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2014-09

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand:15.09.2014

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

„Kann denn Liebe Sünde sein? Ermutigung zu einer sensiblen Sexualpädagogik innerhalb der katholischen Kirche. Zum zweiten Mal veranstaltet die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, in der der SKM aktives Mitglied ist, die Fachtagung, diesmal am 27.11.2014 in Freiburg. Nähere Informationen unter: www.skmev.de Fortbildungen/Tagungen Verlängerter Anmeldeschluss bis 30. September 2014.  

Caritas startet im Irak die Winterhilfe für tausende Flüchtlinge und Vertriebene. „Es wird in wenigen Wochen sehr kalt werden, besonders in den Bergregionen. Wir müssen deshalb jetzt mit der Winterhilfe beginnen, sonst ist es zu spät. Die Menschen sind bei Temperaturen von 45 Grad Celsius geflohen, keiner ist auf Kälte vorbereitet“, berichtet Thomas Hoerz, der derzeit für Caritas international die Nothilfe im Irak koordiniert. Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, weitet die Flüchtlingshilfe im Irak deutlich aus und stellt nochmals 400.000 Euro zur Verfügung. Besonders dringend gebraucht werden Heizöfen, Kerosin, Decken, warme Kleidung, Winterzelte und Dämmmaterial. Unter anderem benötigen zehntausende Flüchtlinge, die in fensterlosen Rohbauten sowie verlassenen Bauruinen Unterschlupf gesucht haben, Werkzeug und Baumaterial, mit dem ihre Notunterkünfte provisorisch gegen die Kälte abgedichtet werden können. http://www.caritas-international.de Spenden mit Stichwort „Nothilfe Irak“ werden erbeten auf:

  • Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de 
  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)
  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 502 502 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaft, BLZ 2106 0237 oder online www.diakonie-katastrophenhilfe.de
  • Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie Katastrophenhilfe 4,83 EUR)
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Arbeitsmarkt

Der Fehlzeiten-Report 2014, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben wird, behandelt in diesem Jahr das Schwerpunktthema „Erfolgreiche Unternehmen von morgen - gesunde Zukunft heute gestalten“. Dabei werden Antworten auf die Frage gegeben, welche Herausforderungen Unternehmen zukünftig zu meistern haben und was sie bereits heute tun können, um den Strukturwandel aktiv und gesundheitsgerecht mitzugestalten, um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein. Weitere Infos: http://www.wido.de.  

Die Unternehmen in Deutschland reagieren auf Fachkräfteengpässe in zahlreichen Berufen mit einem höheren Ausbildungsangebot. Auch die Jugendlichen zeigen immer mehr Interesse an den Engpassberufen. Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Fachkräfteengpässe in Unternehmen - Unternehmen steigern Ausbildungsangebote in Engpassberufen“, die das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung veröffentlicht hat. Die Studie belegt erstmals den Zusammenhang zwischen der angespannten Fachkräftesituation in einigen Berufen und dem Ausbildungsengagement der Wirtschaft. Diesen Weg der Ausrichtung auf Engpassberufe müssen die Unternehmen konsequent weiter verfolgen. So können sie selbst wesentlich zur Fachkräftesicherung beitragen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dass Jugendliche ein stärkeres Interesse an Engpassberufen zeigen und so zielgerichtet ihre Arbeitsmarktchancen verbessern. Ein weiterer Weg der Fachkräftesicherung, den die Studie vorschlägt, ist die Gewinnung internationaler Fachkräfte für den deutschen Arbeitsmarkt. Dazu zählen zum einen Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits in Deutschland leben, aber noch nicht in den Arbeitsmarkt integriert sind. Zum anderen können Unternehmen Fachkräfte direkt aus dem Ausland rekrutieren. Informationen hierzu stehen auch auf Make it in Germany www.make-it-in-germany.com sowie dem BQ-Portal www.bq-portal.de bereit. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung www.kompetenzzentrum-fachkraeftesicherung.de leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen beim Finden und Binden von Fachkräften. Studie: http://www.bmwi.de.

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Asyl/Migration

Das Recht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum gilt für alle Menschen, auch für Asylsuchende. Das Asylbewerberleistungsgesetz mit seinen Diskriminierungen muss daher endlich abgeschafft werden“, macht Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der Kabinettsbefassung deutlich. Bereits im Juli 2012 hatte das Bundesverfassungsgericht umfassend die Anforderungen an ein menschenwürdiges Existenzminimum definiert. Die Richter stellten fest, dass die im Asylbewerberleistungsgesetz vorgesehenen geringeren Leistungen verfassungswidrig sind, wenn sie nicht durch einen nachgewiesenen Minderbedarf in gleicher Höhe gerechtfertigt werden. Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren. Dies gilt für alle existenzsichernden Leistungen und damit auch für die gesundheitliche Versorgung von Asylsuchenden. Ausführliche Informationen zum Asylbewerberleistungsgesetz finden Sie hier: http://www.caritas.de.

