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2016-12

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:19.12.2016

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Die Redaktion von KuNo wünscht allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2017!

Wahl des BAJ Vorstandes. Die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat auf ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung neu gewählt. Für das Amt des Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Bruno W. Nikles wiedergewählt, als stellvertretende Vorsitzende Gabriele Sauermann (Der Paritätische) und Jan Lieven (Einzelmitglied). Als Beisitzer wurden Peter Goike, Reiner Klaes und Detlef Kemna wiedergewählt. Das Amt des/r vierten Beisitzers/in konnte nicht besetzt werden, da es dafür keine/n Kandidatin oder Kandidaten gab.

Armut konsequent bekämpfen und die Betroffenen zu Wort kommen lassen. „Wir dürfen nicht länger in der Analyse von Daten und Fakten steckenbleiben, sondern müssen Armut aktiv bekämpfen, indem frühzeitig und präventiv Hilfen angeboten werden“, fordert der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Msgr. Dr. Peter Neher, anlässlich des an die Verbände weitergeleiteten Entwurfs des fünften Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung. Dringend erforderlich sei die Erhöhung der Regelbedarfe, die bessere Nutzung der Fördermöglichkeiten der Kinder- und Jugendhilfe und die Verbesserung von Arbeitsmarktchancen durch den Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung. Der Bericht enthält eine umfangreiche Analyse der Armutsrisiken im Lebensverlauf, die Grundlage einer fundierten Debatte werden muss. Erneut zeigt sich der enge Zusammenhang von schlechten Bildungschancen und Armut. Aus dieser seit langem bekannten Tatsache müssen politisch endlich die richtigen Schlüsse gezogen werden. Menschen, die Unterstützung brauchen, müssen frühzeitig erreicht werden. Notwendig sind insbesondere der Ausbau und die bessere Vernetzung niedrigschwelliger präventiver Angebote für Familien und Kinder, die Ausweitung der Schulsozialarbeit und die frühzeitige und flächendeckende Förderung von Schülern, bevor sich am Schuljahresende abzeichnet, dass eine Klasse wiederholt werden muss. Verhindert werden muss auch, dass beispielsweise junge Menschen den Anschluss verlieren, weil sie aufgrund harter Sanktionen in Wohnungslosigkeit geraten und den Kontakt zum Jobcenter abbrechen. Die Sondersanktionen für Jugendliche müssen abgeschafft werden. Kritisch sieht Neher, dass das Thema der verdeckten Armut nicht ausreichend behandelt wird, obwohl es sich um ein weit verbreitetes Phänomen in Deutschland handelt. „Nach wie vor fehlt eine offensive Auseinandersetzung mit der Tatsache, dass viele tausend Menschen keine Hilfeleistungen in Anspruch nehmen, obwohl sie ein Anrecht darauf haben.“ Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht davon aus, dass zwischen 34 und 43 Prozent der Menschen keine ergänzende Grundsicherung beantragen, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Besonders häufig nehmen ältere Menschen ihnen zustehende Grundsicherungsleistungen nicht in Anspruch, da sie fälschlicherweise die Sorge haben, dass auf das Einkommen der Kinder zugegriffen wird. Nach der Reform der Grundsicherung im Alter ist dies jedoch aufgrund der Freibeträge von 100.000 Euro für die Allermeisten nicht mehr zu befürchten. Hier ist Aufklärung über Leistungsansprüche und Voraussetzungen dringend geboten. Neher fordert zudem, dass die Erfahrungen der von Armut betroffenen Menschen explizit im Bericht dargestellt werden müssen, was leider nicht geschah. Während der Erarbeitung des Berichts hatten Betroffene in einem Workshop des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales die Möglichkeit, ihre Perspektiven und Einschätzungen staatlicher Unterstützung darzustellen. “Die Menschen und deren Bedürfnisse zu kennen, ist ganz entscheidend, um die notwendigen Hilfen zu organisieren“, macht Neher deutlich. Diese Erfahrungen müssen unbedingt in Zukunft in die Berichterstattung einfließen und im Bericht dargelegt werden.
Pressemeldung des DCV vom 12. Dezember 2016

Eva Maria Welskop-Deffaa (57) wurde in der Sitzung des Caritasrates zum Vorstand des Deutschen Caritasverbandes gewählt. Sie tritt darin die Nachfolge von Prof. Georg Cremer als Vorstand Sozial- und Fachpolitik an, der im kommenden Jahr das Rentenalter erreicht. Frau Welskop-Deffaa wird ihr Amt am 01. Juli 2017 antreten. Im dreiköpfigen Vorstand verantwortet Eva Maria Welskop-Deffaa alle Bereiche der Sozial- und Fachpolitik, wie Migration, Pflege und Behinderung, Familie und Generationen, aber auch Sozialraumfragen und ist zuständig für das Berliner Büro mit den Hauptvertretungen Berlin und Brüssel. In ihrer Vorstellung vor dem Caritasrat machte sie deutlich, dass sie es als einen ihrer Schwerpunkte ansieht, die Caritas auf die Herausforderungen der Lebenswelt 4.0 auszurichten. Es gehe darum zu verhindern, dass zwischen Gewinnern und Verlierern der Digitalisierung neue Spaltungen entstehen.

Der Caritasrat wählte zudem Hans Jörg Millies (53), Vorstand Finanzen, Personal und unternehmerische Belange unter Beibehaltung seines bisherigen Geschäftsbereiches ebenfalls zum 01.07.2017 in die satzungsgemäße Aufgabe des Generalsekretärs als stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands.

 

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Arbeitsmarkt

Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Darin enthalten sind aktuelle Zahlen und Analysen für Nordrhein-Westfalen; Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und SBGII-Hilfequoten, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz. Ziel der regelmäßigen Veröffentlichung ist es, den öffentlichen Fokus auf das Thema Arbeitslosigkeit als wesentliche Ursache von Armut und sozialer Ausgrenzung zu lenken, die offizielle Arbeitsmarkt-Berichterstattung kritisch zu hinterfragen und dabei insbesondere die Situation in Nordrhein-Westfalen zu beleuchten.

Immer mehr Menschen haben einen oder gleich mehrere Einbrüche in ihren Erwerbsbiografien. Und insbesondere Langzeitarbeitslose tragen ein hohes Risiko, in Altersarmut abzurutschen. Nicht nur wer Arbeit sucht, sondern auch wer Arbeit hat, verspürt daher häufig nagende Unsicherheit: Die Hartz-Reformen haben seit 2002 prekärer Arbeit Tür und Tor geöffnet. Arbeitslosigkeit führt viel zu schnell zur Fürsorgeleistung „Hartz IV“. Doch all das hat weitere Konsequenzen: Niedrige Löhne drücken langfristig auch die Renten. Armut im Alter steigt. Eine adäquate Antwort auf diese Entwicklung muss daher arbeitsmarkt- und rentenpolitische Maßnahmen umgehend kombinieren. Der Sozialverband SoVD hat hierzu gute, systemgerechte Vorschläge erarbeitet und veröffentlicht (Das Heft ist kostenfrei – Sie zahlen lediglich das Porto). Bestellinformation (Wort als Link: sovd.de Kampagne Lieber NICHT arm dran: www.sovd.de.

Auch Arbeitgeber müssen bei verspäteter oder unvollständiger (Lohn-)Zahlung gemäß dem neuen § 288 Abs. 5 BGB einen Pauschal-Schadensersatz i.H. von 40 € leisten. Dem steht nicht entgegen, dass die Pauschale auf separat entschädigte Kosten der Rechtsverfolgung angerechnet wird, es im Arbeitsrecht aber keinen Anspruch auf Erstattung außergerichtlicher Rechtsverfolgungskosten gibt. Die Norm ist nach ihrem Zweck trotzdem anwendbar, zumal es keine Bereichsausnahme für das Arbeitsrecht gibt. http://www.arbrb.de.

Das Bundeskabinett hat den Rentenversicherungsbericht 2016 und den diesen ergänzenden Alterssicherungsbericht beschlossen. Der Rentenversicherungsbericht wird jährlich vorgelegt und informiert über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung. http://www.bmas.de

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Asyl/Migration

Integration geflüchteter Menschen als Herausforderung, aber auch als Chance für Kommunen: Unsere Neuerscheinung erörtert die Anforderungen an Verwaltung, freie Träger und Zivilgesellschaft und zeigt anhand zahlreicher Praxisberichte, wie die Integration geflüchteter Menschen in den verschiedenen Handlungsfeldern gelingen kann. Flucht und Migration: Herausforderungen und Chancen für Kommunen. Herausgegeben von Jürgen Hartwig und Dirk Willem Kroneberg. 2016, 176 Seiten, kart., 19,80 €, für Mitglieder des Deutschen Vereins 15,80 €
ISBN: 978-3-7841-2940-2

Themen im Kontext von Migration, Flucht und Integration werden in Deutschland oft kontrovers und sehr emotional diskutiert. Das trifft auch auf das Thema Kriminalität von Ausländer(inne)n zu. Die Angst Opfer einer Straftat zu werden, ist generell weit verbreitet. Ausgelöst durch Straftaten von Ausländer(inne)n wie etwa die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht 2015/16 spielt dabei aber der Topos des „kriminellen Ausländers“ eine besondere Rolle. Um auf individuelle Ängste einzugehen und zur Versachlichung der Debatte beizutragen, hat das Referat Migration und Integration Daten und Fakten zur Rolle von Ausländer(inne)n als Täter(innen) und als Opfer von Kriminalität zusammengestellt und auf der Caritas-Website veröffentlicht. Sie finden das fact sheet im Anhang unter folgendem Link: https://www.caritas.de

