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2015-09

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:15.09.2015

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Thema Armut

  • Das Kampagnenthema 2015 des SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland-Bundesverband e.V. lautet „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“. Auf der diesjährigen SKM-Vertreterversammlung vom 19.-20. Juni in Aachen untersuchten die rund 60 SKM-Delegierten insbesondere die Kinder- und Jugendarmut. „Das Nicht nur Armut feststellen – sondern auch handeln. Mit einer Armutskonferenz Ende April hat der SKM-Bundesverband die SKM-Kampagne 2015 „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ eröffnet. Die Delegierten der Vereine und Verbände des SKM haben auf der Vertreterversammlung zudem den zweiten Meilenstein der Kampagne ins Rollen gebracht. Am 17.10.2015 finden in ganz Deutschland Veranstaltungen anlässlich des Welttags zur Überwindung der Armut der Vereinten Nationen statt. Ideen wie: eine Bettelkette in der Fußgängerzone, Strümpfe gegen soziale Kälte, Gebets-Flashmob, Wimpelaktionen auf dem Marktplatz und vieles mehr werden im Oktober die Bevölkerung in großen und kleinen Städten und Gemeinden überraschen.
  • Am Dienstag, den 6. Oktober zeigt 3sat/die woche um 0.45 Uhr in der Reihe 37 Grad den Beitrag: Gesichter der Armut, einen Film von Manfred Karremann. Sie nähen unsere Kleidung, gerben Leder für Schuhe und Taschen. Zwölf Stunden Arbeit, jeden Tag. Trotzdem sind die Menschen in den Lieferländern oft bitter arm. Doch wie kommt es zu dieser Armut? Der Frage geht "37 Grad"-Autor Manfred Karremann am Beispiel von Bangladesch nach, wo viel von dem produziert wird, was wir täglich benutzen. Das Land ist nach China der zweitgrößte Textilproduzent der Welt. Hauptgrund für die Armut: Die Waren werden dort so unglaublich billig produziert. Etwa neun Cent pro Stunde gibt es für die gefährliche Arbeit in einer Gerberei. Etwas mehr bekommen die Näherinnen in den Textilfabriken. Gerade genug, um zu Überleben. Denn darum geht es den Männern, Frauen und Kindern, die jede Arbeit machen, für jeden Lohn. Manfred Karremann zeigt die Lebensumstände der Menschen, die acht Flugstunden entfernt für uns arbeiten. Erwachsene, aber auch schon Kinder. Er fragt nach den Ursachen, aber auch nach Lösungen. Denn schnell wird klar: Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt sieht anders aus.
  • Am 18. Juni 2015 debattierte der Deutsche Bundestag über die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung. Trotz des anhaltend hohen Wirtschaftswachstums sind immer mehr Menschen in Deutschland von Armut bedroht. Vor allem Alleinerziehende, Rentner und junge Menschen seien überdurchschnittlich oft von Armut betroffen. Auch weltweit ist das Thema „Armut“ nach wie vor aktuell. Derzeit muss eine Milliarde Menschen weltweit, vor allem in Afrika und Asien, mit weniger als 1,14 Euro pro Tag auskommen.  Ende September stimmen nun die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen über ihre nachhaltigen Entwicklungsziele ab, in denen sie sich unter anderem dazu verpflichten, innerhalb der nächsten 15 Jahre „die Armut überall auf der Welt und in jeder ihrer Formen“ zu beseitigen. Der aktuelle Schulnewsletter befasst sich mit dem Thema „Armut - in Deutschland und anderswo“ und seiner Umsetzung im Unterricht. Wir haben Ihnen eine Auswahl an informierenden Texten, Infografiken, Jugendmagazinbeiträgen zur aktuellen Lage sowie bereits fertige Unterrichtsmaterialien und unterrichtsrelevante Beiträge aus der Mediathek zusammengestellt.

Die Bundeszentrale hat eine Reihe von Materialien zum Thema Armut zusammengestellt:

  • Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 51-52/2010): Armut in Deutschland. In westlichen Industriestaaten wird häufig von "relativer Armut" gesprochen. Anders als "absolute Armut", die zum Beispiel in vielen Ländern der "Dritten Welt" verbreitet ist und die davon Betroffenen existenziell bedroht, wirkt die hiesige "relative Armut" nur selten unmittelbar lebensgefährdend. Dass die Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung eine beständig steigende Armutsrisikoquote dokumentieren, ist deshalb nicht weniger alarmierend. Die Beiträge liefern Ihnen wichtige Informationen auch zum Thema Kinderarmut in Deutschland und diskutieren dabei unter anderem, warum immer mehr Menschen unter geringeren Teilhabechancen und sozialer Ausgrenzung leiden und wie dies auf Dauer dem gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt schaden kann. http://www.bpb.de.
  • Schriftenreihe (Bd. 1576): APuZ-Edition: Oben - Mitte – Unten. Wer gehört zu den Eliten und zu den Reichen im Land, wer bildet die gesellschaftliche Mitte, wer ist von Armut und Ausgrenzung betroffen? Wie hat sich soziale Ungleichheit entwickelt? Versuche, die Gesellschaft in dieser Hinsicht zu »vermessen«, können auf verschiedene Ansätze und Definitionen zurückgreifen. Der Fokus liegt auf der Gesellschaft in Deutschland, verbunden mit Blicken auf europäische und globale Entwicklungen. Stefan Hradil rückt in seiner Einführung die Einzelbeiträge in einen größeren Kontext und spürt Entwicklungen sozialer Ungleichheit und wichtigen Strängen der Diskussion um Armut, Mittelschicht und Eliten nach. http://www.bpb.de.
  • fluter (Nr. 45): Armut. Das reicht doch nicht. Wer sich die Armut der untersten Milliarde der Menschheit ansieht, wird feststellen, dass Reichtum immer wieder aus verarmenden Verhältnissen entspringt. Auch in Deutschland, mitten in einem milliardenschweren Sozialstaat, stellen sich immer drängender Fragen. Die Wirklichkeit der Armut wird ja nicht angenehmer, weil diese nur noch relativ ist. In dieser Ausgabe des fluter dreht sich alles um das Thema Armut - hier und woanders. http://www.bpb.de.
  • Themenblätter im Unterricht (Nr. 62): Unterschicht in Deutschland. Gibt es eine neue Unterschicht in Deutschland? Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, ein Verständnis für die Gesellschaft zu befördern und dabei speziell auf die Gruppe(n) einzugehen, die sich am unteren Rand des sozialen Spektrums befinden. Nur noch digital verfügbar unter: http://www.bpb.de.
  • werkstatt.bpb.de: „Warum Armut?“ - neues Bildungsmaterial zu aktuellem Thema. Armut und Ungleichheit, Profitgier und Unterdrückung, Kriminalität und Chancengleichheit: Debatten über diese weltweit aktuellen Themen können mit den Filmen und Lernmaterialien der DVD-Edition "Warum Armut?" angeregt werden. Die Werkstatt der bpb sucht 30 Lehrende, die die DVD in der Praxis einsetzen möchten - bewerben Sie sich jetzt um ein Testpaket! https://www.bpb.de.
  • Informationen zur politischen Bildung Nr. 324/2014: Sozialer Wandel in Deutschland. Wie hat sich die Gesellschaft in Deutschland seit 1945 verändert, wie präsentiert sie sich aktuell und wie ist sie für künftige Herausforderungen gerüstet? Die Ausgabe der IzpB präsentiert eine sozialhistorisch und empirisch ausgerichtete Betrachtung in den Bereichen Bevölkerungsstruktur und -entwicklung, soziale Schichtung, Migration und Integration, Bildungssituation sowie geschlechtsspezifische Ungleichheiten bietet Antworten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Analyse der materiellen Lebensbedingungen; geeignet für den Politikunterricht in der Sekundarstufe II. http://www.bpb.de.

