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2015-03

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:24.03.2015

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Der SKM-Bundesverband e.V. und die Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V. sprechen den Angehörigen der Flugzeugkatastrophe von German Wings ihr tiefstes Mitgefühl aus. Wir alle sind tief betroffen und trauern vor allem um die 16 jungen Menschen aus Haltern und ihre Lehrerinnen.

„Der Mensch am Rande ist unsere Mitte“ ist das Motto der Aktivitäten zur Armutsbekämpfung des SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e.V. Das Motto trifft die Arbeit unserer Ortsvereine,  Einrichtungen und Arbeitsgemeinschaften auf den Punkt. Wir sehen die Menschen, die am Rand unserer Gesellschaft stehen. Wir helfen denen, die ausgegrenzt werden, deren Chance auf ein Leben in Würde minimal erscheint. Menschen, die von Armut unmittelbar betroffen sind. Sie stellen wir in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Nachdem wir 2014 das SKM-Armutspapier beschlossen haben, möchten wir Sie am 30. April 2015 herzlich zur Armutskonferenz des SKM-Bundesverbandes nach Köln einladen. Zusammen mit Expertinnen und Experten, Betroffenen und einer Künstlerin möchten wir mit Ihnen ein Zeichen zur Überwindung der Armut setzen, miteinander diskutieren und gemeinsam etwas entwickeln. Rückfragen und Anmeldung: finke@skmev.de

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2015/16 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211 / 23 39 48-0

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Arbeitsmarkt

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 65. Jahrgang Heft 4-5/2015 sind folgende Beiträge zum Thema „Arbeiten in Europa“ veröffentlicht:

  • Michael Dauderstädt: Kartografie der Ungleichheit: Wachstum, Arbeit und Einkommen
  • Jale Tosun: Jugendarbeitslosigkeit und Beschäftigungspolitik in der EU
  • Andreas Mayert: Arbeitskräftewanderung zur Stabilisierung des Euroraums?
  • Jane Hardy, Moira Calveley, Steve Schelley: Arbeitsmigration im Gesundheitswesen
  • Martin Seelinger: Mindestlohn: Probleme gewerkschaftlicher Positionsbildung
  • Christian Schramek: Zusammenarbeit in der Euroregion Elbe/Labe
  • Sven Rahner: Neue Wege arbeitspolitischer Solidarität

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

Von den zwei Millionen Arbeitslosen, die 2014 eine ungeförderte Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt fanden, wurden 271.000 durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) oder Jobcenter in Stellen vermittelt. Die Vermittlungsquote der BA lag damit, bezogen auf die ungeförderte Beschäftigung, bei 13 Prozent. Das geht aus der Antwort  (http://dip21.bundestag.de) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Darin heißt es weiter, dass Arbeitslose mit einer akademischen Ausbildung mit 6,4 Prozent die niedrigste Vermittlungsquote aufweisen, da es ihnen häufig gelinge, durch Eigeninitiative eine Arbeitsstelle zu finden und auch die Unternehmen andere Rekrutierungswege als den über die BA häufiger nutzten. Nach Wirtschaftszweigen zeigten sich die niedrigsten Vermittlungsquoten demnach im Bereich Kommunikation und Information sowie in der Land- und Forstwirtschaft

Im Jahr 2014 waren elf Millionen Frauen teilzeitbeschäftigt, das sind doppelt so viele wie 1991. Auch der Anteil der Frauen an den Beschäftigten ist seit 1991 gestiegen und zwar um fünf Prozentpunkte. Damit war 2014 fast die Hälfte aller Beschäftigten weiblich. Weitere Infos: http://www.iab.de.

Deutschland leidet derzeit nicht unter einem akuten flächendeckenden Fachkräftemangel. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesregierung in ihrem Fortschrittsbericht 2014 zum Fachkräftekonzept, der nun als Unterrichtung http://dip21.bundestag.de vorliegt. Darin heißt es jedoch weiter, dass bereits heute in Bezug auf bestimmte Qualifikationen, Regionen und Branchen Arbeitskräfteengpässe auftreten würden. Die Zahl der sogenannten Engpassberufe habe im Juni 2014 bei 19 Berufsgruppen gelegen. Betroffen seien insbesondere Gesundheits- und Pflegeberufe sowie technische Berufe. Zwar habe die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen und Älteren und die hohe Nettozuwanderung der vergangenen Jahre den demografischen Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bislang ausgeglichen. Aktuelle Vorausberechnungen zeigten aber, dass weiter mit einem Rückgang dieser Bevölkerungsgruppe in mehrfacher Millionenhöhe zu rechnen sei, schreibt die Bundesregierung. „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen. Fehlen sie in der dualen Ausbildung, so fehlen sie in den Betrieben“, mahnt die Regierung und plädiert für eine Stärkung der betrieblichen Ausbildung. Für das Jahr 2030 erwartet die Bundesregierung die größten Engpässe bei den Gesundheitsberufen, gefolgt von Managern und Ingenieuren. Einen potenziellen Überschuss werde es hingegen bei Hilfsarbeitern und Büroberufen geben, heißt es in der Unterrichtung weiter.

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Asyl/Migration

In Deutschland haben Ende vergangenen Jahres mehr als 38.000 asylberechtigte Menschen gelebt. Zum Stichtag 31. Dezember 2014 seien im Ausländerzentralregister (AZR) 38.301 Personen mit einer Asylberechtigung erfasst gewesen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Die drei Hauptherkunftsländer waren demnach die Türkei mit 12.748 Asylberechtigten, der Iran mit 5.877 Betroffenen und Syrien mit 2.818 Personen.

Eine neue Handreichung zur Begleitung von Flüchtlingen (NK) wurde Diözesan-Caritasverband Freiburg gemeinsam mit der Erzdiözese Freiburg aufgelegt. http://sende-zeit.de.

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Reform des Bleiberechts sowie des Ausweisungs- und Abschiebungsrechts http://dip21.bundestag.de vorgelegt. Ziel ist es der Vorlage zufolge, einerseits die Rechtsstellung von Ausländern zu stärken, die auch ohne einen rechtmäßigen Aufenthalt „anerkennenswerte Integrationsleistungen erbracht haben“ oder schutzbedürftig sind. Andererseits zielt der Gesetzentwurf darauf ab, „verstärkt den Aufenthalt von Personen, denen unter keinem Gesichtspunkt ein Aufenthaltsrecht“ in Deutschland zusteht, zu beenden und ihre Ausreisepflicht gegebenenfalls auch zwangsweise durchzusetzen.

Am Samstag, den 11. April bringt 3sat/die woche um 22.55 Uhr in der Reihe Precht „Heimatliebe – Fremdenhass“. Wie gefährlich ist konservatives Denken? Richard David Precht im Gespräch mit Christoph Schwennicke, Chefredakteur „Cicero“. Richard David Precht diskutiert in seiner Sendung diesmal mit dem Chefredakteur des „Cicero“, Christoph Schwennicke, das Phänomen des Konservatismus. Wo steht der Konservatismus heute? Zwischen Heimatliebe und Fremdenhass? Die Pegida-Bewegung in Dresden zieht Tausende von unzufriedenen Bürgerinnen und Bürgern an. Sie sehen sich nicht mehr angemessen in der Politik repräsentiert. Tatsächlich warnen Soziologen schon seit Jahren davor, dass sich gerade in Ostdeutschland die Mittelschicht abgehängt fühlt. Von den Medien verhöhnt und von der Politik nicht ernst genommen, beklagt man den Verfall der Kultur des christlichen Abendlandes. Und auch wenn das Beispiel Dresden anderswo nicht so recht Schule machen will, so zeigen Ergebnisse großer Umfragen, dass auch im Rest unseres Landes einzelne Befürchtungen der Pegida-Demonstranten durchaus mehrheitlich geteilt werden. Warum aber zeigt sich der Unmut deutscher Bürger heute vor allem in einer massiv konservativen Abwehrhaltung? Den Verlust welcher schwarz-rot-goldenen Werte fürchtet man hier eigentlich? Warum kulminiert diese Angst ausgerechnet in einer Islamophobie, obwohl man in Dresden doch kaum direkte Erfahrungen mit Muslimen machen kann? Müssten es Konservative nicht eigentlich schätzen, dass gläubige Muslime so konservativ und werteorientiert wie sie selbst sind? Warum dann dieser blinde Hass gegen alles Fremde? Woher dieser plötzliche Abschottungspatriotismus und die bittere Abrechnung mit der Multi-Kulti-Politik der letzten Jahre? Der Verdacht kommt auf, dass das zurzeit so viel beschworene Abendland nicht nur vom Terrorismus bedroht wird, sondern auch in einer hausgemachten Wertekrise steckt. Haben die Konservativen in der Gegenwart überhaupt noch einen legitimen Ort? Ist der Konservatismus in unserer modernen globalisierten Lebenswelt nicht längst heimatlos geworden? Selbst in der CDU sind die Konservativen unter der nüchtern regierenden Angela Merkel längst abgemeldet.

