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2016-01

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand: 25.01.2016

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Am Dienstag, den 05.04.2016 lädt der SKM Bundesverband in Kooperation mit dem SKM Neuss und der SKM Stiftung zum 2. Neusser Jungen- und Männertag ein. Der Fachtag steht unter dem Titel des Hauptreferates von Markus Theunert: Männerleben zwischen Macht und Ohnmacht – das kleine 1x1 progressiver Männerpolitik. Der Fachtag zeigt die Chancen und Hindernisse auf, die Beratungsangebote für Jungen und Männer bieten. Er veranschaulicht wie die Kooperation mit Einrichtungen für Frauen gelingen kann und welche Wirkungen Netzwerke in der Jungen- und Männerberatung entfalten können. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.skmev.de

Neue Regelungen ab Januar 2016. Mehr Wohngeld, mehr Hartz IV, stabiler Rentenbeitrag. Krankenhäuser können mehr Pflegepersonal einstellen. Für Aufsichtsratsposten gilt eine Frauenquote von 30 Prozent. Diese und viele andere Neuregelungen gelten ab Januar. http://www.bundesregierung.de.

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Arbeitsmarkt

Eine Übersicht über die wesentlichen Änderungen und Neuregelungen, die zum 1. Januar bzw. zum Jahresbeginn 2016 im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wirksam werden, findet sich unter: http://www.bmas.de.

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Asyl/Migration

Interkultureller Antirassismus-Kalender 2016. Der Taschenkalender im DIN A 6-Format besteht aus einem Kalendarium, Indices mit Listen zu Menschenrechts- und Antirassismus-Organisationen und vielen zusätzlichen Seiten mit Informationen, Aufklärung u.ä., die speziell eine jugendliche Zielgruppe ansprechen. Der Interkulturelle Antirassismuskalender ist also deutlich mehr, als nur ein „Kalender“, sondern auch ein informatives Lesebuch zu allen aktuellen Themen in der Antirassismusarbeit. Aus aktuellem Anlass wurde ein Schwerpunkt 2016 auf die Themen „Heimat – Flucht – Vertreibung“ gelegt. Viele Jugendliche kennen Klassenkameradinnen und -kameraden, die akut von einer Abschiebung bedroht sind oder bereits abgeschoben wurden, erleben die Themen Flucht und Vertreibung also auf einer sehr persönlichen Ebene mit. Andere wiederum haben sich möglicherweise noch nicht näher mit diesen Themen befasst und wüssten gern mehr über Aspekte wie „Was ist eigentlich ein ‚echter‘ Flüchtling?“, „Kommen wirklich alle nach Deutschland?“ oder: „Wie kann ich helfen?“ Auch im aktuellen Kalender 2016 haben engagierte Menschen aus ganz Deutschland eigene Textbeiträge beigesteuert. Außerdem ist auch der Karikaturist JARI wieder mit dabei. Neu hinzukommen ist die Streetart-Künstlerin Barbara., die mit ihren Klebeaktionen inzwischen bundesweit bekannt ist, und die einige ihrer Fotos zur Verfügung gestellt hat. Herausgeber: ABA Fachverband, Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Dortmund. Unsere letzten Exemplare des Kalenders sind nun zum Stückpreis von 2,- € (zzgl. Porto) zu beziehen: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

Flüchtlinge:

  • Wir helfen Menschen in Not. Zur Themenseite: Flucht und Asyl der Bundesregierung: http://www.bundesregierung.de.
  • Thema kompakt: Wie ich mich für Flüchtlinge engagieren kann. Viele Menschen in Deutschland engagieren sich für Flüchtlinge. Wo und wie Sie helfen können, welches Engagement zu Ihnen passt und worauf Sie achten müssen, skizziert diese Übersicht: http://www.diakonie.de.
  • Ab Mitte 2016 sollen Flüchtlinge einen bundesweit gültigen Ausweis mit einer Identifikationsnummer erhalten. Darüber können über ein neues Datensystem des Ausländerzentralregisters Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Staatsangehörigkeit, Religionszugehörigkeit (freiwillige Angabe), Gesundheitstests oder Impfungen sowie berufliche Abschlüsse erfasst werden. Ohne dieses Dokument können dann weder Hilfsleistungen beantragt noch ein Asylantrag gestellt werden. Ziel dieses bundeseinheitlichen Ausweises soll sein, Flüchtlinge schneller und nur einmal zu registrieren.
  • Gesellschaftliche Werte an Flüchtlinge vermitteln / Caritas fordert „einen langen Atem“ bei der Integration / Flüchtlingshilfe ist wie ein Marathon. Mehr Anstrengungen bei der Vermittlung von gesellschaftlichen Werten und Umgangsregeln an Flüchtlinge fordern die Integrationsexperten Marie-Luise Tigges und Heribert Krane vom Diözesan-Caritasverband Paderborn. Viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und religiösen Strömungen hätten andere Werte, was die Rollen von Frauen und Mädchen oder sexuelle Identitäten angehe, schreiben sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Caritas in NRW (1/2016). Viele hätten keine Erfahrungen mit einer Zivilgesellschaft westlicher Prägung. „Wir müssen von Anfang an zumuten und einüben, dass Einheimische und Flüchtlinge miteinander klarkommen“, unterstreichen die beiden Autoren. Dazu werde in der Sozialarbeit, in Kitas und Schulen sowie bei berufsvorbereitenden Maßnahmen mehr qualifiziertes Personal benötigt. „Wir brauchen einen langen Atem, es bedarf vieler Anstrengungen“, schreiben die Experten. Die Caritas in NRW rechnet damit, dass auch in den kommenden Jahren viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden. Dafür müsse man Vorsorge treffen, schreibt der Münsteraner Diözesan-Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. „Wir haben uns auf einen Marathonlauf begeben und dürfen nicht den Fehler machen, die Strecke im Sprinttempo anzugehen“, betont Kessmann. Konkret bedeute dies, „aktuell Überforderungen zu vermeiden und nachhaltige, stabile Strukturen der Unterstützung und Hilfe aufzubauen“. Kessmann stellt sich auf Unvorhergesehenes ein: „Nicht alles lässt sich planen.“ Man könne und dürfe nicht von der Politik erwarten, dass sie bereits heute Lösungen für all die Probleme hat, die sich morgen oder übermorgen stellen werden. Wie in anderen Politikfeldern auch, werde „sich die Flüchtlingspolitik nur Stück für Stück den ‚richtigen‘ Lösungen annähern können“, betont der Diözesan-Caritasdirektor. „Wenn wir keine Parallelgesellschaft mit all ihren Verwerfungen und Gefährdungen sozialen Friedens wollen, dann sollten wir eher heute als morgen alles unternehmen, um diejenigen Flüchtlinge, die bei uns bleiben, in unsere Gesellschaft hineinzunehmen“, fordert er. Caritas in NRW ist die gemeinsame Zeitschrift der Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn mit Sitz in Düsseldorf. Die 52-seitige Zeitschrift kann kostenlos angefordert werden: vertrieb@caritas-nrw.de. Pressemeldung des DICV Paderborn von 08.01.2016
  • Für die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb bleibt das Thema Flucht und Asyl auch 2016 ein Schwerpunkt ihrer Arbeit. Im kommenden Jahr können in diesem Themenfeld mindestens 20 Modellprojekte mit Summen zwischen 20.000 und 50.000 Euro finanziell durch die bpb gefördert werden. Mit den geförderten Maßnahmen soll die intensivere Aufarbeitung und Auseinandersetzung mit den komplexen Themen für unterschiedliche Zielgruppen ermöglicht werden. Förderfähig sind zum Beispiel Fortbildungen und Qualifizierungsangebote für Multiplikatoren wie Lehrkräfte, Bildungsträger, ehrenamtlich Engagierte sowie lokale Akteure, aber auch Diskussionsveranstaltungen und politische Bildungsangebote für Geflüchtete. Die eingereichten Projekte müssen für mindestens sechs Monate im Zeitraum 1. März 2016 bis 31. Dezember 2016 durchgeführt werden und sollten eine langfristige Wirkung anstreben. Zudem sind messbare Projektziele zu benennen. Anträge können gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Deutschland stellen, natürliche Personen sind nicht antragsberechtigt. An der Förderung interessierte Organisationen müssen ihre Bewerbung mit dem auf der bpb-Website zur Verfügung gestellten Antragsformular bis zum 31. Januar 2016 per Post bei der bpb einreichen. Für die Einhaltung der Frist ist der Zeitpunkt des Posteingangs entscheidend. Per E-Mail eingereichte Anträge werden nicht berücksichtigt. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch einen Projektbeirat. Die Bewilligung wird bis zum 20. Februar 2016 mitgeteilt. Ausführliche Informationen und das Antragsformular finden Sie unter: www.bpb.de Kontakt für inhaltliche Rückfragen: Bundeszentrale für politische Bildung, Anya Mittnacht, Leiterin Fachbereich Förderung, E-Mail: anya.mittnacht@bpb.bund.de.
  • Das Jahr 2015: Flucht und Flüchtlinge im Fokus – ein Rückblick. Die Zuwanderung von Asylsuchenden stand im Jahr 2015 in zahlreichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Mittelpunkt der medialen und politischen Aufmerksamkeit. In Deutschland führte der starke Anstieg der Asylbewerberzahlen zu einer Verwaltungs- und Infrastrukturkrise, die allgemein als "Flüchtlingskrise" bezeichnet wird. Über einige Hintergründe dieser Entwicklung, die damit verbundenen Herausforderungen sowie die Suche nach Lösungsansätzen berichtet dieser Beitrag. http://www.bpb.de.
  • Am 23. Februar 2016 um 00.00 Uhr zeigt 3sat/die woche in der Reihe 37 Grad Ohne Eltern im fremden Land Jugendliche auf der Flucht, einen Film von Ulrike Schenk. Weit weg von den Eltern zu sein, allein im fremden Land, ist für die meisten Kinder und Jugendlichen schwer vorstellbar. Für viele junge Flüchtlinge ist dies Realität. Samir aus Afghanistan, Abdifatah aus Somalia und Yeshi, ein Waisenmädchen aus Tibet, sind ohne ihre Familien in Deutschland. Sie sind sogenannte minderjährige unbegleitete Flüchtlinge, die vor Terror und Gewalt in ihrer Heimat fliehen mussten. Nach Schätzungen des zuständigen Bundesfachverbands sollen 2015 schon über 30.000 Kinder ohne Eltern nach Deutschland gekommen sein. Die meisten von ihnen werden nach der ersten "Inobhutnahme" durch die Jugendämter in betreuten Wohngemeinschaften in der Jugendhilfe untergebracht. „37 Grad“ begleitet die Jugendlichen über einen Zeitraum von vier Monaten, dokumentiert ihr Leben im für sie so fremden Land, zeigt ihre Sorgen - und ihre Hoffnungen auf eine bessere Zukunft. Wie wird ihr langwieriges und kräftezehrendes Asylverfahren ausgehen?
  • Flucht und Asyl 2015. Woher und warum fliehen Menschen? Welche Arten des Schutzes gibt es für sie in Deutschland? Wer darf bleiben, wer muss wieder gehen? Und wie verändert sich Deutschland durch diejenigen, die bleiben? Diesen und weiteren Fragen gehen die kurzen Lexikonartikel mit Zahlen und Fakten auf den Grund. http://www.bpb.de.

