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2015-04/05

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:11.05.2015

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Seit Ende April sind die neuen Internetseiten des SKM- Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschlands – Bundesverband e.V. und der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V. freigeschaltet. Sie finden sie unter.
SKM: www.skmev.de
VKD: www.vinzenz-gemeinschaft.de

In eigener Sache: Bedingt durch die mit dem Internetauftritt verbundenen technischen Umstellungen erscheint diese KuNO Ausgabe etwa verspätet als Doppelnummer.

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2015/16 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211 / 233948-0

Das BMAS hat ein neues Portal veröffentlicht. Unter www.armuts-und-reichtumsbericht.de finden Sie alle aktuellen Daten zur Armuts- und Reichtumsberichterstattung in Deutschland sowie einen Überblick über die verwendeten Messgrößen - die sogenannten Indikatoren. Weitere Themen sind außerdem die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für April, der Rückblick zur Auftaktveranstaltung des Dialogs „Arbeiten 4.0“ http://www.arbeitenviernull.de/ und der Beschluss zur Rentenanpassung 2015.

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Arbeitsmarkt

Der Anteil von Normalarbeitsverhältnissen an allen Arbeitsverhältnissen ist in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken. Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke hervor. Darin schreibt die Bundesregierung unter Bezug auf Daten des Statistischen Bundesamtes, dass dieser Anteil im Jahr 2013 bei 67,5 Prozent gelegen habe, 1993 seien es noch 76,8 Prozent gewesen. Gestiegen sei dagegen die sogenannte atypische Beschäftigung, von 13,1 Prozent im Jahr 1993 auf 21,4 Prozent im Jahr 2013.

Der Bundesregierung liegen keine Informationen zu alleinstehenden Beziehern von Arbeitslosengeld I vor. Das schreibt sie unter Bezug auf die Arbeitslosengeldstatistik in einer Antwort http://dip21.bundestag.de.  Die Fraktion Die Linke hatte sich darin nach der finanziellen Situation alleinstehender Empfänger von Arbeitslosengeld und der Inanspruchnahme von aufstockenden Leistungen erkundigt. Aber auch zur Inanspruchnahme von Wohngeld oder dem Ausmaß der Nichtinanspruchnahme von aufstockenden Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) lägen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor, heißt es in der Antwort.

Wirkung arbeitsmarktpolitischer Instrumente im SGB III: Maßnahmen auf dem Prüfstand Die meisten Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung im Bereich der Arbeitslosenversicherung wirken sich laut IAB Kurzbericht 8/2015für die Geförderten im Durchschnitt positiv aus. Dies zeigt eine Studie des IAB und der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit, die die Arbeitsmarktintegration von Maßnahmeteilnehmern und nicht geförderten Arbeitslosen vergleicht. Dieser Befund bleibe auch nach Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente im Jahr 2012 bestehen. Mehr unter: http://www.iab.de.

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Asyl/Migration

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat eine neue Rubrik „Interviews und Fachartikel“ eingerichtet. Sie bietet einen schnellen Überblick über wichtige Veröffentlichungen zu aktuellen und grundsätzlichen Themen des Bundesamtes. Migration, Integration, Asyl und Flüchtlingsschutz beschäftigen die Öffentlichkeit und so auch die unabhängigen Medien, die sich mit ihren Fragen an das Bundesamt wenden. http://www.bamf.de.

Fördermöglichkeiten der „Aktion Mensch“ für die Arbeit mit Flüchtlingen. Die „Aktion Mensch“ hat drei Themenfelder beschrieben:

  • Begegnung ermöglichen - Ehrenamtliches Engagement fördern. Die Aktion Mensch will dazu beitragen, dass Flüchtlinge und Asylsuchende von Beginn ihres Aufenthaltes in Deutschland an die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben teilzuhaben und auf Augenhöhe mit allen anderen Menschen zu kommunizieren. Wesentliche Voraussetzung hierfür ist Begegnung. Um das große Potential an ehrenamtlichem Engagement aufzugreifen und zu unterstützen, fördert die Aktion Mensch insbesondere Projekte zur Gewinnung, Qualifizierung und Begleitung von Ehrenamtlichen oder zur Ausbildung und Qualifikation von Multiplikatoren. Das sind zum Beispiel Projekte zu den Themen Ehrenamtlichenmanagement, gemeinwesenorientierte Arbeit, Stadtteilarbeit, Tagesstruktur, Patenschaften, etc.
  • Unterstützung von Menschen mit Traumaerfahrung. Sehr viele schutzsuchende Flüchtlinge sind traumatisiert und benötigen professionelle Unterstützung. Zudem ist der Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe vielen Flüchtlingen mit Behinderungen versperrt. Daher will die Aktion Mensch dazu beitragen, dass Dienste und Projekte aufgebaut werden, die Menschen mit Traumaerfahrung den Zugang zu gesundheitlicher- und sozialer Versorgung ermöglichen.
  • Unterstützung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Zahlreiche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kommen nach Deutschland und sind häufig sich selbst überlassen: Die Aktion Mensch will dazu beitragen, dass diese Kinder und Jugendlichen in „unserer“ Gesellschaft Fuß fassen. Deshalb fördert die Aktion Mensch Dienste und Projekte der Kinder- und Jugendhilfe, die eine dauerhafte Begleitung ermöglichen, die jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken und den Auf- und Ausbau von Netzwerken vorantreiben.

Weitere Informationen zu den Themenfeldern und Förderbereichen finden Sie auf der Homepage der Aktion Mensch: https://www.aktion-mensch.de. Die Beantragung von Fördermitteln läuft über ein Onlineverfahren. Förderanträge aus dem Bereich der Caritas werden automatisch an den Deutschen Caritasverband weitergeleitet. Die Mitarbeiter in der Zentrale des Deutschen Caritasverbandes prüfen die Anträge, leiten sie weiter und vertreten diese im monatlich tagenden Vergabegremium der Aktion Mensch. Zur Beantragung finden Sie ausführliche Informationen auf der Homepage der Aktion Mensch sowie der Seite des Deutschen Caritasverbandes: https://www.aktion-mensch.de, http://www.caritas.de.

In den Jahren 2009 bis 2014 sind insgesamt 7.474 sogenannte ESF-BAMF-Kurse zur berufsbezogenen Sprachförderung von Asylsuchenden durchgeführt worden. Das teilt die Bundesregierung in einer Antwort http://dip21.bundestag.de. auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit. Die Kurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Davon waren im Jahr 2014 rund 58,7 Millionen Euro ESF-Mittel, 52 Millionen Euro Kofinanzierungsmittel des Bundes sowie 6,3 Millionen Euro private Kofinanzierungsmittel. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 25.899 Menschen an diesen Kursen teilgenommen. Die Bundesregierung kündigt an, dass für 2015 rund 1.300 Kurse geplant sind. Von 2015 bis 2017 stünden für die Kurse 60 Millionen Euro jährlich aus Mitteln des ESF bereit.

Die Projektanträge zum Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union sind nach Angaben der Bundesregierung in allen drei Schwerpunkten deutlich überzeichnet. Insgesamt wurde eine Fördersumme in Höhe von rund 75,4 Millionen Euro beantragt, wie die Regierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt. Auf den Schwerpunkt „Asyl“ entfallen demnach rund 33,5 Millionen Euro beantragte Mittel, auf den Schwerpunk „Integration/legale Zuwanderung“ rund 34,5 Millionen Euro und auf den Punkt „Rückkehr“ rund 7,4 Millionen Euro. Die Ausschreibungssummen liegen mit rund 8,3 Millionen Euro (Asyl), rund 8,9 Millionen Euro (Integration) und rund 5,8 Millionen Euro (Rückkehr) jeweils deutlich darunter. Die Europäische Kommission habe das nationale Förderprogramm Deutschlands am 19. März 2015 genehmigt. Wie die Regierung weiter schreibt, hat nach Einschätzung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bereits eine Reihe von Projekten begonnen. Die Verteilung der Fördermittel auf die drei Schwerpunkte sei festgeschrieben. Eine Umschichtung wegen Überzeichnung sei in den Regularien nicht vorgesehen.