Asylbewerber können möglicherweise schon bald unbürokratischer Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Derzeit beraten Bund und Länder über ein entsprechendes Gesamtkonzept, das auch zur Entlastung der Kommunen von den hohen Verwaltungskosten beitragen soll. Das Ziel der Gespräche sei eine Vereinfachung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Asylbewerber. Das Asylbewerberleistungsgesetz sieht nur einen eingeschränkten Anspruch auf gesundheitliche Versorgung vor. So müssen Asylbewerber in der Regel jede ärztliche Behandlung bei den kommunalen Sozialbehörden erst beantragen. Das ist aufwendig und teuer. Deshalb haben die Stadtstaaten Bremen und Hamburg das „Bremer Modell“ eingeführt, wonach auch Flüchtlinge eine Gesundheitskarte bekommen, mit der sie gleich zu einem Arzt gehen können. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Behandlung und erhält diese vom Land erstattet. Für den Verwaltungsaufwand erhält die Kasse eine Pauschale. In den Flächenländern ist die Einführung einer solchen Regelung aber schwierig, weil jede Kommune einzeln mit den Krankenkassen über eine mögliche Karteneinführung verhandeln müsste. Wie Gesundheits-Staatsekretärin Ingrid Fischbach sagte, wird über eine Rahmenvereinbarung und die Frage der Freiwilligkeit noch beraten. Es solle „zügig“ eine mögliche neue Regelung erarbeitet werden. Bei den meisten Ländern stößt das „Bremer Modell“ auch aus Kostengründen auf großes Interesse. Noch liegt eine bundesweite Regelung aber nicht auf dem Tisch. Fischbach sagte, vor allem die besonders Schutzbedürftigen und Kinder müssten bei einer möglichen Reform im Blick behalten werden.

Das Rote Kreuz und der Informationsverbund Asyl haben einen Leitfaden zu den „materiell rechtlichen Voraussetzungen für die Gewährung von Flüchtlings- und anderweitigem Schutz" herausgegeben. Download http://www.asyl.net.

Am Dienstag, den 14. April zeigt 3sat/die Woche um 23.50 in der Reihe 37 Grad den Beitrag: Willkommen in Deutschland Ein Dorf und seine Flüchtlinge, einen Film von Tine Kugler und Günther Kurth. Seit dem Zweiten Weltkrieg waren weltweit noch nie so viele Menschen auf der Flucht wie heute - insgesamt über 50 Millionen. In Deutschland werden 2015 bis zu 300.000 Asylbewerber erwartet. „Jetzt können wir beweisen, wie gastfreundlich wir wirklich sind“, sagt Herr Lingemann von der Verwaltung der Hörnerdörfer im Allgäu bei der Ankunft von 30 Flüchtlingen. Die Männer aus Syrien und Afghanistan ziehen in die alte Dorfwirtschaft in der Au. Der Ortsteil hat rund 300 Einwohner, fast jeder hier vermietet Ferienzimmer, die Gegend lebt vom Tourismus. Entsprechend skeptisch sind einige Anwohner. Sie fühlen sich in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht oder fragen auch einfach nur, „warum man um die Flüchtlinge so ein Geschiss macht“. Keine leichte Aufgabe für Herrn Lingemann, er muss vermitteln zwischen Bürokratie, Bedenkenträgern und engagierten Helfern, die sich innerhalb kürzester Zeit zusammengefunden haben. Wie der 74-jährige Hans, ein waschechter Allgäuer, der Brauchtumsabende und Bergtouren organisiert, weil ihm wichtig ist, dass sich die Flüchtlinge angenommen und heimisch fühlen. Wenn Eva die Neuankömmlinge einkleidet, erinnert sie sich an ihre eigene Geschichte: Selbst abgelegenste Dörfer haben nun plötzlich Menschen aus aller Welt mitten im Ort. Chance? Oder Last? Im Gegensatz zur Stadt kann man den Flüchtlingen hier nicht aus dem Weg gehen. Man begegnet ihnen jeden Tag. Menschen wie Yousef zum Beispiel, der mit 16 Jahren aus Syrien geflohen und nach einer jahrelangen Odyssee in der Au gelandet ist.

Die Zahl der in der „Migrationsberatung für erwachsene Einwanderinnen und Einwanderer“ (MBE) beratenen Klienten hat sich nach Angaben der Bundesregierung in den Jahren von 2011 bis 2013 deutlich erhöht. Wie aus Antwort der Regierung http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de hervorgeht, stieg die Zahl von 144.375 im Jahr 2011 über 204.505 im Folgejahr auf 239.655 im Jahr 2013. Die Zahlen für das Jahr 2014 liegen laut Antwort noch nicht vor. Bei der MBE handelt es sich den Fragestellern zufolge um ein „den Integrationskurs ergänzendes Beratungsangebot“.

Alle Fraktionen im Bundestag sind sich einig, dass Flüchtlinge und Asylbewerber die Möglichkeit haben sollen, ein Bankkonto zu eröffnen. Dies wurde einer der Sitzung des Finanzausschusses deutlich, der über einen Antrages der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de mit dem Titel „Kontoeröffnungen für Flüchtlinge ermöglichen“ beriet. Ein Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verwies darauf, dass ausländische Staatsangehörige, deren Aufenthalt in Deutschland geduldet sei, kein Konto eröffnen könnten, da sie meist nur im Besitz einer Duldungsbescheinigung seien. Die wenigsten Geduldeten könnten ihre Identität durch einen gültigen amtlichen Ausweis mit Lichtbild belegen, wie es das Geldwäschegesetz (GWG) verlange. Daher müssten Anträge auf Kontoeröffnungen von den Banken abgelehnt werden. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt den Erlass einer Rechtsverordnung, dass Duldungsbescheinigungen „geeignete Dokumente zur Überprüfung der Identität im Sinne des GWG sind“. Ein Vertreter der Bundesregierung erläuterte, dass ein Referentenentwurf für ein Zahlungskontengesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie noch vor der Sommerpause vorgelegt werden solle. Der Kabinettsbeschluss sei für September vorgesehen. Für die Umsetzung der Richtlinie sei bis Herbst 2016 Zeit. Für die Betroffenen seien inzwischen unbürokratische Lösungen in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und dem deutschen Sparkassen- und Giroverband entwickelt worden.

