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2014-11/12

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand: 28.11.2014

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Der SKM Diözesanverein Freiburg hat einen Videoclip über die ehrenamtliche Arbeit in der JVA drehen lassen. Auf der Homepage des SKM Diözesanvereins kann dieser Film angesehen werden. http://skmdivfreiburg.de

Auch für ein Hilfswerk wie Caritas international, das seit vielen Jahrzehnten Not- und Katastrophenhilfe leistet, stellt die derzeitige Häufung weltweiter Krisen und Konflikte eine besondere Ausnahmesituation dar. Im Irak, in Syrien und in der Ukraine kümmert sich die Caritas um diejenigen, die sich vor den Kämpfen in Sicherheit bringen. Nach ihrer Flucht stehen die meisten mit völlig leeren Händen da. Mit dem Wintereinbruch droht den Flüchtlingen eine neue Lebensgefahr. Daher läuft jetzt die Winterhilfe der Caritas an. Zur selben Zeit kämpfen unsere lokalen Partner in Westafrika an der Seite der Bevölkerung gegen einen ebenso lebensbedrohlichen Gegner: das Ebola-Virus. Wohl nur mit dem Zusammenfallen all dieser Krisen ist es zu erklären, dass die Situation der Menschen im Südsudan in den Medien kaum Beachtung findet. Es ist zu befürchten, dass die Not der über 1,5 Millionen Bürgerkriegsvertriebenen erst dann die nötige Aufmerksamkeit bekommt, wenn es für die ersten zu spät ist, denn die prekäre Ernährungslage spitzt sich jeden Tag mehr zu. Zusammen mit anderen Hilfswerken stemmt sich das internationale Caritas-Netzwerk dort mit aller Macht gegen eine drohende Hungerkatastrophe. http://www.caritas-international.de.

Die Caritas ruft dazu auf, eine aktuelle Bundestagspetition (Nummer 55560) zu unterstützen. Diese Petition will eine Ergänzung des Sozialgesetzbuches erreichen. Ziel ist eine bessere Finanzierung der häuslichen Pflege durch die Krankenkassen. Der Gesetzgeber wird mit dieser Petition aufgefordert, die Tarifbindung bei den kirchlichen Pflegediensten der häuslichen Krankenpflege (SGB V) als Bestandteil einer wirtschaftlichen Betriebsführung anzuerkennen. Nach kirchlichem Arbeitsrecht vereinbarte Vergütungen sollen künftig von den Kassen nicht mehr als unwirtschaftlich abgelehnt werden können. Bis zum 4. Dezember müssen mindestens 50.000 Unterstützerinnen und Unterstützer die Petition unterzeichnen. Geschieht dies, kommt es zu einer öffentlichen Anhörung im Petitionsausschuss. Die katholischen Sozialstationen Freiburg hatten den Antrag gestellt. Unterstützt wird er vom Deutschen Caritasverband, dem Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland und dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenhilfe und Pflege. Unterschriftenlisten liegen in vielen Pflegestationen aus. Online kann sie unter https://epetitionen.bundestag.de.

Bitte beachten Sie: Alle aktuellen Fortbildungsangebote im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211 / 233948-0

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Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung will Langzeitarbeitslose besser unterstützen und plant deshalb bereits für das kommende Jahr spezielle Förderprogramme. Dies kündigte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles (SPD im Ausschuss für Arbeit und Soziales an. Sie betonte ausdrücklich, dass es derzeit vor allem darum gehe, einen gesellschaftlichen Dialog mit verschiedensten Interessenvertretern zu eröffnen. Noch gebe es keinen Gesetzentwurf. Die Ministerin zeigte sich überzeugt, dass der hohe Sockel der Langzeitarbeitslosen von rund einer Million Menschen durch arbeitsmarktpolitische Instrumente gesenkt werden könne. Derzeit fehle vielerorts ein gutes „Profiling“ durch die Jobcenter, oft seien die Profile der Langzeitarbeitslosen nicht mehr aktuell, so dass sie nicht adäquat vermittelt werden könnten. Sie kritisierte außerdem den mancherorts „skandalösen Umgang“ mit Schuldner- und Suchtberatungsstellen, die zu oft schlecht ausgestattet seien oder einfach geschlossen würden.

Im Jahresdurchschnitt 2013 waren rund 7,6 Millionen Menschen in Deutschland als geringfügig Beschäftigte registriert. Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion1 Bündnis 90/Die Grünen hervor. Nach den Angaben der Regierung waren 61 Prozent der geringfügig Beschäftigten Frauen und 39 Prozent Männer, 16 Prozent hatten keinen Berufsabschluss. Seit dem Jahr 2003 habe es eine deutliche Verschiebung von ausschließlich ausgeübter zu geringfügiger Beschäftigung im Nebenerwerb gegeben.

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Asyl/Migration

Asylbewerber und geduldete Ausländer sollen sich in Deutschland künftig weniger eingeschränkt bewegen können, ohne dass dadurch Soziallasten zwischen den Ländern ungleich verteilt werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion http://dip21.bundestag.de vor. Danach soll die räumliche Beschränkung für Asylbewerber und Geduldete auf drei Monate nach der Einreise befristet werden. Aufenthaltszeiten, in denen der Ausländer nicht wenigstens eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung besessen oder sich erlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hat, sollen dabei nicht angerechnet werden.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat dem Deutschen Bundestag den 10. Bericht über die Lage der Ausländer in Deutschland vorgelegt. Der Bericht analysiert umfassend Daten zu Personen mit Migrationshintergrund. Im Mittelpunkt des 10. Lageberichts stehen die Bereiche Bildung – von der frühkindlichen Bildung bis zum Studium – sowie der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Er stellt die rechtliche Situation von Bürgern der Europäischen Union und von Zuwandererinnen und Zuwanderern aus Drittstaaten dar. Ausführlich wird die Situation von Menschen mit Aufenthalt aus humanitären Gründen, Asylsuchenden und Flüchtlingen beschrieben. Zudem führt der Bericht detailliert auf, wo Bürger mit Zuwanderungsgeschichte diskriminiert werden, wo und in welcher Form ihnen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gezielte Ausgrenzung entgegenschlägt. Die Kurz- und Langfassung des Lageberichts sind abrufbar unter: http://www.bundesregierung.de.

Kurzzeitig Beschäftigte sollen einen vollständigen Zugang zur Arbeitslosenversicherung erhalten. Das verlangt die Fraktion Die Linke in einem Antrag http://dip21.bundestag.de. Die Abgeordneten schreiben, dass 14 Prozent von knapp 30 Millionen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern nur Beschäftigungsverhältnisse hätten, die kürzer als zehn Wochen dauern. Viele der davon Betroffenen seien nicht durch die Arbeitslosenversicherung abgesichert. Auch die Zahl derjenigen, die von einer Sonderregelung für Kurzzeitbeschäftigte im Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) profitieren und Arbeitslosengeld I bekommen, sei mit bis zu 242 Fällen jährlich viel zu gering, so die Kritik der Fraktion. Außerdem laufe diese Sonderregelung Ende des Jahres aus. Deshalb verlangt Die Linke einen Gesetzentwurf, der unter anderem die Rahmenfrist in Paragraf 143 SGB III, innerhalb derer Anwartschaften für den Bezug von Arbeitslosengeld I erfüllt werden müssen, von zwei auf drei Jahre anhebt. Außerdem soll die Anwartschaft in Paragraf 142 Absatz 1 SGB III generell auf sechs Monate verkürzt werden. Nach Versicherungsverhältnissen von insgesamt mindestens sechs Monaten soll für drei Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld I bestehen, für Versicherungsverhältnisse von insgesamt acht Monaten soll dieser Anspruch auf vier Monate erhöht werden und bei einer zehnmonatigen Versicherungspflicht soll es einen Anspruch auf fünf Monate Arbeitslosengeld I geben, fordert Die Linke.

Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen SPD und CDU/CSU hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales den Gesetzentwurf der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) angenommen. Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke konnten sich mit ihrer Forderung nach Abschaffung des Gesetzes nicht durchsetzen.

Flüchtlinge und Asylbewerber begleiten und unterstützen. Der Caritasverband der Erzdiözese München und Freising hat eine Broschüre für Ehrenamtliche in der Asylarbeit veröffentlicht. Darin finden Sie gesetzliche Regelungen zu Asyl in Deutschland, Informationen über Hintergründe von Flucht und Hilfsmöglichkeiten für Ehrenamtliche. Die Broschüre kann als gedrucktes Exemplar bei der Pressestelle des DiCV München info@caritasmuenchen.de bestellt werden.

Rechtliche Betreuung

Lobbyarbeit – leistungsgerechte Finanzierung der Betreuungsvereine. Kurze Übersicht über die Aktivitäten im Herbst 2014 In der 38.-40. KW konzentrierten sich die Aktivitäten der Verbände und Betreuungsvereine. Das Erklär-Video erklärte die komplexe Situation und wurde auf www.kath-betreuungsvereine.de und auf Facebook eingestellt. Die Vereine und Diözesanstellen haben es ab dem 19.9.2014 an politische Entscheidungsträger weitergeleitet und es als Einstige für die Gespräche mit Abgeordneten genutzt. Es wurde außerdem im Caritaskanal von YouTube veröffentlicht. In der 38./39. KW wurde die Postkarte „wir sind dann mal weg“ zusammen mit dem Positionspapier von den Vereinen und Diözesen an politische und verbandliche Entscheidungsträger verschickt. Einige Vereine haben ihre Ehrenamtlichen gebeten, sich an das BMJV zu wenden. Neben den Gesprächen auf Bundesebene (24.3. und 1.9.2014 im BMJV und 26.11.2014 in Berlin mit CDU-Politikern) fanden in der 40. KW und im Laufe des Oktober/November 2014 um die 100 Gespräche der Betreuungsvereine mit Bundes- und Landespolitikern sowie Lokalpolitikern statt. Viele Vereine taten dies in Kooperationen mit Nachbarvereinen in der Diözese, aber auch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Die Referentin der Arbeitsstelle nahm an Gesprächen mit Karl Schiewerling, CDU und Wolfgang Bosbach, CDU teil. Das Thema wurde von verschiedenen Medien aufgegriffen: (Kommentar der Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung in der „neuen caritas“ (Heft September 2014) / Positionspapier und weitere Materialien auf www.kath-betreuungsvereine.de und www.caritas.de. In der lokalen Presse erschienen über 50 Artikel der Betreuungsvereine zumeist mit Bild; einige Beispiele auf www.kath-betreuungsvereine.de und https://www.facebook.com.  Im Hörfunk und Fernsehen wurde das Thema aufgegriffen: Die Arbeitsstelle hat eine Dokumentation für die Verbandsleitungen zusammengestellt und einen Bericht auf www.kath-betreuungsvereine.de eingestellt.

Online-Beratung. Am 29.10.2014 trafen sich erstmals die Beraterinnen und Berater zum Austausch, die in der sogenannten Weiße-Flecken-Beratung mitarbeiten. Diese stellt sicher, dass wirklich jede Anfrage im Bundesgebiet einen Berater findet. Gesprächsthemen waren die Inhalte der Beratung, die Nutzung der Textbausteine, die Möglichkeiten zum Verweis auf andere Beratungsstellen der Online-Beratung innerhalb der Caritas. Frau Dannhäuser bedankte sich für den außerordentlichen Einsatz dieser Kolleginnen und Kollegen. Am 10.12.2014 trifft sich erstmals die neue kontinuierliche Begleitgruppe der Online-Beratung, die nach Ablauf des Projektes Mitte 2014 die übergeordneten Themen bearbeiten wird.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Mit dem neuen Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab dem 1. Januar 2015 das zivile Engagement von Initiativen und Vereinen. Schwerpunkt wird dabei die Arbeit gegen Rechtsextremismus sein. Daneben sollen aber auch Projekte gefördert werden, die sich gegen jegliche Formen von vorurteilsbasierter, politischer und weltanschaulich motivierter Gewalt und Menschenfeindlichkeit wenden. Weitere Infos: www.demokratie-leben.de.

Die aktuelle Ausschreibungsrunde von „Werkstatt Vielfalt - Projekte für eine lebendige Nachbarschaft“ hat begonnen  Das Förderprogramm ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung, das von der Stiftung MITARBEIT durchgeführt wird. Die aktuelle Ausschreibungsrunde endet am 16. März 2015. Nähere Infos: http://www.mitarbeit.de.

Familie 

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will bessere Rahmenbedingungen für die Betreuung von pflegedürftigen Menschen in ihren Familien schaffen. Dies sieht der Gesetzentwurf der Bundesregierung „zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“ http://dip21.bundestag.de vor, mit dem das Familienpflegezeit- und das Pflegezeitgesetz weiterentwickelt werden sollen. Das Gesetz soll Anfang des kommenden Jahres in Kraft treten.

Das Präsidium des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge (DV) hat Empfehlungen für eine praxisgerechte Unterstützung von Eltern mit Beeinträchtigungen und deren Kinder verabschiedet. Eltern mit Beeinträchtigungen benötigen eine bedarfsgerechte Unterstützung. Durch das gegliederte Sozialsystem mit verschiedenen Zuständigkeiten kann es in der Praxis zu komplizierten und langwierigen Verfahren und Zuständigkeitsstreitigkeiten kommen. Der Deutsche Verein empfiehlt daher eine trägerübergreifende und abgestimmte Bedarfsermittlung und Hilfeplanung, um so eine ganzheitliche Leistungserbringung sicherzustellen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen lassen sich nach Ansicht des DV bereits jetzt, jenseits angestrebter gesetzlicher Vorhaben umsetzen - für ein Mehr an Inklusion auch der Eltern mit Beeinträchtigungen. Weitere Infos: http://www.deutscher-verein.de.

Ehrenamtliche Mitarbeitende sorgen in vielen geriatrischen Einrichtungen für das Wohlbefinden der Patientinnen. Aber längst nicht alle der 400 geriatrischen Kliniken in Deutschland machen sich dieses Engagement bereits zunutze. Zum Auf- und Ausbau der Freiwilligenarbeit in der Geriatrie hat die Stiftung ProAlter nun die Handreichung „Ehrenamtliche in der Geriatrie“ veröffentlicht. http://www.stiftung-pro-alter.de.  Die Handreichung basiert zum einen auf den Ergebnissen des bundesweiten Wettbewerbs „Das hilfreiche Alter in der Geriatrie“, den die Stiftung ProAlter gemeinsam mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) und in Kooperation mit dem Bundesverband Geriatrie e.V. in den Jahren 2012/2013 durchgeführt hatte. Zum anderen haben aber auch Fachleute – unter anderem aus den Bundesverbänden der Evangelischen und der Katholischen Krankenhaushilfe - an der Handreichung mitgewirkt. Die Handreichung steht unter www.stiftung-pro-alter.de kostenlos zum Download zur Verfügung.

