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2016-10/11

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:16.11.2016

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Den Durchblick behalten: Vom 12.-18. Dezember 2016 bundesweite Aktionswoche für mehr Durchblick. Im Verlauf des Lebens, wenn die Sehschärfe nachlässt, spielt es dann schon eine Rolle, ob jemand zu den Armen oder Reichen zählt. Das Gesetz regelt, dass Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Anspruch auf die Versorgung mit Sehhilfen haben. Ansonsten gewährt die Krankenkasse Zuschüsse zu den Gläsern nur für Menschen, die trotz Brille nur etwa 20 % sehen.Alle anderen müssen unabhängig von ihrer Einkommenssituation ihre Brille allein bezahlen. Das ist bedauerlich, aber machbar, wenn man über ein gutes Einkommen verfügt. Das ist eine Belastung, wenn man über ein weniger gutes Einkommen verfügt. Das ist eine Hürde, die Menschen nur schwer nehmen können, wenn sie ohne Einkommen sind oder nur über ein geringes Einkommen verfügen. Nur noch einmal zur Klarstellung: Auch Bezieher von Arbeitslosengeld II müssen die Kosten für eine Brille selbst stemmen. Sie sollen den erforderlichen Betrag für eine Brille ansparen. Allenfalls kommt für Sozialhilfeempfänger eine Darlehnsgewährung in Betracht, wenn sie die Aufwendungen für Brillengläser und ein Brillengestell nicht aus ihrem Regelsatz aufbringen können. Natürlich hängt es von der Art des Sehfehlers und seiner Schwere ab, welche Brille für den/die Einzelne/n in Frage kommt, was sich dann auch in den Kosten niederschlagen wird. Auch Zusatzausstattung, die sich empfiehlt, hat ihren Preis: Kunststoffgläser statt dicker und schwerer Mineralgläser etwa oder in unterschiedlichen Graden entspiegelte Brillen, die für Menschen wertvoll sind, die z.B. in der Dämmerung und Nachts auf den Stra-ßen unterwegs sind. Das Präsium der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, für alle Vinzenz-Konferenzen ein Paket zusammen zu stellen, in dem Sie nötige Unterlagen zur Aktionwoche erhalten. Machen Sie mit bei dieser Aktion. Nutzen Sie Aktionen vor Ort oder Veranstaltungen in Ihrer Kirchengemeinde. Wenn Sie Hilfe brauchen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Erste Informationen auf der Intrenetseite des Bundesverbandes www.vinzenz-gemeinschaft.de und unter www.dendurchblickbehalten.de.

Marlies Busse aus Bielefeld ist die neue Vorsitzende des Bundesverbandes der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD). Bei der Bundestagung in Münster wählten die Vertreter von bundesweit rund 80.000 Ehrenamtlichen die Delegierte der Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn. In den kommenden vier Jahren will die Bielefelderin, die bisher stellvertretende Vorsitzende war, mit dem ebenfalls neu gewählten Führungsteam vor allem die Arbeit an der Basis nach vorne stellen. „Wir wollen, dass die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden deutlicher wahrgenommen wird“, sagte Busse, die die bisherige Vorsitzende Christa Brand ablöst. Unterstützt wird Marlies Busse, die auch CKD-Regionalleiterin in Bielefeld ist, in der kommenden Wahlperiode von Renate Menozzi (Illingen), Josef Gebauer (Fulda) und Manfred Traub (Hochstadt), die jeweils zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden. Dass das neue Führungsteam dabei auch unbequemen Themen nicht aus dem Weg gehen will, ist bereits klar. „Ehrenamt ist zwar kostenlos, aber nicht umsonst“, sagte Busse. Damit Ehrenamt gelingen könne, müssten Kirche, Politik und Gesellschaft mit für die finanzielle Basis sorgen.

Vom 20. bis 25. November findet die bundesweite Caritas-Aktion „Werde Türöffner“ statt. In dieser Woche gehen Tandems, bestehend aus einem Flüchtling und einem ehrenamtlichen Paten, gemeinsam auf Jobsuche. Sie berichten auf der Aktionswebsite www.werde-tueroeffner.de über ihre (Miss-)Erfolge und setzen auf die Unterstützung der Community in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Bitte teilen und weiterleiten!

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Arbeitsmarkt

Das Bundeskabinett hat heute die Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen. Damit gilt ab dem 1. Januar 2017 in Deutschland ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn von brutto 8,84 Euro je Zeitstunde http://www.bmas.de.

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Asyl/Migration

Fachtag „Caritas als Arbeitgeber für Flüchtlinge“ am 5. Dezember 2016 im Spenerhaus in Frankfurt. Der Fachtag richtet sich an Personalentscheider und Einrichtungsleitungen sowie Stabstellen und Multiplikatoren, welche die Anstellung von Flüchtlingen in der Caritas vorbereiten. Weitere Infos https://www.meine-caritas.de. Anmeldung  bis zum 18. November 2016 möglich. Bitte senden Sie hierzu das ausgefüllte Anmeldeformular https://www.meine-caritas.de per E-Mail an judith.arenz@caritas.de.

Am 21. November zeigt 3sat/die woche um 00.45 Uhr in der Reihe 37Grad den B Beitrag Fremde in meinem Haus Flüchtlinge mit Familienanschluss, einen Film von Ulrike Baur. Wenn die 19-jährige Franzi nach Hause fährt, freut sie sich nicht nur auf das Wiedersehen mit ihren Eltern, sondern neuerdings auch auf Basel (23) und Omar (22), ihre „neuen syrischen Brüder“. Die beiden sind im vergangenen Herbst bei Susanne und Ulrich eingezogen, gerade als Franzi, jüngstes ihrer vier Kinder, zum Studium fortging. „Wir hatten Platz, wir waren neugierig, wir wollten helfen.“ Rasch hat sich das engagierte Paar entschieden. Zwei junge Männer aus einem benachbarten Flüchtlingsheim zogen kurz darauf in die leerstehenden Kinderzimmer. „Wir kannten sie über die Kirchengemeinde. Sie hatten schon ihre Anerkennung, waren auf der Suche nach einer neuen Bleibe, aber bezahlbare Zimmer sind hier nicht leicht zu finden, und viele scheuen sich auch, an Flüchtlinge zu vermieten“, erzählt Susanne. In ihrer gutbürgerlichen Siedlung sind Omar und Basel inzwischen bekannt und akzeptiert. „Wir haben gleich bei allen Nachbarn geklingelt, unsere beiden Jungs vorgestellt, zu einem kleinen Willkommensfest eingeladen.“" Mit fremden Menschen dauerhaft den Alltag teilen? Kann das gut gehen? Wie muss es laufen, damit es gut geht? Andrea hat sich darüber anfangs kaum Gedanken gemacht. Als ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuerin wurde die Göttingerin von einer Ärztin angesprochen. Es gäbe da die junge Burtugala aus dem Sudan, die ihr Kind möglichst nicht in einer Massenunterkunft gebären sollte. Und deren Freundin Aliaa, die Mann und fünf Kinder in Syrien zurücklassen musste und ganz allein über die Balkanroute nach Deutschland kam. Beide Frauen leben nun schon seit Monaten bei Andrea und ihrem Mann in einer kleinen Dachwohnung. Für Burtugalas Baby ist sie Ersatzoma, für beide Frauen Begleiterin bei sämtlichen Behördengängen, Trösterin in dunklen Stunden, immer ansprechbar. „Unsere Mutter Teresa“, sagt Aliaa, die den Tag herbeisehnt, an dem ihre Familie nachkommen darf. „Ich habe kaum mehr Zeit für mich, im Haushalt bleibt viel liegen, im Garten auch“, sagt Andrea. Ihr Leben hat sich komplett verändert. Früher war es geordnet, jetzt ist jeder Tag ein Abenteuer. Trotzdem kann sich die 55-jährige ehemalige Jugendleiterin gar nicht vorstellen,
dass ihre beiden „Quasi-Töchter“ irgendwann einmal wieder ausziehen. Was, wenn Aliaas Antrag auf Familiennachzug positiv beschieden wird? Was, wenn Burtugala vielleicht doch kein Asyl bekommt? „Darüber denke ich nach, wenn es soweit ist“, sagt Andrea, die Pragmatikerin. Auch Susanne (55) und Ulrich (60) verschwenden nicht viele Gedanken an die Zukunft. „Wenn unsere beiden syrischen Jungs irgendwann aus dem Haus gehen, dann wird es so sein wie bei unseren eigenen Kindern auch, als sie flügge wurden.“ Basel möchte nach dem Deutschkurs vielleicht ein Studium beginnen, Omar sucht eine Lehrstelle als Automechaniker. Franzis „neue Brüder“ mögen Rap, die gleiche Musik wie sie selbst. Sie haben kein Problem damit, dass ihre bayerischen Zweiteltern gelegentlich ein Glas Bier trinken und einen guten Schweinebraten zu schätzen wissen. Wie funktioniert das Zusammenleben unter einem Dach? „Viel unproblematischer, als wir anfangs dachten, so Ulrichs Bilanz nach dem ersten halben Jahr. Wie aus Fremden Familienmitglieder werden – „37°“" hat das spannende Experiment begleitet.

2015 besuchten bundesweit gut 560.000 Kinder mit Migrationshintergrund eine Kita. Vergangenes Jahr kamen zusätzlich 70.000 bis 80.000 Kinder unter sechs Jahren neu nach Deutschland. Um die Sprache und damit auch die Integration zu fördern, statten die Stiftung Lesen, die Deutsche Bahn Stiftung und der Carlsen Verlag alle rund 50.000 Kitas in Deutschland mit dem Vorlesekoffer „Alle Kinder dieser Welt“ aus.

Der Interkulturelle Antirassismus-Kalender 2017 ist da! Der handliche Taschenkalender im DIN A 6-Format besteht aus einem Wochenkalendarium, Indices mit Listen zu Menschenrechts- und Antirassismus-Organisationen und vielen zusätzlichen Seiten mit Infos und Erläuterungen, passenden Sinnsprüchen u. ä., die speziell eine jugendliche Zielgruppe ansprechen – insgesamt 232 Seiten voll mit unterhaltsamen Informationen zu aktuellen Themen! Aus aktuellem Anlass wurde ein Schwerpunkt des Kalenders 2017 auf die Themen „Einbeziehen – Abgrenzen – Ausgrenzen“ gelegt: Wie weit kann „Willkommenskultur“ gehen, und wo ist ihre Grenze? Was sagen Zuwanderer zu dieser Debatte? Welche Anmerkungen hat die Queer-Community zu den Themen Diskriminierung und Ausgrenzung? In mehreren Kurzbeiträgen beleuchten wir das Thema von verschiedenen Seiten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Herausgeber: ABA Fachverband, Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Dortmund. Der Kalender ist zum Stückpreis von 4,- € in Mengen bis zu 10 Ex. (zzgl. Porto) zu beziehen: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft, Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Schillerstraße 44a, 48155 Münster, Telefon: 0251 54027, Telefax: 0251 518609, E-Mail: info@thema-jugend.de. Bei größeren Mengen bitte E-Mail an: ulrike.loew@aba-fachverband.org oder Bestellung auf der Internetseite: http://aba-fachverband.info

Flüchtlinge:

Das neue Integrationsgesetz erleichtert Geflüchteten den Zugang zum Spracherwerb und baut Hürden beim Eintritt in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ab. Informationen über die Anreize zu einem frühzeitigen Kursbeginn und über die Ausgestaltung der Orientierungskurse finden Sie unter: http://www.bamf.de

Die neu konzipierte Themenseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Asyl und Flüchtlingsschutz informiert detailliert über alle wichtigen Aspekte des deutschen Asylverfahrens und verschafft einen Überblick über dieses gesamtgesellschaftlich bedeutsame Themengebiet. unter: http://www.bamf.de

