  • Wilma Gans ist seit 1991 Mitglied, Schriftführerin wurde sie 2001 und hat diese Tätigkeit bis 2012 ausgefüllt. Seit 2012 ist sie Beisitzerin beim SKFM St. Wendel
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Verbandsinterne Informationen der VKD

Das Präsidium der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen ist ab sofort unter einheitlichen E-Mailadressen zu erreichen.

Brillenaktion: Am Donnerstag, den 16.02.17, wurde das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG) im Bundestag beschlossen (BT-Drucksache 18/11205). Es sieht mit Blick auf § 33 SGB V vor, dass Sehhilfen auch für über 18jährige wieder zu Lasten der GKV verordnungsfähig sind, wenn die Betroffenen sehr schwere Sehbeeinträchtigungen aufweisen (Refraktionsfehler von mehr als 6 Dioptrien bei Myopie oder mehr als 4 Dioptrien bei Astigmatismus). Das ist eine erfreuliche Gesetzesänderung. Für Menschen unterhalb dieser Grenzwerte bleibt es jedoch dabei, dass sie sich ihre Brille selbst finanzieren müssen. Dieser Umstand ist für Menschen mit geringem Einkommen, für Menschen etwa, die ALG II oder Grundsicherung beziehen, nach wie vor ein Problem. Daher werden Vinzenz-Konferenzen und young caritas an ihrer Petition unter www.dendurchblickbehalten.de festhalten und diese bis zu den Bundestagswahlen durchführen. Herzlich wird um eine rege Beteiligung an der Petition gebeten! Denn gutes Sehen darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein.

Neuwahlen in der Mitgliederversammlung des Bistums Münster in Bocholt-Barlo. Dr. Heinz-Gregor Dormann, als Vorsitzender, sowie Wilfried Notten, als stellv. Vorsitzender, traten noch einmal zur Wiederwahl an und wurden bei jeweils einer Enthaltung einstimmig wiedergewählt. Nach vielen Jahren als Beisitzer traten Hans Gehrke von der VK Hl. Kreuz Bocholt sowie Werner Moors von der VK Kranenburg nicht wieder als Beisitzer an. Günther Gendritzki aus Kranenburg und Eckhard Rathai aus Bocholt wurden dafür in den Vorstand berufen. Komplettiert wird der Vorstand durch den Caritasvorsitzenden Josef Leenders, der auch aufgrund dieser Tätigkeit der geistliche Beirat ist. Weiter dabei sind Peter Feldmann als Ortsratsvorsitzender Münster sowie Dr. Hans-Jürgen Arens als Kreisratsvorsitzender Kleve.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 5/2017                          Ende Mai        2017

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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