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, hat rund 300 Gäste zum „Tag der Mehrgenerationenhäuser“ nach Berlin eingeladen. „Mehrgenerationenhäuser sind an vielen Orten zu einem unersetzlichen Begegnungsort für Menschen aller Generationen geworden. Deshalb ist es für mich so wichtig, sie dauerhaft zu erhalten. Ich freue mich daher, dass wir jetzt auch die Unterstützung des Haushaltsausschusses bekommen haben, eine solide Folgefinanzierung über das Jahr 2015 hinaus zu gewährleisten“, erklärte die Ministerin. Die Zahl von mehr als 33.000 Kooperationspartnern bundesweit - von der Kommune über private Unternehmen und Freiwilligenagenturen bis hin zu lokalen Initiativen - zeigt, wie gut vernetzt Mehrgenerationenhäuser inzwischen arbeiten. Das ist wichtig, um Angebote in den Kommunen besser zu koordinieren und so noch wirksamer zu machen. Nicht zuletzt tragen Mehrgenerationenhäuser dazu bei, dass soziale Arbeit vor Ort immer stärker generationenübergreifend gedacht und umgesetzt wird. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser nehmen seit dem 01. Januar 2012 am laufenden Aktionsprogramm des Bundes teil. Jedes Haus erhält einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon fließen aus Bundesmitteln beziehungsweise Geldern des Europäischen Sozialfonds (ESF) 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune. Im Bundeshaushalt sind rund 16 Millionen Euro für die weitere Förderung aller 450 Mehrgenerationenhäuser im Jahr 2015 vorgesehen. Damit ist ein erster Schritt für die nachhaltige Sicherung der Mehrgenerationenhäuser getan. Weitre Infos: http://www.mehrgenerationenhaeuser.de.

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Fortbildung/Tagungen

 Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Führungskraft schöpfen. Überprüfen, was trägt. Seminar von 12. bis 16.01.2015 in Kloster Schöntal bei Heilbronn. Macht und Verantwortung, Geld und Geltung sind nur einige der Themen, denen sich Führungskräfte (nicht nur) in der Caritas immer wieder  gegenüber sehen. Es ist gleichzeitig herausfordernd und anstrengend, die eigenen Möglichkeiten permanent verantwortungsvoll und stimmig zu den eigenen Ansprüchen einzusetzen. Wie gestalte ich die alltäglichen Herausforderungen an meine Führungsrolle vor dem Hintergrund der christlichen Botschaft mit zentralen Aufforderungen wie „Gehorsam“ und „Armut“? Wie bleibe ich in der Balance von „nach außen Reden“ und „nach innen Hören“, von Geschwindigkeit und Gelassenheit? Das Seminar bietet die Chance, in einem Wechsel von fachlichen und spirituellen Impulsen, Austausch mit anderen und Zeit für sich selbst 'Führungskraft' zu schöpfen und sich für das anstehende Jahr neu zu 'rüsten'. Preis: 590,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Daniel Ham, Tel: 0761/2001704, E-Mail: daniel.ham@caritas.de, http://www.fak.caritas.de.
  • Mentoring in der Personalentwicklung. Seminar zum Aufbau eines Mentoringprogramms für Frauen vom 24. bis 27.03.2015 in Freiburg. Mentoring ist als Instrument der Personalentwicklung effektiv und nachhaltig und dabei vergleichsweise kostengünstig. Dabei stellt sich eine erfahrene Führungskraft für eine definierte Zeit einer jüngeren Nachwuchs(-führungs)kraft, der Mentee, als Austauschpartner für Fragen der beruflichen Entwicklung zur Verfügung. Die Faktoren, die den Aufstieg von Frauen in Führungsfunktionen trotz bester Qualifikationen verhindern, sind oft wenig bewusst oder nicht leicht greifbar. Mentoring hat sich hier als wirkungsvoller Hebel erwiesen.  Mithilfe des Erfahrungswissens der Mentorin/ des Mentors, einer beruflich etablierten Führungsperson, können Potentialträgerinnen Kompetenzen zum Aufstieg als solchem entwickeln. Die Teilnehmer werden befähigt, ein eigenes Mentoringprogramm in Ihrem Verband/Caritasunternehmen aufzusetzen. Das Angebot hier ist vor allem auf das Mentoring für Frauen ausgerichtet. Neben der Vermittlung der fachlichen Inhalte zum Mentoring erfolgen im Seminar bereits Vorarbeiten zur Implementierung (Projektplanung). Preis: 550,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartnerin: Elisabeth Götz, Tel: 0761/2001705, E-Mail: elisabeth.goetz@caritas.de,http://www.fak-caritas.de.
  • Familienleben: vielfältig und verschieden. Seminar zur interkulturellen Kompetenz für Familienpflegerinnen/Dorfhelferinnen vom 15. bis 17.06.2015 in Freiburg. Familienpflegerinnen, Dorfhelferinnen und Haushaltsorganisationstrainerinnen gehen in die unterschiedlichsten Familien, dabei unterscheiden sich nicht nur die kulturelle Herkunft, sondern auch Werte und Religion, Bildung, Tradition, Rollenverteilung usw.  Wie gelingt es Offenheit zu entwickeln bzw. zu bewahren, die die Werte und Einstellungen der Familie respektiert und dabei zugleich den beruflichen Auftrag zu erfüllen, die Haushaltsführung und damit das Familienleben konstruktiv zu unterstützen und weiter zu entwickeln. Wir arbeiten praktisch, unter anderem mit Fallbeispielen aus den Bereichen Haushalt, Erziehung, Gesundheit und Pflege, Hygiene und Sauberkeit, Ernährung oder Geld. Preis: 300,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartnerin: Elisabeth Götz, Tel: 0761/2001705, E-Mail: elisabeth.goetz@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Systemische Beratung. 22. Kurs in sechs Abschnitten (2015-2017) mit regionalen Supervisionsgruppen. Einführungstag am 16.01.2015  in Frankfurt. Diesem Kursangebot liegt der lösungsorientierte Ansatz zugrunde. Dabei liegt der Fokus auf Zukunft und Zuversicht und nicht auf dem Beschreiben von Vergangenem und Problematischem. Klienten beschreiben, dass sie mit ihren Lösungspotenzialen in Kontakt kommen und sich wertgeschätzt fühlen. Neue Erfahrungen werden auf diese Weise möglich. Wertschätzung und Lösungsorientierung sind auch leitend für das Lernen im Kursangebot 'Systemische Beratung' bei uns an der Fortbildungs-Akademie. Sie erhalten Wissen über die Erarbeitung von Lösungen und setzen sich mit der lösungsorientierten Grundhaltung auseinander. Daneben lernen sie Interventionsinstrumente kennen und üben deren Anwendung. Sie erweitern im Kurs ihre Kompetenzen zur Planung und Gestaltung von Beratungsprozessen. Die Kurse sind von der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Beratung, Therapie und Familientherapie) akkreditiert. Die DGSF ist der größte deutsche Berufsfachverband für Systemisches Arbeiten. Preis: 50,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Jochen Leucht, Tel: 0761/2001709, E-Mail: jochen.leucht@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Gewusst wie! Führen in sozialen Organisationen. Kurs in vier Abschnitten (2015-2016) mit regionalen Supervisionsgruppen sowie Praxisprojekten und Projektberatung. I. Abschnitt vom 26. bis 29.01.2015 in Freiburg. Mit dem Titel „Gewusst wie! Führen in sozialen Organisationen“ startet die Fortbildungs-Akademie Anfang 2015 eine neu konzipierte Weiterbildung für Führungskräfte in der Caritas. Diese Weiterbildung richtet sich insbesondere auch an die Absolventen des Kurses "Sie gehen in Führung"; sie bietet einerseits Gelegenheit, Inhalte dieses Kurses zu vertiefen; andererseits richtet sie den Fokus auf die Steuerung von Organisationen. Die Teilnehmenden lernen u.a. einflussnehmende Faktoren in Organisationen und ihrem Umfeld im Handeln als Führungskraft zu erkennen und strategisch zu berücksichtigen, Veränderungsprozesse in Organisationen gezielt zu gestalten, sowie ein profiliertes persönliches Handlungskonzept zu entwickeln. Preis: 650,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Hermann Krieger, Tel: 0761 200 1701, E-Mail: hermann.krieger@caritas.de, http://www.fak-caritas.de.
  • Fundraising: Spender(innen) mit Herz und Verstand gewinnen. Seminar für Neu- und Quereinsteiger in das Arbeitsfeld vom 20. bis 22.04.2015 in Hannover. Für die operative Umsetzung des Fundraising beauftragen viele Caritas-Organisationen jemanden innerhalb der Einrichtung, z.B. auch mit einem begrenzten Stellenumfang. Wie kann es nun solchen Quereinsteigern, z.B. aus Feldern der Sozialen Arbeit, der Finanzverwaltung oder der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, gelingen, ihre angemessene Rolle als Fundraiser zu finden und daran mitzuwirken, den eigenen Verband bzw. die eigene Einrichtung als spendensammelnde Organisation erfolgreich mitzugestalten? Die Teilnehmer gewinnen Ziel- und Rollenklarheit als Fundraiser oder als Geschäftsführung zum Fundraising ihrer Einrichtung. Konkrete klassische Fundraisinginstrumente sowie einige rechtliche Rahmenbedingungen werden von Praktikern vorgestellt. Im Rahmen des Seminars kann die eigene strategische Fundraisingplanung begonnen und beraten werden. Preis: 400,00 € zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartnerin: Elisabeth Götz, Tel: 0761/2001705, E-Mail: elisabeth.goetz@caritas.dehttp://www.fak-caritas.de.