Flüchtlinge:

  • Wir alle erleben derzeit, wie die Flüchtlingsproblematik sich im Laufe dieses Jahres zu einer unvorstellbar großen Herausforderung für ganz Europa und natürlich auch für unseren Staat und die ganze Gesellschaft entwickelt hat. Viele Christen und viele katholische Verbände und Organisationen engagieren sich dafür, dass in unserem Land eine große Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft entstanden ist. Leider ist viel zu wenig bekannt, mit wie viel Engagement gerade katholische Verbände und Organisationen sich für eine Willkommenskultur in unserem Land einsetzen. Deshalb möchte das ZdK auf seiner Homepage eine Gelegenheit schaffen, sich über die Aktivitäten der katholischen Verbände zu informieren. Die Deutsche Bischofskonferenz wird dann im Rahmen ihrer Darstellung auf unsere Homepage verlinken. Wir dürfen Sie aus diesem Grund ganz herzlich bitten, uns einen Link auf die Seiten Ihrer Homepage, wo Sie ihr Engagement für Flüchtlinge darstellen, an christoph.molitor@zdk.de zu senden. Herr Molitor wird diese dann in unsere Projektseite einpflegen
  • Spendenmöglichkeit. Es vergeht kein Tag mehr, an dem sie nicht Topthema von TV-Debatten und Bürgergesprächen sind: Flüchtlinge. Menschen, die ihr Leben riskieren, um es zu retten. Weltweit waren seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr so viele Menschen auf der Flucht wie aktuell. Und was wir hierzulande wahrnehmen, ist doch nur die Spitze des Eisbergs. Der Balkan ist derzeit Brennpunktregion der Fluchtbewegungen. Die Lage in Griechenland ist bekannt, Mazedonien rief in diesen Tagen den Ausnahmezustand aus, die ungarische Regierung reagiert auf die aktuelle Entwicklung gar mit der Errichtung eines Grenzzauns. Auch in Serbien kommen täglich hunderte neue Flüchtlinge an, völlig entkräftet, verzweifelt. Die meisten kommen aus Syrien und dem Irak. „Sie schämen sich für ihre Situation, doch sie sehen keine andere Möglichkeit“, erklärt Caritas-Mitarbeiter Tobias Nölke, der die Kollegen vor Ort bei der Umsetzung eines neuen Hilfsprogramms zur Versorgung der Menschen unterstützt. Ähnliche Hilfen leistet die Caritas in der Türkei, Italien und Griechenland, doch es fehlt an Mitteln, den steigenden Bedarf zu decken. Gleichzeitig müssen wir uns bewusst machen, dass der Großteil gar nicht nach Europa kommt. Nach wie vor sind die Hauptaufnahmeländer syrischer Flüchtlinge die Nachbarstaaten. Allein im Libanon ist heute jeder Vierte ein Syrer. So wie die Caritas ihre Partner dort unterstützt, so tut sie auch hier in Deutschland ihr Mögliches, den Flüchtlingen eine sichere Bleibe zu geben. https://www.caritas-international.de.

Seit Ende April sind die neuen Internetseiten des SKM- Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschlands – Bundesverband e.V. und der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V. freigeschaltet-. Sie finden sie unter:

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2015/16 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211/233948-0.

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Arbeitsmarkt

Junge und ältere Beschäftigte erhalten überdurchschnittlich oft nur befristete Verträge. Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke hervor. Demnach lag im Jahr 2014 der Anteil befristeter Neueinstellungen bei den 15- bis 24-Jährigen mit 53,4 Prozent und bei den 55 bis 64-jährigen mit 52 Prozent am höchsten, gemessen an der Verteilung der Befristungen insgesamt. Die Bundesregierung betont jedoch, dass jungen Menschen hierzulande der Übergang von der Schule ins Berufsleben im internationalen Vergleich "überaus gut" gelinge. So habe der Anteil der hoch qualifizierten 15-bis 29-Jährigen, die keine Beschäftigung haben, bei nur 5,7 Prozent gelegen, schreibt die Regierung.

Die Bundesregierung plant nicht, die sogenannten schädlichen Unterbrechungen bei der Erfassung der Langzeitarbeitslosigkeit abzuschaffen. Das teilt sie in einer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit. Nach dem Prinzip der "schädlichen Unterbrechung" wird die Dauer der Arbeitslosigkeit nach Unterbrechungen wie einer Qualifizierungsmaßnahme immer wieder neu gemessen. Das hat zur Folge, dass ein Arbeitsloser, nach einer solchen Maßnahme nicht mehr als langzeitarbeitslos gilt, obwohl er länger als ein Jahr arbeitslos ist und weder vor noch nach dieser Maßnahme eine Arbeit gefunden hat. Auch an der sogenannten 58er-Regelung soll sich nach Auffassung der Bundesregierung nichts ändern. Diese besagt, dass Arbeitslose, die nach Vollendung des 58. Lebensjahres ein Jahr lang kein Angebot für eine Beschäftigung erhalten haben, aus der Arbeitslosenstatistik herausfallen.

Am Freitag, den 30. Oktober 2015 bringt 3sat/die woche um 20.15 Uhr einen Film von Ulrike Bremer „Der Arbeitsmarktreport“. Das Märchen vom Fachkräftemangel. „Ingenieursmangel! Ärztemangel! Zu wenig IT-Spezialisten!“ und „Wenn wir nicht gegensteuern, geht es bergab mit Deutschland.“ Das sind Schlagzeilen, mit denen Politik gemacht wird. Die Dokumentation deckt die Hintergründe des seit Jahrzehnten beklagten Fachkräftemangels auf. Tatsächlich lenkt der lautstarke Hilferuf bewusst ab von gewichtigen Problemen: Lohndumping und Arbeitslosigkeit. Akteure in diesem Spiel sind Lobbyverbände der Wirtschaft, die zusammen mit den Politikern und der Bundesagentur für Arbeit den Arbeitskräftemarkt in Deutschland gestalten. Kaum ein Lobbyverband hat sich so vehement dafür eingesetzt, ausländische Fachkräfte ins Land zu holen, wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Ingenieure selbst sind es, die dem Verein vorwerfen, er lasse sich von Unternehmen instrumentalisieren und drücke das Mindestgehalt. Weil der Ingenieursverband regelmäßig mit Horror-Zahlen aufwartet, hat man den Ingenieursberuf zum Mangelberuf erster Klasse erklärt und erlaubt Unternehmen jetzt, hochqualifizierte ausländische Fachkräfte einzustellen, zu einem Mindestlohn von 32.500 Euro im Jahr. Früher lag diese Grenze bei 66.000 Euro. Mit Blue Card und europäischer Freizügigkeit sollen Fachkräfte aus Spanien, Griechenland, Rumänien und Bulgarien auf den deutschen Arbeitsmarkt strömen. Deutschland ist stolz darauf, Krisenstaaten zu unterstützen, indem es ihnen Arbeitslose abnimmt. Offene Stellen ohne Bewerber? Tatsächlich kommen derzeit sechs passende Bewerber auf ein Jobangebot. Provozieren Unternehmer also bewusst ein Überangebot an Fachkräften, um trotz anziehender Konjunktur geringere Löhne zahlen zu können?

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Asyl/Migration

Die Bundesländer sollen gesetzlich verpflichtet werden, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufzunehmen und eine angemessene Betreuung, Unterkunft und Versorgung zu gewährleisten. Dies sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de vor, mit dem die Verteilung von Flüchtlingskindern im Bundesgebiet verbessert und somit die Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention sichergestellt werden sollen. Zudem soll die Altersgrenze für Aufenthalts- und Asylverfahren von 16 auf 18 Jahre angehoben werden. Nach Angaben der Bundesregierung befanden sich Ende 2014 bundesweit 17.955 unbegleitete ausländische Minderjährige in vorläufigen Schutzmaßnahmen oder Anschlussmaßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Von 2010 bis 2013 sei die Zahl unbegleiteter Flüchtlingskinder, die nach Deutschland kamen, um 133 Prozent gestiegen. Für die Inobhutnahme unbegleiteter ausländischer Kinder sind Jugendämter beziehungsweise die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe zuständig. Einige kommunale Gebietskörperschaften seien gegenwärtig überlastet und eine dem Kindeswohl entsprechende Unterbringung, Versorgung und Betreuung erheblich erschwert oder nicht mehr möglich.

Die Zahl der Inobhutnahmen Minderjähriger aufgrund einer unbegleiteten Einreise nach Deutschland hat sich den Jahren 2010 bis einschließlich 2013 mehr als verdoppelt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de auf eine Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de hervor. Danach stieg diese Zahl der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zufolge von 2.822 im Jahr 2010 über 3.482 im Jahr 2011 und 4.767 im Jahr 2012 auf 6.584 im Jahr 2013. Wie die Bundesregierung in der Antwort darlegt, gehören ausländische Kinder und Jugendliche, die aus ihren Herkunftsländern allein nach Deutschland kommen und ihre Familien verlassen, "zu den schutzbedürftigsten Personengruppen überhaupt". Sie hätten nach der UN-Kinderrechtskonvention ein Recht darauf, dem Kindeswohl entsprechend untergebracht, versorgt und betreut zu werden. Dies sicherzustellen, sei für die Bundesregierung "ein Anliegen von höchster Priorität, dem sie sich angesichts der kontinuierlichen Zunahme unbegleitet nach Deutschland einreisender ausländischer Minderjähriger mit der gebotenen Dringlichkeit" zuwendet.