Die Fraktion Die Linke fordert die Bundesregierung auf, im Asylverfahrensgesetz und im Aufenthaltsgesetz Regelungen zu verankern, die den in der UN-Kinderrechtskonvention vorgesehenen Vorrang des Kindeswohls verbindlich festlegen. In ihrem entsprechenden Antrag http://dip21.bundestag.de spricht sie sich zudem dafür aus, die Verfahrensmündigkeit in aufenthalts- und asylrechtlichen Angelegenheiten auf 18 Jahre heraufzusetzen, Widerspruchsmöglichkeiten gegen die Altersfestlegung durch Behörden zu schaffen und medizinisch umstrittene Verfahren der Altersfeststellung auszuschließen. Die Altersfestsetzung müsse beim zuständigen Vormundschafts- beziehungsweise Familiengericht angesiedelt werden. Nach dem Willen der Linksfraktion soll darüber analog zur Dublin-III-Verordnung im Aufenthalts- und Asylverfahrensrecht ein erweiterter Familienbegriff verankert werden, so dass bei Entscheidungen zu Vormundschaften im Sinne des Kindeswohls und der Familieneinheit auch die Beziehungen zu erwachsenen Geschwistern oder anderen Verwandten gewahrt werden.
Nach Ansicht der Linksfraktion werden unbegleitete Flüchtlingskinder in Deutschland nicht immer gemäß der UN-Kinderrechtskonvention aufgenommen, geschützt, betreut und gefördert. So würden die Altersangaben von Flüchtlingen trotz Vorlage amtlicher Dokumente oft angezweifelt und Jugendliche zu Erwachsenen erklärt. Dabei würden immer wieder umstrittene Altersfeststellungsverfahren angewendet.

Vielen Jugendlichen wird der Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt aufgrund ihrer Herkunft oder eines Handicaps erschwert. Deswegen ist es zentrales Ziel des DEICHMANN-Förderpreises für Integration innovative und erfolgreiche Möglichkeiten aufzuzeigen und zu würdigen, die benachteiligten Jugendlichen den Weg in das Berufsleben ebnen. In drei Kategorien werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise für die In-tegration benachteiligter Kinder und Jugendlicher einsetzen. Der Preis ist mit insgesamt mit 100.000 Euro dotiert. In der Kategorie 1 werden kleine und mittlere Unternehmen, in der Kategorie 2 können sich Vereine, öffentliche Initiativen, kirchliche Organisationen sowie private Engagements bewerben und in der dritten Kategorie werden schulische Präventivmaßnahmen gesucht. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni möglich. Weitere Infos: http://www.deichmann-foerderpreis.de.

Rechtliche Betreuung

Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten. Am 3./4. März 2015 fand in Fulda die 9. Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten statt. Beschäftigt hat die Referenten u.a. die Möglichkeit der Delegation von Betreueraufgaben an eine Hilfskraft/Assistenz. Eine Arbeitsgruppe wird die Praxis sichten und evtl. eine Empfehlung erarbeiten. Der Vortrag von Professor Lipp, Uni Göttingen zum Thema „Vollmachten – beruflich geführt“ hat erneut bestätigt, dass dies bei derzeitiger Rechtslage kein Tätigkeitsfeld für Betreuungsvereine sein kann.

Online-Beratung. In den Diözesen Münster und Freiburg gibt es Austauschtreffen für Beraterinnen und Berater. In anderen Diözesen wird dieses Angebot noch geprüft. Über 1.000 User haben inzwischen das Beratungsangebot genutzt.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Auch in diesem Jahr ist der Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“ von Caritas und Hyundai wieder mit 40.000 Euro gefüllt. Bewerben Sie sich mit Ihrem Projekt für Jugend und Bildung. Der Förderfonds von Caritas und Hyundai geht in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr stehen ehrenamtlichen Gruppen der Caritas und ihrer Mitgliedsverbände wieder 40 x 1.000 Euro zur Verfügung. Unter dem Motto „Vorfahrt für Bildung“ stehen diese Mittel für Gruppen bereit, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit die Bildung junger Menschen fördern. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren verlangt keinen großen Aufwand, ist einfach und leicht zu handhaben. Einsendeschluss für das erste Halbjahr ist der 31. März 2015. Auch Ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit kann durch die Hervorhebung der zum Fonds passenden Elemente Förderung erhalten. Antragsstellung: Sie können sich unter www.sozialcouragiert.de ganz einfach online bewerben. Alle Informationen rund um den Ehrenamtsfonds und das klassische Antragsformular finden Sie aber auch wie gewohnt auf der Website der Sozialcourage. Bei der Antragstellung stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie wissen möchten, ob und wie Ihr Antrag Aussicht auf Erfolg haben kann! Kontakt: Fabian Mayer (E-Mail: hyundai@caritas-dicvrs.de; Telefon: 0711 2633-1176)

Familie 

„Seniorengerecht ist menschengerecht“ - mit diesem von Frau Professorin Ursula Lehr, der Nestorin der deutschen Gerontologie, geprägten Satz können zahlreiche Ergebnisse des erfolgreichen Workshops „Verbraucherschutzanliegen älterer Menschen“ auf den Punkt gebracht werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat diesen Workshop am 26. Februar 2015 mit Vertretern von Seniorenorganisationen durchgeführt. Weitere Infos: http://www.bmjv.de.

Der BMFSFJ - Newsletter MONITOR FAMILIENFORSCHUNG: Monitor Familienforschung Nr. 34 / Familienbilder in Deutschland und Frankreich ist erschienen: Wenn wir in Deutschland über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen, geht der Blick schnell ins Nachbarland Frankreich. Dank gut ausgebauter Kinderbetreuung ist dort möglich, was hierzulande lange unmöglich erschien: Es ist normal, dass beide Partner erwerbstätig sind und oft auch mehrere Kinder haben. In das Bild, das sich Menschen von Familie machen, fließen Wünsche und Normen ebenso ein wie die Rahmenbedingungen. Welche Familienbilder in Frankreich und Deutschland den Alltag der Familien prägen, hat das Institut für Demoskopie Allensbach in einer Befragung ermittelt. Die Ergebnisse zeigen interessante Veränderungen: Immer mehr Mütter in Deutschland kehren früher in den Beruf zurück. Gleichzeitig betreuen mehr Väter als jemals zuvor ihre Kinder. Jeder dritte Vater nimmt sich mithilfe des Elterngeldes Zeit für die Familie. Durch das Elterngeld, den Ausbau der Kinderbetreuung und der Ganztagsschulen ist es in Deutschland einfacher geworden, Beruf und Familie zu vereinbaren. Der vorliegende Monitor Familienforschung enthält interessante Erkenntnisse über die Lebenswirklichkeit von Familien in beiden Ländern und liefert Anregungen, wo Deutschland und Frankreich voneinander lernen können. So ist Frankreich besonders erfolgreich in der Unterstützung von Mehrkindfamilien und Alleinerziehenden. Die deutschen Erfahrungen mit Teilzeitarbeit und Vätermonaten stoßen dagegen in Frankreich auf großes Interesse. https://www.jugendhilfeportal.de.

Aktuelle und praxisnahe Informationen über staatliche Familienleistungen - das bietet das Serviceportal http://www.familien-wegweiser.de. Zum Start präsentiert sich das Online-Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in neuem Design. Dank eines Responsive Designs lässt sich die Website nun auch leichter mit Smartphone und Tablet nutzen. Die neu gestaltete Startseite gibt einen schnellen Überblick über alle wichtigen Inhalte und Kategorien auf http://www.familien-wegweiser.de. Mit wenigen Klicks gelangen Besucherinnen und Besucher von dort aus zu weiterführenden Informationen über Beratungsangebote in ihrer Region sowie zum Download wichtiger Formulare. Die praktischen Online-Rechner, mit denen die voraussichtliche Höhe des Elterngeldes und bald auch des ElterngeldPlus ermittelt werden kann, sind nach wie vor ein zentrales Serviceangebot des Portals. Damit gilt auch 2015: Der Familien-Wegweiser des Bundesfamilienministeriums bleibt die erste Anlaufstelle für alle Eltern, die sich zuverlässige, übersichtliche und aktuelle Informationen auf einen Blick wünschen. Das Portal informiert zuverlässig und praxisnah über staatliche Leistungen für Familien. Auf http://www.familien-wegweiser.de finden Eltern und Großeltern Informationen, Angebote und Tipps für das Leben mit Kindern: Einzelne Rubriken wie die Datenbank "Familie regional" und das Infopaket "Familienstart" bündeln Informationen für jedes Lebensalter und (fast) jede Lebenssituation.