Literaturhinweise zum Thema:

  • Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit. 04 / 2015 - Grenzen überwinden: Perspektiven für die Integration Geflüchteter. ISBN 978-3-7841-2849-8, 1. Auflage, Oktober 2015, Kartoniert/Broschiert, 96 Seiten 14,50 €. Es sind die Träger und Erbringer sozialer Arbeit, die die Versorgung und Unterbringung geflüchteter Menschen sicherstellen, aber auch ihre gesellschaftliche Integration befördern müssen. Dieses Heft befasst sich mit den Problemen und Perspektiven vor Ort: Nach einer Erläuterung der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen werden verschiedene Handlungsfelder anhand konkreter Projekte vorgestellt. Die Beiträge geben fundiertes Hintergrundwissen zur aktuellen Situation und nützliche Informationen und Anregungen für Akteure in Kommunen und freier Wohlfahrtspflege.
  • Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (Hrsg.): Flüchtlingsrecht. Textausgaben zum Sozialrecht - Band 11. ISBN 978-3-7841-2783-5, 1. Auflage, Januar 2016, Kartoniert/Broschiert, 350 Seiten, ca. 12,90 €. Noch nicht erschienen, erscheint voraussichtlich Januar 2016. Die Textausgabe enthält die Rechtsgrundlagen für die Einreise und den Aufenthalt ausländischer Flüchtlinge in Deutschland. Neben dem Asyl- und Aufenthaltsrecht werden auch Auszüge aus dem Grundgesetz und aus einzelnen Sozialgesetzbüchern auf aktuellem Stand dokumentiert. Mit einer systematischen Einführung in das Recht.
  • Deutscher Caritasverband (Hrsg.) , Referat Migration und Integration (Hrsg.): Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland. Rechtliche Vorgaben und deren Umsetzung. ISBN 978-3-7841-2850-4. 2. Auflage, Februar 2016, Kartoniert/Broschiert, 260 Seiten, ca. 22,00 €, Noch nicht erschienen, erscheint voraussichtlich Februar 2016. Unbegleitete Minderjährige sind unter 18-Jährige, die ohne ihre Eltern oder Erziehungsberechtigten außerhalb ihres Herkunftslandes Schutz vor Verfolgung suchen. Das vorliegende Arbeitsbuch stellt die rechtliche Situation dieser Kinder und Jugendlichen auf aktuellem Stand dar.

Rechtliche Betreuung

Grundlagenseminar Rechtliche Betreuung im Betreuungsverein. Das Grundlagenseminar für neue berufliche Mitarbeitende in den Betreuungsvereinen der verbandlichen Caritas findet vom 7.-9. Juni 2016 in Frankfurt statt. Die Ausschreibung finden Sie unter http://kath-betreuungsvereine.de.

Fachtag „Wir sind da nn mal weg?! - Auseinandersetzung mit dem möglichen Ende eines Betreuungsvereins“ für Leitungsverantwortliche in den Vereinen der verbandlichen Caritas am 10. Mai 2016 in Bonn. Niemand möchte das. Wir kämpfen weiter für eine Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen für Betreuungsvereine. Einige Vereine haben leider schon jetzt aufgeben müssen. Mit dem Fachtag möchten wir vorsorgen und uns dem Szenario einer Schließung stellen. Was passiert bei einer Schließung? Was ist zu beachten? Welche psycho-soziale Dynamik entfaltet sich in der Organisation? Ausschreibung unter: www.kath-betreuungsvereine.de und www.skmev.de.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Tausende Menschen engagieren sich tagtäglich in Deutschland für Flüchtlinge, viele davon ehrenamtlich. Um dieses Engagement zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein Sonderprogramm im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) mit bis zu 10.000 neuen Stellen gestartet. Gestartet am 1. Dezember 2015 steht der Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug sowohl einheimischen Freiwilligen als auch Asylberechtigten und Asylbewerbern mit guter Bleibeperspektive offen. Flüchtlinge haben zudem die Möglichkeit, einen BFD auch in den regulären Bereichen abzuleisten - zum Beispiel in einem Seniorenheim oder Sportverein. Seit dem Start des Sonderprogramms haben 893 Freiwillige Vereinbarungen über einen BFD mit Flüchtlingsbezug unterschrieben - darunter sind 143 Asylberechtigte und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive. Die meisten stammen aus Syrien, Iran, Afghanistan und Irak. Insgesamt stellt der Bund im Rahmen eines Sonderprogramms des BFD künftig neben den schon bestehenden 35.000 BFD-Plätzen des Regelformats bis zu 10.000 neue Bundesfreiwilligendienstplätze mit Flüchtlingsbezug zur Verfügung. Das Sonderprogramm „BFD mit Flüchtlingsbezug“ ist durch eine Änderung des Bundesfreiwilligendienstgesetzes (§ 18 BFDG) ermöglicht worden und bis zum 31. Dezember 2018 befristet. Vorbehaltlich der Wirksamkeit der Haushaltsgesetze der entsprechenden Haushaltsjahre stehen dafür im Bundeshaushalt ab 2016 jährlich zusätzlich 50 Millionen Euro bereit. Die Plätze werden jeweils zur Hälfte von der Zentralstelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) und den verbandlichen Zentralstellen vergeben und verwaltet. Das BAFzA-Kontingent von 5.000 BFD-Vereinbarungen mit Flüchtlingsbezug wird nach dem „Königsteiner Schlüssel“ auf die verschiedenen Bundesländer verteilt. Daran sollen sich auch die verbandlichen Zentralstellen bei der regionalen Unterverteilung ihrer Plätze orientieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bundesfreiwilligendienst.de.

„Menschen stärken Menschen“ - Paten, Gastfamilien und Vormünder für eine gelungene Integration. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat am 19. Januar das neue Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ in Berlin vorgestellt. Ziel des Programms ist, Patenschaften zwischen geflüchteten Menschen und hier lebenden Menschen zu fördern und zu unterstützen. Für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sollen über die Patenschaften hinaus Gastfamilien und Vormundschaften gewonnen werden. Mit Blick auf das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer soll das Programm dazu beitragen die Rahmenbedingungen für die Helfer zu verbessern und die oft spontane Hilfsbereitschaft in ein möglichst dauerhaftes Engagement zu übertragen. Ein Wegweiser-Telefon informiert über die Möglichkeiten im Bereich Patenschaft, Gastfamilie und Vormundschaft. Die Leitung wurde beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben freigeschaltet. Das Wegweiser-Telefon ist unter der Nr. 0800/200-5070 von Montag bis Freitag in der Zeit von 07:30 bis 16:00 Uhr erreichbar. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) möchte mit dem Programm rund 25.000 neue Patenschafts-Tandems in diesem Jahr initiieren. Gefördert werden überwiegend Programmträger, die die Engagement-Infrastruktur auf lokaler Ebene durch finanzielle Mittel oder Expertise unterstützen. Programmträger sind unter anderem die freien Wohlfahrtsverbände, muslimische Verbände, Migrantenorganisationen, der Stiftungssektor und Freiwilligenagenturen. Insgesamt stehen für das Programm Mittel in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung. Der weitaus größte Teil des Geldes kommt dem Aufbau, der Qualifizierung und der Begleitung der Paten-Tandems zu gute. Weitere Infos: http://www.menschen-staerken-menschen.de.

Öffentlichkeitsarbeit gehört für viele zivilgesellschaftlicher Initiativen zum Alltag. Das Schreiben von Texten ist dabei keine Zauberei, sondern ein Handwerk, das sich lernen lässt. Eine Arbeitshilfe der Stiftung Mitarbeit zeigt, wie Initiativen und Vereine besser schreiben und mehr bewirken können. Ob Pressemeldung oder Projektantrag: jeden Tag präsentieren Vereine, Verbände und Initiativen ihre Arbeit in unzähligen Berichten der (Fach)-Öffentlichkeit. Doch nur den wenigsten Menschen fließen diese Texte einfach und mühelos aus der Feder. Je formeller und wichtiger der Anlass, desto schwerer kann es sein, das Wesentliche im richtigen Ton zu Papier zu bringen. Aber wie können NGOs ihre Arbeit auch in sachlichen Texten überzeugen und ansprechend darstellen? Was gehört in welchen Text hinein? Wie viel Fachsprache verträgt er? Was macht auch Kompliziertes leicht verständlich, ohne banal zu klingen? Und wie formulieren wir klar und gut, was wir täglich alles leisten? An diesen Fragen setzt die praxisnahe Arbeitshilfe an. Die Autorin Dorle Weyers vermittelt darin Leitlinien für gute Texte im Non-Profit-Alltag. Sie zeigt wie Vereine und Initiativen mit Bordmitteln und ohne Hilfe einer PR-Agentur ihre Arbeit mit klaren Worten informativ darstellen können. Sie stellt verschiedene Textsorten vor und zeigt auch, welche „Textkiller“ jeden Text garantiert unleserlich machen. Doris Weyers: Klare Worte für Verein & Co. Besser schreiben, mehr bewirken. Arbeitshilfen für Selbsthilfe- und Bürgerinitiativen Nr. 34, Verlag Stiftung Mitarbeit, Bonn 2009 (2. Auflage), 96 S., 8,00 Euro, ISBN 978-3-928053-90-7, zu beziehen über den Buchhandel oder www.mitarbeit.de.