Programm 500 LandInitiativen - Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei der Integration von Flüchtlingen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stärkt im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) mit einer neuen Fördermaßnahme das bürgerschaftliche Engagement für ländliche Flüchtlingsintegration. Ehrenamtliche Initiativen investieren in erheblichem Umfang Zeit und persönliches Engagement in die Integrationsarbeit für Geflüchtete. Oft fehlen allerdings die Sachmittel, um wichtige Maßnahmen optimal umsetzen zu können. Auch mangelt es häufig an Geld, um externe Unterstützung zu gewinnen, die die Ehrenamtlichen entlastet und gleichzeitig die Qualität ihrer Arbeit erhöht. Die Fördermaßnahme verringert diese Finanzierungslücke durch Zuschüsse von bis zu 10.000 Euro. Das Förderspektrum ist dabei sehr breit. Die Gelder können beispielsweise für Anschaffungen oder die Beauftragung von Leistungen zur Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit eingesetzt werden. Der Einsatz von Eigenmitteln ist nicht zwingend. Anträge können im Zeitraum vom 25. Januar bis 31. März 2017 gestellt werden. Das Verfahren soll niedrigschwellig umsetzbar sein. Näheres können Sie auf der Kampagnen-Seite https://www.500landinitiativen.de erfahren. Bei Fragen steht auch ein Servicetelefon des Projektträgers unter 0228-6845-2105 zur Verfügung oder richten Sie Ihre Fragen per Mail an landinitiativen@ble.de

Der Mediendienst Integration hat unter dem Titel „Journalisten-Handbuch zum Thema Islam“ gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration eine klar strukturierte und kompakte Publikation mit Hintergrundinformationen zur gegenwärtigen Situation des Islam in Deutschland herausgegeben. Die Autoren sind zumeist an Universitäten tätige ausgewiesene Experten, darüber hinaus haben Vertreterinnen der Zivilgesellschaft beigetragen.  Dabei wurde das Buchs so konzeptioniert, dass es keinerlei Vorkenntnisse voraussetzt und eine leicht verständliche Sprache gewählt. In sieben Kapiteln wird kurz die Geschichte und weltweite Situation des Islam, inklusive aktueller Glaubensströmung unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Situation und extremistischer Strömungen beschrieben. Daran schließen sich Überlegungen zu der Darstellung des Islam in den Medien an, bevor es im abschließenden Kapitel um bestehende und mögliche Sicherheitsprobleme durch Islamfeindlichkeit und Terrorismus sowie um Deradikalisierungs- und Präventionsarbeit geht. Ein großes Gewicht wird also jeweils auf die differenzierte Darstellung von Vorbehalten und Ängsten geprägten Aspekten des Islams gelegt. Eine PDF-Version des „Journalisten-Handbuchs zum Thema Islam“ können Sie unter folgendem Link kostenlos herunterladen: https://mediendienst-integration.de

Flüchtlinge:

DJI Impulse 3/2016 (Nr. 114): Ankommen nach der Flucht - Wie Kindern und Jugendlichen der Neuanfang in Deutschland gelingt. 300.000 begleitete und unbegleitete Kinder und Jugendliche sind seit der großen Flüchtlingsbewegung im Jahr 2015 nach Deutschland geflohen. In der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse bilanziert das Deutsche Jugendinstitut die ersten wichtigen Studien über junge geflüchtete Menschen und stellt neue DJI-Untersuchungen vor. http://www.dji.de

Als „Armutszeugnis für Europa“ bewertet Domkapitular Dr. Thomas Witt, Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen im Erzbistum Paderborn und zugleich Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, die Empfehlung der EU-Kommission, nach der ab März 2017 für Griechenland wieder das so genannte Dublin-Verfahren beim Flüchtlingszuzug gelten soll. Demnach müssten Flüchtlinge auch in Deutschland damit rechnen, wieder nach Griechenland zurückgeschickt zu werden, wenn sie über dieses Land in die EU eingereist sind. „Europa bürdet Griechenland einseitig Lasten auf, an denen dieses Land scheitern wird“, betont Dr. Witt. „Die von der EU angenommenen Verbesserungen in den griechischen Aufnahmeeinrichtungen können Hilfsorganisationen nicht bestätigen.“ Die EU-Empfehlung sei in höchstem Maße unsolidarisch und diene vor allem dem Zweck, an die Flüchtlinge das Signal zu senden: Kommt besser nicht! „Letztlich tritt hinter dem Anliegen, die Zahl der Flüchtlinge zu verringern, das Anliegen unseres Grundgesetzes, Verfolgten Schutz zu gewähren, immer mehr in den Hintergrund“, so Dr. Witt. Statt auf eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge innerhalb Europas zu drängen, setze Europa auf Abschreckung. Dies sei jedoch eine trügerische Hoffnung. „Menschen, die nichts mehr zu verlieren haben, werden sich auch durch Bilder aus überfüllten griechischen Flüchtlingslagern nicht abschrecken lassen.“ Man müsse auf Jahre hinaus mit dauerhaft hohen Flüchtlingszahlen rechnen und daher mit ganz neuen Instrumenten reagieren. „Das Dublin-Verfahren bildet angesichts der neuen Dimension in der Flüchtlingsfrage keine Lösung und sollte möglichst schnell ´beerdigt´ werden“, betont Dr. Witt „Asyl- und Schutzsuchende sollen in Deutschland auch dann einen Antrag auf Anerkennung als Flüchtling stellen können, wenn sie über ein sicheres Herkunftsland gekommen sind. Entscheidend sind die Ursachen, die jemanden dazu bringen, sein Herkunftsland zu verlassen.“ Zahlen aus dem Jahr 2015 zeigen, dass das Dublin-Verfahren für Deutschland keine „Entlastung“ bringt. Deutschland hat im Vorjahr fast 45.000 Übernahmeersuchen an andere EU-Staaten gestellt, aber nur knapp 3.600 sind vollzogen worden. Da andere EU-Staaten mehr als 3.000 Asylsuchende zuständigkeitshalber nach Deutschland schickten, reduzierte sich für Deutschland die Zahl der Asylsuchenden um nicht einmal 600 Personen. Pressemeldung des DICV Paderborn vom 12.12.2016

Mit einem umfassenden Dossier widmet sich das Institut für Berufsbildung (BIBB) der Qualifizierung- und Arbeitsmarktintegration von geflüchteten Menschen in Deutschland, die angesichts hoher Zugangszahlen und unterschiedlicher schulischer und beruflicher Vorbildung eine große Herausforderung für alle Beteiligten sind. Das Dossier enthält eine Zusammenstellung von Dokumenten sowie Artikeln zu Fragen der Sprachförderung, Feststellung beruflicher Kompetenzen, der Gestaltung von Beratungs- und Qualifizierungsangeboten sowie von zugrunde liegenden Rechtsvorschriften, die den Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt und die damit verbundenen Fördermaßnahmen regeln. Weitere Infos: https://www.ueberaus.de

Flüchtlinge und Ausbildung – ein Leitfaden. Ein online-Leitfaden von KAUSA, der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration, unterstützt Unternehmer/-innen, die junge Geflüchtete ausbilden und gibt auf der Webseite Antworten auf die wichtigsten Fragen auf dem Weg zur beruflichen Ausbildung von Geflüchteten. Weitere Infos: https://www.bmbf.de

Rechtliche Betreuung

Arbeitshilfe für ehrenamtliche rechtliche Betreuer. Ordner mit Erläuterungen zum Betreuungsrecht, Checklisten und Musterbriefen. Die Neuauflage der Arbeitshilfe der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM ist zu beziehen/bestellen über die Internetseiten des SKM Bundesverbandes: www.skmev.de und www.kath-betreuungsvereine.de

Rechtliche Betreuung: Informationen für Ehrenamtliche in der rechtlichen Betreuung gibt eine neue Broschüre der Caritas im Bistum Mainz. Unter dem Titel „Menschen zur Seite stehen“ kann sie unter www.caritas-bistum-mainz.de heruntergeladen werden.

Literaturhinweis: „Praxiswissen Betreuungsrecht“– für Ehrenamtliche, Familienangehörige und Bevollmächtigte. Herausgeber ist der Deutsche Caritasverband. Das Buch ist in einer Kooperation des C.H. Beck Verlag und Lambertus Verlag erschienen.
http://k-urz.de

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Mehr als 20.000 Patenschaften für geflüchtete Menschen. Ministerin Schwesig würdigt bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe. „Ich freue mich sehr, dass seit Mai 2016 mehr als 20.000 Patenschaften über unser Programm „Menschen stärken Menschen“ entstanden sind und danke allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich als Pate oder Patin für einen geflüchteten Menschen engagieren. Damit setzen bemerkenswert viele Deutsche ein Zeichen der Bereitschaft für gelingende Integration. Denn ein persönliches „Willkommen“ und praktische Unterstützung beim Ankommen in Deutschland, sind wichtige erste Schritte auf dem Weg zu guter Integration. Einmal mehr zeigt sich, Bürgerschaftliches Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft“, würdigte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig die Patinnen und Paten. Der Kontakt von Mensch zu Mensch sei die beste Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Das Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ wird gemeinsam mit 19 Programmträgern umgesetzt, darunter die freien Wohlfahrtsverbände, muslimische Verbände, Migrantenorganisationen, der Stiftungssektor und weitere Akteure der Zivilgesellschaft, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen oder die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros. Die Patenschaften reichen von Vormundschaften oder Gastfamilien über regelmäßige praktische Unterstützung bei der Bewältigung erster Behördengänge und des Alltags im Gastland bis hin zu Hausaufgabenbetreuung. Ein weiterer Ansatz sind Bildungsmentorenschaften, die Geflüchteten im Rahmen eines Modellprojekts der ZEIT-Stiftung helfen, Bildungsabschlüsse zu sichern. Auch werden nicht nur 1:1 Patenschaften gefördert, Engagierte können auch Familienpatenschaften oder Patenschaften für sogenannte Übergangsklassen übernehmen. Weitere Infos zum Programm „Menschen stärken Menschen“: http://www.menschen-staerken-menschen.de. Sie möchten sich ebenfalls als Patin oder Pate für Geflüchtete engagieren? Das Wegweiser-Telefon informiert unter 0800/200 50 70 über die Möglichkeiten direkt vor Ort.

