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2016-08/09

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand: 30.08.2016

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Auch in diesem Jahr werden wir den Tag der Armut am 17. Oktober 2016 vom „Rand in die Mitte“ holen. Diesmal zusammen mit dem SkF und im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung. Bitte merken Sie sich den Termin: 17.10.2016 im Maternushaus in Köln. „Aber es wird nicht besser... – Armutsrisiken und Armutslagen von Frauen und Männern in Deutschland“  - SkF und SKM aktiv gegen Armut! Erste gemeinsame Fachtagung des Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. und des SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e.V. am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut: In dieser Fachtagung wollen SKM und SkF gemeinsam mit zwei ausgewiesenen Wissenschaftler/innen die unterschiedlichen Ausprägungen und Armutslagen von Frauen und Männern und mögliche Instrumente einer geschlechtergerechten Armutsbekämpfung thematisieren und diskutieren. Am Nachmittag finden Exkursionen zu spannenden Projektstandorten bzw. Hilfeangeboten der beiden Kölner Ortsvereine von SkF und SKM statt, die die Teilnehmer mit der aktiven Armutsbekämpfung vor Ort in Kontakt bringen. Halten Sie sich diesen Termin frei! Wir möchten gerne an diesem Tag mit Ihnen Fragen und Strategien zur Armutsbekämpfung diskutieren um eine stärkere politische Wirksamkeit zu entfalten. Die Fachtagung richtet sich an Verbandsvorstände und Geschäftsführungen/ Leitungsebenen, politisch Agierende, Praktiker und Interessierte. Weitere Infos: http://skmev.de

Terminvormerkung „Was tun bei (Cyber)Mobbing? – Intervention und Nachsorge“ Am 10. November 2016 bietet die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz einen Fachtag zum Thema Cybermobbing an. Ein Großteil der Kommunikation zwischen Kindern bzw. Jugendlichen geschieht im digitalen Raum. Auch Konflikte und Mobbing werden in analoger und in digitaler Form, auf dem Pausenhof und im Chat, ausgetragen. Das Schädigungspotenzial von Mobbing ist dadurch enorm gestiegen. Die Tagung stellt gezielt Interventionsmethoden für Cyberattacken und (Cyber)Mobbing vor. Sie richtet sich an Lehrkräfte, Erziehende und Schulsozialarbeiter. Die Tagung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an kbkj@caritas.de

Bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie verbandsinterner Kommunikation treten auch in Caritasorganisationen und bei anderen kirchlichen Trägern zahlreiche rechtliche Fragen auf. Die Fortbildungs-Akademie des DCV bietet daher auch 2016 in Zusammenarbeit mit dem SKM-Bundesverband wieder das Seminar „Rechtsfragen bei Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und bei Publikationen im Internet“ an - von Montag, den 26. bis Dienstag, den 27. September 2016 in Freiburg. In diesem Seminar wird auf wesentliche Probleme wie beispielsweise Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, Mailings, Haftung u.v.m. eingegangen; der rechtliche Rahmen wird verständlich aufgezeigt und Lösungsansätze werden beschrieben. Da keine Organisation mehr Öffentlichkeitsarbeit ohne Internet und E-Mail betreiben kann, werden wir auch vertieft auf die besonderen Probleme bei Online-Publikationen eingehen. Die ausführliche Ausschreibung und das Anmeldeformular finden Sie unter folgendem Link: http://www.fak-caritas.de

Das Gemeinschaftsprojekt „7 gegen Einsamkeit“ der sieben Fachverbände im Caritasverband Paderborn - Caritas-Konferenzen (CKD), IN VIA, Kreuzbund, Malteser, Sozialdienst katholischer Frauen, Sozialdienst Katholischer Männer und Vinzenz-Konferenzen – will für das Thema „Einsamkeit“ sensibilisieren und ehrenamtliches Engagement zum Abbau von Isolierung und zur Eindämmung von Einsamkeit fördern.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://7gegeneinsamkeit.de/

 

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Arbeitsmarkt

Die Zahlen des aktuellen Arbeitslosenreports der Freien Wohlfahrtspflege NRW zeigen: Arbeitslose im Hartz-IV-System haben deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Jahresdurchschnitt 2015 hat pro Monat etwa jeder achte Bezieher von Arbeitslosengeld (12,2 Prozent) Arbeit gefunden oder eine Ausbildung begonnen, im Hartz-IV-System nur jeder Siebenunddreißigste (2,7 Prozent). Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer, der arbeitslos wird, fällt direkt in Hartz IV. Die Gründe sind kurzfristige Jobs oder ein sehr niedriges vorheriges Einkommen. Infos: http://freiewohlfahrtspflege-nrw.de

Ab sofort ist das BQ-Portal, eine online Wissens- und Arbeitsplattform mit der Kammern und Unternehmen ausländische Aus- und Fortbildungsabschlüsse besser bewerten können, mobil: Unternehmen können sich jetzt noch einfacher, per Smartphone oder Tablet, zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, z. B. aus Ländern wie Syrien, Irak oder dem Iran, informieren. Beispiele und eine kompakte Übersicht zeigen, wie die Anerkennung praktisch funktioniert. Bundeswirtschaftsminister Gabriel dazu: "Unternehmen, die sich für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt einsetzen, erhalten mit dem BQ-Portal eine sinnvolle und unkomplizierte Unterstützung. Mit über 2.400 ausländischen Berufsprofilen bietet das Portal konkrete Hilfe für Unternehmen, die die Chancen ausländischer Berufsqualifikation nutzen wollen. Das geht nun auch ganz zeitgemäß per Smartphone oder Tablet." Das öffentliche Interesse an Informationen zu Bildungssystemen und Berufsqualifikationen der Herkunftsländer von Flüchtlingen ist ungebrochen hoch. Circa 4.500 Mal im Monat wird allein das Länderprofil Syrien auf dem BQ-Portal angeklickt. Die Ländersteckbriefe für Syrien, Afghanistan, Pakistan, Irak und Iran wurden in kurzer Zeit bereits über 1.600 Mal von Besuchern heruntergeladen. Viele Flüchtlinge bringen bereits eine berufliche Ausbildung oder Berufserfahrung mit und sind hoch motiviert. Wie man als Unternehmen Flüchtlinge bei der Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen unterstützen und davon profitieren kann, erfährt man im BQ-Portal. Das Portal wurde 2015 mit dem European Public Sector Award ausgezeichnet. Weitere Infos: www.bq-portal.de.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt große Veränderungen mit sich und wird fast alle Bereiche der Arbeitswelt erfassen. Sie wird den Dienstleistungssektor ebenso wie die Fertigung und Betriebsstrukturen tiefgehend verändern. Die Diskussion um die Frage Industrie 4.0 und die Auswirkungen auf die Beschäftigten bestimmt heute schon die öffentliche Debatte und ist aktueller denn je. Die Nutzung moderner digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bestimmt den Arbeitsalltag der meisten Beschäftigten. Auch mobile Endgeräte gewinnen dabei schnell an Bedeutung und die Ausstattung der Beschäftigten damit wächst stark.  Der vorliegende Bericht wertet dazu aktuelle Daten der repräsentativen und deutschlandweiten Betriebs- und Beschäftigtenbefragung, dem sog. Linked Personnel Panel (LLP), aus. Dazu werden die Ergebnisse der ersten und zweiten Befragungswelle im Hinblick auf die Frage der Digitalisierung am Arbeitsplatz darlegt: http://www.bmas.de

Die drei großen Religionen haben dieses Jahr die Initiative „Weißt du, wer ich bin?“ neu aufgelegt, um Flüchtlinge beim Ankommen und der Integration in Deutschland gemeinsam zu unterstützen. Lokale Initiativen, in denen sich Christen, Juden und Muslime gemeinsam für Flüchtlinge und Asylbewerber engagieren, können jeweils mit bis zu 15.000 Euro gefördert werden. Das Bundesministerium des Innern (BMI) stellt dafür in diesem Jahr insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Als Projektträger fungieren die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland und der Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ). Auf der Homepage von „Weißt du, wer ich bin?“ können Sie sich über die Förderrichtlinien und bereits geförderte Projekte informieren sowie Bewerbungsunterlagen herunterladen: http://www.weisstduwerichbin.de

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Asyl/Migration

Anfang 2016 lebten knapp 69.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Bundesrepublik. Die Diskussion darüber wie die Hilfen für diese jungen Menschen zu gestalten sind, wird gegenwärtig von verschiedenen politischen Zielen und Überlegungen zur Kostenentwicklung bestimmt. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe (AGJ) sieht hier insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe in der Verantwortung, eine fundierte Diskussion über die Voraussetzungen einer gelingenden Integration anzustoßen. Mit ihrem vom Vorstand verabschiedeten Positionspapier will die AGJ ausgewählte fachpolitisch relevante Aspekte in die aktuelle schnelllebige Debatte einbringen. https://www.agj.de

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung hat kürzlich seine StudieDeutschland Postmigrantisch III – Migrantische Perspektiven auf deutsche Identitäten – Einstellungen von Personen mit und ohne Migrationshintergrund zu nationaler Identität in Deutschland“ vorgestellt. Wie die Studie ergab, assoziieren Menschen mit Migrationshintergrund mit dem „Deutsch-Sein“ ganz besonders das Beherrschen der deutschen Sprache, weniger dagegen das Vorhandensein von deutschen Vorfahren den Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit oder den Verzicht auf das Kopftuch. Die Studie ist zu finden unter: www.bim.hu-berlin.de/

Flüchtlinge:

Der Deutsche Caritasverband hat gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF und anderen Verbänden „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ erarbeitet, die heute in Berlin vorgestellt werden. „Die erarbeiteten Mindeststandards sind eine wichtige Grundlage, um in allen Flüchtlingsunterkünften wirkungsvolle Schutzmechanismen zu installieren“, macht Caritaspräsident Neher deutlich. Um einen flächendeckenden Schutz sicherzustellen, seien darüber hinaus jedoch bundeseinheitliche und verbindliche Regelungen notwendig. Mit dem Ziel, wirksame Maßnahmen zum Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften praktisch umzusetzen, werden in einem durch das Bundesfamilienministerium finanzierten Projekt entsprechend geschulte Multiplikatoren eingesetzt. An insgesamt fünf Standorten in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern entwickeln Mitarbeitende der Caritas und der Malteser gemeinsam mit der jeweiligen Heimleitung einrichtungsbezogene Schutzkonzepte und organisieren Schulungen für die haupt- und ehrenamtlich Tätigen vor Ort. Die „Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ finden Sie unter: http://www.meine-caritas.de

Im aktuellen Bericht zur Situation der Flüchtlingskinder in Deutschland vom 21. Juni bemängelt Unicef, dass Flüchtlingskinder bei der medizinischen Versorgung und bei der Bildung gegenüber deutschen Kindern wesentlich schlechter gestellt seien. Auch unter den Flüchtlingskindern bestünden große Ungleichheiten, je nachdem ob sie eine „gute“ oder „schlechte“ Bleibeperspektive hätten. Anlass zur Sorge bieten etwa die lange Zeitspanne, die die Kinder in Erst- und Notaufnahmeeinrichtungen verbringen müssten, die mittlerweile oft bis zu sechs Monate und länger betrage, sowie die „Sondereinrichtungen“ für Menschen mit „schlechter Bleibeperspektive“. Mehr Infos unter: https://www.unicef.de

Filmprojekt Flüchtlinge: Der Film „Flucht nach vorn“ ist ein Projekt der Caritas. In dem rund halbstündigen Streifen werden Menschen gezeigt, die nach Deutschland kommen, und Menschen, die helfen – etwa in Aufnahmelagern im Libanon, auf dem Rettungsschiff MOAS, in Flüchtlingsunterkünften oder ganz privat. Die Aufnahmen entstanden zwischen März und Mai 2016. Drehorte waren im Libanon auf der Insel Lesbos, in Köln, München, Heidelberg, Trier, Berlin, Aachen. Der Film ist abrufbar unter: www.flucht-nach-vorn.com/

Literaturhinweis: Begleitung von Flüchtlingen mit traumatischen Erfahrungen
Autoren: Imm-Bazlen, Ulrike, Schmieg, Anne-Kathrin. Hilfreich für alle, die mit Flüchtlingen arbeiten oder arbeiten möchten, auch in Fällen, wenn Rahmenbedingungen alles andere als optimal sind. Bietet praxisrelevante Hilfestellungen, die auch dann möglich sind, wenn die Betroffenen der deutschen Sprache nicht oder nur wenig mächtig sind. Zeigt auf was ein Trauma ist und welche Auswirkungen dies auf das Erleben und Handeln der Betroffenen im Alltag hat. Gibt Einblicke in Wechselwirkungen zwischen traumatisiertem Flüchtling und seinem Umfeld Durch den Kauf des Buches unterstützen Sie den Verein „Gemeinsam leben & lernen in Europa e.V. ISBN 978-3-662-49560-5. Dieses Buch bietet Ihnen das nötige Grundlagenwissen zur Begleitung von traumatisierten Menschen und das Wissen um Methoden, die auch bei geringen Deutschkenntnissen angewendet werden können.
Unter anderem werden darin folgende Fragen beantwortet: Was ist ein Trauma? Wie entsteht es? Wie kann es erkannt werden? Welche Schicksale verbergen sich hinter der Bezeichnung „Flüchtling“ bzw. „Flüchtling mit traumatischen Erfahrungen“? Im Mittelpunkt dieses Buches stehen Menschen: der (traumatisierte) Flüchtling und Sie als sein Begleiter. Dabei beeinflussen Sie sich gegenseitig. Entsprechend wichtig ist die Frage, wen der Flüchtling sieht. Was bringen Sie bewusst oder unbewusst in die Begleitung ein? Und so kann es in mehrfacher Hinsicht ein absolut spannendes Buch für Sie werden, das weit über die Vermittlung von Grundlagenwissen hinausgeht. http://www.springer.com

Save the Date: Fachtag zum Thema „Caritas als Arbeitgeber für Flüchtlinge“ am 5.12.2016 im Spenerhaus in Frankfurt. Der Fachtag richtet sich an Einrichtungsleitungen, Personalentscheider und Multiplikatoren. Auf dem Fachtag werden Themen hinsichtlich der Qualifizierung und Einstellung von Flüchtlingen, wie unter anderem rechtliche Rahmenbedingungen, Sprache und interkulturelle Öffnung behandelt. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung und einem Praxisbezug werden auch konkrete Anlaufstellen und Fachdienste für weitere Unterstützungsmöglichkeiten in den Blick genommen. Durch ein lockeres Informations- und Vernetzungsangebot können Sie zudem weitere Kontakte knüpfen und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten erhalten. Der Fachtag wurde in Kooperation mit Vertreter(innen) von OCVs, DiCVs und des DCVs vorbereitet. Weitere Infos: Judith Arenz, Deutscher Caritasverband e.V. Referentin Arbeitsstelle Personalpolitik und Berufliche Bildung, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Tel.: 0761/200-228, Fax 0761 200-733, E-Mail judith.arenz@caritas.de, Internet http://www.caritas.de

Die Anmeldung für das gemeinsame bundesweite Event „we.confer! - Barcamp für eine offene Gesellschaft“ vom 23. - 25. September 2016 in Berlin der YoungCaritas läuft. Wir wollen uns mit ca. 70 Leuten zwischen 18 und 30 Jahren ein Wochenende lang über unsere jeweiligen Erfahrungen in Projekten mit Geflüchteten, Migration und Vielfalt austauschen und gemeinsam überlegen, wie wir die Zukunft in einer offenen Gesellschaft fördern und gestalten können. Eingeladen sind Menschen, die bereits Erfahrungen in Projekten gesammelt haben - sprich: Auch YoungCaritas-Hauptberufliche und die Ehrenamtlichen in Euren Projekten! Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Website und auf Facebook, dort ist auch der Link zur Anmeldung. Anfang nächster Woche geht der Actionnewsletter raus, der das Event bewirbt. Wir haben Postkarten zum Auslegen - meldet Euch unter we.confer@youngcaritas.de wenn Ihr Orte habt, wo Ihr Postkarten verteilen könnt - wir schicken Euch dann welche - oder wenn Ihr Fragen habt. http://www.youngcaritas.de

Rechtliche Betreuung

Weltkongress Betreuungsrecht 2016 in Deutschland – prominent unterstützt. Die rechtliche Betreuung bekommt prominenten Zuspruch. Anlässlich des 4. Weltkongresses Betreuungsrecht vom 14.-17. September in Berlin äußern sich Bundesjustizminister Heiko Maas, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, der Erste Beigeordnete des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Andreas Jürgens, und die Schauspielerin Thekla Carola Wied. Alle Statements und Fotos der Persönlichkeiten stehen unter www.wcag2016.de  zum Download bereit. Sie sind zur Veröffentlichung im Wortlaut oder als Zitat-Auszüge frei. Der Weltkongress steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers der Justiz und für Verbraucherschutz, Heiko Maas, und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. Ausgerichtet wird er vom Betreuungsgerichtstag e. V. in Zusammenarbeit mit dem International Guardianship Network.

Aktionswoche 2016 „Wir sind da – in Ihrer Nachbarschaft“ Ab sofort werden angemeldete Aktionen der Betreuungsvereine auf der Homepage www.kath-betreuungsvereine.de eingepflegt. Dort können Sie sehen, was wann und wo stattfindet.

ISG-Untersuchung im Auftrag des BMJV. Die bereits mehrfach angekündigte Online-Befragung und Zeiterfassung der beruflichen rechtlichen Betreuer des ISG im Auftrag des BMJV ist jetzt online:  http://www.isg-institut.de. Hintergrund des Projekts ist eine seit längerem geführte Qualitätsdebatte im Betreuungswesen. Zur Erhebung gehören insgesamt:

  • schriftliche Befragungen von Betreuern und Betreuerinnen, Betreuungsbehörden, -gerichten und -vereinen
  • Fallstudien, bei denen mit Betreuern und Betreuerinnen, Betreuten und ihren Angehörige persönlich gesprochen wird
  • Interviews mit weiteren Experten und Expertinnen (z.B. Betreuungsrichter und Betreuungsrichterinnen, Rechtspfleger und Rechtspflegerinnen)
  • Erhebung des zeitlichen Aufwands für Betreuungstätigkeiten und der Vergütung

Gestartet wurde nun mit der Befragung der Berufs- und Vereinsbetreuer. Es folgen die ehrenamtlichen Betreuer und die Betreuungsbehörden.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Das freiwillige Engagement ist in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zunehmend in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Freiwilliges Engagement ist vielfältig, es stellt eine zentrale Form der sozialen Teilhabe dar und es ist wertvoll für die Demokratie. Für eine Engagementpolitik, die das Ziel hat, freiwilliges Engagement zu fördern und zu unterstützen, ist es unerlässlich, auf eine solide Datenbasis über die Verbreitung und den Wandel des freiwilligen Engagements zurückgreifen zu können. Auch für zivilgesellschaftliche Akteure wie Vereine, Verbände, Stiftungen oder Bürgerinitiativen sind solche Ergebnisse wertvoll, um auf die gesellschaftlichen Veränderungen und den Wandel im freiwilligen Engagement angemessen reagieren zu können. Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) stellt die wesentliche Grundlage der Sozialberichterstattung zum freiwilligen Engagement in Deutschland dar. http://www.bmfsfj.de

Familie 

Für mehr als jedes dritte Kind (34,2 Prozent), das 2014 in Deutschland geboren wurde, bezog nicht allein die Mutter sondern auch der Vater Elterngeld. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat sich die sogenannte Väterbeteiligung beim Elterngeld damit im Vergleich zu 2013 um 2,2 Prozentpunkte erhöht. Demgegenüber lag die Mütterbeteiligung 2014 bei 96 Prozent. Insgesamt haben 933.000 Mütter und Väter für ihre im Jahr 2014 geborenen Kinder Elterngeld bezogen.