Ein Rundschreiben des rheinland-pfälzischen Landkreistages informiert über eine Absprache zur Kontoeröffnung von Flüchtlingen und Asylsuchenden, die zwischen Bundesministerium der Finanzen (BMF), Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) getroffen wurden und zu einer unbürokratischen Vorgehensweise beitragen sollen. Rundschreiben:  http://www.meine-caritas.de. Quelle: Newsletter Existenzsicherung/Sozialrecht 05/2015

Junge Menschen auf der Flucht benötigen Hilfe. Das Bundesjugendkuratorium (BJK) veröffentlichte Anfang April eine Stellungnahme zur Neuregelung der Verteilung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Einige Kommunen sind angesichts hoher und steigender Zahlen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) überfordert. Eine kinder- und jugendhilfegerechte Unterbringung und Versorgung kann nicht mehr sichergestellt werden. Das BJK unterstützt das Vorhaben der Bundesregierung, junge Flüchtlinge am Primat des Kindeswohls ausgerichtet bundesweit zu verteilen. Die Stellungnahme benennt Bedarfe und Kriterien, anhand derer diese Verteilung kindeswohlgerecht erfolgen kann. Für das BJK ist unerlässlich, dass Beteiligung und Information an allen die jungen Menschen betreffenden Entscheidungen sichergestellt sind und dass den besonderen Schutzbedürfnissen weiblicher unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge Rechnung getragen wird. Download: www.bundesjugendkuratorium.de.

Rechtliche Betreuung

Konzentrierte Lobbyarbeit der Betreuungsvereine: Im Nachgang zur Aktion „Wir sind da/nn mal weg“ haben verschiedene Vereine die Kontakte zu ihren Abgeordneten intensiviert und weitere Gespräche geführt.

  • Am 26.11.2014 hat ein Gespräch mit der Berichterstatterin der CDU-Fraktion Sütterlin-Waack und dem sozialpolitischen Sprecher Karl Schiewerling stattgefunden. Daran haben teilgenommen: Renate Jachmann-Willmer, SkF; Stephan Buttgereit, SKM; Antje Markfort, DCV und Barbara Dannhäuser von der Arbeitsstelle.
  • Am 22.4.2015 hat ein Gespräch mit dem Berichterstatter der SPD-Fraktion Matthias Bartke in Berlin stattgefunden. Daran haben teilgenommen: Renate Jachmann-Willmer, SkF; Stephan Buttgereit, SKM und Katrin Gerdsmeier, DCV.

Ergebnis beider Gespräche: das Problem wurde grundsätzlich verstanden und der Regelungsbedarf gesehen. Gleichwohl wurde darauf hingewiesen, dass es bei einer Finanzierung durch die Länder keine einseitige Gesetzesänderung durch den Bund gebe, ohne die Länder mitzunehmen. Außerdem wurde auf die durch das Bundesjustizministerium beabsichtigte Erhebung verwiesen. Wir haben deutlich gemacht, dass unsere Vereine so lange nicht warten können. Wir haben inzwischen die Aktivitäten auf Länderebene intensiviert. Hierzu werden und wurden die Diözesen eingebunden.

Am 4. Mai 2015 fand ein Gespräch der AG „Qualität“ im BMJV statt. Daran hat Barbara Dannhäuser teilgenommen. Hierbei wurden die Fragestellungen für die rechtstatsächliche Untersuchung vorgestellt und durch die Teilnehmer der Gesprächsrunde ergänzt. Beabsichtigt ist eine Erhebung zur Qualität der beruflichen Betreuung und der Betreuung durch Ehrenamtliche. Außerdem wird das Vergütungssystem überprüft. Bei dem Gespräch wurde dem Referatsleiter Herrn Lütter und dem neuen Unterabteilungsleiter Dr. Wichard eine gemeinsame Erklärung der BAGFW und der BuKo – „Wir können nicht mehr warten“ überreicht.

Am 5.5.2015 haben drei Vertreter des Bundesjustizministeriums auf Vermittlung der Arbeitsstelle den Betreuungsverein der Caritas Berlin und Potsdam besucht. Bei dieser Gelegenheit wurde Herrn Dr. Wichard ein Pressespiegel unserer Aktion vom Herbst 2014 übergeben. Dr. Wichard und Herr Arndt hatten Gelegenheit mit zwei Betreuten zu sprechen. Anschließend haben Frau Kretschmer-Flemming, Leiterin des Betreuungsvereins der Caritas Berlin und Potsdam, ihre Vertreterin und Barbara Dannhäuser, den Vertretern des BMJV die praktische Arbeit eines Betreuungsvereins vorgestellt (Mitarbeiter, Arbeitsweise, Klientel, Qualitätsanforderungen, Querschnittsarbeit, Netzwerkarbeit usw.). Die Besucher waren sehr interessiert und aufgeschlossen und kannten die Arbeit eines Betreuungsvereins bisher kaum. Es ist gut gelungen, die Arbeit unserer Vereine ausführlich darzustellen und einen Kontakt zu knüpfen, der sicher – dank der kurzen Wege - auch intensiviert werden kann.

Der AK der sozialpolitischen Sprecher der Caritas (aus allen Diözesen) wird sich beim nächsten Treffen mit der Situation der Betreuungsvereine beschäftigen. Herr Buttgereit wird hierzu vortragen. Ziel ist eine koordinierte Länderinitiative.

  • In Niedersachsen treffen sich die Betreuungsvereine zusammen mit Aktiven anderer Wohlfahrtsverbände, um die bundesweite Kampagne aus dem letzten Jahr auf Länderebene gemeinsam fortzusetzen.
  • In Baden-Württemberg wurde mit dem Staatssekretär des BMJV über seinen Wahlkreis Kontakt aufgenommen. Zu dem beabsichtigen Gespräch wird die Arbeitsstelle eingeladen.
  • In NRW und Bayern gab es verschiedene Gespräche der LAG FW mit politischen Entscheidern und Parteien.

Die Liste lässt sich weiter fortsetzen. Unser Ziel bleibt eine schnellstmögliche finanzielle Verbesserung der Betreuungsvereine vor Abschluss der (sicher wichtigen) Evaluation.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Seit seiner Einführung im Juli 2011 haben bis Ende 2014 insgesamt 160.495 Frauen und Männer ihren Dienst im Bundesfreiwilligendienst absolviert beziehungsweise begonnen, 23.607 von ihnen haben die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke mit. Derzeit leisten 38.688 der sogenannten „Bufdis“ ihren Freiwilligendienst (Stand: 26. Februar 2015). Nach Ansicht der Regierung ist der Bundesfreiwilligendienst ein „großer Erfolg“. Es sei gelungen, nicht nur die Folgen des Wegfalls des Zivildienstes abzumildern, sondern auch „die historische Chance“ für den Ausbau von freiwilligem Engagement in Deutschland zu nutzen. Nach Angaben der Regierung beendeten im Jahr 2014 rund 15.300 arbeitslose Personen ihre Arbeitssuche mit dem Grund „Wehr-, Zivil, oder Freiwilligendienst“. In diese Kategorie gehörten neben den Angehörigen des Bundesfreiwilligendienstes auch Teilnehmer anderer Freiwilligendienste wie dem Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahr. Eine Differenzierung sei allerdings nicht möglich. Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst würden in der Statistik nicht als arbeitslos geführt, da sie mehr als 15 Wochenstunden beschäftigt seien und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stünden. Die Bundesagentur für Arbeit unterstütze das Engagement in Freiwilligendiensten. Arbeitssuchende könnten dort „wertvolle persönliche aber auch berufliche Kompetenzen erwerben“.

Mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf dem 22. Deutschen Fundraising-Kongress erwartet. Der Kongress findet vom 19. bis 21. Mai 2015 in Berlin statt und bietet die bundesweit größte Plattform zu Vernetzung von Fundraising-Experten und –Interessierten. Internationale Trends werden an den beiden Kongresstagen ebenso beleuchtet wie die verschiedensten Aspekte der Fundraising-Praxis in Deutschland. „Digitales“, „Großspender“, „Methoden“, „Trends“ und „Organisation“ lauten die Titel der Kategorien, zu denen Seminare und Workshops angeboten werden. Die wesentlichen Neuerungen: Die Zahl der Keynote-Speaker wurde reduziert; das Konzept der Table-Sessions wird weiterentwickelt, und die Mitgliederversammlung des Deutschen Fundraisingverbandes findet vor der Kongresseröffnung am Dienstagabend statt und nicht mehr – wie in vielen anderen Jahren – am Freitagnachmittag. Das umfangreiche Programm auf www.fundraising-kongress.de fordert Interessierte zum ausführlichen Studium auf, ehe sie die interessantesten Angebote für ihren jeweiligen Bedarf zusammengestellt haben. Auf dem „Branchentreffen für die Kultur des Gebens“ wird wie immer auch die Bank für Sozialwirtschaft AG präsent sein.