Einladung Informationsveranstaltung - Fragen zur Förderung 2017 – insbesondere für Koordinatoren und ehrenamtliche Vorstandsmitglieder am Freitag, 10. Februar 2017, von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr ,Haus der Technik, Hollestraße 1, Essen. Diese Informationsveranstaltung findet in Absprache mit den Alpha-Stellen in NRW statt. Eingeladen sind alle ambulanten Hospizdienste im Rheinland, auch NICHT-Mitglieder des HPV NRW, denn es ist uns wichtig, dass alle, die für die Förderanträge verantwortlich sind, den gleichen Informationsstand haben. Auch wird Dorit Lenz-Rother, AOK Rheinland/Hamburg, teilnehmen, um grundsätzliche Informationen zu vermitteln, Rückmeldungen aus vergangenen Antragsstellungen zu geben und um Fragen zu den aktuellen Antragsunterlagen zu beantworten. Da nur eine begrenzte Personenzahl teilnehmen kann und wir eine gewisse Planungssicherheit benötigen, bitten wir um Ihre Anmeldung mit Nennung des Dienstes und der Angabe der Anzahl der Personen. Wir werden die Anmeldungen nach dem Eingangsdatum berücksichtigen. Des Weiteren wäre es für das Gelingen der Veranstaltung von Vorteil, wenn Sie uns ihre Fragen zur Förderung vorab schriftlich bis zum 25. Januar 2017 einreichen. So können wir im Rahmen der Informationsveranstaltung gezielt darauf eingehen. Ihre Anmeldungen und Fragen senden Sie bitte an die HPV NRW Geschäftsstelle! Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V., Petra Brockhues, Geschäftsstellenleitung, Im Nonnengarten 10, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/7600765, Fax -7600766, info@hospiz-nrw.de

Die „Ehrenamtsbibliothek“, eine Plattform, auf der sich jeder online zu Themen rund um soziales und bürgerschaftliches Engagement informieren kann, entwickelt sich zu einem Bibliotheksportal mit zentraler Bedeutung. Mit inzwischen 1000 aktuellen Artikeln und Veröffentlichungen steht Interessierten damit eine umfangreiche Informationsquelle im Bereich soziales Engagement zur Verfügung. Aufgrund der gesteigerten Nachfrage nach elektronischen Publikationen zu diesem Themengebiet, erweitert die Stiftung Gute-Tat das Bibliotheksportal kontinuierlich und themenübergreifend. Hinweise zur Organisation ehrenamtlicher Arbeit, Informationen zu finanziellen Aspekten der Freiwilligenarbeit oder wissenschaftliche Erkenntnisse zum bürgerschaftlichen Engagement finden sich hier ebenso wie Vorschläge zu Engagement Möglichkeiten in der Flüchtlingshilfe. Den Lesern stehen damit auf den Seiten www.ehrenamtsbibliothek.de digital zahlreiche Beiträge zu verschiedenen Aspekten bürgerschaftlichen Engagements zur Verfügung.

Familie 

Das Bundeskabinett hat am 30. November den Gesetzentwurf zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht vor, freiheitsentziehende Maßnahmen bei Minderjährigen zukünftig unter den Vorbehalt der Genehmigung des Familiengerichts zu stellen. Derzeit besteht eine solche Genehmigungspflicht nur für Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen, die mit Freiheitsentziehung verbunden sind, nicht aber für entsprechende freiheitsentziehende Maßnahmen wie z.B. Fixierungen. Vielmehr befinden über den Einsatz bisher die Eltern alleine. Weiter Infos: http://www.bmjv.de

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Fortbildung/Tagungen

 Fortbildung: Klassenführung – Classroom-Management für mehr Motivation und Selbstkontrolle. Diese sechstägige Fortbildung richtet sich an alle, die erfahren möchten, wie sie eine Schulklasse souverän führen und das Recht auf störungsfreien Unterricht umsetzen können. Ziel ist, Kindern und Jugendlichen mit Hilfe eines konsequenten und wertschätzenden Erziehungsstils Werte und Arbeitshaltungen zu vermitteln und eine konstruktive Arbeitsatmosphäre sowie die Grundbedingungen für effektives Lernen zu schaffen. Die Vereinbarung verbindlicher Grenzen und Regeln und die Stärkung von Motivation und Anerkennung sind entscheidende Komponenten zur Erreichung dieses Ziels. Die erworbenen Fähigkeiten in Bezug auf Bedürfnisaufschub und Frustrationstoleranz stärken die Selbstkontrolle der Kinder und Jugendlichen und wirken vorbeugend gegen Gewalt, Sucht und andere Auffälligkeiten. Im Januar startet die Fortbildung in Stuttgart. Informationen unter: www.konflikt-kultur.de

Fortbildung: Mediation und Tat-Ausgleich – Fair streiten, Konflikte gemeinsam lösen. Wir erleben Konflikte oft als belastend und störend. Gleichzeitig gehören sie zum menschlichen Miteinander – insbesondere an Orten wie Schulen oder Einrichtungen der Jugendhilfe, an denen man sich seine Mitmenschen nicht aussuchen kann und Auseinandersetzungen deshalb besonders gehäuft auftreten. Sie kosten Kraft und Nerven. Ziel ist daher, professionell mit Konflikten umzugehen und Heranwachsende dabei zu unterstützen, Auseinandersetzungen gewaltfrei auszutragen und konstruktive Lösungen zu finden. So werden Konflikte zu wertvollen Gelegenheiten für soziales Lernen und den Erwerb emotionaler Intelligenz. Diese Fortbildung richtet sich an alle, die Mediation und Tat-Ausgleich in Schule und Jugendhilfe durchführen und dauerhaft verankern wollen. Sie dient der Entwicklung entsprechender Kommunikationskompetenzen und der Erarbeitung notwendiger Rahmenbedingungen. Im Januar beginnt die zehntägige Fortbildung in Freiburg. Informationen unter: www.konflikt-kultur.de

Fortbildung: Systemisches Konfliktmanagement in Schule und Jugendhilfe. Diese zehntägige Fortbildung widmet sich folgenden Fragen: Wie können Konflikte wirkungsvoll pädagogisch genutzt werden, um soziale und emotionale Intelligenz zu fördern? Und wie kann in Schulen eine konstruktive und nachhaltige Konfliktkultur aufgebaut werden? Die Teilnahme an der Fortbildung kann sowohl dazu genutzt werden, die persönliche Kompetenz im Umgang mit Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen zu verbessern als auch ein effizientes Systemmanagement in einer Schule im Rahmen gezielter Organisations- und Personalentwicklung aufzubauen. Im Januar beginnt ein neuer Fortbildungszyklus in Freiburg. Informationen unter: www.konflikt-kultur.de

Fortbildung: Systemisches Fallmanagement – Beratung und Einzelfallhilfe in der Schule. Schulen erleben eine zunehmende Belastung durch emotional und sozial auffällige Kinder und Jugendliche. Die Auffälligkeiten umfassen u. a. selbstschädigendes und dissoziales Verhalten sowie permanente Unterrichtsstörungen. In der Folge entstehen oft nervenaufreibende Konflikte zwischen Lehrkräften, Schülern/-innen, Eltern, pädagogischen Fachkräften und Schulleitung. Systemisches Fallmanagement wirkt dieser Entwicklung gezielt entgegen. Im Vordergrund stehen differenzierte Wahrnehmung, Diagnostik, Förder- und Hilfeplan sowie das Zusammenwirken der Systeme Schule und Jugendhilfe und anderer wichtiger Akteure. Systemisches Fallmanagement erweitert das (sozial-)pädagogische Angebot der Schule. Die Schulsozialarbeit wird zum Brückenbauer zwischen Lehrkräften, Schulleitung, Eltern, Jugendamt, Kinder- und Jugendpsychiatrie etc. Verantwortung und Aufträge werden klar definiert. So entstehen Handlungsspielraum, Sicherheit und Entlastung. Davon profitieren alle Beteiligten: Die betroffenen Kinder und Jugendlichen, Lehrkräfte/Fachkräfte sowie Eltern. Im Februar beginnt die zehntägige Fortbildung des AGJ-Fachverbandes zu diesem Thema. Informationen unter: www.konflikt-kultur.de