Mit einem ungewöhnlichen Projekt „Flüchtlinge mitnehmen“ will die youngcaritas im Erzbistum Paderborn Flüchtlinge unterstützen, Kontakte zu Einheimischen ermöglichen und ein Zeichen der Solidarität setzen. Die Idee ist einfach: Studenten und Schüler mit einem Monats-Semester- oder zum Beispiel Firmen-Ticket lassen Flüchtlinge mitfahren. Die Aktion, die von der youngcaritas im Bistum Essen mit großem Erfolg vor einem Jahr gestartet wurde, richtet sich vor allem an junge Ticketinhaber, die Personen ab 19 Uhr und am Wochenende mitnehmen können. Aber auch alle anderen Interessierten können mitmachen. Als Erkennungszeichen dient ein blauer Button mit einem „Anhalterdaumen“ zum Anstecken. Mehr als 60.000 Buttons wurden in NRW bereits verteilt. Damit sind die Helfer auf dem Bahnsteig oder an der Bushaltestelle für Flüchtlinge eindeutig erkennbar. Damit Flüchtlinge Bescheid wissen, schult das Projektteam der youngcaritas am 23. November im Caritas-Servicecenter in Dortmund (Wißstraße 32) engagierte junge Leute, die in den Flüchtlingsunterkünften über das Projekt berichten möchten. Das youngcaritas-Projekt, das aus der Idee einer jungen Engagierten entstanden ist, wird heute von dem speziell für das Projekt zuständigen Koordinator Ahmad Omeirate umgesetzt, koordiniert und begleitet. In Dortmund berät und unterstützt er Linda Kaiser von der youngcaritas im Erzbistum Paderborn, die die Projektausweitung auf die Stadt Dortmund mit begleitet. Die blauen Buttons gibt es kostenlos für jeden, der öffentliche Verkehrsmittel nutzt und ein (Monats-)ticket nutzt, mit dem eine weitere Person mitgenommen werden kann. Erhältlich sind die Buttons mit dem „+1“-Symbol an mehreren Abholstationen sowie online. Mehr Infos unter www.fluechtlinge-mitnehmen.de oder per E-Mail an l.kaiser@caritas-paderborn.de sowie ahmad.omeirate@caritas-essen.de. Das Projekt „Flüchtlinge mitnehmen“ wird gefördert vom Flüchtlingsfonds des Bistums Essen, der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoðuz, und über das Projekt „Vielfalt. Viel wert.“ von der Caritas Düsseldorf. Infos zu Mitnahmemöglichkeiten auf VRR-Tickets: www.vrr.de

Geflüchtete Kinder und Jugendliche. Neues Dossier der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendschutz. Weltweit sind 50% der Flüchtlinge unter 18 Jahre alt. Sie sind alleine oder mit Familienangehörigen auf der Flucht. Nach Deutschland sind 2015 über 300.000 Kinder und Jugendliche geflüchtet, davon die überwiegende Mehrheit in Begleitung von Familienangehörigen. Im Dossier „Geflüchtete Kinder und Jugendliche“ werden verschiedene relevante Aspekte angesprochen, z.B. die Unterbringungs- und Versorgungssituation, die Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuungsangebote sowie rechtliche Aspekte. Die Zusammenstellung von aktuellen Studien und Projekten, Stellungnahmen und Positionspapieren, sowie ausgewählter Materialien und Adressen bietet einen kompakten Überblick zum Thema. Das Dossier 1/2016 ist auch in höherer Stückzahl kostenlos erhältlich. Bezug: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, info@bag-jugendschutz.de , online unter http://www.bag-jugendschutz.de.

Rechtliche Betreuung

Arbeitshilfe für ehrenamtliche rechtliche Betreuer. Ordner mit Erläuterungen zum Betreuungsrecht, Checklisten und Musterbriefen. Die Neuauflage der Arbeitshilfe der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM ist zu beziehen/bestellen über die Internetseiten des SKM Bundesverbandes: www.skmev.de und www.kath-betreuungsvereine.de

Weltkongress Betreuungsrecht 2016 in Deutschland. Entmündigung weltweit abschaffen! 500 Experten aus aller Welt streben gemeinsam eine weltweite Abschaffung der Entmündigung an. Ziel ist die Einigung auf ein Unterstützungssystem im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention. Beim 4. Weltkongress Betreuungsrecht vom 14.-17. September 2016 in Erkner/Berlin wurden die Fortschritte in den verschiedenen Ländern vorgestellt und über die Notwendigkeit der Weiterentwicklung diskutiert. In der Abschlussveranstaltung wurde die Erklärung des ersten Weltkongresses in Yokohama (Japan) aus dem Jahr 2010 entsprechend ergänzt. Hatte man damals noch die Bedeutung von Systemen der Unterstützung und des Schutzes hervorgehoben, wurde jetzt auf dem 4. Weltkongress die Notwendigkeit der Abschaffung der Entmündigung weltweit nachdrücklich betont. Es sind überall Systeme anzustreben, die ausschließlich der rechtlichen Unterstützung und dem rechtlichen Schutz Erwachsener dienen. Sie müssen auf Selbstbestimmung und Sorge für die betroffenen Menschen ausgerichtet sein. In Deutschland wurde die Entmündigung und Bevormundung von Menschen mit Behinderung bereits 1992 abgeschafft. Rechtliche Betreuung unterstützt Menschen mit dem Ziel, ihre Selbstbestimmung und ihre Rechte zu verwirklichen. Dies gelingt aber nur, wenn die Gedanken von Entmündigung und Vormundschaft aus den Köpfen und aus der Praxis des Betreuungswesens endgültig verschwinden. Eine breit angelegte Aufklärung der Bevölkerung ist deshalb auch nach über 25 Jahren unerlässlich. Hervorgehoben wurde in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Betreuungsvereine. Sie bilden ein zentrales Element des Betreuungswesens und sind für die Information, Beratung und Unterstützung von Angehörigen und anderen ehrenamtlichen Bevollmächtigen und Betreuern unerlässlich. Nur eine ausreichende, verlässliche und kontinuierliche Finanzierung gewährleiste, so die einhellige Meinung, dass die Betreuungsvereine ihren gesellschaftlichen Auftrag und ihre Aufgaben erfüllen könnten. Die Abschlusserklärung beanstandet, dass die Länder und Kommunen diese Tatsache vernachlässigen. Der 4. Weltkongress Betreuungsrecht und der 15. Betreuungsgerichtstag forderten deshalb die Politik auf, das Betreuungswesen und die Betreuungsvereine in dem notwendigen Maße finanziell zu fördern. Der Weltkongress Betreuungsrecht findet alle zwei Jahre statt. Die bisherigen Gastgeber waren Japan, Australien und die USA. Der Weltkongress stand unter der Schirmherrschaft des Bundesjustizministers und der Bundesfamilienministerin. Der 5. Weltkongress findet 2018 in Südkorea statt. Weitere Infos unter http://www.wcag2016.de/. Dort sind auch einige Bilder eingestellt. Videos der Veranstaltung in deutscher Sprache: http://www.wcag2016.de

Literaturhinweis: „Praxiswissen Betreuungsrecht“– für Ehrenamtliche, Familienangehörige und Bevollmächtigte. Herausgeber ist der Deutsche Caritasverband. Das Buch ist in einer Kooperation des C.H. Beck Verlag und Lambertus Verlag erschienen.
http://k-urz.de

Informationen für Ehrenamtliche in der rechtlichen Betreuung gibt eine neue Broschüre der Caritas im Bistum Mainz. Unter dem Titel „Menschen zur Seite stehen“ kann sie unter www.caritas-bistum-mainz.de heruntergeladen werden.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Dort, wo Engagierte Qualifizierung und Möglichkeiten des Austauschs erhalten, fühlen sie sich in ihrem Ehrenamt gut vorbereitet und kompetent, ältere und pflegebedürftige Menschen zu begleiten. Diese wichtige Erkenntnis haben wir aus unserem Projekt PEQ - Pflege, Engagement und Qualifizierung, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Projekt in Trägerschaft des Deutschen Vereins finanziert worden ist, gewonnen. Die Ergebnisse des Projektes haben wir nun in dem Schulungshandbuch PEQ Pflege, Engagement und Qualifizierung zusammengeführt. Auf ansprechend gestalteten Seiten wird kompakt und anhand von Schulungsbeispielen beschrieben, welche Handlungsfelder für Engagierte im Umfeld von Pflege in Betracht kommen und wie Schulungsthemen, wie zum Beispiel „Kommunikation“, „Recht und Regeln“, „Begleitung“ oder „Angehörige und Bezugspersonen“ konkret umgesetzt werden können. Das Handbuch beschreibt das Aufgaben- und Kompetenzprofil von Ehrenamtlichen im Umfeld von Pflege, bietet ein modulares Curriculum für praxisrelevante Schulungen und gibt Tipps für die Begleitung von Ehrenamtlichen vor Ort. Wir freuen uns sehr, dass wir Akteuren und Einrichtungen, die Ehrenamtliche für die Begleitung und Unterstützung von hilfe- oder pflegebedürftigen Menschen gewinnen und auf diese Aufgabe vorbereiten wollen, eine Druckversion des Handbuchs kostenfrei anbieten können. Sie können es unter folgendem Link https://www.deutscher-verein.de beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. bestellen. Pro Einrichtung können maximal zwei Exemplare gegen Übernahme der Porto- und Materialkosten in Höhe von 2,00 Euro bezogen werden. Das komplette Handbuch ist auch digital unter: https://www.deutscher-verein.de abrufbar. Erzählen Sie es weiter und unterstützen Sie damit das ehrenamtliche Engagement in der Pflege! Wir haben ein Paket bestehend aus einem Basistext, dem Buchcover, der Rückseite sowie einer kleinen Leseprobe zusammengestellt. Es würde uns freuen, wenn Sie mit Hilfe dieser Materialen in Ihren Netzwerken und Medien weiter für das Handbuch werben. Alle Informationen finden Sie unter https://www.deutscher-verein.de.

Bundesministerin Schwesig eröffnete den ersten „Deutschen EngagementTag“ in Berlin. „Engagement für den Zusammenhalt in unserer Einwanderungsgesellschaft“ – unter diesem Thema richtete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den ersten „Deutschen EngagementTag“ aus, der am 3. und 4. November 2016 in Berlin stattfand. „Jeden Tag engagieren sich überall in Deutschland Menschen für andere Menschen, für Kleine und Große, Alte und Junge, in Deutschland geborene und Zugewanderte. Sie tragen dazu bei, dass wir uns gegenseitig unterstützen, Solidarität leben und schließlich auch die vielen neuen zugezogenen Menschen dabei unterstützen, in Deutschland gut anzukommen. Diese engagierte und selbstständige Zivilgesellschaft ist eine wichtige Säule für unsere Demokratie. Denn: Demokratie lebt vom Mitmachen, nicht vom Zuschauen. Mit dem Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ konnten wir gemeinsam mit 19 Programmträgern in sechs Monaten rund 16.000 Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Menschen stiften. Im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug engagieren sich mittlerweile über 5.000 Personen, davon 32 Prozent mit eigener Fluchterfahrung. Mit Programmen wie diesen möchte ich in Kooperation mit den vielfältigen Akteurinnen und Akteuren im Bereich Engagement für gute Rahmenbedingungen sorgen, die Vielfalt fördern und die Zusammenarbeit stärken“, sagt Bundesfamilienministern Manuela Schwesig in ihrer Eröffnungsrede. Der Deutsche EngagementTag fand in diesem Jahr zum ersten Mal und unter Beteiligung verschiedener Partner statt. Mit der Veranstaltung will das Bundesfamilienministerium den Stellenwert von bürgerschaftlichem Engagement als einen zentralen Baustein zum Gelingen von Integration sichtbar machen und den vielfältigen Akteurinnen und Akteuren eine Plattform für Diskussion, Wissenstransfer und Vernetzung bieten. Schwerpunktthemen sind unter anderem Erfahrungen aus dem Engagement in der Flüchtlingshilfe, die Rolle von Migrantenorganisationen sowie die Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der Engagementförderung. Über den Verlauf der gesamten Tagung werden zentrale Erkenntnisse gesammelt und am Ende zu einer gemeinsamen Botschaft gebündelt. Die Ergebnisse werden im Anschluss an die Tagung auf der Website des Bundesfamilienministeriums veröffentlicht. Weitere Informationen zum Programm „Menschen stärken Menschen“: www.menschen-staerken-menschen.de. Weitere Infos zum Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug: www.bundesfreiwilligendienst.de

Die 12. Woche des bürgerschaftlichen Engagements fand vom 16. bis zum 25. September 2016 statt. Seit 2004 würdigt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) mit der bundesweiten Aktionswoche die Arbeit der freiwillig Engagierten. Im Fokus stehen Menschen, die sich – entweder eigeninitiativ oder in Unternehmen, Stiftungen, Verbänden oder Einrichtungen – für einen guten Zweck engagieren. Vorgestellt werden innovative Projekte sowie phantasievolle Aktionen und Beispiele aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Sport, Kultur, Umweltschutz, Völkerverständigung, Gesundheit oder Migration. Ausführliche Informationen unter www.engagement-macht-stark.de

Familie 

Kinderarmut: „Mach dich stark“ heißt eine Initiative gegen Kinderarmut im Südwesten, initiiert vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der Initiative sollen sich alle gesellschaftlich relevanten Gruppen vereinen, um Kinderarmut in Baden-Württemberg dauerhaft zu verhindern. Mehr Infos und „Starkmacherschokolade“ gibt es auf: www.mach-dich-stark.net.