Aus dem milliardenschweren Europäischen Sozialfonds (ESF) standen im Förderzeitraum 2007 bis 2013 rund 430 Millionen Euro für die Integration von Einwanderern in den deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung. Auf den Bund entfielen davon 360 Millionen Euro, auf die Bundesländer knapp 70 Millionen Euro, wie aus der Antwort der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke hervorgeht. Der ESF umfasste in der Förderperiode bis 2013 den Angaben zufolge ein Volumen von insgesamt rund 76 Milliarden Euro, wovon rund 9,4 Milliarden Euro für Programme in Deutschland vorgesehen waren. Rund 1,2 Milliarden Euro der gesamten ESF-Mittel standen dabei für Programme zur „Steigerung der Teilhabe von Migranten am Erwerbsleben“ bereit.

Das Menschenrechtsinstitut kritisiert massiv das aktuelle Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Verschärfung im Asylrecht. Es fordert stattdessen strukturelle Verbesserungen, um mit der wachsenden Zahl von Schutzsuchenden unter Einhaltung der menschen- und flüchtlingsrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands adäquat umzugehen.
Dazu die PM des Menschenrechtsinstitut: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de. Dazu noch eine konkrete Zusammenfassung: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de.

Rechtliche Betreuung

Am 17. und 18. November 2014 veranstaltet der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge eine Fachveranstaltung zu "Aktuellen Fragen des Betreuungsrechts" (F 4429/14). Die Umsetzung des Betreuungsrechts stellt hohe Anforderungen an die Akteure der betreuungsrechtlichen Praxis, die u.a. einen Ausgleich finden müssen zwischen dem Spannungsfeld einer sparsamen Verwaltung der finanziellen Mittel und den praktischen Anforderungen. Zudem sind sie mit der Weiterentwicklung des Betreuungsrechts befasst. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von sozialen Diensten, (Pflege-)Einrichtungen und Sozialverwaltungen sind immer wieder mit betreuungsrechtlichen Fragestellungen konfrontiert, die im Berufsalltag meist nur am Rande erörtert werden können.
Vor allem das zum 1. Juli 2014 in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung der Funktionen der Betreuungsbehörden aber auch die Verschränkung von rechtlicher Betreuung und Sozialleistungen stellen die Akteure vor neue, aber auch fortwährende Herausforderungen.
Mit dieser Fachveranstaltung will der Deutsche Verein aktuelle Fragen des Betreuungsrechts aufgreifen, über (rechtliche) Entwicklungen informieren und diese mit den Teilnehmenden vor ihrem jeweiligen beruflichen Hintergrund diskutieren. Zielgruppe: Betreuungsgerichte, -behörden, -vereine, ehrenamtliche/berufliche Betreuer/innen, Rechtspfleger/innen, Ministerien und weitere Interessierte. Veranstaltungsort ist das Hotel Wyndham Garden Berlin Mitte. Die Seminarkosten betragen 110 € für Mitglieder und Mitarbeiter bei Mitgliedern des Deutschen Vereins bzw. 138 € für Nichtmitglieder. Die Tagungsstätte berechnet pauschal 138 € (inkl. Übernachtungen/Frühstück/Mittag- /Abendessen/Pausenverpflegung) bzw. alternativ Pauschalen ohne Übernachtung und/oder Abendessen. Online Anmeldung: http://www.deutscher-verein.de.

Die Bundesregierung strebt eine bessere Datenerhebung bei der Erfassung und Auswertung des Persönlichen Budgets an. Das schreibt sie in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke http://dip21.bundestag.de.  Im Rahmen der Weiterentwicklung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) werde auch geprüft, inwieweit Berichtspflichten zur Inanspruchnahme von Persönlichen Budgets bei den jeweiligen Sozialleistungsträgern gesetzlich verankert werden können, schreibt die Regierung. Mit dem Persönlichen Budget können Menschen mit Behinderungen statt Sachleistungen alternativ eine Geldleistung oder Gutscheine beantragen, um sich die nötigen Teilhabeleistungen eigenständig zu organisieren. Die Linke hatte unter anderem danach gefragt, wie viele Anträge auf ein Persönliches Budget seit 2010 bewilligt oder abgelehnt wurden, woraufhin die Bundesregierung antwortete, derzeit über keine aktualisierten Daten zu verfügen.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Ehrenamtsfonds „Sozial couragiert“ – 40.000 Euro fürs Ehrenamt. Der Förderfonds von Caritas und Hyundai in Kooperation mit der Zeitschrift „Sozialcourage“ geht in die nächste Runde. Auch im 2. Halbjahr 2014 stehen ehrenamtlichen Gruppen der Caritas und ihrer Mitgliedsverbände nochmals 20 x 1.000 Euro zur Verfügung. Unter dem Motto „Vorfahrt für Bildung“ stehen diese Mittel für Gruppen bereit, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit die Bildung junger Menschen fördern. Das Antragsverfahren verlangt keinen großen Aufwand, ist einfach und leicht zu handhaben. Einsendeschluss ist der 30. September 2014. Bewerben können Sie sich ganz einfach online unter www.sozialcouragiert.de. Bei der Antragstellung stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail, wenn Sie wissen möchten, ob und wie Ihr Antrag Aussicht auf Erfolg haben kann! Kontakt: Fabian Mayer (E-Mail: hyundai@caritas-dicvrs.de; Tel.: 0711/2633-1176