Bundesfamilienministerin Schwesig startet Modellprojekt „Junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“. Sie sind vor Krieg, Armut oder Unterdrückung geflohen - viele sogar allein ohne ihre Eltern: Junge Flüchtlinge brauchen besondere Unterstützung und eine gesicherte Perspektive für ihr Leben in Deutschland. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) startet deshalb zusammen mit den Trägern der Jugendmigrationsdienste das Modellprojekt: „Junge Flüchtlinge im Jugendmigrationsdienst“. In bundesweit 24 Einrichtungen erhalten junge Flüchtlinge ab sofort spezielle Hilfsangebote mit dem Ziel, sie schneller in die Gesellschaft zu integrieren. Mitarbeiter der Jugendmigrationsdienste unterstützen sie dabei, einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden, sprechen mit Behörden, Schulen oder Betrieben und beziehen auf Wunsch auch die Eltern mit ein. Außerdem vermitteln sie Sprachkurse oder bieten Bewerbungstrainings oder Schulungen zur Kompetenzstärkung an. Für das Vorhaben stellt das BMFSFJ bis Ende 2017 insgesamt sieben Millionen Euro aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes zur Verfügung. An jedem der 24 Modellstandorte wird der Personalbestand um durchschnittlich ein bis zwei Vollzeitstellen aufgestockt. Die Jugendmigrationsdienste öffnen sich damit einer neuen Zielgruppe. Bisher sind sie nur für junge Migrantinnen und Migranten mit Bleibeperspektive zuständig. Sie begleiten an bundesweit 430 Standorten junge Menschen mit Migrationshintergrund mit einem vielschichtigen Angebot, um ihnen Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu ermöglichen. In dem neuen Modellprojekt ist jedes Bundesland mit mindestens einem Standort vertreten. Um ein tragfähiges Netzwerk anbieten zu können, wird das Projekt eng mit dem Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ und dem Modellvorhaben „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ verzahnt. Träger der Jugendmigrationsdienste sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, die Arbeiterwohlfahrt, der Internationale Bund, das Deutsche Rote Kreuz und Der PARITÄTISCHE. Weitere Infos zum Programm und eine Übersicht über die Modellstandorte finden Sie unter http://www.bmfsfj.de und http://www.jmd-portal.de/

Die Bundesregierung hält es für sinnvoll, den Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des Sports zu erhöhen und deren Teilhabe zu stärken. Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de) hervor. Zu diesem Zwecke, so heißt es in der Antwort weiter, werde das Programm „Integration durch Sport“ aus Bundesmitteln gefördert, das darauf gerichtet sei, „entsprechende Maßnahmen des organisierten Sports, seiner Vereine und Verbände zu unterstützen und die interkulturelle Sensibilisierung von Migranten und der Aufnahmegesellschaft zu fördern“. Mit dem Ziel, die Akteure der Integrationsarbeit vor Ort zu stärken und den Weg für Migranten in alle Funktionen des Sports zu öffnen, fänden darüber hinaus in allen Bundesländern die Qualifizierungsmaßnahmen „Sport interkulturell“ statt, schreibt die Regierung weiter.

Am Mittwoch, den 7. Oktober zeit 3sat/die woche um 1.25 Uhr einen Film von Paul Schwarz: "Hier ist unsere Heimat" 50 Jahre Türken in Deutschland Im Herbst 1961 schlossen Deutschland und die Türkei ein Abkommen zur zeitlich begrenzten Anwerbung von Arbeitskräften ab - eine Erfolgsgeschichte, vor allem in zweiter Generation. Für die erste Generation der türkischen Einwanderer ist die Türkei die eigentliche Heimat, für die folgenden Generationen ist es Deutschland. Der Film stellt verschiedene Lebensgeschichten dar und zeigt: Deutschland ist nicht erst seit heute ein Einwanderungsland. Er begleitet einen Rohrschweißer der ersten Generation in Stade, seinen Sohn, den bekannten Schriftsteller Nevfel Cumart in Bamberg, eine Hauptschullehrerin mit naturwissenschaftlichen Fächern und Islamunterricht, die in Ludwigsburg Lehrerinnen und Lehrer für den islamischen Religionsunterricht ausbildet. Es geht weiter mit einem Gartengestalter aus München, einer Psychiaterin der Berliner Charite mit ihrem Suizidpräventionsprogramm für junge Türkinnen und einer türkischstämmigen Unternehmerin, die in Berlin eine breite häusliche Krankenpflege aufgebaut hat. Die Beispiele zeigen: Die Deutschen haben allen Grund, ihren türkischen Mitbürgern zu danken für deren Beitrag zum deutschen Wohlstand. Sie haben Deutschland vielfältiger, offener und der Welt zugewandter gemacht. Nevfel Cumart bringt die veränderte Situation der Nachkommen der „Gastarbeiter“ mit einem Kurzgedicht auf den Punkt: „Mein Vater kehrt in die Türkei zurück. Er möchte nicht in der Fremde sterben. Auch ich möchte nicht in der Fremde sterben und entschließe mich, in Bamberg zu bleiben ...“

Rechtliche Betreuung

Weltkongress Betreuungsrecht 14.-17. September 2016 in Erkner. "4th World Congress on Adult Guardianship” - der Kongress findet von Mittwochmittag bis Freitagmittag mit einem deutsch-englischsprachigen Teil statt und wird von Freitagmittag bis Samstagnachmittag als deutschsprachiger Betreuungsgerichtstag fortgesetzt. Er bietet eine wichtige Möglichkeit des Austausches und des internationalen Vergleichs und voneinander Lernens. Der BGT – Betreuungsgerichtstag hat die Ausrichtung übernommen. Barbara Dannhäuser von der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM arbeitet im AK Öffentlichkeitsarbeit mit.

BAGFW-Fachtag. Am 20. Oktober 2015 findet in Kassel der Fachtag der BAGFW für die Betreuungsvereine statt. Thema ist diesmal: „Mittendrin! Kompetenzzentrum Betreuungsverein, Vernetzung im Sozialraum“. Die Anmeldeseite auf www.bagfw.de ist bis 6.10.2015 freigeschaltet.

Delegation des Betreuers. Eine AG, die auf der Bundeskonferenz Rechtliche Betreuung eingesetzt wurde, beschäftigt sich mit den Möglichkeiten einer ergänzenden Assistenz und erarbeitet eine kleine Arbeitshilfe.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Neues Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ unterstützt bürgerschaftliches Engagement. Von Cuxhaven an der Nordseeküste bis Titisee-Neustadt im Schwarzwald werden ab sofort Organisationen unterstützt, die auf lokaler Ebene bürgerschaftliches Engagement fördern. Insgesamt 50 Standorte werden mit einem Gesamtvolumen von über drei Millionen Euro bis Ende 2017 gefördert. Vor Ort werden damit Konzepte für eine moderne und nachhaltige Förderung des Bürgerengagements entwickelt und umgesetzt. Bürgerschaftliches Engagement ist so vielfältig wie das Leben selbst und findet durch die großartige Arbeit der Menschen vor Ort statt. Mit dem neuen Programm Engagierte Stadt soll der Aufbau bleibender Engagementlandschaften in Städten und Gemeinden in Deutschland weiter unterstützt werden. Das Netzwerkprogramm Engagierte Stadt ist eine gemeinsame Initiative der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt-Stiftung, der Körber-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Erstmals stehen nicht einzelne Projekte im Fokus, sondern das Ziel, vor Ort mit Akteuren aus Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Wirtschaft zu kooperieren und eine flächendeckende, dauerhafte Engagementinfrastruktur zu schaffen. Dabei profitieren die Organisationen von dem Beratungs- und Vernetzungsangebot, das die Programmpartner zur Verfügung stellen. Bewerben konnten sich zivilgesellschaftliche Organisationen aus Städten und Gemeinden zwischen 10.000 und 100.000 Einwohnern. Aus insgesamt 272 Bewerbungen wählte eine Jury in einem zweistufigen Auswahlverfahren die 50 besten Konzepte aus. Wichtig war dabei der Nachweis, dass die Organisationen mit anderen relevanten Akteuren vor Ort zusammenwirken. Zu den ausgewählten Teilnehmern der Engagierten Stadt zählen zum Beispiel Freiwilligenagenturen, Mehrgenerationenhäuser, Vereine oder Wohlfahrtsverbände. Sie planen unter anderem Bürgerwerkstätten durchzuführen, Informationsplattformen einzurichten oder Weiterbildungen für Engagierte anzubieten. Inhaltlich beschäftigen sie sich mit sehr unterschiedlichen Feldern. Die wichtigsten Themen in den Kommunen sind derzeit Engagement für Flüchtlinge und Engagement im Demografischen Wandel. Auf die Teilnehmerorganisationen warten nicht nur Fördergelder (zwischen 46.000 und 50.000 Euro pro Standort), sondern eine breite Palette an Beratung und Begleitung durch die Programmpartner: Bundesweite Netzwerktreffen zählen ebenso dazu wie Web-Seminare, Themen- und Methodenworkshops. Die gemeinsame Geschäftsstelle der Engagierten Stadt ist in der Hamburger Körber-Stiftung angesiedelt. Mehr Informationen zum Netzwerkprogramm finden Sie unter http://www.engagiertestadt.de/ Informationen zu den 50 teilnehmenden Orten unter http://www.engagiertestadt.de.