Gutes Familienleben in der digitalen Gesellschaft. Ergebnisse eines Fachworkshops & strategische Empfehlungen. Die Digitalisierung verändert unser Zusammenleben in allen Teilen unserer Gesellschaft. Familien stehen dabei mit vielfältig spürbaren Auswirkungen im Zentrum. Das Bundesfamilienministerium möchte den Wandel hin zu einer digitalen Gesellschaft gestalten. Ausgangspunkt dafür war der Szenario-Workshop »Gutes Familienleben in der digitalen Gesellschaft«, in dem unter Teilnahme von ausgewiesenen Expertinnen und Experten die gesellschaftlichen und sozialen Implikationen der Digitalisierung sowie Chancen und Herausforderungen beleuchtet wurden. Die Publikation fasst die Ergebnisse dieses Workshops zusammen und erschließt Handlungsfelder für die Zukunft. Download unter: http://www.bmfsfj.de.

Am 30. November zeigt 3sat/die woche um 11.30 Uhr „Eltern auf Zeit“. Wenn fremde Kinder Hilfe brauchen Film von Anabel Münstermann (aus der ZDF-Reihe „37 Grad“) „Wenn das Jugendamt anruft, dann ist es wieder so weit.“ Für ein paar Wochen oder Monate bekommt Familie Meyer nun ein Kind zur Pflege. Welche schlimmen Dinge hat es wohl erlebt? Meistens sind es Babys oder sehr kleine Kinder von minderjährigen Eltern, von Drogenabhängigen oder aus Familien, in denen sich niemand um sie gekümmert hat. „Man weiß nie, was einen erwartet. Wir sind auf alles vorbereitet“, sagt Veronica Meyer. Am 1. Juli 2014 wird sie in die Kinderklinik gerufen. Auf der Säuglingsintensivstation liegt Marco, drei Wochen alt, mit mehrfachen Knochenbrüchen und Hirnblutungen. Hat die minderjährige Mutter ihn so zugerichtet? Das zu klären ist Sache des Gerichts. Veronica wird sich ab sofort um das schwer verletzte und traumatisierte Baby kümmern. Seit 15 Jahren öffnet Veronica fremden Kindern ihr Haus und ihr Herz. Die Kinder leben mit ihr und ihrer Familie, teilen Festtage und Urlaube. Erst wenn das Jugendamt über den endgültigen Verbleib entschieden hat, heißt es Abschied nehmen. Auch Magda und Horst aus Köln haben sich für die Bereitschaftspflege entschieden. Erst vor einer Woche haben sie Robin verabschiedet. Das Baby kam unterernährt und mit Entzugserscheinungen zu dem Paar - seine Mutter hatte während der Schwangerschaft Drogen konsumiert. Elf Monate später übergeben sie Robin in seine neue Pflegefamilie, die sich nichts sehnlicher als ein Baby wünscht. Manchmal entscheiden die Gerichte aber auch anders, sehen in der Rückführung in die Herkunftsfamilie das Beste für die Kinder. „Dann leide ich am meisten, weil ich ja weiß, wie traumatisiert und verstört sie zu uns kamen“, erzählt Magda. Die dreijährige Mira ist seit mehr als einem Jahr bei ihnen. Anfangs völlig verängstigt, ist sie heute ein fröhliches Kind, das die Pflegeeltern Mama und Papa nennt. Weihnachten sollte sie zurück zu ihrer Mutter gehen, die im Drogenentzug war. Aber es kam anders. Die Mutter hat ihre Therapie abgebrochen und sich nicht mehr gemeldet. „Das war schlimm für Mira und auch für uns, ich habe ja gespürt, wie sehr sie sich nach einer Lösung sehnte, wie sie die Telefonate und Gespräche mit dem Amt verfolgte.“" Nach drei weiteren Monaten stand fest, dass Mira nun doch in eine Dauerpflegefamilie oder ein Heim kommen würde. „Seitdem das Baby weg ist, fragt Mira fast täglich, ob wir denn nun ihre Familie sind oder ob sie auch weg muss.“ Noch während Magda und Horst sich über Miras Zukunft den Kopf zerbrechen, werden sie ins Kölner Jugendamt gerufen. Schnell packt Magda ein paar Babysachen zusammen, holt die Babyschale vom Speicher und fährt los. Mehr als einen kurzen Bericht zu dem Kind und eine Tüte voller Sachen gibt es nicht. Am Ende der Dreharbeiten kommt es für beide Familien anders als erwartet. Der kleine Marco, der eigentlich noch seinen ersten Geburtstag bei Veronica und Jürgen feiern sollte, wird schon bald woanders leben. „Das wird einer der schlimmsten Abschiede“, da sind sich alle Familienmitglieder einig. Und Mira ist immer noch bei ihren Bereitschaftspflegeeltern.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat einen Ratgeber für Angehörige von Demenzkranken sowie für ehrenamtliche und professionelle Helfer herausgegeben, der sich mit rechtlichen und finanziellen Fragen beschäftigt. Die über 200 Seiten umfassende Broschüre erläutert u.a. die Themen rechtliche Betreuung, Willenserklärungen und Vorsorge sowie die Geschäfts- und Testierfähigkeit. Darüber hinaus werden Finanzierungsfragen in Fällen heimischer und stationärer Pflege geklärt. Nähere Informationen https://shop.deutsche-alzheimer.de.

Haushalt 2017: Mehr Entlastung für Familien. Mit rund 9,5 Mrd. Euro ist der Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für das Jahr 2017 so groß wie nie zuvor. Bei den gesetzlichen Leistungen für Familien sind das neue ElterngeldPlus und das klassische Elterngeld so beliebt wie nie zuvor. Im kommenden Jahr werden hierfür 6,4 Mrd. Euro veranschlagt. Dies hängt auch mit der erhöhten Geburtenrate zusammen. Im vergangenen Jahr sind so viele Kinder (insgesamt 738.000) zur Welt gekommen wie seit 15 Jahren nicht. Der Kinderzuschlag wurde erhöht für die Eltern, die arbeiten gehen, aber am Ende des Monats kaum etwas übrig haben. So bekommt eine Frau, die zwei Kinder allein großzieht und 1.200 Euro netto verdient, 320 Euro Kinderzuschlag. Der Kinderzuschlag trägt mit dazu bei, dass alleinerziehende Mütter ein besseres Auskommen für sich und ihre Kinder haben und besser vor Armut geschützt sind. Zu guten Rahmenbedingungen für Familien gehört auch eine gute und flexible Kindertagesbetreuung. Daher geht auch der Ausbau des Platzangebots weiter: Dem Sondervermögen Kinderbetreuungsausbau werden im Jahr 2017 insgesamt 446 Mio. Euro aus dem Haushalt des Bundesfamilienministeriums zugeführt.  In Deutschland besuchen rund 721.000 Kinder unter 3 Jahren eine Kita. Aber noch mit fünf Jahren hat ein Viertel der Kinder einen Bedarf an Sprachförderung. Dies gilt für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Für eine gute schulische Bildung und für gesellschaftliche Teilhabe wurden in einem ersten Schritt die Haushaltsmittel für frühkindliche Sprach- und Integrationsförderung in Kitas um 150 Mio. Euro auf insgesamt 278 Mio. Euro erhöht. Doppelt so viele Kitas wie bisher können künftig zur Sprach-Kita werden und Mittel für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle abrufen.
Um gesellschaftliche Teilhabe und um Integration geht es auch bei der Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Mit dem Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ unterstützt das BMFSFJ freiwilliges Engagement zur Unterstützung von geflüchteten Menschen. Einen großen Aufwuchs  gibt es ebenfalls im Bereich „Demokratieförderung und Extremismusprävention“. Das erfolgreiche Bundesprogramm „Demokratie leben“ wird mit über 100 Mio. Euro breiter aufgestellt und um neue Themenbereiche ergänzt. Ziel ist es, die Entstehung demokratiefeindlicher extremistischer Tendenzen frühzeitig zu verhindern oder wenigstens zu unterbrechen. Die Mehrgenerationenhäuser sind ein Beispiel für Begegnung und gelebte Solidarität zwischen den Generationen. Mit dem neuen „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“ kann die erfolgreiche Arbeit der Mehrgenerationenhäuser weitergeführt werden. Neben der Förderung bis zu 100 weiterer Mehrgenerationenhäuser gibt es zudem wieder mehr Geld für die C1- Sprachkurse des Garantiefonds Hochschulbereich und für die Jugendmigrationsdienste. Zudem erhalten die Wohlfahrtsverbände weiterhin zusätzliche Mittel für die Beratung und Betreuung von Geflüchteten. Auf diese Weise ist auch die weitere Förderung der psychosozialen Therapie- und Folteropferzentren gesichert. Ebenfalls profitieren die Freiwilligendienste, die Bundesstiftung Mutter und Kind, die Jugendverbände und das Deutsch-Polnische Jugendwerk. Gesamttext: http://www.bmfsfj.de.

Der neue Newsletter „Monitor Familienforschung“ des Bundesfamilienministeriums Nr. 35 „Familie und frühe Bildung“ ist erschienen. Infos: https://www.bmfsfj.de.

Die neue Ausgabe des Magazins des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „ImFokus“ Ausgabe 61 vom 14.10.2016 mit dem Schwerpunktthema „Eine Familienpolitik der Zukunft“ ist erschienen. Zum Magazin https://www.bmfsfj.de.