Ratgeber: „Gemeinsam durchstarten!“ - Zusammenarbeit mit Kommunen. Stiftungen und Organisationen, die direkt vor Ort etwas bewegen wollen, sind am erfolgreichsten, wenn sie die lokalen Schlüsselpersonen mit einbinden. Dabei geht es nicht allein darum, diese von neuen Projekten zu überzeugen, sondern funktionierende Lösungen zu transferieren. Der Ratgeber des Bundesverbands Deutscher Stiftungen und der Bertelsmann Stiftung widmet sich praxisnah diesen Aspekten mit vielen Checklisten und „Spielregeln“.  Kostenloser Download unter: www.bertelsmann-stiftung.de.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, hat am 1. Juli 2014 in Berlin das neue Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ vorgestellt. Die Förderperiode beträgt bis zu fünf Jahre. Damit soll in nachhaltige Strukturen investiert werden, entgegen dem Trend zur kurzfristigen Projektförderung. Weitere Infos: www.bmfsfj.de.

Familie 

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat den Abschlussbericht der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland veröffentlicht

  • Er fasst die Ergebnisse der 12 Forschungsmodule zusammen, die von über 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen in den letzten vier Jahren erarbeitet wurden. Die Evaluation zeigt, dass eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch die Erreichung der anderen Ziele fördert. Vereinbarkeit ist der Dreh- und Angelpunkt einer wirksamen Familienpolitik. Zu den Leistungen mit den besten Wirkungen gehören die subventionierte Kinderbetreuung und das Elterngeld. Ohne die öffentlichen Gelder, die in die Kinderbetreuung fließen, wären 100.000 Mütter mit Kindern zwischen einem und drei Jahren nicht erwerbstätig. In Bezug auf das Elterngeld konnte nachgewiesen werden, dass es dazu führt, dass Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Beide Leistungen verringern das Armutsrisiko von Familien und stärken das Wohlergehen von Kindern, sie unterstützen zudem die Erfüllung von Kinderwünschen. Die Familienleistungen werden in der Bevölkerung hoch geschätzt. Das gilt für das Kindergeld ebenso wie für das Elterngeld. Die Gesamtevaluation hat die Familienforschung in Deutschland insgesamt weiter vorangebracht. Erstmalig wurde untersucht, wie das Wohlergehen von Kindern altersspezifisch erfasst werden kann und wie die gesetzlichen Leistungen zum Wohlergehen der Kinder beitragen. Mit der Studie „Familien in Deutschland“ wurden die Datengrundlagen über Familien in Deutschland erheblich verbessert; sie werden bereits jetzt von zahlreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt. Den Abschlussbericht, die Studien sowie weitere Informationen finden Sie unter http://www.bmfsfj.de.
  • Die neue Ausgabe des Magazins des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Im Fokus“ ebenfalls mit dem Schwerpunktthema „Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen“ ist erschienen. Gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat zentralen Stellenwert für Familien. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat eine zentrale Bedeutung für Familien und die Wirkung von familienpolitischen Leistungen. Das ist ein Kernergebnis aus der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat dazu am 27. August gemeinsam mit beteiligten Wissenschaftlern den Abschlussbericht vorgestellt. Zum Magazin http://www.bmfsfj.de.
  • Kinderarmut wirksamer bekämpfen. „Wir brauchen eine Familienpolitik, welche die Belastungen fair verteilt. Familienpolitische Leistungen sind daher unverzichtbar. Leider erreichen die Leistungen nicht immer die Familien, die darauf in besonderem Maße angewiesen sind“, betont Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich des Endberichts zur Gesamtevaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen durch die Bundesfamilienministerin. So profitieren vom Elterngeld überwiegend gut verdienende Eltern. Wer Arbeitslosengeld II bezieht ist dagegen vom Elterngeld ausgeschlossen. „Dabei sollte jedes Kind und jede Erziehungsleistung dem Staat gleich viel wert sein“, fordert Neher. Aus Sicht der Caritas wäre es deshalb sinnvoll, das Elterngeld mit dem Betreuungsgeld zusammen zu führen. So könnten Familien unabhängig vom Einkommen in den ersten Lebensjahren unterstützt werden. Davon würden vor allem arme Familien profitieren. „Dies wäre ein wichtiger Schritt, Kinderarmut in Deutschland wirksamer zu bekämpfen“, so Neher. Familien mit geringem Erwerbseinkommen müssten daher noch besser gefördert werden. So müsse bei Leistungen wie dem Kinderzuschlag nachgebessert werden. Aktuell profitierten noch zu wenige der armutsgefährdeten Kinder vom Kinderzuschlag. Sehr zu begrüßen sei daher, dass im Bericht die Notwendigkeit deutlich wird, eine Optimierung an der oberen Einkommensgrenze des Kinderzuschlags zu erreichen. „Der heute praktizierte abrupte Wegfall des Kinderzuschlags bei einer nicht begründeten Einkommensgrenze führt zu sozialen Härten“, kritisiert Neher. Familienpolitik sei jedoch mehr als die Verteilung von Geld. So habe der Achte Familienbericht deutlich gemacht, was sich Familien am meisten wünschen: Zeit. Familienpolitik müsse sich auch damit beschäftigen, wie es besser gelingt, dass Familien mehr Zeit füreinander haben und wie Anreize für die Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsplätze gestärkt werden können. Pressemeldung des DCV vom 27.8.14

