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2015-01/02

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:03.02.2015

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Am 30. April 2015 veranstaltet der SKM-Bundesverband im Maternushaus in Köln von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr seine Auftaktveranstaltung zum SKM-Armutspapier. Bereits heute möchten wir Sie dazu ganz herzlich einladen und bitten, sich diesen Termin vorzumerken. Weitere Informationen in Kürze!

Am 17. Oktober 2015 findet der Weltarmutstag statt. Der SKM plant, sich mit zahlreichen Aktionen auf Ortsebene einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Auch diesen Termin bitten wir vorzumerken und Ihrerseits Aktionen zum Thema anzudenken.

Der Kölner Diözesan-Caritasdirektor, Dr. Frank Joh. Hensel, ist neuer Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak). Er wurde von der nak-Delegiertenkonferenz einstimmig für zwei Jahre gewählt und trat am 1. Januar 2015 die Nachfolge von Joachim Speicher vom Paritätischen Wohlfahrtsverband in Hamburg an. Dem Sprecherkreis gehören außerdem Werena Rosenke (Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe), Michael David (Diakonie Deutschland) und Robert Trettin (Armutsnetzwerk) an. Auch die Geschäftsführung liegt für die kommende Sprecherperiode in den Händen der Caritas. Auch bei den nak-Delegierten der Caritas gab es Veränderungen: Erhard Beckers, Geschäftsführer des SKM Krefeld, steht als neuer Delegierter der Caritas zur Verfügung und tritt damit die Nachfolge von Herrn Michael Wolff (ehemals DiCV Stuttgart-Rottenburg). Somit sind Frau Brunhilde Ludwig (SKF Bundeszentrale), Herr Dr. Hensel (DiCV Köln), Herr Günther Hieber (Person mit Armutserfahrung), Herr Beckers (SKM Krefeld) und Frau Julia Zürcher (DCV) die aktuellen nak-Delegierten der Caritas. Herr Michael Wolff steht nun als nak-Delegierter mit Gaststatus für die Caritas zur Verfügung.

Fachtag des Präventionsnetzwerks Finanzkompetenz e.V. Das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz e.V. lädt ein zum Fachtag mit dem Thema „Junge Generation in der Konsumgesellschaft. Empowerment auf Wegen der wirtschaftlichen und finanziellen Bildung.“ Der Fachtag findet statt am Donnerstag, den 26. Februar 2015 in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin, Hiroshimastr- 12-16, 10785 Berlin –Tiergarten. Die Einladung zum Fachtag, das Programm und das Anmeldeformular finden Sie anliegend bzw. über untenstehende links. http://www.praeventionsnetzwerk-finanzkompetenz.de.

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas für 2015/16 finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211 / 233948-0

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Arbeitsmarkt

Nach dem Gesetz haben Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis. Sie können verlangen, dass sich die Angaben im Zeugnis auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis erstrecken. Inhaltlich muss das Zeugnis der Wahrheit entsprechen. Mit der Formulierung, der Arbeitnehmer habe die ihm übertragenen Aufgaben „zur vollen Zufriedenheit“ erfüllt, erteilt der Arbeitgeber in Anlehnung an das Schulnotensystem die Note „befriedigend“. Verlangen Arbeitnehmer vor Gericht eine bessere Schlussbeurteilung, müssen entsprechende Leistungen vorgetragen und gegebenenfalls bewiesen werden. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. November 2014 – 9 AZR 584/13.

Mehr Urlaubstage für ältere Arbeitnehmer zulässig. Es verstößt nicht gegen das Diskriminierungsverbot, älteren Beschäftigten aus Gründen des Gesundheitsschutzes zusätzliche Urlaubstage zu gewähren. BAG, Urteil vom 21.10.2014 – 9AZR 956/12.

Renten

  • Das durchschnittliche Rentenzugangsalter hat sich seit dem Jahr 2000 um knapp zwei Jahre erhöht und lag im Jahr 2013 bei 64,1 Jahren. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht 2014 hervor, der nun als Unterrichtung http://dip21.bundestag.de vorliegt. Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind dabei marginal. Deutlich gestiegen ist den Angaben zufolge auch die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen. Laut Rentenbericht lag diese im Jahr 2000 noch bei 20 Prozent, im vergangenen Jahr aber bereits bei 50 Prozent. Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bis zum Jahr 2028 auf 21,4 Prozent steigen werden und das Sicherungsniveau vor Steuern von 48 Prozent in diesem Jahr auf 43 Prozent bis zum Jahr 2030 sinken wird. „In Zukunft wird der erworbene Lebensstandard nur dann erhalten bleiben, wenn die finanziellen Spielräume des Alterseinkünftegesetzes und die staatliche Förderung genutzt werden, um eine zusätzliche Vorsorge aufzubauen. Zentrale Säule der Altersversorgung wird aber auch weiter die gesetzliche Rente bleiben“, schreibt die Regierung.
  • Der Sozialbeirat macht sich für flexiblere Übergänge in den Ruhestand stark. In seinem Gutachten zum Rentenversicherungsbericht 2014, das nun als Unterrichtung http://dip21.bundestag.de vorliegt, schreibt er, eine „möglichst weitgehende Flexibilisierung“ der rentenrechtlichen Regelungen sei wünschenswert, sie dürften jedoch nicht zu Lasten der übrigen Beitragszahler und Rentner gehen und müssten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zumutbar sein. So sei zum Beispiel eine Neuregelung der Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogenen Altersrenten sinnvoll, da die bisherigen Regelungen zu kompliziert seien und die Möglichkeiten, bei Bezug einer vorgezogenen Rente erwerbstätig zu sein, erschwert würden. Die Hinzuverdienstgrenzen sollten deshalb deutlich angehoben und ihre Berechnung vereinfacht werden, schlägt der Sozialbeirat vor.

Die Bundesregierung hält weiterhin den Aufbau einer zusätzlichen kapitalgedeckten Altersversorgung für sinnvoll. Dies geht aus ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de zur Leistungsfähigkeit der Riester-Rente hervor.

Die meisten Menschen, die 2013 eine Erwerbsminderungsrente bezogen, haben diese Rente mit deutlichen Abschlägen bezogen. Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de der Bundesregierung hervor. Darin heißt es, dass von den rund 176.000 Beziehern einer Erwerbsminderungsrente rund 170.000 Renten von Abschlägen in Höhe von durchschnittlich zehn Prozent betroffen waren.

Laut der monatlichen Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen des Statistikamtes der EU (Eurostat) vom Oktober 2014 ist die Zahl der Jugendarbeitslosen leicht gesunken. Demnach sank die Zahl der jungen Arbeitslosen unter 25 Jahren im Vergleich zum Monat des Vorjahres im September 2014 um 595.000 in den 28 EU-Ländern und um 213.000 im Euroraum. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (7,6 Prozent) und Österreich (9,1 Prozent), die höchsten Quoten meldeten Spanien (53,7 Prozent), Griechenland (50,7 Prozent im Juli 2014) und Italien (42,9 Prozent). Mehr unter: http://europa.eu.  

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Asyl/Migration

Das Überwachungsnetzwerk mit der Bezeichnung „Seepferdchen Mittelmeer“ dient nach Angaben der Bundesregierung dazu, gefährliche Überfahrten von Migranten auf dem Seeweg zu verhindern. Dazu sei eine Zusammenarbeit mit den Ländern Nordafrikas vorgesehen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Dieses Ziel werde auch im EU-Aktionsplan gegen Migrationsdruck zum Ausdruck gebracht. Die Schlussfolgerungen des EU-Rates vom 10. Oktober 2014 zur verbesserten Steuerung der Migrationsströme beinhalteten die Zusammenarbeit mit Drittländern. Der Schwerpunkt liege bei der Bekämpfung der Schleusungskriminalität, der Stärkung der europäischen Grenzschutzagentur Frontex sowie Vorkehrungen zur Umsetzung des gemeinsamen europäischen Asylsystems.

Rechtliche Betreuung

Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten. Am 3./4. März 2015 findet in Fulda die 9. Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten statt. Themenschwerpunkte sind die Auswertung der BtG-Lobbyarbeit und die weiteren Perspektiven sowie das Thema „Vollmachten – beruflich geführt“. Hierzu kommt Professor Volker Lipp von der Uni Göttingen.

Evaluation der Qualität in der Rechtlichen Betreuung. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat eine rechtstatsächliche Untersuchung der Qualität in der Betreuung angekündigt. Dabei soll auch das Vergütungssystem evaluiert werden. Außerdem sollen die Auswirkungen des Gesetzes zur Stärkung der Betreuungsbehörden überprüft werden.

Kasseler Forum. Auch beim nächsten Treffen aller Verbände im Betreuungswesen – dem Kasseler Forum - steht die Vergütungssituation der betreuungsvereine und der freien Betreuer auf der Tagesordnung. Ziel: eine gemeinsame Positionierung. Für die BAGFW nimmt Barbara Dannhäuser, Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM daran teil.

Gesetzliche Angehörigenvertretung. In Zeiten knapper Kassen kommt auch immer wieder das Thema „gesetzliche Angehörigenvertretung“ auf diverse Tagesordnungen. Der Deutsche Verein hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die eine Positionierung erarbeitet. Für die BAGFW nimmt Sieglind Scholl, Diakonie daran teil.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Im November 2014 stellte der Generali Zukunftsfonds den „Generali Engagementatlas 2015“ vor. Namhafte Wissenschaftler ordneten die Ergebnisse der bundesweiten Erhebung ein und regten zu kontroversen Diskussionen an – ganz im Sinne der Handlungsempfehlungen, die der Generali Zukunftsfonds dem Engagementatlas 2015 sprichwörtlich ins Buch geschrieben hat. Kernforderung dabei: Die Schaffung einer neuen Logik der Engagementförderung, die es den Einrichtungen vor Ort ermöglicht, eigene Strategien zu entwickeln – und sie nicht weiterhin von wechselnden „Moden“ oder Modellen der Engagementförderung abhängig zu machen. Der Generali Engagementatlas 2015 basiert auf einer vom Generali Zukunftsfonds mitgestalteten Erhebung des Instituts für sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB). Neben den quantitativen Ergebnissen über Anzahl und Verteilung der bundesweit bestehenden unterschiedlichen Einrichtungstypen liefert die Studie im qualitativen Teil Auswertungen von Angaben aus 655 Fragebögen und damit Informationen über Leistungsbereiche, Zielgruppen, Ressourcenausstattung und Budgets der Engagement unterstützenden Einrichtungen. http://zukunftsfonds.generali-deutschland.de.