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Fortbildung/Tagungen

 Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Caritas 24 - zu Hause gut betreut (S15091): Mittel- und osteuropäische Betreuungskräfte für Pflegebedürftige: Tagung am 12.06.2015  in Frankfurt. Der Bedarf an haushaltsnahen Dienstleistungen in privaten Haushalten mit hilfe- und pflegebedürftigen Menschen steigt. In der Folge nimmt in Deutschland die legale (und illegale) Beschäftigung von 24-Stunden-Betreuungskräften (häufig aus Osteuropa) in Haushalten stetig zu. Caritas-Sozialstationen, die in solchen Haushalten tätig sind, befinden sich hier in einem Konflikt: Zum einen wollen sie nicht für Pflegefehler Dritter herangezogen werden, zum anderen gilt es, Chancen für eine Kooperation zu nutzen, die allen Beteiligten einschließlich der Betreuungskräfte zugutekommt. Der Deutsche Caritasverband hat in diesem Zusammenhang 2014 eine Information zur Beschäftigung von Haushaltshilfen in Haushalten von Pflegebedürftigen erstellt. Mit dem Modell "Caritas 24" wird zwischenzeitlich in verschiedenen Caritas-Sozialstationen ein schlüssiges Konzept sehr erfolgreich praktiziert. Preis: 180,00 €UR zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Daniel Ham, Tel: 0761/200 1704, E-Mail: daniel.ham@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Erfahrungen in und mit Gruppen. Berufsbezogene Selbsterfahrungsgruppe. Kurs in sechs Abschnitten in 2015. Abschnitt I am 22.05.2015  in Frankfurt/M. In Organisationen der Caritas verbinden sich Praxis und Verständnis von sozialer Arbeit und der menschliche Umgang miteinander mit Angebot und Anspruch der christlichen Botschaft. Wie immer und überall werden von vielen Diskrepanzen zwischen Anspruch und Realität erfahren. Das führt bisweilen auf allen Seiten zu Enttäuschungen und Konflikten. Psychosoziale Kompetenz kann helfen, auch solche Situationen zu reflektieren und damit klar zu kommen. Die berufsbezogene Selbsterfahrungsgruppe bietet einen geschützten Raum, in dem die Teilnehmer/innen etwas über ihre Person und ihre psychosoziale Kompetenz  - besonders im Umgang mit Gruppen - erfahren. Die eigenen Handlungsmöglichkeiten können reflektiert und erweitert werden. Preis: 100,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761 200 1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de, http://cms1.carinet.de.
  • Moderation von Konferenzen, Teams und Projektgruppen (S15025). Seminar vom 14.09.2015 bis 18.09.2015 in Freiburg. Konferenzen, Gremien, Teambesprechungen, Arbeits- und Projektgruppen sind wichtige Arbeitsorte in den Organisationen der verbandlichen Caritas. Von ihnen sollen Impulse ausgehen, Arbeitsprozesse werden koordiniert, es wird informiert und der Austausch über unterschiedliche und gemeinsame Interessen angeregt. In allen diesen Gesprächssituationen geht es darum, sich über Vorgehensweisen zu verständigen, verbindliche Entscheidungen und verlässliche Verabredungen zu treffen oder auch Unstimmigkeiten und Konflikte zu klären. Probleme müssen gelöst und neue Mittel und Wege gefunden werden. Ob und wie dies gelingt, wie die Chancen effektiv genutzt werden können, hängt oft entscheidend davon ab, wie der Prozess gestaltet und in der Interaktion mit der jeweiligen Gruppe geleitet wird. Moderation ist dabei nicht nur als Instrument zum methodischen Strukturieren des Prozesses zu verstehen; Moderation bedeutet auch ein Leitungsverständnis, bei dem sich jede/-r Einzelne mit ihren/seinen Stärken und Potenzialen zum Nutzen der gemeinsamen Sache einbringen kann. Preis: 540,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel: 0761 200 1702, E-Mail: dirk.sichelschmidt@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Verhandlungs- und Verhaltensstrategien bei Entgeltverhandlungen (S15022). Seminar von 22.06.2015 bis 25.06.2015 in Freiburg. Der Abschluss von leistungsgerechten Vergütungsvereinbarungen ist für soziale Einrichtungen und Dienste lebensnotwendig. Die hierfür erforderlichen Verhandlungen werden von den Pflegesatzreferenten der Diözesan-Caritasverbände und den entsprechenden Mitarbeitern der Träger und Einrichtungen geführt. Um die Kompetenzen der Verhandlungsführer hinsichtlich der Vorbereitung und der konkreten Verhandlungsführung bei Pflegesatzverhandlungen zu vertiefen, wurde auf der „Konferenz für Pflegesatz- und Entgeltfragen“ von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, eine entsprechende Fortbildung anzubieten. Im Rahmen des Seminars werden die Kompetenzen der Teilnehmer/-innen hinsichtlich der Verhandlungsvorbereitung und Verhandlungsführung vertieft, um für die betreffenden Einrichtungen ein optimales Ergebnis zu erreichen. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Entwicklung einer individuellen Verhandlungsstrategie, die Erarbeitung von Argumentationslinien sowie das praktische Vorgehen im Rahmen einer Verhandlung. Im Seminar wird großer Wert auf einen hohen praktischen Anteil sowie den Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden gelegt. Das Seminar wendet sich an Pflegesatzreferenten der Diözesancaritasverbände sowie Mitarbeiter von Einrichtungen und Trägern in der verbandlichen Caritas, die Pflegesatzverhandlungen führen oder wesentlich an der Vorbereitung bzw. an den Vorgesprächen für Pflegesatzverhandlungen beteiligt sind. Preis: 575,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel: 0761 200 1702, E-Mail: dirk.sichelschmidt@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de,

Jugendhilfe 

Politik vom Kind aus denken. Eine „kindorientierte Familienpolitik“ denkt konsequent aus der Sicht von Kindern und erkennt die Realität und Vielfalt von Familien als Ausgangspunkt an. Ihr Ziel ist es, allen Kindern gutes Aufwachsen und faire Bildungschancen zu eröffnen. Wie eine solche Vision einer „kindorientierten Familienpolitik aussieht, welche Positionen und welche Handlungsfelder dazugehören, skizziert das Projektpapier der Bertelsmann-Stiftung. Weitere Infos: http://www.bertelsmann-stiftung.de.

Elternwissen Nr. 1 KONSUM in völlig überarbeiteter Fassung erschienen. Wir alle kaufen ein – mal mehr, mal weniger, mal günstiger, mal teurer. Konsum gehört zu unserem Leben: Laut Statistischem Bundesamt entfallen in Deutschland durchschnittlich etwa drei Viertel des zur Verfügung stehenden Nettoeinkommens auf Konsum. Das Statistische Jahrbuch beziffert die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2012 mit durchschnittlich 2.310 Euro monatlich. Dies schließt die Befriedigung unmittelbarer Bedürfnisse nach Essen und Trinken, Kleidung, Körperpflege, eines beheizten, möblierten Zuhauses genauso ein, wie die Erfüllung so manchen Wunsches. Notwendigkeit und Genuss sind also gleichermaßen Aspekte von Konsum. Die Verbraucherbildung spricht vom Ideal des mündigen Konsumenten, der selbstbestimmt und auf der Basis von fundierten Informationen seine Kaufentscheidungen trifft – natürlich im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. Mit diesen Kompetenzen kommen wir nicht auf die Welt: Konsumieren will gelernt sein – sowohl von Kindern, Jugendlichen als auch von Erwachsenen. Das Heft Elternwissen Nr. 1 zum Thema Konsum ist völlig überarbeitet und neu herausgegeben worden. Es gibt Eltern hilfreiche Tipps und Informationen zum Umgang mit Taschengeld, zur Konsumerziehung und zu Möglichkeiten, über das eigene Kaufverhalten nachzudenken. Das Heft eignet sich besonders für Eltern von Kindern bis ca. 14 Jahre. Fachkräfte können es auch für Elternabende zum Thema Konsum nutzen. Ein Ansichtsexemplar ist kostenfrei, ansonsten: Einzelexpl. 0,60 €, 10 Expl. - 5,00 €, 25 Expl. - 12,00 €, 50 Expl. - 20,00 Euro und 100 Expl. - 30,00 Euro, Komplettpaket (Ausgabe 1‑20, soweit noch vorhanden) 10,00 Euro (jeweils zzgl. Versandkosten). Bestellungen an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft, Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609
E-Mail: info@thema-jugend.de