Am Montag, den 26. September zeigt 3sat/die woche um 00.05 Uhr in der Reihe 37 Grad den Beitrag Ohne mein Kind. Mütter verlassen ihre Familie, einen Film von Katrin Wegner. Die Doku begleitet drei Mütter, die ihre Familie verlassen haben. Es geht um ihre innere Zerrissenheit, ohne die Kinder zu leben, und um die ständige Rechtfertigung vor anderen Menschen. Wenn die Mutter geht, gilt sie als herzlos und egoistisch. Wie schlecht muss eine Frau sein, wenn sie die eigenen Kinder verlässt? Ein Mann, der sich von seiner Familie trennt, ist nichts Ungewöhnliches. Aber eine Frau, die Mann und Kinder verlässt? Mia, 30, wird ausziehen und ihre Kinder, 6 und 9, beim Vater lassen. Es sind nur zehn Prozent der Mütter, die nach der Scheidung alles zurücklassen, ihre Kinder nur noch am Wochenende sehen und sich dabei dem Vorwurf aussetzen, kaltherzig und selbstsüchtig zu sein. Mia findet, dass die Kinder beim Vater besser aufgehoben sein werden, weil er sich die Zeit selbst einteilen kann, während Mia im Schichtdienst arbeitet. Die 37-jährige Jasmin muss sich auch drei Jahre nach ihrer Trennung von den Kindern noch immer rechtfertigen, auch vor sich selbst: „Ein Kind gehört zu seiner Mama! Deshalb schau' ich immer in verständnislose Gesichter - 'bei der kann doch was nicht stimmen!' Aber ich wollte meine Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld reißen und sie in ein neues, fremdes Leben pressen.“ Die Arbeitszeiten ihres Berufes sind vollkommen familienuntauglich, deshalb verbringen ihre Kinder nur noch die Wochenenden mit der Mutter. „Seit meinem Auszug bin ich das letzte Glied in der Kette, erfahre die wichtigen Dinge meiner Kinder immer erst als Letzte, und das tut weh.“ Naomi, 42, verließ ihre Familie schon vor 13 Jahren. Damals war ihr Sohn erst zwei, aber Naomi wollte die Welt sehen, reisen und ihre Freiheit genießen. Heute ist Sohn Noah 15 und sieht seine Mutter nur alle zwei Wochen. „Trotzdem ist unser Verhältnis innig, und wir genießen die Zeit zusammen besonders intensiv.“ Neuerdings aber häufen sich die Situationen, in denen Naomi spürt, dass Noah ihr weniger vertraut. „Habe ich doch zu viel verpasst? Bin ich keine gute Mutter für ihn?“ Die Dokumentation zeigt, wie schwierig es für die Frauen ist, sich nicht als Rabenmutter zu fühlen. Und es geht auch um ihre gewonnene Freiheit sowie um die Herausforderung, mit ihrem Status als Wochenendmutter fertig zu werden.

Literaturhinweis: „Digitalisierung“. – Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Expertise der Roland Berger GmbH im Rahmen des Unternehmensprogramms Erfolgsfaktor Familie, BMFSFJ, Erfolgsfaktor Familie, Oktober 2015. http://www.bmfsfj.de

Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016, ist erschienen .Hrsg.: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. http://www.bmfsfj.de

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Fortbildung/Tagungen

 Bei folgendem Seminar der Katholischen Akademie für Jugendfragen e.V. noch Plätze frei: Sitzungen, Besprechungen und Versammlungen professionell planen, leiten und moderieren vom 24. – 25.10.2016 in Bergisch Gladbach. Adressaten sind Leitungs-, Führungs- und Fachkräfte aus der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit sowie aus der pastoralen Arbeit, die eine leitende Tätigkeit anstreben oder bereits innehaben. Ziele und Inhalte: Die Durchführung von Sitzungen, Besprechungen und Mitgliederversammlungen gehört für viele Führungskräfte zu ihren regelmäßigen Aufgaben im Berufsalltag. Da Zeit ein sehr kostbares Gut ist und Führungskräfte häufig unter chronischer Zeitnot leiden, ist es wichtig, dass Sitzungen, Besprechungen und Mitgliederversammlungen effektiv und effizient sind. Dafür bedarf es neben einer guten Durchführung des Termins professioneller Vorbereitung und Nachbereitung. Nur so ist sichergestellt, dass fundierte Entscheidungen getroffen und später auch umgesetzt sowie Informationen adressatengerecht vermittelt werden. Dabei gehen Vor- und Nachbereitung weit über die Einladung von Teilnehmenden, Buchung von Räumlichkeiten und Erstellung eines Protokolls hinaus. Anmeldungen werden noch gerne entgegengenommen, auch unter www.kath-akademie.de. Katholische Akademie für Jugendfragen e.V., Gabi Röttger Kurssachbearbeitung, Carl-Mosterts-Platz 1, 40477 Düsseldorf, Tel.: 0211/4693-167, Fax: 0211/4693-120, E-Mail: roettger@kath-akademie.de  Internet: http://www.kath-akademie.de

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Forum der Verbandsentwickler/-innen und Organisationsberater/-innen in der Caritas (S16018). Forum von 14.12.2016 bis 15.12.2016 in Freiburg. In vielen Verbänden und Organisationen der verbandlichen Caritas sind - aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven - Mitarbeiter mit der Planung und Durchführung von Verbandsentwicklungs- und Organisationsberatungs-prozessen beauftragt. Mit diesem Angebot greift das Referat Verbandsentwicklung und -organisation in Kooperation mit der Fortbildungs-Akademie des DCV den Wunsch auf, sich fachlich auszutauschen und eine Möglichkeit zur kollegialen Beratung zu haben. Im Forum wird der Gedanke der kollegialen Beratung aufgegriffen und in die Praxis umgesetzt. Hauptsächlich werden die für die Verbandsentwicklung und Organisationsberatung in der verbandlichen Caritas relevanten Themen identifiziert, diskutiert und für die eigenen Handlungsfelder nutzbar gemacht. Darüber hinaus können für die Caritas relevante Fragen aus der Verbändeforschung eingebracht und diskutiert werden. Preis: 210,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel.: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de,
  • Gewusst wie!  (K2016-15-0). Führen in sozialen Organisationen. Kurs von 01.12.2016 bis 02.12.2016 in Freiburg. Mit dem Titel "Gewusst wie! Führen in sozialen Organisationen" startet die Fortbildungs-Akademie den zweiten Durchgang einer neu konzipierten Weiterbildung für Führungskräfte in der Caritas. Diese Weiterbildung richtet sich an Führungskräfte in Organisationen der Caritas, insbesondere solche, die mit Aufgaben der strategischen Steuerung betraut sind. Die Teilnehmenden lernen u.a. - die eigene Persönlichkeit im Kontext von Führung und Management gezielt weiter zu entwickeln, - einflussnehmende Faktoren in Organisationen und ihrem Umfeld im Handeln als Führungskraft zu erkennen und zu berücksichtigen, - theologische, ethische und spirituelle Grundlagen in der eigenen Funktion zu reflektieren, - Veränderungsprozesse in Organisationen gezielt zu gestalten, - ein profiliertes persönliches Handlungskonzept zu entwickeln. Preis: 60,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Inhaltlicher Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761 200 1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de, http://www.fak-caritas.de

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de, Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de.

Save the Date: Schuldnerberatung und Straffälligenhilfe II am 04./05.04.2017 in Würzburg. Die Tagung knüpft inhaltlich an die Veranstaltung der BAG Schuldnerberatung im Herbst 2015 in Stralsund an. Wir möchten eine Plattform für einen bundesweiten Erfahrungsaustausch der Schuldnerberater von straffällig gewordenen Menschen anbieten. Die Vorträge und Workshops geben Anstöße zur Weiterentwicklung und Qualifizierung der bestehenden Angebote, Wir werden diskutieren, wie sich die verschiedenen Akteure im Übergangsmanagement besser vernetzen können. Reformnotwendigkeiten werden aufgezeigt. U.a. mit Vorträgen von Prof. Dr. Ulf Groth, Prof. Dr. Franz Segbers, Prof. Dr. Klaus Laubenthal und Prof. Dr. Dagmar Oberlies. Bisher geplante Workshopthemen: -Schuldnerberatung für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, Übergangsmanagement, Resofonds, Prävention, Qualität – was macht gute Beratung aus? Maßregelvollzug – Psychisch Krank – Verschuldet – Straffällig, Schuldnerberatung im Jugendstrafvollzug, Existenzsicherung während und nach der Haft. Veranstalter: Christophorus Gesellschaft gGmbH Würzburg, Caritasverband für die Diözese Würzburg, Landesarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Bayern, Deutscher Caritasverband e.V. und Katholische Bundes-Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS)

Vom 30.09. bis 02.10.2016 veranstaltet Renovabis in Kooperation mit der Katholischen Aktion Österreichs und dem ZdK die Tagung zu Flucht und Integration „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ in Klagenfurt (Österreich). http://www.kam-info-migration.de