Die Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ widmet sich in einer aktuellen Ausgabe dem Themenschwerpunkt „Engagement“. Viele Menschen in Deutschland sind engagiert: in Nachbarschaft und Quartier, in Verbänden und Vereinen, in Bürgerinitiativen und Parteien, in informellen Netzwerken und Freiwilligendiensten. 36 Prozent der Bevölkerung gelten nach dem Freiwilligensurvey 2009 als engagiert, mehr als 23 Millionen Menschen, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen von Feuerwehr und Rettungsdiensten über Kunst und Kultur bis hin zur Flüchtlingshilfe einbringen. Engagement ermöglicht Teilhabe und Anerkennung. Daher sollte der Zugang dazu möglichst allen gleichermaßen offenstehen. Doch wirken sich Bildungs- und Erwerbstatus auf den Grad des Engagements aus: Personen mit niedrigeren Bildungsabschlüssen oder Bezieher von Arbeitslosengeld II wenden weniger Zeit für ehrenamtliche Tätigkeiten auf als Erwerbstätige und höher Gebildete. Die Beilage „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ) "Engagement" erscheint mit folgenden Beiträgen:

  • Anne Seibring, Editorial www.bpb.de
  • Adalbert Evers/Thomas Klie/Paul-Stefan Roß, Die Vielfalt des Engagements Politik und Dritter Sektor sollten die aktuelle Vielfalt von alten und neuen Formen des Engagements anerkennen, aber zugleich an der zivilgesellschaftlichen Profilierung des gesamten Ensembles verschiedener Engagementformen mitwirken. www.bpb.de
  • Ansgar Klein, Grundlagen und Perspektiven guter Engagementpolitik Die politische Förderung von Engagement bildet ein neues und noch fragiles Politikfeld. In dem Beitrag werden das Verständnis von „bürgerschaftlichem Engagement“ und Anforderungen einer guten Engagementpolitik skizziert. www.bpb.de
  • M. Alberg-Seberich/H. Backhaus-Maul/S. Nährlich/A. Rickert/R. Speth, Über die Zukunft von Engagement und Engagementpolitik Zivilgesellschaftlicher Eigensinn und Selbststeuerung sowie Erschließung vorhandener Ressourcen und Wirkungsbeschreibungen markieren die Zukunft des organisierten Engagements. www.bpb.de
  • Rabea Haß/Annelie Beller, Der Bundesfreiwilligendienst: Ein Erfolgsmodell für alle? 2011 wurde der Bundesfreiwilligendienst in Deutschland eingeführt. Dort können sich auch Menschen über 27 Jahren engagieren und er wird staatlich stärker gesteuert als die etablierten Freiwilligendienste. Der Beitrag zieht ein erstes Fazit. www.bpb.de
  • Haci-Halil Uslucan, Freiwilliges Engagement von Zuwanderern Wir werden älter, weniger und bunter. Vor diesem Hintergrund lässt sich auf die Potenziale von Zuwanderern als Ehrenamtliche nicht verzichten. Dafür sind Voraussetzungen zu schaffen, die ihnen den Zugang zum Engagement erleichtern. www.bpb.de
  • Frank Gesemann/Roland Roth, Engagement im Quartier In Stadtteilen mit einer Kumulation sozialer Herausforderungen kann freiwilliges Engagement das nachbarschaftliche Miteinander fördern, die lokalen Bildungschancen verbessern sowie die Partizipation von Zugewanderten unterstützen. www.bpb.de
  • Misun Han-Broich, Engagement in der Flüchtlingshilfe Die aktuellen Nöte einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingen stellen Staat und Gesellschaft vor besondere Herausforderungen. Beziehungen zwischen Ehrenamtlichen und Flüchtlingen fördern die Integration und sollten gestärkt werden. www.bpb.de
  • Claudia Pinl, Ehrenamt statt Sozialstaat? Kritik der Engagementpolitik Bürgerschaftliches Engagement ist in der Demokratie unverzichtbar. Diese Ressource wird aber missbraucht, wenn sie dazu dient, die schwindende Finanzkraft von Kommunen, Bildungssektor oder Pflegeinstitutionen zu kompensieren. www.bpb.de

Das komplette Heft können Sie unter www.bpb.de bestellen und als PDF oder EPUB für E-Reader herunterladen.

Deutscher Engagementpreis: Bundesweite Auszeichnung für bürgerschaftliches Engagement mit neuem Wettbewerbskonzept: „Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir die Anerkennung und Wertschätzung für das Engagement der vielen Menschen in unserem Land stärken. Mit der Neuausrichtung des Preises wollen wir das bestehende Engagement in seiner Vielfalt noch sichtbarer machen“, erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig. Um zu zeigen, wie wichtig die Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement ist, sind die Preisträgerinnen und Preisträger bereits bestehender regionaler wie überregionaler Engagement- und Bürgerpreise ab diesem Jahr automatisch für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Rund 500 verschiedene Auszeichnungen gibt es für die 23 Millionen bürgerschaftlich Engagierten in Deutschland. Förderer des Deutschen Engagementpreises ist neben dem Bundesfamilienministerium und dem Generali Zukunftsfonds seit 2015 auch die Deutsche Fernsehlotterie. Der Deutsche Engagementpreis wird 2015 in den Kategorien Chancen schaffen, Grenzen überwinden, Leben bewahren, Generationen verbinden und Demokratie stärken verliehen. Erstmalig sind die Kategorien mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Alle Ausrichter von Bürger- und Engagementpreisen erhalten eine Einladung, ihre Preisträgerinnen und Preisträger ins Rennen um den Deutschen Engagementpreis zu schicken. Eine Bewerbung um den Deutschen Engagementpreis ist nicht möglich. Eine Expertenjury bestimmt im September die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien. Alle anderen Einreichungen stehen ab dem 15. September für sechs Wochen zur öffentlichen Online - Abstimmung über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis. Die Bekanntgabe aller Preisträgerinnen und Preisträger findet im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 8. Dezember 2015 in Berlin statt. Auf der Webseite des Deutschen Engagementpreises sind in einer neuen Datenbank Preiselandschaft alle Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement anhand verschiedener Kriterien recherchierbar. Das Onlineportal des Deutschen Engagementpreises berichtet von aktuellen Projekten und Initiativen engagierter Menschen, Organisationen, Verwaltungen und Unternehmen, die sich vorbildlich für das Gemeinwohl einsetzen. Weitere Infos: http://www.deutscher-engagementpreis.de.

Familie 

Die neu erschienene Ausgabe des Forschungsmagazins „DJI Impulse“ (Heft 108) beleuchtet den Wandel der Lebens- und Familienformen aus unterschiedlichen Perspektiven. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen auf, mit welchen Herausforderungen junge Erwachsene heute konfrontiert sind, wenn sie sich für – oder gegen – Kinder entscheiden. Die Situation von gleichgeschlechtlichen Eltern wird ebenso thematisiert wie etwa der Alltag von Stieffamilien, kinderreichen Familien oder Singles.
Herausgeber und Erscheinungsort: Deutsches Jugendinstitut e.V., Nockherstraße 2, 81541 München, Download: http://www.dji.de.

Der steuerliche Grundfreibetrag und die Leistungen für Kinder sollen erhöht werden. Dies sieht der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags http://dip21.bundestag.de vor. Die Haushaltsausgaben für Bund, Länder und Gemeinden sollen jährlich etwa 3,745 Milliarden Euro (volle Jahreswirkung) betragen. Im Einzelnen ist vorgesehen, dass der steuerliche Grundfreibetrag (aktuell 8.354 Euro) rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 118 Euro auf 8.472 Euro erhöht werden soll. Ab dem 1. Januar 2016 ist eine weitere Anhebung um weitere 180 Euro auf dann 8.652 Euro vorgesehen. Der aktuell maximal 140 Euro monatlich betragende Kinderzuschlag soll ab 1. Juli 2016 um 20 Euro monatlich steigen.

Elterngeldrechner jetzt mit neuem Planer online unter: www.familien-wegweiser.de. Immer mehr junge Familien wünschen sich Zeit für die Familie, aber auch Zeit für den Beruf: Neun von zehn Frauen und Männern zwischen 20 und 39 Jahren finden, dass sich Mütter und Väter gemeinsam um ihre Kinder kümmern sollen. Die neuen Regelungen zum ElterngeldPlus und zur Elternzeit, die für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten, knüpfen an diese Wünsche an. Das ElterngeldPlus unterstützt Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Ob volle Auszeit vom Job, kleine, mittlere oder große Teilzeit - die neuen Regelungen bieten Müttern und Vätern eine Vielzahl von Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden und sich ihre Aufgaben partnerschaftlich zu teilen. Der Elterngeldrechner hilft dabei, die ersten Monate mit Kind gemeinsam zu planen - zeitlich und finanziell. Mit dem erweiterten Planer können Eltern jetzt ausprobieren, wie sie nach der Geburt ihres Kindes Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren, welche Verteilung für sie in Frage kommt und welcher Anspruch auf Elterngeld sich daraus ergibt. Die neuen Regelungen sind zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten und gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Den aktualisierten und erweiterten Elterngeldrechner mit Planer finden Sie im Serviceportal für Familien: http://www.familien-wegweiser.de.