Die Stiftung Gute-Tat stellt umfangreiche Bibliothek zum Thema Ehrenamt zur Verfügung. Großes Interesse an Monetarisierung im Ehrenamt. Das Interesse an der „Ehrenamtsbibliothek“, einer Plattform, auf der sich jeder online zu Themen rund um soziales und bürgerschaftliches Engagement informieren kann, ist groß. Dabei ist „Monetarisierung“ der am häufigsten eingegebene Suchbegriff. Recherchen zu Themen, die sich mit Geldzahlungen für eine ehrenamtliche Tätigkeit beschäftigen, sind demnach von großem Interesse bei den Nutzern. Der Begriff „Monetarisierung“ hat lateinische sowie griechische Wurzeln und bedeutet so viel wie „zu Münzen machen“. Häufig wird es als Synonym verwendet für „den finanziellen Nutzen aus etwas ziehen“. Den finanziellen Aufwand oder Wert einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu bewerten, ist ein komplexes Thema, zu dem es mehrere Studien und Artikel gibt, die in der Ehrenamtsbibliothek von Gute-Tat bereitgestellt werden. Neben dem großen Interesse an den finanziellen Aspekten der Freiwilligenarbeit ist das ehrenamtliche Engagement im Verein ein Thema, nach dem die Nutzer häufig recherchieren. Mit über 400 Beiträgen leistet die Ehrenamtsbibliothek www.ehrenamtsbibliothek.de einen hilfreichen Überblick zu unterschiedlichen Aspekten zu diesem Themengebiet. Infos: http://www.gute-tat.de/

Familie 

Der Wunsch der Eltern nach mehr Zeit für die Familie ist groß. Ein großer Teil der Eltern (32% der Väter und 19% der Mütter) bemängeln, nicht ausreichend Zeit für ihre Kinder zu haben. Fast 80% der Väter wünschen sich, dass sich dies ändert und sie sich mehr um Kinder und Familie kümmern können. Das ist eines der Ergebnisse der Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamtes, die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Statistik, Roderich Egeler, in Berlin vorgestellt hat. Mit der Studie „Zeitverwendung in Deutschland 2012/2013“ liegen erstmals Daten vor, die zeigen, welche Veränderungen es bei der Verwendung der Zeit von Frauen und Männern sowie von Familien in Deutschland gibt. „Väter und Mütter sind heute stärker gefordert als früher - beruflich und privat. Vollzeit arbeiten, sich gleichzeitig um Kinder und pflegebedürftige Angehörige kümmern - das bringt die Familien an die Grenze ihrer Belastung“, so Familienministerin Schwesig. „Diese Generation steht vor der Herausforderung, ihre Wünsche nach Beruf und Familienleben zu vereinbaren, sie brauchen zeitliche Entlastung. Die Zeit für die Familie muss mehr anerkannt werden“, sagte die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse. Im Vergleich zu 2001/2002 gibt es Veränderungen: Grundsätzlich ist die Stundenzahl bei Männern und Frauen für Erwerbstätigkeit gestiegen. Vergleicht man Mütter und Väter mit Menschen, die in Haushalten ohne Kinder leben zeigt sich: Sie arbeiten knapp 10 Stunden mehr - das ist vor allem auf ein höheres Pensum unbezahlter Arbeit zurückzuführen. Gleichzeitig haben aber Mütter wie Väter auch mehr Zeit darauf verwendet, sich um Kinder zu kümmern und sich aktiv mit ihnen zu beschäftigen. Erwerbstätige Mütter verbrachten dabei ähnlich viel Zeit mit Aktivitäten wie Vorlesen oder Gespräche mit den Kindern, wie nicht erwerbstätige Mütter. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei der Erwerbsarbeit gibt es jedoch eine Lücke: Väter und Mütter in Vollzeit wollen durchschnittlich weniger Stunden arbeiten und mehr Zeit für Familie haben. Mütter und Väter, bei denen beide Partner je 30 Stunden und mehr arbeiten, wünschen sich durchschnittlich um vier Stunden geringere Arbeitszeiten: zwischen 33 (Mütter) bzw. 38 (Väter) Stunden. Mütter in kleiner Teilzeit würden ihre Arbeitszeit dagegen gerne etwas erhöhen. Ein erster Schritt auf dem Weg zur Familienarbeitszeit ist das Elterngeld Plus. Es bietet Eltern flexiblere Möglichkeiten, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren und unterstützt eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbsarbeit in Teilzeit durch einen Partnerschaftsbonus. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Internet: http://www.bmfsfj.de

Der Mindestunterhalt dient der Existenzsicherung von Kindern in Haushalten von Alleinerziehenden. Er richtet sich derzeit nach dem steuerlichen Kinderfreibetrag. Das soll laut einem aktuellen Referentenentwurf (siehe Anhang) geändert werden, der Mindestunterhalt soll künftig an das sächliche Existenzminimum minderjähriger Kinder anknüpfen, welches alle zwei Jahre auf der Grundlage des Existenzminimumberichts der Bundesregierung festgelegt wird. Hiermit soll erreicht werden, dass der Mindestunterhalt immer „up to date“ ist und es nicht zu einer Unterdeckung des sächlichen Existenzminimums kommt, wenn die steuerlichen Kinderfreibeträge nicht rechtzeitig an die Vorgaben des Existenzminimumberichts angepasst werden. Darüber hinaus sieht der Referentenentwurf Änderungen im vereinfachten Verfahren über den Unterhalt Minderjähriger und im Auslandsunterhaltsgesetz vor, um diese den Bedürfnissen in der Praxis besser anzupassen. Der Deutsche Caritasverband e.V. (DCV) und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e.V. (SkF) begrüßen in ihrer  beim BMJV eingereichten Stellungnahme diese Zielsetzungen. Der Gesetzentwurf sorgt für mehr rechtssystematische Transparenz an der Schnittstelle von Sozialrecht, Unterhaltsrecht und Steuerrecht. DCV und SKF appellieren an den Gesetzgeber, zeitnah auch materielle Verbesserungen für unterhaltsberechtigte Kinder, z. B. durch eine Reform des Unterhaltsvorschusses oder des Kinderzuschlags, herbeizuführen.

Die Bundesregierung plant Änderungen im Unterhaltsrecht. Ein Gesetzentwurf http://dip21.bundestag.de sieht vor, die rechtlichen Grundlagen in Hinblick auf den Mindestunterhalt, das vereinfachte Verfahren im Kinderunterhaltsgesetz und Regelungen im Auslandsunterhaltsgesetz zu überarbeiten.

Ratgeber für Pflegeschüler und pflegende Angehörige zertifiziert. Mit „Pflege Basis pocket“ hat die Stiftung Gesundheit erstmals einen Ratgeber des Verlags Handwerk und Technik zertifiziert. Dieser richtet sich in erster Linie an Pflegeschüler, eignet sich aber ebenso als Nachschlagewerk für pflegende Angehörige. Das Buch behandelt über 50 verschiedene Pflegethemen - von Hygienemaßnahmen und Arbeiten am Pflegebett bis zu Vitalzeichen beobachten und Verbände wechseln. Viele Illustrationen, etwa zu Pflegehandgriffen, sowie Schritt-für-Schritt-Anleitungen erleichtern die Arbeit mit dem Pocket-Ratgeber. Des Weiteren bereiten realistische Kommunikationshilfen die Berufseinsteiger auf ihre ersten Patientenkontakte vor. „Der Autor stellt die pflegerische Basisexpertise auf respektvolle Weise dar, ohne dabei belehrend zu erscheinen“, loben die Gutachter. Tabellen über Normwerte, Lagerungen und Desinfektionsmittelbedarf runden das Werk ab. Georg Frie: Pflege Basis pocket, Verlag Handwerk und Technik GmbH, ISBN 978-3-582-04570-6, 9,90 €. Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier: https://www.stiftung-gesundheit.de.

Personen, die im Ausland eine gleichgeschlechtliche Ehe schließen wollen, sollen künftig in Deutschland ein Äquivalent zum Ehefähigkeitszeugnis ausgestellt bekommen können. Dies ist in einigen Staaten eine Voraussetzung, um zu heiraten oder die Partnerschaft eintragen zu lassen. Die Änderung des entsprechenden Paragrafen im Personenstandsgesetz ist Teil eines Gesetzentwurfes der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de, mit dem auch in weiteren Normen des Zivil- und Verfahrensrechtes sowie des sonstigen öffentlichen Rechts eine Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaften erreicht werden soll.
Die meisten Änderungen seien aber von "geringer praktischer Bedeutung", da es sich im Wesentlichen um redaktionelle Anpassungen handele, schränkt die Bundesregierung in der Begründung ein. Änderungen sind demnach zum Beispiel in einigen Laufbahn-, Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen, der Höfeordnung, dem Bundesvertriebenengesetz, der Insolvenzordnung, im Heimarbeitsgesetz und dem Schuldrechtsanpassungsgesetz vorgesehen.