Jugendhilfe 

„Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ ist ein gemeinsames Bundesprogramm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Programm hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kommunen bei ihrer täglichen Arbeit mit jungen Geflüchteten zu unterstützen sowie zu beraten. Sechs regionale Servicebüros helfen Städten und Landkreisen dabei, junge Flüchtlinge in Kita und Schule willkommen zu heißen und beim Übergang ins Berufsleben zu begleiten. Sie bieten nicht nur Beratungen und Qualifizierungen für Mitarbeiter der Verwaltung sowie kommunaler Einrichtungen an, sondern unterstützen auch bei der Etablierung lokaler Bündnisse aus Behörden, Vereinen sowie Bildungs- und Flüchtlingseinrichtungen vor Ort. http://www.willkommen-bei-freunden.de/

Das Kompetenzzentrum Pflegekinder will mit der Handreichung Jugendliche Flüchtlinge in Gastfamilien zur Orientierung und Qualifizierung in der fachlichen Praxis beitragen. Sie soll Mut machen, indem sie den Blick auf gelingende Praxisverläufe richtet. Sie versteht sich als Aufforderung, Gastfamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu finden und als Anregung, wie diese bestmöglich vorbereitet und begleitet werden können. Die Handreichung ist das Ergebnis eines Pilotprojektes, welches das Kompetenzzentrum mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2015 (September bis Dezember) durchgeführt hat.http://www.kompetenzzentrum-pflegekinder.de

Die NRW-Landtagsfraktionen von SPD und Grünen haben in ihrem Antrag „Rechte von Kindern und Jugendlichen in NRW stärken“ (Drucksache 16/12116) Forderungen u.a. vom „Bündnis für Freiräume" aufgegriffen. https://www.landtag.nrw.de

Das Bundesfamilienministerium hat das Interessenbekundungsverfahren „Innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit“ gestartet und fördert Projekte in den Handlungsfeldern Politische Bildung, Kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit, Internationale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Z.B. wird in den Handlungsfeldern Politische Bildung und Jugendverbandsarbeit das Thema junge Menschen mit Fluchthintergrund angesprochen; im Handlungsfeld Jugendsozialarbeit das Thema Straßenkinder. Für die Projektförderungen in den Handlungsfeldern sind Förderhöhen bis zu 80.000 Euro/Jahr vorgesehen (programmspezifische Modifizierungen der Förderhöhe in den jeweiligen Formularen der Interessenbekundung). Zur Finanzierung der Projekte sollen auch weitere Mittel eingebunden werden. Es können Eigenmittel der Träger, Mittel der Kommunen und der Länder, sowie anderer Bundesressorts, weitere Drittmittel oder Einnahmen aus dem Projekt herangezogen werden. Die Projekte können im 1. Quartal 2017 beginnen und bis Ende September 2019 gefördert werden. Die Förderung von überjährigen Projekten ist möglich. Die Interessenbekundung kann bis zum 15. Oktober 2016 per E-Mail an innovationsfonds@bmfsfj.bund.de eingereicht werden. Alle weiteren Informationen und die Beschreibung der Handlungsfelder finden Sie unter http://www.bmfsfj.de

Der Schulausschuss der KMK hat einen Beschluss „Schule gegen sexuelle Gewalt“ gefasst. Bildungseinrichtungen nehmen für die Entwicklung von Konzepten zum Schutz vor sexueller Gewalt die zentrale Stellung ein. Schule hat neben dem Bildungsauftrag einen eigenen Erziehungsauftrag, und der Schutz vor sexueller Gewalt ist Teil dieses Erziehungsauftrags. Ein schulisches Schutzkonzept soll nicht nur Missbrauch in der Schule verhindern, sondern insbesondere dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler, die andernorts sexuellen Missbrauch oder Übergriffe erleiden, hier ein kompetentes, verstehendes und helfendes Gegenüber finden. Da nahezu alle Kinder und Jugendliche über einen langen Zeitraum ihrer Kindheit und Jugend Schulen besuchen, ist die Chance, dass betroffene Mädchen und Jungen dort Hilfe erhalten können, größer, als an jedem anderen Ort, jeder anderen Einrichtung oder Organisation. Nirgends gibt es einen durchgängigeren Zugang zu Kindern und Jugendlichen als im Unterricht und pädagogischen Alltag von Schule. Lehrkräfte und andere Pädagoginnen und Pädagogen in Schulen haben viele Möglichkeiten, Veränderungen ihrer Schülerinnen und Schüler zu bemerken, Gefährdungen und Belastungen zu erkennen und ihnen Unterstützung anzubieten. Und noch ein weiterer Aspekt unterstreicht die Bedeutung von Schutzkonzepten in Schulen: Erfolgreiche Bildung und Kinderschutz sind untrennbar miteinander verknüpft. Mädchen und Jungen, die sexuelle oder andere Gewalt erleben, tragen ein hohes Risiko für schulischen Misserfolg und in der Folge für berufliches Scheitern. Aus diesem Grund gilt aktiver Kinderschutz gerade in Schulen als handlungsleitend. Der UBSKM hat mit allen Bundesländern Gespräche zur Umsetzung dieses Beschlusses aufgenommen. Eine Website ist eingerichtet: http://schule-gegen-sexuelle-gewalt.de/

In einer Stellungnahme begrüßt die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. die neuen Möglichkeiten für benachteiligte und beeinträchtigte Jugendliche, die durch die SGB II-Reform geschaffen werden sollen: Die Beratung wird ausgebaut; die vorrangige Vermittlung junger Menschen in Ausbildung wird festgeschrieben; Schnittstellen zu BAB und BAföG werden entschärft. Ein aus Sicht der BAG KJS großer Mangel des Reformvorhabens ist die ausgebliebene Entschärfung der Sanktionspraxis für junge Menschen unter 25 Jahren. Mit § 34 SGB II werden sogar versteckt verschärfte Sanktionsregeln eingeführt. Mit § 31a SGB II droht jungen Menschen immer noch die Gefahr, in die Obdachlosigkeit getrieben zu werden. Hierzu gibt es gesetzgeberischen Nachbesserungsbedarf. http://www.bagkjs.de

Kinder mit Fluchterfahrung sind in erste Linie eines: Sie sind Kinder! Um gerade diesen Kindern nach ihrer oft langwierigen und traumatisierenden Flucht wieder Sicherheit vermitteln zu können und sie nachhaltig zu integrieren, ist der Besuch einer Kindertageseinrichtung von besonderer Bedeutung. Kitas sind sichere Orte, an denen Kinder mit Fluchterfahrung und ihre Familien zur Ruhe kommen und neue Zuversicht schöpfen können. Um Kitas und pädagogische Fachkräfte bei dieser Herausforderung zu unterstützen, hat der KTK-Bundesverband auf seiner Website mit Hilfe der Diözesancaritasverbände eine Sammlung von Materialien, Hinweisen auf Arbeitshilfen und Web-Links zum Thema „Kinder mit Fluchterfahrung“ angelegt. Die Informationen sind nach folgenden Kategorien sortiert:  Handreichungen für die tägliche Arbeit in der Kita, Allgemeine, rechtliche und politische Informationen, Stichwort: Trauma, Filmmaterial, Weiterführende Literatur, Impulse über die Kita hinaus, Es wurde darauf geachtet, dass das Material überregional einsetzbar ist. Dennoch können einige Informationen diözesanspezifisch sein. Die Sammlung kann abgerufen werden unter: http://www.ktk-bundesverband.de

Zwei Elternwissen erschienen:

  • Nr. 5 SEXUALITÄT. Kaum einem Wort haften so vielfältige und auch widersprüchliche Gedanken und Gefühle, Sehnsüchte und Befürchtungen an, wie dem Wort „Sexualität“. Das war früher so und ist auch so geblieben. Gleichzeitig hat sich die Art und Weise, wie Sexualität in Erscheinung tritt, stark gewandelt. In den Medien ist sie rund um die Uhr präsent, scheinbar völlig enttabuisiert. In privaten, intimen Beziehungen zeigt sich zuweilen ein völlig gegenteiliges Bild. Eindeutige Werte und Normen, deren Einhaltung gelingende und erfüllte Sexualität garantieren, sind nicht auszumachen. Eltern sind angesichts dieser Pluralität manchmal verunsichert und fragen sich, wie sie ihre Kinder in der Entwicklung ihrer Sexualität auf gute Weise begleiten können und wie Sexualerziehung ganz konkret aussehen kann.
  • Nr. 22 SELBSTVERLETZENDES VERHALTEN. Selbstverletzendes Verhalten ist bei Jugendlichen keine Seltenheit. Eltern bringt es oft an die Grenze ihrer Belastbarkeit. Sie fühlen sich überfordert, hilflos und mit dem Thema allein gelassen. Sie wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen, wenn sich ihr Kind selbst verletzt. Ist es eine pubertäre Krise oder bereits eine psychische Krankheit? Was geht in einem Kind vor? Für die meisten Menschen ist es zudem völlig unverständlich, warum sich jemand absichtlich selbst weh tut.