Fortbildung: Sozialtraining und Mobbingintervention – systemisch denken und handeln. Wie entsteht Mobbing/Bullying? Wer sind die Akteure? Wie unterscheidet es sich von anderen alltäglichen Konflikten zwischen Kindern und Jugendlichen? Welche Fallstricke im Umgang mit Mobbing/Bullying bestehen und wie kann Mobbing/Bullying in Schulklassen oder anderen festen Gruppen erfolgreich und dauerhaft überwunden werden? Im Februar beginnt in Freiburg und Stuttgart die zehntägige Fortbildung Sozialtraining und Mobbingintervention – systemisch denken und handeln. Sie kann mit dem Zertifikat „Fachberater/in für Sozialtraining und systemische Mobbingintervention in Schule und Jugendhilfe“ abgeschlossen werden. Informationen unter: www.konflikt-kultur.de

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Die Kunst der Entschleunigung (S17007). Ein Anti-Stress-Angebot für Fachkräfte in Verbänden, sozialen Diensten und Einrichtungen. Seminar vom 26.06.2017 bis 29.06.2017 in Freiburg. Fachkräfte in sozialen Organisationen sind in ihrem beruflichen Alltag durch hohe Arbeitsdichte, immer vielfältigere Anforderungen sowie stetige Veränderungen permanent gefordert. Die Balance zwischen Arbeit und persönlichen, privaten Bedürfnissen scheint dadurch ins Ungleichgewicht zu geraten. Stress verstärkt sich und führt zu körperlichen und/oder psychischen Beschwerden. In diesem Seminar wird als Anti-Stress-Angebot eine Kombination von unterschiedlichen Wegen zur "Entschleunigung" angeboten: Laufen bzw. Walken sowie Yoga und Meditation werden kombiniert mit Angeboten zur persönlichen Reflexion sowie Theorieimpulsen und Beratung zum Selbst- bzw. Stressmanagement. Ziel ist es, eine bessere Balance zwischen den persönlichen und beruflichen Bedürfnissen und Aufgaben zu finden - die eigene Work-Life-Balance. Preis: 450,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de
  • Datenschutz-Aktuell (S17030). Urteile und aktuelle Problemstellungen. Seminar vom 08.05.2017 bis 09.05.2017 in Frankfurt/M. Als betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r sehen Sie sich mit vielfachen Anforderungen konfrontiert: der Schutz personenbezogener Daten, Datenspeicherung, -veränderung, -nutzung und -übermittlung, Auskunftsrecht und -pflicht, die Einhaltung der Kirchlichen Datenschutzordnung (KDO) usw. Darüber hinaus müssen Sie sich fortlaufend auf den neuesten Stand zu dieser Thematik bringen, da sich die gesetzlichen Regelungen, auch aufgrund des EU-Rechts, für diesen Bereich immer wieder verändern. In unserem Seminar vom 08.-09.05.2017 in Frankfurt/M. werden die Teilnehmenden, die in der Praxis in diesem Bereich schon Erfahrungen haben, auf den aktuellen Stand zum Thema Datenschutz und die dazugehörigen rechtlichen Neuerungen gebracht. Die vollständigen Informationen, sowie die Ausschreibung und das Anmeldeformular finden Sie unter folgendem Link: http://www.fak-caritas.de/9FL5K Preis: 190,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Andrea Bartsch, Tel: 0761/200-1703, E-Mail: andrea.bartsch@caritas.de
  • Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun (S17032). Datenschutz-Einführung für Geschäftsführungen und Vorstände. Seminar am 10.05.2017  in Frankfurt/M. Kennen Sie als Geschäftsführung, Vorstand oder Leitung Ihre Obliegenheitspflichten, Aufgaben und Haftungsrisiken als „verantwortliche Stelle“? In modernen Unternehmen ist Datenschutz mittlerweile Bestandteil der Corporate Identity und Grundlage einer vertrauensvollen Geschäftsbeziehung mit Kunden und Partnern. Datenschutz wird auch in caritativen Unternehmensbereichen immer bedeutsamer. Jedes caritative Unternehmen bearbeitet im Rahmen der modernen Datenverarbeitung personenbezogene Daten: von Kunden und Lieferanten ebenso wie von den eigenen Mitarbeitenden. Sie erhalten in diesem Seminar die erforderlichen Kenntnisse, um Ihre Aufgaben als Geschäftsführung oder Vorstand noch professioneller und rechtskonform zu meistern. Zudem wird Ihnen aufgezeigt, wie Sie Ihrer Fürsorgepflicht gegenüber Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht werden, wenn es um rechtssicheres Arbeiten mit Daten geht. Sie werden vertraut gemacht mit allen relevanten Anordnungen über den Datenschutz in der Katholischen Kirche (KDO) und erhalten Einblick in die Haftungsrisiken, die sich auch auf Ihren Privatbereich erstrecken können. Nähere Informationen zu unserem Seminar am 10.05.2017 in Frankfurt finden Sie unter folgendem Link: http://www.fak-caritas.de/EEN46 Preis: 250,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Andrea Bartsch, Tel: 0761/200-1703, E-Mail: andrea.bartsch@caritas.de  

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de.

Einladung zum 10. Kongress der Sozialwirtschaft nach Magdeburg am 27. und 28. April 2017. Unter dem Leitgedanken „Die vernetzte Gesellschaft sozial gestalten“ beschäftigt sich der Zukunftskongress mit Strategien zur Bewältigung gesellschaftlicher oder unternehmerischer Herausforderungen. Der Kongress hat sich als branchenübergreifender Treffpunkt für Entscheider/ Entscheiderinnen in der Sozialwirtschaft etabliert.
Als Deutscher Caritasverband gestalten wir einen der acht Workshops mit dem Titel „Was kann die Sozialwirtschaft vom klassischen Innovationsmanagement lernen und wie sieht ein innovatives Sozialunternehmen aus?“ mit Impulsvorträgen von Petra Fasching, Projektmanagerin Innovation bei der Caritas der Erzdiözese Wien, und Roland Schöttler, Business Development Manager, bei Hewlett Packard Enterprise. Das ausführliche Programm und die Online-Anmeldung finden Sie unter http://www.sozkon.de/

Im Rahmen des Projektes „Freiwilligen-Zentren als Entwicklungs- und Netzwerkagenturen: Qualifizierung von beruflichen und nichtberuflichen Kräften“ findet vom 21. bis 22. Juni 2017 in Frankfurt ein zusätzlicher Workshop zum Thema „Netzwerk- und Lobbyarbeit professionell gestalten“ statt. Freiwilligen-Zentren sind wichtige Akteure zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im Gemeinwesen. Die Arbeit in Netzwerken ist eine ihrer zentralen Aufgaben. Lobbyarbeit wird jedoch häufig nicht systematisch betrieben oder oft erst dann, wenn Fördermittel auslaufen oder Mittel gekürzt werden. Wie Freiwilligen-Zentren Lobbyarbeit im kommunalen Raum professionell angehen können, ist Schwerpunkt dieses Workshops. Den Fragen, warum es einer strategischen Lobbyarbeit im Alltagsgeschäft bedarf und wie man am besten in Beziehungspflege investiert, wird ein besonderes Augenmerk gewidmet. Die Bewältigung von ganz konkreten Situationen in der Lobbyarbeit wird ein weiterer Schwerpunkt sein. Sie erhalten Einblicke, praxisnahes Wissen und erprobtes Handwerkszeug zur Herausarbeitung strategischer Lobbyziele, zur Analyse von Adressaten und Schlüsselpersonen (Stakeholder-Analyse) und lernen Faktoren für eine erfolgreiche Netzwerk- und Lobbyarbeit kennen. Es gibt Raum zum Austausch und zur Reflexion. Die Situation von Freiwilligen-Zentren durch (Mit-)Trägerschaft der Caritas und damit der Sicherstellung der Schnittstelle zum Caritas-Verband bei der Herausarbeitung einer strategischen Lobbyarbeit wird beachtet. Der Workshop wird von Christina Metke geleitet. Sie ist Gründerin und Inhaberin von public sense (http://www.public-sense.de). Christina Metke hat 15 Jahre berufliche Erfahrung in der parlamentarischen Beratung im Bundestag, Landtag und Europäischen Parlament sowie Kompetenzen und Netzwerke aus zwei Legislaturperioden als direkt gewählte Stadträtin. Sie war vor der Gründung von public sense acht Jahre in leitender Funktion bei einer internationalen NGO tätig, zuletzt als Teamleitung Fundraising. Der Workshop ist auf 15 Teilnehmende begrenzt. Die Tagungs-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten trägt der Verbund Freiwilligen-Zentren. Die Reisekosten müssen selbst übernommen werden. Anmeldeschluss ist der 17. März 2017. Senden Sie Ihre Anmeldung bitte an Silvia Bollinger (silvia.bollinger@caritas.de).