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de, Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de,

Am 16. und 17. April 2015 findet zum neunten Mal der Kongress der Sozialwirtschaft in Magdeburg statt. Der Kongress steht unter dem Motto „Tradition und Zukunft – Strategien für die Zukunft der Sozialwirtschaft“. Zielgruppe des Kongresses sind Führungskräfte aus der Sozialwirtschaft, die praxisrelevante Informationen und Impulse für die Gestaltung ihrer Unternehmensstrategien erhalten. Die Mischung aus fachlichem Input und kollegialem Austausch eröffnet Perspektiven für das eigene Handeln und fördert die Vernetzung untereinander. Die Teilnehmenden erwartet unter anderem ein Vortrag von Johanna Mair, Professorin an der Hertie School of Governance in Berlin zum Thema „Soziale Innovationen – Ideologie oder Prozess“. Die sieben Foren am ersten Tag werfen ein differenziertes Licht auf das Schwerpunktthema. Eines beschäftigt sich zum Beispiel mit der Frage, ob die Finanzierungsstrukturen in der Sozialwirtschaft innovationsfeindlich sein müssen. Darüber hinaus können bis zum 25. Februar 2015 innovative Projekte zum Schwerpunktthema eingereicht werden, die von einer Jury bewertet werden. Die drei besten Projekte erhalten die Möglichkeit, sich mit einem Stand auf dem Kongress zu präsentieren. Weitere Infos: www.sozkon.de

Jahresprogramm 2015 Fort- und Weiterbildung für Berufe im Gesundheitswesen, Wannsee-Akademie, Zum Heckeshorn 36, 14109 Berlin (Wannsee) Tel: 030/80686-040, Fax: 030/80686-404, E-Mail: akademie@wannseeschule.de, Internet: www.wannseeakademie.de

Das Malteserbildungsprogramm 2014 „Zukunft durch Bildung“ ist erschienen. Bezug über die Maltester Akademie, Ehreshoven 23, 51766 Engelskirchen, Tel.: 02263/9230-0, Fax: 02263/9230-20, E-Mail: malteser-akademie@malteser.org.

Jugendhilfe 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat auf ihrer Mitgliederversammlung Anfang November einen neuen Vorstand gewählt. Prof. Dr. Bruno W. Nickes als Vorsitzenden, Jan Lieven und Peggy Ziethen als Stellvertreter und Peter Goike, Detlef Kemna und Reiner Klaes als Beisitzer. Damit ist der SKM-Bundesverband für weitere zwei Jahre in diesem Gremium vertreten. http://www.bag-jugendschutz.de.

Die Bundesregierung will das Übereinkommen des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch ratifizieren und hat zu diesem Zweck einen entsprechenden Gesetzentwurf http://dip21.bundestag.de vorgelegt. Das Gesetz hat zum Ziel, die sexuelle Ausbeutung und den sexuellen Missbrauch von Kindern zu bekämpfen und zu verhüten, die Rechte der kindlichen Opfer zu schützen und die internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des sexuellen Missbrauch und der sexuellen Ausbeutung zu fördern.

Mehr Geld für Kita-Qualität. Der Bund soll sich finanziell stärker engagieren, um die Qualität in der Kindertagesbetreuung zu steigern. Dies war das einhellige Votum einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses. Der Ausschuss hatte acht Sachverständige geladen, um zu zwei Anträgen der Fraktionen Die Linke http://dip21.bundestag.de und Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de Stellung zu beziehen, in denen die beiden Oppositionsfraktionen ein Bundesgesetz zum Ausbau der Qualität in der Kindertagesbetreuung fordern. Die Mehrheit der Experten unterstützte diese Forderung. Zugleich machten die Sachverständigen jedoch deutlich, dass damit nicht automatisch alle Probleme gelöst werden könnten.

Experten fordern die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.

  • Dies war der einhellige Tenor der Mitglieder der Kinderkommission (KiKo) und geladenen Experten. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der UN-Kinderrechtskonvention lud die KiKo zu einem Fachgespräch unter Vorsitz von Eckhard Pols (CDU) und Vizepräsidentin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) ein, um sich über den aktuellen Stand der Umsetzung zu informieren. Vizepräsidentin Roth betonte die wichtige globale Bedeutung der Konvention und lobte den Schritt, dass „das Kind endlich zum Subjekt seiner eigenen Rechte geworden ist.“ Prof. Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer der Deutschen Liga für das Kind, hob die Kinderrechtskonvention als „Meilenstein in globaler Sicht“ hervor. „Früher ging es nur um die Bedürfnisse, nicht um die Rechte der Kinder.“ Dieser Auffassung stimmte auch Dr. Sebastian Sedlmayr, Abteilungsleiter für Kinderrechte und Bildung von UNICEF Deutschland, zu und wies darauf hin, dass 193 Staaten seit dem Beginn der Kinderrechtskonvention am 20. November 1989, beigetreten sind. Das politische Bekenntnis zur Konvention habe zu mehr Subventionen und Investitionen geführt, erklärte Sedlmayr. Alle Experten plädierten für die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz. Kinderrecht müssen in allen Bereichen immer bedacht werden, so die Experten.
  • Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich für mehr politische Partizipationsrechte von Kindern und Jugendlichen ein. In einem Antrag http://dip21.bundestag.de ordert sie deshalb unter anderem die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Aufnahme von Kinderrechten im Grundgesetz vorzulegen. Kinder müssten als Träger eigenständiger Rechte definiert und ihre Beteiligungsrechte bei den sie betreffenden Angelegenheiten konkretisiert werden. Zudem müsse das Wahlalter bei Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre gesetzlich gesenkt werden. Zusätzlich fordern die Grünen ein Gesetz, das Kinder und Jugendliche zu eigenständigen Leistungsberechtigten im Sozialgesetzbuch VIII macht, die Einrichtung einer unabhängigen Monitoringstelle zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und die Vorlage eines Nationalen Aktionsplanes für Kinder- und Jugendbeteiligung durch die Bundesregierung. Ebenso müsste die Realisierung kindgerechter Lebensbedingungen und jugendgerechte Beteiligungsverfahren im Bundesbaugesetz verankert werden. „Kinder und Jugendliche sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft“, schreiben die Grünen in der Begründung ihres Antrages. Deshalb müsse bei allen Planungen und Entscheidungen, die ihre Rechte berühren, ihr Wohl und ihre Wünsche berücksichtigt werden. Jugendliche hätten eigene demokratische Grundrechte, die gewährleistet werden müssten.
  • Falter/Extra: „Kinderrechte“. Auch Kinder unter 18 Jahren haben Rechte! Am 20. November 2014 wird die UN-Kinderrechtskonvention 25 Jahre alt. Sie gilt in über 190 Ländern und enthält Rechte, Freiheiten und Schutzbestimmungen. Aufwendig und liebevoll illustriert lädt der neue Falter Extra im DIN A0-Format Kinder und Erwachsene zum spielerischen Erkunden ein. http://www.bpb.de.