Die Reihe Elternwissen richtet sich konkret und praktisch an Eltern und bereitet jeweils ein Schwerpunktthema aus dem Bereich des Kinder- und Jugendschutzes auf. Die Broschüren eignen sich auch als Begleitmaterial für Elternseminare und Elternabende. Ein Ansichtsexemplar ist kostenfrei, Einzelexpl. 0,60 €, 10 Expl. 5,00 €, 25 Expl. 12,00 €, 50 Expl. 20,00 Euro und 100 Expl. 30,00 Euro, Komplettpaket (Ausgabe 1-22, soweit noch vorhanden) 10,00 Euro (jeweils zzgl. Versandkosten). Bestellungen:  Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

Neuer Eltern-Ratgeber: Wie Kinder richtig im Netz recherchieren. Internetrecherche will gelernt sein. Um Eltern und Pädagogen bei der Medienerziehung von Kindern zu unterstützen, haben klicksafe und das Internet-ABC den Ratgeber „Richtig suchen im Internet!“ veröffentlicht. Neben allgemeinen Informationen zur Funktion von Suchmaschinen enthält die neue Broschüre Tipps und zahlreiche praktische Übungen für Kinder und Jugendliche. Der Ratgeber steht ab sofort kostenlos unter klicksafe.de und internet-abc.de zum Download bereit. Anhand praktischer Übungen wie kleineren Rechercheaufträgen oder einem Quiz bietet der Ratgeber Eltern und Pädagogen darüber hinaus die Möglichkeit, das Erlernte gemeinsam mit den Kindern zu üben. Auch das richtige Suchen in Wikis, Videoportalen und Sozialen Netzwerken wird erläutert. Ebenso finden Eltern und Pädagogen in der neuen Broschüre ein Glossar zu zahlreichen Internet-Begriffen sowie weiterführende Linktipps. Erhältlich unter http://www.klicksafe.de

Die aktuelle Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums (BJK) befasst sich mit der Digitalisierung des Alltags. Digitale Medien betreffen als fester Bestandteil der Gesellschaft auch die Kinder- und Jugendhilfe. Fachkräfte, Träger und Politik müssen sich mit den Potenzialen, aber auch den Herausforderungen dieser Entwicklung auseinandersetzen.  http://www.bundesjugendkuratorium.de

Eine im Juli 2016 aktualisierte Studie der Caritas deckt auf, dass jeder 18. Jugendliche in Deutschland die Schule ohne Abschluss verlässt – ohne Perspektive auf eine berufliche Zukunft. Der bundesweite Anteil der Schulabgänger/-innen ohne Hauptschulabschluss ist nicht weiter gesunken, sondern stagniert. So liegt eine nach wie vor hohe Quote auf Bundesebene im fünften Jahr der Untersuchung bei 5,7 Prozent (Daten von 2014). Das heißt, dass rund 47.000 Jugendliche die Schule verlassen haben, ohne zumindest einen Hauptschulabschluss zu besitzen. Auf der Ebene der Bundesländer zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Städten und Kreisen sind ebenfalls sehr groß. Ein Zusammenwirken von Politik, Schule, Jugendamt, Arbeitsamt, Wohlfahrtspflege und Wirtschaft kann dazu führen kann, dass mehr Schüler einen Abschluss schaffen. Weitere Infos: https://www.caritas.de

Fast 90 Prozent der befragten Mütter und rund 80 Prozent Väter fordern eine verschärfte Durchsetzung des Kinder- und Jugendmedienschutzes. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitale Medien: Beratungs-, Handlungs-, und Regulierungsbedarf aus Elternperspektive“ des Deutschen Jugendinstituts, die die Perspektiven und Wünsche von Müttern und Vätern in den Fokus nimmt. Sorgen machen den Eltern vor allem Werbung (21 Prozent), verstörende und beängstigende Inhalte, versteckte Kosten und Betrug sowie beleidigende und verletzende Aussagen (jeweils ca. 10 Prozent). Eltern von Schülern ab der 5. Klasse berichten deutlich häufiger von wahrgenommenen Problemen während der Internetnutzung ihrer Kinder. Gleichzeitig schöpfen Eltern die Möglichkeiten vorhandener technischer Schutzsoftware im Internet nicht aus. Für die Studie wurden 4.690 Mütter und 3.089 Väter in 4.800 Haushalten im Rahmen des DJI-Surveys AID:A II befragtQuelle: DJI-NEWS, Deutsches Jugendinstitut, München, 19. Juli 2016

Kampagnen/Initiativen

Das transatlantische Freihandelsabkommen, kurz TTIP, ist schon lange ein Diskussionsthema, auch in der Schule. Kaum ein internationaler Vertrag war bislang so umstritten. Mit der Nominierung Donald Trumps als US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner tritt darüber hinaus ein weiterer Politiker auf die Bühne, der das Abkommen vehement ablehnt. Auch die Veröffentlichung der Verhandlungsunterlagen hat gezeigt, wie weit die Positionen der EU und der USA noch voneinander entfernt sind. Doch was steckt genau hinter TTIP? In welchem Kontext internationaler und transatlantischer Wirtschaftsbeziehungen, des weltweiten Handels und der deutschen Exportpolitik steht dieses Abkommen? Welche Vorteile soll die größte Freihandelszone der Welt bringen und was steckt hinter den Kritikpunkten von NGOs oder mancher Politikerinnen und Politiker? Anbei nun für Ihren Unterricht eine Auswahl des Hintergrundmaterials der Bundeszentrale für politische Bildung zu diesem Thema.!

  • Informationen zur politischen Bildung (299/2008): Internationale Wirtschaftsbeziehungen: Internationale Beziehungen ändern sich, die Welt rückt näher zusammen. Dies zeigt sich insbesondere bei den internationalen Wirtschaftsbeziehungen, wo technologische Neuerungen, moderne Kommunikationsmethoden und politische Entscheidungen seit 1990 eine rasante Entwicklung bewirkt haben. Die zunehmende Verflechtung der Waren-, Dienstleistungs- und Finanzmärkte birgt sowohl Chancen als auch Risiken. So profitieren die Konsumenten von einem größeren, vielfältigen Angebot. Exporte sichern einerseits Arbeitsplätze, gleichzeitig gehen Stellen in anderen Industriebereichen verloren. Es finden sich ebenso engagierte Befürworter wie Gegner für einen engen wirtschaftlichen Austausch. Dabei müssen notwendigerweise alle Regionen weltweit einbezogen und allen Beteiligten gleichermaßen Chancen eingeräumt werden. Wie rasant sich die internationalen Wirtschaftsbeziehungen in den vergangenen 20 Jahren entwickelt haben, was für und was gegen Freihandel spricht, welche Aufgaben sich der Politik stellen, zeigt das dritte Heft unser Reihe zum Thema Wirtschaft. http://www.bpb.de
  • Aus Politik und Zeitgeschichte (50-51/2014): Transatlantische Beziehungen: Entwickelt sich TTIP zum Stresstest der transatlantischen Beziehungen? Jedenfalls werden die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen vor allem in Deutschland mit beträchtlichem Misstrauen verfolgt. Um das wechselseitige Vertrauen zwischen den Regierungen diesseits und jenseits des Atlantiks war es darüber hinaus auch schon einmal besser bestellt: Die NSA-Affäre hat gezeigt, dass über die Wertigkeiten von Freiheitsrechten und Sicherheitsbedürfnissen neu beraten werden muss. (TTIP im Kontext anderer Freihandelsabkommen, TTIP kontrovers) http://www.bpb.de
  • fluter (Heft Nr.50): Handel: Heute gibt es scheinbar keine Nische, keine Sache oder Dienstleistung, die nicht handelbar wäre. Der Welthandel ist online, in Echtzeit organisiert. Diese schöne neue Welt hat jedoch ihre Kehrseiten. Der Preis für das Fleisch ist niedrig, weil die langfristigen Kosten des Raubbaus an den Tropenwäldern nicht eingerechnet werden und weil subventionierte Waren woanders Absatzmärkte auf Kosten der regionalen Hersteller dominieren. Digitale Logistikketten bringen uns nahezu alles umstandslos ins Haus, der Preis können aber leere Stadtzentren sein oder der Ausverkauf unserer digitalen Bürgerrechte. Der weltweite Freihandel bietet viele Möglichkeiten in unserer nahtlos vernetzten Welt. Aber wie steht es um die mühsam erkämpften sozialen, rechtlichen und umweltpolitischen Standards? Handel ist die bewegliche Seite der Macht. Der Reichtum der einen, wenigen kam und kommt oft aus der Übervorteilung und Ausbeutung der anderen, vielen. Mit der Welt des Handels kommen auch die Widersprüche, Ungerechtigkeiten und ungelösten Fragen der Welt und der Gesellschaft in den Blick. Was ist uns etwas wert? Zeit, zu handeln. http://www.bpb.de
  • Zahlen und Fakten: Globalisierung - Entwicklung des grenzüberschreitenden Warenhandels: Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. Die einen verbinden mit ihr die Annährung der Kulturen, wirtschaftliches Wachstum weltweit und ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten. Andere hingegen fürchten die Dominanz der Ökonomie, den Verlust regionaler Vielfalt, ökologischen Raubbau sowie eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich. "Zahlen und Fakten: Globalisierung" fasst das Zahlenmaterial zu den zentralen Themen der Globalisierungsdebatte übersichtlich und verständlich kommentiert zusammen. http://www.bpb.de
  • Themen und Materialien: Globale Herausforderungen 1. Die Welt ist in einem schnellen Wandel begriffen und sie wächst jeden Tag ein wenig weiter zusammen. Die Globalisierung erfasst immer mehr Bereiche. Jeder ist von sehr vielem betroffen und politische Mündigkeit bedeutet daher auch, die Veränderungen und die Entscheidungen der nationalen wie der supranationalen Gremien bezüglich der globalen Entwicklungen wenigstens in Grundzügen zu verstehen oder doch zu kennen, sie in ihren Kontexten zu sehen und die Auswirkungen auf die eigenen Lebensbereiche einzuschätzen. http://www.bpb.de

Noch mehr Infos finden Sie bei der Bundeszentrale für politische Bildung unter anderem in der Mediathek. www.bpb.de

Literaturhinweis: Jutta M. Bott: Netzwerkarbeit und Selbstorganisation im demografischen Wandel. Eine praxisorientierte Arbeitshilfe - Hand- und Arbeitsbücher (H 20). Lambertus-Verlag. ISBN 978-3-7841-2521-3. 1. Auflage, Februar 2014, Kartoniert/Broschiert, 70 Seiten. 12,80 €. Sonderpreis: 9,80 € für Mitglieder des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge. Der demografische Wandel erfordert neue Formen der Unterstützung und Versorgung von Menschen im (hohen) Alter. Diese Arbeitshilfe stellt Konzepte sozialraumorientierter Unterstützung von Selbstsorge, Selbstorganisation und Vernetzung vor. Methodische Hinweise und Praxisbeispiele erleichtern die Umsetzung.