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Fortbildung/Tagungen

 Einladung zur 10. Arbeitstagung der Rechtsträger der Unternehmen in der Caritas am 29./30. September 2015 in Aschaffenburg (Stadthalle) hinweisen. Die Tagung steht in 2015 unter dem Leitthema „Unternehmen der Caritas: Glaubwürdiges Handeln zwischen Leitbild und Markt“. Damit greifen wir das Feedback der letzten Tagung in Mannheim auf. Ähnlich wie bei der letzten Rechtsträgertagung in Mannheim werden wir mit Hilfe des Air-Votings ein Stimmungsbild zu zentralen Fragen der Glaubwürdigkeit unter den Teilnehmenden erheben. Wir freuen uns, dass über die Zusammenarbeit mit der Deutschen Ordensobernkonferenz ein guter inhaltlicher Bezug zum Jahr der Orden gelungen ist, das Papst Franziskus ausgerufen hat. Anmeldung unter http://www.caritas.de bis spätestens 31. Juli 2015.

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • 5. Forum Personalentwicklung in der Caritas. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans hinterher - Kompetenzmanagement in der Personalentwicklung. Forum vom 02. bis 03.07.2015 in Augsburg. Oftmals als „Einzelkämpfer/-innen“" unterwegs, gibt es für Verantwortliche der Personalentwicklung einen hohen Bedarf, zur eigenen Orientierung Informationen zu erhalten, Entwicklungen vorherzusehen, Konzepte und Erfahrungen auszutauschen. Unser Forum bietet vor diesem Hintergrund Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen zu Themen, Herausforderungen und Fragen der Personalentwicklung: - aktuelle fachliche Impulse zur Personalentwicklung zu erhalten, - Beispiele für Erfolgskonzepte aus der Praxis kennenzulernen und zu diskutieren, - eigene Themen und Anliegen ins Gespräch zu bringen, - neue Netzwerke und informelle Zusammenarbeit zu initiieren Preis: 300,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Daniel Ham, Tel: 0761 200 1704, Email: daniel.ham@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Datenschutz-Einführung für Geschäftsführungen und Vorstände. Seminar am 08.07.2015  in Frankfurt/M. Kennen Sie als Geschäftsführung oder Vorstand Ihre Obliegenheitspflichten, Aufgaben und Haftungsrisiken als „verantwortliche Stelle“? In modernen Unternehmen ist Datenschutz mittlerweile Bestandteil der Corporate Identity und Grundlage einer vertrauensvollen Geschäftsbeziehung mit Kunden und Partnern. Datenschutz wird auch in caritativen Unternehmensbereichen immer bedeutsamer. Jedes caritative Unternehmen bearbeitet im Rahmen der modernen Datenverarbeitung personenbezogene Daten: von Kunden und Lieferanten ebenso wie von den eigenen Mitarbeitenden. Sie erhalten in diesem Seminar die erforderlichen Kenntnisse, um Ihre Aufgaben als Geschäftsführung oder Vorstand noch professioneller und rechtskonform zu meistern. Zudem wird Ihnen aufgezeigt, wie Sie Ihrer Fürsorgepflicht gegenüber Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht werden, wenn es um rechtssicheres Arbeiten mit Daten geht. Sie werden vertraut gemacht mit allen relevanten Anordnungen über den Datenschutz in der Katholischen Kirche (KDO) und erhalten Einblick in die Haftungsrisiken, die sich auch auf Ihren Privatbereich erstrecken können. Preis: 250,00 €. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Andrea Bartsch, Tel: 0761 200 1703, E-Mail: andrea.bartsch@caritas.de, Web-Link: http://www.fak-caritas.de.
  • Systemische Strategieentwicklung. Systemische Strategieentwicklung für Entscheider/-innen und Berater. Seminar vom 02. bis 06.11.2015 in Freiburg. Führungskräfte aus Verbänden, sozialwirtschaftlichen Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und sozialen Diensten und Einrichtungen der Caritas erkennen zunehmend, dass Routinen, die in der Vergangenheit erfolgreich waren, gegenwärtig und in Zukunft ihre Bedeutung verlieren. Relevante Rahmenbedingungen sind ständig in Bewegung, so dass Führungskräfte Entscheidungen häufig ins Ungewisse zu treffen haben. Vieles spricht dafür, anstatt kurzfristigem Taktieren und Ad-hoc-Lösungen Veränderungs- und Entwicklungsprozesse strategisch und langfristig anzugehen. Mit Systemischer Strategieentwicklung gelingt es, Ungewissheiten zu reduzieren: Vorstellungen über wesentliche Herausforderungen werden gemeinschaftlich und frühzeitig erkannt, Prozessarchitekturen werden optimiert und Ideen für zukünftige Handlungsoptionen werden generiert. Nach einer systemtheoretischen Einführung bilden wir im Seminar exemplarisch und übersichtlich den Prozessverlauf, die zentralen Ziele und Aufgaben von Strategieentwicklungsprozessen ab und bieten einen Orientierungsrahmen für strategisches Handeln. Auf der Grundlage von praxisnahem, kompaktem Erfahrungswissen wird im Seminar zu folgenden Punkten gearbeitet: Überblick über verschiedene theoretische Strategieansätze, Aufbau und Ablauf erfolgreicher Strategieentwicklungsprozesse mit Umfeld- und Stakeholderanalyse, Die Teilnehmer entwickeln für ihre Organisationseinheit, für ihre Einrichtung oder ihr Unternehmen ein Design für einen Strategieentwicklungsprozess, formulieren strategische Ziele und lernen Instrumente zur Strategieumsetzung kennen. Je nach Fragestellungen der Teilnehmer erarbeiten wir Lösungen zu folgenden Aspekten, z.B.: Was unterscheidet Strategien auf Unternehmens-, Geschäfts-, Funktions- und weiteren Ebenen, und was verbindet sie? Welche Rolle spielt der Umgang mit der Zukunft bei der Erarbeitung von Strategieinhalten? Wie entwickelt man im Einklang mit den strategischen Zielen eine Dramaturgie des Wandels? Preis: 720,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung.  Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761 200 1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.dehttp://www.fak-caritas.de

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de,

Vorankündigung des ZdK:  Ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft aufmerksam machen. Sie findet am 25. September 2015, in Berlin unter dem Titel „Wir engagieren uns: Soweit – wie weiter?“ statt. Erste Informationen finden Sie im Anhang. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie den Termin bereits jetzt vormerken. Das Programm wird voraussichtlich im Mai erscheinen und auch auf der Internetseite www.wir-engagieren-uns.org veröffentlicht. Für weiterführende Informationen steht Ihnen Frau Dr. Sabine Schößler, E-Mail: sabine.schoessler@zdk.de, gern zur Verfügung.

In wenigen Wochen ist es soweit: Der 80. Deutsche Fürsorgetag öffnet vom 16. - 18. Juni 2015 seine Türen im Congress Center Leipzig. Wir freuen uns, dass unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel und  Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig  - die gleichzeitig Schirmherrin des Kongresses ist - zu den Teilnehmenden sprechen werden. Ganz in der Tradition des Fürsorgetags wollen wir gemeinsam mit  Ihnen das Motto „Teilhaben und Teil sein“ aus verschiedenen Blickwinkeln diskutieren und Lösungen entwickeln. Dafür haben wir drei Symposien und über 40 Workshops und Fachvorträge für Sie vorbereitet. Das ausführliche Programm können Sie unter  http://www.deutscher-fuersorgetag.de herunterladen. Online-Anmeldung: https://www.deutscher-fuersorgetag.de

Jugendhilfe 

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vergibt dieses Jahr zum sechsten Mal den Jugenddemokratiepreis. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Bewerbungen können noch bis 17. Mai 2015 eingereicht werden. Mit dem Jugenddemokratiepreis werden Projekte junger Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für die Stärkung der Demokratie innerhalb Europas einsetzen. Die Auswahl der Sieger/-innen erfolgt durch eine Jugendjury aus Schülern, Studierenden und jungen Berufstätigen, die ehrenamtlich aktiv sind. 2015 wird der Jugenddemokratiepreis an Projekte vergeben, deren Ziel es ist, Jugendliche für Politik zu interessieren. Sie sollen jungen Menschen neue Wege bieten, politisch mitzumischen und sie dazu bewegen, sich für ihre Anliegen und Themen in der Gesellschaft einzusetzen. Das Projekt kann eine Jugendbegegnung, die Erstellung eines Videoclips, die Organisation eines Sportturniers, ein monatliches Stadtteilcafé oder auch etwas ganz anderes sein Bewerbungsformulare und alle Auswahlkriterien unter: http://www.bpb.de

Um die Potenziale der Digitalisierung für die Bildung besser als bislang auszuschöpfen, will die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern eine Strategie „Digitales Lernen“ auf den Weg bringen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de. Ziel sei es, gemeinsam und unter Berücksichtigung der bildungspolitischen Zuständigkeiten, den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien in den verschiedenen Bildungsbereichen zu stärken. Mit der Studie „International Computer and Information Literacy Study“ (ICILS) lägen erstmals international vergleichbare Ergebnisse zu den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schülern der 8. Jahrgangstufe vor. Diese Ergebnisse sollten, neben anderen, bei der Entwicklung der gemeinsamen Strategie „Digitales Lernen“ Berücksichtigung finden. Darüber hinaus gehe die Bundesregierung davon aus, dass die Länder auf die Ergebnisse von ICILS zurückgreifen. Die Grünen hatten in ihrer Kleinen Anfrage geschrieben, dass die in Deutschland hinsichtlich ihrer computer- und informationsbezogenen Kompetenzen getesteten Schülerinnen und Schüler mit 523 Punkten zwar über dem internationalen Mittelwert von 500 Punkten, jedoch unter dem internationalen Mittelwert der Vergleichsgruppe Europäische Union von 525 Punkten lägen. Gerade Schüler aus unteren und mittleren sozialen Lagen, vor allem aber auch Jugendliche mit Migrationshintergrund schnitten überproportional häufig schwach ab. Sowohl die private als auch die berufliche und die gesellschaftliche Teilhabe dieses Personenkreises sei damit gefährdet, hatten die Grünen kritisiert.