Auf Einladung der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sind rund 400 pädagogische Fachkräfte aus der Kindertagesbetreuung und der Familienbildung zum
2. Bundeskongress Elternbegleitung
in Berlin zusammengekommen, um sich über ihre Arbeit als Elternbegleiterinnen - und Begleiter auszutauschen. Sie sind für Eltern kompetente Ansprechpersonen der Familienbildung und stehen ihnen unter anderem bei der Kitaeingewöhnung, der Schulwahl oder bei der Alltagsbildung zur Seite. In den Jahren zwischen 2011 und 2014 haben sich über 5.000 Fachkräfte aus der Familienbildung im Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ zur Elternzusammenarbeit in dreiwöchigen Kursen fortgebildet. Sie sind nun als Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter in Kitas, Eltern-Kind-Zentren, Familienbildungsstätten, Mehrgenerationenhäusern und weiteren Einrichtungen der Familienbildung tätig, um für Eltern als Vertrauenspersonen bei Erziehungs- und Bildungsfragen da zu sein. Die Evaluation des Bundesprogrammes zeigt: Elternbegleitung stößt bei den Familien auf hohe Akzeptanz und Zufriedenheit. 79 Prozent der Eltern waren mit ihren Begleitern sehr zufrieden. 94 Prozent würden ihre Vertrauensperson anderen Familien weiterempfehlen. Aber auch die Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter haben das Bundesprogramm als großen Gewinn für ihre berufliche Praxis empfunden. Weitere Infos: http://www.elternchance.de.

Migräne, Entspannungsmigräne, Spannungskopfschmerz - etwa 15 Prozent der Kinder zwischen acht und 16 Jahren leiden darunter. Der Ratgeber „Kopfschmerzkinder - Was Eltern, Lehrer und Therapeuten tun können“ erklärt die verschiedenen Schmerzarten und gibt Tipps zu Übungen, die Kindern helfen und ihnen Spaß machen. Die Stiftung Gesundheit hat den Ratgeber sowie vier weitere Titel der Reihe „Hilfe aus eigener Kraft“ vom Klett-Cotta Verlag zertifiziert. Alle zertifizierten Titel der Reihe "Hilfe aus eigener Kraft", Klett-Cotta Verlag:

  • Kopfschmerzkinder - Was Eltern, Lehrer und Therapeuten tun können. ISBN: 978-3-608-86038-2, 14,95 €.
  • Ich will mein Leben zurück! - Selbsthilfe für Angehörige von Suchtkranken. ISBN: 978-3-608-86045-0, 16,95 €.
  • Was tun, wenn es brennt? - Neue Strategien gegen Burnout. ISBN: 978-3-608-86039-9, 16,95 €.
  • Selbsthilfe bei Depressionen. ISBN: 978-3-608-86106-8, 14,95 €.
  • Von der Freude, den Selbstwert zu stärken. ISBN: 978-3-608-86047-4, 17,95 €.

Die Buchcover finden Sie unter: www.stiftung-gesundheit.de.  Weitere Informationen zur Zertifizierung von Ratgebern durch die Stiftung Gesundheit finden Sie unter: www.stiftung-gesundheit.de.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ist mit ihrem Antrag zum Schutz und zur Prävention vor Kinderpornografie http://dip21.bundestag.de im Familienausschuss gescheitert. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD lehnten den Antrag ab, lediglich die Linksfraktion unterstützte das Ansinnen der Grünen. Vertreter der Union und der Sozialdemokraten im Ausschuss unterstützten zwar inhaltlich viele Forderungen des Grünen-Antrags. Da Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) derzeit entsprechende Maßnahmen zur Prävention in ihrem Ministerium vorbereiten lasse, sei der Grünen-Antrag aber überflüssig geworden. Die Grünen fordern in ihrem Antrag die Bundesregierung unter anderem auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Kinder und Jugendliche besser über ihre Rechte am eigenen Bild zu informieren. Zudem müssten gesetzliche Regelungen erarbeitet werden, um die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen, Eltern und des pädagogischen Fachpersonals zu erhöhen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat ein neues Dossier zum Thema „Exzessive Mediennutzung – Medienabhängigkeit. Eine Aufgabe des erzieherischen Jugendschutzes“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der erzieherische Kinder- und Jugendschutz mit der teilweise exzessiven Nutzung verschiedener Medien durch Kinder und Jugendliche um-gehen muss. Mädchen und Jungen wachsen heutzutage selbstverständlich mit einer Unzahl von Medien auf. Smartphone, PC, Tablet sowie die damit genutzten sozialen Netzwerke Facebook, WhatsApp & Co. oder Computerspiele bieten Ablenkung, Unterhaltung und Kommunikation rund um die Uhr. Im Dossier werden Ergebnisse aktueller Studien aufgezeigt und Empfehlungen zum pädagogischen Umgang mit der exzessiven Mediennutzung gegeben. Hinweise auf relevante Literatur, Projekte und Ansprechpartner runden das vierseitige Dossier ab. Das Dossier „Exzessive Mediennutzung – Medienabhängigkeit“ ist kostenlos – auch in höherer Stückzahl – erhältlich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und stehen unter http://www.bag-jugendschutz.de zum Download bereit.

„Faszination Medien“ Die multimediale DVD-ROM Faszination Medien ermöglicht sowohl in der Schule als auch in der offenen Jugendarbeit eine Auseinandersetzung mit Themen der medialen Alltagswelt von Jugendlichen und fördert Medienkompetenz sowie die Teilhabe an gesellschaftlichen Diskursen. http://www.bpb.de.

Das Bundeskabinett hat am 5. November zum Zwischenbericht zum Stand der Umsetzung der „Bundesinitiative Frühe Hilfen“, einem Kernstück des seit 1. Januar 2012 gültigen Bundeskinderschutzgesetzes, Stellung genommen. „Kinder haben ein Recht darauf, gut und sicher aufzuwachsen. Dazu gehört, dass Familien in schwierigen Lebensumständen einfach zugängliche Hilfe finden. Die Kinder stehen hierbei im Mittelpunkt. Ich bin froh, dass der Zwischenbericht zur Bundesinitiative Frühe Hilfen uns darin bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um dieses wichtige Ziel dauerhaft zu erreichen“, so Ministerin Schwesig. Frühe Hilfen unterstützen mit niedrigschwelligen Angeboten insbesondere Familien, die neben den alltäglichen Herausforderungen mit weiteren Belastungen konfrontiert sind. Insbesondere Familien in schwierigen Lebensumständen finden durch die Frühen Hilfen praktische Unterstützung, etwa bei Familienhebammen. Hat eine Familie beispielsweise ein Frühchen oder ein chronisch krankes Kind, gibt die Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerin den Eltern durch ihre Hausbesuche Sicherheit. Zum 1. Januar 2016 soll ein Fonds eingerichtet werden, der die Finanzierung der Netzwerke Frühe Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien bundesweit dauerhaft sicherstellen soll. Der vorliegende Zwischenbericht 2014 beschreibt den Umsetzungsstand zum 30. Juni 2014 und basiert auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitforschung sowie auf den Erfahrungen der Kommunen und der Länder. Der Zwischenbericht wird auf der Halbzeitkonferenz am 13. November 2014 in Berlin diskutiert. Weitere Infos www.bmfsfj.de und unter www.fruehe-hilfen.de.

Kampagnen/Initiativen

Der 101. Deutsche Katholikentag wird im Jahr 2018 in Münster stattfinden. Einstimmig hat die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Freitag, dem 21. November 2014, beschlossen, die Einladung des Bistums Münster anzunehmen. Der Termin für den Katholikentag ist der 9. bis 13. Mai 2018.