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Fortbildung/Tagungen

 Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Laufend unterwegs (S17005) ein Anti-Stress-Angebot für Führungskräfte. Seminar von 06.03.2017 bis 09.03.2017 in Freiburg. Führungskräfte sind in ihrem beruflichen Alltag laufend unterwegs: die Termindichte ist hoch, vielfältige Vorhaben und Projekte sind zu managen und gleichzeitig steigt die Anforderung an Effizienz. Die berufliche Belastung kann zu körperlichen und/oder psychischen Beschwerden führen und die Balance zwischen Arbeit und persönlichen Bedürfnissen kann ins Ungleichgewicht geraten. Hier setzt unser Anti-Stress-Angebot an. Ein wichtiger Bestandteil des Seminars ist das Laufen bzw. das „Walken“, aber mit dem Ziel der Entspannung sowie der Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens. Laufeinheiten werden kombiniert mit Angeboten der persönlichen Reflexion, Anleitung zur Meditation bzw. Besinnung sowie Beratung zum Selbst- und Stressmanagement. Preis: 480,00€ zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de, Web-Link: https://www.fak-caritas.de.
  • Gruppen und Teams lebendig leiten (K2017-05-1). Mit Themenzentrierter Interaktion systemisch arbeiten. 14. Kurs in drei Abschnitten mit fünf regionalen Supervisionsgruppen 2017/2018. Abschnitt I von 13.03.2017 bis 17.03.2017 in Freiburg. Die Fortbildungs-Akademie bietet zum 14. Mal den Kurs: „Gruppen und Teams lebendig leiten - Mit Themenzentrierter Interaktion systemisch arbeiten“ in Freiburg an. Effektive Aufgabenorientierung und Lernen hängen entscheidend von der persönlichen Einbindung der Gruppen- bzw. Teammitglieder und vom sozialen Klima ab. TZI ist eine Methode der Leitung, die dies systematisch berücksichtigt und darauf zielende methodische Instrumente zur Verfügung stellt. TZI zeigt Wege, wie Kooperation gefördert, arbeitsblockierende Rivalitäten gemindert und damit die Arbeitsfähigkeit in Teams erhöht werden können. In diesem Kurs dreiteiligen Kurs mit Supervision (2017/2018) setzen sich die Teilnehmer mit Haltung und Methode der TZI auseinander und nehmen die eigene Person als Führungskraft oder Leiter von Gruppen oder Teams in den Blick. Die Teilnehmenden entwickeln ihre berufliche Identität weiter sowie ihre fachlich/methodischen Kompetenzen. Gesamtpreis: 2.150,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de Web-Link: https://www.fak-caritas.de.
  • Sie gehen in Führung! (K2017-02-1) . 12. Kurs für neue Führungskräfte in der Caritas - Abschnitt 1. Kurs von 13.02.2017 bis 15.02.2017 in Freiburg. Mit der Fortbildung „Sie gehen in Führung“ erhalten neue Führungskräfte die attraktive Möglichkeit, in einem überschaubaren Zeitraum grundlegende Kompetenzen und Einsichten in ihr Führungshandeln zu gewinnen. Der auf drei Abschnitte mit je 2-3 Tagen innerhalb eines halben Jahres angelegte Kurs fokussiert intensiv auf Themen der Führungsrolle und des Führungshandelns in der Caritas. Dabei setzen sich die Teilnehmenden mit ihrem persönlichen Profil als Führungskraft der Caritas auseinander, mit Anforderungen von „unten, oben und außen“, mit Selbstführung, Beziehungsführung und Führung der Organisation. Eigene Anliegen und Fragen aus der Praxis haben dabei einen festen Platz. Mit dieser regelmäßig angebotenen Fortbildung haben Verbände, Träger, Einrichtungen und Dienste in der Caritas die verlässliche Möglichkeit, neuen Führungskräften - gleich auf welcher Ebene oder welchen Alters - eine attraktive Unterstützung zum Einstieg in ihre neue Rolle zu geben. Preis: 1.480,00 €  zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Daniel Ham, Tel: 0761/200-1704, E-Mail: daniel.ham@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • 10. Forum für Theologie und Caritas (S17001). "Wes Geistes Kind seid Ihr?" Institutionelle Spiritualität konkret. Forum von 24.01.2017 bis 25.01.2017 in Frankfurt/M. „Wes Geistes Kind seid Ihr? - Institutionelle Spiritualität konkret“ lautet der Titel des 10. Forums für Theologie und Caritas, das vom 24. bis 25. Januar 2017 in Frankfurt stattfindet. Die Teilnehmenden des Forums: - bekommen fachliche Impulse und diskutieren, was „institutionelle Spiritualität“ konkret bedeutet, ob und wie sie sich von individuellen Spiritualitätsformen unterscheidet, - besprechen, wie sich der Anspruch von Organisationen nach Spiritualität und die individuelle Spiritualität konstruktiv verknüpfen lassen, - reflektieren konkrete Möglichkeiten von Caritasorganisationen, institutioneller Spiritualität Raum zu geben. Preis: 150,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de
  • Datenschutz in sozialen Einrichtungen (S17028). Einführungsseminar. Seminar von 06.02.2017 bis 07.02.2017 in Frankfurt/M. Das Thema Datenschutz kursiert mal mehr, mal weniger in den Medien - im Moment mal wieder zum Thema Vorratsdatenspeicherung. Brenzlig wird es immer dann, wenn es Pannen gibt, die an die Öffentlichkeit geraten und man mit seinem Unternehmen/seinem Dienst auf der Seite: www.projekt-datenschutz.de landet. Damit Ihnen Ähnliches möglichst nicht passiert, bietet die Fortbildungs-Akademie des DCV seit Jahren das Seminar „Datenschutz in sozialen Einrichtungen“ an. Denn auch in sozialen Organisationen sind sehr viele personenbezogene Daten vorhanden. Diese Daten müssen in geeigneter Weise gegen nicht rechtmäßige Verwendung geschützt werden, um die Verletzung von Persönlichkeitsrechten auszuschließen. Bei diesem Seminar lernen die Teilnehmer die rechtlichen Bestimmungen zum Datenschutz in kirchlich-sozialen Organisationen anhand von Beispielen kennen und werden sicherer im Umgang mit personenbezogenen Daten. Darüber hinaus werden ihnen die grundlegenden Tätigkeiten eines Datenschutzbeauftragten aufgezeigt und sie lernen, wie sie die datenschutzrechtlichen Anforderungen in das operative Tagesgeschäft ihrer Einrichtung/ihres Dienstes integrieren können. Vollständige Informationen, sowie die Ausschreibung und das Anmeldeformular dazu finden Sie unter: http://www.fak-caritas.de/G22FO Preis: 310,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Andrea Bartsch, Tel: 0761/200-1703, E-Mail: andrea.bartsch@caritas.de
  • Rechtsfragen bei Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und bei Publikationen im Internet (S17060) . Seminar von 15.03.2017 bis 16.03.2017 in Freiburg. Bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie verbandsinterner Kommunikation treten auch in Caritasorganisationen und bei anderen kirchlichen Trägern zahlreiche rechtliche Fragen auf. Die Fortbildungs-Akademie des DCV bietet daher auch 2016 in Zusammenarbeit mit dem SKM-Bundesverband wieder das Seminar „Rechtsfragen bei Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und bei Publikationen im Internet“ an - von Mittwoch, den 15. bis Donnerstag, den 16. März 2017 in Freiburg. In diesem Seminar wird auf wesentliche Probleme wie beispielsweise Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, Mailings, Haftung u.v.m. eingegangen; der rechtliche Rahmen wird verständlich aufgezeigt und Lösungsansätze werden beschrieben. Da keine Organisation mehr Öffentlichkeitsarbeit ohne Internet und E-Mail betreiben kann, werden wir auch vertieft auf die besonderen Probleme bei Online-Publikationen eingehen. http://www.fak-caritas.de
  • Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!  (S17044). Wirksame Öffentlichkeitsarbeit in der sozialen Arbeit. Seminar von 13.03.2017 bis 15.03.2017 in Freiburg. Nach nun schon zwei erfolgreichen Seminaren zum Thema Öffentlichkeitsarbeit, heißt es auch in 2017 wieder: „Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler! Wirksame Öffentlichkeitsarbeit in der sozialen Arbeit“. Mit dem Seminar wenden wir uns an Mitarbeitende in Einrichtungen und Diensten der Caritas und anderer sozialer Dienstleister richtet, die u.a. mit Marketing beschäftigt sind - ohne dass Sie eine spezielle Qualifikation in diesem Bereich haben. Wir werden folgende Fragen klären: Was heißt überhaupt Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit für soziale Anliegen und Angebote? Wen wollen wir mit unseren Maßnahmen erreichen? Muss man immer viel Geld in die Hand nehmen, um wirkungsvoll zu sein? Es geht um Grundlagen, Ziele und Strategien von Öffentlichkeitsarbeit (ÖA) und Marketing und um hilfreiche Instrumente dafür. Das Seminar findet vom 13.-15. März 2017 in Freiburg statt. Die ausführliche Ausschreibung und das Anmeldeformular finden Sie unter: http://www.fak-caritas.de/1ED1C

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de.

Soeben erschienen ist das Jahresprogramm 2017 der Kaiserswerther Diakonie für den Bereich Bildung und Erziehung. Bezug: Alte Landstraße 179c, 40489 Düsseldorf, Tel.: 0211/409-3000, Fax: -3111, E-Mail kws@kaiserswerther-diakonie.de, www.kaiserswerther-seminare.de

Programm 2017 Fort- und Weiterbildung, Weiterbildungsmasterstudiengänge, Forschung und Entwicklung. Katholische Stiftungsfachhochschule München, Institut für Fort- und Weiterbildung Forschung und Entwicklung, Preysingstraße 83, 81667 München, Tel.: 089 / 48092-1279, 089 / 48092-1423, Fax: 089 / 48092-1902, E-Mail: if-fortbildung@ksfh.de, Internet: www.ksfh.de

Kompetenztransfer 2016/2017 - Unternehmensführung, Managementkompetenz, Mittelbeschaffung, Marketing, Fachkompetenz, Controlling, Rechnungswesen, Rechts- und Steuerfragen, Arbeitsrecht, Personalwesen, Software und Datenbanken lautet der Titel des Fortbildungsprogramms der BFS. Weitere Infos: BFS Service GmbH, Im Zollhafen 5 (Halle 11), 50678 Köln, Tel.: 0221/97356-160, Fax: 0221/97356-164 bfs-service@sozialbank.de, www.bfs-service.

Ebenso liegt das Programm „Fort- und Weiterbildung September 16 bis August 17 der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin vor. Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin, www.khsb-berlin.de

Das bundesweite Veranstaltungsprogramm 2017 des Deutschen Vereins ist erschienen. Sie finden das Programm unter: www.veranstaltungen.deutscher-verein.de. Das Veranstaltungsprogramm 2017 gliedert sich überschaubar nach Themen, Zielgruppen sowie Angeboten der Fort- und Weiterbildung unter dem Dach der Akademie. Der Deutsche Verein ist Ort interdisziplinärer Begegnung und des fachlichen Diskurses zwischen öffentlichen und freien Trägern. Mit seinen Fachveranstaltungen informiert der Deutsche Verein über und gibt Hilfe zur Umsetzung von Bundesgesetzen in die Praxis und unterstützt den Erfahrungsaustausch zu Fragen der sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Besonders aufmerksam machen möchten wir Sie auf unsere neuen Akademieveranstaltungen und das 2017 erstmals angebotene Netzwerktreffen für kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.

Gerade in gesellschaftspolitisch herausfordernden Zeiten braucht unsere Demokratie Menschen, die sich durch ihr überzeugtes Engagement für soziale Gerechtigkeit einsetzen, den Zusammenhalt in unserer multikulturellen Gesellschaft stärken und sich für Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte engagieren. Die Akademie Management und Politik (MuP) der Friedrich-Ebert-Stiftung macht Sie fit, Ihre NPO-Arbeit - die heute im Spannungsfeld begrenzter Zeitressourcen, veränderter Motive der Engagierten, immer komplexeren und vielfältigeren Aufgaben und ständigem gesellschaftspolitischem Wandel steht - wirkungsvoll und erfolgreich zu gestalten. Wir bieten Ihnen auch für das Jahr 2017 ein praxisnahes Trainingsprogramm in den Bereichen Organisations-, Kommunikations- und Freiwilligen-Management in bewährter Form an. Und es gibt auch einige Neuerungen im MuP-Programm: Mit dem neuen Format der Webinare können Sie ganz einfach von Ihrem Computer von zu Hause aus Veranstaltungen besuchen, Hintergrundinformationen erhalten und sich mit anderen Engagierten zum Thema austauschen. Digitale Version des MuP-Jahresprogramms 2017: http://www.fes-mup.de/files/mup/pdf/MuP2017.pdf. Auf derer Website www.fes-mup.de finden Sie weitere Informationen und können das MuP-Jahresprogramm bestellen

Die EU-Kommission hat das Arbeitsprogramm 2017 für Erasmus+ veröffentlicht. Darin finden Sie ausführliche Informationen zu den Förderprioritäten, zu den Auswahlkriterien sowie zur Höhe der zu vergebenden Mittel in den einzelnen Unterprogrammen. Die Ausschreibung und der Programmleitfaden. http://ec.europa.eu

Jugendhilfe 

Der OECD-Bildungsbericht 2016 belegt, dass sich im vergangenen Jahr in Deutschland lediglich 8,6 Prozent der 15- bis 29-Jährigen nicht in Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung befanden. Im europäischen Vergleich sei das ein relativ geringer Anteil. Nur in Island (6,2 Prozent), den Niederlanden und der Schweiz (jeweils 8,3 Prozent) sowie Luxemburg (8,4 Prozent) sei ihr Anteil noch niedriger. Der europäische Durchschnittswert liegt bei 14,6 Prozent. Dem international als vorbildlich geltenden dualen Berufsbildungssystem in Deutschland sei es zu verdanken, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung über einen mittleren Bildungsabschuss verfügt. Allerdings sei der Anteil der Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur in den vergangenen Jahrzehnten kaum gesunken. Er liegt bei den heute 25- bis 34-Jährigen bei 13 Prozent, in der Gruppe der 55- bis 64- Jährigen bei 14 Prozent. Download des Berichts: http://www.oecd-berlin.de