Armutsbekämpfung in Deutschland. Die Bundesregierung wird noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorlegen, der das Berechnungsverfahren zur Ermittlung der existenzsichernden Lebensunterhaltsleistungen ab 2017 neu festlegt. Das schreibt sie in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Darin hatten sich die Abgeordneten nach der Umsetzung des UN-Nachhaltigkeitsziels 1, der Armutsbekämpfung, erkundigt. Die Bundesregierung schreibt, dass sie derzeit noch keine nationale Definition zu diesem UN-Ziel festgelegt habe und deshalb auch nichts über die Anzahl der in Deutschland davon betroffenen Menschen sagen könne.

Die Bank für Sozialwirtschaft AG prämiert erneut die innovativsten und aufmerksamkeitsstärksten Werbekampagnen zu sozialen Fragestellungen. Bis zum 31. Oktober 2016 läuft die Ausschreibung des 10. Wettbewerbs Sozialkampagne der Bank für Sozialwirtschaft AG. Teilnahmeberechtigt sind Einrichtungen und Organisationen aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft sowie deren Agenturen, die seit dem Jahr 2014 eine Werbekampagne zu einem sozialen Thema realisiert haben. Der Wettbewerb Sozialkampagne ist mit insgesamt 18.000 Euro dotiert (1. Preis: 10.000 Euro, 2. Preis: 5.000 Euro, 3. Preis: 3.000 Euro). Eine unabhängige Jury aus Experten für Werbung und Sozialmarketing bewertet die eingereichten Beiträge nach folgenden Kriterien: Idee / Innovationskraft, Aufmerksamkeitsstärke, Zielsetzung und Umsetzung des Anliegens. Berücksichtigt wird außerdem, ob für die Kampagne Leistungen honorarfrei erbracht wurden (z. B. Freischaltungen). Die Preisverleihung findet am 27. April 2017 im Rahmen des 10. Kongresses der Sozialwirtschaft in Magdeburg statt. Bewerbungen für den 10. Wettbewerb Sozialkampagne können ab sofort online über die Website www.wettbewerb-sozialkampagne.sozialbank.de eingereicht werden. Weitere Infos: Susanne Bauer, Bank für Sozialwirtschaft AG, Wörthstraße 15-17, 50668 Köln, Tel.: 0221/97356-237, E-Mail: s.bauer@sozialbank.de.

Aktionen der YoungCaritas

  • Die YoungCaritas in NRW bereitet derzeit einen Fachtag „Tatendrang - Workshop für junges Engagement“ am 14. November 2016 in Dortmund vor.
  • In der Reihe „Bitte nachmachen“ hat die YoungCaritas Frankfurt ihre Aktion „Papierpilz“ für Euch aufbereitet. Das Projekt kommt bei Schulen sehr gut an. Schaut mal rein:http://www.youngcaritas.de
  • Die bundesweite Solidaritätsaktion von Caritas international „Eine Million Sterne“ ist dieses Jahr am 12. November 2016. Die Spenden kommen u.a. der Betreuung und Begleitung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen und Migranten in Marokko zugute. Weitere Infos unter www.einemillionsterne.de
  • Der europaweite YoungCaritas-Day findet von 23. - 25. September 2016 unter dem Titel „bettertogether“ statt. Postet im Aktionszeitraum ein Foto oder Video, was gemeinsam einfach besser geht unter #bettertogether und setzt so ein Zeichen. Ihr könnt das Ganze auch mit einer Solidaritätsaktion verknüpfen. Weitere Infos und ein Video gibt es hier: http://www.youngcaritas.com

Männerarbeit

Hier gibt es die aktuelle Ausgabe vom Newsletter „MANN Aktuell“ der Arbeitsstelle für Männerseelsorge: http://kath-maennerarbeit.de

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Sozialberatung für Schuldner

Der Deutsche Caritasverband veröffentlicht regelmäßig den „Newsletter Sozialberatung für Schuldner“, aus dem KuNo mit freundlicher Genehmigung einige Beiträge übernimmt. Interessierte Träger und Einrichtungen der verbandlichen Caritas können den Rundbrief über die für den Fachbereich Schuldnerberatung zuständigen Referenten in ihrer Diözese beziehen. Verantwortlich für den Newsletter ist Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit, Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-121, Fax: 0761/200-11-121 Homepage: http://www.caritas.de, http://www.caritas.de, E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Vom 06. bis 10.06.2016 fand die Aktionswoche zum Thema „SCHULDEN MACHEN KRANKheit macht Schulden“ statt. Viele Fachkräfte in ganz Deutschland engagierten sich mit Aktionen, Pressemeldungen und Informationsveranstaltungen. Zahlreiche Medien haben über die Aktionswoche berichtet und so zum Erfolg der Aktionswoche beigetragen. Informationen dazu unter: http://www.aktionswoche-schuldnerberatung.de/

Erstattungsansprüche von Jobcentern häufig falsch berechnet. Eine aktuelle BEEG-Weisung (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz) stellt klar, dass sich der Umfang des Erstattungsanspruches nach den Rechtsvorschriften des vorrangig verpflichteten Leistungsträgers richtet (§ 104 Abs. 3 SGB X). Das bedeutet in Bezug auf das SGB II, dass alle Absetzbeträge des § 11b Abs. 1 SGB II (Versicherungspauschale, KFZ-Versicherung, Riester-, Gewerkschafts- und Sozialverbandsbeiträge und auch titulierte Unterhaltsverpflichtungen ….) von dem Erstattungsbetrag abzuziehen sind.
Harald Thomé schreibt in seinem Newsletter, dass Erstattungsansprüche von Jobcentern in Bezug auf das Einkommen Volljähriger häufig in unrechtmäßiger Höhe, also ohne Bereinigung vorgenommen worden seien. In diesen Fällen bestehe ein rückwirkender Korrekturanspruch. Für diesen gibt es keine Ein-Jahres Frist. Der BGB-Fristlauf beginnt mit Kenntnis der behördlichen Rechtswidrigkeit. In den Fällen müssten die Betroffenen sich an den vorrangig verpflichteten Leistungsträger wenden und ihre Ansprüche gegen diese geltend machen. Die daraus resultierenden Nachzahlbeträge haben im SGB II anrechnungsfrei zu bleiben. Das betreffe Erstattungsansprüche auf ALG I, Elterngeld, Renten, Kindergeld für Volljährige und vieles mehr. Quelle: Thomé-newsletter 21/2016, http://www.harald-thome.de

Die BaFin will den Rechtsanspruch auf ein Basiskonto von Anfang an nachdrücklich durchsetzen. Sie fordert dazu auf, im Falle einer unberechtigten Ablehnung oder verzögerten Bearbeitung des Antrags auf Abschluss eines Basiskontos das Verwaltungsverfahren zu beantragen. Dazu hat Sie ein entsprechendes http://www.bafin.de veröffentlicht. Sonstige Verstöße gegen die Regelungen des Zahlungskontengesetzes (z.B. Vorenthalten bestimmter Leistungsmerkmale, Diskriminierung von Basiskonto-Kunden, Verstoß gegen Koppelungsverbot) sollen mit dem Formular http://www.bafin.de/ gemeldet werden. Berater(innen) sollten Ratsuchende zu persönlichen Beschwerden bei der BaFin anhalten. Die Beratungsstellen sollten zusätzlich alle ZKG-Verstöße beim Finanzmarktwächter melden. Darüber hinaus sammelt die VZ NRW alle in ihrem Zuständigkeitsbereich relevant werdenden Problemfälle bei der ZKG-Umsetzung. Quelle: AK Giro der AG SBV

In der Arbeitshilfe „Der Weg zum Basiskonto“ von Senior-Prof. Dr. Dieter Zimmermann wird der Weg zum Basiskonto – von der Antragstellung bis zur Eröffnung – skizziert. Kreditinstitute müssen das Zahlungskonto binnen zehn Geschäftstagen nach Antragseingang eröffnen, sofern kein Ablehnungsgrund besteht. Wie diese Frist berechnet wird, wird ebenfalls in der Arbeitshilfe erläutert. Quelle und Download der Arbeitshilfe: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de

Bundesfachkonferenz 2016, Teilkonferenz Schuldnerberatung: „Call for topics“
In diesem Jahr findet die Teilkonferenz „Sozialberatung für Schuldner(innen)“ im Rahmen der Bundesfachkonferenz „Besondere Lebenslagen und Armutsfragen“ am 09.11.2016 in Frankfurt am Main statt. Die diözesanen Verantwortlichen für das Arbeitsfeld werden gebeten, Themen zur Bearbeitung in der Teilkonferenz einzureichen. Die Beratungsstellen können über ihre jeweilige diözesane Vertretung gerne auch Themen anmelden.

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2016 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211/233948-0.