Das Pflegereformgesetz der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de sollte nach Ansicht des Bundesrates an mehreren Stellen verändert werden. Die Länderkammer brachte diverse Reformvorschläge ein, die sich auf Detailregelungen des Gesetzes beziehen. Die Bundesregierung will verschiedene Vorschläge des Bundesrates prüfen, lehnt andere vorgeschlagene Änderungen jedoch ab, wie aus einer Unterrichtung der Regierung http://dip21.bundestag.de hervorgeht. Änderungsbedarf besteht aus Sicht der Länderkammer beispielsweise bei der Regelung der Beratungstermine für Antragsteller von Pflegeleistungen, bei der geplanten Dynamisierung der Pflegeleistungen in den verschiedenen Pflegestufen sowie bei den Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen. 

Der Petitionsausschuss unterstützt die Forderung nach einer beitragsfreien Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung für Bezieher einer Halbwaisenrente. Die Abgeordneten beschlossen einstimmig, eine dahingehende Petition der Bundesregierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Die Petentin verweist zur Begründung ihrer Eingabe darauf, dass von der Halbwaisenrente bis zu einer bestimmten Höhe ein Einheitsbetrag für die Kranken- und Pflegeversicherung einbehalten werde. Die Solidargemeinschaft habe jedoch auch vor dem Tod des Elternteils keine Beiträge von den Kindern bekommen, werde also jetzt zusätzlich auf Kosten der Kinder bereichert, die außer dem Verlust des Elternteils auch große finanzielle Einbußen hätten. In der Begründung zu seiner Beschlussempfehlung stellt der Petitionsausschuss die Sicht des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) dar. In der Stellungnahme des BMG wird darauf verwiesen, dass eine bestehende beitragsfreie Familienversicherung durch die vorrangige Versicherungspflicht als Rentner verdrängt werde. Dies gelte auch für die Bezieher einer nur geringen gesetzlichen Rente, die unterhalb des für die Familienversicherung zulässigen Gesamteinkommens von 395 Euro monatlich liegt. Diese im Gesetz bestehende Vorrangregelung solle eine Gleichbehandlung aller Rentnerinnen und Rentner sicherstellen, heißt es weiter. Das Ministerium macht zudem deutlich, dass eine etwaige Ausnahme von der Versicherungspflicht für Bezieher von Halbwaisen- und Vollwaisenrente Präjudizwirkung hätte und daher voraussichtlich nicht auf den genannten Personenkreis beschränkt werden könne. Würde aber der Personenkreis durch andere versicherungspflichtige Rentner mit geringer Rente erheblich vergrößert, führe dies zu relevanten Mindereinnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung, die zulasten anderer Versicherter kompensiert werden müssten. Der Petitionsausschuss hält dennoch das Anliegen der Petentin für berechtigt. Waisen und Halbwaisen, zumal, wenn sie minderjährig und im schulpflichtigen Alter oder jünger sind, hätten sich ihre Lebenssituation nicht aussuchen und auf eigene Initiative auch kein Einkommen generieren können. Sie seien zwangsweise auf elterliche Fürsorge und Unterhalt angewiesen. Der Tod eines Elternteils, so schreibt der Ausschuss weiter, sei eine besondere Bürde, die auch durch eine Waisenrente nicht aufgefangen werden könne.

Am 7. Oktober um 23.40 zeigt 3sat/die woche in der Reihe 37 Grad: Ich lass Dich nicht allein. Wenn Männer pflegen. Film von Angelika Wörthmüller und Enrico Demurray  Sie waren so etwas wie eine perfekte Familie - Ingo und Christine, Eltern von zwei Töchtern - bis Christine mit Ende 30 einen Schlaganfall erlitt. Statt das zu tun, was vernünftig erschien und sie ins Pflegeheim zu geben, behielt Ingo Christine zuhause, erkämpfte sich Unterstützung von Versicherungsträgern und versucht nun, den Alltag als alleinerziehender Vater und pflegender Ehemann zu bewältigen. Matthias strebt eine Laufbahn an der Uni an. Er ist Ende 30, promoviert gerade und leitet ein Forschungsprojekt. Die Pflege seiner 81-jährigen Mutter bringt ihn manchmal an die Grenzen der Belastbarkeit. Pflege ist in Deutschland hauptsächlich Frauensache - die überwiegende Mehrheit der rund 2,5 Millionen Pflegebedürftigen wird von Töchtern, Ehefrauen oder Schwiegertöchtern versorgt. Von Männern wird die Hinwendung zu einer emotional so stark belastenden Aufgabe in der Regel gar nicht erwartet. Und anders als Frauen haben sie meistens auch keine Vorbilder aus dem eigenen Umfeld. Die Dokumentation aus der Reihe „37 Grad“ zeigt, wie Männer sich in der traditionellen Frauendomäne "Pflege" auf ihre eigene Weise bewähren.  