Jugendhilfe 

Das Internet der Dinge in der Bildung. Der Lichtschalter, der sich je nach Aufenthaltsort des Hausbewohners selbst betätigt. Das Halsband, das den fälligen Tierarztbesuch des Hundes meldet. Der Drucker, der seinen Toner selbstständig nachbestellt. All das sind Beispiele für das Internet der Dinge, das sich rasant weiterentwickelt. Doch was ist dieses Internet der Dinge eigentlich und wie kann es im Bildungsbereich zum Einsatz kommen? Welche Chancen und Risiken birgt das? http://www.bpb.de

Start der Bewerbungsphase um Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung. Ab sofort sind Bewerbungen um die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich. Die Goldene Göre ist mit insgesamt 12.000 Euro dotiert und der renommierteste Preis für Kinder- und Jugendbeteiligung in Deutschland. Mit der Goldenen Göre werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken. Die Vorhaben sollen bereits begonnen haben oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sein. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Februar 2017. Die Gewinner des 1. Platzes erhalten ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro, der 2. Platz ist mit 3.000 Euro, der 3. Platz mit 1.500 Euro, die vierten Plätze mit jeweils 500 Euro dotiert. Die Bewerbung erfolgt online unter www.dkhw.de

„22 mio. junge chancen. gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten“ Plattform für digitale Jugendpartizipation jugend.beteiligen.jetzt. Know-how, Methoden und Werkzeuge zu digitaler Jugendbeteiligung sowie eine Projektlandkarte mit guten Praxisbeispielen. Das gleichnamige Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) und IJAB- Fachstelle für Internationale Jugendarbeit setzt sich dafür ein, dass Jugendliche zukünftig auf digitalen Wegen mehr an Politik und Gesellschaft beteiligt werden: http://jugend.beteiligen.jetzt

JUGENDMEDIENWORKSHOP 2017: Glaubensfragen? vom 05.-11.03.2017 in Berlin - Welche Rolle spielt Religion in unserer heutigen Gesellschaft? Hat das Bekenntnis zu einer Konfession noch eine Bedeutung, oder ist durch das Grundgesetz die Religion zur reinen Privatsache geworden? Wie beeinflusst der Glaube auch heute noch unseren Alltag und unser Wertesystem? Kommt vorbei und redet mit! Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung. Weitere Infos: http://www.bpb.de

Vorträge und die Präsentationen von der Fachtagung“ Nachhaltige Entwicklung bei den Hilfen zur Erziehung?!“ sind auf der Homepage des Deutschen Vereins veröffentlicht: https://www.deutscher-verein.de

Menschenrechtsinstitut fordert verstärkte Anstrengungen für inklusive Bildung. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte die Bundesländer auf, sich verstärkt anzustrengen, inklusive Bildung zu verwirklichen. „Immer wieder stellen Politiker die Inklusion in der Schule zur Disposition – das ist nicht zielführend“, erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Deutschland sei jedoch durch die UN-Behindertenrechtskonvention zu inklusiver Bildung in der Regelschule verpflichtet. Die Länder müssten sicherstellen, dass die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen bereitgestellt würden. „Um ein inklusives Bildungssystem erfolgreich aufzubauen, muss die sonderpädagogische Förderung systematisch in die allgemeine Schule verlagert werden“, so Aichele weiter. Dazu gehöre es auch, Sonderschulen schrittweise aufzugeben. Nur so könnten hochwertige inklusive Angebote für alle gesichert werden. Auch die Vereinten Nationen kritisierten 2015, dass der Großteil der Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in Deutschland segregierte Förderschulen besucht. Sie forderten Deutschland auf, dafür zu sorgen, dass alle Schüler Zugang zu einem qualitativ hochwertigen, inklusiven Bildungssystem haben. http://www.institut-fuer-menschenrechte.de

Fast 25 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland ist es an der Zeit, die Kinderrechte endlich im Grundgesetz zu verankern. Vor allem geht es um die Klarstellung, dass das Kindeswohl, wie in Artikel 3 Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention festgelegt, bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen, ein vorrangig zu berücksichtigender Gesichtspunkt ist. Außerdem sollte verfassungsrechtlich verankert werden, dass Kinder an den sie betreffenden Entscheidungen altersgerecht zu beteiligen sind. Auch Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat ihre Forderung untermauert, die Rechte von Kindern ausdrücklich im Grundgesetz festzuschreiben. Weitere Infos: www.bmfsfj.de

Am 6. Dezember startete die Online-Kampagne #stopkinderarmut („Keine Ausreden mehr! Armut von Kindern und Jugendlichen endlich bekämpfen!“). Zusammen mit Wohlfahrts- und Sozialverbänden sowie mit Familien- und Kinderrechtsorganisationen macht die Nationale Armutskonferenz auf das drängende Problem der Kinderarmut in Deutschland aufmerksam. https://weact.campact.de

Jedes Kind hat Rechte – und zwar die gleichen Rechte, ganz egal an welchem Ort der Erde es aufwächst. Seit die UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 in Kraft trat, haben so gut wie alle Staaten dieses weltweite „Grundgesetz“ für Kinder ratifiziert. Unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ rufen UNICEF und Auswärtiges Amt jedes Jahr und bundesweit zu Aktionstagen für Kinderrechte an Schulen auf. Das aktualisierte Themendossier zum Jahrestag der UN Kinderrechtskonvention unter: http://www.bildungsserver.de bietet umfangreiche Materialien und Anregungen für den Unterricht

2015 besuchten bundesweit gut 560.000 Kinder mit Migrationshintergrund eine Kita. Vergangenes Jahr kamen zusätzlich 70.000 bis 80.000 Kinder unter sechs Jahren neu nach Deutschland. Um die Sprache und damit auch die Integration  zu fördern, statten die Stiftung Lesen, die Deutsche Bahn Stiftung und der Carlsen Verlag alle rund 50.000 Kitas in Deutschland mit dem Vorlesekoffer „Alle Kinder dieser Welt“ aus.

Frühe Bildung – Mehr Qualität für alle Kinder. Bund und Länder wollen künftig höhere Qualität in der Kindertagesbetreuung und eine dauerhafte Finanzierung sicherstellen. Darauf haben sich die zuständigen Ministerinnen und Minister auf der Konferenz „Frühe Bildung – Mehr Qualität für alle Kinder“ am 14. und 15. November 2016 in Berlin geeinigt. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen Bund und Länder ihr gemeinsames Ziel, die Qualität in der Kindertagesbetreuung durch gemeinsame Qualitätsentwicklungsziele und eine solide Finanzierungsgrundlage dauerhaft zu sichern. Den ersten Zwischenbericht hat die Arbeitsgruppe „Frühe Bildung“ von Bund und Ländern mit Beteiligung der kommunalen Spitzenverbände vorgelegt. Der Bericht beschreibt erstmalig gemeinsame Ziel- und Entwicklungsperspektiven von Bund und Ländern, nimmt Kostenabschätzungen vor und zeigt mögliche Finanzierungswege auf. Mit der gemeinsamen Erklärung erhält die Arbeitsgruppe nun das Mandat von Bund und Ländern, bis zur Jugend- und Familienministerkonferenz 2017 einen Vorschlag zur weiteren Ausgestaltung des Qualitätsentwicklungsprozesses und zur finanziellen Sicherung zu erarbeiten. Weitere Informationen: http://www.bmfsfj.de

Neues Faltblatt: WISSEN TO GO! Tipps und Informationen für Jugendleiter/-innen. Thema: Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. In einer neuen Broschürenreihe werden Tipps und Informationen zu verschiedenen Themen des Kinder- und Jugendschutzes praxisnah und kompakt zusammengefasst. Herausgegeben wird diese Reihe vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend Landesverband NRW e.V. und der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. „Ich bräuchte ja nur das Nötigste, ganz kompakt“, „ein paar Basisinformationen auf einen Blick“, so lauten oftmals die Wünsche der Leiter/-innen von Kinder- und Jugendgruppen bei Präventionsveranstaltungen oder anderen Fortbildungen. Mit dem neuen Format wird diesem Anliegen entsprochen. Die gefalteten Din-A-4-Flyer bieten Basiswissen zu Jugendschutzthemen, wichtige Kontaktadressen und vor allem konkrete Tipps für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, kurz zusammengefasst in einem übersichtlichen Ampelsystem. So können haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte sich im Bedarfsfall schnell informieren, wie etwa ein bestimmtes Verhalten einzuschätzen ist und welche Handlungsschritte ratsam wären. Den Start der Reihe macht eine Ausgabe zum Thema „Selbstverletzendes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen“. Im Flyer werden typische Verhaltensweisen und deren Folgen beschrieben sowie Tipps zur Krisenintervention gegeben. „Wissen to go“ wird in 5er-Packs zu einem Preis von 1,- Euro (zzgl. Versandkosten) abgegeben. Bestellungen an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Schillerstraße 44a, 48155 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609 E-Mail: info@thema-jugend.de