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Fortbildung/Tagungen

 Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Die Kunst, erfolgreich Gespräche mit Mitarbeiter(inne)n zu führen (S15019). Seminar von 30.11.2015 bis 02.12.2015 in Freiburg. Mitarbeitergespräche sind oft mit dem Anspruch verbunden, Zielvereinbarungen, Transfersicherung, Beurteilung und Förderung zu beinhalten. Um seine Potenziale für die Personal- und Qualitätsentwicklung voll auszuschöpfen und effektiv einzusetzen, ist es notwendig, das Gespräch - als Führungsinstrument - strategisch sinnvoll einzuführen, über organisationsspezifische Arbeitshilfen (Gesprächsleitfaden, Protokollbogen u.a.) zu verfügen und die Gespräche professionell zu führen. Preis: 435,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung.  Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel: 0761/200-1702, E-Mail: dirk.sichelschmidt@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Mit Aufstellungen zu neuen Einstellungen (S15059). Systemische Strukturaufstellungen für Praktiker/-innen aus sozialer Arbeit und Beratung. Seminar von 23.11.2015 bis 25.11.2015 in Freiburg. Veränderungsprozesse und Konfliktlösungsbedarfe sind heute das tägliche Brot von Fach- und Führungskräften in sozialen Einrichtungen. Sie sehen sich mit einer Fülle von Fragen konfrontiert, die oft parallel entschieden werden müssen. Dafür ist die Aufstellungsarbeit eine einzigartige Möglichkeit, um Perspektiven zu erweitern und (manchmal ganz) neue Lösungsideen zu generieren. Systemische Strukturaufstellungen (entwickelt von Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer) sind erlebnisorientierte Methoden und zählen zu den kreativsten Methoden, die mit Hilfe von Visualisierung innerer Bilder ungewohnte Lösungswege aufzeigen. Es gibt unterschiedliche Aufstellungsformate für die verschiedenen Anliegen. Es gibt z. B. die Formen der Zielaufstellung, der Entscheidungsaufstellung und der Glaubenspolaritäten-Aufstellung. Die Strukturaufstellungs-Arbeit hat sowohl Systeme (Familie, Teams, Organisationen, usw.) als auch systemrelevante Aspekte (Symptome, Ideen, Ziele, Hindernisse, usw.) im Blick und zeichnet sich durch eine hohe Wirksamkeit und Attraktivität aus. Im Seminar beschreiben und reflektieren wir verschiedene Beiträge aus Theorie und Praxis "Systemischer Strukturaufstellungen" und machen diese für die tägliche Arbeit nutzbar. Preis: 420,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung.  Ansprechpartner: Gabriele Ruck, Tel: 0761/200-1708, E-Mail: gabriele.ruck@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Compliance in der Caritas (S15062). Gesetze, Regelungen und eigene Vorgaben systematisch einhalten und damit Risiken minimieren. Tagung am 09.12.2015  in Berlin. Neben der Verantwortung für den sozialwirtschaftlichen Erfolg obliegt der Leitung von Einrichtungen und Diensten der Caritas auch die Pflicht, durch geeignete Maßnahmen ein ordnungsgemäßes Verhalten aller Organe und Mitarbeiter mit Blick auf gesetzliche, vertragliche und unternehmenseigene Regelungen - sprich Compliance - sicherzustellen. Im Kern geht es hierbei um die Übereinstimmung mit sowie die Befolgung von gesetzlichen, satzungsgemäßen oder anderen regulativen Vorgaben, die Vermeidung von wesentlichen Rechts- und Regelverstößen sowie die Frage, wie dies im Unternehmen sichergestellt werden kann. Insofern werden durch Compliance auch die moralischen und ethischen Wert- und Zielvorstellungen in der Einrichtung etabliert. Compliance ist ein fortlaufender Prozess und findet Ausdruck in einem Compliance Management System als Teil des Risikomanagementsystems einer Organisation. Diese Tagung der Fortbildungs-Akademie in Kooperation mit dem Referat Sozialwirtschaft des Deutschen Caritasverbandes und der Solidaris GmbH, Köln, bietet die Möglichkeit, sich die Thematik Compliance transparent und verständlich aufbereitet näherbringen zu lassen. Dabei wird auch deutlich, dass viele Organisationen bereits Ansätze und Bausteine für Compliance-Management haben, es aber an der Einordnung (z.B. im Rahmen des Risikomanagements) und der systematischen Umsetzung mangelt. Unterstützt wird die Tagung durch die neue Arbeitshilfe Compliance in sozialtätigen Unternehmen der Solidaris GmbH, Köln. Diese wird jedem Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. Wichtig ist uns, dass wir Themen und Anliegen der Teilnehmenden aus deren Praxis berücksichtigen, um neben dem kollegialen Austausch gemeinsam mit  den Referenten mögliche Lösungsansätze zu diskutieren. Dazu werden wir diese nach Ihrer Anmeldung bei Ihnen abfragen. Preis: 225,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel: 0761/200-1702, E-Mail: dirk.sichelschmidt@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.  
  • In jedem Fall Führung (S15094). Reflexion und Coaching für Führungskräfte. Seminar von 12.11.2015 bis 13.11.2015 in Bergisch Gladbach. Je höher Sie als Führungskraft in der Hierarchie der Organisation tätig sind, desto schwieriger sind womöglich ein Austausch und eine Reflexion mit anderen. Hilfreiches persönliches und ehrliches Feedback zu erhalten, wird in der Regel schwieriger und seltener. In unserem Seminar „In jedem Fall Führung“" am 12./13. November 2015 in Bergisch-Gladbach haben Sie die Möglichkeit, mit Kollegen anderer Organisationen ‚auf Augenhöhe' und in einem geschützten Rahmen an Ihren Themen als Führungskraft der oberen Ebene zu arbeiten. Dies geschieht wesentlich im Rahmen von  kollegialer Beratung, methodisch gestalteter Fallarbeit und durch Impulse aus Führungstheorie und -praxis. Preis: 450,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Daniel Ham, Tel: 0761/200-1704, E-Mail: daniel.ham@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Laufend unterwegs (S16015). Ein Anti-Stress-Angebot für Führungskräfte. Seminar von 07.03.2016 bis 10.03.2016 in Freiburg. Führungskräfte sind in ihrem beruflichen Alltag laufend unterwegs: die Termindichte ist hoch, vielfältige Vorhaben und Projekte sind zu managen und gleichzeitig steigt die Anforderung an Effizienz. Die berufliche Belastung kann zu körperlichen und/oder psychischen Beschwerden führen und die Balance zwischen Arbeit und persönlichen Bedürfnissen kann ins Ungleichgewicht geraten. Hier setzt unser Anti-Stress-Angebot an. Ein wichtiger Bestandteil des Seminars ist das Laufen bzw. das "Walken", aber mit dem Ziel der Entspannung sowie der Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens. Laufeinheiten werden kombiniert mit Angeboten der persönlichen Reflexion, Anleitung zur Meditation bzw. Besinnung sowie Beratung zum Selbst- und Stressmanagement. Preis: 440,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung.  Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761/200-1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de,

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de,

Kompetenztransfer 2015/2016 - Unternehmensführung, Managementkompetenz, Mittelbeschaffung, Marketing, Fachkompetenz, Controlling, Rechnungswesen, Rechts- und Steuerfragen, Arbeitsrecht, Personalwesen, Software und Datenbanken lautet der Titel des Fortbildungsprogramms der BFS. Weitere Infos: BFS Service GmbH, Im Zollhafen 5 (Halle 11), 50678 Köln, Tel.: 0221/97356-160, Fax: 0221/97356-164 bfs-service@sozialbank.de, www.bfs-service.

Am 21. und 22. Oktober findet die ConSozial 2015 auf dem Nürnberger Messegelände – Nürnberg Messe- unter dem Motto „Selbstbestimmt leben – Inklusion gestalten – soziales Pflegen“ statt. Detaillierte Infos und Anmeldeformulare gibt es im Web und unter www.consozial.de. Mit inzwischen rund 5.000 Besuchern pro Jahr ist die ConSozial die größte Kongressmesse der Sozialwirtschaft in Deutschland. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist das Thema Pflege.