Familie 

Familienreport 2014. Neue Trends in den Familien erfordern Familienpolitik auf der Höhe der Zeit. Familie und Kinder stehen hoch im Kurs und sie leisten einen wichtigen Beitrag für den Wohlstand und das Wohlbefinden in Deutschland. Familienleben ist dabei im Wandel begriffen. Familien werden heute vielfältig gelebt und diese bunte Vielfalt von Lebensformen findet zunehmende Akzeptanz. Darüber hinaus gibt es einen deutlichen Trend: Mütter sind heute häufiger erwerbstätig und immer mehr Väter nehmen Elternzeit. Auch die Werte von Eltern und jungen Menschen entwickeln sich weiter: Die Mehrzahl der Paare wünscht sich eine partnerschaftliche Aufgabenteilung in Familie und Beruf. All das sind zentrale Ergebnisse des Familienreports. Der Familienreport 2014 informiert über die aktuellen Entwicklungen von Familien in unserem Land und stellt die Vorhaben, Maßnahmen und Programme der Familienpolitik der Bundesregierung dar. Neueste Zahlen und Daten zu den Familienformen, familiären Werten, Kinderwünschen, Geburten, Eheschließungen und Ehescheidungen belegen die vielfältigen Aspekte von Familienleben in unserem Land. Er enthält eine umfassende Darstellung von Leistungen, Wirkungen und Trends rund um Familie und Familienpolitik. Er wird regelmäßig vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgegeben. Der Familienreport 2014 kann im Internet unter http://www.bmfsfj.de abgerufen werden.

Am Mittwoch, den 24. Februar 2016 zeigt 3sat/die woche um 12.00 den Beitrag Zuhause sterben Film von Renate Werner (Erstsendung 27.1.2013) "Zuhause" wollen die meisten Menschen sterben. In Würde. Ohne Schmerzen. Gut versorgt und nicht allein. Seit 2007 haben sterbenskranke Menschen darauf sogar gesetzlichen Anspruch. Nach dem Recht auf eine „spezialisierte ambulante Palliativversorgung“ (SAPV) soll ein Team qualifizierter Ärzte und Pfleger den Sterbenden ganz unbürokratisch rund um die Uhr in dessen eigenen vier Wänden betreuen, pflegen und seine Schmerzen lindern. So das Gesetz. In Zeiten der Hochleistungsmedizin sollte der Tod wieder menschlicher und das Sterben zurück in die Familien geholt werden. Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes sterben aber nach wie vor vier von fünf Menschen in Krankenhäusern oder Hospizen - und nicht zu Hause. So wie die schwer krebskranke Mutter von Mark Castens in Bremen. In ihren letzten Lebenswochen wurde sie immer wieder vom Krankenhaus nach Hause und wieder zurück verlegt. Es gab keine ausreichende ambulante Palliativversorgung zu Hause, es fehlte an Ärzten und Pflegern. "Es kann nicht sein, dass im Grundgesetz steht, die Würde des Menschen sei das höchste Gut. Aber Menschen, die sterben, kriegen nicht mal ihr gesetzliches Recht durch, zu Hause sterben zu dürfen!", entrüstet sich der verzweifelte Sohn. Woran scheitert die Umsetzung des Gesetzes? Wer ist in der Pflicht? Der Gesetzgeber, die Ärzte, die Pfleger, die Krankenhäuser, die Krankenkassen? Die Dokumentation sucht Antworten auf die Frage, warum es in Deutschland so schwer ist, zu Hause sterben zu können.

Für Familien zentrale Leistungen werden erhöht. Grundlage ist das Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags.

  • Das Kindergeld wird zum 1. Januar 2016 erhöht: für das erste und zweite Kind von monatlich 188 auf 190 Euro, für das dritte Kind von monatlich 194 auf 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind von monatlich 219 auf 221 Euro.
  • Der Kinderfreibetrag wird zum 1. Januar von 4512 auf 4608 Euro angehoben. Hinzu kommt der Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs-, Ausbildungsbedarf in Höhe von 2640 Euro.
  • Der Kinderzuschlag kann von Eltern beantragt werden, die mit ihrem Einkommen zwar den eigenen Bedarf decken können, nicht aber den ihrer Kinder. Er wird zum 1. Juli 2016 um 20 Euro erhöht und beträgt dann monatlich bis zu 160 Euro je Kind.
  • Der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wurde bereits rückwirkend zum 1. Januar 2015 von 1308 Euro auf 1908 Euro angehoben, bei mehreren Kindern wurde der Entlastungsbetrag ab dem 2. Kind zusätzlich um 240 Euro pro Kind erhöht.
  • Unterhaltsvorschuss erhalten Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, die bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und keinen Unterhalt vom anderen Elternteil erhalten. Ab dem 1. Januar 2016 ergeben sich folgende Unterhaltsvorschussbeträge: für Kinder bis unter 6 Jahren bis zu 145 Euro monatlich (2015: 144 Euro) und für Kinder von 6 bis unter 12 Jahren bis zu 194 Euro monatlich (2015: 192 Euro).

Die neue Ausgabe des Magazins des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „ImFokus“ mit dem Schwerpunktthema  „Familienpolitik“ ist erschienen. Zum Magazin http://www.bmfsfj.de.

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Fortbildung/Tagungen

 Die Stiftung Mitarbeit veranstaltet vom 8. bis 9. April 2016 in Mülheim an der Ruhr das Seminar “Gute Ziele, keine Presse? Öffentlichkeitsarbeit in Beteiligungsprozessen“. Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Akteure aus Kommunen, Bürgergesellschaft, Vereinen und Verbänden, die Beteiligungsprozesse organisieren und (mit)gestalten. Das Seminar will die Teilnehmer dabei unterstützen, eine auf ihre Projektinhalte zugeschnittene Strategie für eine umsetzbare und an den eigenen Möglichkeiten orientierte Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie können Beteiligungsprojekte trotz knapper Ressourcen nach außen ein unverwechselbares Gesicht bekommen? Welche Informationen sind für Medien interessant? Wie lassen sich Meilensteine und Ergebnisse so aufbereiten, dass die Öffentlichkeit auf das Beteiligungsprojekt aufmerksamer wird? Ich würde mich freuen, wenn das Seminar für Sie von Interesse ist und Sie in Mülheim dabei wären! Vertiefende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung: http://www.mitarbeit.de, Stiftung Mitarbeit, Marion Stock, Ellerstraße 67, 53119 Bonn, Tel.: 0228/60424-24, Fax: 0228/60424-22

„Die Angst lässt uns nicht los“. Für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe. Caritas-Konferenzen (CKD) im Erzbistum Paderborn bieten Fachtagungen an. Zwei Fachtagungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe bieten die Caritas-Konferenzen (CKD) im Erzbistum Paderborn an. Der Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen ist Thema der Tagung „Die Angst lässt uns nicht los“ am 2. Februar. Um „Deutsch als Fremdsprache“ geht es am Samstag, 12. März. Beide Tagungen finden im Liborianum in Paderborn statt. „Von unseren rund 16.600 Ehrenamtlichen sind viele in Übergangsheimen aktiv“, erklärt Elisabeth Völse von der CKD-Diözesan-Geschäftsstelle. „Sie sorgen für Lebensmittel, Kleidung und Möbel, begleiten bei Behördengängen und Arztbesuchen, organisieren Freizeitangebote und Sprachkurse und ermöglichen ein Stück Heimat in einem fremden Land.“ Dabei sei die Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Flüchtlingen ein wichtiges Thema. Zudem kommen Ehrenamtliche auch mit vielen traumatisierten Menschen in Kontakt. Geschätzt seien bis zu 40 Prozent der in Deutschland lebenden Flüchtlinge durch die Ursachen und Umstände der Flucht traumatisiert. Der Umgang mit ihnen ist Thema der ersten Tagung „Die Angst lässt uns nicht los“ am 2. Februar. Themen sind die Ursachen von Traumata, der Umgang mit Traumatisierten sowie der Ablauf des Asylverfahrens und aufenthaltsrechtliche Fragen. Der Sprache als Grundvoraussetzung für die Integration widmet sich die zweite Tagung. Da viele Flüchtlinge noch keinen Zugang zu geförderten Sprachkursen haben, sind vielerorts ehrenamtliche Initiativen entstanden, die diese Lücke mit Sprachkursangeboten füllen. Die Fachtagung „Deutsch als Fremdsprache“ am 12. März will Ehrenamtliche in diesem Engagement unterstützen. Inhalte des Seminars sind die Sensibilisierung für die Herausforderung, eine neue Sprache zu lernen, die Vorstellung geeigneter Lernmaterialien und Methoden für den Unterricht sowie der Austausch von Praxiserfahrungen. Eingeladen zu den Fachtagungen sind alle, die sich für Flüchtlinge engagieren, besonders ehrenamtliche Mitarbeiter von Caritas-Konferenzen. Beide Tagungen finden in der Zeit von 9.30 bis 16.30 Uhr im Liborianum in Paderborn statt. Anmeldungen für „Die Angst lässt uns nicht los“ bis zum 25. Januar, für „Deutsch als Fremdsprache“ bis zum 19. Februar an: Caritas-Konferenzen im Erzbistum Paderborn, Uhlenstraße 7, 33098 Paderborn, Tel. 05251/209-280, E-Mail: ckd@caritas-paderborn.de. Pressemeldung DICV Paderborn vom 19.01.2016.

Angebote der Bundesakademie für Kirche und Diakonie, Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe sowie Kinder- und Jugendarbeit, Heinrich-Mann-Str. 29, 13156 Berlin.

  • Sämtliche Veranstaltungen des Fachbereichs im Überblick. Eine Übersicht aller Angebote des Fachbereichs Kinder- und Jugendarbeit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie mit allen Details und Anmeldeformular http://www.ba-kd.de.
  • Missbrauch, Gewalt und Schutzkonzepte. Wie können Schutzkonzepte (weiter-) entwickelt und implementiert werden? Eine Fortbildung der bakd in Kooperation mit der Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband am 24. bis 26.2.2016, sowie 27. bis 29.4.2016 und 29.6. bis 1.7.2016 in Berlin http://www.ba-kd.de.
  • Community Organizing - eine Einführung. Community Organizing führt viele Menschen zusammen, um gemeinsam Probleme in der Nachbarschaft bzw. mit einer bestimmten Zielgruppe (wie Migrantinnen und Migranten, Studierenden, Obdachlosen, u.a.) lösen zu können. Eine Einführung in diese Form der Selbstorganisation in Gemeinden, die in den USA ihren Ursprung hat. Die Veranstaltung findet vom 25.-27. April 2016 im Burckhardthaus Gelnhausen statt. http://www.ba-kd.de.