Das neue Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“. Starke Partner für bürgerschaftliches Engagement in 50 Städten und Gemeinden. Fünf Stiftungen, ein Unternehmen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gehen gemeinsam neue Wege, um die Weiterentwicklung von bürgerschaftlichem Engagement in Städten und Gemeinden zu stärken. Sie beraten und begleiten lokale Kooperationen und unterstützen diese Prozesse zusätzlich mit mehr als einer Million Euro pro Jahr, die sie gemeinsam zunächst für drei Jahre zur Verfügung stellen. Partner sind neben dem BMFSFJ die Bertelsmann Stiftung, die BMW Stiftung Herbert Quandt, der Generali Zukunftsfonds und die Herbert Quandt-Stiftung sowie die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung. Diese Zusammenarbeit ist ein Novum und so ist auch der Zuschnitt des Förderprogramms: Erstmals stehen nicht bestimmte Projekte oder Organisationsformen im Fokus, sondern lokale Kooperationen unterschiedlicher Akteure sollen gefördert werden. Das Ziel vor Ort: Eine Engagementstrategie aus einem Guss. Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Träger- und Mittlerorganisationen für Engagement, wie zum Beispiel Freiwilligenagenturen, Bürgerstiftungen oder Seniorenbüros aus Städten und Gemeinden mit 10.000 bis 100.000 Einwohnern. Wichtig ist dabei der Nachweis, dass sie mit anderen relevanten Engagement fördernden Akteuren vor Ort zusammenwirken. Es werden 50 Standorte mit einem Gesamtvolumen von bis zu drei Millionen Euro über zunächst drei Jahre gefördert und profitieren darüber hinaus von dem Beratungs- und Vernetzungsangebot, das die Programmpartner zur Verfügung stellen. Der Bewerbungs- und Auswahlprozess erfolgt mehrstufig: Internetbewerbung, Dokumentenanalyse, Ortsbesuche. Online-Bewerbungen sind seit dem 7. Januar 2015 möglich. Alle dafür erforderlichen Informationen finden Sie unter www.engagiertestadt.de.

Anrechnung von der Ehrenamtspauschale und Übungsleitereinkünften. Harald Thomé hat in seinem Newsletter kürzlich die geltende Rechtslage zusammengefasst: Erhält ein(e) SGB II-Leistungsempfänger(in) Einkünfte aus Ehrenamtstätigkeit nach § 3 Nr. 26a EStG oder nebenberufliche Einkünfte als Übungsleiter(in) nach § 3 Nr. 26 EStG, so sind diese Ehrenamtseinkünfte bis 200 EUR monatlich anrechnungsfrei. Daneben kommt noch die „normale“ Anrechnung von Erwerbseinkommen, so bleiben hier bei Einkommen bis 400 EUR brutto anrechnungsfrei und der Freibetrag für Erwerbstätigkeit. Das bedeutet: Es gibt den Grundfreibetrag von 100 EUR (bis 400 EUR Einkommen) UND dazu den Ehrenamtsfreibetrag. Dies hat das Bundessozialgericht mit Urteil vom 28.10.2014 – B 14 AS 61/13 R klargestellt. Thomé-Newsletter, Urteil des BSG vom 28.10.2014.

Arbeit, die im Ehrenamt erbracht wird, muss klar von bezahlter, hauptberuflicher Arbeit abgegrenzt werden. Ehrenamtliches Engagement sollte unentgeltlich bleiben. Denn ehrenamtliches Engagement wird freiwillig geleistet und dient nicht dazu, den Lebensunterhalt zu sichern. Zunehmend wird eine stundenweise Vergütung des Ehrenamts aber zur gängigen Praxis. Ein Merkmal des Ehrenamts ist, dass sich die Engagierten mit ihren Stärken und Kompetenzen einbringen können und dabei Freude haben. Werde das Ehrenamt bezahlt, rücke es in die Nähe von beruflichem Handeln: Das Ehrenamt zeichnet sich aber dadurch aus, dass Menschen freiwillig ihre Zeit einbringen und gerade nicht weisungsgebunden sind. Über Formen der Vergütung im Ehrenamt oder die rechtlichen Rahmenbedingungen informiert eine Handreichung des Caritasverbands Rottenburg-Stuttgart. Diese steht zum Download bereit unter http://www.dicv-rottenburg-stuttgart.caritas.de.

Die Stiftung Mitarbeit (Bonn) hat ein Netzwerk Bürgerbeteiligung gegründet, um „Menschen zusammenzuführen, die die Partizipation von Bürgern an politischen Entscheidungen voranbringen wollen. Ziel ist es, die Zukunft der Bürgerbeteiligung konstruktiv zu gestalten und der Partizipation der Bürger in Deutschland auf politisch-strategischer Ebene dauerhaft mehr Gewicht zu verleihen“ (Stiftung Mitarbeit). http://www.netzwerk-buergerbeteiligung.de.

Familie 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert das Engagement von Menschen in strukturschwachen Regionen. Bis Ende Mai kann man sich mit seiner Idee beim Modellprojekt Land(auf)schwung bewerben. http://www.bmel.de.

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Fortbildung/Tagungen

 Der Suche nach innovativen Lösungen dien Fachtagung des Deutschen Caritasverbandes „Zukunft gestalten! Caritas in Zeiten des demografischen Wandels“ am 28./29. April 2015 im KSI in Bad Honnef. Herzlich eingeladen sind alle Mitarbeitenden der Caritas, die kreativ in die Zukunft denken. Denn schon in naher Zukunft hat der demografische Wandel umfangreiche Auswirkungen auch auf die sozialen Dienstleistungen der Caritas. Die Struktur ihrer Klientengruppen verändert sich in Abhängigkeit von der Altersstufe, aber auch von den Lebensentwürfen, deren Vielfalt zunimmt. Vieles Gewohnte muss auf den Prüfstand, neue Vernetzung mit caritas-internen und -externen Partnern ist gefragt. Die Tagung wird für die Caritasarbeit wesentliche Demografie-Aspekte herausarbeiten mit dem Ziel, fachbereichsübergreifend innovative Ansätze zu finden zu Fragen wie: Welcher Reformbedarf besteht für unsere Angebote? Ist die Vernetzung mit neuen Partnern vor Ort eine Lösungsmöglichkeit? Wir freuen uns, wenn Sie an der Tagung selbst teilnehmen oder sie weiterempfehlen. Hier haben alle Interessierten aus der sozialen Arbeit der Caritas und darüber hinaus die Chance, die Zukunftsprobleme, die ihnen unter den Nägeln brennen, zu thematisieren und im schöpferischen Format einer „Zukunftswerkstatt“ gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Weitere Infos: Carmen Perez, E-Mail: carmen.perez@caritas.de, Tel.: 0761/200-524  

Fundraising: Spender(innen) mit Herz und Verstand gewinnen. Für die operative Umsetzung des Fundraising beauftragen viele Caritas-Organisationen ausgebildete Fundraiser oder aber jemanden innerhalb der Einrichtung, z.B. auch mit einem begrenzten Stellenumfang. Wie kann es nun solchen Quereinsteiger(inne)n, z.B. aus Feldern der Sozialen Arbeit, der Finanzverwaltung oder der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, gelingen, ihre angemessene Rolle als Fundraiser(in) zu finden und daran mitzuwirken, den eigenen Verband bzw. die eigene Einrichtung als spendensammelnde Organisation erfolgreich mitzugestalten? Die Teilnehmer(innen) gewinnen Ziel- und Rollenklarheit als Fundraiser(in) oder als Geschäftsführung zum Fundraising ihrer Einrichtung. Konkrete klassische Fundraisinginstrumente sowie rechtliche Rahmenbedingungen z.B. zum Umgang mit Spenderdaten werden vorgestellt. Im Rahmen des Seminars kann die eigene strategische Fundraisingplanung begonnen werden. Angesprochen sind Geschäftsleitungen und Entscheider, die Fundraising aufbauen und profilieren möchten sowie Fachkräfte, welche einen Auftrag im Feld Fundraising haben und noch nicht über eine einschlägige Ausbildung verfügen bzw. sich neu in das Arbeitsfeld einarbeiten möchten. http://www.fak-caritas.de. Ansprechpartner: Elisabeth Götz, Telefon 0761/200-1705, E-Mail elisabeth.goetz@caritas.de

Der 80. Deutscher Fürsorgetag findet vom 6.-18. Juni 2015 unter dem Titel „Teilhaben und Teil sein“ im Congress Center Leipzig statt. Onlineanmeldung unter: www.deutscher-fuersorgetag.de. Informationen zur Anmeldung, zu Programm, Anreise und Unterkunft erhalten Sie unter: www.deutscher-fuersorgetag.de, info@deutscher-fuersorgetag.de,
Tel: 030/62 980-616.