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Fortbildung/Tagungen

 Netzwerktreffen und Fachtagung Verstärker 2014. Politische Bildung und "Bildungsbenachteiligung": Zwischen Selbst- und Fremdausschluss 10.-12.11.2014, Bonn Gustav-Stresemann-Institut e.V.. Schwerpunkt des Netzwerktreffens sind die Vorstellung sowie Ausrichtung der künftigen Netzwerkarbeit, das Kennenlernen und die Vernetzung. Auf der Fachtagung werden themenrelevante Ergebnisse aus der Wissenschaft vorgestellt und deren Konsequenzen für die politische Bildung diskutiert. Weitere Infos: http://www.bpb.de.

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • 8. Kurs „Unternehmen der kath. Behindertenhilfe und Psychiatrie erfolgreich führen“ in sechs Abschnitten (K2014-15-0) von 2014 bis 2017. Einführungsworkshop vom 13.-15.11.14 in Paderborn. Als Führungskraft im Bereich der Behindertenhilfe und Psychiatrie haben Sie es mit einem sehr komplexen Aufgabenspektrum zu tun. Um den tief greifenden Strukturwandel, der durch die UN Konvention und den ständig wachsenden Druck der Kostenträger entstanden ist, aktiv gestalten zu können, werden von Ihnen hohe Kompetenzen gefordert: Weitsicht, Veränderungsbereitschaft, Verhandlungsgeschick und nicht zuletzt die Fähigkeit, (führende) Mitarbeiter für neue Ideen und veränderte Anforderungen zu gewinnen. Zudem wird erwartet, dass Sie die christlichen Beweggründe Ihres Führungshandelns, die gültigen Werte und Ziele nach innen und außen repräsentieren und damit das jeweilige Einrichtungsprofil schärfen. Darüber hinaus sollten Sie die vorhandenen Spielräume für die Entwicklung Ihrer Einrichtungen erkennen, kreativ nutzen und das Unternehmen sicher in die Zukunft führen. Um sich auf diesem glatten Parkett sicher bewegen zu können, bieten wir Ihnen einen Kurs mit folgenden Zielen an: Sie klären Ihre eigene Führungsrolle und Funktion in Ihrem Unternehmen / Sie analysieren die Aufbau- und Ablaufstrukturen sowie die Kernprozesse Ihrer Organisation / Sie erweitern Ihr Führungswissen, -handeln und Ihre -kompetenzen / Sie erlernen soziale Diagnosen Ihrer Institutionen und entwickeln Interventionen für Veränderungsprozesse / Sie optimieren Ihre Fähigkeiten, in der Öffentlichkeit, in Verbänden und in der Politik die Interessen Ihres Unternehmens, Ihres Trägers und Ihres Verbandes zu vertreten. Neben dem hohen Kompetenz- und Wissensgewinn dieses Kurses in organisationalen und Führungs-Angelegenheiten ist der enorme Zusatzgewinn dieses Kurses der Austausch auf Augenhöhe mit anderen Spitzenführungskräften in dem Bereich der Behindertenhilfe und der Psychiatrie. Preis: 660,00 EUR zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartner: Gabriele M. Ruck, Tel: 0761 200 1708, Email: gabriele.ruck@caritas.de, http://www.fak.caritas.de.

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de,  

Es liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor, in welchem Umfang fertige Unterrichtsmaterialien von Unternehmen, Verbänden, Stiftungen oder Vereinen zur Prüfung, Weiterempfehlung oder Förderung eingereicht werden. Grund dafür sei, dass die Zuständigkeit für die schulische Bildung einschließlich der Prüfung und Bewertung von Unterrichtsmaterialien nach der föderalen Kompetenzverteilung grundsätzlich bei den Ländern liegt, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf die Kleine Anfrage der Linken http://dip21.bundestag.de. Die Linke hatte in ihrer Kleinen Anfrage kritisiert, dass immer mehr Wirtschafts- und Finanzverbände, Privatunternehmen, sowie Stiftungen und andere Lobbygruppen Unterrichtsinhalte in den Schulen mitbestimmen. Sie würden nicht nur Standards für die „Ökonomische Bildung“ publizieren, sondern den Schulen auch Fortbildungsangebote und interessengeleitete Projekte und Schulwettbewerbe anbieten.  

Das Fortbildungsverzeichnis der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin „Fort- und Weiterbildung“ September 2014 – August 2015 ist erschienen: Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin – Catholic University of Applied Sciences, Staatlich anerkannte Hochschule für Sozialwesen, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin.  