Unter dem Motto „Zukunft selber machen – Junge Ideen für Nachhaltigkeit“ findet vom 4. bis 6. September 2015 ein Jugendkongress im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück statt. Die DBU und das Bundesumweltministerium (BMUB) laden 150 engagierte junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ein, sich über nachhaltige Lebensstile auszutauschen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Bis zum 18. Mai können sich Jugendliche mit einem Projekt oder einer Idee zum Thema Nachhaltigkeit unter www.zsm-2015.de für den Kongress bewerben. Anreise, Unterkunft und Verpflegung sind kostenlos. Um teilnehmen zu können, muss man noch kein Experte für das Thema Nachhaltigkeit sein, entscheidend sind das grundsätzliche Interesse und die Bereitschaft zur engagierten, kreativen Mitarbeit. Planen, diskutieren, sich austauschen und die Zukunft gestalten: Während der Veranstaltung sind neben Expertinnen und Experten besonders die Beiträge, Ideen und Visionen junger Menschen gefragt. Auf dem Programm stehen eine Podiumsdiskussion und Praxisworkshops zu Projekt- und Pressearbeit. In Arbeitsgruppen entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen und starten gemeinsam Nachhaltigkeitsprojekte. Die besten Projektideen erhalten 2016 eine finanzielle Unterstützung. Das endgültige Programm und die Themenschwerpunkte des Kongresses werden auf Einladung der DBU und des BMUB in einem Vorbereitungsteam von 15 Jugendlichen selbst erarbeitet.

Smartphones, Tablets und Apps sind auch für Kinder und Jugendliche geläufige Türöffner in die digitale Welt: Streamen von Musik und Filmen, Hantieren mit Spiele-Apps und Daddeln mit Freunden beherrschen sie technisch perfekt. Junge User kommunizieren und konsumieren, was die Akkus und Speicherkapazitäten ihrer Geräte hergeben – dabei geben sie viel von sich preis. Weitere Infos: http://www.bmjv.de.
Das Bundeskabinett hat den fünften Bericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) beschlossen. Darin wird erstmals seit Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz die Betreuungssituation in ganz Deutschland seit 2008 bewertet. Hierzu wurden auch Eltern, Jugendämter, Kindertageseinrichtungen und ihre Mitarbeiter sowie Tagespflegepersonen befragt. Der Kita-Ausbau geht mit hohem Tempo voran: Am 1. März 2014 wurden in Deutschland 660.750 Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen oder der öffentlich geförderten Kindertagespflege betreut - das sind fast 300.000 Kinder mehr als im Jahr 2008. Die Betreuungsquote der unter Dreijährigen stieg damit zwischen 2008 und 2014 von 17,6 Prozent auf 32,3 Prozent. Einen Betreuungsplatz wünschen sich jedoch 41,5 Prozent der Eltern mit Kindern unter drei Jahren. Daher muss der Ausbau auch in den kommenden Jahren weitergehen. Die Differenz zwischen Betreuungsbedarf der Eltern und Betreuungsquote der Kinder unter drei Jahren war 2014 in Westdeutschland mit 10,2 Prozentpunkten fast doppelt so hoch wie in Ostdeutschland mit 5,4 Prozentpunkten.er rasante Betreuungsausbau ging nicht zu Lasten der Qualität: Sowohl Personalschlüssel als auch Gruppengrößen blieben über die Jahre hinweg konstant. Kindertagespflegepersonen sind zunehmend besser qualifiziert. In den Befragungen äußerten sich Eltern insgesamt weitgehend zufrieden. Viele wünschen sich allerdings einen flexibleren Umgang mit unvorhergesehenen Situationen, weniger Ferienschließzeiten und niedrigere Elternbeiträge. Allerdings sind die Erzieher mit der Anerkennung ihrer Arbeit und der Vergütung überwiegend unzufrieden. Weitere Infos http://www.bmfsfj.de/ und http://www.fruehe-chancen.de

Das 2012-2014 gelaufene Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance — Elternbegleitung der Bildungsverläufe der Kinder" (http://www.elternchance.de/) sollte die in Familien beginnenden Bildungswege insbesondere benachteiligter Kinder positiv beeinflussen. Erkenntnisse aus den kürzlich veröffentlichten Evaluationsergebnissen sind: Erzieherinnen und Fachkräfte der Familienbildung benötigen hierfür zusätzliches Know-how für die Ansprache der Eltern. Mindestens ebenso wichtig sind aber auch die Unterstützung von Leitung, Team und die sozialräumliche Vernetzung von Unterstützungsangeboten. Erläutert werden die Befunde in einer vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) herausgegebenen 48-seitigen Broschüre mit dem Titel „Das Bundesprogramm ‚Elternchance ist Kinderchance‘ – Zentrale Befunde der Evaluation“ http://www.bmfsfj.de.

Die Assistierte Ausbildung wird als SGB-III-Instrument gesetzlich verankert. Am 26. Februar 2015 wurde im Deutschen Bundestag über die Beschlussempfehlung des Ausschusses Arbeit und Soziales abgestimmt. Die Assistierte Ausbildung wird zunächst in § 130 SGB III befristet bis 30. September 2018 eingeführt. In der Gesetzesbegründung wird klargestellt, dass sowohl lernbeeinträchtigte junge Menschen als auch sozial benachteiligte junge Menschen die Assistierte Ausbildung absolvieren können. Eine Ko-Finanzierung (50 Prozent) ist möglich, aber nicht verpflichtend. Damit können bestehende Landeskonzepte weitergeführt werden, jedoch besteht keine Pflicht zur Ko-Finanzierung. In Absatz 8 ist an dieser Stelle auch eine Zielgruppenerweiterung möglich. Für beide Anliegen hat sich der Kooperationsverbund besonders eingesetzt. Es können demnach auch junge Menschen gefördert werden, die aufgrund besonderer Lebensumstände die betriebliche Ausbildung nicht erfolgreich beginnen, fortsetzen oder beenden können. Die Stellungnahme Infos: http://www.jugendsozialarbeit.de.

Eltern zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Kinder in einer behutsamen Umgebung aufwachsen - das sind die zentralen Anliegen der Broschüre über Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung. Die Lebenshilfe Bremen e.V. hat eine neu überarbeitete Ausgabe der vielfach nachgefragten Informationsbroschüre in Leichter Sprache hervorgebracht. In Kapiteln wie „Rechte und Pflichten“ und „Darauf genau achtet das Jugend-Amt“ erfahren Eltern und werdende Eltern, worauf sie achten müssen, damit ihre Kinder gut aufwachsen können. Über viele erklärende Illustrationen und konkrete Vergleiche zwischen Situationen, die dem Kindeswohl zuträglich sind und solchen, bei denen man von einer Gefährdung spricht, beispielsweise in Bezug auf das Thema „Essen und Trinken“, wird veranschaulicht, wofür Eltern Sorge tragen müssen. Die Broschüre richtet sich an Eltern, werdende Eltern, Menschen mit Kinderwunsch sowie an Beratungsstellen, Jugendämter, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen u.a. Sie ist für 5,00 € (zzgl. Versandkosten) über die Lebenshilfe Bremen e.V. erhältlich. (bestellung@lebenshilfe-bremen.de) Judith Nieder
Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe Bremen e.V., Waller Heerstraße 55, 28217 Bremen, Tel.: 0421/387 77 79, Fax: 0421/387 77 99, nieder@lebenshilfe-bremen.de, www.leichte-sprache.de, www.lebenshilfe-bremen.de

Bildungsverständnis und Grundsätze der Schulsozialarbeit sowie Auftrag, Methoden und Zuständigkeiten werden in den Leitlinien für Schulsozialarbeit dargelegt. Sie richten sich an alle am Schulleben beteiligten pädagogischen Fachkräfte und somit an alle Mitarbeiter der Schulsozialarbeit, Lehrkräfte und Schulleitungen, zuständige Entscheider bei Trägern und Verbänden sowie auch an Akteurinnen und Akteure in den zuständigen Verwaltungen des Schulwesens und der Jugendhilfe. Download unter: http://www.gew.de.