Männerarbeit

Die aktuelle Ausgabe von MANN Aktuell finden Sie unter: http://kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Das im August 2013 in Kraft getretene sogenannte Beitragsschuldengesetz zeigt nun offenbar doch Wirkung. Wie aus einem Bericht der Regierung an den Gesundheitsausschuss des Bundestages hervorgeht, haben rund 55.000 Menschen von den Möglichkeiten der Entschuldung Gebrauch gemacht. Ihnen wurden insgesamt 231,6 Millionen Euro an Beitragsschulden bei Krankenversicherungen erlassen. Ferner profitierten zahlreiche Versicherte davon, dass sie erhöhte Säumniszuschläge in Höhe von insgesamt 909,4 Millionen Euro nicht zahlen mussten. http://www.bundestag.de. Mit dem Beitragsschuldengesetz sollte auch nicht versicherten Menschen ermöglicht werden, eine Krankenversicherung abzuschließen, auch wenn sie noch Schulden bei Krankenkassen hatten. Ferner profitierten zahlreiche Versicherte davon, dass sie erhöhte Säumniszuschläge in Höhe von insgesamt 909,4 Millionen Euro nicht zahlen mussten. Die damalige Bundesregierung ging vor dem Inkrafttreten des Gesetzes Mitte 2013 jedoch von etwa 137.000 Menschen ohne Versicherungsschutz aus. Auf der Grundlage dieser Zahl dürfte es unterm Strich heute noch immer rund 80.000 Unversicherte geben.

Die Creditreform HAT ihren 12. Schuldneratlas vorgestellt; nach dem in Deutschland 6,7 Millionen Bürger über 18 Jahren leben, die überschuldet sind. Weitere Infos: http://www.boniversum.de

Die Frankfurter Rundschau beschäftigt sich in dem Artikel „Das passende Konto fürs Kind“ mit dem Thema Kinder- und Jugendgirokonten. Viele Banken haben spezielle Angebote für Jugendliche. Hier finden Sie Tipps, welche Banken und welche Möglichkeiten für das Geld des Nachwuchses geeignet sind. Artikel unter: http://www.fr-online.de

Der Deutsche Caritasverband und die Caritas Mecklenburg e.V. haben die Produktion von Videos zum Thema „Schulden (verstehen)“, vereinbart. In den nächsten Monaten sollen sechs Videos entstehen. Die Videos werden eingebunden in den Youtube-Kanal der Caritas Deutsch-land, in die Ratgeber Online-Beratung auf caritas.de und können darüber hinaus auch auf allen Online-Kanälen der Caritas in Deutschland eingesetzt werden. Um Themen für die Filme auszuwählen, hat die Online-Redaktion des DCV eine Online-Umfrage gestartet. Auf der Seite sind auch drei Videos zu sehen, die die Caritas Mecklenburg schon früher für die Schuldnerberatung erstellt hat. http://www.caritas.de

Das Bundeskabinett hat die neuen Regelleistungen beschlossen: Demnach erhalten Kinder von 0 bis 5 Jahren, Regelbedarfsstufe 6: 234 € (+5 €); Kinder von 6 bis 13 Jahren, Stufe 5: 267 € (+6 €); Jugendliche von 14 bis 17 Jahren, Stufe 4: 302 € (+6 €); Erwachsene im Haushalt anderer, Stufe 3: 320 € (+7 €); Paare und Bedarfsgemeinschaften, Stufe 2: 360 € (+7 €); Alleinstehende, Stufe 1: 399 € (+8 €). http://www.arbrb.de

Der Bundesgerichtshof hatte in zwei Entscheidungen erstmals über die Frage des Verjährungsbeginns für Rückforderungsansprüche von Kreditnehmern bei unwirksam formularmäßig vereinbarten Darlehensbearbeitungsentgelten zu entscheiden. Danach begann die kenntnisabhängige dreijährige Verjährungsfrist nach § 195 BGB i. V. m. § 199 Abs. 1 BGB für früher entstandene Rückforderungsansprüche erst mit dem Schluss des Jahres 2011 zu laufen, weil Darlehensnehmer(inne)n die Erhebung einer entsprechenden Rückforderungsklage nicht vor dem Jahre 2011 zumutbar war. (Aktenzeichen: Bundesgerichtshof XI ZR 348/13 und 17/14). http://www.kostenlose-urteile.de.

Am 24.09.2014 fand im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz des Bundestages eine öffentliche Anhörung zu den Möglichkeiten der gesetzlichen Begrenzung der Dispozinssätze statt. Die Mehrheit der Experten sprach sich gegen eine Begrenzung des Dispozinsätze aus. Als Hauptgrund wurde von den Gegnern einer Deckelung angeführt, dass der Dispokredit und der damit verbundene Zinssatz ein Kopplungsprodukt und dessen Kosten mit den Kosten anderer Produkte wie dem Girokonto verbunden sei. Bei einer Deckelung würden die Banken ihre Kosten an anderer Stelle wieder hereinholen. Eine gesetzliche Maßnahme schade den Verbrauchern sogar. Mit den Stimmen der SPD- und CDU/CSU-Fraktion hat der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz erwartungsgemäß am 08.10.2014 die Anträge der Linken http://dip21.bundestag.de und Bündnis 90/Die Grünen http://dip21.bundestag.de zur Deckelung des Dispositions- und Überziehungskredits bei Girokonten abgelehnt.

Rund ums SGB

Bernd Eckhardt hat im neuesten „sozialrecht justament“ das Thema „Ausschluss von EU-Bürger(inne)n von SGB II-Leistungen“ aufgearbeitet. Darin werden auch die möglichen Ergebnisse und Konsequenzen aus der für den 11.11.2014 angekündigten EuGH-Entscheidung behandelt. http://www.harald-thome.de.

Für alleinerziehende Arbeitslosengeld-II-Empfänger ist die Annahme eines Jobangebots nur zumutbar, wenn die Arbeit die Erziehung des Kindes nicht gefährdet. Das stellt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke klar. Die Erziehung eines Kindes, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, sei in der Regel nicht gefährdet, wenn die Betreuung durch eine Tageseinrichtung oder auf sonstige Weise sichergestellt werde. Es werde jedoch immer im Einzelfall durch die Jobcenter geklärt, ob eine Betreuung des Kindes durch den anderen Elternteil, Großeltern oder andere geeignete Betreuungseinrichtungen sichergestellt sei, betont die Regierung.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 11/2014 folgende Beiträge:

  • Beate Maria Hagen: Gesetzlicher Mindestlohn – Auswirkungen auf die sozialen Sicherungssysteme
  • Peter Gitschmann, Axel Georg-Wiese: Trägerbezogene Budgets in der Hamburger Eingliederungshilfe
  • Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Fortschreibung der Pauschalbeträge in der Vollzeitpflege
  • Empfehlungen für eine praxisgerechte Unterstützung von Eltern mit Beeinträchtigungen und deren Kinder
  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zu internationalen Freihandelsabkommen
  • Empfehlungen zu den kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II – Teil 1
  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz
  • Stellungnahme des Deutschen Vereins zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales über ein Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf
  • Christine Lohn, Marion von zur Gathen, Norbert Hocke: Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung – Kita inklusiv!
  • Marc Bauer, Verena Ling: Zuwanderung aus Südosteuropa – Neue Herausforderungen für die Jugendhilfe

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel.: 030/62980-0, Fax: -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell“ befasst sich im Sonderheft 2014 mit
Sozialrecht aktuell / Sonderheft 2014
Aus dem Inhalt

  • Prof. Dr. Katja Nebe: Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben – Zuständigkeit und Verantwortlichkeit
  • Dr. Steffen Luik: Der Teilhabeplan – die Roadmap zum Reha-Erfolg
  • Dr. Josef Berchtold: Trägerübergreifendes persönliches Budget – eine rechtlich-systematische Einordnung
  • Thomas Meyer: Trägerübergreifendes persönliches Budget in der Praxis – Erfahrungen und Perspektiven der Budgetnutzung mit Schwerpunkt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Reinhard Holtstraeter: Brauchen wir einen Gesundheits- und Eingliederungsmanager?
  • Matthias Knuth: Schneller, mehr, billiger?
  • Dr. Katja Robinson, Wolfgang Egert: „Vermarktlichung“ der Leistungserbringung im Bereich der beruflichen Teilhabe?