Minderjährige Flüchtlinge in der Kinder- und Jugendhilfe. Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis KJug – Ausgabe 4/2016.Nach wie vor steht der Umgang mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen im Fokus der Kinder- und Jugendhilfe. In der Ausgabe 4-2016 von KJug setzen sich die Autorinnen und Autoren mit folgenden Themen auseinander: Sicherheit von Kindern in Erstaufnahmeeinrichtungen, junge Flüchtlinge in der Kita, Jugendmigrationsdienste, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Fragen des Kinderschutzes. Die in der Ausgabe 3-2016 begonnene Diskussion um Weiterentwicklungsbedarfe in der Kinder- und Jugendhilfe wird damit fortgesetzt und vertieft. In den Beiträgen wird das enorme Engagement der Fachkräfte herausgestellt und verdeutlicht, dass die Kinder- und Jugendhilfe weitgehend auf die aktuellen Bedarfe eingestellt ist, wenngleich die gesetzlichen Regelungen nicht immer zufriedenstellend sind. Aus dem Inhalt:

  • Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: Die Aufnahmesituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
  • Jan Pöter, Jun.Prof. Dr. Martin Wazlawik: Kinderschutz und Migration
  • Nora Iranee, Prof. Dr. Sabine Andresen: (Sichere) Räume für Kinder in Flüchtlingsheimen schaffen
  • Birgit Riedel, Kilian Lüders: Flüchtlingskinder in der Kita
  • Burkhardt Wagner: Junge Geflüchtete in den Jugendmigrationsdiensten
  • Prof. Dr. Anneke Bühler, Marcel Cervinka, Wolfgang Eichinger, Jens Kraatz: Was tun und denken ehrenamtliche Helfer/innen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen?
  • Marianne Meyer: ELTERNTALK mit Flüchtlingsfamilien
  • Katharina Neumann (Aus der Hochschule): Kameradschaft vor der Kamera. Eine Analyse reziproker Effekte von Medienberichterstattung über die rechtsextreme Szene auf deren Anhänger
  • Sigmar Roll (Recht und Rechtsprechung): Rote Karte für die Direktleitung ins Kinderzimmer - Erziehung zum Umgang mit neuen Kommunikationsmedien
  • Anja Puneßen (Die Jugendschutzfrage): E-Zigarette und E-Shisha – Was beinhaltet die neue Regelung in § 10 JuSchG?

Der Ausgabe 4-2016 liegt darüber hinaus das Dossier „Geflüchtete Kinder und Jugendliche“ bei, in dem komprimiert die Unterbringungs- und Versorgungssituation, die Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuungsangebote sowie rechtliche Aspekte dargestellt werden. Eine Zusammenstellung von aktuellen Studien und Projekten, Stellungnahmen und Positionspapieren sowie ausgewählten Materialien und Adressen bietet einen kompakten Überblick zum Thema. Die Ausgabe 4-2016 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) mit dem Titel „Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen in der Kinder- und Jugendhilfe“ kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) bestellt werden beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de, www.kjug-zeitschrift.de. Hinweis: Die Ausgaben 3-2016 und 4-2016 von KJug – Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis sind zusammen zum Preis von 25,- € erhältlich.

Kinderschutz-Hotline für Ärzte.    24 Stunden – 7 Tage die Woche soll es künftig eine „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ geben. An diese zentrale und kostenfreie Beratungsnummer können sich Ärztinnen und Ärzte, Medizinerinnen und Mediziner wenden, wenn sie in ihrem Arbeitsalltag auf mögliche Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch stoßen. Experten beraten die Kollegen bei Verdachtsfällen auf Kindeswohlgefährdung in medizinischen Not- und Akutsituationen in Kliniken und Praxen. Ab Oktober wird das Universitätsklinikum Ulm hier die Vorbereitungsarbeiten zur Einrichtung der Hotline starten. Die Ergebnisse der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes zeigen, dass das Gesundheitswesen eine besonders wichtige Rolle beim Aufdecken von Gefährdungen bei Säuglingen und Kleinkindern spielt. Bei der Kinderschutzhotline erreichen Assistenzärzte in den Aufnahmestationen, Klinikmitarbeiter, aber auch Hausärzte und andere Angehörige der Heilberufe künftig kompetente Kollegen, die mit ihrem Wissen helfen sollen, mehr Verdachtsfälle von Misshandlung und Missbrauch aufzuklären. Die Beratungstätigkeit soll von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten mit einschlägigem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen ausgeübt werden. Sie sollen schnell medizinische und rechtliche Orientierung geben. Die Anruferinnen und Anrufer sollen Rechtssicherheit erhalten und das mögliche weitere Vorgehen im konkreten Fall pseudonymisiert besprechen können. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Beraterinnen und Berater über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um medizinische Problemschilderungen verstehen zu können. Sie müssen darüber hinaus aber auch den rechtlichen Rahmen im Kinderschutz kennen und über die Möglichkeiten des Hilferepertoires, insbesondere in der Jugendhilfe, informieren können. Um einen hohen fachlichen Standard zu gewährleisten, wird ein mit einer Fachärztin oder einem Facharzt besetzter Hintergrunddienst für die Hotline eingerichtet werden. Das Angebot soll dabei helfen, die unterschiedlichen Fachsprachen und Herangehensweisen von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen. Verständigungsprobleme, die zu Lücken im Kinderschutz führen können, sollen so geschlossen werden. Das Projekt „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ startet am 1. Oktober 2016. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitungsphase wird die „Medizinische Kinderschutz-Hotline“ voraussichtlich ab April 2017 für Medizinerinnen und Mediziner im Pilotbetrieb zur Verfügung stehen. Das Projekt läuft bis Herbst 2019. http://www.bmfsfj.de

Frisch erschienen ist die neueste Ausgabe aus der Zeitschriftenreihe des LWL-Landesjugendamtes Westfalen. Mit dem Schwerpunktheft zu jungen Geflüchteten möchten wir Sie über die aktuelle Situation und die bisherigen Erfahrungen informieren, ein erstes Fazit ziehen und einen Ausblick wagen. Aus dem Inhalt:

  • Die Verteilung von unbegleiteten ausländischen Minderjährigen  – Erfahrungen aus den ersten 11 Monaten
  • Einwanderung nach Deutschland – Eine Erfolgsgeschichte, wenn man sie sehen will
  • Brückenlösungen ermöglichten maßgebliche Weichenstellungen
  • Zielgruppenorientierte Jugendhilfeplanung für geflüchtete junge Menschen und ihre Familien
  • Auf neuem Terrain – Pflegefamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
  • „In Deutschland muss ich immer warten“ –  Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in den Angeboten des LWL-Jugendheims Tecklenburg
  • Kinder und Eltern über die Brücke begleiten: Ein Jahr Kita-Brückenprojekte – Ein Praxisbericht aus Blomberg
  • Fallscouts: im Einsatz an Münsters Schulen für zugewanderte Kinder, Jugendliche und ihre Familien
  • Junge Geflüchtete in der kommunalen Jugendförderung – Praxisbeispiele aus Westfalen-Lippe
  • Gute Erfahrungen mit Ehrenamtlichen  – der Ortsverband Bochum des Deutschen Kinderschutzbundes setzt auf ehrenamtliche Vormünder
  • Ehrenamtliche Vormundschaften – eine wenig genutzte Ressource der Jugendhilfe
  • Flüchtlinge: Herausforderungen in Gesellschaft und Verwaltung – Probleme, Handlungsoptionen und Strategieskizzen

Darüber hinaus gibt es wie immer aktuelle Informationen aus allen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe. Bestellen oder Herunterladen unter: http://www.jugendhilfe-aktuell.de

AGJ beschließt kinder- und jugendpolitisches Leitpapier zum 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag -„22 mio. junge chancen. gemeinsam.gesellschaft.gerecht.gestalten“. Ziel des kinder- und jugendpolitischen Leitpapiers der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ ist es, den fach- und jugendpolitischen Diskurs innerhalb der und über die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe hinaus anzustoßen. Dabei soll das Papier einen Beitrag zu Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe leisten sowie den kritischen Austausch zwischen Politik, Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe befördern. https://www.jugendhilfetag.de

Am 30. November zeigt 3sat/die woche um Und das nennst du Erziehung! Wenn Eltern sich nicht einig sind Film von Tina Radke-Gerlach (aus der ZDF-Reihe „37 Grad“) In diesem Paar-Check wird der Umgang mit den Kindern unter die Lupe genommen, die täglichen Grabenkämpfe im Familienalltag. „37°“ testet den Konfliktpunkt Kindererziehung. Die Kinder räumen nichts weg, am Essen wird rumgenörgelt. Der Vater hasst das Chaos, die Mutter bleibt entspannt. Was ist, wenn der Streit um die richtige Erziehung so überhandnimmt, dass die Beziehung der Eltern daran zu scheitern droht? Corinne und Frank haben drei Kinder, sechs, fünf und drei Jahre alt. Corinne sehnt sich danach, wieder in ihren Beruf als Ergotherapeutin einzusteigen. Auch, weil Frank als Altenpfleger nicht genug Geld verdient. Der unterschiedliche Erziehungsstil der beiden führt oft zu Problemen, zum Beispiel bei den gemeinsamen Mahlzeiten. Corinne möchte, dass die Kinder ordentlich am Tisch sitzen. Sie empfindet ihren Mann als viel zu nachgiebig. Frank dagegen bringt der Ordnungsfimmel seiner Frau zur Weißglut. Die Stimmung ist ständig gereizt, und Frank fühlt sich genauso unverstanden von seiner Frau wie Corinne von ihrem Mann. Jeder Tag bringt neuen Zündstoff. Frank wünscht sich mehr Konsequenz in der Kindererziehung und empfindet seine Frau als dramatisierend und überbehütend. Corinne leidet am meisten darunter, dass sie sich „wie eine unterbezahlte Putzfrau“ fühlt. Stefan und Annick, beide 31 Jahre alt, sind Eltern von zwei Töchtern im Alter von vier und sechs Jahren. Seit sie geboren sind, ist die Lebensplanung ins Wanken geraten. Annick arbeitet in der Personalabteilung eines Autoherstellers, Stefan hat sich wegen der Kinder einer beruflichen Umschulung gestellt, vom Hotelfach zum Landschaftsgärtner. Der Alltag frisst die Familie manchmal auf. Von einem Wochenende zu zweit können Annick und Stefan nur träumen. An Zeit für eigene Hobbys ist nicht zu denken. Immer öfter eskaliert der Streit, manchmal reden die Eltern über eine Woche lang nicht mehr miteinander. „Mein Mann handelt nur nach Auftrag, ich fühle mich ständig im Dienst der Kinder und bin für alles zuständig“, klagt Annick. Stefan empfindet seine Frau oft als überengagiert und wünscht sich mehr Gelassenheit und Ruhe. Er liebt seine Töchter über alles, vermisst aber Zeit für sich selbst und für die Beziehung mit seiner Frau. Für „37°“ wagen die zwei Familien ein Experiment. Wie schwerwiegend sind ihre Konflikte? In unserem Test müssen sie sich einer Familienkonferenz stellen und anderen herausfordernden Situationen. Ein 90-minütiges Zwiegespräch ohne Kinder droht frühzeitig in Schweigen oder Streit zu enden. Am Ende finden unsere Protagonisten vielleicht Antworten auf die Frage, wie man die unterschiedlichen Erziehungsstile miteinander vereinbaren kann und wie offene und ehrliche Gespräche entstehen können.