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Caritasprofil - Impulse aus der Theologie für Führungskräfte der Caritas. Kurs, I. Abschnitt vom 05. bis 07.03.2015 in Hösbach. Was macht außer der katholischen Rechtsträgerschaft eine Organisation zur Caritas? Die Frage wird immer wieder und auch aktuell kontrovers diskutiert. Um als Führungskraft nach innen und außen zur Identität der Caritas als christlichem und kirchlichem Unternehmen überzeugend Rede und Antwort stehen zu können, tut Selbstvergewisserung Not: Dazu gehört auch die Rückbesinnung auf die Identität der Caritas als christlich-kirchlicher Organisation sowie auf die Stärken und zündenden Ideen, die mit christlicher Caritas verbunden werden. Der in der Praktischen Theologie bewährte "Dreischritt": Sehen - Urteilen - Handeln, der auch die Grundstruktur vieler Managementkonzepte bildet, wird die Lernprozesse in diesem vierteiligen Kurs strukturieren und es den Teilnehmenden erleichtern, im Führungsalltag selbst theologisch reflektieren zu können. Die Identität der Caritas wird nicht zuletzt in theologischer Sprache formuliert. Gerade Nichttheologen gibt dieser Kurs Gelegenheit, sich damit vertrauter zu machen und eine eigene Sprache für die christliche  Dimension der Organisation zu entwickeln. Wir freuen uns, wenn dieser Kurs Sie anspricht und wenn Sie mögliche weitere Interessenten auf unser Angebot aufmerksam machen. Preis: 480,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761/200 1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Ressourcen, Lösungen, Respekt - Handwerkszeug für die Systemische Sozialarbeit. Einführung in systemisch-lösungsorientierte Handlungsstrategien für Praktiker/-innen aus der Sozialen Arbeit. Seminar vom 14. bis 17.04.2015 in Aachen. Die beruflichen Anforderungen an Sozialarbeiter/-innen in Diensten und Einrichtungen der Caritas nehmen zu, die Situationen, in denen sie entscheiden und handeln müssen, werden immer komplexer. Systemische Haltungen und Methoden eignen sich angesichts dieser Herausforderungen in besonderer Weise, um gute und nachhaltige Wirkungen zu erzielen. Grundlagen dafür sind u.a. die Orientierung an den Ressourcen, der Blick für Aufträge und Lösungen sowie der respektvolle Umgang. Im Seminar werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben ausgesuchten theoretischen Grundlagen vor allem „Handwerkszeug“, d.h. Methoden kennenlernen und sie anhand von Praxisbeispielen einüben - so dass die Teilnehmer/-innen direkt nach dem Seminar das Gelernte anwenden können. Dabei wird  auf die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit innerhalb  der Caritas Bezug genommen. Die bewusste Verknüpfung mit der beruflichen Praxis der Teilnehmenden ist ein wesentlicher Bestandteil des Seminars. Preis: 430,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartnerin: Gabriele M. Ruck, Tel: 0761/200 1708, E-Mail: gabriele.ruck@caritas.dehttp://www.fak-caritas.de
  • Die Kunst der Entschleunigung - ein Anti-Stress-Angebot für Fachkräfte in Verbänden, sozialen Diensten und Einrichtungen. Seminar vom 21. bis 24.04.2015 in Freiburg. Fachkräfte in sozialen Organisationen sind in ihrem beruflichen Alltag durch hohe Arbeitsdichte, immer vielfältigere Anforderungen sowie stetige Veränderungen permanent gefordert. Die Balance zwischen Arbeit und persönlichen, privaten Bedürfnissen scheint dadurch ins Ungleichgewicht zu geraten. Stress verstärkt sich und führt zu körperlichen und/oder psychischen Beschwerden. In diesem Seminar wird als Anti-Stress-Angebot eine Kombination von unterschiedlichen Wegen zur "Entschleunigung" angeboten: Laufen bzw. Walken sowie Yoga und Meditation werden kombiniert mit Angeboten zur persönlichen Reflexion sowie Theorieimpulsen und Beratung zum Selbst- bzw. Stressmanagement. Ziel ist es, eine bessere Balance zwischen den persönlichen und beruflichen Bedürfnissen und Aufgaben zu finden - die eigene Work-Life-Balance. Preis: 440,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761 200 1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.dehttp://www.fak-caritas.de.
  • Qualität in der Fort- und Weiterbildung. Forum vom 12. bis 13.05.2015 in Freiburg. Das Forum „Qualität in der Fort- und Weiterbildung“ bietet der Fortbildnerszene in der Caritas Gelegenheit, sich über aktuelle bildungspolitische Themen und Fragestellungen auszutauschen. Themen und Inhalte in diesem Jahr: Lernen in und mit den neuen Medien / - Berufliche Bildung in der Caritas (Eckpunktepapier des DCV) / Revision des QM-Rahmenhandbuches für die Fort- und Weiterbildung / Mitgliederversammlung des Netzwerks Qualität in der Fort- und Weiterbildung der verbandlichen Caritas. Preis: 295,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Dr. Dirk Sichelschmidt, Tel: 0761/200 1702, Email: dirk.sichelschmidt@caritas.de

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de,

Am 16. Und 17. April 2015 veranstalten die Bank für Sozialwirtschaft, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und der Nomos-Verlag in Magdeburg den 9. Kongress der Sozialwirtschaft 2015. Unter dem Titel Tradition und Innovation – Strategien für die Zukunft der Sozialwirtschaft lädt er Führungskräfte aus der Sozialwirtschaft ein, sich zu zahlreichen interessanten Fragestellungen zu informieren und auszutauschen. Einen Überblick über das Programm finden unter: www.sozkon.de

Kompetenztransfer 2015. Unternehmungsführung, Managementkompetenz, Mittelbeschaffung, Marketing, Fachkompetenz, Controlling, Rechnungswesen, Rechts- und Steuerfragen, Arbeitsrecht, Personalwesen, Software und Datenbanken. Weitere Infos: BFS Service GmbH, Im Zollhaus 5 (Halle 11), 50678 Köln, Tel.: 0221/97356-160, Fax: 0221 97356-164, E-Mail: bfs-service@sozialbank.de, Internet: www.bfs-service.de

„Veranstaltungen 2015“ Unter diesem Titel legt der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge sein Fortbildungsprogramm vor. Bezug: Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel. 030/62980-0, Fax -9521, Internet: www.deutscher-verein.de.

Dr. Mildred Scheel Akademie „Programm 2015 Deutsche Krebshilfe Helfen, Forschen, Informieren“, Dr. Mildred Scheel Akademie, Kerpener Straße 62, 50924 Köln, Tel.: 0221/944049-0, Fax: 0221/944049-44, E-Mail: msa@krebshilfe.de, Internet: www.mildred-scheel-akademie.de

Jugendhilfe 

Der durch die LAG Kinder- und Jugendschutz Thüringen e.V. erarbeitete und erprobte Jugendschutzparcours „Stop & Go“ stellt ein niedrigschwelliges Angebot dar, das Jugendlichen die Möglichkeit bietet, sich selbständig, spielerisch und reflektiert mit den Themen „Jugendschutzgesetz“, „Medien und Jugendschutz“, „Sucht“ und „Konsum“ auseinanderzusetzen. Methodisch aufbereitete Materialien geben Anregungen zum Nachdenken und zur Diskussion, indem sie an die Alltagswelt der Jugendlichen anknüpfen und sie mit Gefährdungen sowie gesetzlichen Vorgaben konfrontieren. Nach einem erfolgreichen Projektverlauf in Thüringen und der intensiven Schulung zahlreicher Multiplikatoren aus der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe und aus Schule und freier Jugendarbeit und einer wissenschaftlich begleiteten Evaluation arbeiten im Jahr 2015 drei weitere Bundesländer, nämlich Nordrhein-Westfalen, Bayern und Brandenburg im Rahmen eines Bundesprojektes mit den Möglichkeiten des Jugendschutzparcours. Ziel der Veranstaltung ist, Ihnen die Praxis des Jugendschutzparcours „Stop & Go“ nahe zu bringen, die fachlichen Hinter-gründe im Rahmen der Evaluationsergebnisse zu erläutern und Sie zum persönlichen Mitmachen im Jugendschutzparcours anzuregen. Zweiter Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Vorstellung zweier Gutachten zum § 14 SGB VIII (Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz) aus juristischer sowie aus pädagogischer Sicht. Die abschließende Podiumsdiskussion widmet sich dem zentralen Anliegen der BAJ, die Attraktivität des Jugendschutzes aus praktischer und theoretischer Sicht zu verbessern. Die Beschäftigung mit dem Kinder- und Jugendschutz attraktiver machen! – das Projekt „Stop & Go - Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen“ bietet hier eine adäquate Möglichkeit. Anmeldungen bis 11. Februar 2015 bei: Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Thüringen e. V. Johannestraße 19, 99084 Erfurt, Tel: 0174/2646401, Fax: 0361/6442265, E-Mail: kretschmer_karin@web.de, www.jugendschutz-thueringen.de

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat am 7. Januar 2015 eine von ihm beauftragte Expertise des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm zur Umsetzung der Ziele des Dresdner Bildungsgipfels vom 22. Oktober 2008 veröffentlicht. Der DGB kommt zu dem Schluss, dass weiterhin eine starke Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg besteht und diese Tatsache sowie auch die Trennung von beruflicher und hochschulischer Bildung die zentralen Herausforderungen in der Bildungspolitik sind. DGB-Expertise: Bildungsgipfel-Bilanz 2014: http://www.dgb.de.

Der Digitalverband BITKOM hat den ausführlichen Studienbericht zur Untersuchung „Jung und vernetzt – Kinder und Jugendliche in der digitalen Gesellschaft“ veröffentlicht. Grundlage ist eine repräsentative Umfrage unter Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 18 Jahren im Auftrag des BITKOM. In der umfassenden Befragung geht es unter anderem um Nutzung und Besitz von Geräten wie Smartphones, Computern oder Tablets, die Mediennutzung mit Schwerpunkt auf digitalen Spielen und um das Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen. Die Studie „Jung und vernetzt – Kinder und Jugendliche in der digitalen Gesellschaft“ ist im Internet kostenlos abrufbar unter: http://www.bitkom.org.

Experten wünschen sich mehr Beratungs-und Präventionsmaßnahmen für Eltern, Kinder und Jugendliche. In dieser Meinung waren sich die Mitglieder der Kinderkommission (KiKo) und geladene Experten aus den Bereichen der Kinder-und Jugendpsychotherapie und Suchthilfe einig. Für die Eltern ist die Medienerziehung als Aufgabe hinzugekommen. Deshalb sei es wichtig, dass sie ein Grundverständnis an Medienkompetenzen haben und vermitteln können. „Man muss den Eltern klar machen, dass sie Rollenvorbilder sind, ob sie es wollen oder nicht“, so Bernd Werner, Berufsschulpastor der Stiftung Medien- und Onlinesucht. Präventionsprogramme in Form von Telefonberatung, Workshops oder Elternabenden seien wichtige Schritt, um die Eltern zu sensibilisieren. Sozialisation findet zuhause statt, die Eltern können nicht entbunden werden.