Save the date:

  • Am 22. Juni 2015 findet um 16.00 Uhr in Neuss das 3. Fachforum „Konzepte in der mobilen Jugendarbeit/Streetwork statt. Eingeladen sind haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter, Vorstandmitglieder, Geschäftsführungen, Interessierte aus den SKF/SKFM-Ortsvereinen in der Diözese Köln. Weitere Infos in Kürze.
  • Der 16. Deutsche Kinder und Jugendhilfetag (DJHT) wird vom 28. bis 30. März 2017 stattfinden. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe werden erneut für drei Tage zusammenfinden und gemeinsam mit allen Interessierten die neuesten Themen, Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen aus den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe diskutieren. Gastgebende Stadt 2017 ist die Landeshauptstadt Düsseldorf. Aussteller/-innen können ihre Messestände voraussichtlich ab Dezember 2015 anmelden

Jugendliche brauchen Förderung. Die Situation von jungen Menschen, die Schwierigkeiten haben, nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu finden, hat sich in NRW in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Laut aktuellem Arbeitslosenreport der Wohlfahrtsverbände in NRW, ist die Zahl der Teilnehmer an Berufsausbildungsmaßnahmen seit 2011 um ein Drittel Prozent gesunken. Gleichzeitig ist die Zahl der unversorgten Bewerber, die auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle waren, zwischen 2011 und 2014 deutlich angestiegen. Besorgniserregend ist, dass junge Menschen, die den Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht direkt schaffen und auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen sind, große Probleme haben, wieder unabhängig von dieser Unterstützung zu werden. Landesweit bezogen laut Arbeitslosenreport im Juni 2014 ca. 41 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten zwischen 15 und 25 Jahren bereits seit vier Jahren und länger Hartz IV-Leistungen. Mehr Infos: www.arbeitslosenreport-nrw.de und www.josefstag.de

Deutschland hat in der digitalen Bildung großen Nachholbedarf. Das war der einhellige Tenor der Sachverständigen, die vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung über das Thema der digitalen Bildung an Schulen diskutierten. Grundlage des Fachgesprächs war der Antrag der CDU/CSU und SPD „Durch Stärkung der Digitalen Bildung Medienkompetenz fördern und digitale Spaltung überwinden“ http://dip21.bundestag.de und die Unterrichtung der Bundesregierung zur „IT-Sicherheit - Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt 2015-2010“ http://dip21.bundestag.de.

Das Bundesjugendministerin lädt zu einer neuen Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ ein. Im Rahmen des europäischen Kongresses „Net Children 2020“ von 16. bis 17. April sprach die Bundesjugendministerin Manuela Schwesig eine Einladung zur neuen Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ aus. Mit der Initiative übernehmen der Bund, Länder, Kommunen und Unternehmen gemeinsam Verantwortung und entwickeln ihre Angebote der Elterninformation und -beratung weiter. Das Bundesfamilienministerium wird seine Informationsangebote entsprechend zielgerichtet ausbauen und verlässliche Beratung für Familien unterstützen. Ein Servicebüro wird eingerichtet, das Informationen zu medialen Entwicklungen aus Forschung und Praxis für Fachkräfte in Jugendhilfe, Kitas und Schulen aufbereitet, Austauschmöglichkeiten schafft und lokale Netzwerke berät. Weitere Infos: http://www.bmfsfj.de.

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz steht in der öffentlichen Wahrnehmung im Windschatten des ordnungsrechtlichen, kontrollierenden Jugendschutzes, obwohl er bereits 1990 im Sozialgesetzbuch VIII - Kinder- und Jugendhilfe - ausdrücklich als Aufgabe der öffentlichen Träger verankert wurde. Vielerorts lässt seine konkrete Umsetzung zu wünschen übrig. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat deshalb in diesem Jahr ihre besondere Aufmerksamkeit auf dieses Arbeitsfeld der Jugendhilfe gerichtet. In der aktuellen Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) wird schwerpunktmäßig die konzeptionelle Grundlegung des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes in den Blick genommen. Aus dem Inhalt:

  • Prof. Dr. Bruno W. Nikles: Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
  • Sebastian Gutknecht: Juristische Expertise zum § 14 SGB VIII
  • Jun. Prof. Dr. Martin Wazlawik: Sozialpädagogische Perspektiven des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes (§ 14 SGB VIII)
  • Achim Lauber, Maren Würfel, Sabrina Maroni, Mareen Brauer: stop & go – Ein Jugendschutzparcours zum Einsatz in Schulen und in der Jugendarbeit. Ergebnisse der Evaluation
  • Prof. Dr. Murad Erdemir: Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. Notwendige und mögliche Regulierungen aus Sicht von Wissenschaft und Praxis (Fachbeitrag)
  • Daniel Ensslen: Interaktives Computerspiel schärft kritischen Blick Jugendlicher auf Glücksspiele
  • Sigmar Roll: Die gesetzliche Ausdifferenzierung von medialem Gefährdungspotential – Akademische Spitzfindigkeiten oder Bedeutung für die Praxis? (Recht und Rechtsprechung)

Die neue Ausgabe 2/2015 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) mit dem Titel „Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz – § 14 SGB VIII“ kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) bestellt werden beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de. Online www.kjug-zeitschrift.de  

Die neue Ausgabe der Kinder- und Jugendschutz-Nachrichten 4/2015 findet sich unter www.skmev.de und www.vinzenz-gemeinschaft.de. Die Kinder- und Jugendschutz Nachrichten werden herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritasverband e.V., dem Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V., der Katholischen Elternschaft Deutschlands e.V. (KED), der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft und dem SKM-Bundesverband.

Der neue Internetauftritt von www.esf.de ist online. Damit wird das Internetangebot des ESF in der neuen Förderperiode anwendungsorientierter, benutzerfreundlicher und noch ansprechender. So wird es zukünftig einen direkten Einstieg für die drei Zielgruppen Programmmanagement, Projektträger und Öffentlichkeit geben.

Neue Vide-clips für die Prävention gegen sexuellen Missbrauchh: Präventionsmaterialien müssen den Mediengewohnheiten von Mädchen und Jungen entsprechen. Mit der Produktion von Video-Clips, die bei YouTube zum kostenlosen Download eingestellt werden, beschreitet Zartbitter Köln neue Wege in der Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt.

  • Der Clip „Platzverweis“ setzt sich mit sexueller Belästigung von Jungen durch einen Fußballtrainer auseinander. Er entstand in fachlicher Kooperation mit dem Fußballverband Mittelrhein, der den Clip auch auf seiner Homepage verlinkt hat. https://www.youtube.com.
  • Der Clip „Mädchen wollen immer eine Szene machen“ thematisiert sexuelle Belästigungen von Mädchen durch gleichaltrige Mitschüler – eine belastende Erfahrung die viele Mädchen kennen. Weitere Clips werden folgen. https://www.youtube.com.