„Durchblick. Informationen zum Jugendschutz“ zum Thema – Nikotin. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. wurde eine neue Broschüre zum Thema „Nikotin“ vorgestellt. Sie ergänzt den Ordner „Durchblick. Informationen zum Jugendschutz“ um zahlreiche Informationen zum Rauchen von Kindern und Jugendlichen, zu Präventionsmaßnahmen und aktuellen gesetzlichen Regelungen. In der Broschüre, die von Prof. Dr. Anneke Bühler von der Hochschule Kempten erarbeitet wurde, stehen die Aspekte Tabakprävention im Jugendschutz, Nutzung von Shisha und E-Zigaretten, Motive und gesundheitliche Folgen des Rauchens sowie die Frage „Wer darf was, ab wann rauchen?“ im Mittelpunkt. Der Ordner „Durchblick. Informationen zum Jugendschutz“ enthält nunmehr Broschüren zu den Themenfeldern Jugendschutz, Jugendschutzrecht, Jugend und Alkohol, Medien/ Jugendmedienschutz/ Förderung der Medienkompetenz, eine Übersicht der wichtigsten Adressen/ Ansprechpartner und ein Glossar mit ausgewählten Grundbegriffen aus dem Spektrum des Kinder- und Jugendschutzes sowie die neue Broschüre „Nikotin – Rauchen im Jugendalter“. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz bietet mit der Handreichung eine praxisorientierte Einführung zum Thema Jugendschutz. Themenschwerpunkte und Handlungsoptionen werden aufgezeigt, Ziele, Motive und Begründungen eines zeitgemäßen Kinder- und Jugendschutzes dargestellt sowie die Strukturen, Organisationen und Zuständigkeiten erläutert. Neben der Vermittlung von Wissen über den Kinder- und Jugendschutz unterstützen die Inhalte die Praktikerinnen und Praktiker in Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit und bieten darüber hinaus Anregungen zur Reflexion. „Durchblick. Informationen zum Jugendschutz“ ist kostenlos erhältlich (zzgl. Versandpauschale). Die Broschüre „Nikotin“ kann einzeln als Ergänzung oder im Gesamtordner bezogen werden bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz unter http://www.bag-jugendschutz.de/  oder
per Mail info@bag-jugendschutz.de

klicksafe bietet Hilfestellung zur Durchführung von medienpädagogischen Elternabenden mit der neuen Referenten-Handreichung „Elternabende: Smartphones, Apps und mobiles Internet“ klicksafe bietet Hilfestellung zur Durchführung von medienpädagogischen Elternabenden mit der neuen Referenten-Handreichung »Elternabende: Smartphones, Apps und mobiles Internet an. Die Handreichung von klicksafe kann heruntergeladen oder bestellt werden. Es stehen auch die zahlreichen weiteren Materialien für Eltern, Medienpädagogen und weitere Interessierte von klicksafe zum Download bereit unter www.klicksafe.de

Kinderarmut: „Mach Dich stark“ heißt eine Initiative gegen Kinderarmut Im Südwesten, initiiert vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der Initiative sollen sich alle gesellschaftlich relevanten Gruppen vereinen, um Kinderarmut in Baden-Württemberg dauerhaft zu verhindern. Mehr Infos und „Starkmacherschokolade“ gibt es auf: www.mach-dich-stark.net

Schriftenreihe ElternWissen: Neue Ausgabe zum Thema Mobbing. Mobbing ist schlimm. Mobbing ist Gewalt und kann einen Menschen zugrunde richten. Aber nicht jedes Mal, wenn das Wort Mobbing fällt, handelt es sich auch wirklich um Mobbing. Denn Mobbing ist, besonders bei Heranwachsenden, zu einem Sammelbegriff für viele verschiedene Dinge geworden. In dieser Broschüre bekommen Eltern Antworten auf Fragen wie: Was ist Mobbing überhaupt? Wie entsteht es und welche Folgen kann es haben? Was kann ich als Elternteil tun, wenn ich vermute, dass mein Kind Opfer oder Täter von Mobbing geworden ist? Was sollte ich auf keinen Fall tun? Wo kann ich Hilfe bekommen? Im Dezember ist die Herbst-Ausgabe der Schriftenreihe ElternWissen zum Thema Mobbing erschienen. ElternWissen unterstützt Eltern bei ihrer erzieherischen Aufgabe und bietet Orientierung zu bestimmten Fragen des Kinder- und Jugendschutzes. Die Broschüren eignen sich hervorragend als Begleitmaterial für Elternseminare, Elternabende, Beratungsarbeit etc. Alle bisher erschienenen Ausgaben sowie Informationen zur Bestellung finden Sie auf unserer Website zum Download: www.agj-freiburg.de

Digitalisierung: „Digitale Lebenswelten. Kinder kompetent begleiten“, heißt ein Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ). Das Papier befasst sich mit den Veränderungen in der kindlichen Lebenswelt durch die Digitalisierung. Kostenloser Download unter: https://www.agj.de

Kampagnen/Initiativen

Am 15. Januar 2017 zeigt 3sat/die woche um 06.15 Uhr: makro: Risiko Armut Wirtschaft in 3sat Moderation: Eva Schmidt (Erstsendung 13.1.2017) Das historisch gewachsene Ungleichgewicht zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden der Erde hat sich bis heute fortgesetzt. Leben die Reichen auf Kosten der Armen? Internationale Organisationen wie die OECD und der IWF halten die Schere für das größte Risiko der Weltwirtschaft. Die Industrieländer erhalten billige Rohstoffe und Nahrungsmittel aus ärmeren Regionen und lagern schmutzige Produktion und harte Arbeit dorthin aus. Beruht unser Wohlstand auf der Not anderer? Die weltweite Flüchtlingswelle scheint ein klares Zeichen dafür zu sein. 60 Millionen Menschen haben ihre Heimat vor Krieg, Armut und Chancenlosigkeit verlassen. Die Entwicklungshilfe der wohlhabenden Staaten konnte daran bisher wenig ändern. Das UN-Ziel, den weltweiten Hunger bis 2030 zu beenden, ist in weitere Ferne gerückt. Immer noch haben fast 800 Millionen Menschen nicht genug zu essen, auch wenn es 1990 noch eine Milliarde waren. Leben die reichen Staaten dieser Welt auf Kosten der ärmeren Länder? Müssen wir unseren Lebensstil ändern und starre Wirtschaftsstrukturen aufbrechen, damit die Schere zwischen Arm und Reich auf dieser Welt kleiner wird? Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" begibt sich auf die Suche nach Antworten und Lösungen.

Ländlicher Raum: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bietet ein neues Infoportal: www.Zukunft.Land. Dieses umfasst auch interaktive Karten zu ca. 60 Indikatoren, die regionale Infos ermöglichen. Der so entstandene „Landatlas“ soll als „Monitoring ländlicher Räume“ die Entwicklungen fortan je aktuell visualisieren. Außerdem bietet das Infoportal Beispiele für gelungene Projekte und Studien sowie einen Wegweiser zu den wichtigsten Fördermöglichkeiten. Zudem liegt der neue Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume zum Download vor unter: www.bmel.de

In der Wochenschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ /66. Jahrgang 46-47/2016 /14. November 2016 sind folgende Beiträge zum Thema „Land und Ländlichkeit“ veröffentlicht:

  • Claudia Neu: Neue Ländlichkeit – Eine kritische Betrachtung
  • Gerhard Henkel: Geschichte und Gegenwart des Dorfes
  • Heinrich Becker – Gesine Tuitjer: Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel
  • Ulrike Grabski-Kieron: Politik im und für den ländlichen Raum
  • Jutta Aumüller – Frank Gesemann: Flüchtlinge aufs Land? – Migration und Integration im ländlichen Raum
  • W. Vogelsang – J. Kopp - R. Jacob – A. Hahn: Urbane Dörfer
  • Sigrun Lange: Urbane Landschaften

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung

Männerarbeit

Auf der Internetseite des SKM gibt es nun eine eigene Präsenz über das Arbeitsfeld und die Arbeit des Referenten für Jungen- und Männerarbeit: http://skmev.de

Weiterbildung des SKM Bundesverbandes zum Jungen-, Männer- und Gewaltberater 2017-2019. Der SKM ist der Fachverband für Jungen- und Männerarbeit in der verbandlichen Caritas. Im Kontext Sozialer Arbeit machen wir die Erfahrung, dass Jungen und Männer sich nur selten an Beratungsstellen wenden, obwohl die Problemlagen von Männern oft dramatisch sind. Die Praxis zeigt, dass Männer sich an Unterstützung wenden, wenn sie als Männer mit geschlechtsspezifischen Problemen von Männern angesprochen werden. Durch das Weiterbildungsangebot etabliert der SKM die geschlechtsspezifische Beratungsarbeit für Jungen und Männer. Die Weiterbildung richtet sich an Männer aus der verbandlichen Caritas, die im (sozial)pädagogischen Feld tätig sind und sich für geschlechtsspezifische Beratung und Arbeit interessieren. http://kath-maennerarbeit.de

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Sozialberatung für Schuldner

Der Deutsche Caritasverband veröffentlicht regelmäßig den „Newsletter Sozialberatung für Schuldner“, aus dem KuNo mit freundlicher Genehmigung einige Beiträge übernimmt. Interessierte Träger und Einrichtungen der verbandlichen Caritas können den Rundbrief über die für den Fachbereich Schuldnerberatung zuständigen Referenten in ihrer Diözese beziehen. Verantwortlich für den Newsletter ist Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit, Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-121, Fax: 0761/200-11-121 Homepage: http://www.caritas.de, http://www.caritas.de, E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Der Überschuldungsreport beschäftigt sich  mit der Situation der von Überschuldung betroffenen Menschen bis Ende des 1. Quartals 2016: Ausgewertet wurden die Daten von 61.723 überschuldeten Haushalten in 21 Schuldnerberatungsstellen. http://www.iff-ueberschuldungsreport.de

Die Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland ist 2016 zum dritten Mal in Folge, und deutlicher als erwartet, angestiegen. Zum Stichtag 1. Oktober 2016 wurde für die gesamte Bundesrepublik eine Überschuldungsquote von 10,06 Prozent gemessen. Damit sind über 6,8 Millionen Bürger über 18 Jahre überschuldet und weisen nachhaltige Zahlungsstörungen auf. Dies sind rund 131.000 Personen mehr als noch im letzten Jahr (+ 1,9 Prozent). Die Überschuldungsquote steigt deutlich an, obwohl die Bevölkerung spürbar zugenommen hat. http://www.creditreform.de

Zum 1. Januar 2017 wird die „Düsseldorfer Tabelle“ geändert. Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder erhöht sich zum 1. Januar 2017. Diese Erhöhung des Mindestunterhalts beruht auf einer Entscheidung des Gesetzgebers in der "Verordnung zur Festlegung des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder" gem. § 1612 a Abs. 1 BGBvom 03.12.2015. Die Erhöhung des Mindestunterhalts führt zur Änderung auch der Bedarfssätze der 2. - 10. Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle. http://www.olg-duesseldorf.nrw.de

Die AG SBV hat ausführliche Informationen zum Basiskonto zusammengestellt, mit denen sie sich an Schuldnerberater und Fachkräfte anderer sozialer Dienste wendet: https://www.schuldnerhilfe.de

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2016 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211/233948-0.