Detaillierte Informationen zu all unseren Angeboten finden Sie auf unserer Website: www.ba-kd.de

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Die Kunst, erfolgreich Gespräche mit Mitarbeiter(inne)n zu führen. Seminar vom 02. bis 04.03.2016 (S16019) oder vom 28. bis 30.09.2016 (S16020) in Freiburg. Zu den wichtigsten Führungsaufgaben gehört es, die Motivation der Mitarbeitenden zu erhalten und sie individuell zu fördern. Im Führungsalltag ergibt sich eine Vielzahl an unterschiedlichsten Gesprächsanlässen. Die Bandbreite reicht dabei von der Personalauswahl über das Feedback bis zur Kündigung. Das jährliche Regel-Mitarbeitergespräch ist dabei ein zentrales Instrument zur Mitarbeiterführung, da es wichtige Themen wie Feedback, Zielvereinbarung und  individuelle Personalentwicklung bündelt. Nach diesem Seminar wissen Sie, worauf es bei Mitarbeitergesprächen ankommt. Sie lernen die wesentlichen Voraussetzungen im Blick auf Ihre persönliche Haltung, Einstellung, Vorbereitung und Durchführung von Mitarbeitergesprächen kennen und üben anspruchsvolle Gesprächssituationen im Rahmen von Rollenspielen. Das Seminar vermittelt eine solide Grundlage für die Implementierung und Durchführung von jährlichen Regel-Mitarbeitergesprächen als Teil der strategischen Personalentwicklung. Preis: 435,00 € je Seminar zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel.: 0761/200-1702, E-Mail: dirk.sichelschmidt@caritas.de, März-Seminar: http://www.fak-caritas.de. September-Seminar: http://www.fak-caritas.de.
  • Gesunde Führung - Gesunde Organisation (K2016-11-1). Gesundheitsmanagement als Teil des Konzeptes von Caritasorganisationen. Kurs in drei Abschnitten 2016 - I. Abschnitt vom 07. bis 09. März 2016 in Frankfurt. Soziale Einrichtungen sind derzeit - ebenso wie Wirtschaftsbetriebe - von hohen Krankenständen, Fluktuation und  Leistungseinbußen in der Mitarbeiterschaft betroffen. Aus diesem Grund gehört das Thema "Gesundheit" auch  in sozialen Organisationen zu den Top-Themen des Managements. Unter Gesundheit verstehen wir einen ganzheitlichen Prozess, der lebenslang gestaltet werden muss. Dabei werden vier Bereiche wirksam: die körperliche, seelische und soziale Gesundheit, ebenso die spirituelle Gesundheit, die der Beantwortung der Sinnfrage Beachtung schenkt. Für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) werden folgende Bereiche in den Blick genommen: 1. Arbeitsumgebung, 2. Qualifikation und Eignung, 3. Arbeitsorganisation, 4. Teamzusammenhalt, 5. Qualität der Menschenführung. Dieser Kurs bietet Raum für den Erwerb von qualifiziertem Hintergrundwissen, den Einsatz von wirkungsvollen Führungsinstrumenten und für Erfahrungen im Bereich des persönlichen Gesundheitsmanagements. Darüber hinaus gibt es gezielte Unterstützung für die Entwicklung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) in der eigenen Einrichtung. Wir konnten sehr erfahrene Referenten für dieses Thema gewinnen und bieten diese Veranstaltung unter Mitwirkung der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW, Akademie Hamburg und des Referates für Arbeitsrecht und Sozialwirtschaft, Personalmarketing im DCV Freiburg an. Preis: 470,00 € pro Abschnitt zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartnerin: Gabriele Ruck, Tel.: 0761/200-1708, E-Mail: gabriele.ruck@caritas.de,  http://www.fak-caritas.de.
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe (S16025). Seminar von 04. bis 08.04.2016 in Freiburg. Konflikte gehören zum betrieblichen Alltag. Häufig sind sie nervenaufreibend, immer kosten sie Zeit und Energie. Aber Konflikte sind auch wichtig: Sie geben die Möglichkeit, sich mit Problemen bewusst auseinanderzusetzen und neue Lösungen zu erlernen. Konstruktives Konfliktmanagement ist Bestandteil guter Unternehmenskultur, es stärkt die Zusammenarbeit, trägt wesentlich zu Motivation, Leistung und Erfolg bei. Im Seminar setzen Sie sich damit auseinander, Konfliktsituationen frühzeitig zu erkennen. Sie üben, das eigene Konfliktverhalten im Bezug auf unterschiedliche Persönlichkeitstypen bewusst zu gestalten. Damit erweitern Sie Ihre Möglichkeiten, Konflikte auch in kritischen Situationen einer konstruktiven Klärung zugänglich zu machen. Das Seminar wendet sich an alle Führungskräfte von Verbänden, Einrichtungen und Diensten der Caritas, die ihren effektiven Umgang mit Spannungen im betrieblichen Alltag steigern und ihre Kommunikation und ihr Verhaltensrepertoire in Konfliktsituationen erweitern möchten. Preis: 575,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel.: 0761/200-1702, E-Mail: dirk.sichelschmidt@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Die Kunst der Entschleunigung (S16017, ein Anti-Stress-Angebot für Fachkräfte in Verbänden, sozialen Diensten und Einrichtungen. Seminar von 20. bis 23.06.2016 in Freiburg. Fachkräfte in sozialen Organisationen sind in ihrem beruflichen Alltag durch hohe Arbeitsdichte, immer vielfältigere Anforderungen sowie stetige Veränderungen permanent gefordert. Die Balance zwischen Arbeit und persönlichen, privaten Bedürfnissen scheint dadurch ins Ungleichgewicht zu geraten. Stress verstärkt sich und führt zu körperlichen und/oder psychischen Beschwerden. In diesem Seminar wird als Anti-Stress-Angebot eine Kombination von unterschiedlichen Wegen zur „Entschleunigung“ angeboten: Laufen bzw. Walken sowie Yoga und Meditation werden kombiniert mit Angeboten zur persönlichen Reflexion sowie Theorieimpulsen und Beratung zum Selbst- bzw. Stressmanagement. Ziel ist es, eine bessere Balance zwischen den persönlichen und beruflichen Bedürfnissen und Aufgaben zu finden - die eigene Work-Life-Balance. Preis: 440,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel.: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de.

Jugendhilfe 

In der 68-seitigen Broschüre Rechtsfragen im Netz möchten klicksafe und iRights.info das Internet für alle User sicherer machen. Die Broschüre beantwortet Fragen zum Herunterladen, Konvertieren und Covern von Musik oder erklärt etwa, wie und wo man legale Sounds und Musik für einen selbstgemachten Film bekommen kann. Darüber hinaus wird auch das Thema Identitätsdiebstahl näher beleuchtet (Inhalte auf Facebook) Weitere Infos und Download: www.klicksafe.de.

Die Ausgabe 1-2016 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) mit dem Titel Islamistischer Radikalisierung Jugendlicher vorbeugen ist erschienen. Ähnlich wie Rechtsextremismus stellen Salafismus und Dschihadismus für junge Menschen eine Gefährdung dar. Schule, Jugendhilfe, Justiz und Polizei sehen sich damit vor neuen Herausforderungen. Pädagogische Strategien sind gefragt, um mit jungen Menschen vorbeugend zu arbeiten und um denjenigen zu helfen, die abzugleiten drohen oder Unterstützung beim Ausstieg suchen. Radikalisierungsprozesse sind dabei viel-schichtig begründet und motiviert. Jugendliche kommen heutzutage mittels medialer Inszenierung über das Internet und soziale Netzwerke schnell und einfach mit salafistischem bzw. dschihadistischem Gedankengut in Kontakt. Präventionsangebote für radikalisierungsgefährdete oder radikalisierte Jugendliche er-fordern eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucks-formen islamistischer Radikalisierung und müssen das Ziel haben, aufzuklären und zu sensibilisieren, um Tendenzen wahrzunehmen und junge Menschen vor Radikalisierung zu schützen. Auf diese Aspekte sowie den großen Forschungsbedarf beim Thema Radialisierung weisen die Autorin und die Autoren der aktuellen Ausgabe von KJug - Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis eindrücklich hin.

  • Michaela Glaser: Gewaltorientierter Islamismus im Jugendalter. Eine Diskussion vorliegender Erkenntnisse zu Hinwendungs-motiven und Attraktivitätsmomenten für junge Menschen
  • Stefan Glaser, Patrick Frankenberger: Subtile Beeinflussung und offene Aufrufe zu Hass und Gewalt. Erkenntnisse zu Islamismus im Internet aus Jugendschutzsicht
  • Prof. Dr. Franz Josef Röll: Salafismus als Sinnangebot
  • Jan Buschbom: Mit Extremisten reden … Das pädagogische Konzept von Violence Prevention Network
  • Dr. Daniel Hajok: Politischer Extremismus und religiöser Fundamentalismus. Zur Indizierung jugendgefährdender Medien durch die Bundesprüfstelle
  • Recht und Rechtsprechung: Sigmar Roll: Jugendschutz an der Grenze von (legalem) religiösem Fanatismus und (illegalem) Extremismus
  • Fragen an die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmissbrauch und -vernachlässigung – DGfPI
  • NEU: Aus der Hochschule: Lea Schaffeld: Zur Berücksichtigung des Kindeswohls im Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland
  • NEU: Die Jugendschutzfrage: Britta Schülke: Wie lange darf mein Kind abends ausgehen?

Bezug zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de. Online www.kjug-zeitschrift.de.

Der Versorgungs-Report 2015/2016 ist erschienen.  Die aktuelle Ausgabe widmet sich in ihrem Schwerpunkt der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, der eine besondere gesellschaftliche Bedeutung zukommt – bildet doch eine gesunde Generation von Kindern und Jugendlichen das Rückgrat unserer Gesellschaft. Ärzte, Epidemiologen, Versorgungsforscher und Präventionsexperten beleuchten den Gesundheitsstatus der Kinder und Jugendlichen. Sie analysieren ihre gesundheitliche Versorgung sowie den Stand der Prävention und Gesundheitsförderung in 14 Einzelbeiträgen. Der Statistikteil informiert auf Grundlage der Daten von mehr als 24 Mio. AOK-Versicherten ausführlich über Prävalenzen und Hospitalisierungsraten für die häufigsten Erkrankungen, differenziert nach Alter und Geschlecht. Weiterhin werden Krankenhausbehandlung, Arzneiverordnungen, ambulante ärztliche Inanspruchnahme und Heilmittelverordnungen dargestellt. 488 Seiten; 59 Abb.; 69 Tab., kart.; mit Online-Zugang; 54,99 € (D) / 56,60 € (A); ISBN-13: 978-3-7945-3144-8. Ergänzt wird der Versorgungs-Report 2015/2016 durch das Internetportal www.versorgungs-report-online.de, das neben den Abbildungen und Tabellen des Buches den kompletten statistischen Überblick über mehr als 1.500 Krankheiten bietet

Kinderrechte: Neues Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, das vom Vorstand der AGJ in seiner Sitzung am 03./04. Dezember 2015 beschlossen wurde. Das Grundgesetz sieht Kinder und Jugendliche vorwiegend aus dem Blickwinkel der Zugehörigkeit zu ihren Sorgeberechtigten und teilt ihnen damit im Prinzip die Rolle als Bezugspunkt elterlicher und staatlicher Sorge (Art. 6 Abs. 2 Satz 2 GG; § 1 Abs. 2 SGB VIII) zu. Aus Sicht der AGJ spiegelt eine solche Stellung von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft die Art und Weise, wie sie im öffentlichen Bewusstsein wahrgenommen werden, nicht umfassend genug wider. Die AGJ nimmt daher erfreut wahr, dass es in Deutschland inzwischen eine breite Unterstützung für die Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung gibt und begrüßt die zahlreichen Initiativen hierzu. Dabei unterstützt die AGJ insbesondere jene Vorschläge, die eine Verankerung von Kinderrechten im Artikel 2 GG vorsehen und führt dieses in ihrem Positionspapier „Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz“ weiter aus. https://www.agj.de.