Jugendhilfe 

Das 27. Kinder- und Jugendschutzforum „Freiräume gesucht! Kinder und Jugendliche zwischen Erwartungsdruck und Selbstentfaltung“ wird von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle NRW e.V., der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e.V. und dem Evangelischen Arbeitskreis Kinder- und Jugendschutz NRW in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring NRW durchgeführt. Diese Fachveranstaltung am 22. Oktober 2015 im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund widmet sich in Vorträgen, Statements von Jugendlichen, sechs Foren und einem „Markt der Möglichkeiten“ diesem Thema. Weitere Infos zum Tagungsablauf und zur Organisation finden Sie im beiliegenden Einladungsflyer. Sie sind herzlich eingeladen! Bitte melden Sie sich ausschließlich per E-Mail bis zum 15. Oktober 2015 unter info@mail.ajs.nrw.de  an. Sie erhalten danach eine Anmeldebestätigung mit Rechnung. Dieses Formular finden Sie auch zum Herunterzuladen unter www.ajs.nrw.de

Vier Tage lang haben sich rund 80 Jugendliche in der Willkommens-Werkstatt von „youngcaritas“ über das Thema Flucht informiert, sie haben Flüchtlinge und Hilfsprojekte kennengelernt und gemeinsam überlegt, was sie tun können. http://www.caritas-nrw.de.

In Kooperation mit der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg richtet der SkF am 23. November in Hannover einen Fachtag zu dem Thema „Perspektiven der Kinder- und Jugendhilfe im Prozess der Inklusion“ aus. Aufgabe einer inklusiven Gesellschaft ist es, sich mit Ursachen zu beschäftigen, die zu Exklusion führen, und Strategien zu entwickeln diesen entgegen zu wirken. Kinder und Jugendliche sind als Gestalter der Welt von morgen, diejenigen, denen wir Gestaltungschancen bieten und mitgeben möchten. Die Vernetzung und Kooperation von verschiedenen Kompetenzen und Akteuren ist dabei elementarer methodischer Ansatz im inklusiven Arbeiten. Damit ist insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe aufgefordert Möglichkeiten der Gestaltung zu finden. Dabei wird bei dem Fachtag ein weiter Inklusionsbegriff im Fokus stehen, der die Teilhabeorientierung betont und kritisch hinterfragt, wie der Wandel von einer Eingliederungs- zu einer Teilhabeorientierung vollzogen werden kann. Welche Forderungen kommen auf die Kinder- und Jugendhilfe zu? Und: welche Anforderungen muss die Kinder- und Jugendhilfe an eine inklusive Gesellschaft stellen? Wie kann eine sinnvolle Kooperation und Kommunikation zwischen Jugendverbänden und den erzieherischen Hilfen gestaltet werden? Die Veranstaltung ist Teil der Modellinitiative „gemeinsam unterwegs“, in der versucht wird, Antworten auf diese Fragen zu finden. Mit der Zusammenarbeit zwischen den erzieherischen Hilfen des SkF und Pfadfindergruppen der DPSG beschreiten wir neue Wege und versuchen den Prozess der Inklusion aktiv zu gestalten. Erste Erkenntnisse aus unserer Arbeit werden an dem Fachtag vorgestellt werden. Fragen zu der Veranstaltung richten Sie bitte an: Jonas Nees (Referent „gemeinsam unterwegs“), E-Mail: nees@skf-zentrale.de, Tel.: 0231/ 557026-28

Rund 40 Jugendliche in Deutschland versuchen sich pro Tag das Leben zu nehmen. Helfen und Auswege aufzeigen – das ist das Anliegen eines neuen Beratungsangebotes der Caritas speziell für Jugendliche und junge Erwachsene. Darauf macht die Caritas in Paderborn anlässlich des Welttages der Suizidprävention mit einem Flashmob und einem Infostand am Donnerstag, 10. September, in der Westernstraße aufmerksam. Zum 1. September hat der Diözesan-Caritasverband in Kooperation mit dem Caritasverband Paderborn unter dem Projektnamen „[U25]“ einen neuen Standort für die Online-Suizidprävention eingerichtet. Im Rahmen des Projekts beraten Jugendliche und junge Erwachsene Gleichaltrige per E-Mail. An einem ersten Informationstreffen für Berater nahmen 25 Interessierte teil. „Freunde und gleichaltrige Bekannte sind die wichtigste Bezugsgruppe für junge Menschen“, erklärt Simone Segin. Nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch werden im ersten Ausbildungsgang zwölf geeignete Jugendliche aus den Interessierten ausgewählt und geschult, bevor sie im Januar die Beratung von gleichaltrigen Suizid-Gefährdeten übernehmen. Ausgebildet und angeleitet werden sie dazu von der Sozialpädagogin Carolina Groppe. Als Teamleitung mit Sitz in der Hathumarstraße 16 in Paderborn koordiniert sie die Qualifizierung der sogenannten „Peer-Berater“, lädt zu regelmäßigen Treffen der Berater ein und steht jederzeit unterstützend zur Seite. Das Caritas-Projekt [U25] gibt es bereits an fünf weiteren Standorten in Deutschland, und zwar in Freiburg,  Hamburg, Berlin, Dresden und Gelsenkirchen. Beratung und Hilfe für Suizid-Gefährdete gibt es auch jetzt schon unter www.u25-deutschland.de

Am 5. August 2015 hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) den Abschlussbericht der Evaluation des Bundesprogramms „Elternchance ist Kinderchance − Elternbegleitung der Bildungsverläufe der Kinder“ veröffentlicht. Im Rahmen des Bundesprogramms „Elternchance ist Kinderchance“ (2011-2014) wurden über 5.500 Fachkräfte aus Familienbildungsstätten, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und anderen Feldern der Familienbildung zur Elternbegleiterin bzw. zum Elternbegleiter qualifiziert. Zudem wurden an 100 Modellstandorten Kooperationsnetzwerke aufgebaut und gefördert. Die abschließenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation durch das Deutsche Jugendinstitut und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg liegen nun vor. http://www.dji.de.

„Groß werden mit dem Jugendamt - 25 Jahre SGB VIII“. Bundesweite Fachtagung am 29. September 2015 in Münster mit Ideenbörse  „Junge Flüchtlinge - Gut ankommen mit dem Jugendamt“. Seit 25 Jahren gibt es nun das SGB VIII. Im Rahmen einer bundesweiten Tagung werden am 29. September in Münster die Entwicklungslinien der vergangenen 25 Jahren nachgezogen. In der Veranstaltung schildern Pflege- und Heimkinder ihr Aufwachsen mit der Jugendhilfe. Der Osnabrücker Jugendamtsleiter berichtet, wie sich sein Jugendamt aus einer Krise weiterentwickelt hat. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und der öffentlichen und freien Jugendhilfe diskutieren die Herausforderungen der Zukunft. Ein weiterer Schwerpunkt ist die derzeitige Situation junger Flüchtlinge. Hier werden Jugendämter und freie Träger im Rahmen einer Ideenbörse ihre Aktivitäten und ihr Engagement vorstellen. Online-Anmeldung http://www.lwl.org.

Eine verlässliche und flexible Kindertagesbetreuung ist der Schlüssel für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aus diesem Grund sollen mit dem neuen „Bundesprogramm KitaPlus“ passgenaue Betreuungsangebote für Kinder, deren Eltern im Schichtdienst arbeiten, ihren Lebensunterhalt ohne Partner verdienen müssen oder sich noch in der Ausbildung befinden, geschaffen werden. Hierfür stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend insgesamt 100 Mio. Euro zur Verfügung. Ab Januar 2016 werden im neuen „Bundesprogramm KitaPlus“" mit einer Laufzeit von drei Jahren zukunftsfähige Konzepte für bedarfsgerechte Betreuungszeiten gefördert. Dazu gehören Randzeiten außerhalb der Regelbetreuung zwischen 8:00 und 16:00 Uhr wie zum Beispiel die Verlängerung auf 18 Uhr. Darüber hinaus können sie über Betreuungsmöglichkeiten am Wochenende und an Feiertagen bis hin zu einem Betreuungsangebot reichen, das auch Schichtarbeit abdeckt. Neben Personalmitteln fördert das BMFSFJ die Ausstattung, die für die Umsetzung des erweiterten Angebots erforderlich ist. Kindertageseinrichtungen können Fördermittel bis zu 200.000 Euro im Jahr und Tagespflegepersonen bis zu 15.000 Euro jährlich erhalten Projektberaterinnen und Projektberater unterstützen Kitas und Tagespflegestellen bei der Entwicklung eines pädagogischen Konzepts für die optimale Umsetzung des erweiterten Angebotes. Um auch die Nachhaltigkeit eines solchen Betreuungsangebots sicherzustellen, geben die Projektberaterinnen und Projektberater zudem unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten wichtige Hilfestellungen. Weiterer wichtiger Bestandteil des Programms ist die Zusammenarbeit mit den Eltern. Interessenbekundungen können ab sofort eingereicht werden unter KitaPlus@bmfsfj.bund.de

Die Broschüre „Ich habe Rechte“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz ist ab sofort wieder in einer Neuauflage verfügbar. „Kinder und Jugendliche bedürfen unserer besonderen Unterstützung. Das gilt vor allem dann, wenn sie Verletzte von Straftaten geworden sind“, betonte Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas. „Zahlreiche Gesetzgebungsvorhaben der letzten Jahre haben die Situation von Opferzeugen, insbesondere kindliche und jugendliche, deutlich verbessert. Der Opferschutz hat nunmehr seinen festen Platz in der Strafprozessordnung. Weitere wichtige gesetzgeberische Maßnahmen zum besseren Schutz für Kinder und Jugendliche sind auf dem Weg.“  Weitere Infos:  http://www.bmjv.de.