„Kompetenztransfer 2014/2015“ - Unternehmensführung, Managementkompetenz, Mittelbeschaffung, Marketing, Fachkompetenz, Controlling, Rechnungswesen, Rechts- und Steuerfragen, Arbeitsrecht, Personalwesen, Software und Datenbanken lautet der Titel des Fortbildungsprogramms der BFS. Weitere Infos: BFS Service GmbH, Im Zollhafen 5 (Halle 11) 50678 Köln, Tel.: 0221/97356-160, Fax: 0221/97356-164 bfs-service@sozialbank.de, www.bfs-service.de

Jugendhilfe 

Kinderarmut wirksamer bekämpfen. „Wir brauchen eine Familienpolitik, welche die Belastungen fair verteilt. Familienpolitische Leistungen sind daher unverzichtbar. Leider erreichen die Leistungen nicht immer die Familien, die darauf in besonderem Maße angewiesen sind“, betont Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich des Endberichts zur Gesamtevaluation der ehe- und familienpolitischen Leistungen durch die Bundesfamilienministerin. So profitieren vom Elterngeld überwiegend gut verdienende Eltern. Wer Arbeitslosengeld II bezieht ist dagegen vom Elterngeld ausgeschlossen. „Dabei sollte jedes Kind und jede Erziehungsleistung dem Staat gleich viel wert sein“, fordert Neher. Aus Sicht der Caritas wäre es deshalb sinnvoll, das Elterngeld mit dem Betreuungsgeld zusammen zu führen. So könnten Familien unabhängig vom Einkommen in den ersten Lebensjahren unterstützt werden. Davon würden vor allem arme Familien profitieren. „Dies wäre ein wichtiger Schritt, Kinderarmut in Deutschland wirksamer zu bekämpfen“, so Neher. Familien mit geringem Erwerbseinkommen müssten daher noch besser gefördert werden. So müsse bei Leistungen wie dem Kinderzuschlag nachgebessert werden. Aktuell profitierten noch zu wenige der armutsgefährdeten Kinder vom Kinderzuschlag. Sehr zu begrüßen sei daher, dass im Bericht die Notwendigkeit deutlich wird, eine Optimierung an der oberen Einkommensgrenze des Kinderzuschlags zu erreichen. „Der heute praktizierte abrupte Wegfall des Kinderzuschlags bei einer nicht begründeten Einkommensgrenze führt zu sozialen Härten“, kritisiert Neher. Familienpolitik sei jedoch mehr als die Verteilung von Geld. So habe der Achte Familienbericht deutlich gemacht, was sich Familien am meisten wünschen: Zeit. Familienpolitik müsse sich auch damit beschäftigen, wie es besser gelingt, dass Familien mehr Zeit füreinander haben und wie Anreize für die Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsplätze gestärkt werden können. Pressemeldung des DCV vom 27.8.14

Noch bis zum 28. September 2014 können bei der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. Anträge für Projekte mit einem Start ab 1. Januar 2015 eingereicht werden.
Mit dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Motto „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ geförderten Konzept „Jugend ins Zentrum!“ werden auch 2015 Angebote der künstlerischen und kulturpädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit erschwertem Zugang zu Kunst und Kultur unterstützt. Weitere Infos: www.soziokultur.de.  

„Pornografie“ ist der Titel unserer neuen Broschüre aus der Reihe Elternwissen (Nr. 20).
In den letzten Jahren ist das Thema Pornografie wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Rede ist von einer „Pornografisierung“ der Gesellschaft im Allgemeinen und einer zunehmenden Sexualisierung des Alltags junger Menschen im Speziellen. Doch wie steht es wirklich um unsere Jugendlichen? Müssen wir tatsächlich eine sexuelle Verwahrlosung befürchten? Zwei Dinge stehen mittlerweile außer Frage: Zum einen haben Jugendliche, bereits Kinder, heute so leicht Zugang zu Pornografie wie nie zuvor und werden in bisher nicht gekanntem Ausmaß auch ungewollt damit konfrontiert. Zum anderen hat der Pornokonsum junger Menschen in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen und v. a. männliche Jugendliche tauchen immer früher in die Welt der Pornos ein. Diese Broschüre gibt Ihnen Informationen zum Stellenwert von Pornografie im Alltag Jugendlicher. Ausgehend von den prägnanten Veränderungen bei Angebot und Nutzung von Pornografie werden Ihnen mögliche Folgen für die Entwicklung junger Menschen aufgezeigt, Handlungsmöglichkeiten und Hinweise zu Unterstützungs- und Aufklärungsangeboten gegeben, die zum Teil auch an die Jugendlichen selbst adressiert sind. Die Reihe Elternwissen richtet sich konkret und praktisch an Eltern und bereitet jeweils ein Schwerpunktthema aus dem Bereich des Kinder- und Jugendschutzes auf. Die Broschüren eignen sich auch als Begleitmaterial für Elternseminare und Elternabende. Ab dieser Ausgabe stellen wir auf umweltfreundliches Papier um und haben nach acht Jahren Elternwissen erstmalig die Preise erhöht: Ein Ansichtsexemplar ist kostenfrei, Einzelexpl. 0,60 €, 10 Expl. 5,00 €, 25 Expl. 12,00 €, 50 Expl. 20,00 Euro und 100 Expl. 30,00 Euro, Komplettpaket (Ausgabe 1‑20, soweit noch vorhanden) 10,00 Euro (jeweils zzgl. Versandkosten). Bestellungen: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de.  