Frühe Hilfen: Eine Handreichung für Schwangerschaftsberatungsstellen in Netzwerken Früher Hilfen hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege entwickelt. Die Beiträge aus Praxis und Wissenschaft informieren etwa zu Qualifizierungsbedarfen, rechtlichen Rahmenbedingungen und Schnittstellen zum Kinderschutz. Die Handreichung kann unter www.fruehehilfen.de abgerufen werden.

THEMA JUGEND, Heft 1/2015 erschienen: CHEMISCHE VERSUCHUNG. Durch die Globalisierung und Diversifizierung der Drogenproduktion strömen ständig neue Drogen auf den deutschen Markt. Viele fallen am Anfang nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, weil ihre Zusammensetzung erst entschlüsselt werden muss, um dann eingeordnet zu werden. Dieser Aspekt wirkt sich genau wie die offenen europäischen Grenzen auch auf den Drogenkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus. Die Möglichkeiten, sich einen „Kick“ zu verschaffen, scheinen ständig größer zu werden. Allein die Modedroge Crystal Meth verbreitet sich im Osten und Süden Deutschlands rasant. Gleichzeitig bleibt das Drogennehmen bei den meisten Jugendlichen ein Moment des Ausprobierens oder des vorübergehenden Konsums. Am häufigsten konsumiert werden dabei Alkohol und Cannabis. Nicht alle Drogenkonsumenten werden dauerhaft süchtig, wie einer der Experten in dieser Ausgabe deutlich macht. Vor diesem Hintergrund haben sich die Drogenprävention und -intervention sowie die Konsumenten-Beratung in den letzten Jahrzehnten bezüglich ihrer Zielgruppen, Konzepte und Methoden stark verändert. In dieser Ausgabe von THEMA JUGEND kommen Praktiker und Fachberater aus der Drogenarbeit zu Wort. Susanne Schmitz gibt einen Überblick über den Konsum illegaler Drogen in Nordrhein-Westfalen. Helga Meeßen-Hühne erläutert das Phänomen Crystal Meth und beschreibt geeignete Präventionsmethoden. Hans-Jürgen Hallmann schildert die Veränderungen in der Suchtvorbeugung. Henning Mielke nimmt Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien in den Blick. Ralf Gerlach und Wolfram Schulte berichten aus der Praxis in den Drogenberatungsstellen INDRO e.V. Münster und DROBS Dortmund. Angelika Fiedler erklärt die Weiterentwicklung der Motivierenden Kurzintervention (MOVE). THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bestelladresse: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

Engagement von Jugendlichen im Rampenlicht. Ausschreibung für Heinz - Westphal - Preis gestartet. Ob bei der Feuerwehr, im Sportverein oder in der Schule - jeder dritte Jugendliche in Deutschland engagiert sich freiwillig. Der Heinz-Westphal-Preis rückt dieses ehrenamtliche Engagement ins Rampenlicht. In diesem Jahr vergeben das Bundesjugendministerium und der Deutsche Bundesjugendring die Auszeichnung bereits zum neunten Mal - und zwar in den Kategorien Integration, Vielfalt, digitale Medien sowie europäische und internationale Zusammenarbeit. Die Ausschreibung läuft bis zum 18. Mai 2015. Gesucht werden Projekte und Aktionen, die das ehrenamtliche Engagement junger Menschen ermöglichen, stärken oder Jugendliche zu freiwilliger Arbeit motivieren. Die fünf Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Prämie von je 3.000 Euro. Außerdem vergibt die Stiftung „Jugend macht Demokratie“ einen Sonderpreis in Höhe von 3.000 Euro für besonderes ehrenamtliches Engagement junger Menschen in den Bereichen Demokratieförderung und Partizipation. Bewerben können sich Jugendverbände, Jugendringe oder sonstige Organisationen der Jugendarbeit, die sich mit den Themen Vielfalt, digitale Medien, Inklusion oder europäische und internationale Zusammenarbeit beschäftigen. Diese Projekte sollten direkt vor Ort im unmittelbaren Lebensumfeld etwas verändern, Impulse setzen oder die Qualität ehrenamtlicher Arbeit verbessern. Die Bandbreite jugendlichen Engagements für die Gesellschaft ist groß. Unter anderem gibt es auch viele Projekte, die sich gegen Gewalt, Hass und Fremdenfeindlichkeit wenden. Alle Preisträger sind übrigens automatisch für den Deutschen Engagementpreis 2015 nominiert. Weitere Infos über den Heinz-Westphal-Preis und die Teilnahmebedingungen gibt es unter http://www.heinz-westphal-preis.de/ Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de Internet: http://www.bmfsfj.de

Bund, Länder und Gemeinden haben 2013 insgesamt rund 35,5 Milliarden Euro für Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind die Ausgaben damit gegenüber 2012 um 10,2 Prozent gestiegen. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro, etwa aus Gebühren, wendete die öffentliche Hand netto rund 32,8 Milliarden den Euro auf. Der größte Teil der Bruttoausgaben (65 Prozent) entfiel mit rund 23 Milliarden Euro auf die Kindertagesbetreuung, 13 Prozent mehr als 2012. Rund ein Viertel der Bruttoausgaben (8,7 Milliarden Euro) verwendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung.

Die neue Ausgabe der Kinder- und Jugendschutz-Nachrichten 2/2015 findet sich unter www.skmev.de - Aktuelles - Informationen. Die Kinder- und Jugendschutz Nachrichten werden herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritasverband e.V., dem Fachverband für Prävention und Rehabilitaton in der Erzdiözese Freiburg e.V., der Katholischen Elternschaft Deutschlands e.V. (KED), der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft und dem SKM-Bundesverband.

Der „Informationsservice – Inklusiver Unterricht 1/2015“ ist erschienen. Sie können ihn direkt mit einer kurzen Mail unter Angabe von Kontaktdaten an frank.pinner@caritas.de bestellen. Frank Pinner, Projektleiter, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit, Referat Kinder, Jugend, Familie, Generationen, Projekt „Inklusiver Unterricht“, Karlstraße 40, 79104 Freiburg, Tel.: 0761/200-225, Fax: (0761) 200-634

Kampagnen/Initiativen

Armut: Die Bundesregierung kann keine Angaben dazu machen, wie viel Prozent der Ein-Personen-Haushalte mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze in den Jahren seit 2007 als „materiell depriviert“ (unterversorgt mit wichtigen Alltagsgütern) zu rechnen sind. Das schreibt sie in einer Antwort http://dip21.bundestag.de) auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. In dieser hatte die Fraktion detaillierte Auskunft über die finanzielle und materielle Lage der entsprechenden Haushalte verlangt. Die Bundesregierung begründet ihre Antwort damit, über keine Auswertungen dazu zu verfügen.

Der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland schreiben zum ersten Mal einen „Transparenzpreis“ für ihre Mitglieder aus. Bewertungsbasis sind die gemeinsamen Transparenzstandards von Caritas und Diakonie aus dem Jahr 2010. Mitglieder von Caritas und Diakonie sind eingeladen, sich mit Ihren Jahresberichten und ggf. weiteren Veröffentlichungen an der Ausschreibung zu beteiligen. Das Online-Bewerbungsformular ist unter www.caritas.de abrufbar. Unterstützt wird der Transparenzpreis von dem Versicherer im Raum der Kirchen, Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge. Eine Jury aus Vertretern der beiden Wohlfahrtsverbände, aus Wirtschaftsprüfung, Wissenschaft und Medien ermittelt zwei Preisträger, einen für die Kategorie „Träger mit weniger als 50 Mitarbeitenden“ und einen für die Kategorie „Träger mit mindestens 50 Mitarbeitenden“. Bewerbungen sind bis zum 17. April 2015 möglich. Am 29. September 2015 findet in Aschaffenburg im Rahmen der Rechtsträgertagung des Deutschen Caritasverbandes die Preisverleihung statt.