Sie engagieren sich für Kinder und Jugendliche, sorgen für Bildungs- und Bewegungsangebote, unterstützen medizinische Projekte oder kümmern sich um ausreichende und gesunde Mahlzeiten: Viele der ehrenamtlich Tätigen in Deutschland setzen sich für junge Menschen ein. Ihr Engagement zu stärken ist das Ziel des HanseMerkur Preises für Kinderschutz, der im kommenden Jahr zum 35. Mal vergeben wird. Für die Preisträger bedeutet die Auszeichnung nicht nur Anerkennung ihrer Arbeit. Sie verschafft ihnen auch öffentliche Aufmerksamkeit, hilft, neue Netzwerke und Unterstützer zu finden und ist – mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 € -– auch eine große finanzielle Hilfe für die Projekte. Noch bis zum 30. September dieses Jahres können sich Menschen, Initiativen und Vereine aus ganz Deutschland, die sich in herausragenden Projekten für Kinder und Jugendliche engagieren, um den Preis bewerben. Wichtig: Die Projekte müssen vor allem durch ehrenamtliches Engagement getragen werden, die Initiativen bei Einreichung der Bewerbung bereits mindestens ein Jahr im Kinder- und/oder Jugendschutz aktiv sein. Eine Jury aus renommierten Kinde-schützern, der unter anderem Eva Luise Köhler (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen), Dr. Jürgen Heraeus (Deutsches Komitee für UNICEF), und Heinz Hilgers (Deutscher Kinderschutzbund) angehören, tritt im Herbst 2015 zur Entscheidung über die Preisträger zusammen. Wer eine Initiative für den HanseMerkur Preis für Kinderschutz 2015 vorschlagen möchte, bewirbt sich bis zum 30. September dieses Jahres formlos bei der HanseMerkur Versicherungsgruppe unter dem Stichwort „Preis für Kinderschutz 2015“, c/o Gabriela Ulmen, Siegfried-Wedells-Platz 1, 20354 Hamburg. Zudem kann eine Broschüre mit Fallbeispielen angefordert werden, die auch eine Checkliste für Bewerber enthält. Weitere Informationen unter Tel: 040/4119-1277; Fax 040/4119-3636; E-Mail: presse@hansemerkur.de ; www.hansemerkur.de/kinderschutzpreis

Fortbildung der AGJ: Systemisches Fallmanagement. Schulen erleben eine zunehmende Belastung durch emotional und sozial auffällige Kinder und Jugendliche. Die Auffälligkeiten umfassen u. a. dissoziales und selbstschädigendes Verhalten sowie permanente Unterrichtsstörungen. In der Folge entstehen oft nervenaufreibende Konflikte zwischen Lehrkräften, Schülern/-innen, Eltern, pädagogischen Fachkräften und Schulleitung. Systemisches Fallmanagement wirkt dieser Entwicklung gezielt entgegen. Im Vordergrund steht das Zusammenwirken der Systeme Schule und Jugendhilfe und der jeweiligen Akteure. Systemisches Fallmanagement erweitert das (sozial-)pädagogische Angebot der Schule. Die Schulsozialarbeit wird zum Brückenbauer zwischen Lehrkräften, Schulleitung, Eltern, Jugendamt, Kinder- und Jugendpsychiatrie etc. Verantwortung und Aufträge werden klar definiert. So entstehen Handlungsspielraum, Sicherheit und Entlastung. Davon profitieren alle Beteiligten: Die betroffenen Kinder und Jugendlichen, Lehrkräfte/Fachkräfte sowie Eltern. Der AGJ-Fachverband bietet im Rahmen des Mehr-Ebenen-Programms Konflikt-KULTUR die zehntägige Fortbildung Systemisches Fallmanagement – Beratung und Einzelfallhilfe in der Schule an. Sie richtet sich an Fachkräfte in Schule und Jugendhilfe, insbesondere an Schulsozialarbeiter und Lehrkräfte, die in der Beratung und Einzelfallhilfe oder in der intensiv- pädagogischen Betreuung tätig sind und sich und ihr Schulsystem weiterentwickeln möchten. Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.konflikt-kultur.de

Mit der Tagung „Jugendschutz geht zur Schule!“ möchte die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) die beiden Akteure Jugendschutz und Schulsozialarbeit vernetzen und in Austausch bringen. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz stellt eine bedeutende Querschnittsaufgabe dar, die die Prävention als Grundprinzip sozialpädagogischen Handelns fokussiert. Anhand ausgewählter Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltung aktuelle Entwicklungen der strukturellen Vernetzung im kommunalen Raum, Instrumente der Planung und Steuerung sowie die qualitativen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Kooperation der beiden Akteure Jugendschutz und Jugend- bzw. Schulsozialarbeit thematisiert werden. Die bundesweite Fachtagung „Jugendschutz geht zur Schule!“ richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Schule und Jugendhilfe, insbesondere der Arbeitsfelder Jugendschutz, Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit. Eingeladen sind darüber hinaus interessierte Vertreterinnen und Vertreter der Jugendämter, Schulämter, Landesministerien sowie der Wissenschaft und Forschung. Tagungsort: Berliner Stadtmission Diakonie Betriebs gGmbH. Teilnahmebeitrag: 65,- € (inkl. Verpflegung). Anmeldeschluss: 20. Oktober 2015. Programm und Anmeldung unter www.bag-jugendschutz.de

Leitfaden Berufsorientierung. Schulische Berufsorientierung ist weiter ein wichtiges Thema: Der Arbeitsmarkt verändert sich und laufend entstehen neue Studiengänge und Berufe. Fehlentscheidungen bei der Berufswahl führen bei jungen Menschen zu Unzufriedenheit und zum Ausbildungs- oder Studienabbruch. Daher ist es wichtig, ihnen während der Schulzeit Orientierung zu geben und sie umfassend auf den Übergang in eine berufliche Ausbildung oder in ein Studium vorzubereiten. http://www.bertelsmann-stiftung.de.

Kampagnen/Initiativen

Demographischer Wandel verstärkt Unterschiede zwischen Stadt und Land. Deutschlands Bevölkerungsstruktur wird sich in den kommenden Jahren spürbar verändern. Das Durchschnittsalter steigt. Der Pflegebedarf nimmt zu. Während die Städte eher wachsen, dünnt der ländliche Raum weiter aus. Die Kommunen stellt das vor ganz unterschiedliche Herausforderungen. http://www.bertelsmann-stiftung.de.

Männerarbeit

Eine neue Ausgabe von MANN Aktuell ist jetzt online. Darin gibt es wieder viele interessante Veranstaltungen und Hinweise u.a. zur geschlechtersensiblen Pastoral. Link: http://kath-maennerarbeit.de.

Neuer Referent in der kirchlichen Arbeitsstelle ist Jürgen Döllmann. Er ist Diplom Sozialwissenschaftler und stammt aus dem Bistum Osnabrück. In den letzten 15 Jahren war er beim Kolpingwerk Deutschland als Referent für Jugendberufshilfe im Netzwerk der katholischen Jugendsozialarbeit und in der Kath. Bundesarbeitsgemeinschaft berufliche Bildung tätig. Nun will er seine Kenntnisse und Erfahrungen in der katholischen Männerarbeit einsetzen doellmann@kath-maennerarbeit.de. Im Büro ist er bis zum Umzug Mitte Dezember in der Regel dienstags bis donnerstags zwischen 8:30 Uhr und 17.30 Uhr unter 0661/73463 erreichbar.

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Sozialberatung für Schuldner

Der Deutsche Caritasverband veröffentlicht regelmäßig den „Newsletter Sozialberatung für Schuldner“, aus dem KuNo mit freundlicher Genehmigung einige Beiträge übernimmt. Weitere Informationen über den Newsletter gibt es bei Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit , Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-121, Fax: 0761/200-11-121 Homepage: http://www.caritas.de, http://www.caritas.de, E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Nachdem das Gesetz zur Erhöhung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrages, des Kin-dergeldes und des Kinderzuschlags am 23. Juli 2015 in Kraft getreten ist, wurden die Sätze der Düsseldorfer Tabelle zum 1. August 2015 an die veränderte Gesetzeslage angepasst.
Der Mindestbedarf erhöht sich für  ein Kind der bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (1. Altersstufe) auf monatlich 328,00 € (bisher 317 €); ein Kind vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres (2. Altersstufe) auf monatlich 376,00 € (bisher 364 €); und ein Kind ab dem 13. Lebensjahr bis zu Volljährigkeit (3. Altersstufe) auf monatlich 440,00 € (bisher mtl. 426,00 €). http://www.infodienst-schuldnerberatung.de.