Die neue Homepage der AJS ist online. Im Zuge der Neugestaltung wurde der Seite nicht nur optisch ein zeitgemäßes Gesicht gegeben, sondern es wurde ihr auch eine Blog-Charakter mit dynamischeren Inhalten verliehen:  www.ajs.nrw.de. In Zukunft wird es mehr aktuelle Neuigkeiten auf der Seite geben. Wir stellen zum Beispiel gute Projekte, spannende Initiativen oder nützliche Studienergebnisse vor. Aber auch grundlegendes Wissen aus den Themenfeldern Jugendschutzrecht, Medienpädagogik, Gewaltprävention, Prävention vor sexualisierter Gewalt und dem IDZ ist nun in größerem Umfang aufbereitet: zu jedem Thema gibt es umfangreiche Material- und Linklisten – auch direkt zum Download. Wir informieren über unsere aktuellen Veranstaltungen, dokumentieren die vergangenen und bieten Fachkräften jetzt auch die Möglichkeit, sich über den AJS-Newsletter auf dem Laufenden zu halten. Tragen Sie sich gerne für den Newsletter ein http://www.ajs.nrw.de.

Das Heft Elternwissen Nr. 8 zum Thema Sanktionen ist überarbeitet und neu herausgegeben worden. Es gibt Eltern hilfreiche Tipps und Informationen zum Thema. Muss Strafe sein? Erziehung ist nicht immer einfach, und hin und wieder stellen sich Väter und Mütter die Frage, ob das, was sie tun, wirklich das Beste für ihr Kind ist. Viele Eltern suchen daher den Rat von Fachleuten und informieren sich in Erziehungsratgebern oder im Fernsehen. Häufig geht es dabei um die Frage, ob Strafe und Sanktionen ein geeignetes Erziehungsmittel sind. Bestellung: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., 48143 Münster, E-Mail: info@thema-jugend.de

Der Internet Guide für Kids, eine Broschüre zum Umgang mit dem Internet extra für Kinder, ist als interaktive Online-Version erschienen. Die neue Online-Publikation des Deutschen Kinderhilfswerkes, der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) und der Kindersuchmaschine fragFINN.de wurde als Blog entwickelt und bietet Kindern vielfältige Zugangsmöglichkeiten zu Themen der Internetnutzung. http://www.kindersache.de.

Am Dienstag, den 1. März zeigt 3sat/die woche um 20.15 den Fernsehfilm von 2012 „Und alle haben geschwiegen“ nach dem Bestseller „Schläge im Namen des Herrn“ von Peter Wensierski.

  • Der Film erzählt die Geschichte des jungen Mädchens Luisa, die im kirchlichen Erziehungsheim auf ihren Leidensgenossen Paul trifft. Hier erfahren sie beide die ganze Härte des Systems Sie werden seelisch und körperlich misshandelt und dienen als billige Arbeitskräfte. Während Luisa zur offenen Rebellion neigt, plant der stille Paul heimlich ihre gemeinsame Flucht, um dem Grauen zu entkommen. Doch ihre Freiheit währt nur wenige Stunden. Im Berlin des Jahres 2008 treffen Luisa und Paul nach 44 Jahren erneut aufeinander. Beide haben bisher über ihre Erlebnisse geschwiegen und sich in die Verdrängung geflüchtet. Doch Luisa sieht für sich den Zeitpunkt gekommen, ihr Schicksal öffentlich zu machen und sich damit ihrer Vergangenheit zu stellen. Die im Film erzählte fiktive Geschichte ist inspiriert von Peter Wensierkis "Schläge im Namen des Herrn". Sein Sachbuch löste ab 2006 eine breite politische und gesellschaftliche Debatte aus und führte zur Gründung eines Runden Tisches unter Antje Vollmer
  • Um 21.45 Uhr folgt die Dokumentation Und alle haben geschwiegen. Über das Leid der Heimkinder Film von Anja Kindler, Gesine Müller und Robert Wortmann. In kirchlichen und in staatlichen Heimen wurden in den 1950er und 1960er Jahren in der Bundesrepublik etwa 800.000 Kinder gedemütigt, geschlagen, ausgebeutet und eingesperrt. Die Dokumentation greift die Geschichten aus dem ZDF-Fernsehfilm „Und alle haben geschwiegen“ auf und lässt die wahren Heimkinder erzählen, wie sie ihre gestohlene Kindheit erlebt haben. Für den Film kehrten einige an die Orte ihrer Kindheit hinter Gittern zurück. 3000 Einrichtungen waren es insgesamt in Westdeutschland. Viele Kinder litten unter schlecht ausgebildeten, unbarmherzigen Erziehern, die Idealen von Zucht und Ordnung anhingen und die Kinder seelisch und körperlich misshandelten. Sie wurden geschlagen, gedemütigt, zur Strafe eingesperrt und ausgebeutet. Ein ausgeprägter und anhaltender Sadismus durchzog den Alltag jener geschlossenen Anstalten, die „gefallene Mädchen“ und „schwer erziehbare Jungen“ auf den Pfad der Tugend und den Weg des Herrn zurückbringen sollten
  • Um 23.30 folgt: Kindergeschichten. Misshandelt nach göttlichem Recht, ein Film, von Beat Bierei. Die Dokumentation „Kindergeschichten“ berichtet über den Missbrauch an Kindern in Luzerner Heimen.

Angekommen?! (Offene) Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Geflüchteten und Zuwandern - Impulse für die Praxis. Fachtag der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen e.V. s, Mittwoch, den 17. Februar 2016, 9.30 bis 16 Uhr. Ort: Bollwerk, Am Bollwerk 107, Moers. Moderation: Anne Broden, IDA-NRW. Infos: http://agot-nrw.de/. Kriege, Krisen und Arbeitslosigkeit veranlassen Menschen weltweit ihre Heimat zu verlassen. Geflüchtet oder ausgewandert befinden sich diese Menschen in schwierigen und teils menschenunwürdigen Situationen. Und so ist auch die Lebensrealität von geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Deutschland in der Regel von Ungewissheit, Perspektivlosigkeit und Ausgrenzung geprägt. Mit der Zunahme von Flucht und Zuwanderung wird auch die (Offene) Kinder- und Jugendarbeit herausgefordert, sich stärker einzumischen. (Offene) Kinder- und Jugendarbeit hat aufgrund ihrer Prinzipien, Expertise und Methoden besonderes Potenzial, um den Umgang mit geflüchteten und zugewanderten Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft mitzugestalten. Zudem ist es für sie nicht ganz neu, mit geflüchteten und/oder zugewanderten Kindern und Jugendlichen zusammen zu arbeiten. Gleichzeitig wirken sozialpädagogische Angebote vielerorts vereinzelt oder nebeneinander her. Oder es gibt sie nicht. Wie kann es also gelingen, auch geflüchtete und zugewanderte Kinder und Jugendliche besser in ihrer Entwicklung zu fördern und sie gleichberechtigt zur Selbstbestimmung zu befähigen? Die Fachtagung zielt darauf ab, Erfahrungen und Methoden der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit diesbezüglich zu bündeln und zu systematisieren. Das dadurch gewonnene Wissen soll dokumentiert und in die Debatte um den Umgang mit Geflüchteten und Zuwanderern einfließen.

Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) arbeitet an einer Reform der Kinder- und Jugendhilfe, die eine individuellere, flexiblere Förderung ermöglicht - für alle Kinder mit oder ohne Behinderung. Sämtliche Leistungen für junge Menschen sollen in einem neuen SGB VIII geregelt und inklusiv ausgestaltet werden. Ein entsprechender Referentenentwurf ist für den Frühsommer 2016 angekündigt.
Davon unabhängig wird weiter an einer Verbesserung der Kindertagesbetreuung gearbeitet. Zum 1. Januar 2016 starten drei Bundesprogramme für frühe Bildung. Das Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ soll die sprachliche Bildung in den Alltag der Kindertagesbetreuung integrieren. Das Programm „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“ soll bedarfsgerechtere Öffnungs- und Angebotszeiten hervorbringen. Das Programm „Kindertagespflege: Weil die Kleinsten große Nähe brauchen“ soll die Umsetzung der Vorgaben des Qualifizierungshandbuchs Kindertagespflege befördern. Daneben werden den Ländern und Kommunen freigewordene Betreuungsgeld-Mittel zur Verfügung gestellt; diese umfassen bis 2018 fast zwei Milliarden Euro.

Auf dem Bundeskongress Schulsozialarbeit Anfang Dezember in Dortmund wurde in einer Erklärung an Politik und Fachwelt gefordert, Schulsozialarbeit systematisch auszubauen und an allen Schulen professionell zu etablieren. Der Kongress wurde unter anderem vom Kooperationsverbund Schulsozialarbeit initiiert, dem auch der Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit IN VIA angehört. Die Erklärung steht unter: www.bundeskongress-schulsozialarbeit.de.

Forum Jugendhilfe, Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) bringt in der Ausgabe 3/2015 unter anderem folgende Beiträge: Im Fokus – Große Lösung/Inkusive Lösung

  • Prof. Dr. Karin Böllert: Die AGJ – mehr als nur ein Streckenposten – Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe –AGJ
  • Prof. Dr. Eckhard Rohrmann: Inklusive Bildung und Erziehung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • Prof. Dr. Albrecht Rohrmann: Gesamtzuständigkeit der Jugendhilfe für alle Kinder und Jugendlichen: Herausforderung für die Verfahren der Hilfe- und Teilhabeplanung
  • Tina Cappelmann: Von inklusiven Erwartungen an eine „Große Lösung“ zu großen Erwartungen an eine „Inklusive Lösung“
  • Norbert Müller-Fehling: Nicht ob, sondern wann und wie! Die Inklusive Lösung aus der Perspektive eines Verbandes von Eltern behinderter Kinder
  • Dr. Thomas Meysen, Lydia Schönecker: Gesamtzuständigkeit im SGB VIII: inklusiver Leistungsparagraf und Herausforderungen seiner Gestaltung

Bezug: AGJ, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030/40-200, Fax -232, www.agj.de.