Im Rahmen der Initiative „Ausbildung wird was - Spätstarter gesucht“ konnten bis August 2014 rund 49.000 junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren für eine abschlussorientierte Aus- und Weiterbildung gewonnen werden. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de/ auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Das Ziel der im Februar 2013 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gestarteten Initiative, bis Ende 2015 insgesamt 100.000 jungen Menschen zu erreichen, sei also fast zur Hälfte erfüllt worden. Aus der Antwort geht weiter hervor, dass im November 2014 bundesweit rund 322.000 Menschen zwischen 25 und 35 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung als arbeitslos gemeldet waren. Zusammen mit den nach Paragraf 81 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch als berufsentfremdet geltenden Arbeitslosen seien demnach rund 339.000 Menschen dieser Altersgruppe geringqualifiziert.

Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis 1/2015: „Mehr Medienkompetenz durch Medienbildung“ wird mittlerweile fast überall und für alle gefordert. Was man jedoch darunter versteht und wie diesem vermeintlichen oder offensichtlichen „Mangel“ entgegengewirkt werden soll, wird ganz unterschiedlich gesehen. Medienbildung ist dabei der Prozess, der zur Medienkompetenz führt. Die Vermittlung findet in Schulen (formale Bildung), im außerschulischen Bereich (non-formale Bildung) sowie im Kontext von Familien und Peergroups (informelle Bildung) statt. Die Autorinnen und Autoren der aktuellen Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) gehen dem Ursprung und den unterschiedlichen Definitionen einzelner Begrifflichkeiten auf den Grund und zeigen verschiedene Ansätze der Medienbildung in Schule und Jugendarbeit auf. Mit der Ausgabe 1-2015 werden darüber hinaus zwei neue Rubriken eingeführt. In der Rubrik „Fragen an ….“ stellen sich wichtige Vertreterinnen und Vertreter des Kinder- und Jugendschutzes den Fragen der Redaktion. Den Anfang macht Prof. Hajo von Gottberg von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). In der zweiten Rubrik „Die aktuelle Studie“ sollen Untersuchungen bekannt gemacht werden, die einen unmittelbaren Bezug zum Kinder- und Jugendschutz haben. Hier wird die Studie des Hans-Bredow-Instituts “Kinder und Onlinewerbung“ von den Autoren Dr. Claudia Lampert und Dr. Stephan Dreyer vorgestellt.

  • Prof. Dr. Rudolf Kammerl: Medienbildung – ein Bildungsangebot, bei dem Medienkompetenz hinten rauskommt?
  • Henrik Blaich: ajs Medienscouts Jugendhilfe – souverän im Netz unterwegs!
  • Ulrike Beckmann: Interaktives Medienlernen in Schule und Jugendarbeit. Die multimediale DVD-ROM Faszination Medien
  • Prof. Dr. Bruno W. Nikles/Sigmar Roll: Felix Austria? Ein jugendpolitischer und juristischer Blick auf das österreichische Jugendschutzrecht (Fachbeitrag)
  • Sigmar Roll: Das Jugendschutzgesetz als Hüter des Kindeswohls? Vom Zugang zu ideologisch gefährdenden Veranstaltungen (Recht und Rechtsprechung)

Die Ausgabe 1-2015 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) bestellt werden beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, E-Mail: kjug@bag-jugendschutz.de; Online www.kjug-zeitschrift.de  

Jugendberufsagenturen

  • Jugendberufsagenturen sollen alle Leistungen, die Jugendliche mit Förderbedarf brauchen, in einer Anlaufstelle bündeln. Bundesweit gibt es inzwischen rund 150 Arbeitsbündnisse Jugend und Beruf, so genannte Jugendberufsagenturen, die die rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit ausgestalten (wollen). Sie verfolgen dabei recht unterschiedliche Ansätze und Organisationsstrukturen, auch von unterschiedlicher Qualität. In Großstädten werden meist mit Anlaufstellen unter einem Dach andere Wege als in ländlichen und dünn besiedelten Regionen gegangen. Die Große Koalition will diese Agenturen jetzt laut Koalitionsvertrag flächendeckend einführen. Der DGB-Newsletter "arbeitsmarktaktuell" beschreibt Ziele und Erfolgskriterien der Jugendberufsagenturen aus arbeitsmarktpolitischer Sicht. Mehr unter „arbeitsmarktaktuell 06/2014“: http://www.dgb.de
  • Arbeitsbündnisse beziehungsweise Jugendberufsagenturen sind Bezeichnungen für eine Kooperation verschiedener Träger und keine rechtlich selbständigen Institutionen. Das stellt die Bundesregierung in einer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen klar. Entsprechend verfügten diese Bündnisse auch über keinen eigenen Haushalt. Die Zusammenarbeit der Sozialleistungsträger sei eine gesetzliche Aufgabe, die jeweils aus eigenen Mitteln der Träger finanziert würde, heißt es in der Antwort. Aus dieser geht auch hervor, dass bundesweit 186 Arbeitsbündnisse oder Jugendberufsagenturen existieren, die sich um einen besseren Übergang von der Schule in den Beruf kümmern.

Am Dienstag, den 24. Februar 2015 zeit 3sat/die woche um 0.10 Uhr in der Reihe „37 Grad“ den Beitrag Schlaflos durchs erste Jahr. Das Abenteuer, Eltern zu werden Film von Iris Bettray. Das erste Jahr mit Kind krempelt das Leben komplett um. Es ist wohl das Schönste und Anstrengendste für ein Paar, Eltern zu werden. Es ist eine Bewährungsprobe für die Beziehung, ungeahnte Herausforderungen, Freude und Frust liegen eng beieinander. "37 Grad: Schlaflos durchs erste Jahr" begleitet zwei Paare durch ein sehr persönliches erstes Jahr mit Baby

Für ein sorgenfreies und gesundes Aufwachsen benötigen Kinder und Jugendliche die bestmögliche medizinische Versorgung. Diese kontinuierlich zu verbessern, ist ein wichtiges Anliegen des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Bundesgesundheitsministerium fördert zwei neue Projekte zum medizinischen Kinderschutz sowie zur Versorgungssituation psychisch kranker Kinder.

  • Projekt zur Entwicklung einer Leitlinie Kinderschutz in der medizinischen Versorgung. Ärzten und Psychotherapeuten kommt eine besondere Verantwortung zu, wenn es darum geht, erste Anzeichen von Miss-handlung oder Vernachlässigung zu erkennen, Verdachtsmomenten nachzugehen und weitere Schritte einzuleiten. In Deutschland gibt es gegenwärtig keine gültige Leitlinie zum medizinischen Kinderschutz. Dies möchte das Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn und der Arbeitsgemeinschaft Kinderschutz in der Medizin ändern und fördert daher ein Projekt zur Erarbeitung einer medizinischen Leitlinie „Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung“. Die Leitlinie soll Ende 2017 vorliegen.
  • Projekt zur Versorgungssituation psychisch kranker Kinder und Jugendlicher Mit dem Wandel des Krankheitsspektrums bei Kindern und Jugendlichen suchen Familien zunehmend kinder- und jugend-psychiatrische sowie -psychotherapeutische Hilfen auf. In jungen Jahren auftretende psychische Auffälligkeiten nehmen nicht selten einen langwierigen Verlauf. Um zu erfahren, ob und wo Optimierungsbedarf besteht, ist es wichtig, die Ausgestaltung und Qualität der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung zu evaluieren.
  • Das Bundesministerium für Gesundheit fördert die Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse zur Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland über einen Zeitraum von rund zwei Jahren. Weitere Informationen unter: www.bundesgesundheitsministerium.de  
  • Zum Thema „Psychisch kranke Kinder und Jugendliche“ ist ein Themenheft der Zeitschrift KJug – Kinder- und Jugend-schutz in Wissenschaft und Praxis erschienen. Weitere Informationen und Bezug unter http://www.kjug-zeitschrift.de.

Die neue Ausgabe der Kinder- und Jugendschutz-Nachrichten 1/2015 findet sich unter www.skmev.de - Aktuelles - Informationen. Die Kinder- und Jugendschutz Nachrichten werden herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritasverband e.V., dem Fachverband für Prävention und Rehabilitaton in der Erzdiözese Freiburg e.V., der Katholischen Elternschaft Deutschlands e.V. (KED), der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft und dem SKM-Bundesverband.