Rund ums SGB

Sozialwirtschaft Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmungen – 4/2016 Juli/August Jahrgang 26 bringt unter anderem folgende Beiträge:

  • Ethik: Zwischen Anreiz und Moral
  • Unternehmens-Beteiligungen: Zwischen Betriebswirtschaft und Steuerrecht
  • Fünf Jahre Bildungs- und Teilhabepaket: Kein Grund zu feiern
  • Personal: Führen in Teilzeit
  • Personalentwicklung: Leistungskräfte gewinnen und halten
  • EU-Datenschutzgrundverordnung: Zeit zum Handeln
  • Organisationsentwicklung: Strategische Entscheidungsfähigkeit stärken
  • Sozialinformatik: Geschäftsprozesse managen

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Oranienburger Straße 13-14, 10178 Berlin, Tel.: 030/24089-0, Fax -134, E-Mail: info@wohlfahrt.de, www.bagfw.de, Bestellungen über den Buchhandel oder den Nomos-Verlag.

Wenn ALG II-Bezieher aufgrund einer behördlichen Kostensenkungsaufforderung umziehen müssen, muss das Jobcenter auch für die Bereitstellungskosten eines neuen Telefon- und Internetanschlusses sowie die Kosten eines Nachsendeauftrags bei der Post aufkommen. Das hat das BSG am 10.08.2016 - B 14 AS 58/15 R entschieden. Mehr dazu unter: https://sozialberatung-kiel.de und Terminsbericht unter Nr. 2 http://juris.bundessozialgericht.de. (Quelle Newsletter Harald Thomé)

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 08/2016 folgende Beiträge:
Aktuelles

  • Réza Fazekas: Die geplante Reform des SGB VIII

Empfehlungen und Stellungnahmen

  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf eines Dritten Gesetzes zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III)
  • Empfehlungen des Deutschen Vereins für den Ausbau einer Anerkennungskultur in den Freiwilligendiensten

Abhandlungen

  • Matthias Schulze-Böing: Wie schaffen wir das? Integration als Herausforderung für Städte
  • Michael Stops, Claudia Wenzig: Was bestimmt den Zugang zu Sozialleistungen
  • Thomas Mühlmann: Rechtliche und fachliche Weiterentwicklung der „Heimaufsicht“ in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Alexandra Krause: Soziale Arbeit im Zeichen der Digitalisierung – Teil 1: Kompetenzanforderungen in einem digitalisierten Alltag

Gutachten

  • Gutachten vom 14. Juni 2016 – G6/15 – Ergänzende Hilfen zur Erziehung bei Gewährung von Vollzeitpflege gemäß §§ 27, 33 SGB VIII

Aus der Arbeit des Deutschen Vereins

  • Fachtagung „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell befasst sich in der Ausgabe 4/2016 Juli/August 2016  20. Jahrgang mit:
Abhandlungen

  • § 19 Abs. 6 SGB XII – gut gemeint, aber praktisch wertlos
  • Verhinderungsgründe der Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI)

Rechtsprechung

  • Zustimmungspflichtigkeit aller Entgelterhöhung nach § 9 WBVG (BGH)
  • Verfahren und Maßstäbe für die Ermittlung des Investitionsbetrags im Pflegheim (BSG)

Bestellung einer Schiedsperson durch die Aufsichtsbehörde (SG Dresden)
Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax -27.

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Straffälligenhilfe

Am Montag, dem 5. September 2016 zeit 3sat/die woche um 23.55 Uhr den Beitrag: 37 Grad: Vom Mörder zum Helfer Ein Leben mit Umwegen. Film von Birthe Jessen. Vorsätzlich schießt Henry-Oliver Jakobs auf zwei Menschen, wird zum Mörder. Heute nutzt er seine kriminellen Erfahrungen und arbeitet in der Prävention mit Jugendlichen. Jakobs wächst auf der Reeperbahn auf. Mit 13 Jahren beginnt er zu hehlen, und immer häufiger löst er Konflikte mit Fäusten und Waffen. 1995 wird er erwischt, sitzt wegen Mordes und versuchten Mordes 19 Jahre im Gefängnis. Dort beginnt seine Wandlung. Henry-Oliver Jakobs (heute 46) ist das Kind einer großen Hamburger Kiez-Familie. Mit den Prostituierten und Zuhältern hat er nichts zu tun, aber die Grenze zwischen legal und illegal verschwimmt für ihn früh. Wichtigste Bezugsperson ist sein Opa Harry. Hinter dem Tresen seines „Hafen-Basars“ hält sich der Kleine gerne auf. Hier erlebt er, wie die Familie Probleme regelt: „Das ging in Richtung Selbstjustiz.“ Im August 1995 schießt er im Stadtteil Sankt Pauli auf zwei Kollegen aus Lübeck. Wegen Mordes, versuchten Mordes und schweren Raubs verbringt Jakobs 19 Jahre im Gefängnis Fuhlsbüttel, im Volksmund auch „Santa Fu“ genannt - damals eines der härtesten Gefängnisse Deutschlands. Acht Quadratmeter, Platzangst und harte Betten. Noch im Gefängnis engagiert er sich im Verein „Gefangene helfen Jugendlichen“. Der bringt junge Leute, die auf der Kippe stehen, mit Häftlingen zusammen. In „Santa Fu“ sollen sie sehen, wo sie landen, wenn sie auf die schiefe Bahn geraten. Für Jakobs sind diese Begegnungen Schlüsselmomente. „Mir wurde klar, bei den Jugendlichen kann man noch was verändern. Da will ich mithelfen.“ Seit 2014 ist Jakobs auf Bewährung. Er arbeitet als Anti-Gewalt-Trainer an Schulen und besucht mit gefährdeten oder interessierten Jugendlichen seine alte Wirkungsstätte, das Gefängnis Fuhlsbüttel. Er steht jetzt auf der anderen Seite, als freier Präventions-Helfer. „37° - Vom Mörder zum Helfer“ zeigt, wie es ein Verbrecher schafft, aus der Gewaltspirale auszubrechen. Wir erleben den Prozess seiner inneren Umkehr: vom Mörder zum verantwortungsvollen Menschen und Helfer. Es ist auch ein Film darüber, wie Resozialisierung und Gewaltprävention in unserer Gesellschaft funktionieren könnte.

Sucht/Drogen 

 Jugendliche müssen nach Ansicht der Bundesregierung für einen verantwortungsvollen Umgang mit sogenannten Energydrinks sensibilisiert werden. Um das zu erreichen, sei eine Aufklärungskampagne zu Koffein mit Schwerpunkt auf Energydrinks gestartet worden, heißt es in der Antwort http://dip21.bundestag.de der Regierung auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de  der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Am Donnerstag, den 6. Oktober zeigt 3sat/die woche um 20.15 Uhr: wissen aktuell: Unsere tägliche Droge. „wissen aktuell“ widmet sich den Rauschmitteln unserer Gesellschaft, hinterfragt die politischen Ansätze und Regelungen und zeigt neue Wege im Umgang mit gefährlichen Drogen. Während sich der Missbrauch von Medikamenten und Alltagsdrogen wie Alkohol in der Mitte der Gesellschaft etabliert haben, werden Konsumenten anderer Rauschmittel wie Cannabis und Kokain nach wie vor kriminalisiert: Wissenschaftlich ergibt das keinen Sinn. Mehr als anderthalb Millionen Deutsche sind süchtig nach Beruhigungs- und Schlafmitteln. Auch aufgrund der lockeren Verschreibungspraxis vieler Ärzte sind diese Mittel als "saubere Drogen" in der Apotheke einfach und legal erhältlich. Der gesundheitliche, aber auch der soziale und wirtschaftliche Schaden ist immens - ebenso bei der Alltagsdroge Alkohol; hier sind dem Konsum kaum Grenzen gesetzt. Welche Drogen legal sind und welche nicht, hängt ab vom soziokulturellen Kontext - und die gefährlichsten Drogen sind mitnichten die, gegen die der Gesetzgeber am vehementesten vorgeht. Die vorwiegend repressive Politik wird jedoch zunehmend in Frage gestellt: Der Drogenmarkt soll nicht mehr allein den Kriminellen überlassen werden, denn illegale Rauschmittel sind erhältlich wie eh und je, und der Kampf gegen sie kostet Jahr für Jahr viele Menschenleben. "wissen aktuell" zeigt unter anderem, wie riskant „Legal Highs“ sind, warum Cannabis vor allem für Jugendliche gefährlich ist und welchen medizinischen Nutzen LSD hat.

Die Fachverbände in der medizinischen Rehabilitation Suchtkranker (Der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss); Caritas Suchthilfe e.V. (CaSu), Bundesverband der Suchthilfeeinrichtungen im DCV; der Gesamtverband für Suchthilfe e.V. (GVS), Fachverband der Diakonie Deutschland; der Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. (fdr+)  und der Fachverband Sucht e.V. (FVS)) haben als Ergebnis des Workshops Drogentherapie am 18. Mai 2015 vereinbart, Behandlungsangebote für Substituierte besser erkennbar zu machen. Zu diesem Zweck wurde unter Federführung des „buss“ eine Substitutionslandkarte entwickelt, in der entsprechende Hilfen leichter zu finden sind. http://fdr-online.info

„Rauchfrei unterwegs“ so lautet der Slogan der bundesweiten, gemeinsamen Aktion der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), des Deutschen Krebsforschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft (DKFZ), der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ), des ACE Auto Clubs Europa, des Deutschen Kinderhilfswerks, des Bundeselternrates und vieler weiterer Kooperationspartner. Ziel der Kampagne ist es, Kinder und Jugendliche vor den Folgen des Passivrauchens im Auto zu schützen und Eltern für das Thema zu sensibilisieren. Weitere Infos: www.rauchfrei-unterwegs.de und www.drogenbeauftragte.de

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Verschiedenes

„Die Hoffnung lässt, uns nicht zugrunde gehen“ lautet der Titel einer neuen Broschüre der Arbeitsgemeinschaft Hospizbewegung im Erzbistum Paderborn. In selbst erlebten Geschichten berichten Ehrenamtliche und Hauptberufliche in der Sterbebegleitung von hoffnungsvollen Erlebnissen. Die Broschüre kann unter www.caritas-paderborn.de kostenlos heruntergeladen werden.