Fachwoche des KTK-Bundesverbandes vom 23. bis 25. Februar 2016 in Magdeburg unter dem Titel „Unternehmen Kita - Trägerverantwortung wahrnehmen“. Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen haben ebenso wie kirchenstrukturelle und fachpolitische Veränderungen Einfluss auf das Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen. Beispielhaft sei nur die Etablierung der Kita als Bildungsort und die Aufnahme von Kindern in den ersten drei Lebensjahren genannt. Viele weitere Anforderungen werden an die Einrichtungen und ihre Träger herangetragen. Wie können die Träger ihrer Verantwortung für katholische Kindertageseinrichtungen gerecht werden und welche Instrumente gibt es, um sie bei der Steuerung von Weiterentwicklungsprozessen zu unterstützen? Haben sich bislang etablierte Trägermodelle bewährt und welche Alternativen hierzu werden praktiziert? Die Tagung des KTK-Bundesverbandes nimmt diese Fragen auf. Eingeladen sind Rechtsträger und Leiter aus den Mitgliedseinrichtungen des KTK-Bundesverbandes, Fachberater und Diözesan-Referenten für Kindertageseinrichtungen aus den Caritasverbänden sowie Verantwortliche aus den Bischöflichen Ordinariaten. http://www.ktk-bundesverband.de/. Johanna Meißner, Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) Bundesverband e.V., Karlstr. 40, 79104 Freiburg, Tel.: 0761/200-238, http://www.ktk-bundesverband.de.

Im Jahr 2014 haben 531.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland eine erzieherische Hilfe begonnen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 11700 junge Menschen mehr als 2013. Den größten Anteil unter den neu gewährten erzieherischen Hilfen hatte mit 64,5 Prozent die Erziehungsberatung (312.000 junge Menschen). Rund 60.000 Familien erhielten eine familienorientierte Hilfe. Etwas häufiger als 2013 wurden junge Menschen, die eine Hilfe zur Erziehung neu beanspruchten, außerhalb des Elternhauses untergebracht (55.800 junge Menschen), also rund 3600 mehr.

THEMA JUGEND, Heft 4/2015 erschienen: FREIRÄUME. Freiheit ist eine wichtige Säule unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Gegenwärtig sehen wir uns jedoch stärker damit konfrontiert, sie zu schützen – auch in Europa. Sie zeigt sich vielschichtig und im Alltag vielleicht auch ein wenig undeutlich. Welche Möglichkeiten bieten wir insbesondere Kindern und Jugendlichen, diese Freiheit zu gestalten und somit lebendig und sichtbar zu halten? Im Zuge einer steigenden Erwartungshaltung an Kinder und Jugendliche werden Rückzugsorte zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und der eigenen Talente wichtig(er). „Freiräume“ sind eine Plattform, auf der Kinder und Jugendliche selbst zu Gestaltern ihrer Lebensphase und ihres eigenen Bildungs- und Entwicklungsprozesses werden. Zudem greifen Kinder und Jugendliche durch die „Eroberung“ von Orten in das gesellschaftliche Leben ein, zeigen sich und agieren somit gemeinschaftlich und politisch. Mit dieser Ausgabe von THEMA JUGEND richtet sich der pädagogische Blick nach außen: zu den Orten, an denen Bildung und Entwicklung durch Freiheit ermöglicht wird; zu den Orten, die Kinder und Jugendliche sich selbst erobern und zu Beziehungsräumen werden lassen. Michael Winkler beschreibt die Bedeutung von Orten und ihrer Sinnzuschreibung durch Kinder und Jugendliche für ihre eigenen Lern- und Entwicklungsprozesse. Ulrich Deinet zeichnet nach, wie Kinder und Jugendliche öffentliche und kommerzielle Räume „(be)leben“. Als Einblick in das laufende Forschungsprojekt Ju-Bi-Le stellen Katharina Zink, Marion Gerards, Norbert Frieters-Reermann und Marianne Genenger-Stricker „Freiräume“ als Bildungsorte in den Mittelpunkt. Baldo Blinkert zeigt auf, unter welchen Bedingungen Kindern und Jugendlichen freies Spielen draußen möglich ist. Jens Buschmeier verdeutlicht das Bildungsverständnis aus der Perspektive von Jugendverbänden und folgert, warum Bildung frei im Alltag bekommt. THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bestelladresse: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027. Fax: 0251 518609, E-Mail: info@thema-jugend.de.

Das geplante Konsum- und Abgabeverbot von E-Zigaretten und E-Shishas wird von Experten einhellig begrüßt. In einer Anhörung am 11. Januar 2016 sprachen sich die geladenen sieben Sachverständigen ausdrücklich für den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de aus. Mit dem Gesetz soll das Abgabe- und Konsumverbot für Tabakwaren im Jugendschutzgesetz und im Jugendarbeitsschutzgesetz auf elektronische Zigaretten und Wasserpfeifen ausgeweitet werden.

Kampagnen/Initiativen

Am 12. Januar fand im Berliner Büro die Pressekonferenz zur DCV Kampagne 2016 statt. Auf www.caritas.de finden Sie schon alle möglichen Zugänge und Infos im Web. Die Haupt-Kampagnenseite ist dieses Jahr ja die externe Website www.starke-generationen.de, der Kampagnen-Bereich auf caritas.de liegt hier www.caritas.de. Die Materialseite ist hier zu finden: www.caritas.de.

Mit der Kampagne für das Jahr 2016 „Mach dich stark für Generationengerechtigkeit“ zeigt die Caritas, dass nachfolgende Generationen eine große Last zu stemmen haben werden. Doch gegenseitige Verantwortung stärkt das Miteinander von Jung und Alt. Die nun erschienene Zeitschrift Sozialcourage Spezial 2016 mit dem Titel „Wer gewinnt?“ veranschaulicht in Reportagen, Porträts und Interviews die Solidarität zwischen den Generationen und die Arbeit der Caritas. Das Magazin enthält auch einen Unterrichtsentwurf für Pädagogen, Materialhinweise und eine Textmeditation. In einer Teilauflage ist ein vierseitiges spirituelles Impulspapier beigeheftet und regt zum Nachdenken an. Das Magazin ist ab Januar 2016 beim jeweiligen Diözesan-Caritasverband erhältlich. Fragen zum Heft beantwortet Manuela Blum, Tel. 0761/200-625, E-Mail: manuela.blum@caritas.de

Das Handbuch für Ehrenamtliche zur Caritasjahreskampagne 2016: „Mach dich stark für Generationengerechtigkeit“ unter dem Titel „GreisenJung - Ein neues Für- und Miteinander der Generationen“ ist erschienen. Herausgeber: Caritas-Konferenzen Deutschlands e. V. – Das Netzwerk von Ehrenamtlichen, Format: 22 x 30 cm; 77 Seiten, 10,50 Euro. Bestellung: Web: www.ckd-netzwerk.de, Tel: 0761/200-461, E-Mail: ckd@caritas.de. Neue Kommunikationsformen (Smartphones, WhatsApp, Blogs ...), eine steigende Berufstätigkeit beider Elternteile, Ganztagesschulen, welche die Schüler bis spät nachmittags unter ihresgleichen in ihrer „Schuleinrichtung“ halten oder die zunehmende Zahl älterer Menschen, die ebenfalls unter sich in Seniorenheimen leben, haben eins gemein: sie erschweren die Chance auf ein mögliches Miteinander der Generationen außerhalb der Familie. Gleichzeitig gibt es aber auch immer mehr „junge Alte“, die Lust, Zeit und Kompetenzen einbringen wollen in ehrenamtliches Engagement, welches sie jedoch stärker wie bisher selbst mitprägen wollen und zeitlich befristet sehen. In diesem Spannungsfeld geht es uns als CKD gerade im Ehrenamt und in diesem Handbuch darum Räume, Zeiten und Ideen zu finden, um ein neues Für- und Miteinander, um eine Solidarität der Generationen bewusst zu ermöglichen.

Männerarbeit

Am 8. Januar 2016 fand im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen die Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit in NRW statt. In der gemeinsamen Überzeugung, dass Väter ein wichtiger gesellschaftlicher Faktor sind, arbeitet die LAG zur Erreichung väterpolitischer Ziele insbesondere in den Bereichen der Familien- und Gleichstellungspolitik, Bildungs-, Rechts- und der Arbeits- und Sozialpolitik zusammen. Die LAGV NRW unterstützt mit ihrem Wirken, dass Väterpolitik eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe wird. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Vertreter des SKM-Bundesverbandes sowie zwei weitere SKM/SKFM Ortsvereine. Stephan Buttgereit wurde zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

fluter: Geschlechter. Unser Alltag ist geprägt von Geschlechterrollen. In liberalen Gesellschaften zeigt sich, wie attraktiv gelebte Vielfalt und Gleichberechtigung sein können. Doch wird Geschlecht vielerorts weiterhin benutzt, um Menschen in ihren Rechten einzuschränken. Wir leben in einer Übergangszeit. Die fluter-Winterausgabe zeigt, dass Geschlechtergerechtigkeit kein Selbstläufer ist.
http://www.bpb.de.

Hier gibt es die aktuelle Ausgabe vom Newsletter „MANN Aktuell“ der Arbeitsstelle für Männerseelsorge: http://kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Der Deutsche Caritasverband veröffentlicht regelmäßig den „Newsletter Sozialberatung für Schuldner“, aus dem KuNo mit freundlicher Genehmigung einige Beiträge übernimmt. Interessierte Träger und Einrichtungen der verbandlichen Caritas können den Rundbrief über die für den Fachbereich Schuldnerberatung zuständigen Referenten in ihrer Diözese beziehen. Verantwortlich für den Newsletter ist Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit , Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-121, Fax: 0761/200-11-121 Homepage: http://www.caritas.de, http://www.caritas.de, E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Weniger Insolvenzen im Jahr 2015. In den ersten drei Quartalen von 2015 ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die Höhe der Forderungen von Gläubigern aus diesen Insolvenzen wird auf etwa 13,3 Milliarden Euro geschätzt (20,2 Milliarden Euro/2014). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist in den ersten neun Monaten im Vergleich zu 2014 um 8,2 Prozent auf 59,874 zurückgegangen. Auf Basis der bisherigen Entwicklung geht das Statistische Bundesamt für das ganze Jahr 2015 von rund 23.300 Unternehmensinsolvenzen (2014:24.085) und 80.000 Verbraucherinsolvenzen (2014:86.298) aus.