Thema Jugend, Heft 4/2014 erschienen: „Religiöse Jugend?“ Sind Jugendliche heute noch religiös? Wenn ja, wie entwickeln sie ihre religiöse Identität – innerhalb oder außerhalb institutionalisierter Religionen? Und: Was hat Glaube, Religion und Religiosität mit Kinder- und Jugendschutz zu tun? Zum gelingenden Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen gehört auch, sie in ihren „Entwicklungs- und Identitätsbedürfnissen“ zu unterstützen, wie es im Leitbild der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. heißt. Zur Identitätsbildung gehört auch die Möglichkeit, sich mit den eigenen religiösen Bedürfnissen und dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen und sich gegen übergriffige oder simplifizierende Angebote einzelner Religionsgemeinschaften wehren zu lernen. Eltern, Lehrer/-innen und Fachkräfte können das durch Gesprächs- und Reflexionsangebote unterstützen. Dieses Heft bietet ihnen dafür einen Einblick in kleinere und größere Religionsphänomene. In dieser Ausgabe von THEMA JUGEND geht es um Jugend und Religion. Nils Köbel erläutert im Einführungsartikel, welche Aussagen Jugendstudien über jugendliche (Nicht-) Religiosität treffen. Götz Nordbruch schildert, wie junge Muslim/-innen ihre selbstverständlich deutsche und gleichzeitig muslimische Identität entwickeln. Michael Tomaszewski gibt einen Einblick in die Arbeit der Jugendverbände der Gemeinschaft christlichen Lebens, die auf Ignatianische Spiritualität setzen. In der Diskussion zwischen Sabine Kahler, Dr. Rainer Möller und Rabeya Müller geht es um Religionsunterricht. Wie hat er sich verändert oder muss sich verändern? Sabine Riede beschreibt die Inobhutnahme von 40 Kindern aus der christlich-fundamentalistischen Religionsgemeinschaft „Zwölf Stämme“ mit Blick auf die Kindeswohlgefährdung. Ingo Weidenkaff beleuchtet die Entwicklung der als Protestbewegung entstandenen Gruppe „Jesus Freaks“. THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bezug: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

Forum Jugendhilfe, Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) bringt in der Ausgabe 4/2014 unter anderem folgende Beiträge:
Schwerpunkt:

  • Sabine Kummetat: 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Im Fokus

  • 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention
  • Prof. Dr. Jörg Maywald: Das Kind als Träger eigener Rechte – Plädoyer für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz
  • Holger Hofmann: UN-Kinderrechtskonvention und Beteiligungsrechte
  • Roland Fehrenbacher: Migration und Kinderrechte
  • Claudia Kittel: Die UN-Kinderrechtskonvention und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
  • Dr. Jens Pothmann: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) in Obhut der Kinder und Jugendhilfe – Antworten der Jugendhilfestatistik
  • Dr. Sabine Skutta: „….jedem…Kind ohne Diskriminierung …“ Die UN-Kinderrechtskonvention und Inklusion
  • Hans Meyer: Inklusive Bildung im Hinblick auf das deutsche Schulsystem

Stellungnahmen und Positionen der AGJ

  • AGJ-Diskussionspapier „Fachkräftegebot und Fachkräftegewinnung vor dem Hintergrund der Aufgaben- und Angebotsvielfalt in der Kinder- und Jugendhilfe

Bezug: AGJ, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Tel.: 030/40-200, Fax -232, www.agj.de

Die Broschüre „Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?“ wurde neu aufgelegt. Neben Informationen für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen bietet sie zwei Extras für die Kinder: Mit dem Info-Laptop und dem Info-Handy lässt sich kindersicheres Surfen noch leichter entdecken. Weitere Infos www.surfen-ohne-risiko.net

Eltern für die Mediennutzung ihrer Kinder zu sensibilisieren, ist das Ziel von „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht“. Der Medienratgeber für Familien hat einen TV-Spot produziert, um bei Eltern und Erziehenden das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie wichtig es ist, ihre Kinder aktiv in der Medienwelt zu begleiten. Der TV-Spot „Schau mir in die Augen“ wird ein Jahr lang bei Das Erste und ZDF regelmäßig ausgestrahlt. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender sind zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vodafone und TV SPIELFILM die Partner von SCHAU HIN!
Der TV-Spot kann hier angesehen werden: www.schau-hin.info.

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend fördert in den Jahren 2015 und 2016 vier Modellprojekte für Straßenkinder mit insgesamt 400.000 Euro. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke http://dip21.bundestag.de mit. Nach Angaben der Regierung leben in Deutschland schätzungsweise zwischen 2.000 und 9.000 Straßenkinder. Da in Deutschland keine Statistik über die Zahl der wohnungslosen Menschen geführt werde, existiere auch keine valide Angabe über die Zahl von dauerhaft obdachlosen Kindern und Jugendlichen. Die Straßenkinder stammten überwiegend aus schwierigen Familien, die sie häufig wegen Vernachlässigung, Misshandlungen oder Missbrauch verlassen würden.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 65. Jahrgang Heft 1-3/2015 /5. Januar 2015 sind folgende Beiträge zum Thema „Mode“ veröffentlicht:

  • Sabine Dengel: Mode. Ein Thema für die politische Bildung?
  • Diana Weis: Revolte im Kinderzimmer
  • Wiebke Jessen: Jugendmode vor dem Hintergrund jugendlicher Lebenswelten
  • Anna Pelka: Zum Verhältnis von Mode, Ideologie und Nachfrage in kommunistischen Diktaturen
  • Carolin Neugebauer, Gerhard Schewe: Wirtschaftsmacht Modeindustrie – Alles bleibt anders
  • Robert Misik: Lifestyle-Kapitalismus

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

Literaturhinweis: „Kinderschutz in ländlichen Räumen − Herausforderung, empirische Befunde und Perspektiven“ herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V. Kinderschutz ist in aller Munde. Die besonderen Strukturbedingungen und vor allem die rasanten Veränderungen des Zusammenlebens in ländlichen Regionen und die sich daraus ergebenden Herausforderungen spielen aber bei der Frage der Weiterentwicklung der Kinderschutzpraxis nur eine marginale Rolle. Der vorliegende Band nimmt sich dieses „blinden Flecks“ an und bündelt erstmals in Deutschland unterschiedliche Facetten des Kinderschutzes in ländlichen Räumen. Praktiker und Forscher stellen ihre Ergebnisse und Analysen dar, schärfen die Sicht auf die spezifischen Probleme und entwickeln fachliche und fachpolitische Perspektiven für die künftige Gestaltung des Kinderschutzes auf dem Land. Bestellung über: http://www.kinderschutz-zentren.org  ISBN: 978-3-943243-10-9 16,95€.

Kampagnen/Initiativen

Der demografische Wandel ist ein Mega-Thema der Gesellschaft. Die Bevölkerung wird im Durchschnitt älter, weniger und bunter. Massiv stellt sich die Frage einer neuen Solidarität zwischen den Generationen und einer neuen Austarierung der sozialen Sicherungssysteme, um die weniger gewordenen Jüngeren nicht zu überlasten. Hier ist die anwaltschaftliche und solidaritätsstiftende Funktion der Caritas gefragt – einer der Gründe, warum der Deutsche Caritasverband von Januar 2015 bis Dezember 2017 eine neue Initiative ins Leben ruft. Die Caritas-Initiative zum demografischen Wandel (kurz: Demografie-Initiative) wird intensiv Fragen stellen, Problemaufrisse und Lösungsansätze bündeln und in die gesellschaftlichen Demografie-Debatten einbringen. Denn die nötigen Weichenstellungen müssen jetzt erfolgen, um in den demografisch bedingten Umbrüchen nicht nur reagieren, sondern gemeinsam mit Partnern gestalten zu können. Es gilt zu analysieren, in welchen Regionen und welchen Fachbereichen welche Veränderungen auf die Caritasarbeit zukommen werden: Wie kann etwa die zunehmende Zahl zu pflegender Menschen bewältigt werden, und wie lassen sich ausreichend Fachkräfte gewinnen, wie müssen die Angebote in ländlichen Gebieten demografiefest gestaltet werden usw. Weitere Infos: www.caritas.de/initiative.

„Älter, weniger und bunter“. Mit diesen drei Worten lässt sich die Veränderung in Deutschland durch den demografischen Wandel kurz und knapp zusammenfassen. In Zahlen ausgedrückt zeigt sich die Dramatik deutlicher: Bis 2060, also in 45 Jahren, erwarten Prognosen einen Rückgang der Bevölkerung um fast 12 Millionen Menschen! (Quelle: destatis.de) Auch wenn dies nur Annahmen sind und zum Beispiel die Zuwanderung nach Deutschland derzeit mit 200.000/Jahr einberechnet ist, was sich ändern könnte, zeigt die Zahl doch: Es bleibt nichts mehr so wie jetzt! Der Deutsche Caritasverband nimmt die Herausforderung an. Die Caritas-Kampagne 2015 (www.stadt-land-zukunft.de) beleuchtet konkret die Veränderungen im ländlichen Raum. Da in Deutschland ländlicher und städtischer Raum eng verwoben sind, können Lösungen auch nur im Miteinander gefunden  werden. Deshalb heißt unsere Kampagne Stadt-Land-Zukunft Die Caritas-Kampagne 2015 lädt ein, Probleme, Ideen und Lösungen auszutauschen und miteinander in den Dialog zu kommen - auch online. Abonnieren Sie den Newsletter auf www.stadt-land-zukunft.de und mischen Sie sich ein!

„Stadt. Land. Klinik. Regionale Gesundheitsversorgung im Wandel“ lautet das Motto des KKVD-Sozialpreises 2015, den der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e. V. (KKVD) in diesem Jahr ausschreibt. Anlass der Auslobung ist – wie bereits beim ersten KKVD-Sozialpreis 2012 – die Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes, die 2015 unter dem Thema „Stadt – Land – Zukunft. Wandel im ländlichen Raum“ steht. Bewerben können sich alle katholischen Krankenhäuser, Krankenhausträger und Caritasverbände in Kooperation mit katholischen Krankenhäusern in Deutschland. Die Bewerbungsfrist beginnt am 1. März 2015 und endet am 31. Mai 2015. Im Rahmen einer KKVD-Fachtagung „Stadt. Land. Klinik“ zum Thema „Regionale Gesundheitsversorgung im Wandel“ wird der KKVD-Sozialpreis 2015 am 30. September in Berlin feierlich verliehen. Mit seinem Sozialpreis 2015 würdigt der KKVD das soziale Engagement der katholischen Krankenhäuser vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Gleichzeitig sollen die eingereichten Projekte Politik und Gesellschaft zeigen, dass die katholischen Krankenhäuser auch außerhalb ordnungspolitischer Grenzen des Gesundheitssystems Verantwortung übernehmen. Mit der Vielfalt der Projekte, die die Mitglieder des KKVD einreichen, will der KKVD verdeutlichen, dass die katholischen Kliniken in Deutschland bei ihrem umfassenden Dienst am Menschen außerordentliche Kreativität und Innovationskraft entwickeln – zum Wohle der Patienten. Bei den Bewerbungen kann es sich sowohl um eine aktuelle Aktion als auch um ein regelmäßiges Angebot in einem Krankenhaus handeln. Mit einer kurzen Beschreibung ihrer Initiative können sich Teilnehmer ab dem 1. März 2015 online auf www.kkvdsozialpreis.de  bewerben. Auf der KKVD-Sozialpreis-Webseite finden Sie alle erforderlichen Informationen und einen Film, der Sie einlädt beim KKVD Sozialpreis 2015 „Stadt. Land. Klinik.“ mitzumachen. Ansprechpartnerin: Elisabeth Caruana, Tel.: 0761/200384, elisabeth.caruana@caritas.de

Für alle, die schon jetzt die Termine 2015 planen: Der bundesweite Aktionstag „Eine Million Sterne“ findet diesmal am Samstag, den 14. November 2015 statt. Die Aktion „Eine Million Sterne“ wird wieder unter dem Motto der Caritas-Jahreskampagne stehen, das dann lautet: „Stadt, Land, Zukunft“. Alle weiteren Informationen dazu erhalten Sie in den kommenden Wochen. Die schönsten Bilder der diesjährigen Lichteraktion haben wir für Sie in einem Online-Fotoalbum zusammengestellt. https://www.flickr.com.