Rund ums SGB

Die Eingliederungshilfe und damit der wichtigste und umfassendste Bereich der Teilhabeleistungen wird von Grund auf reformiert. Mit dem Bundesteilhabegesetz wird die Eingliederungshilfe aus dem SGB XII (Sozialhilfe) herausgenommen und als neuer Teil 2 in das SGB IX integriert. So wird das SGB IX erstmals selbst zum Leistungsgesetz. Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes plant, zu diesem Bundesteilhabegesetz, das zum 01.01.2017 in Kraft tritt, ein Seminar anzubieten - da das Gesetz aber erst in den nächsten Tagen im Bundesrat zur Abstimmung gebracht wird, möchten wir das Ergebnis abwarten, bevor wir das Seminar definitiv anbieten. Das Seminar ist vom 03. bis 05. April 2017 in Freiburg geplant. Wir bitten Sie, sich bei Interesse diesen Termin vorzumerken. https://www.fak-caritas.de/

Ende 2015 erhielten in Deutschland rund 398.000 Leistungsberechtigte Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII (Sozialhilfe). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg die Zahl der Empfänger(innen) im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent. 66 Prozent der Leistungsbezieher(innen) lebten in Einrichtungen wie Wohn- oder Pflegeheimen. 34 Prozent überwiegend in Einpersonenhaushalten.

Soziale Arbeit / Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete November 2016 65. Jahrgang beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Babette Rohner, Martin Stummbaum: Wie viel Recht verträgt die Soziale Arbeit? Notwendigkeiten und Perspektiven einer professionellen Klärung
  • Stefan Schmidt, Steffi Kraehmer: Pflegestützpunkte aus der Nutzerperspektive. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitung in Mecklenburg-Vorpommern
  • Sarah Häseler-Bestmann: Soziale Arbeit im Familienzentrum. Eine Untersuchung der konzeptionellen und strukturellen Grundlagen von vier Einrichtungen in Berlin
  • Susan Yilmaz, Frank Früchtel: Kinderbetreuungsmodelle in Istanbul. Die Rolle der Großeltern für die bürgerliche Mittelschicht

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Tel.: 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Sozialwirtschaft Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmungen 6/2016 November/Dezember, Jahrgang 26 bringt unter anderem folgende Beiträge:

  • Verfahren: Menschen und Zahlen
  • Methoden: Den Mehrwert Sozialer Arbeit messbar machen
  • Evaluation: Wissen was wirkt
  • Stellenbesetzungen: Mit Bauch und Verstand
  • Personal: Horror-Aufgabe „Mitarbeiter kündigen“
  • Finanzen: Wie man neue Spender findet
  • Betriebsrat: Vertretungsrecht bei Gemeinschaftsunternehmen
  • Distribution: Der unterschätzte Faktor

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Oranienburger Straße 13-14, 10178 Berlin, Tel.: 030/24089-0, Fax -134, E-Mail: info@wohlfahrt.de, www.bagfw.de, Bestellungen über den Buchhandel oder den Nomos-Verlag.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 11/2016 folgende Beiträge:
Empfehlungen und Stellungnahmen

  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. (Bundesteilhabegesetz) – Teil 1
  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften. (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III)
  • Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeiträge in der Vollzeitpflege (§§ 33,39 SGB VIII) für das Jahr 2017
  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften. (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III)

Abhandlungen

  • Martin Lenz und Regina Heibrock: Integrationsgesetz: Sozialplanung in der Stadtplanung
  • Doris Rosenkranz, Stefanie Fraaß und Edmund Görtler: Seniorengenossenschaften in Deutschland – Versorgungsmodell der Zukunft.

Berichte

  • Harald Tornow: Was macht Wirkungsorientierung in der Jugendhilfe-Praxis so schwer?
  • Tilo Liewald: Rückenwind+ - Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft
  • Andreas Wedeking: „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ – Quartier Wadersloh

Aus der Arbeit des Deutschen Vereins

  • Arbeitskreis „Familienpolitik

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell befasst sich in der Ausgabe 6/2016 November/Dezember 2016 20. Jahrgang mit:
Abhandlungen

  • Die Bemessung der aus Anlass von Schwangerschaft und Entbindung bei Folgegeburten entsprechend § 24 Abs.  Satz 1 Nr. 2,2. Alt. SGB II gewährten Pauschalbeträge – Anmerkungen zum Urteil des Sozialgerichts Heilbronn vom 3. November 2015 (AZ.: S 11 AS 1274/15)
  • Erstattungsansprüche aus Überzahlung von Elterngeld im Insolvenzfall

Rechtsprechung

  • Mindestmaß an Kenntnis für das Einsetzen der Sozialhilfe (BSG)
  • Voraussetzungen der Haftung des Heimträgers bei Sturz einer Pflegeheimbewohnerin (OLG Düsseldorf)
  • Anspruch auf Aufwendungsersatz bei mangelnder Versorgung mit einem Kindergartenplatz (OVG Rheinland-Pfalz)

Bestellung einer Schiedsperson durch die Aufsichtsbehörde (SG Dresden)
Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax -27.

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Straffälligenhilfe

Alle drei Jahre ist es wieder Zeit für die BAG-S Bundestagung. Statt wie gewöhnlich im Herbst findet diese aber diesmal bereits im Frühjahr statt. Am 21./22. März 2017 geht es in Bonn um das Thema: „Resozialisierungsanspruch und Wiedereingliederungspraxis
Was hat die Föderalismusreform straffällig gewordenen Menschen gebracht?“ Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe e.V., Oppelner Str.130, 53119 Bonn, 0228/9663594, www.bag-s.de

Sucht/Drogen 

 Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von akutem Alkoholrausch, die am 24.11. veröffentlicht wurden, zeigen im dritten Jahr in Folge einen Rückgang: Im Jahr 2015 mussten weniger junge Menschen mit der Diagnose akuter Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden.
Bundesweit wurden 21.907 Fälle von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren registriert. Dies entspricht einem weiteren Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach einem starken Anstieg zwischen den Jahren 2000 und 2012 auf bis zu 26.673 Fälle, verfestigt sich der positive Trend bei den unter 20-Jährigen: Bei den 10- bis 14-Jährigen wurden 2.613 Fälle registriert, bei den 15- bis 17-Jährigen 12.428 Fälle und bei den 18- bis 19-Jährigen 6.866 Fälle. Weitere Infos: www.bzga.de

Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler hat im Rahmen der Eröffnung des Deutschen Suchtkongresses 2016 das neue vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Projekt für Computerspiel- und Internetabhängige „OASIS“ der Universität Bochum offiziell vorgestellt. OASIS richtet sich an Betroffene, die unter einer problematischen Internetnutzung leiden sowie an Angehörige, die hiervon betroffene Personen in ihrem näheren Umfeld haben. Unabhängig von den Zugangswegen – ob per Smartphone, PC oder Notebook – kann sich diese neuartige Verhaltenssucht auf vielfältige Internetinhalte beziehen, wie zum Beispiel auf Computerspiele, Soziale Netzwerke oder Pornographie. Bei einem Verdacht auf Online-Abhängigkeit können Betroffene ab 18 Jahren einen Selbsttest auf der Webseite durchführen und einen Termin für eine Erstberatung per Webcam vereinbaren. Weitere Infos: www.drogenbeauftragte.de, www.onlinesucht-ambulanz.de

Internetsucht: Smartphones, Onlinegames, Facebook – alles über die neue Abhängigkeit. Das große Themen-Special der DAK-Gesundheit für Betroffene und Angehörige
Internetsucht – wo beginnt sie und wie viel „online“ ist noch normal? Lesen Sie jetzt die Antworten im Themen-Special der DAK-Gesundheit. Weitere Infos: https://www.dak.de

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Verschiedenes

Das Impulsblatt „Lebenszeichen Wegzeichen“ hat der CBP-Ausschuss Pastoral jüngst veröffentlicht. Aus meditativen Kurztexten, Segensgebeten, Liedern und einem Bibeltext in einfacher Sprache ist es für Menschen mit und ohne Behinderung nutzbar. Kostenfrei zu bestellen unter: www.cbp.caritas.de

Personalien: Die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat am 20. September den Freiburger Erzbischof Stephan Burger zum neuen Vorsitzenden der Caritaskommission gewählt. Er folgt auf Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof in Köln.

Mit dem Transparenzpreis 2017 zeichnen der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland zum zweiten Mal hervorragende Beispiele für die transparente Darstellung der eigenen Organisation und Geschäftstätigkeit aus. Alle Mitgliedsorganisationen von Caritas und Diakonie, die ihren Sitz in Deutschland haben, können sich bewerben. Voraussetzung
für die Bewerbung ist eine strategisch fundierte Veröffentlichung von Informationen, die sich an den Transparenzstandards für Caritas und Diakonie orientiert. Alle Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie unter www.transparenzpreis-caritas-diakonie.de Ende der Bewerbungsfrist ist der 28. Februar 2017.