In der Wochenschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ /66. Jahrgang 30-32/2016 /25. Juli 2016 sind folgende Beiträge zum Thema „Pressefreiheit“ veröffentlicht:

  • Stefan Niggemeier: Nicht nur die Welt auch sich selbst erklären. Zur Rolle des Journalismus heute
  • Horst Pöttker: Pressefreiheit in Deutschland, nutzen, Grenzen, Gefährdungen
  • Marlis Prinzing: Pressefreiheit in Europa. – Eine Bestandsaufnahme
  • Uwe Krüger: Medien in Mainstream – Problem oder Notwendigkeit?
  • Julia Cagé: Medien, Macht, Demokratie. – Wettbewerb und Konzentration auf dem Medienmarkt
  • Susanne Fengler: Twitter statt Presserat? – Medienselbstkontrolle im internationalen Vergleich
  • John David Seidler: „Lügenpresse!“ Medien als Gegenstand von Verschwörungstheorien

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung

Am Mittwoch, den 12. Oktober zeigt 3sat/die woche um 11.30 Uhr den Beitrag „Arm und abgeschrieben - Wer hilft aus der Krise?“ Film von Clara Walther und Alessandro Nasini. Wohlstand für alle? Inzwischen ist jeder vierte Bundesbürger von Armut betroffen. Ist Deutschland auf dem Weg zum "Almosen- und Suppenküchenstaat"? Im größten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, verdienen acht Prozent der Menschen trotz fester Arbeit so wenig, dass sie davon nicht leben können. Den neuen "Wohlfahrtsmarkt" haben vor allem die Kirchen für sich entdeckt, der Staat zieht sich zurück. Kirchliche Lebensmitteltafeln boomen, weil die staatlichen Hilfen zum Leben nicht ausreichen. Mit ihrem Engagement erschaffen sich die Kirchen ein neues Betätigungsfeld: Während die Kirchenbänke weiter leer bleiben, drängen sich die Menschen in kirchliche Kleiderkammern und Lebensmittelausgaben. Der Kölner Pfarrer Franz Meurer will damit gegen die Armut kämpfen. Der Soziologe Stefan Selke hält dagegen: Mit dem neuen "Wohlfahrtsmarkt" zementieren die Kirchen die Armut. Er sei eine Form der "Abspeisung", anstatt Politik und Regierung in die Pflicht zu nehmen. Die Kirchen wehren sich gegen den Vorwurf. Schließlich bekämpfen sie Armut auch auf anderen Wegen: Der Sozialdienst katholischer Männer und Frauen in Bochum-Wattenscheid hilft durch Beratung, Langzeitarbeitslose zurück in Arbeitsverhältnisse zu führen. Aus Teilen der neuen Regierung kommt Applaus: Ein "schlanker Sozialstaat" könne schließlich nur funktionieren, wenn neue Wege der Fürsorge erschlossen werden: Mehr Eigeninitiative, mehr Engagement von Privatleuten und starke karitative Einrichtungen wie sie die Kirchen bieten. Lässt sich der Sozialstaat tatsächlich so retten? Vor allem aber: reicht das?

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Wohnraum/Wohnungslose 

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Personalien

  • Henric Peeters, 50, seit zwölf Jahren Geschäftsführer des Caritasverbandes Moers-Xanten, wird ab Januar 2017 die Aufgabe des hauptamtlichen Vorstandsvorsitzenden im Caritasverband Düsseldorf übernehmen.

Ehrungen

  • Am 26. August wurde mit der Urkunde, bzw. Urkunde und Nadel des Verbandes Berhard Pacho aus Bocholt geehrt Bernhard Pacho war Geschäftsführer vom SKM Bocholt und wird Ende August 2016 in den Ruhestand treten. Er wurde 1994 als Sozialarbeiter im Rahmen eines Modellprojekts „Familienorientiertete Arbeit mit Kinder und Jugendliche suchtabhängiger Eltern eingestellt. Seit 2005 war er Geschäftsführer beim SKM Bocholt
  • Am 27. Juni wurde vom SKM Speyer mit der Urkunde und Nadel des Verbandes geehrt: Liliane Neuer. Sie gehört zu den Gründungsversammlungsmitgliedern des SKFM. Der Verein wurde am 21.07.1992 gegründet und Liliane Neuer wurde in der konstituierenden Vorstandssitzung zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Seit 01.07.1996 trägt Neuer als Vorsitzende die Verantwortung für die Geschicke des Vereins. Darüber hinaus engagierte sich Neuer bei Vertreterversammlungen auf Bundesebene und beteiligte sich auch in einer Arbeitsgruppe am Leitbildprozess des Bundesverbandes. Dieses Engagement zeigt sie auch durchgängig auf der Diözesanebene.
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Verbandsinterne Informationen der VKD

Personalien

  • Am Samstag, 16.Juli verstarb aus der Vinzenz-Konferenz St. Antonius, Rheine, Gerhard Albrecht nach schwerer geduldig und zufrieden ertragener Krankheit im Alter von 84 Jahren. Er war seit 1.12.1987 Konferenzmitglied und früher im Krankenhausbesuchsdienst aktiv. Obwohl er später außerhalb wohnte, nahm er noch regelmäßig an den Konferenzen teil. Dabei brachte er auch seine Erfahrungen von seinen Kontakten zu anderen Konferenzen ein, die er auf seinen Reisen kennengelernt hatte.

Anlässlich des Liborifestes wurden die Vinzenz-Konferenzen im Erzbistum Paderborn am 27. Juli als „Fairer Verband“ ausgezeichnet. Zu den konkreten Verbesserungen auf dem Weg zum „Fairen Verband“ gehörten neben dem schon seit drei Jahren praktizierten Ausschank fair gehandelten Kaffees und der Abhaltung von Telefonkonferenzen, die Autofahrten überflüssig machen, unter anderem der Einsatz von schadstofffreiem und fair gehandelten Kinderspielzeug sowie Aktionsgewinnen, die die Vinzenz-Konferenzen auf Libori im Caritas-Treff verteilen. Das Projekt „Faire Gemeinde“ ehrt Gemeinden oder Pastoralverbünde, Verbände, Einrichtungen, Institutionen und Gruppierungen, die sich durch konkretes Handeln und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit für mehr Nachhaltigkeit und internationale Gerechtigkeit in der Kirche engagieren. Projektträger sind das Diözesankomitee im Erzbistum Paderborn, der Diözesanverband Paderborn des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Referat Weltmission, Entwicklung und Frieden im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. Der Schwerpunkt des Projektes ist vor allem die Umsetzung zweier Verbesserungsprojekte aus den Bereichen „Lebensmittel“, „Materialbeschaffung“, „Energie & Mobilität“ oder „Finanzen

Den Durchblick behalten: Vom 12.-18. Dezember 2016 bundesweite Aktionswoche für mehr Durchblick. Im Verlauf des Lebens, wenn die Sehschärfe nachlässt, spielt es dann schon eine Rolle, ob jemand zu den Armen oder Reichen zählt. Das Gesetz regelt, dass Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Anspruch auf die Versorgung mit Sehhilfen haben. Ansonsten gewährt die Krankenkasse Zuschüsse zu den Gläsern nur für Menschen, die trotz Brille nur etwa 20 % sehen.Alle anderen müssen unabhängig von ihrer Einkommenssituation ihre Brille allein bezahlen. Das ist bedauerlich, aber machbar, wenn man über ein gutes Einkommen verfügt. Das ist eine Belastung, wenn man über ein weniger gutes Einkommen verfügt. Das ist eine Hürde, die Menschen nur schwer nehmen können, wenn sie ohne Einkommen sind oder nur über ein geringes Einkommen verfügen. Nur noch einmal zur Klarstellung: Auch Bezieher von Arbeitslosengeld II müssen die Kosten für eine Brille selbst stemmen. Sie sollen den erforderlichen Betrag für eine Brille ansparen. Allenfalls kommt für Sozialhilfeempfänger eine Darlehnsgewährung in Betracht, wenn sie die Aufwendungen für Brillengläser und ein Brillengestell nicht aus ihrem Regelsatz aufbringen können. Natürlich hängt es von der Art des Sehfehlers und seiner Schwere ab, welche Brille für den/die Einzelne/n in Frage kommt, was sich dann auch in den Kosten niederschlagen wird. Auch Zusatzausstattung, die sich empfiehlt, hat ihren Preis: Kunststoffgläser statt dicker und schwerer Mineralgläser etwa oder in unterschiedlichen Graden entspiegelte Brillen, die für Menschen wertvoll sind, die z.B. in der Dämmerung und Nachts auf den Stra-ßen unterwegs sind. Das Präsium der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, für alle Vinzenz-Konferenzen ein Paket zusammen zu stellen, in dem Sie nötige Unterlagen zur Aktionwoche erhalten. Machen Sie mit bei dieser Aktion. Nutzen Sie Aktionen vor Ort oder Veranstaltungen in Ihrer Kirchengemeinde. Wenn Sie Hilfe brauchen, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Erste Informationen auf der Intrenetseite des Bundesverbandes www.vinzenz-gemeinschaft.de und unter www.dendurchblickbehalten.de.

Die neuen Internetseiten der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V. wurden freigeschaltet. Sie finden sie unter: www.vinzenz-gemeinschaft.de. Alle Konferenzen, deren Daten noch nicht eingepflegt sind, werden gebeten, dem Generalsekretariat die notwendigen Angaben zu den gewünschten Inhalten mitzuteilen.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

KuNo 10/2016                                    Ende Oktober 2016

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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