Männerarbeit

Die aktuellen Ausgaben von MANN Aktuell finden Sie unter: http://kath-maennerarbeit.de  und http://kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Das Jahr 2015 bringt für Verbraucher gleich zu Beginn und auch in späteren Monaten viele Neuerungen. Die Verbraucherzentrale hat wesentliche Änderungen zu verschiedenen Lebensbereichen zusammengestellt: Geld und Kredit, Energie und Verkehr, Pflege und Gesundheit, Ernährung, Haushalt, Umwelt, Internet und Kommunikation, Steuern und Recht sowie Einkommen und Abgaben. http://www.vz-nrw.de.

Der Deutsche Caritasverband hat 2013 ein Faltblatt zur Lohnpfändung mit den aktuellen Pfändungstabellen herausgegeben. Da der Gesetzgeber den Grundfreibetrag in Höhe von 8.130 € (Bezugspunkt für die Pfändungstabelle 2013) mit Wirkung vom 01.01.2014 auf 8.354 € erhöht hat wird, muss die Pfändungstabelle zum 01.07.2015 angepasst werden. Ein zentraler Vertrieb des Faltblatts durch den DCV ist jedoch aus steuerrechtlichen Gründen problematisch. Deshalb haben wir bei der letzten Bundesfachkonferenz mit den Diözesen verabredet, eine zentrale "druckereitaugliche" Vorlage als Pdf-Datei zur Verfügung zu stellen, sobald die neuen Tabellen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht sind. Die Diözesen können den Druck und die Verteilung dann in Eigenregie organisieren. Wir sind zuversichtlich, dass die Vorlage so rechtzeitig fertig wird, dass die Beratungsstellen vor dem 01.07.2015 beliefert werden können.

Die sog. „Düsseldorfer Tabelle“ wurde zum 01.01.2015 angepasst. Die Düsseldorfer Tabelle enthält Leitlinien für den Unterhaltsbedarf von Unterhaltsberechtigten. Sie beruht auf Koordinierungsgesprächen zwischen Richterinnen und Richtern der Familiensenate der Oberlandesgerichte Düsseldorf, Köln, Hamm, der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. sowie einer Umfrage bei den übrigen Oberlandesgerichten. Die ab 01.01.2015 gültigen Sätze finden Sie http://www.dfgt.de.

iff-Überschuldungsreport 2014. Studie über die Situation von privater Überschuldung betroffener Menschen in Deutschland bis einschließlich ersten Quartal 2014: Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 50.670 überschuldeten Haushalten in 20 Schuldnerberatungsstellen. Die Studie analysiert die Schulden, Verzugszinsen und die Kosten der Rechtsverfolgung bei den verschiedenen Gläubigergruppen und enthält zwei Gastbeiträge zur Arbeit der Schuldnerberatung und zur Situation der älteren Überschuldeten. http://www.iff-ueberschuldungsreport.de.

Schulden steigen – Insolvenzverfahren sinken? Das Bundesamt für Statistik hat am 07.11.14 die Anzahl der Verbraucherinsolvenzen im August 2014 veröffentlicht und hierbei einen Rückgang zum Vorjahresmonat um 12,9% festgestellt. Dieser Rückgang steht im Kontrast zum ebenfalls im November veröffentlichten Schuldneratlas 2014 der creditreform, in dem ein Anstieg der Überschuldeten in Deutschland auf jetzt 6,7 Mill. mitgeteilt wird. Die Schuldnerquote liege demnach nun bei 9,9%. Warum die Attraktivität des gerichtlichen Verfahrens offensichtlich nachlässt, ist noch nicht klar zu erkennen. Ist es das Pfändungsschutzkonto, das den Druck von den Schuldnern nimmt? Liegt es an einer Überlastung der Schuldnerberatungsstellen, die nicht „nachliefern“ können? Fürchten Schuldner die im Verfahren doch höhere Kontrolldichte oder nimmt die Anzahl der außergerichtlichen Einigungen zu? Weitere Infos: http://www.infodienst-schuldnerberatung.de.

“Ohne Geld geht gar nichts… Jugendliche in der Konsumgesellschaft” So heißt ein neues Projekt des Schuldnerfachberatungszentrums (SFZ), Arbeitsbereich Jugend und Schulden der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz. Die konkreten Alltagserfahrungen der Jugendlichen mit Geld und Schulden sollen im Mittelpunkt des Projekts stehen. Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von 14 – 17 Jahren, wird von Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen, Schulleiter/innen etc. der beteiligten Schulen in Kooperation mit den Mitarbeiter/innen des Arbeitsbereichs Jugend und Schulden.
Mehr Informationen und Kontakt: http://www.blogs.uni-mainz.de.

Ausführliche Informationen zum Thema Schuldnerberatung finden sich im regelmäßigen „Newsletter Sozialberatung für Schuldner(innen)“, herausgegeben vom Deutschen Caritasverband e:V. Nähere Informationen über: Cornelius Wichmann, Deutscher Caritasverband e.V., Abteilung Soziales und Gesundheit ,Referat Sozialraum, Engagement, Besondere Lebenslagen, Karlstr. 40, 79104 Freiburg i.Br., Postfach 420, 79004 Freiburg i.Br., Tel.: 0761-/00-121, Fax: 0761-/200-11-12, http://www.caritas.de, http://www.caritas.de. E-Mail: cornelius.wichmann@caritas.de

Rund ums SGB

Ein genauer Termin für den Entwurf eines Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch steht derzeit noch nicht fest. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke. Das Thema habe bisher auch noch nicht auf der Tagesordnung des Kabinetts gestanden.

Das BSG hat aktuell erneut in einem Urteil klargestellt, dass mit Eintritt der Volljährigkeit keine Haftung für SGB II Forderungen wegen Darlehens- und Rückforderungsschulden des Jobcenters bestehen. Die Haftung ist beschränkt auf das Vermögen zum Zeitpunkt der Volljährigwerdung. Im vorliegenden Fall ging es um JC Forderungen gegen den jungen Erwachsenen wegen pflichtwidrigem Verhalten ihrer Eltern beim SGB II-Bezug. Dieses Urteil stellt nochmal klar: mit 18 gibt es einen JC - Schuldenschnitt. Das bedeutet alle JC Forderungen sind weg. Es gibt keine Ansprüche mehr, das bedeutet aber auch, sollten  nach dem 18. Lebensjahr Beträge (wegen Darlehn oder Rückforderung) , die in Zeiten der Minderjährigkeit entstanden sind, vom Jobcenter/Regionaldirektion oder sonstigen Forderungseinzügen  rechtswidrig gefordert worden sein, müssen diese an die Betroffenen zurückerstattet werden. http://www.soziale-schuldnerberatung-hamburg.de.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 1/2015 folgende Beiträge:

  • Empfehlungen zur Gewährung von Krankenkostzulagen in der Sozialhilfe
  • Diskussionspapier zur Entwicklung und Verortung der Schulsozialarbeit
  • Die Perspektive von Eltern, Nebenwirkungen der Rechtsvorschriften im Verhältnis Eltern – Kind – Staat.

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell“ befasst sich im der Ausgabe 6/2014 unter anderem mit:
Abhandlungen

  • Der Aktenbegriff im Sozialgesetzbuch (SGB9 – Akteneinsicht, -inhalt und –führung – Anmerkungen zu einem nicht ausreichend beachten Thema?-
  • Mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen durch das GKV-FQWG?
    Zur Krankenkassenwahl ab 2015 –

Rechtsprechung

  • Nachrang der Trennung eines Kindes von den Eltern gegenüber anderen Maßnahmen der Jugendhilfe (BVerfG – Kammer -)
  • Inkrafttreten eines Schiedsspruchs zu einem Zeitpunkt vor Antragseingang bei der Schiedsstelle (BSG)
  • Anordnung der Heimaufsichtsbehörde als begünstigender Verwaltungsakt (OVG Sachsen)

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax: -27.

„Soziale Arbeit“, Ausgabe 1/2015, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Ahmet Toprak: Etablierte versus neu Zugewanderte – Ansätze interkultureller Arbeit mit Migrantenfamilien
  • Marion Möhle: Der Tugendbegriff in der Ethik Sozialer Arbeit – Phronetische Soziale Arbeit
  • Kathleen Paul, Lisa Janotta, Katrin Heuer, Andreas Hanses; Soziale Arbeit in der Sterbebegleitung – Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt
  • Gert Hellerich, Daniel White: Nächstenliebe oder kapitalistische Unternehmungskultur

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

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Straffälligenhilfe

2011 wurde die Petition zur Einbeziehung von Strafgefangenen in die Rentenversicherung durch das Komitee für Grundrechte und Demokratie in den Petitionsausschuss eingebracht. Die BAG-S war damals einer der Erstunterzeichner der Petition, in der die Bundesregierung dazu aufgefordert wurde, Strafgefangene in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung einzubeziehen. In der nun bereits drei Jahre andauernden Bearbeitungszeit brachte auch die Fraktion Die Linke einen weiteren Antrag ein, der sie Einbeziehung von Gefangenen in die Rentenversicherung einfordert. Der Deutsche Bundestag hat daher zu Beginn des Jahres entschieden, dass das Petitionsanliegen an die Bundesregierung und die Länderparlamente überwiesen wird. Weitere Infos: http://www.bag-s.de.