Verbraucherrecht 2.0 – Sachverständigenrat legt Gutachten vor. Am 1. Dezember 2016 hat der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (SVRV) sein zweites Gutachten vorgelegt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern darin, dass die Nutzung digitaler Dienste sicherer und transparenter werden soll. Weitere Infos: http://www.bmjv.de

Das Thema Qualität der Versorgung prägt stark die Agenda der deutschen Gesundheitspolitik, zuletzt auch deutlich werdend in der aktuellen Krankenhausgesetzgebung. Mit ihrem neuen Qualitätsmonitor verfolgen der Gesundheitsstadt Berlin e.V. und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) das Ziel, die Qualitätssicherungsdebatte in Deutschland zu unterstützen, zur Transparenz beizutragen und Impulse für die Versorgungsgestaltung zu setzen. Der erste Teil des Buches greift Themen aus stationärer und sektorübergreifender Versorgung auf. Der zweite Teil präsentiert eine Bundes- und Landesauswertung von Eckdaten zu stationären Versorgungsstrukturen bei ausgewählten Krankheitsbildern. Indikationsspezifische Fallmengen werden hier relevanten Struktur- und Qualitätsmerkmalen gegenübergestellt. Dormann/Klauber (Hrsg.): Qualitätsmonitor 2017. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft; 332 Seiten; 22 Abb.; 19 Tab.; 39,95 € (D); ISBN 978-3-95466-293-7 http://www.wido.de. Unter diesem Link steht Ihnen das E-Book zum kostenfreien Download zur Verfügung. Die Publikation ist zum Preis von 39,95 € im Buchhandel erhältlich.

CBP-Flyer zum Bundesteilhabgesetz. Der CBP hat ergänzend zu seinen bisherigen Stellungnahmen zwei Flyer zum Thema Bundesteilhabegesetz veröffentlicht. Der Flyer „Bundesteilhabegesetz – ein Gesetz auf dem Prüfstand!“ bietet einen Gesprächseinstieg zum Gesetz insgesamt. Der Flyer „Systemwechsel durch das Bundesteilhabegesetz“ informiert zu den Themen „Trennung der Leistungen“ und „Schnittstelle Eingliederungshilfe und Pflege“ und versucht die vom Gesetzgeber geplante Systemumstellung in der Eingliederungshilfe herauszuarbeiten. Bestellbar unter: www.cbp.caritas.de

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Wohnraum/Wohnungslose 

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. bietet folgende Fachveranstaltung an: F 4495/17 Nicht rudern, sondern steuern – Strategien zur Zusammenarbeit der Akteure des Wohnungsmarktes vom 23.02.2017, 13.00 Uhr, bis 24.02.2017, 13.00 Uhr im Derag Livinghotel Weißensee, Berlin. Die Kommunen, die Wohnungswirtschaft, die Sozialwirtschaft, die freie Wohlfahrtspflege und die Bürger/innen in den Quartieren sind die relevanten Akteure, wenn es um die Ermöglichung generationengerechten Wohnens auf den regionalen und lokalen Wohnungsmärkten geht. Langfristig angelegte Kooperationen zwischen den Akteuren und eine engere Abstimmung der Wohnungspolitik mit anderen Politikfeldern sind zentrale Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung generationengerechten Wohnens. Wenn generationengerechtes Wohnen als eine Gemeinschaftsaufgabe von Kommunen, Wohnungswirtschaft und Sozialwirtschaft verstanden wird, wie muss dann eine integrierte und nachhaltige regionale oder lokale Wohnungspolitik gestaltet werden? Neue gesellschaftliche Entwicklungen sowie daraus resultierende Herausforderungen und Perspektiven für die Kooperation der Akteure vor Ort werden vorgestellt. Auf der Basis der Empfehlungen des Deutschen Vereins zum generationengerechten Wohnen werden mit Vertreter/innen der Akteure des generationengerechten Wohnens, der Wissenschaft und der Verwaltung Verfahren und Rahmenbedingungen diskutiert, die geeignet sind, eine integrierte Planung in den verschiedenen kommunalen Planungsbereichen zu befördern. Onlineanmeldung unter https://www.deutscher-verein.de Anmeldeschluss: 05.01.2017. Die Veranstaltungskosten beim Deutschen Verein betragen für Mitglieder 135,00 €, für Nichtmitglieder 169,00 €. Hinzu kommen die Tagungsstättenkosten in Höhe von 159,50 €.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Ehrungen

Ehrung am 15. September 2016 beim SKM Mönchengladbach Rheydt:
Herr Joachim Keil war von 2005 bis September 2016 als Schriftführer sowie im Vorstand tätig. Er war neben seiner Schriftführung in wirtschaftlichen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner im Vorstand.

Ehrungen am 5. November 2016 im Diözesanverband Speyer:

  • Herr Werner Fenrich, für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Frau Gudrun Dörrzapf für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Herr Rolf Morio für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Frau Erika Stolberg für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Herr Herrmann Horst für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Herr Heinz Gilb für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Herr Siegfried Grieve für langjähriges ehrenamtliches Engagement
  • Herr Joachim Schulz für langjähriges ehrenamtliches Engagement

Ehrung am 4. November 2016 beim SKM-Stolberg:

  • Herr Herrmann Josef Kauven wurde für sein langjähriges Engagement beim SKM-Stolberg mit der Urkunde und der silbernen Ehrennadel geehrt. Herr Kauven trat 1965 beim damaligen Katholischen Männer-Fürsorgeverein bei. Er war 1972 stellvertretender Vorsitzender, Geschäftsführer und Schatzmeister beim Sozialdienst Katholischer Männer für die Region Aachen. Der SKM-Stolberg wurde 1986 in einen rechtsfähigen Verein umgewandelt wo Herr Hermann Josef Kauven Gründungs- und Vorstandsmitglied mit der Funktion des Schatzmeisters war.

Ehrungen am 9. Dezember in Meckenheim

  • Frau Ursula Bremm ist seit über 20 Jahre ehrenamtlich in der Kontaktstelle in Meckenheim tätig. Sie ist für viele Besucher und Besucherinnen Vertrauensperson. Sie bringt viele neue Ideen mit, die gerne angenommen werden. Frau Bremm wird in Frühjahr aufhören und wurde mit der Urkunde und der silbernen Ehrennadel am 9. Dezember geehrt.
  • Herr Albert Schäfer ist genauso lange ehrenamtlich in der Kontaktstelle in Meckenheim tätig. Er führt Gespräche mit den Besuchern und Besucherinnen aus der Kontaktstelle in Meckenheim. Herr Schäfer erhält die Urkunde und die silberne Ehrennadel und wurde am 9. Dezember auf der Weihnachtsfeier in Meckenheim geehrt.
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Verbandsinterne Informationen der VKD

Zur Brillenaktion „Den Durchblick erhalten“ wurde im Internetauftritt der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen eine Sonderseite mit allen Materialien, Terminen und Neuigkeiten freigeschaltet: http://vinzenz-gemeinschaft.de

Brillenträger haben das Nachsehen. Mit Urteil vom 23. Juni 2016 (B 3 KR 21/15 R) hat das Bundessozialgericht die Geltende Rechtslage bestätigt, nach der die gesetzliche Krankenkasse (GVK) Erwachsenen einen Zuschuss für Sehhilfen nur dann zahlt, wenn sie auch mit Brille/Kontaktlinsen höchstens 30 % Sehschärfe erreichen. Hintergrund für diesen weitreichenden Leistungsausschluss war die Erwägung, dass die Versicherten ca. 70 bis 80 Prozent der Kosten einer Brille selbst trügen. Deshalb ging der Gesetzgeber davon aus, dass die Leistungsausgrenzung erwachsene finanziell nicht überfordere. Der GKV-Leistungskatalog dürfe auch von finanzpolitischen Erwägungen mitbestimmt sein, so das BSG. Ist die medizinisch notwendige Versorgung im Einzelfall besonders kostenaufwendig und der Versicherte mittellos, kann das Existenzminimum gefährdet sein. Das BSG beweist insofern Weitblick, als es anmahnt, die Versorgung mit Sehhilfen zu prüfen, und fordert, der Gesetzgeber solle klären, ob und unter welchen Bedingungen die Kassen sich an Sehhilfen zumindest zu beteiligen haben.

Personalien

Am 2. Dezember 2016 verstarb mit 86 Jahren aus der Vinzenz-Konferenz der St. Barbara Gemeinde in Castrop-Rauxel der Ehrenvorsitzende Heinrich Hölter. Unter dem Leitwort „ Freude schenken – Freude erfahren“ hat Heinrich Hölter in den fast 50 Jahren, von denen er über 30 Jahre als Vorsitzender seine Hilfe in den caritativen Dienst gestellt hatte, ehrenamtliche Hilfe geleistet. Das Mitwirken im Diözesanrat und im Hauptrat war für ihn Ehrensache. Auch galt zu Libori sein Einsatz als selbstverständlich. Bei seinen Anstrengungen hatte er immer die Schwächsten, die Kinder, im Blick. So kam es zum Missionsbund Bali, die Tschernobylhilfe, die Uganda Hilfe und auch die Hilfe für das Kinderheim in Klenice/Polen. Für seine Leistungen wurde ihm das goldene Ehrenzeichen der Caritas und vom Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Ehrungen

Am 22. November wurde Peter Kubitzki von der Vinzenz-Konferenz St. Joseph in Leipzig  für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender mit der Urkunde des Verbandes geehrt.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

KuNo 1/2017                          Ende Januar 2017

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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