Der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) ist am 1. Oktober 2016 in Kraft getreten; nach Einschätzung der Selbstkontrolleinrichtungen wurde ihre Rolle in den Verfahren zur Anerkennung von Schutzprogrammen und zur Altersklassifizierung gestärkt. Mit dem neuen JMStV werden nun unter anderem die Selbstkontrollen weiter gestärkt. So kann die USK beispielsweise zukünftig Jugendschutzprogramme offiziell anerkennen. Auch der große Erfolg des globalen IARC-Systems zur Altersbewertung von Apps, das die USK maßgeblich vorangetrieben hat, wird mit dem neuen Staatsvertrag gewürdigt.
Unter www.usk.de stellt die USK eine konsolidierte Fassung des neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrags zusammen mit einer Änderungsfassung und einer Synopse zur Verfügung

Die Ginko-Stiftung in Mülheim/Ruhr hat mit Schulklassen die App WhatsOn entwickelt. Mit einem Selbsttest kann man den eigenen Medien-Konsum checken. Die App funktioniert in etwa wie ein Psychotest, auf eine Frage sind mehrere Antworten zur Auswahl angegeben. Eine Selbsteinschätzung kann man zu Beginn angeben und am Ende sehen, ob diese mit dem Ergebnis der Auswertung übereinstimmt. Die neue Medien-App eignet sich (ebenso wie die von ginko entwickelten Apps „Tabak-Talk“ oder „WhatsAlk“) als Arbeitsgrundlage für Sozialpädagogen und Lehrer bei der Medienerziehung. www.ginko-stiftung.de

THEMA JUGEND, Heft 3/2016 erschienen: AUF PRÄVENTION SETZEN. Gewalt und ihre Formen sind vielfältig. Genauso vielfältig müssen die Wege der Prävention sein um Kinder und Jugendliche zu schützen. Dabei stehen mindestens drei Aspekte im Vordergrund: Verantwortung – Schutzkonzepte – Beteiligung. Aus der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für den Schutz vor Gewalt an Kindern und Jugendlichen ergibt sich der Auftrag an den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz. Dazu gehören einerseits Maßnahmen, die Kinder und Jugendliche stärken und ihre Bezugspersonen unterstützen, sie vor gefährdenden Einflüssen zu schützen. Andererseits müssen sichere Räume und Beziehungsangebote für junge Menschen vorgehalten werden. Die Professionalität der Kinder- und Jugendschützer/-innen drückt sich darin aus, dass diese Konzepte nicht nur implementiert, sondern lebendig gehalten werden. Entsprechende Sensibilität und Kompetenz, aber auch eine stabile, sichere Finanzierung der Maßnahmen sind die Basis gelingender Präventionsarbeit. Diese Ausgabe von THEMA JUGEND widmet sich der Aufgabe und dem Kernthema Prävention, insbesondere sexualisierter Gewalt. Dabei wird sie maßgeblich inhaltlich gestaltet von Referentinnen der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. So hatte das Team Gelegenheit, das jahrzehntelange Engagement und Wissen zum Thema Gewaltprävention zu reflektieren und zu bündeln. Einen Überblick über Präventionsstrategien gibt zunächst der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs Johannes-Wilhelm Rörig. Petra Steeger beschreibt die Anforderungen an ein institutionelles Schutzkonzept. Simone Gottwald-Blaser von AMYNA formuliert mit Blick auf Präventionsarbeit einen inklusiven Anspruch. Präventionsarbeit und Ehrenamt nimmt Sara Remke in den Fokus. Ilka Brambrink verdeutlicht die Notwendigkeit von Schutzkonzepten in der Flüchtlingshilfe. Gesa Bertels beschreibt das Phänomen Sexting und geht auf Präventionsmaßnahmen ein. THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bestellungen an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. Schillerstraße 44a, 48155 Münster, Telefon: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Bistum Passau) wurde zum Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz gewählt.  Pressemeldung des BDKJ: http://www.bdkj-fulda.de

Fast 90 Prozent der befragten Mütter und rund 80 Prozent der Väter fordern eine verschärfte Durchsetzung des Jugendschutzes im Internet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Digitale Medien: Beratungs-, Handlungs-, und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive des Deutschen Jugendinstituts (DJI) Sorgen machen den Eltern vor allem Werbung (21 Prozent), verstörende und beängstigende Inhalte, versteckte Kosten und Betrug sowie beleidigende und verletzende Aussagen (jeweils ca. 10 Prozent.) Für die Studie wurden 4690 Mütter und 3089 Väter in 4800 Haushalten von DJI befragt. Der Bericht steht auf www.dji.de (ju-info

Kampagnen/Initiativen

Erstmals sucht die Caritas über soziale Medien in einer bundesweiten Aktionswoche vom 20. bis 25. November Menschen, die Tipps geben, Kontakte anbahnen oder selbst einen Job anbieten – und so zum Türöffner für Flüchtlinge werden. Die Erfahrungen zahlreicher Patenschafts-Projekte zeigen: Flüchtlinge finden leichter einen Job oder eine Beschäftigung, wenn sie von Ehrenamtlichen begleitet werden. „WERDE TÜRÖFFNER“ Geflüchtete bei der Suche nach einem Job zu begleiten, ist eine echte Herausforderung. Oft sind es private Kontakte und Empfehlungen, die weiterhelfen. Das zeigen zahlreiche Patenschaftsprojekte. Eine bundesweite Aktion der Caritas verlängert vom 20. bis 25. November dieses Prinzip ins Web. In sozialen Medien werden Menschen gesucht, die Tipps geben, Kontakte zu Arbeitgebern anbahnen und so für Geflüchtete zu Türöffnern werden. Deshalb unbedingt weitersagen, teilen und kommentieren, denn: jeder kennt jemand, der jemand kennt. www.werde-türöffner.de Banner, Logos, Sharepics und weitere Textbausteine finden Sie hier: http://werde-tueroeffner.de ,Werde-Tueroeffner-Info, Für Rückfragen steht Marc Boos von der Online-Redaktion des Deutschen Caritasverbandes gerne bereit (unter 0761 200 239 oder marc.boos@caritas.de)

Männerarbeit

MÄNNLICH UND HILF(E)LOS? Was brauchen sexuell misshandelte und was brauchen sexuell grenzverletzende Jungen? Kooperationsfachtagung der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V., BAG KJGSV e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiertem Verhalten, kibs Kinderschutz München. Die Kooperationsfachtagung wählt einen neuen Zugang. Sie versucht Praxiserfahrungen und Diskurse zusammenzuführen, die bislang zumeist getrennt behandelt wurden: Über Jungen im Kontext sexualisierter Gewalt wurde meist entweder aus der Täter- oder aus der Opferperspektive gesprochen. Dies hat – bundesweit koordiniert von der DGfPI e.V. und der BAG KJSGV e.V. – in den vergangenen Jahren zur Herausbildung zunehmenden Fachwissens sowie zur Entstehung und Weiterentwicklung spezialisierter Angebote sowohl für sexuell misshandelte als auch für sexuell grenzverletzende Jungen geführt.
Es ist also viel geschehen in diesen Arbeitsbereichen, aber es bleiben viele Fragen: Bekommen Jungen die Hilfe, die sie brauchen oder die, die zur Verfügung steht? Wie verhalten sich Opfer- und Täterarbeit zueinander? Welche Geschlechterrollenbilder sind handlungsleitend? Reichen die Angebote aus? Besteht hierzu noch erheblicher Nachholbedarf? Weitere Infos Programm: http://www.dgfpi.de

Am 1. Dezember zeigt 3sat/die woche um 23.50 Uhr einen Film von Ursula Brunner „Alleinerziehende Väter“. Ihr Kampf um Anerkennung. Können Männer das überhaupt? Trauen wir Männern die alleinige Kindererziehung zu? Oder brauchen Kinder in erster Linie eine weibliche Bezugsperson? Das Umfeld reagiert oft mit Skepsis, wenn sich Väter alleine um ihre Kinder kümmern. Ein Austausch mit anderen Vätern findet dabei eher selten statt. Dabei wäre es wichtig, sich Hilfe bei anderen Gleichgesinnten zu holen oder über ihre Überforderung zu reden. Denn sie geben alles, damit es den Kindern gut geht und an nichts fehlt. Dabei vergessen die Väter oft ihre eigenen Bedürfnisse. Die Gefahr besteht, dass sie an ihre Grenzen stoßen und psychisch erkranken. Obwohl sie sich rund um die Uhr um die Kinder kümmern, kann es sein, dass sie zusätzlich noch finanziell bestraft werden, und sie fast die Hälfte ihres Einkommens an die allein lebende Mutter bezahlen müssen. Der Film begleitet Armin, welcher genau in diese Situation geraten ist, und trotz enormer Anstrengung dem finanziellen Ruin entgegen schlittert. Wir erleben die Erleichterung von Alf am 18. Geburtstag seiner Tochter Lily: Endlich ist sie volljährig, und er muss niemandem mehr Rechenschaft ablegen. Hans-Peter erzählt, wie er vor 30 Jahren seinen Sohn alleine aufzog. Seine beruflichen Ambitionen musste der junge Bauingenieur zurückstecken und aus seinem Umfeld spürte er oftmals großes Misstrauen.

Hier gibt es die aktuelle Ausgabe vom Newsletter „MANN Aktuell“ der Arbeitsstelle für Männerseelsorge: http://kath-maennerarbeit.de

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Sozialberatung für Schuldner

Der Deutsche Caritasverband veröffentlicht regelmäßig den „Newsletter Sozialberatung für Schuldner“, aus dem KuNo mit freundlicher Genehmigung einige Beiträge übernimmt. Interessierte Träger und Einrichtungen der verbandlichen Caritas können den Rundbrief über die für den Fachbereich Schuldnerberatung zuständigen Referenten in ihrer Diözese beziehen. Verantwortlich für den Newsletter ist Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit, Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-121, Fax: 0761/200-11-121 Homepage: http://www.caritas.de, http://www.caritas.de, E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Das Bundesverfassungsgericht hat in zwei wichtigen Urteilen (09.02.2010 und 23.07.2014) Anforderungen an die Festlegung der Regelbedarfe formuliert. Der Gesetzgeber hat im Entwurf eines Regelbedarfs-Ermittlungsgesetzes (RBEG-E) unter Berücksichtigung dieser Vorgaben auf Grundlage der neuen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2013 die Regelbedarfe neu berechnet und an den Schnittstellen zum Entwurf des BTHG die Gesetzgebung geändert. Analogberechnungen auf Grundlage des Statistikmodells haben auch zu einer Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes geführt, für das ein separater Referentenentwurf vorliegt. Neben der Neufestsetzung der Regelbedarfe enthält der Entwurf einige Sonderregelungen, betreffend die Kosten der Unterkunft für bestimmte Personenkreise, und eine Reihe von neuen Regelungen, die in erster Linie das Verwaltungsverfahren für Grundsicherungsleistungen betreffen. Der Deutsche Caritasverband hat eine Stellungnahme zum Entwurf veröffentlicht
Quelle: https://www.caritas.de

Opfer von Identitätsdiebstahl im Internet können dies ab sofort bei der Schufa melden. Laut Schufa soll dadurch weiterer Missbrauch persönlicher Daten verhindert werden. Die Auskunftei hat dazu eine Datenbank eingeführt, in der entsprechende Merkmale gespeichert werden. Gleichzeitig wird die persönliche Schufa-Auskunft um das Verbrauchermerkmal "Identitätsbetrugsopfer" erweitert. Einen Einfluss auf die Bonitätseinschätzung des Verbrauchers habe ein entsprechender Eintrag nach Angaben der Schufa nicht. Kritiker befürchten jedoch, dass sich durch das neue Merkmal nicht nur betrügerische Geschäfte der Identitätsdiebe verhindern lassen, sondern dass auch das Identitätsbetrugsopfer selbst Schwierigkeiten mit Handel und Kreditgewerbe bekommen könnte. https://www.schufa.de/de/einmeldung-identitaetsmissbrauch.jsp

Banken dürfen für geduldete Kontoüberziehungen keine Pauschale verlangen. Der Bundesgerichtshof (BGH Aktenzeichen XI ZR 9/15 und XI ZR 387/15) hat entsprechende Klauseln der Deutschen Bank und der Targobank als unangemessene Benachteiligung der Kunden untersagt. Der BGH entschied, dass es sich bei der geduldeten Überziehung um einen Verbraucherkredit handele. Nach dem Gesetz schulde der Kunde der Bank dafür Zinsen. Die Sätze, die die Banken verlangten, lägen aber weit über dem marktüblichen Satz und seien unangemessen. Bei einer geduldeten Überziehung von zehn Euro für einen Tag würde bei der Pauschale von 6,90 Euro so rechnerisch ein Zinssatz von 25.185 Prozent im Jahr anfallen. http://www.vzbv.de

Seit dem 18. September 2016 wird der Kontenwechsel leicht gemacht. Mit dem Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen im Gesetz zur Umsetzung der Zahlungskontenrichtlinie am 18.09.2016 soll der Wechsel von einem Kontoinstitut zum anderen deutlich erleichtert werden. Verbraucher haben dann einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass bisheriger und künftiger Zahlungsdienstleister zusammenwirken. Die bisherige Bank hat unter anderem die Pflicht, binnen 5 Geschäftstagen alle Daueraufträge und bekannten Informationen über Lastschriftmandate der neuen Bank zu übermitteln. Das neue Institut muss wiederum binnen 5 Tagen nach Erhalt der Informationen insbesondere die gewünschten Daueraufträge einrichten und Zahlern, die Überweisungen auf das betreffende Konto tätigen, als auch Gläubigern von Lastschriftmandaten, die Geldbeträge vom Konto abbuchen, die neue Kontoverbindung mitteilen.
Quelle: http://www.bmjv.de

Banken verlangen trotz Abmahnung weiter höhere Gebühren für Basiskonten. Einige Banken verlangen für Basiskonten höhere Gebühren als für ihre Standard-Girokonten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat deshalb sechs Banken in Deutschland abgemahnt. Nach Ansicht der Verbraucherschützer verstoßen die Deutsche Bank, die Postbank, die Targobank, die Sparkasse Holstein, die Volksbank Karlsruhe und die BBBank mit Sitz in Karlsruhe gegen die gesetzlichen Richtlinien. Von den abgemahnten Banken hat bisher nur die Volksbank Karlsruhe reagiert und die Gebühren gesenkt.