werkstatt.bpb.de: SpeedLab „Aktive Schule - offen, verantwortungsvoll und präventiv gegen Alltagsrassismus“. Rassismus ist Alltag - nicht nur in Schulen und Ausbildungsstätten, auch im Netz. Das SpeedLab der Werkstatt der bpb am 2. Oktober in Wuppertal findet deshalb zum Thema Alltagsrassismus statt. Es richtet sich an (angehende) Lehrer sowie Interessierte aus dem Bildungsbereich. Das SpeedLab bietet Diskussionsgrundlage, Lösungsansätze und (digitale) Unterrichtsmaterialien - insbesondere für die Klassenstufen 9 bis 13. Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Infos gibt's unter: http://werkstatt.bpb.de.  

Die Ergebnisse von PISA 2012 haben aus Sicht der Bundesregierung bestätigt, dass Deutschland im internationalen Bildungsvergleich aufholt und sich in allen Wissensgebieten über den OECD-Durchschnitt hinaus verbessert hat. Zu diesem positiven Trend können auch außerschulische Maßnahmen und Angebote des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen sowie die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten bundesweiten Schülerleistungswettbewerbe, wie die Mathematik-Olympiade oder Jugend forscht, beigetragen haben, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Grünen http://dip21.bundestag.de.  

Der Diözesan-Caritasverband Paderborn schreibt zum dritten Mal einen Kinderrechte-Preis aus. Kinder- und Jugendgruppen aus dem Erzbistum Paderborn, etwa aus Kitas, Einrichtungen der Erziehungshilfe oder Behindertenhilfe, aus Offenen Ganztagsbetreuungen, Jugendverbänden sowie Messdienergruppen sind eingeladen, sich im Rahmen des Wettbewerbs mit den Kinderrechten auseinanderzusetzen. Im Fokus stehen beim dritten Kinderrechte-Preis die Schutz- und Beteiligungsrechte, also die Rechte von Kindern, vor allem geschützt zu werden, was ihnen schadet, sowie das Recht, in eigenen Belangen mitzuentscheiden. Die Kinder und Jugendlichen suchen sich ein oder mehrere Rechte heraus und präsentieren diese dann der Öffentlichkeit in Form von kreativen Beiträgen wie z. B. Plakaten, Fotos, Flashmops, Videos oder Liedern. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2015. Eine Jury bestehend aus Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern aus der Kinder- und Jugendarbeit sichten die Beiträge und ermitteln drei erste Plätze in den Alterskategorien Kindergarten (bis 6 Jahre), Schulkinder (6 bis 13 Jahre) und Jugendliche (14 bis 17 Jahre). Die Erstplatzierten erhalten jeweils 500 Euro. Jede teilnehmende Gruppe erhält einen Sachpreis und eine Urkunde. Die Preisverleihung findet am 21. Februar 2015 statt. Dazu werden alle teilnehmenden Gruppen in die Marienschule Lippstadt eingeladen. Weitere Infos zum Kinderrechte-Preis 2014/15: Simone Segin (Tel.: 05251/209-371) oder Elisabeth Peters (Tel.: 05251/209-262), E-Mail: kinderrechtepreis@caritas-paderborn.de sowie unter www.caritas-paderborn.de. Wettbewerbsbeiträge sind zu richten an den Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, Referat Erziehungs- und Familienhilfen, Am Stadelhof 15, 33098 Paderborn.  

Fachtagung am 1. Oktober 2014 im Horionhaus in Köln-Deutz. Die Fachtagung „Gender im Jugendschutz – Was ist das? Und Wenn ja – Wie geht das?“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle NRW e.V., Köln, der FUMA Fachstelle Gender NRW, Essen, und des Landschaftsverbands Rheinland – Landesjugendamt, Köln. Weitere Informationen unter http://www.ajs.nrw.de.  

Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens hat die KED zwei neue Publikationen herausgegeben:

  • Die Jubiläumsschrift „Ohne Eltern geht die Schule nicht. 1954 - 2014: 60 Jahre Katholische Elternschaft Deutschlands.“ mit einer bunten Mischung aus wissenschaftlichen Beiträgen hochkarätiger Experten und Positionsbeschreibungen, Bildern und Ausblicken der KED. U.a. finden Sie darin die Festrede von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert: „Verantwortung vor Gott und den Menschen - Zur Bedeutung des Glaubens in einer säkularen Gesellschaft“, die er beim Festakt des Jubiläumskongresses am 9. Mai 2014 in Würzburg gehalten hat. Ohne Eltern geht die Schule nicht. 1954 - 2014: 60 Jahre Katholische Elternschaft Deutschlands. Herausgeberin: Marie-Theres Kastner, Katholische Elternschaft Deutschlands, Bonn 2014, 128 Seiten, 90 Abbildungen, ISBN: 978-3-934166-14-,Preis: 5.00 € inkl. MwSt.
  • Des Weiteren hat die KED den Sammelband „Sagst du, wie es ist?“ veröffentlicht mit Texten von Heinz Withake, dem Geistlichen Beirat der KED. Seine Beiträge sollen Denkanstöße sein für Eltern zu den Freuden, Sorgen und Nöten in ihrem Erziehungsalltag. Sagst du, wie es ist? Autor: Heinz Withake, Herausgeber: Katholische Elternschaft Deutschlands (KED), Bonn/Münster 2014, 96 Seiten ISBN: 978-3-934166-13-4, Preis: 8.90 € inkl. MwSt.