Am Donnerstag, den 12. März 2015 zeigt 3sat/die woche

  • um 03.45 den Beitrag: Knast auf ewig? Der Streit um die Sicherheitsverwahrung Film von Ulli Wendelmann. Der 59-jährige Klaus F. ist seit insgesamt 24 Jahren wegen räuberischer Erpressung und wiederholter Bankeinbrüche inhaftiert. 2008 wurde für den ehemaligen Logistikkaufmann Sicherungsverwahrung angeordnet. Denn seit 1998 kann Sicherungsverwahrung in Deutschland unbefristet verhängt und seit 2004 auch nachträglich angeordnet werden. Der europäische Gerichtshof beurteilt diese Ausweitung als Verstoß gegen europäische Rechtsnormen und verlangt eine Neuregelung. Aber wie kann man der Bevölkerung größtmöglichen Schutz geben, ohne Menschen für immer wegzusperren? Die Dokumentation "Knast auf ewig" schaut hinter die Gefängnismauern der Justizvollzugsanstalt Werl, der zurzeit größten Anstalt für Sicherheitsverwahrung. Zu Wort kommen Inhaftierte, der Gefängnisdirektor, Psychologen, Richter, Politiker und der Anstaltspfarrer
  • und um 04.15 Uhr: Bis zum bitteren Ende Lebensabend hinter Gittern Film von Adina Rieckmann. In Deutschland wächst die Lebenserwartung, und das ist auch in den Gefängnissen sichtbar. Der Anteil der Straftäter, die älter als 60 Jahre sind, hat sich seit 1995 mehr als verdoppelt. Auch aus diesem Grund gibt es im baden-württembergischen Singen das einzige Gefängnis in Deutschland nur für Senioren. Die Justizvollzugsbeamten in Waldheim hatten das Beispiel Singen vor Augen, als sie sich 2005 entschlossen, auch in Sachsen eine seniorengerechte Abteilung aufzubauen. Anders als im normalen Vollzug gibt es hier kaum Drogenprobleme und keine Gewalt. Statt zum Krafttraining gehen die Senioren lieber zum Malen, arbeiten freiwillig im Garten oder in der Küche. Im Knast zu sterben - das ist die größte Sorge der älteren Gefangenen. Viele leiden an schweren Depressionen oder auch an Altersdemenz. Sie sind eigentlich nicht haftfähig, aber die Gesellschaft ist auf diese Fälle nicht vorbereitet. Die Dokumentation „Bis zum bitteren Ende“ zeigt Gefängnisse für Senioren und lässt Gefangene, Vollzugsbeamte, Pfleger, Ärzte und Strafrechtler

Sucht/Drogen 

 Ende November wurde der aktuelle Jahresbericht der Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD), der so genannte REITOX-Bericht veröffentlicht. Er liefert umfangreiches Zahlenmaterial über die Entwicklung des Drogenkonsums in Deutschland. Nach den aktuellen Daten zur Verbreitung des Drogenkonsums unter Erwachsenen nimmt Cannabis unverändert die vorderste Position ein: 0,5% der deutschen Erwachsenen sind abhängig von Cannabis oder missbrauchen diese Substanz; 0,2% sind kokainabhängig, 0,1% sind abhängig von Amphetaminen, weitere 0,2% weisen Kriterien eines Amphetaminmissbrauch auf. Zu finden ist der Jahresbericht der DBDD sowie der aktuellen Bericht der EBDD in deutscher Sprache unter www.dbdd.de  oder www.drogenbeauftragte.de

Der verbreitete Alkoholmissbrauch zählt nach Einschätzung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), zu den gravierendsten gesellschaftlichen Problemen in Deutschland. Zwar habe die Präventionsarbeit vor allem bei Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren einen nachlassenden Konsum bewirkt, jedoch seien in der Altersgruppe der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren Phänomene wie das „Komasaufen“ noch immer häufig zu beobachten. In dieser „Risikogruppe“ werde zum Teil exzessiv Alkohol getrunken, sagte Mortler im Gesundheitsausschuss des Bundestages, wo sie die Schwerpunkte ihrer Arbeit erläuterte. Das Alkoholproblem ist generell keineswegs auf Erwachsene zu begrenzen, sondern betrifft unmittelbar und mittelbar sehr viele Kinder. So lebten in Deutschland 2,6 Millionen Kinder in sogenannten Suchtfamilien, wo regelmäßig Drogen konsumiert werden. In erster Linie gehe es hier um Alkoholmissbrauch.

Am Freitag, den 6. März um 12.00 Uhr zeigt 3sat/die woche Immer zugedröhnt! Mein Kind ist abhängig Film von Ina Daniel. „Für mich ist eine Welt zusammengebrochen!“, erinnert sich Monique Lammers-Henn. Die 48-Jährige ist Mutter von Daniel, der bereits mit 13 Jahren angefangen hat, Alkohol zu trinken, und später auch andere Drogen konsumiert. Wie geht man mit einem Jugendlichen um, der immer wieder zur Flasche greift, zu Gras oder Ecstasy? Für die Mutter und den Stiefvater beginnt mit der Einsicht in Daniels Suchtprobleme ein aufreibender Kampf. Alles in der Familie dreht sich nur noch um den suchtkranken Sohn, heute 18 Jahre alt, der noch zwei Stiefgeschwister hat. Moniques Mann konfrontiert sie mit Vorwürfen, nicht streng und konsequent genug zu sein. Die Enttäuschungen sind groß, Vertrauen ist verloren gegangen, Scham und Schuldgefühle belasten ihren Alltag. Heute lebt Daniel in einer Klinik für alkoholkranke und drogenabhängige Jugendliche. Er ist rückfallgefährdet. Bald soll er wieder bei seinen Eltern einziehen. Die Dokumentation „Immer zugedröhnt“ begleitet Monique Lammers-Henn und ihren abhängigen Sohn in ihrem Alltag

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will den Verkauf von E-Zigaretten an Jugendliche unter 18 Jahren verbieten. Schwesig kündigte vor dem Familienausschuss eine entsprechende Novelle des Jugendschutzgesetzes an. Das Verbot soll sich auch auf elektronische Wasserpfeifen, sogenannte E-Shishas, erstrecken. Der Verkauf von Tabak ist in Deutschland bereits jetzt erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt. Die Gesetzeslücke bei E-Zigaretten und E-Shishas müsse beseitigt werden, sagte Schwesig. Die Ministerin informierte den Ausschuss über ihre Vorhaben für das Jahr 2015.

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Verschiedenes

Die neue caritas erscheint seit Dezember 2014 auch als E-Paper/App. Optisch und inhaltlich präsentiert sich das E-Paper im bekannten Outfit. Das Heft wird digital aufbereitet und eins zu eins elektronisch zur Verfügung gestellt. Dennoch bietet die Applikation (App) gegenüber der Printausgabe deutliche Vorteile: Sie wird früher bei den Lesern sein und damit noch aktueller die Inhalte vermitteln können. Lesbar ist sie auf allen gängigen Endgeräten. Sie erscheint als iOS-, Android- und PC-Desktop-Version. Die optimale Darstellung wird auf Tablets oder größeren Smartphones erreicht. Die neue caritas wird es künftig als gedrucktes Heft und als E-Paper geben. Wir bieten auch ein Kombiabo aus Heft und E-Paper an. Das reine E-Paper-Abo beinhaltet zusätzlich die Lizenz für ein zweites Endgerät. Bei der Preisgestaltung wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die Herstellung und Bereitstellung des E-Papers hinzukommen und für den E-Paper-Bereich nicht der Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, sondern von 19 Prozent gilt. Mehr Infos zu E-Paper und Abo unter www.caritas.de Leseproben im App Store und bei Google Play.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 65. Jahrgang Heft 50-51/2014 / 8. Dezember 2014 sind folgende Beiträge zum Thema „Transatlantische Beziehungen“ veröffentlicht:

  • Johannes Thimm: Herausforderungen für das transatlantische Bündnis: Die Ukraine-Krise und die NSA-Affäre
  • Martha Bayles: Wie Zerrbilder der Demokratie entstehen
  • Claudia Schmucker: TTIP im Kontext anderer Freihandelsabkommen
  • Christian Felber, Andreas Falke: TTIP kontrovers
  • Patrick Keller: Die NATO nach dem Gipfel von Wales: Anker transatlantischer Partnerschaft und europäischer Sicherheit
  • Julianne Smith, Jacob Stokes: Obama braucht eine neue Nationale Sicherheitsstrategie

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 64. Jahrgang Heft 52/2014 / 22. Dezember 2014 sind folgende Beiträge zum Thema „Sünde und Laster“ veröffentlicht:

  • Heiko Ernst: Die Sieben Todsünden: Heute noch relevant?
  • Friedrich Wilhelm Graf: Sünde, Schuld(en) und Recht
  • Ulrike Auga: Erfindungen von Sünde und Geschlecht
  • Gesine Palmer: Das seltsame Erbe der Sünde
  • Detlef Kühn: Zur trügerischen Vision menschlicher Vollkommenheit
  • Dirk Schindelbeck: Vom Überlebensmittel zum Laster: Zur Kulturgeschichte der Zigarette

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

Der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat am Freitag, dem 23. Januar 2015, Dr. Stefan Vesper für weitere acht Jahre im Amt des Generalsekretärs bestätigt. Die neue Amtszeit beginnt am 1. September dieses Jahres. Der Generalsekretär wird auf Vorschlag des Präsidenten durch den Hauptausschuss bestellt. In der Regel dauert die Amtszeit acht Jahre, eine Wiederbestellung ist möglich. Dr. Stefan Vesper ist seit 1999 Generalsekretär des ZdK. Die Deutsche Bischofskonferenz hat die nach dem Statut des ZdK notwendige Zustimmung zur Wiederbestellung ausgesprochen.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, 65. Jahrgang /4-5/2015 19. 19. Januar 2015 sind folgende Beiträge zum Thema „Arbeiten in Europa“ veröffentlicht:

  • Michael Dauderstädt: Kartografie der Ungleichheit: Wachstum, Arbeit und Einkommen
  • Jale Tosun: Jugendarbeitslosigkeit und Beschäftigungspolitik in der EU
  • Andreas Mayert: Arbeitskräftewanderung zur Stabilisierung des Euroraums?
  • Jane Hardy, Moira Calveley, Steve Schelley: Arbeitsmigration im Gesundheitswesen
  • Martin Seelinger: Mindestlohn: Probleme gewerkschaftlicher Positionsbildung
  • Christian Schramek: Zusammenarbeit in der Euroregion Elbe/Labe
  • Sven Rahner: Neue Wege arbeitspolitischer Solidarität

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Gegen jede Form von aktiver Sterbehilfe hat sich der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, in einem Interview mit der Zeitschrift „Caritas in NRW“ ausgesprochen. Er macht deutlich, dass die Kirche bei diesem Thema nicht einfach nur ein „Nein-Sager“ sei. „Wir sind ‚Ja-Sager‘. Kirche sagt ‚Ja‘ zum Leben. Wir verteidigen hier etwas Humanes und nicht bloß eine spezielle christliche Sonderethik“. Bischof Genn unterstreicht, dass der Mensch von Natur aus leben wolle: „Das ist das Normale. Und bei aktiver Sterbehilfe würde plötzlich etwas Normales unnormal.“ Dass Ärzte beauftragt werden sollten, nicht Hilfe zu leisten, sondern zum Todbringer zu werden: „Das ist und bleibt falsch“, stellt der Bischof von Münster klar.
Für Bischof Genn ist es normal, „barmherzig zu sein und jemandem zu helfen, weil jeder auch bis in die letzte Phase seines gebrechlichen Lebens wertvoll ist.“ Das Leben sei nicht nur wertvoll, solange der Mensch produktiv sei, sondern bleibe es auch danach. „Assistierte Sterbehilfe ist eine Entwertung gebrechlichen Lebens“. Auf die großen Fortschritte in der Palliativmedizin verweist der Vorsitzende des diözesanen Ethikrates im Erzbistum Paderborn, Dr. Horst Luckhaupt. „Unter Einsatz des gesamten palliativmedizinischen Spektrums ist eine würdevolle Existenz bis zum Lebensende möglich“, betont Luckhaupt, der als Chefarzt der HNO-Klinik im St. Johannes Hospital Dortmund langjährige Erfahrung in der Behandlung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren hat. Wichtig sei gerade in der letzten Lebensphase die Kommunikation zwischen dem Behandlungsteam und dem Patienten oder seinen Angehörigen. Den normalen und mitfühlenden Umgang mit dem Tod erleben Jugendliche bei ihrem ehrenamtlichen Engagement in einem stationären Hospiz in Arnsberg. „Ich finde es schön hier“, sagt die 18-jährige Darleen von der Jugendcaritas Arnsberg über ihr Engagement im Hospiz Raphael. Eine Reportage in der gleichen Ausgabe von „Caritas in NRW“ schildert den für beide Seiten gewinnbringenden Austausch zwischen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterin im Hospiz. Das komplette Interview mit Bischof Genn findet sich in der aktuellen Ausgabe von „Caritas in NRW“ sowie im Internet unter www.caritas-nrw.de.
Caritas in NRW ist die gemeinsame Zeitschrift der Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn mit Sitz in Düsseldorf. Die 52-seitige Zeitschrift kann kostenlos angefordert werden bei Caritas in NRW, Lindenstr. 178, 40233 Düsseldorf, E-Mail: vertrieb@caritas-nrw.de.

Die Vergabepraxis für Arbeitsmarktdienstleistungen durch die Bundesagentur für Arbeit sorgt nach Ansicht der Bundesregierung nicht für einen Preiskampf zulasten der Qualität. Das schreibt sie in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Der Preis werde nur dann zum Zuschlagkriterium, wenn alle Qualitätsanforderungen durch den Träger erfüllt seien. Dies werde im Rahmen eines differenzierten Bewertungssystems durch Vertreter der örtlichen Agentur für Arbeit beziehungsweise der gemeinsamen Einrichtung fachlich geprüft, heißt es in der Antwort.

Die Ausgabe von 6/2014 „Salzkörner“ beschäftigt sich mit:

  • Peter Weiß: Textilindustrie. Für eine weltweit faire Marktwirtschaft
  • Wolfgang Ehrenlechner: Die Zeit des Taktierens ist vorbei. Ergebnisse des UN-Klimagipfels
  • Monika Grütters: Die Poesie des Unaussprechlichen. Verleihung des Kunst- und Kulturpreises an Ralf Rothmann
  • Stefan Vesper: Gesellschaftlich und ökonomisch ein Gewinn. Zur Finanzierung eines Katholikentags
  • Elke Herrmann: Erinnern. Orientieren. Ermutigen. Aufgaben für den Katholikentag in Leipzig
  • Stefan-B. Eirich: Ausgebucht! Meditation zum Weihnachtsfest 2014
  • Anne-Kerrin Gomer: Gleichgestellt in Führung gehen. Ein Caritas-Projekt für mehr Geschlechtergerechtigkeit

Herausgeber ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Hochkreuzallee 246, 53175 Bonn, Tel. 0228/38297-28, E-Mail presse@zdk.de, Download: http://www.zdk.de.

Am Freitag, den 13. März 2015 zeit 3sat/die woche um 12.00 Uhr den Beitrag: Können Haare Sünde sein? Religiöse Kopfbedeckungen Film von Elisabeth Krimbacher (Erstsendung 13.1.2015) Das vitale lange Haar als Zeichen von Stärke oder von Fruchtbarkeit wurde in den Jahrhunderten auf verschiedene Weisen ver- oder enthüllt. Die Dokumentation „Können Haare Sünde sein?“ fragt nach der Bedeutung dieser Art der „Verhüllung“ und „Enthüllung“ in der Kulturgeschichte von Islam, Christentum und Judentum und legt den Fokus dabei vor allem auf die Frauen.

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zum Präventionsgesetz am 17.12.14 beschlossen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte dazu: „Es geht darum, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. Das gilt für jeden Einzelnen, ist aber genauso ein Anspruch an all diejenigen, die für die Gesundheit anderer mit Verantwortung tragen – in Kitas, Schulen, am Arbeitsplatz oder im Pflegeheim. Ziel muss sein, die Umgebung, in der wir leben, lernen und arbeiten, so zu gestalten, dass sie die Gesundheit unterstützt.“ Weitere Infos: http://www.bmg.bund.de.

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Wohnraum/Wohnungslose 

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Werner Schauder, ehemaliger Geschäftsführer des SKM/KSD Hamm ist am 07. Januar 2015 verstorben. Werner Schauder wurde am 27.03.1933 in Hamm geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Konditor und eine Ausbildung zum Erzieher und arbeitete nach seinem Studium in Köln dann beim SKM Beckum e. V.  als Sozialarbeiter. Am 01.07.1975 trat er seinen Dienst als Sozialarbeiter beim Katholischen Sozialdienst Hamm, Trägerverein SKM, an. Dort wurde er auch geschäftsführend tätig, gestaltete und begleitete die Entwicklung des Fachverbandes engagiert über lange Zeit mit, bis er am 31.03.1996 das Rentenalter erreichte. Vorausschauend trieb er die Kooperation des SKM Hamm mit dem SkF Hamm zum KSD voran, erkannte früh die Notwendigkeit des Zusammenschlusses und dessen Vorteile für die Klienten und die fachverbandliche Entwicklung. Nach seiner hauptamtlichen Tätigkeit engagierte er sich ehrenamtlich von November 1997 bis zum November 2003 im Vorstand des KSD und auch danach verfolgte und begleitete er wachsam und interessiert bis zuletzt die Entwicklung „seines KSD“. Auf den diözesanen Ebenen war er ebenso aktiv wie auf der Bundesebene des SKM. In dankbarer Verbundenheit nehmen wir Abschied.

Zum 19. Mal hat die Caritas Stiftung im Erzbistum Köln den Elisabeth-Preis für besonderes soziales Engagement verliehen. Der Festakt in der Bonner Bundeskunsthalle wurde von der Pax-Bank gefördert. „Wir wollen so dazu beitragen, dass das hilf- und segenreiche Engagement der Preisträger einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wird“, betonte der Kölner Filialleiter Richard Nobis in seinem Grußwort. Der erste Preis ging dieses Jahr an die Angehörigenberatung des SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Rhein-Sieg-Kreis. Sie übertrug die „Marte-Meo-Methode“ aus der Erziehungsberatung auf Angehörige demenziell erkrankter Menschen. Der Sonderpreis „jung + engagiert“ ging an das Bonner „Nachtcafé“. Ab Oktober öffnen Theologiestudenten einmal pro Woche ihren Clubraum für die Obdachlose und sind während der Nacht als Ansprechpartner vor Ort.

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Am Diözesantag der Vinzenz-Konferenzen im Erzbistum Paderborn am 25. April 2015 befassen sich diese mit dem Thema „Kinderarmut“. Andreas Bröcher, Vizepräsident der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschland e.V. und Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes in Bremen, wird hierzu referieren.

Ehrungen

Ihren 108. Geburtstag konnte Anna Mehlberg aus Berlin am 2. Dezember 2014 feiern. Damit ist sie wohl das älteste bekannte Mitglied der Vinzenz-Gemeinschaft. Sie besucht weiter regelmäßig den Sonntagsgottesdienst in St. Bernhard in Berlin Dahlem. Wir wünschen Ihr auch für das kommende Lebensjahr Gottes Segen und beste Gesundheit.

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 03/2015                     Mitte März 2015

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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