Jede zweite von Inkasso-Firmen erhobene Forderung ist unberechtigt. Zudem werden die Gebühren oft unverhältnismäßig hoch angesetzt. Im Schnitt steigt die Forderung durch das Einschalten eines Inkassodienstleisters um 26 Prozent. In einem Drittel der Anschreiben werden außerdem massive Drohungen ausgesprochen. Dies sind Ergebnisse einer bundesweiten Aktion der Verbraucherzentralen. Vom 01.05. bis 31.08.2015 wurden 1.413 Verbraucherbeschwerden zu Inkassodiensten erfasst und ausgewertet. Besonders häufig fan-den sich Beanstandungen bei Forderungen von Telekommunikationsanbietern. Fast jede fünfte untersuchte Beschwerde betraf Forderungen aus dieser Branche. Am 1. November 2014 traten neue Regelungen für Inkassounternehmen im Rahmen des Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken in Kraft. Stichprobenartig meldeten die Verbraucherzentralen Bayern und Sachsen-Anhalt 16 auffällige Inkassounternehmen bei den zuständigen Aufsichtsbehörden. Diese haben in keinem Fall eigene Maßnahmen eingeleitet. In vier Fällen erklärten die Gerichte ausdrücklich, dass sie mangels gesetzlicher Grundlage nicht tätig werden können. Auch bei ausländischen Unternehmen etwa mit Sitz in der Tschechischen Re-publik oder Konten in Rumänien findet bisher keine Kontrolle statt. Inkassodienste sind nicht verpflichtet, die Ansprüche, die sie eintreiben, auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Auch seriöse Inkassounternehmen verschicken deshalb immer wieder unberechtigte Forderungen. http://www.verbraucherzentrale-bayern.de und http://www.sueddeutsche.de.

Mobile Schuldnerberatung. Das Pilotprojekt des Caritasverbandes Nordhessen-Kassel, die Fachberatung für überschuldete Menschen in Form einer zugehenden Beratung zu einer mobilen Schuldner- und Budgetberatung aus- und umzubauen, ist von der Klientel gut angenommen worden. Deshalb wollen nun die übrigen Regional-Caritasverbände ihre Schuldnerberatung neu ausrichten, so dass es bald im gesamten Bistum Fulda entsprechende Angebote geben soll. In der Allgemeinen Sozialberatung wurde die Erfahrung gemacht, dass ältere Menschen in der Regel erst dann Hilfe suchen, wenn die Handlungsoptionen stark eingeschränkt sind. Damit auch sie Zugang zu Beratung haben, bietet der Caritasverband Nordhessen-Kassel an, die Menschen zu Hause aufzusuchen. Auch die Prävention soll dabei gestärkt werden.

Neue Geschäftsführerin der BAG-SB wird ab 01.02.2016 Ines Moers. Am 01.03.2016 wird die Geschäftsstelle der BAG nach Berlin umziehen. Die neue Anschrift lautet: Markgrafendamm 24, 10245 Berlin.

Zum 1. Januar 2016 wird die sog. „Düsseldorfer Tabelle” geändert. Die neue Fassung ist auf der Internetseite des Infodienstes Schuldnerberatung veröffentlicht. Die „Düsseldorfer Tabelle“ dient als Richtlinie zur Bemessung des angemessenen Kindesunterhalts im Sinne des § 1610 BGB. http://www.infodienst-schuldnerberatung.de.

Fachwoche Sozialberatung für Schuldner(innen) vom 14.(15.)-17.06.2016, Kloster Schönthal. Die Fachwoche 2016 wird sich u.a. mit Beratungsmethodik und Beratungsdiagnostik befassen. Daneben werden wie immer in Workshops aktuelle Informationen vermittelt und die neuesten Entwicklungen diskutiert. Ihr Mitwirken bereits fest zugesagt haben Prof. Dr. Harald Ansen, Dirk Müller, Frank Lackmann, Prof. Dr. Dres h.c. Hans Thiersch, Wolfgang Schrankenmüller, Dr. Anette Frenzel, Alfred Gerhards.

Die Insolvenzordnung – Einführungsseminar. 18. bis 20.04.2016, Erfurt. Seit 1999 bietet die Insolvenzordnung mit dem darin enthaltenen Verbraucherinsolvenzverfahren überschuldeten Menschen, durch die Möglichkeit der Restschuldbefreiung, eine neue Perspektive. Einige gesetzliche Regelungen sind seit dem 01.12.2001 überarbeitet bzw. geändert worden, so dass vor allem auch den mittel- losen Schuldnern der Weg ins Verfahren eröffnet wird. Zum 01.07.2014 sind weitere wesentliche Änderungen in Kraft getreten, die Auswirkungen auf die Beratungspraxis und die Entwicklung von Schuldenbereinigungsplänen haben. In dem Einführungsseminar soll ein intensiver Überblick über den Verfahrensablauf, die Entwicklung von Plänen und Antragstellung geben werden. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Grundlagen werden die Aufgaben und Anforderungen im außergerichtlichen- und gerichtlichen Verfahren dargestellt. Insbesondere werden wichtige Themen auf dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung behandelt. Zielgruppe sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Feldern der sozialen Arbeit und aus der Schuldnerberatung. Insbesondere auch für Beraterinnen und Berater aus den Arbeitsfeldern Allgemeine Sozialberatung, Wohnungsnotfallhilfe, Straffälligenhilfe und gesetzliche Betreuung bietet dieses Seminar einen grundlegenden Überblick über das Verbraucherinsolvenzverfahren. Informationen und Anmeldung: Nicole Loch, SKM-Bundesverband, loch@skmev.de  Tel: 0211/233948-76

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 66. Jahrgang / Heft 1-2/2016 4. Januar 2016 sind folgende Beiträge zum Thema „Schulden“ veröffentlicht:

  • Gerhard Illing: Geldpolitik und Staatsverschuldung
  • Laura Rischbieter: Internationale Regulierung von Staatsverschuldungskrisen
  • Roland Sturm: Austeritätspolitik als gesellschaftliches Projekt
  • Philip Mehrtens: Staatsschulden, Haushaltskonsolidierung und staatlicher Gestaltungsspielraum in Schweden
  • Caspar Dohmen: Geld und Schulden – zwei Seiten einer Medaille
  • Andrea Braun, Vera Lanzen, Cornelia Schweppe: Junge Menschen, Geld, Schulden
  • Silke Meyer: Narrative Krisenbewältigung in der Privatverschuldung
  • Thomas Macho: Schuld und Schulden

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung

Fortbildung "(Über-)Leben mit Schulden" am 11. April 2016, Mainz. Die Fortbildung des DiCV Mainz gibt Gelegenheit, die eigenen Bewertungsmaßstäbe und Haltungen zum Thema Geld und Konsum zu erkennen und zu reflektieren und Beratungsansätze zu entwickeln, die die Autonomie der Ratsuchenden wahren, ohne das gemeinsame Ziel - den ressourcengerechten Umgang mit Geld - aus den Augen zu verlieren. Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter/innen, die außerhalb der Schuldnerberatung mit verschuldeten Klient/innen zu tun haben. Anmeldung und Information: Caritasverband für die Diözese Mainz e. V.. Fachbereich 2, Frau Uplegger, Bahnstraße 32, 55128 Mainz. Tel. 06131 / 2826 – 275  http://www.meine-caritas.de.

Rund ums SGB

Seit 1. Januar 2016 haben sich die Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger geändert: Alleinstehend/Alleinerziehend: 404 Euro (plus 5 Euro), Paare/Bedarfsgemeinschaften: 364 Euro (plus 4 Euro), Erwachsene im Haushalt anderer: 324 Euro (plus 4 Euro), Jugendliche von 14 bis 17 Jahre: 306 Euro (plus 4 Euro), Kinder von 6 bis 13 Jahre: 270 Euro (plus 3 Euro), Kinder von 0 bis 6 Jahre: 237 Euro (plus 3 Euro). Eine Synopse mit den Änderungen gibt es hier: http://www.buzer.de.

Burkhard Tomm-Bub, ehemaliger Jobcenter Arbeitsvermittler, hat das „Handbuch Widerstand-gegen Hartz IV“ rausgegeben. Aus der Beschreibung: Dieses Handbuch soll konkrete Hinweise und Tipps geben, dies in möglichst prägnanter und verständlicher Form -ohne dabei aber unsolide oder unseriös daher zu kommen. Infos mit Bestelllinks: http://handbuchwiderstandgegenhartzvier.blogspot.de.

Als viel zu niedrig und „in keiner Weise bedarfsdeckend“ kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze seit dem 1. Januar 2016 um lediglich 5 Euro auf 404 Euro. In einer aktuellen Studie weist der Verband der Bundesregierung manipulative Eingriffe in die statistischen Berechnungen nach, die zu einer massiven Unterdeckung der Regelsätze in Hartz IV führen. Der Verband fordert eine Korrektur und die Anhebung der Regelsätze um 23% auf 491 Euro.  Pressmeldung vom 28.12.2015: http://www.der-paritaetische.de.

Zum 1. Januar 2016 traten zahlreiche Neuregelungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (SGB V) http://www.lambertus.de und in der sozialen Pflegeversicherung (SGB XI) http://www.lambertus.de in Kraft. Der Deutsche Caritasverband gibt dazu zwei Arbeitshilfen heraus, die Ihnen leicht machen, sich schnell einen qualifizierten, umfassenden Überblick über die Neuerungen zu verschaffen. Alle Änderungen sind mit schwarzen Durchstreichungen bzw. roter Farbe optisch hervorgehoben und erleichtern somit die Einarbeitung in das neue Recht. Soweit die Neuregelungen erst nach dem 1.1.2016 in Kraft treten, sind sie rot kursiv gedruckt und mit einem Klammerzusatz [ab „Datum des Inkrafttretens“] versehen.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 12/2015 folgende Beiträge:

  • Hauptausschuss und Mitgliederversammlung des Deutschen Vereins: 125 Jahre SGB VIII – Wie steht es um die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe?
  • Empfehlungen zur „Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung“
  • Wohnungslosenhilfe nach §§ 67 ff. SGB XII bei „komplexen Problemlagen“ noch nötig?