Das Stuttgarter Sozialministerium startete Anfang Dezember die einjährige, mit einer Million Euro ausgestattete Kampagne „Duichwir – Alle inklusive“, um „den Inklusionsgedanken ins Land zu tragen“. Im Fokus stehen Wohnen/Nachbarschaft, Freizeit/Kultur/Sport sowie Mitbestimmen. Mehr: www.inklusion-duichwir.de

Männerarbeit

Die aktuellen Ausgaben von MANN Aktuell finden Sie unter: http://kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Die Broschüre „Schuldenfrei im Alter“, die die BAGSO in Kooperation mit dem Diakonischen Werk und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) erstellt hat, ist wegen der enormen Nachfrage laut Auskunft der BAGSO bereits vergriffen. Der DCV hat immerhin etwa 2.500 Exemplare bekommen können und interessierten Diözesen zur Weiterverteilung zur Verfügung gestellt. Die BAGSO sondiert gerade Möglichkeiten für einen Nachdruck. Bis dahin kann die Broschüre online eingesehen werden. http://www.bagso.de.

Nachdem die ING-Diba vor einem Jahr öffentlichkeitswirksam den Überziehungszins für Girokonten abgeschafft hat, ziehen nun auch viele Sparkassen nach. Viele von ihnen verlangen bisher auch in der Niedrigzinsphase noch zweistellige Prozentsätze als Dispo-Zins und schlagen bei Sprengung des Dispo-Rahmens überdies noch einmal ein paar Prozentpunkte als Überziehungszins drauf. Offenbar hat der Wettbewerb und die öffentliche Kritik zu einem Umdenken geführt: „Wir sehen einen Trend zur Abschaffung des Überziehungszinses“, sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassenverbandes DSGV am 5.2.2015.  Weitere Infos: http://www.faz.net.

Im Jahr 2014 meldeten die deutschen Amtsgerichte 24.085 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,3 % weniger als im Jahr 2013. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Zuletzt war im Krisenjahr 2009 ein Anstieg der Unternehmensinsolvenzen verzeichnet worden (+ 11,6 % gegenüber dem Jahr 2008:w Weitere Infos: https://www.destatis.de.

Immer weniger private Schuldner müssen in die Insolvenz. Doch bei einer Altersgruppe geht die Entwicklung in die Gegenrichtung: Älteren Menschen mit niedrigen Renten droht die Pleite. Im vergangenen Jahr mussten 115.269 Bundesbürger den Gang zum Insolvenzrichter antreten, das sind rund 5 Prozent weniger als im Jahr zuvor, teilte die Wirtschaftsauskunftei Bürgel am Donnerstag in Hamburg mit. „Damit beobachten wir den niedrigsten Stand seit 2005“, sagte Bürgel-Geschäftsführer Norbert Sellin. Hauptgrund für den Rückgang seien die positive Konjunktur und die niedrige Arbeitslosenquote. Allerdings seien zunehmend ältere Menschen betroffen. In der Altersgruppe 61 Jahre und älter kletterte die Zahl der Privatinsolvenzen um knapp 14 Prozent auf 10.683 Fälle. Das Einkommen und die Renten der älteren Menschen seien oft nicht ausreichend, heißt es in der Bürgel-Studie. Viele seien auf eine Grundsicherung angewiesen und hätten in den vergangenen Jahren vermehrt Minijobs angenommen, um über die Runden zu kommen. Steigende Steuern und Sozialabgaben bei weiter sinkenden Renten würden das Problem verstärken. Quelle: https://www.buergel.de.

Nach neuesten Zahlen der Creditreform gab es zum Stichtag 1. Oktober 2014 in Deutschland 90.000 überschuldete Privatpersonen mehr als im Vorjahr (plus 1,4 Prozent). Die durchschnittliche Schuldenhöhe sank dabei seit 2006 um 4300 Euro auf 32.600 Euro ab.

Die Vorbereitungen zur Aktionswoche 2015 vom 15. bis 19. Juni 215 laufen. Zum Thema “Arm und überschuldet – trotz Arbeit” werden in den nächsten Woche hier wieder alle Informationen und Materialien veröffentlicht: http://www.aktionswoche-schuldnerberatung.de.

Vorankündigung: Forum Schuldnerberatung 2015. Kooperationstagung des Deutschen Vereins mit der AG SBV am 26. und  27. November 2015 in Berlin. Es sind noch Plätze frei beim Seminar „InsO Einführung“ vom 22. bis 24. April 2015. Das Einführungsseminar gibt einen fundierten Überblick über den Verfahrensablauf, die Entwicklung von Plänen und die Antragstellung beim Insolvenzgericht. Praxisnah wird die Insolvenzordnung mit allen aktuellen Änderungen vorgestellt und so ein sicherer Einstieg in die Insolvenzberatung ermöglicht. Das Seminar ist auch für Mitarbeiter angrenzender Arbeitsfelder geeignet, die sich eine ersten Überblick über das Insolvenzverfahren verschaffen möchten. Referent(in): Roman Schlag / Elisabeth Steigels Tagungsort: Bildungshaus St. Ursula, Erfurt. Weitere Infos und Anmeldung: SKM – Kath. Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e.V.Sternstraße 71-73, 40479 Düsseldorf, Tel.: 0211 / 233948-76; Fax: 0211 / 233948-72, E-Mail: loch@skmev.de

Rund ums SGB

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 2/2015 folgende Beiträge:

  • Armutsvermeidung durch Existenzsicherung – Vorschläge für eine kommunale Armutsberichterstattung

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 3/2015 folgende Beiträge:

  • Die Weiterentwicklung des Familienpflegezeitgesetzes – für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Exklusionen im Inklusionszeitalter
  • Positionen und Wirkungen des Deutschen Vereins im Prozess der Reform der Eingliederungshilfe

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell“ befasst sich im der Ausgabe 1/2015 unter anderem mit:
Abhandlungen

  • Grube: Zwecke und Zweckverfehlungen von Existenzsicherungsleistungen
  • Löbner: Feststellungsvoraussetzungen und aktuelle Rechtsprechung zum Merkzeichen „G“
  • Scheibe: Vertrauliche Geburt Teil 1
  • Jorzig, Börner: Notwendiger Umfang der Pflegedokumentation aus haftungsrechtlicher Sicht

Rechtsprechung

  • Anlegen eines Gilchchristverbands als Leistung der häuslichen Krankenpflege BSG, Urt. V. 16.7.2014, B 3 KR 2/13 R
  • Voraussetzbungen der Kündigung eines Heimplatzes wegen Zahlungsverzugs LG Köln, Urt. V. 25.9.2014, 37 O 76/14
  • Kein Schadensersatzanspruch gegen den Heimträger bei Rollstuhlunfall einer kurzfristig unbeaufsichtigten Bewohnerin im Außengelände des Heims AG Brandenburg, Urteil vom 30.10.2014, 31 C 106/13
  • Kein Anspruch auf Zusatzvereinbarung zur Leistungs- und Vergütungsvereinbarung wegen Sonderbedarfs BSG, Urt. V. 25.9.2014, B 8 SO 8/13
  • Keine Werkstattfähigkeit bei Erforderlichkeit von 1:1 Betreuung LSG Niedersachsen-Bremen, Urt. V. 23.9.2014, L 7 AL 56/12
  • Voraussetzungen von Erstattungsansprüchen unter Sozialleistungsträgern bei vorläufiger Leistung BSG, Urt. V. 10.7.2014, B 10 SF 1/14
  • Verpflichtung eines freien Trägers zum Abschluss der Vereinbarungen nach §§ 78a ff. SGB VIII Schiedsstelle des Landes Brandenburg nach § 78 g SGB VIII, Beschl. V. 13.2.2014, 1207schiedsst/02-13

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax: -27.

Eine beeindruckend klare und lesenswerte  Analyse eines Berliner Arbeitsvermittlers zum System Hartz IV, diese gibt es hier: http://www.sueddeutsche.de.