Auf Grund eines Berichtes in der Süddeutschen vom 22.06.2016, dass das BMAS Jobcentern das Eingehen auf außergerichtliche Vergleiche untersagt, hat die Fraktion Die LINKE eine „kleine Anfrage“ an die Bundesregierung gestellt. Die Abgeordneten wollten u.a. wissen. wie das Inkassoverfahren bei der Agentur für Arbeit und bei den Jobcentern organisiert ist.  http://dip21.bundestag.de

Am 01.10.2016 ist  der 19. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft getreten. Der Artikel 4 tritt allerdings erst am 01.01.2017 in Kraft. Er enthält kundenfreundliche Verbesserungen und macht die rückwirkende Befreiung von der Beitragspflicht möglich. Diese rückwirkende Befreiung ist bisher rechtlich nicht möglich gewesen. http://www.infodienst-schuldnerberatung.de

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2016 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211/233948-0.

Rund ums SGB

Fachlexikon der sozialen Arbeit. In 1.500 systematisch geordneten Stichwörtern ist der aktuelle Stand der Entwicklungen und Diskurse in der Sozialen Arbeit, dem Sozialrecht und der Sozialpolitik in dem aktualisierten Lexikon der Sozialen Arbeit leicht auffindbar. Auch Gesetzesreformen wie zu dem Bundesteilhabe- und Integrationsgesetz sowie die aktuelle Flüchtlingssituation sind berücksichtigt. Mitglieder des Deutschen Vereins erhalten das Fachlexikon zum Preis von 39 € statt 49 €. Bestellungen versandkostenfrei: https://www.deutscher-verein.de

Soziale Arbeit / Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete September 2016 65. Jahrgang beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Wolf Rainer Wendt: Wirtschaften und sozial arbeiten – Ein notwendiger, kontroverser Beitrag zur Debatte
  • Milena Riede: Gemeinwesenarbeit als Brückenbauerin –Zur Neuauflage eines bewährten Konzepts in heterogenen Nachbarschaften
  • Rita Hansjürgens; Soziale Arbeit in der Suchthilfe
  • Christian Gedschold: Hilfen für Helfer – Workshop im Rahmen der Berliner Stiftungswoche 2016 im Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen
  • Peter Buttner: Soziale Arbeit im europäischen Grenzverkehr

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Tel.: 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Soziale Arbeit / Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete Oktober 2016/65. Jahrgang beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Karlheinz Thimm: Bildungslandschaften – Bedingungen gelingender Kooperation
  • Elivira Berndt, Matthias Brockstedt, Siegfried Dreusicke, Jürgen Gries, Thomas Härtel, Barbara König, Maria Lingens, Karlheinz Nolte, Wolfgang Penkert, Sigrid Richter-Unger: Ein Ort für ganzheitliche Bildung – Das Bildungs- und Lernzentrum als inklusive Institution für Kinder von einem Jahr bis zum Ende der Grundschulzeit
  • Jutta Eva Hagendorff. Die Stellung der Erziehungsberechtigten in der Kindertagesbetreuung
  • Raymond Taylor: Social Work in Scotland is Changing

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Tel.: 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Sozialwirtschaft Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmungen – 5/2016 September / Oktober Jahrgang 26 bringt unter anderem folgende Beiträge:

  • Neues suchen in unsicheren Zeiten
  • „Flüchtlinge beschäftige!“ – Handlungsempfehlungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes
  • Personal – Manche Schwächen sind verborgene Stärken
  • Finanzen – Geldanlagen in der Niedrigzinsphase
  • Digitalisierung – „Die Dynamik wird in der Sozialwirtschaft unterschätzt“
  • Marketing – Kommunikation ist mehr als Information
  • E-Mail – Zehn Merksätze für die Unternehmenspraxis
  • Fundraising – Handbuch für gute Praxis

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Oranienburger Straße 13-14, 10178 Berlin, Tel.: 030/24089-0, Fax -134, E-Mail: info@wohlfahrt.de, www.bagfw.de, Bestellungen über den Buchhandel oder den Nomos-Verlag.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 09/2016 folgende Beiträge:
Aktuelles

  • Jonas Pieper: Brexit – und jetzt? Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU aus sozialpolitischer Sicht
  • Eric van Santen: Sind Dauerpflegeverhältnisse wirklich von Dauer?
  • Sabine Kirchen-Peters, Lukas Nock: Pflegestützpunkte in Deutschland. Ergebnisse einer Evaluationsstudie

Abhandlungen

  • Matthias Mayer, Annika Eußner, Claudia Walter: Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen: Wieso sie wichtig ist und wie sie gelingen kann
  • H. Elisabeth Philipp-Metzen, Tilman Fey, Bernd Fischer, Lina Marija Bannach: Selbsthilfe bei Demenz in der frühen Lebensphase – Theorie und Empirie des Projekts FrühLink
  • Martin Klein: Sanktionen bei jüngeren Leistungsbeziehenden im SGB II

Berichte

  • Frank Lammerding, Anke Wilken: Communities That Care – Umsetzung einer präventiven Langzeitstrategie in der Stadt Oldenburg
  • Peter Szynka: Auf dem Weg zu einer Wohnungsnotfallfallstatistik

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 10/2016 folgende Beiträge:
Aktuelles

  • Ralf Mulot, Sabine Schmitt: Soziale Arbeit, Sozialpolitik und Sozialrecht in einem Band! – 8. Auflage des Fachlexikons der Sozialen Arbeit
  • Wolfgang Schütte: neue Eingliederungshilfe? Der Entwurf eines Bundesteilhabegesetzes aus sozialrechtlicher Sicht

Empfehlungen und Stellungsnahmen

  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Entwurf der Europäischen Kommission zur Neufassung der VO (EG) Nr. 2201/2203 vom 27. November 2003 über die Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung und zur Aufhebung der VO (EG) Nr. 1347//2000 (Brüssel lla-Vo)

Abhandlungen

  • Alexandra Krause: Soziale Arbeit im Zeichen der Digitalisierung – Teil 2
  • Sabine Skutta: Sprachliche Verständigung als fachlicher Standard in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Martin Menne: Kinderschutz neu denken in einem Einwanderungsland

Berichte

  • Jonas Pieper: Gleichstellung erst 2084 erreicht? Aktuelle EU-Initiativen für die Gleichstellung von Frauen und Männern
  • Sabine Gallep: Steuerung in den Hilfen zur Erziehung

Robert Lüdecke: Flüchtlinge in Deutschland: Was eine gelingende Integration braucht
Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell befasst sich in der Ausgabe 5/2016 September/Oktober 2016  20. Jahrgang mit:
Abhandlungen

  • Das Verhältnis des neuen Kartellvergaberechts zur Leistungserbringung nach den Sozialgesetzbüchern II, VIII und XII
  • Das künftige Recht der Eingliederungshilfe – Erste Hinweise zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG)

Rechtsprechung

  • Kündigung eines Apothekenversorgungsvertrags wegen Wunsches nach Verblisterung (BGH)
  • Zulässigkeit eines Pflegeheims mit Demenzabteilung im allgemeinen Wohngebiet (OVG Rheinland-Pfalz)
  • Kein Wunsch- und Wahlrecht von Pflegeeltern im Hinblick auf ein bestimmtes Pflegekonzept (VG Münster)

Bestellung einer Schiedsperson durch die Aufsichtsbehörde (SG Dresden)
Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax -27.

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Straffälligenhilfe

Absichtserklärung zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung unterzeichnet .Die Staatssekretärin im BMJV, Christiane Wirtz, hat am 24. Oktober in Maastricht eine Gemeinsame Absichtserklärung („Memorandum of Understanding“, MoU) zwischen den Justizministerien Deutschlands, Belgiens und der Niederlande unterzeichnet. Die Gemeinsame Absichtserklärung betrifft die strafrechtliche Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden. Praktiker aus den beiden Nachbarländern und dem deutschen Bundesland arbeiten in dem im Jahr 2003 gegründeten Büro für Euroregionale Strafrechtliche Zusammenarbeit (BES) in Maastricht mit dem Ziel, die grenzüberschreitende Kriminalität schnell und effektiv zu bekämpfen.

Sucht/Drogen 

 Der Deutsche Bundestag hat am 22. September in 2./3. Lesung das „Gesetz zur Bekämpfung der Verbreitung neuer psychoaktiver Stoffe“ (Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz – NpSG), so genannte „Legal Highs“, beschlossen. Das Gesetz sieht ein weitreichendes Verbot des Erwerbs, Besitzes und Handels mit neuen psychoaktiven Stoffen (NPS) und eine Strafbewehrung der Weitergabe von NPS vor. Dabei bezieht sich das Verbot erstmals auf ganze Stoffgruppen. Ziel des Gesetzes ist es, die Verbreitung von NPS zu bekämpfen und so ihre Verfügbarkeit als Konsum- und Rauschmittel einzuschränken. Das Auftreten und die Verbreitung immer neuer chemischer Varianten bekannter Betäubungsmittel und psychoaktiver Stoffe stellen eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar. Das bisher fehlende Verbot eines Stoffes konnte insbesondere bei jungen Konsumenten den falschen Eindruck von Harmlosigkeit erwecken. Der Konsum kann aber schwere Folgen nach sich ziehen: Die Symptome reichen von Übelkeit, heftigem Erbrechen, Herzrasen und Orientierungsverlust über Kreislaufversagen, Ohnmacht, Lähmungserscheinungen und Wahnvorstellungen bis hin zum Versagen der Vitalfunktionen. Es sind bereits Todesfälle aufgetreten, bei denen der Konsum einer oder mehrerer dieser Stoffe nachgewiesen werden konnte. Weitere Informationen unter: http://www.bundesgesundheitsministerium.de.

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Verschiedenes

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die erste Ressortabstimmung zum Entwurf des Fünften Armuts- und Reichtumsberichtes (5. ARB) eingeleitet. Damit wurde die notwendige Voraussetzung geschaffen, um den Auftrag des Bundestages zu erfüllen, in jeder Legislaturperiode auf empirischer Grundlage über die soziale Lage in Deutschland zu berichten. http://www.bmas.de.

Die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat am 20. September den Freiburger Erzbischof Stephan Burger zum neuen Vorsitzenden der Caritaskommission gewählt. Er folgt auf Kardinal Rainer Maria Woelki, Erzbischof Köln.

Ärzte kritisieren unausgereifte Umsetzung von eHealth: Studie zeigt Probleme und Potenziale aus Ärztesicht. Das größte Problem bei der fortschreitenden Digitalisierung des Arztberufs ist aus Sicht der Ärzte die unausgereifte praktische Umsetzung. Dies zeigt die Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016“, die die Stiftung Gesundheit im Oktober veröffentlicht hat. Das am zweithäufigsten genannte Problem ist der Datenschutz. „Damit ist die größte Sorge der Ärzte überraschenderweise nicht inhaltlicher, sondern praktischer Natur“, berichtet Stefanie Woerns, Vorstandsmitglied der Stiftung Gesundheit. An dritter Stelle befindet sich ein praktisches Problem: eHealth verursache zu viel Aufwand. In diesem Zusammenhang äußerten die Studienteilnehmer vor allem den Wunsch nach einheitlichen und weniger störungsanfälligen Systemen. Trotz aller Probleme messen die Ärzte der Digitalisierung aber auch ein hohes Potenzial für Verbesserungen zu, vor allem in der Kommunikation mit anderen Behandlern (57,0 Prozent), in der Kommunikation mit Patienten (32,2 Prozent) sowie in der Versorgung von Patienten in größerer Entfernung (29,0 Prozent). Alle Ausgaben der Studienreihe „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit“ finden Sie unter www.stiftung-gesundheit.de, Webcode „Forschung“.