Kampagnen/Initiativen

Wer nach Zahlen und Fakten zum demografischen Wandel sucht, ist auf dem Demografieportal  http://www.demografie-portal.de von Bund und Ländern bestens aufgehoben

Gesundheit ist auch in und für Familien ein wichtiges Thema. Gesundheit und Lebensqualität der Menschen vor Ort in den Kommunen zu fördern ist ein Anliegen der Caritas. Das Präventionsgesetz, das zurzeit im Bundestag beraten wird, wird diesem Anliegen noch einmal zusätzlichen Schub verleihen. Deshalb wollen wir mit Ihnen unsere verbandlichen Positionen, Ableitungen aus dem Gesetz und auch die verbandliche Praxis zum Thema Gesundheitsförderung zusammen auf einem Fachtag „Die Rolle der Caritas in der Gesundheitsförderung – jetzt kann’s losgehen“ am 24.06.2015 in Frankfurt diskutieren. Weitere Infos in Kürze. Ansprechpartner: Renate Walter-Hamann, Referatsleiterin, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit, Referat Gesundheit, Rehabilitation, Sucht Karlstr. 40 / D 79104 Freiburg, Postfach 420, 79004 Freiburg, Tel.: 0761/200-369, Fax:-350, E-Mail: Renate.Walter-Hamann@caritas.de und  Elisabeth Frischhut, Projektleiterin: „Rolle der Caritas in der Gesundheitsförderung“ Deutscher Caritasverband e.V, Referat Gesundheit, Rehabilitation, Sucht, Tel: 0761/200-353, Fax: -350
E-Mail: elisabeth.frischhut@caritas.de

Diözesan-Caritasverband Paderborn feiert 100-jähriges Bestehen. Mit einer Fülle von Veranstaltungen feiert der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Der Verband wurde als Reaktion auf die Wirren und Nöte des Ersten Weltkrieges am 8. Dezember 1915 von dem Paderborner Diözesanbischof Karl Joseph Schulte in Dortmund gegründet – als erster diözesaner Caritasverband in Westdeutschland. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist eine Geburtstagsfeier am 8. Dezember am Gründungsort in der Kirche St. Joseph in der Dortmunder Nordstadt. Dazu sind Bedürftige und Wohnungslose besonders eingeladen. Einen Tag später wird das Jubiläum mit einem Pontifikalamt im Paderborner Dom und einem anschließenden Festakt begangen. Das 100-jährige Bestehen steht unter dem Leitmotiv „Caritas heißt Liebe“. Das Jubiläumslogo zeigt ein Herz, zusammengesetzt aus vielen kleinen Caritas-Kreuzen. Im Mai steht eine geistliche Auszeit in Assisi auf dem Programm. Gefeiert wird bei einem Tag der Begegnung der Caritas-Konferenzen am 13. Juni unter dem Motto „Vielfalt gestalten, Vielfalt erleben“ sowie beim Caritas-Tag zu Libori am 1. August. Weitere Höhepunkte des Jubiläumsjahres sind die Ausstellung „Caritas – Nächstenliebe von den frühen Christen bis zur Gegenwart“ vom 23. Juli bis 13. Dezember im Diözesanmuseum Paderborn (www.caritas-ausstellung.de) sowie die zentrale bundesweite Feier des Caritas-Sonntags am 20. September in Paderborn – mit Erzbischof Hans-Josef Becker und Caritas-Präsident Prälat Dr. Peter Neher. Mehr zum Jubiläumsjahr des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn bietet eine eigene Website: www.caritas-heisst-liebe.de

Männerarbeit

Am Dienstag, den 16. Juni 2015 zeigt 3sat/die woche um 23.55 Uhr in der Reihe 37 Grad: Scheidung vom Kind Väter nach der Trennung Film von Katrin Wegner (Erstsendung 9.6.2015) "37 Grad" begleitet Väter, die sich nach der Scheidung aus dem Leben ihrer Kinder zurückgezogen haben. Wie kam es zum Kontaktabbruch, und wie wurden die Jahre ohne einander erlebt? Bis heute quälen die Männer Schuldgefühle. Nach einer Zeit des Schweigens versuchen die Väter und ihre Kinder sich wieder anzunähern. Wir sprechen mit den betroffenen Vätern, den Kindern und den Ex-Frauen beziehungsweise Müttern. Nach einer Scheidung wachsen die meisten Kinder nach wie vor bei der Mutter auf. Die meisten Männer bleiben verantwortungsvolle, liebevolle Väter, andere wären es gern, aber verlieren den Kontakt zum Kind, weil die Ex-Frau ihn verhindert. Einem Drittel der Väter aber fällt es schwer, den Kontakt zum Kind zu halten: Plötzlich sind sie nicht mehr am Alltag beteiligt und treffen ihre Kinder nur noch am Wochenende. Manche Väter sehen ihre Kinder sogar noch seltener: Die Beziehung wird distanzierter, schnell stellt sich eine Entfremdung ein, bis es in manchen Fällen sogar zu einem kompletten Kontaktabbruch kommt

Die Gemeinschaft der Katholischen Männer Deutschland (GKMD) hat auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung weitreichende inhaltliche und personelle Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der Verabschiedung einer neuen Satzung und eines neuen Selbstverständnisses positioniert sich die GKMD selbstbewusst als politischer Akteur für Männeranliegen. Die Gemeinschaft will auf kirchlicher und gesellschaftlicher Ebene für eine geschlechtergerechte Männerpolitik eintreten und so in einer zentralen gesellschaftlichen Frage Brückenfunktion von der Kirche in die Gesellschaft und aus der Zivilgesellschaft in die Kirche wahrnehmen. Bei dem zweitägigen Treffen in Fulda wurde zugleich ein neues Präsidium gewählt: Neuer Präsident ist der Generalsekretär des SKM-Bundesverbandes, Stephan Buttgereit, Düsseldorf. Zu seinem Vize wurde Markus Zirkel, Vorsitzender der Kath. Männergemeinschaften in der Erzdiözese Bamberg, gewählt. Weiter gehört der Ehrenvorsitzende der Gemeinschaft der katholischen Soldaten, Oberst a.D. Karl-Jürgen Klein (Alsdorf), dem neuen Leitungsgremium als Beisitzer an. Die GKMD ist der Zusammenschluss von diözesanen und verbandlichen Trägern katholischer Männerseelsorge und Männerarbeit in Deutschland. Die GKMD im Internet: www.kath-maennerarbeit .

Eine neue Ausgabe von MANN Aktuell ist jetzt online. Darin gibt es wieder viele interessante Veranstaltungen und Hinweise u.a. zur geschlechtersensiblen Pastoral.
Link: http://kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Die zum 01.07.2015 gültigen neuen Pfändungstabellen wurden  im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Kollegen vom Infodienst Schuldnerberatung haben die neuen Werte mit begleitenden Informationen schon auf ihrer Homepage veröffentlicht: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de. Der DCV wird  die Broschüre „Lohnpfändung“, in der diese Tabellen abgedruckt waren, nicht mehr selbst zur Verfügung stellen, sondern den Diözesen eine Druckvorlage als Pdf-Datei zur Verfügung stellt, damit diese den Druck in Eigenregie organisieren können. Die Vorlage wird demnächst zur Verfügung stehen. Im Infodienst Schuldnerberatung gibt Prof. Dr. Zimmermann einen Ausblick auf die weitere Entwicklung ab 2017.

Rundfunk-Beitrags-Überschuss zur Finanzierung der Schuldnerberatung verwenden? Anfang März ging die Meldung durch die Medien, dass der Rundfunk-Beitragsservice einen Überschuss von 1,5 Milliarden erbracht hat. Harald Thomé berichtet in seinem Newsletter, dass der Beitragsservice für die Schuldnerberatung einer der schwierigsten Gläubiger sei und schlägt deshalb vor, dass zumindest ein Teil des Überschuss zur Finanzierung von Schuldnerberatungsstellen verwendet wird.  Quellen: Thomé Newsletter 09/2015 vom 28.03.2015 und http://www.tagesspiegel.de.

Sparkassen können Kunden Girokonten nicht so einfach kündigen. Am 05.05.2015 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Kündigungsklauseln für Girokonten unwirksam sind, soweit sie „Sparkassen gegenüber Verbrauchern ein Recht zur ordentlichen Kündigung einräumen, ohne klarzustellen, dass eine Kündigung nur aus sachgerechten Gründen zulässig ist“. Entsprechende Klauseln würden gegen das Transparenzgebot verstoßen (Aktenzeichen: XI ZR 214/14). http://juris.bundesgerichtshof.de.

Arm und überschuldet – trotz Arbeit. So lautet das Motto der diesjährigen Aktionswoche Schuldnerberatung (15.-19.06.2015). Die Website zur Aktionswoche ist bereits am Start: http://www.aktionswoche-schuldnerberatung.de. Die Aktionswoche will das öffentliche Bewusstsein dafür schärfen, dass Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und damit einhergehende Niedrigeinkünfte zu den Hauptursachen für Überschuldung zählen. Überschuldung wiederum beschleunigt Jobverluste und verhindert Eintritte in Arbeit. Auf der Website zur Aktionswoche werden in den nächsten Wochen Informationen und Materialien zum Thema „Arm und überschuldet – trotz Arbeit“ veröffentlicht. Ein Papier mit Forderungen der AG SBV ist in Arbeit. Plakate und in diesem Jahr erstmalig auch Postkarten werden in den nächsten Wochen über die Diözesen verteilt. Wie jedes Jahr lebt die Aktionswoche von einer breiten Beteiligung der Beratungsstellen. Wir zählen auf Ihre Unterstützung! 