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel.: 07221/2104-0, Fax: -27.

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Straffälligenhilfe

In den Justizvollzugsanstalten gibt es eine steigende Nachfrage nach Schuldnerberatung. Auch einige Schuldnerberatungsstellen der Caritas sind hier engagiert. Ein Artikel in den BAG-SB Informationen 2 | 2014 beschreibt das Angebot des Frankfurter Vereins Perspektivwechsel in der Justizvollzugsanstalt IV in Frankfurt am Main. Der Artikel ist auf der Website der BAG Schuldnerberatung als Download verfügbar. http://www.bag-sb.de.

Knast Kunst Kalender 2015. Seit einigen Jahren bemüht sich der SKM Krefeld Bilder, die in den Gefängnissen entstehen, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die häufig anerkennenswerte Kunst bliebe sonst im Verborgenen und es ist uns ein Anliegen, die Bilder zu zeigen, die davon zeugen, dass Inhaftierte Menschen mit vielen Facetten sind und nicht „nur" Straftäter. Für das diesjährige Titelbild konnten wir den in Bad TöIz geborenen und heute in Leimen lebenden Künstler Bernhard Apfel gewinnen. Der Autodidakt, mit überwältigender Liebe zu gotischer Schnitzkunst und Vorbildern wie Veit, Stoß und Tilman Riemenschneider, ist tief verwurzelt in katholischer Tradition und oberbayrischem Kunsthandwerk. Das Titelbild und zwei weitere Bilder in diesem Kalender zeigen Ausschnitte aus einem großen Altar, den der Künstler zusammen mit Inhaftierten der JVA Heidelberg geschaffen hat. Der neue Knast-Kunst-Kalender erscheint zum Preis von 10,00 EUR zzgl. Versand. Bestellungen bitte über die SKM-Homepage www.skm-krefeld.de oder telefonisch bei Hans-Dieter Schreer unter 02151/841210. Noch sind Bestellungen möglich! Unterstützt wird dieses Projekt durch die SKM-Stiftung Deutschland.

Sucht/Drogen 

 Am 10. November startete das neue Podcast-Angebot der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Unter dem Titel  „HiLights!“ kommen in unregelmäßigen Abständen Experten, Politiker und Prominente zu Wort, die sich mit Fragen rund um die Themen Drogen und Sucht beschäftigen. Das Angebot richtet sich an Interessierte aller Altersgruppen. Durch das lockere Format sollen gezielt auch jüngere Hörerinnen und Hörer angesprochen werden. Zu Wort kommen Journalisten, Schauspieler, Schriftsteller, Experten, Politiker und interessante Menschen, die etwas zum Thema zu sagen haben. Der Aufbau ist wiederkehrend: 4 Fragen – 4 Antworten. Die Länge der Audio-Podcasts beläuft sich auf jeweils etwa 2-5 Minuten. Weitere Infos: www.drogenbeauftragte.de.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat am 12. November ein spezielles Online-Beratungsangebot zu Crystal gestartet. Im Rahmen einer bundesweiten Chat-Sprechstunde finden Crystal-Konsumierende und ihre Angehörigen unkompliziert und anonym Hilfe auf dem BZgA-Onlineportal www.drugcom.de. Der Chat ist eine Ergänzung zum bestehen-den Informationsangebot der BZgA zu Crystal auf www.drugcom.de. Die bundesweite Chat-Beratung ergänzt die Hilfe vor Ort. Durch Wahl eines anonymen Benutzernamens kommen Betroffene direkt in Kontakt mit den professionellen Beratern von www.drugcom.de. Crystal-Konsumenten und ihre Angehörigen finden Rat bei allen Fragen rund um die Substanz. Bei Bedarf werden Betroffene an Beratungsstellen vor Ort weitergeleitet und erhalten Informationen über weitere Hilfemöglichkeiten. Das Chat-Angebot steht wochentags von 15-17 Uhr zur Verfügung. Außerhalb der Sprechzeiten können Anfragen über ein geschütztes Webformular an das Beratungsteam gesendet werden. Ausführliche Informationen über Risiken und Wirkung von Crystal bietet die BZgA auf ihrem Internetportal zu Sucht und Drogen www.drugcom.de.

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Verschiedenes

Wesentliche Inhalte der Website des Kreuzbundes wurden vor kurzem ins Englische, Polnische und Russische übersetzt unter Mitfinanzierung des AOK-Bundesverbandes für die dieses Projektes. Es wäre schön, wenn Sie englisch-, polnisch- oder russischsprechende Hilfesuchende und Interessierte aus Ihrem Arbeitsumfeld auf dieses Angebot hinweisen würden. Auf der Startseite www.kreuzbund.de gelangen Sie mit Klick auf die entsprechende Landesflagge zum jeweiligen Text.

Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke konnten sich mit ihren Vorschlägen zur Umsetzung eines Bundesteilhabegesetzes und weiterer Maßnahmen zur gesellschaftlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen nicht durchsetzen. Der Ausschuss für Arbeit und Soziales lehnte die vier Anträge http://dip21.bundestag.de. http://dip21.bundestag.de. http://dip21.bundestag.de. http://dip21.bundestag.de der Oppositionsfraktionen mit der Stimmen der Koalitionsfraktionen ab. Die CDU/CSU-Fraktion und SPD-Fraktion begründeten dies in erster Linie mit dem Verweis auf den bereits laufenden Prozess im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, ein Bundesteilhabegesetz unter Einbeziehung möglichst vieler gesellschaftlicher Akteure zu erarbeiten.

Die Geschichte über Josef in Leichter Sprache ist inzwischen erschienen. Die alttestamentarische Geschichte über Josef und seine Brüder wird auf 64 Seiten in Leichter Sprache erzählt. Dabei wird die besondere Bedeutung der Träume in dieser Geschichte durch eine farbliche Hervorhebung markiert, welche den Lesern den Zugang zu dieser zweiten Ebene erleichtert. Weitere Infos: Judith Nieder, Büro für Leichte Sprache, Projektleitung Bibeltexte in Leichter Sprache, Lebenshilfe Bremen e.V., Waller Heerstraße 55, 28217 Bremen, Tel.: 0421/3877779, Fax.: 0421/38777-9, nieder@lebenshilfe-bremen.de, www.leichte-sprache.de, www.lebenshilfe-bremen.de.