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 1/2016 folgende Beiträge:

  • Unionsbürgerinnen und Unionsbürger in Hamburg: Grundsicherung und Arbeitsmarkt
  • Fallmanagement Teilhabe im Alter
  • Sport als Vorreiter der Inklusion in Deutschland

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Soziale Arbeit / Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete Januar 2016 /65. Jahrgang beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Birgit Hoppe: Die Abwertung des Sozialen – Momentaufnahmen am Beispiel der geplanten Reform der Pflegeberufe
  • Leonard Resch, Jenny Horlich, Elena Giourges, Anna Costa, Lars White, Martin Binser, Maria Kurz-Adam, Kai von Klitzing: Forschung über multiproblembelastete Familien – Herausforderungen bei ihrer Motivation zur Teilnahme an Forschungsvorhaben
  • Alban Knecht: Wenn soziale Dienstleistungen nicht in Anspruch genommen werden – Das österreichische Beratungsangebot Jugendcoaching zwischen Niederschwelligkeit und Verpflichtung
  • Pitr Magier, Bernd Kolleck: Eurowaisen –Humanitäre Folgen der europäischen Einigung

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Tel.: 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell befasst sich in der Ausgabe 6/2015 – November/Dezember 2015 mit folgenden Themen:
Abhandlungen

  • Trägerzertifizierung im SGB III
  • Medizinische Behandlungspflege in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
  • Insolvenzgeld bei gescheiterter Sanierung? Anmerkung zum BSG-Urteil vom 17.3.2015 Az: B 11 AL 9/14 R
  • Zulässigkeit der Inobhutnahme eines Kindes während des Aufenthalts in einer Kindertageseinrichtung – Eine Anmerkung zu den Beiträgen von Frings und Kunkel
  • Zeugnisverweigerungsrechte Stand 2015

Rechtsprechung

  • Keine Vermutung der Richtigkeit der letzten Vergütungsvereinbarung im Sozialhilferecht (SächsLSG)
  • Persönliche Nachtwache im Pflegeheim zulasten der Sozialhilfe (LSG BW)
  • Entgelterhöhung bei Wohn- und Betreuungsverträgen durch einseitige Erklärung (OLG Düsseldorf)

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax -27.

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Straffälligenhilfe

In Sozialen Netzwerken wird zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufgerufen und Helfer werden bedroht. Die Justiz muss stärker eingreifen und die Grenzen der Meinungsfreiheit auch im Internet durchsetzen. Aber auch Unternehmen wie Facebook dürfen sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen. http://www.bmjv.de.

Die Bundesregierung hat einen Referentenentwurf zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung (AWStG) vorgelegt. Die BAG-S begrüßt in ihrer Stellungnahme die dortige Neuregelung des § 26 AWStG, die die Schlechterstellung von Strafgefangenen bei der Arbeitslosenversicherung beendet. Infos: http://www.bag-s.de.

Themenheft „Jugendliche hinter Gittern“ Zum Jahresende erschien die neue Ausgabe des „Informationsdienst Straffälligenhilfe“. In den Beiträgen werden die jugendstrafrechtlichen Sanktionsformen des Jugendarrests und der Jugendstrafe kritisch diskutiert und Alternativen vorgestellt. http://www.bag-s.de.

Sucht/Drogen 

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Verschiedenes

Am Freitag, den 4. März bringt 3sat/die woche um 21.00 Uhr den Beitrag makro: TTIP - Freier Handel für wen? Wirtschaft in 3sat. Moderation: Eva Schmidt  TTIP - der Freihandel der EU mit den USA ist hierzulande umstritten. Was bringt ein gemeinsamer Markt von Hawaii bis zum Baltikum für insgesamt 800 Millionen Verbraucher? Die Initiative der Welthandelsorganisation WTO für den weltweit freien Austausch von Produkten, Arbeit und Kapital gilt als gescheitert. Nationalstaaten errichten Zollbarrieren, begrenzen Einfuhren und subventionieren die heimische Wirtschaft. Ein anderer Weg sind einzelne Abkommen zwischen Wirtschaftsmächten, so wie TTIP. Mehr Wohlstand für alle oder nur mehr Gewinn für Großkonzerne? Die Exportnation Deutschland würde wie kaum ein anderes Land vom Freihandel profitieren. Fast jeder vierte Arbeitsplatz hängt von der globalen Wirtschaft ab. Die TTIP-Verhandlungen dauern jetzt schon zweieinhalb Jahre. Eine Einigung noch während der Amtszeit von US-Präsident Obama bis Ende 2016 ist nicht in Sicht. Was bisher vereinbart wurde, bleibt geheim. Kritiker warnen vor einer Absenkung der Umwelt- und Verbraucherstandards in Europa. So könnte TTIP gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Hormonfleisch aus den USA hierzulande Tür und Tor öffnen. In Berlin gingen im Herbst rund eine Viertelmillion TTIP-Gegner auf die Straße und mehr als 300 Städte und Gemeinden haben sich in Deutschland bereits zur "TTIP-freien Zone" erklärt. Die globale Rechnung, man müsse nur Waren, Arbeit und Kapital frei fließen lassen, dann würde überall auf der Welt ein breiter Wohlstand entstehen, ist nicht aufgegangen. Der weltweite Flüchtlingsstrom zeigt, dass nach den Waren und dem Kapital auch die Arbeitskräfte mobil werden. Fast 60 Millionen Menschen fliehen nicht nur vor Krieg und Verfolgung, sondern auch vor Armut und Perspektivlosigkeit.

Am Freitag, den 12. Februar zeigt 3sat/die woche um 12.30 Uhr selbstbestimmt! Leben mit Behinderung, Moderation: Martin Fromme. Magazin und Reportage verstehen sich als Brückenbauer zwischen Menschen mit und ohne Behinderung. Die Sendung porträtiert Menschen in ihrer ganz persönlichen Lebenssituation, zeigt, wie stark Menschen mit Handicap sein können. Zugleich will die Sendereihe das Recht auf Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung stärken.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Erstmals seit 2009 wurden zum 1.1.2016 die Wohngeldsätze bzw. die Tabellenwerte, Miethöchstbeträge, Mietstufen und Freibeträge für Kinder und Alleinerziehende angepasst. Insgesamt sollen rund 870.000 Haushalte, insbesondere Familien und Rentner, von der Anpassung an die Entwicklung der Einkommen und der Warmmieten profitieren.

In einem Infopapier des Katholischen Siedlungsdienstes sind die wesentlichsten Änderungen beim Wohngeldgesetz und zur Änderung des Wohnraumförderungsgesetzes ab 2016 zusammengefasst. Auch Harald Thomé hat eine Übersicht der wichtigsten Änderungen angefertigt. http://www.harald-thome.de, http://www.harald-thome.de.

Am Freitag, den 12. Februar zeigt 3sat/die woche um 21.00 Uhr makro: Bezahlbare Mieten Wirtschaft in 3sat. Moderation: Eva Schmidt Erstausstrahlung Mieten für Wohnimmobilien haben sich in den vergangenen Jahren stark verteuert. Vor allem in mittelgroßen deutschen Städten. Für Geringverdiener und Familien mit niedrigem Einkommen ist es in Städten nach wie vor schwierig, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Also Gas geben beim Wohnungsbau und bremsen bei den Mieten? Die sogenannte Mietpreisbremse scheint mancherorts zu wirken. Seit dem Frühjahr steigen die Mieten laut dem Eigentümerverband "Haus & Grund" deutlich langsamer. Trotzdem gibt es reichlich Kritik an der Mietpreisbremse. Viele Vermieter ignorieren das neue Gesetz. Mieter müssen selbst überprüfen, ob sie zu viel zahlen und gezielt gegen ihre Vermieter vorgehen. Eine große Hürde. Alternative Ansätze verfolgt man im Nachbarland Österreich. Die Hauptstadt Wien gehört zu den am schnellsten wachsenden Metropolen in Mitteleuropa. Dennoch gibt es bezahlbaren Wohnraum. Dank des "Wiener Modells". Die Stadt fördert seit Jahrzehnten den sozialen Wohnungsbau. Das Modell ist vor allem flexibel. Es ermöglicht auch die Förderung von Baugruppen und Eigentum. So entstehen auch alternative Wohnprojekte mit Sozial- und Luxuswohnungen Tür an Tür.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Personalien

  • Der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in der Region Kempen-Viersen e.V. trauert um seinen langjährigen Vorsitzenden Helmut Nieskens,der am 12. Dezember 2015 im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Herr Nieskens war nach dem Studium der Sozialarbeit zunächst als hauptamtlicher Sozialarbeiter in den Jahren 1968-1971 für den SKM – damals noch Sozialdienst Katholischer Männer – tätig. Diese Tätigkeit beendete er, um wieder zu studieren und Berufsschullehrer zu werden. Die neue Tätigkeit ermöglichte es ihm, fortan ehrenamtlich für den Caritasverband und den SKM tätig zu sein. 1988 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden und 1990 zum 1. Vorsitzenden gewählt. Helmut Nieskens führte den Verein, der sich jetzt SKM-Katholischer Verein für soziale Dienste in der Region Kempen-Viersen e.V. – nannte, bis ins Jahr 2008. Bei seinem Ausscheiden wurde er in Anerkennung seiner Verdienste mit der silbernen Ehrennadel des SKM-Bundesverbandes ausgezeichnet. Unter seiner Leitung entwickelte sich der SKM zu einem anerkannten Träger von Dienstleistungen im sozialen Bereich wie Erziehungshilfen, Flüchtlingssozialdienst, gerichtlichen Betreuungen und Wohnungslosenhilfe mit einem Team von bis zu 20 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zahlreichen Ehrenamtlern. Mit Energie und Durchsetzungskraft setzte er sich für die Belange der Hilfesuchenden ein nach dem Motto „Der Mensch am Rande ist unsere Mitte“.
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Verbandsinterne Informationen der VKD

Die neuen Internetseiten der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschland s e.V. freigeschaltet. Sie finden sie unter: www.vinzenz-gemeinschaft.de. Alle Konferenzen, deren Daten noch nicht eingepflegt sind, werden gebeten, dem Generalsekretariat die notwendigen Angaben zu den gewünschten Inhalten mitzuteilen.

Bundesgeschäftsstelle 

Der SKM-Bundesverband und die Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen trauern um ihren langjährigen Mitarbeiter und Kollegen Hans-Wilhelm Friske, der in der Nacht vom 4./5. Januar 2016 nach langer schwerer Krankheit und trotzdem plötzlich und unerwartet verstorben ist. Hans-Wilhelm Friske war lange Jahre Referent für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe und verantwortete die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes. Auch nach seiner Verrentung stand er den beiden Verbänden für zahlreiche kleinere Aufgaben als Moderator und Berater zur Verfügung. Unter anderen leitete er den Verbandsentwicklungsprozess der VKD. Noch bis Ende letzten Jahres betreute er die von der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft herausgegebenen „Kinder- und Jugendschutz-Nachrichten“.
Wir alle trauern um einen geschätzten Kollegen und Mitarbeiter.

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 2/2016              Ende Februar 2016

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Disclaimer
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