Kaufen – Kosten – Konsumieren. Anregungen zum Umgang mit Geld und Konsum in der Familie. In einer neuen Ausgabe von „aj für eltern“ dreht sich alles rund um das Thema Konsum und Konsumerziehung. Die Broschüre will Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder zu selbstbestimmten und mündigen Verbrauchern unterstützen. Die Themen Werbung, Taschengeld, Marken werden ebenso behandelt wie Kostenfalle Internet, nachhaltiger, umweltschonender Konsum und die Unterscheidung zwischen Wunsch und Bedürfnis. Zu jedem Themenkomplex gibt es zum Umgang in der Familie alltagstaugliche Anregungen für Eltern. Die Broschüre ist in Deutsch und demnächst in Russisch sowie Türkisch erhältlich. Informationen und Bezug: http://www.bayern.jugendschutz.de.

Auf der 11. Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK), die vom 6. bis 8. Mai 2015 in Osnabrück stattfindet, haben die drei Minister aus Niedersachsen, NRW und Baden-Württemberg dafür geworben, dass der Bund gesetzliche Grundlagen schafft, dass die Schufa als privatwirtschaftliches Unternehmen offenlegen muss, wie sie die Bonität von Kreditnehmern berechnet. Sie wollen außerdem als Vorschlag einbringen, dass verboten wird, vom Wohnumfeld oder dem Namen auf die Bonität eines Kunden zu schließen. Außerdem solle der Rückgriff auf Daten aus sozialen Netzwerken zur Bonitätsprüfung verboten werden. Dazu wollen die GRÜNEN noch im Mai ein „Scoringänderungsgesetz“ einbringen. Quelle: http://www.rp-online.de und  http://www.sueddeutsche.de.

Vodafone ist bei früheren Mahnungen über das Ziel hinausgeschossen und hat säumige Kunden auf unfaire Weise unter Druck gesetzt. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt und damit einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg gegen das Unternehmen stattgegeben. (Az.: I ZR 157/13)  In dem Verfahren ging es um einen Hinweis des Unternehmens auf eine mögliche Mitteilung an die Kreditauskunftei Schufa, falls der Kunde nicht bezahle. Kunden würden durch die Art des Hinweises unzulässig unter Druck gesetzt, entschieden die BGH-Richter. Unternehmen müssten die rechtlichen Anforderungen für eine Datenübermittlung an die Schufa deutlich machen. Das habe Vodafone nicht getan, hieß es. Das Unternehmen verwendet die Formulierung seit fast fünf Jahren nicht mehr. Quellen: http://www.sueddeutsche.de, http://juris.bundesgerichtshof.de.

Darf es auch etwas mehr sein? Überschuldung privater Haushalte in der Statistik Prof. Dr. Monika Burmester von der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe hat unterschiedliche Datenquellen analysiert, die Aussagen dazu machen, wie viele private Haushalte überschuldet sind und welche Haushalte ein erhöhtes Überschuldungsrisiko tragen. Quelle und Download des Beitrags: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de.

Das BSG  hat mit aktuellen Urteil vom 24.04.2015 (BSG v. 24.04.2015 – B 4 AS 32/14 R) klargestellt, dass nachgezahlte Gelder, die aus einem laufenden Anspruch entstanden sind, wie sog. “laufendes Einkommen” anzurechnen sind, auch wenn sie in einer Summe zur Auszahlung kommen. Diese einmalige Zahlung aus einem laufenden Anspruch ist im Zuflussmonat anzurechnen, etwaige unverbrauchte Gelder werden durch den Monatswechsel zu Vermögen. Quelle und Hinweise für die Beratungspraxis: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de.

Fortbildungen

  • Die Insolvenzordnung – Vertiefungsseminar. Beratung und Hilfe im Verbraucherinsolvenzverfahren stellen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schuldnerberatung besondere Anforderungen. Umfangreiche fachliche und organisatorische Aufgaben müssen bewältigt werden. Inhalt des Vertiefungsseminars sind vor allem praxisrelevante Fragestellungen. Termin und Ort: 10.06-12.06.2015, Heimvolkshochschule St. Ursula. Veranstalter: SKM Bundesverband und Deutscher Caritasverband. Informationen und Anmeldeformular  Rückfragen: nicole.loch@skmev.de
  • Save the date! Fachwoche Sozialberatung für Schuldner(innen) vom 14.(15.)-17.06.2016, Kloster Schönthal
  • Vorankündigung: Forum Schuldnerberatung 2015. Kooperationstagung des Deutschen Vereins mit der AG SBV am 26. und  27. November 2015 in Berlin.
  • Vorankündigung: Tagung Schuldnerberatung im Justizvollzug 08./09.10.2015 in Stralsund.

Rund ums SGB

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 4/2015 folgende Beiträge:

  • „Teilhaben und Teil sein“  80. Deutscher Fürsorgetag vom 16.18. Juni 2015 in Leipzig
  • Empfehlungen zur Übernahme von Mietschulden und Energiekosten im SGB II und SGB XII
  • Kommunale Netzwerke für Prävention: Verantwortungsgemeinschaften für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell“ befasst sich im der Ausgabe 2/2015/März/April 2015 unter anderem mit:
Abhandlungen

  • Vertrauliche Geburt (Teil 2)
  • Zur Anwendung des § 77 SGB VIII bei Verträgen zwischen öffentlichem und freiem Jugendhilfeträger über die Erbringung von Leistungen der Erziehungsberatung
  • Vergabe von Leistungen nach SGB VIII – oder: Wie frei sind die freien Träger?

Rechtsprechung

  • Begrenzung der Bewegungsfreiheit während der Nacht als unterbringungsähnliche Maßnahme (BGH)
  • Kein Anspruch auf Sozialhilfe vor Abschluss des Heimvertrags (LSG NRW)
  • Medizinische Betreuung durch eine Intensivpflegekraft in Abweichung von den HKP-Richtlinien nach Folgenabwägung im Eilverfahren (SächsLSG)

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax: -27.

Eine beeindruckend klare und lesenswerte  Analyse eines Berliner Arbeitsvermittlers zum System Hartz IV, diese gibt es hier: http://www.sueddeutsche.de.

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Straffälligenhilfe

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Häftlingshilfegesetzes http://dip21.bundestag.de vorgelegt. Wie die Regierung in der Vorlage erläutert, sind die Empfänger von Unterstützungsleistungen nach dem Häftlingshilfegesetz knapp 70 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges im Durchschnitt über 80 Jahre alt. 95 Prozent dieser Antragsteller erhielten gemäß den Arbeitsanweisungen der Stiftung für ehemalige politische Häftlinge eine Unterstützungsleistung in Höhe von 500 Euro pro Jahr. Nach Schilderung der Stiftung werde eine Unterstützungsleistung in dieser Höhe allerdings nicht als effektive Hilfe wahrgenommen. Den hochbetagten Antragsstellern sei es nicht mehr zuzumuten, jedes Jahr erneut diese relativ geringe Leistung zu beantragen. Durch die Änderung des Häftlingshilfegesetzes soll die jährliche Unterstützungsleistung an ehemalige politische Häftlinge daher der Vorlage zufolge im Jahr 2016 durch eine Einmalzahlung ersetzt werden, für die der Bund einmalig 13,5 Millionen Euro - davon 11,5 Millionen Euro zusätzlich - bereitstellt. Durch diese zusätzlichen finanziellen Mittel werde die Einmalzahlung deutlich höher ausfallen als die bisher jährlich gezahlte Unterstützungsleistung, schreibt die Regierung weiter.

Sucht/Drogen 

 Mit Hilfe einer Aufklärungskampagne sollen Jugendliche für den verantwortungsbewussten Umgang mit Energy Drinks sensibilisiert werden. Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag hervor. Die Grünen befürchten Gefahren für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch den Konsum sogenannter Energy Drinks und Energy Shots. Dadurch würden zu hohe Mengen von Koffein aufgenommen, die bei Heranwachsenden zu Herz-Rhythmus-Störungen, Krampfanfällen, Bluthochdruck oder Nierenversagen führen können.