Die Studie Finanzielle Bildung und Finanzverhalten des DIW beleuchtet den Zusammenhang von Kindheit, Elternhaus und Schule mit dem Finanzverhalten im Erwachsenenalter. Dieser Bericht zeigt, dass auch die Eltern einen indirekten Einfluss auf das Finanzverhalten ihrer erwachsenen Kinder haben. Spezielle Finanztrainings beeinflussen das Finanzverhalten dagegen im Allgemeinen weniger. Kinder, die von ihren Eltern früh zu finanziell gutem Verhalten angehalten wurden, hätten demnach eine höhere finanzielle Bildung und würden sich besser mit Finanzkonzepten auskennen: http://www.diw.de.

Rund ums SGB

Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z / 28. Auflage. Rechtsstand: September 2015. Die grundlegend überarbeitete Neuauflage des bekannten „Standardwerks für Arbeitslosengeld II-Empfänger" ist erschienen. Der neue Leitfaden wird vom Autorenteam Frank Jäger und Harald Thomé vom Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V. in Wuppertal herausgegeben. Der Verein Tacheles hat das Ratgeberprojekt für Leistungsbeziehende, Berater/-innen und Mitarbeiter/-innen in sozialen Berufen 2008 von der AG TuWas (FH Frankfurt) übernommen. Der Leitfaden beruht auf vielen Jahren Beratungspraxis und Engagement in der Sozialen Bewegung. Er stellt zugleich mit den Regelungen des Arbeitslosengelds II auch die Regelungen der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung dar. Als einziger umfassender Ratgeber für das das Existenzsicherungsrecht im SGB II und SGB XII ist er deswegen für Beratungszwecke besonders geeignet. Im ersten Teil werden in 90 Stichworten alle Leistungen ausführlich in übersichtlicher und bewährt verständlicher Form erläutert. Der zweite Teil behandelt in 34 Stichworten ausgiebig, wie man sich erfolgreich gegen die Behörde wehren kann. Der aktuelle Stand der Rechtsprechung und der Gesetzgebung ist eingearbeitet und kritisch kommentiert. Für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, deren Berater sowie Rechtsvertreter ist der Leitfaden ein fundierter Ratgeber – er soll zur rechtlichen Gegenwehr befähigen und ermutigen. Die Autoren wollen aber auch Mut machen, sich gegen Sozialabbau und Lohndumping zur Wehr zu setzen. Bestellungen ausschließlich über den DVS Verlag, alles Weitere hier: http://tacheles-sozialhilfe.de.

Ab 2016 gibt es in der gesetzlichen Krankenkasse einige Änderungen, bisher familienversicherte SGB II – Bezieher sind ab 2016 eigenständig versichert. Leistungsrechtlich hat das bei Sanktionen Konsequenzen und bei etwaig entstehenden Zusatzbeiträgen oberhalb des  „durchschnittlichen Zusatzbeitrages“. Eine erste Zusammenfassung dazu hier: http://www.haufe.de.

Immer mehr Hartz-IV-Empfänger haben Schulden beim Jobcenter. Ein nicht ausreichender Regelsatz zwinge Arbeitslose dazu, sich Geld zu leihen, so die Freie Wohlfahrtspflege NRW, die das Versagen der Arbeitsmarktpolitik anprangert. http://www.caritas-nrw.de.

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Straffälligenhilfe

Die Broschüre „Wegweiser für Inhaftierte, Haftentlassene und deren Angehörige“ liegt nun in der 17. überarbeiteten Auflage (Stand 2015) vor. Sie informiert, welche staatlichen und sonstigen Hilfen es gibt, welche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sein müssen und an wen man sich im Bedarfsfall wenden kann. Betroffene finden außerdem in einem ausführlichen Adressverzeichnis Beratungseinrichtungen vor Ort. http://www.bag-s.de.

Die BAG-S begrüßt die Entscheidung der Justizministerkonferenz zur Rentenversicherung für Gefangene. Auf der Konferenz, die am 17./18. Juni 2015 in Stuttgart stattfand, haben die Minister den Strafvollzugsausschuss der Länder beauftragt, die Grundlagen und Auswirkungen der Einbeziehung von Strafgefangenen in die Rentenversicherung zu prüfen. http://www.bag-s.de.

Sucht/Drogen 

 In dieser Rubrik liegen derzeit keine Meldungen vor.

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Verschiedenes

Die neue Ausgabe der Salzkörner ist erschienen. Auf http://www.zdk.de finden Sie die PDF-Version der Salzkörner
 

Fehlzeiten-Report 2015: Neue Wege für mehr Gesundheit – Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Im Schwerpunkt 2015 behandelt der Fehlzeiten-Report die Besonderheiten von Zielgruppen, die für das Betriebliche Gesundheitsmanagement mental, räumlich, zeitlich oder sprachlich schwer erreichbar sind, und die Konsequenzen, die sich aus deren spezifischen Eigenheiten für gesundheitsförderliche Projekte ergeben. Badura/Ducki/Schröder/Klose/Meyer (Hrsg.): Fehlzeiten-Report 2015. Schwerpunkt: Neue Wege für mehr Gesundheit – Qualitätsstandards für ein zielgruppenspezifisches Gesundheitsmanagement. Springer (Heidelberg); ca. 614 Seiten; 140 Abb.; 54,99 € (D) / 56,53 € (A); ISBN: 978-3-662-47263-7

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Wohnraum/Wohnungslose 

Der Bundestag hat am 2. Juni 2015 den von Bundesbauministerin Hendricks vorgelegten Gesetzentwurf zur Wohngeldreform beschlossen. Davon sollen rund 870.000 Haushalte profitieren. http://www.bmub.bund.de.

Die rund 3.000 im GdW organisierten Wohnungsunternehmen verzeichneten im Jahr 2014 erneut einen Rückgang bei den Mietschulden und zwar bundesweit um 2,2 Prozent auf 402 Mio. Euro. Seit dem Jahr 2003 (757 Mio. Euro) sei sogar ein Rückgang um rund 47 Prozent zu beobachten. Der Verband führt diese positive Entwicklung auf ein aktives und soziales Vermietungs- und Mietschuldenmanagement, sowie auf eigene Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler zurück. Hilfreich sei aber auch die Zusammenarbeit mit öffentlichen Schuldnerberatungsstellen und sozialen Einrichtungen. http://web.gdw.de.

Das Bundesfamilienministerium will die Arbeit der vom Bund geförderten Mehrgenerationenhäuser fortsetzen und weiterentwickeln. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de mit. Das Ministerium plane deshalb, die Voraussetzungen für die Absicherung der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser ab 2017 bis Ende 2016 geschaffen zu haben. Eine Rahmenvereinbarung zur Fortsetzung der Häuser sei von den Kommunalen Spitzenverbänden Mitte Juni dieses Jahres unterzeichnet worden. Im Jahr 2016 will die Bundesregierung Fördergelder in Höhe von 14 Millionen Euro bereitstellen. Im Rahmen der Programmverlängerung sei eine Kofinanzierung durch Länder und Kommunen geplant.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Knast Kunst Kalender 2016. Seit einigen Jahren bemüht sich der SKM Krefeld Bilder, die in den Gefängnissen entstehen, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die häufig anerkennenswerte Kunst bliebe sonst im Verborgenen und es ist uns ein Anliegen, die Bilder zu zeigen, die davon zeugen, dass Inhaftierte Menschen mit vielen Facetten sind und nicht „nur" Straftäter. Der neue Knast-Kunst-Kalender erscheint in Kürze. Bestellungen bitte über die SKM-Homepage www.skm-krefeld.de oder telefonisch bei Hans-Dieter Schreer unter 02151/841210. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Unterstützt wird dieses Projekt durch die SKM-Stiftung Deutschland

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Am 8. August 2015 verstarb plötzlich und unerwartet Maria Moors, aus Kranenburg wenige Tage nach ihrer Goldhochzeit während eine Urlaubs im Bayerischen Wald.  Die Ehefrau unseres langjährigen Vizepräsidenten Werner Moors hat ihren Mann unermüdlich unterstützt und war für die VKD maßgeblich an der Organisation der ersten Wallfahrten zum Ozanam Tag nach Kranenburg beteiligt. Die gesamte Vinzenz-Gemeinschaft trauert mit den Angehörigen.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 10/2015                        Ende Oktober 2015

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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