„Soziale Arbeit“, Ausgabe 3/2015, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Ngan Nguyen-Meyer: Interkulturelle Herausforderung – Über die Zusammenarbeit der Münchner Kinder- und Jugendhilfe mit vietnamesischen Familien
  • Theresa Hilse: Freiwillig in der häuslichen Versorgung von Menschen mit Demenz
  • Wilfried Reckert, Lisa Heite, Martina Mail: Bürgerschaftliches Engagement älterer Menschen – Ein Praxisleben aus Gelsenkirchen
  • Michael Egerer: Images of problem drinking and gambling – German social workers‘ view on self-governed drinking and game providers

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

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Straffälligenhilfe

Der Fortbildungsverbund „Straffälligenhilfe“ Baden-Württemberg veranstaltet jährlich ein Treffen für die Ehrenamtsbeauftragen in den JVAs, die Anstaltsleiter und die Mitarbeiter der freien Träger. Das auf vier Säulen beruhende Qualitätskonzept stand auf dem Prüfungstand. Das Impulsreferat wurde durch den Hospizverein Stuttgart gehalten, der seine Konzeption in den Punkten: Gewinnung von Ehrenamtlichen – Beratung und Begleitung von Ehrenamtlichen - Fortbildung für Ehrenamtliche und die Würdigung von Ehrenamtlichen vorstellte. Weitere Informationen sind unter www.ehrenamt-jva.de  zu erhalten.

Sucht/Drogen 

 Alkohol: Der Kreuzbund fordert, dass die Promillegrenze im Straßenverkehr von 0,5 auf 0,0 herabgesetzt wird. Diese Grenze gilt bereits für Fahranfänger und sollte auf alle Autofahrer erweitert werden.

Das europäische Netzwerk EMNA hat eine Informationsbroschüre zum (Stellen-)Wert der Sucht-Selbsthilfe erstellt. Unter dem u. g. Link gelangen Sie auf die EMNA-Webseite bzw. zur Broschüre http://www.emna.org.

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Verschiedenes

Mit dem „Forschungsrahmenprogramm der Bundesregierung zur IT-Sicherheit. Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt 2015 - 2020“ macht die Bundesregierung in ihrer Unterrichtung http://dip21.bundestag.de deutlich, dass IT-Sicherheit auch zukünftig einen ganz hohen Stellenwert haben wird.

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages starteten der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) und der Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V. (SkF) ihre Facebook-Kampagne zum Equal Pay Day (EPD). Mit dieser Aktion bestärken beide Frauenverbände ihre Forderung nach gleicher Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern. Bis zum Equal Pay Day (20. März) posten beide Verbände an Werktagen abwechselnd auf ihren Facebook-Seiten markante Fotos und Slogans zum diesjährigen EPD-Schwerpunktthema „Transparenz. Spiel mit offenen Karten. Was verdienen Frauen und Männer?“ KDFB und SkF setzen sich in ihrer verbandlichen und fachlichen Arbeit für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen aller Generationen in ihrer gesamten Vielfalt ein. Weitere Informationen: www.skf-zentrale.de  und www.frauenbund.de
Facebook: www.facebook.com/SkF.de  und www.facebook.com/frauenbund.de

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 65. Jahrgang Heft 10/2015 / 2.März 2015 sind folgende Beiträge zum Thema „Unten“ veröffentlicht:

  • Klaus Dörre: Unterklassen. Plädoyer für die analytische Verwendung eines zwiespältigen Begriffs
  • Christoph Lorke: „Unten“ im geteilten Deutschland
  • Petra Böhnke: Wahrnehmung soziale Ausgrenzung
  • Olaf Groh-Samberg, Florian R. Hertel: Ende der Aufstiegsgesellschaft
  • Irene Dingeldey: Bilanz und Perspektiven des aktivierenden Wohlfahrtsstaates
  • Julian Bank, Till van Treek: Ungleichheit als Gefahr für Demokratie, Teilhabe und Stabilität
  • Nicole Rippin: Verteilungsgerechtigkeit in der Armutsmessung

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 64. Jahrgang Heft 11-12/2015 / 9.März 2015 sind folgende Beiträge zum Thema „Big Data“ veröffentlicht:

  • Evgeny Morozov: „Ich habe doch nichts zu verbergen“
  • Christian Stöcker: Politikfeld Big Data
  • Viktor Mayer-Schöneberger: Zur Beschleunigung menschlicher Erkenntnis
  • Rolf Kreibich: Von Big zu Smart – zu Sustainable?
  • Peter Langkafel. Dr. Algorithmus? Big Data in der Medizin
  • Yvonne Hofstetter: Big Data und die Macht des Marktes

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Ausgabe von 6/2014 „Salzkörner“ beschäftigt sich mit:
Zusammenleben

  • Familie verstehen und glaubwürdig handeln. Als Katholikin und Katholik Position beziehen. Autor: Birgit Mock Sprecherin des ZdK für Familienpolitische Grundfragen
  • Jugendmedienschutz – statt, mit oder durch Medienbildung? Vielfalt von Institutionen und Zuständigkeiten. Autor: Andreas Büsch Prof. i. K., Dipl.-Theologe, Dipl.-Pädagoge
  • Auseinandersetzung mit Sterben und Tod. Die letzte Entwicklungsaufgabe im menschlichen Leben. Autor: Prof. Dr. Dres. h. c. Ursula Lehr Bundesministerin a. D.
  • Flüchtlingsschutz und Willkommenskultur. Ein Beschluss des Diözesanrates Berlin. Autor: Lissy Eichert UAC & Dr. Maria-Luise Schneider Sachausschuss "Migration und Integration" des Diözesanrates Berlin
  • Wie man die störenden Neuen effektiv loswird. Eine nicht ganz ernst gemeinte Anleitung. Autor: Dr. Thomas Wienhardt Referent für Gemeindeentwicklung im Bistum Augsburg
  • „Ich will auch heiraten!“ Inklusionsprojekt bei donum vitae. Autor: Petra Schyma Referentin bei donum vitae Bundesverband e.V., Projektleitung des Inklusionsprojektes

Herausgeber ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Hochkreuzallee 246, 53175 Bonn, Tel. 0228/38297-28, E-Mail presse@zdk.de, Download: http://www.zdk.de.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Die Bundesregierung plant kein Bundesprogramm gegen Wohnungslosigkeit. Das schreibt sie in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Ein solches Programm läge in der Zuständigkeit der Länder und Kommunen, so ihre Begründung. Allerdings soll ab Mitte 2015 eine Unterstützung durch den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP) erfolgen, wie aus der Antwort weiter hervorgeht.

Nach Kenntnis der Bundesregierung gibt es in Deutschland eine große Lücke bei der Versorgung mit altersgerechtem Wohnraum. Allein für den Personenkreis der über 65-Jährigen mit Mobilitätseinschränkungen fehlten schätzungsweise 2,7 Millionen Wohneinheiten, schreibt sie in einer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dem stehe derzeit ein altersgerechter Wohnungsbestand in Deutschland von nur 700.000 Wohnungen gegenüber. Die Bundesregierung beruft sich dabei auf eine Studie der Prognos AG, die das Wirtschaftsforschungsunternehmen im Juli 2014 im Auftrag der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erstellt hatte. Es rechnet darin bis zum Jahr 2030 auch mit einem Anstieg des Bedarfs auf rund 3,6 Millionen altersgerechte Wohnungen. Daraus ergebe sich, heißt es in der Antwort weiter, ein Investitionsbedarf von insgesamt 50 Milliarden Euro.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Am 17. Oktober 2015 findet der Weltarmutstag statt. Der SKM plant, sich mit zahlreichen Aktionen auf Ortsebene einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.
Bitte merken Sie sich diesen Termin vor!

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Die beliebten Notizblöcke der Vinzenz-Gemeinschaft sind mit neuer Adresse wieder verfügbar. Bestellungen: Gegen Einzahlung von 10,00 Euro auf das Konto der Vinzenz-Gemeinschaft erhalten Sie umgehend 100 Blöcke.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 04/2015            Ende April 2015

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Disclaimer
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