Anlässlich der Präsentation des von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung KAB initiierten „Größten Sinn-Puzzles der Welt“ in Duisburg hat der Arbeitnehmerverband zeitgemäßere und menschengerechte Modelle des Arbeitens und Wirtschaftens verlangt. Auf einer Podiumsdiskussion mit der KAB Bundesvorsitzenden Regina- Dolores Stieler-Hinz, NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, den Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling von der CDU und Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Matthias Birkwald von der Partei Die Linke und rentenpolitischer Sprecher, sowie Weihbischof Ludger Schepers vom Bistum Essen bekräftigte Stieler-Hinz die KAB-Forderung des „Fairteilens“ von Arbeit. „Den Focus zudem allein auf die Erwerbsarbeit zu legen ist zu kurzsichtig.“ Stieler-Hinz warb dabei für ein Grundeinkommen und das Modell einer Tätigkeitsgesellschaft, „in der Erwerbsarbeit, Familienarbeit sowie die Gemeinwesenarbeit gleichrangig und gleichwertig nebeneinander stehen“. Bildungsministerin Sylvia Löhrmann hob in dem Zusammenhang die wichtige Rolle frühkindlicher Bildung hervor und dankte der KAB nachdrücklich für ihr Engagement auch in diesem gesellschaftlichen Bereich. Weihbischof Schepers plädierte dafür, schulische Übergangssysteme durchlässiger zu machen, um die Chancengleichheit junger Menschen zu erhöhen. „Als Christ kann man nur politisch sein“, resümierte Schepers. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling kritisierte, dass Einzelne von der Politik nur dann wahrgenommen würden, wenn sie Macht hätten. „Es bedeutet viel Anstrengung, nicht die großen Helden nach vorne zu schieben, sondern Themen“. KAB-Vertreter betonten am Rande der Veranstaltung erneut, dass das kapitalistische Wirtschaftsmodell keine Zukunft habe, so KAB-Wirtschafts- und Arbeitsmarktexperte Dr. Michael Schäfers. Es gibt andere faire und gerechte Arten des Wirtschaftens, wie u.a. das Modell von Genossenschaften zeigen. „Pressemeldung der KAB vom 16.11.2014.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Der Bundesfinanzminister hat einer überplanmäßigen Ausgabe bis zur Höhe von 30 Millionen Euro für Prämien nach dem Wohnungsbau-Prämiengesetz zugestimmt. Das geht aus einer Unterrichtung durch die Bundesregierung http://dip21.bundestag.de hervor. Der erhöhte Mittelbedarf ergebe sich aus gegenüber der Veranschlagung und den bisherigen Annahmen gestiegenen Prämienansprüchen, heißt es weiter.

Bei der Wiedervermietung von Wohnungen sollen die Mieten zukünftig nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete steigen dürfen. Zudem sollen die Maklergebühren grundsätzlich von demjenigen bezahlt werden, der den Makler beauftragt. Das sind die zwei wesentlichen Punkte eines Gesetzentwurfs der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de, mit dem diese den Mietanstieg auf dem Wohnungsmarkt bekämpfen will.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Der SKM - Kath. Verein für soziale Dienste in der Erzdiözese Freiburg veranstaltete erstmals eine Fundraising-Studienfahrt vom 27.10.2014 – 31.10.2014 für 20 ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiter der örtlichen SKM Vereine und des SKM Diözesanverein. Ziel der Studienfahrt war Hamburg, um dort vielversprechende Fundraising-Projekte kennen zu lernen und Erfahrungen für die praktische Arbeit zu sammeln. Die Studienwoche begann mit der Vorstellung eines Projekts des Malteser Hilfsdienstes im Erzbistum Hamburg. Beim Projekt „Wohlfühlmorgen“ vor, welches ausschließlich über Fundraisingmittel gestaltet wird erhalten arme und obdachlose Menschen ein leckeres, gesundes und reichhaltiges Frühstücksbuffet, eine ausgiebige heiße Dusche, Zeitungen und Zeitschriften zum Schmökern, einen Friseur, Maniküre und Pediküre, (tier)ärztliche Versorgung, gastliche Dekoration, Ruhe, persönliche Zuwendung und am allerwichtigsten: menschliche Wärme! Weitere Stationen in Hamburg waren Projekte bei „Hinz und Kuntz“, einer Organisation für Wohnungs- und Obdachlose in der Hansestadt sowie das Ökumenische Form Hafencity, bei dem der Geschäftsführer, Henning Klahn, das virtuelle Projekt „Raum geben“ vorstellte. Ein besonderes Erlebnis war das Gespräch mit dem Fundraiser Gerhard Wallmayer von Greenpeace, das in der neuen Zentrale in der Hafencity stattfand. Er stellte die gesamten Fundraising-Methoden von Greenpeace vor. Dabei betonte er immer wieder, dass bei seiner Organisation die Mitgliederbindung und -gewinnung an erster Stelle steht. Greenpeace finanziert sich, nach seinen Aussagen, zu 70 % über Mitgliederbeiträge und zu 30 % aus weiteren Fundraisingmitteln. Den Abschluss der Studienwoche bildete am letzten Tag ein Kreativ-Workshop zur Umsetzung von Fundraisingprojekten in die Praxis der örtlichen SKM Vereine. Susanne Reuter vom Zentrum für systemisches Fundraising moderierte den Workshop, an dessen Ende die Teilnehmer ein Projekt für ihren örtlichen SKM Verein entwickelten, eine Stakeholder-Analyse vorgenommen und eine Prozessarchitektur umgesetzt hatten. In dieser Woche entstanden viele gute und spannende Ideen.

Ehrungen

Carl-Friedrich von Wuthenau ist für sein außerordentliches soziales Engagement in einer Feierstunde im Sitzungssaal des Bad Waldseer Rathauses am 10. November 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Bis zum zehnten Lebensjahr lebte er auf einem Gutshof bei Halle an der Saale. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs folgte die Flucht mit mehreren Stationen Richtung Südwesten. In Waldsee besuchte von Wuthenau die Schule bis zur Mittleren Reife und engagierte sich bereits damals bei den Ministranten, der Katholischen Schwabenjugend, im Ruderverein. Im Januar 1959 ließ er sich zur Bundeswehr rekrutieren. Nach dem Fall der Mauer war von Wuthenau drei Jahre lang im Osten Deutschlands und hatte die Aufgabe, die Nationale Volksarmee der DDR in die Luftwaffe der Bundeswehr zu überführen. „Es war immer Team-Arbeit“, sagt von Wuthenau über seine aktiven Jahre, bevor er altersbedingt 1993 aus dem Dienst entlassen wurde. Und genau diese bringt er auch im Ehrenamt ein: allem voran als Mitglied, seit 1997 als Vorsitzender des Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) Zollern. Vier Jahre lang war er stellvertretender Vorsitzender des SKM-Bundesverbandes. Im Kreise seiner Familie, Freunde und Weggefährten überreichte ihm Landrat Kurt Widmaier das Bundesverdienstkreuz, das Bundespräsident Joachim Gauck ihm für sein außerordentliches soziales Engagement verliehen hat. Der SKM gratuliert ganz herzlich.

  • Herr Hanns-Klaus Heller gehörte seit 1994 dem Vorstand des SKM-Kath. Verein für soziale Dienste in Aachen an. Er hat den Verein in seiner 20-jährigen ehrenamtlichen Vorstandstätigkeit engagiert unterstützt. Herr Heller wurde am 27. Oktober 2014 mit der Urkunde und silbernen Ehrennadel des Verbandes geehrt.
  • Herr Hans Mülders war seit 1994 Mitglied des Vorstandes des SKM-Kath. Verein für soziale Dienste in Aachen. Seit 1996 hat er dem Verein als Vorsitzender überaus engagiert und unterstützend zur Seite gestanden. Herr Mülders wurde am 27. Oktober 2014 mit der Urkunde und silbernen Ehrennadel des Verbandes geehrt.
  • Franz-Josef Burger, Liliane und Horst Dombrowski, Adolf Droxner, Karlheinz Fahlbusch, Andreas Grehl, Ingrid Häberle, Sabine Wenzel und Lydia Ziegler sind seit 20 Jahren im SKM-Sigmaringen aktiv. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurden sie alle am 9. November 2014 mit der Urkunde und silbernen Ehrennadel des Verbandes geehrt.
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Verbandsinterne Informationen der VKD

Die facebook-Seite der Vinzenz-Gemeinschaft, die von Präsident Heinrich Kläser ständig aktualisiert wird finden Sie unter: https://www.facebook.com

Die beliebten Notizblöcke der Vinzenz-Gemeinschaft sind mit neuer Adresse wieder verfügbar. Bestellungen: Gegen Einzahlung von 10,00 Euro auf das Konto der Vinzenz-Gemeinschaft erhalten Sie umgehend 100 Blöcke.

Bundesgeschäftsstelle 

Die Redaktion von KuNo wünscht allen Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2015. 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:
·         KuNo 01-02/2015     Anfang Februar 2015
·         KuNo 03/2015          Mitte März 2015

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Disclaimer
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