Im Rahmen der 16. Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes (DCV) hat Caritas-Präsident Peter Neher den Gertrud-Luckner- und den Lorenz-Werthmann-Preis verliehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Lorenz-Werthmann-Preis wurde geteilt und an zwei Preisträger verliehen. Ausgezeichnet wurde Prof. Dr. Michelle Becka mit ihrer sozialethischen Habilitationsschrift „Strafe und Resozialisierung. Hinführung zu einer Ethik des Justizvollzugs“. Anknüpfend an die Frage von Gefängnisseelsorgern nach der Ethik im Gefängnis und an ihre eigenen konkreten Erfahrungen mit Ethikkomitees im Gefängnis, geht es ihr u.a. um die Person des Inhaftierten als Subjekt von Resozialisierung sowie um strukturelle Rahmenbedingungen für die Realisierung sozialer Freiheit.
Der zweite Preisträger des Lorenz-Werthmann-Preises ist Prof. Dr. Franziskus Knoll OP mit seiner Dissertation „Mensch bleiben! Zum Stellenwert der Spiritualität in der Pflege“. Der Arbeit liegt die These zugrunde, dass auch in einer zunehmend säkularen Gesellschaft nach wie vor bestehende spirituelle Bedürfnisse der Menschen im Umgang mit Pflegebedürftigen nicht ausreichend Berücksichtigung finden. Knoll verweist aber auch darauf, dass es durchaus so etwas wie eine „Wiederentdeckung der wertorientierten Pflege“ gibt. Der mit 1.000 Euro dotierte Gertrud-Luckner-Preis geht an Anja Willeke, die sich in ihrer Master-Thesis mit dem Thema „Partizipative Führungskultur in Non Profit-Unternehmen“ beschäftigt hat. Mit dem Gertrud-Luckner-Preis erinnert der DCV an die Lebensleistung von Dr. Gertrud Luckner (1900-1995). Als Abteilungsleiterin im DCV hat sie wesentliche Akzente für die Caritas und die soziale Arbeit in Deutschland gesetzt und sich maßgeblich für die Versöhnung zwischen Juden und Christen engagiert. Vom Staat Israel wurde die Freiburger Ehrenbürgerin als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt. Der Lorenz-Werthmann-Preis ist ein Wissenschaftspreis, den der DCV zu seinem 100-jährigen Jubiläum 1997 gestiftet hat. Der Name geht auf den Gründer des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Lorenz Werthmann, zurück. Mit dem Preis werden wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die sich im Sinne der von Lorenz Werthmann formulierten Aufgaben mit der Arbeit und Aufgabenstellung der freien Wohlfahrtspflege, neuen Ansätzen der sozialen Arbeit sowie mit caritastheologischen und sozialethischen Themen befassen.

Am 5. Dezember zeigt 3sat/die woche um 23.55 Uhr in der Reihe 37 Grad „Die Lüge ihres Lebens“ Wie Analphabeten sich durchschlagen. (Film von Anabel Münstermann) Meetings einberufen, E-Mails und SMS beantworten - Juttas Alltag ist ein ständiger Balanceakt. Sie ist Analphabetin, niemand weiß davon. Mit Tricks hat sie sich jahrelang durchgeschlagen. Harald steht ratlos vor den Angeboten im Jobcenter. Lesen kann er sie nicht. Seine Kindheit war voller Gewalt, in der Schule verlor er deshalb rasch den Anschluss. Ohne lesen und schreiben zu können, findet er keine Arbeit. Wie schafft er es, das zu ändern? Juttas Erinnerungen an die Schulzeit sind keine glücklichen. Sie ist Legasthenikerin, leidet unter einer Lese- und Rechtschreibschwäche. Aber so etwas ist vor mehr als 50 Jahren noch völlig unbekannt. Sie gilt einfach als dumm und schwer von Begriff. In einer Klasse von über 40 Kindern versucht sie, irgendwie durchzukommen. Blindes Auswendiglernen ist eine Methode. Wegen ihrer naturwissenschaftlichen Stärken findet sie später Arbeit in der Elektrobranche. Und sie lernt ihren Mann und einzigen Vertrauten kennen. Als sie immer öfter mit E-Mails arbeiten muss, fotografiert sie alles und schickt es per Handy an ihren Mann. Nur so kann sie beruflich überleben. Jahrelang geht das so. Ihr Mann formuliert die Antworten auf Anfragen von Kunden oder Vorgesetzten, schickt alles per Handy zurück oder bespricht abends mit ihr die Inhalte bestimmter Schreiben. Aber es sind nicht nur die E-Mails. Auch ein Essen mit Kollegen, ein Albtraum. Sie kann doch die Speisekarte nicht lesen! Die SMS eines Kollegen, ein Schock! Was steht da? Ist es wichtig? Wie soll sie antworten? Irgendwann geht es nicht mehr. Jutta ist am Ende ihrer Kräfte. Sie will nicht mehr lügen und so tun, als könnte sie lesen und schreiben. Harald ist erst Mitte 40 und möchte endlich schreiben und lesen lernen, um doch noch eine richtige Arbeit zu finden. Zielstrebig und voller Ehrgeiz versucht er, im Unterricht für Erwachsene alles nachzuholen. Er hofft auf eine bessere Zukunft. Jutta lernt, ihrem Umfeld die Wahrheit zu sagen. „Die Lüge ihres Lebens“ soll nicht mehr alles bestimmen. Sie will nicht ständig voller Angst sein, ihr Geheimnis könnte auffliegen. Ihr großer Traum: mit ihrer Freundin zu verreisen und alles allein zu buchen und zu organisieren. Mal sehen, ob sie diesen Traum umsetzen kann.

Am 25. November 2016 zeigt 3sat/die woche um 20.15 einen Film von Klaus Balzer: Der gekaufte Patient? Wie Pharmakonzerne Verbände benutzen. Pharmakonzerne spenden Milliarden an Patientenverbände, vor allem vor und während der Einführung neuer Medikamente. Welche Ziele verfolgen sie damit? In der Dokumentation sucht Autor Klaus Balzer nach Verbindungen und Einflüssen, spricht mit Patienten, Ärzten und Experten aus dem Gesundheitswesen. Was ist der richtige Weg? Können und sollen Patienten mit Pharmaunternehmen zusammenarbeiten? 2013 bringt der Pharmakonzern Sanofi ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose auf den Markt. Das Medikament Lemtrada ist extrem teuer: Zwölf Milligramm kosten mehr als 10 000 Euro. Gleichzeitig schnellen die Spenden des Konzerns an den Patientenverband Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft in den Jahren 2013 und 2014 in die Höhe. Ein Zusammenhang? Klaus Koch vom Institut für Qualitätssicherung und Management im Gesundheitswesen bejaht das. Spenden gehörten zur Marketingstrategie von Pharmaunternehmen. Mehr als fünf Millionen Euro spendeten Pharmaunternehmen in den vergangenen Jahren an Patientenverbände pro Jahr. Es ist schwer einen direkten Zusammenhang zur Einführung neuer Medikamente nachzuweisen. Aber die Pharmaunternehmen verfolgen noch andere Ziele. „Es geht um die Gewinnung von Teilnehmern an Medikamentenstudien der Industrie“, sagt Hilde Schulte, Ehrenvorsitzende der „Frauenselbsthilfe nach Krebs“. Diese Selbsthilfe-Initiative hat schon vor Jahren die Zusammenarbeit mit der Pharmaindustrie eingestellt, weil, so Hilde Schulte, Profitstreben und Patientengesundheit nicht zusammen passten. Dagegen setzt der Verband „Mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs“ auf die Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen. „Wir wollen unsere Bedürfnisse in die Konzerne hineintragen“, sagt Petra Stieber, Vorsitzende des Vereins, der immerhin mehr als 70 000 Euro jährlich von verschiedenen Pharmaunternehmen bekommt. Immerhin investiert die Industrie mittlerweile auch auf Europäischer Ebene Millionenbeträge in den Versuch, Einfluss auf Patientenverbände zu bekommen, indem sie die sogenannte „Europäische Patienten Akademie“ (Eupati) gründete.

Die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes (DCV) hat bei ihrer Tagung in Köln drei Vizepräsidenten gewählt. Die auf sechs Jahre gewählten Vizepräsidenten unterstützen den Präsidenten des DCV in seiner Amtsführung. Erneut wiedergewählt und damit im Amt bestätigt wurden Ordinariatsrätin Dr. Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e.V. und Heinz-Josef Kessmann, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Münster. In dieser Funktion wird Heinz-Josef Kessmann auch weiterhin den Vorsitz in der Arbeitsrechtlichen Kommission übernehmen. Irme Stetter-Karp hat zudem die Funktion der Gender-Beauftragten des DCV inne. Neu gewählt in das Amt der Vizepräsidentin wurde Gaby Hagmans, Direktorin des Caritasverbandes Frankfurt. Sie folgt auf Sr. Edith-Maria Magar, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die nach zwei Wahlperioden nicht mehr für eine erneute Amtszeit zur Verfügung stand. Caritas-Präsident Peter Neher dankte Sr. Edith-Maria Magar für ihr großes Engagement, ihr engagiertes Eintreten für die Positionen und Themen der Caritas und für viele anregende Gespräche in den zurückliegenden Jahren. Den wieder bzw. neu gewählten Vizepräsidentinnen wünschte er für diese wichtige Aufgabe alles Gute, kreative Ideen und Freude an den vielfältigen Begegnungen und Herausforderungen. Auf die Zusammenarbeit freue er sich, machte Neher deutlich.

Die neue Ausgabe der Salzkörner ist erschienen. Auf der Homepage des ZdK http://www.zdk.de finden Sie eine PDF-Version der Salzkörner.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Die Ausgabe 15/2016 der Zeitschrift „neue caritas“ https://www.caritas.de beschäftigte sich im Schwerpunkt mit dem Wohnen. Wohnen ist weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Wohnen ist ein Menschenrecht. An diesem Grundrecht lässt sich gut aufzeigen, wie zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Arbeit und ihre politischen Forderungen menschenrechtlich begründen können. Lesen Sie mehr darüber in dem Beitrag von Claudia Mahler vom Deutschen Institut für Menschenrechte. Wie Wohnungslosigkeit frühzeitig verhindert werden kann, beschreibt Stefan Heinz in seinem Artikel über die Präventionsarbeit der AGJ-Wohnungslosenhilfe im Landkreis Lörrach. Bestellen Sie ein kostenloses Probeexemplar der „neuen caritas“ unter www.caritas.de.

Arbeitshilfe Wohnsitzregelung nach § 12a AufenthG. Diese Arbeitshilfe informiert über den aktuellen Stand zur Umsetzung der Wohnsitzregelung nach § 12 a AufenthG für anerkannte Flüchtlinge. Autor der Arbeitshilfe ist Claudius Voigt, Mitarbeiter der GGUA Flüchtlingshilfe aus Münster. Die Arbeitshilfe gibt den Stand am 22.09. wieder, diese gibt es hier: http://infothek.paritaet.org.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Zertifikat „Schuldner(innen)berater(in) gemäß den Qualitätsleitlinien des Deutschen Caritasverbandes“  erstmals verliehen. Bernadette Huesmann, Schuldnerberaterin beim Caritasverband für die Stadt Münster e. V., hat als erste Teilnehmerin der Fortbildungskurse des SKM und des DCV das neu geschaffene Zertifikat „Schuldner(innen)berater(in) gemäß den Qualitätsleitlinien des Deutschen Caritasverbandes“ erhalten. Das Zertifikat wurde Frau Huesmann am 18.10.2016 im Rahmen der Herbstsitzung der AG Fortbildung überreicht.

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Zur Brillenaktion „Den Durchblick erhalten“ wurde im Internetauftritt der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen eine Sonderseite mit allen Materialien, Terminen und Neuigkeiten freigeschaltet: http://vinzenz-gemeinschaft.de.

Bundesgeschäftsstelle 

Mitte September wurde Stephan Buttgereit Generalsekretär im SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband, zum neuen Vorsitzenden der Katholischen Arbeitsgemeinschaft „Integration durch Arbeit (BAG IDA) gewählt. Er folgt auf Hans-Jürgen Marcus.

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

KuNo 12/2016                                    Mitte Dezember 2016zurück zum Seitenanfang

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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