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Verschiedenes

Das von der Bundesregierung vorgelegte Präventionsgesetz http://dip21.bundestag.de wird von Gesundheits- und Sozialexperten im Grundsatz begrüßt, allerdings als nicht weitreichend genug bewertet. Gesundheitsförderung und Vorbeugung müssten als Querschnittsaufgabe verstanden und in allen Gesellschaftsbereichen gezielt verankert werden Scharf kritisiert werden auch die aus Expertensicht unzureichende Einbindung der Privaten Krankenversicherung (PKV) in das Gesetzesvorhaben sowie die herausgehobene Rolle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Die Reform ist an sogenannten Lebenswelten orientiert, Gesundheitsförderung und Prävention sollen auf jedes Lebensalter und in alle Lebensbereiche ausgedehnt werden. Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen weiterentwickelt werden. Zur Beratung gehört die Klärung des Impfstatus. Im Rahmen einer Nationalen Präventionskonferenz sollen sich die Sozialversicherungsträger unter Beteiligung des Bundes, der Länder, Kommunen und Sozialpartner auf ein Vorgehen verständigen. Die Prävention soll dazu beitragen, „Volkskrankheiten“ wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Schwächen oder Adipositas einzudämmen und die Menschen zu einem gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung zu bringen. Die Opposition hat eigene Anträge eingebracht. Der Antrag der Fraktion Die Linke http://dip21.bundestag.de) zielt auf die "Verminderung sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit" ab, die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt in ihrem Antrag http://dip21.bundestag.de „Gerechtigkeit und Teilhabe durch ein modernes Gesundheitsförderungsgesetz“.

Mit Hilfe des vom Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen (eaD) koordinierten Projektes Stromspar-Check PLUS haben bundesweit über 170.000 Haushalte mit geringem Einkommen rund 130 Euro Stromkosten pro Jahr eingespart. Das sind sogar 25 Prozent mehr als ursprünglich prognostiziert, wie Messungen ein Jahr nach der Erstberatung jetzt ergeben haben. Der Grund: die Mieter haben durch ein Umdenken ihr Nutzerverhalten auch langfristig geändert. Die Daten wurden heute im Rahmen des Fachkongresses „Energieeffizienz und Klimaschutz – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ veröffentlicht. An der Veranstaltung nahm auch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks teil, deren Ministerium den Stromspar-Check seit 2009 fördert: Der Stromspar-Check wird seit 2009 bundesweit an derzeit 170 Standorten umgesetzt. Dabei besuchen ausgebildete Stromsparhelfer – selbst ehemalige Langzeitarbeitslose – Haushalte und geben nützliche Informationen zum Verbrauchsverhalten. Zusätzlich erhält jeder Haushalt Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbare Steckerleisten. Den Stromspar-Check PLUS können Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld kostenlos in Anspruch nehmen

Band 5 der Schriftenreihe des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. ist erschienen. Unter dem Titel „Immer wieder neu ... Geduld, Staunen, Zuversicht“ finden sich dort zahlreiche Beiträge, die über Erfahrungen, Konzepte und künftige Herausforderungen der Arbeit berichten. Wir freuen uns, dass durch das engagierte Mitwirken der Autoren erneut ein spannendes Buch entstanden ist. Es wendet sich an alle an der Kinder- und Jugendhospizarbeit Interessierten. Die Publikation ist im Buchhandel oder direkt beim Hospizverlag erhältlich. Deutscher Kinderhospizverein e.V., Edith Droste, Deutsche Kinderhospizakademie, Projektleitung Fachtagungen Bruchstr. 10, 57462 Olpe, Tel.: 02761/94129-35 Fax: -60, Mobil: 0151 / 50 62 97 94, www.deutscher-kinderhospizverein.de, E-Mail edith.droste@deutscher-kinderhospizverein.de

Die Bundesregierung erarbeitet derzeit einen Leitfaden zur Einbeziehung der Belange behinderter Menschen in die Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Vorhaben der Bundesministerien. Das schreibt sie in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Der Leitfaden werde unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unter Mitarbeit der Schwerbehindertenvertretungen der Bundesministerien erarbeitet und solle dazu beitragen, frühzeitig zu erkennen, ob und gegebenenfalls welche Folgen für Menschen mit Behinderungen im Vergleich zu Menschen ohne Behinderungen zu erwarten seien. Er soll voraussichtlich im dritten Quartal 2015 vorliegen, heißt es in der Antwort.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, /65. Jahrgang /18-19/2015  /27. April sind folgende Beiträge zum Thema „Qualitätssicherung in der Bildung“ veröffentlicht:

  • Ewald Terhart: Wie geht es weiter mit der Qualitätssicherung im Bildungssystem – 15 Jahre nach PISA?
  • Helle Becker: Es könnte alles so schön sein. – Qualitätsmanagement als Motor für die Ganztagsschule
  • Thomas Reglin: Qualitätssicherung in der betrieblichen Bildung: Komplexe Anforderungen an alle Akteure
  • Wilfried Schubarth: Beschäftigungsfähigkeit als Bildungsziel an Hochschulen
    Lothar Zechlin: New Public Management an Hochschulen: wissenschaftsadäquat?
  • H.-Georg Lützenkirchen: Dem Rechtextremismus wirkungsvoll begegnen: - Gelingensbedingungen für die Fortbildung von Multiplikatoren

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Wohnraum/Wohnungslose 

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Ehrungen:

  • 26. März 2015: Seit 20 Jahren sind Frau Lydia Burgermeister und die Herren Werner Selg und Josef Weber beim SKM-Sigmaringen ehrenamtlich engagiert.
  • 24. April 2015: Seit 10 Jahren bzw. 20 Jahren sind Lucie Fricke, Dietrich Bettermann, Günter Rist, Berthold Haas, Edwin Gottwalt, Dr. Eckart Zundel und Hans-Jürgen Braun vom SKM-Schwarzwald-Baar ehrenamtlich engagiert
  • 08. Mai 2015: Seit 20 Jahren führen folgende sechs Ehrenamtlichen eine rechtliche Betreuung. Thekla Udics macht Besucherdienste bei einer betreuten Person. Dorothea Röse war neben Ihrer Betreuung jahrelang aktiv im Vorstand. Michael Balint ist aktiv im Vorstand beim Caritasverband Lörrach tätig. Geehrt wurden auch Veronika Schmidt, Edeltraud Keilbach und Roland Wernle.

Mit großer Trauer und Anteilnahme haben sich die Sozialdienste Katholischer Männer und Frauen im Bistum Aachen von Heinz Aretz am 20. Februar 2015 verabschiedet. Er ist Im Alter von 74 Jahren am 1. Februar 2015 nach kurzer schwerer Erkrankung gestorben. Heinz Aretz war Mitglied der Vertreterversammlung des SKM-Bundesverbandes und war in den Vorständen des SKFM Heinsberg e.V., einer ehrenamtlich arbeitenden Ortsgruppe, im SKFM e.V Region Heinsberg als jeweiliger stellvertretender Vorsitzender und als Mitglied des Vorstandes der DiAG SKM/SKFM im Bistum Aachen sowie des gemeinsamen Vorstandes der DiAG SkF, SKM und IN VIA im Bistum Aachen tätig. Intensiv hat er den SKM/SKFM-Verbandsentwicklungsprozess im Bistum Aachen in den Jahren 2009 ff. mitgestaltet und geprägt. Heinz Aretz war bis zu seiner Pensionierung Leiter des Jugendamtes in Heinsberg. Vor Ort hat sich Heinz Aretz um sozialbenachteiligte Kinder, Jugendliche und deren Familien gekümmert. Er war ebenfalls ehrenamtlich in der Straffälligenhilfe in der JVA Heinsberg – einer JVA für minderjährige und junge erwachsene Straffällige engagiert wie auch für strafentlassene junge Menschen. Maßgeblich hat er sich für die Gründung des SKFM e.V. Region Heinsberg vor 29 Jahren eingesetzt, der sich im Schwerpunkt um strafentlassene junge Menschen kümmert und u.a. Träger einer Wohngemeinschaft für diese ist. Vor einigen Jahren hat Heinz Aretz den ehrenamtlich geführten Kindermittagstisch in Heinsberg in Kooperation mit der evangelischen Gemeinde gegründet und dieser Kindermittagstisch, der von 20-25 schulpflichtigen Kindern täglich besucht wird einschließlich einer Hausaufgabenbetreuung, war ihm ein besonderes Anliegen.

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Auf dem Diözesantag der Vinzenz-Konferenzen im Erzbistum Paderborn referierte Vizepräsident Andreas Bröcher aus Bremen zum Thema „Kinderarmut“. Turnusgemäß fanden Neuwahlen zum Vorstand satt. Gewählt wurden Heinrich Stolze aus Herne als Diözesanvorsitzender und Markus Berkenbusch ebenfalls aus Herne als sein Stellvertreter. Sie lösen Ulrich Keuthen und Ulrich Schürmann ab, denen an dieser Stelle für ihr jahreslanges ehrenamtliches Engagement auf Diözesanebene gedankt wurde.

Ehrungen:
Generalsekretär Reiner Klaes ehrte den scheidenden Diözesanvorsitzenden Ulrich Keuthen für sein jahrzehntelanges Engagement in den Vinzenz-Konferenzen und übereichte ihm die Urkunde des Verbandes.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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