Beide Publikationen können direkt bei der KED (Preis zzgl. Versandkosten) bestellt werden über: info@katholische-elternschaft.de

Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat die Rede des Bundesministers für Gesundheit, Hermann Gröhe, zum Haushaltsgesetz 2015 vor dem Deutschen Bundestag am 9. September 2014 in Berlin veröffentlicht. Hier findet sich folgende Passage: „Schließlich werden wir noch in diesem Jahr den Entwurf eines Präventionsgesetzes vorlegen, mit dem wir das Ziel verfolgen, gesundheitsförderndes Verhalten von der Kita über die Schule und den Arbeitsplatz bis hinein in die Altenpflege beziehungsweise die Altenhilfe zu fördern.“ Gesamte Rede: http://www.bundesregierung.de.

In der Broschüre „Jugendschutz verständlich erklärt“ werden die Regelungen des Jugendschutzgesetzes in verständlicher Sprache erläutert. Die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sind darin übersichtlich gegliedert, insbesondere zu Alkoholabgabe und Alkoholkonsum, Rauchen und Tabakabgabe, den Aufenthalt in Gaststätten und den Besuch von Tanzveranstaltungen oder Spielhallen. Download unter: http://www.bmfsfj.de.   

„Youca – Die Kinderzeitschrift der Caritas“ richtet sich an Kinder zwischen acht und 13 Jahren und erscheint zweimal im Jahr (im Januar und August). Auch wenn es ähnlich klingt: Die „Youca“ wird nicht von youngcaritas herausgegeben, sondern vom Referat Publizistik im Deutschen Caritasverband, das auch für die „neue caritas“ und die „Sozialcourage“ verantwortlich ist. Die Youca wird in der Regel von der diözesanen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vertrieben. Sie kann auch ab einer Mindestbestellmenge von 25 Stück zum Stückpreis von 20 Cent per E-Mail bei zeitschriftenvertrieb@caritas.de bestellt werden (zzgl. Versandkosten) Die Redaktion ist immer wieder auf der Suche nach Themen! Wer von Ihnen Aktionen mit unter 13-jährigen macht, kann diese an redaktion@caritas.de melden. Wichtig sind vor allem gute Fotos. Das nächste Heft erscheint im Januar 2015. Redaktionsschluss für Themenvorschläge ist im Oktober 2014. http://www.caritas.de.

Die Aus- und Fortbildung von Lehrern zum professionellen Umgang mit Vielfalt und für das gemeinsame Lernen von Schülern mit und ohne Behinderungen sind wesentlich für das Gelingen der Inklusion. Die Kultusministerkonferenz hat daher Standards überarbeitet und mit Blick auf die Erfordernisse inklusiven Unterrichts aktualisiert. In alle Lehramtsstudiengänge wird „Basis-wissen Inklusion“ aufgenommen. http://www.kmk.org.

Kampagnen/Initiativen

Köln ist eine lebendige Stadt voller Widersprüche und Gemeinsamkeiten mit Einheitsgrau und bunter Vielfalt. Das zeigt auch die Foto-Plattform www.stadtdervielfalt.de. Das Caritasprojekt bietet eine Bühne dafür, was Menschen in  der Domstadt überrascht, irritiert, fasziniert und amüsiert, und ist Teil der „vielfalt.viel wert“.-Kampagne des Kölner Diözesan-Caritasverbandes. Hier erprobt die Caritas neue Kommunikations-, Aktions- und Kooperationsformen, mit denen sie in die Gesellschaft hineinwirken möchte, um einen positiven Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt zu fördern. Weitere Infos: sabine.kern@caritasnet.de, Tel.: 0221/2010-125  

Männerarbeit

Am Freitag den 17. Oktober 2014 zeit 3sat/die woche um 12.00 Uhr den Beitrag „Und plötzlich bist du raus. Wenn Männer Rentner werden“, einen Film von Christian Gropper. Florian Kienzerle hat sich lange auf die Zeit nach seinem Arbeitsleben gefreut. Doch als es dann so weit ist, fällt der ehemalige Sozialpädagoge erst einmal in ein tiefes Loch. Mit seiner neu gewonnenen Freizeit weiß er anfangs nichts anzufangen. Florian wird klar, dass sich etwas ändern muss und dass er eine neue Herausforderung braucht. Auch Karl-Heinz Jacob steht an der Schwelle zum Ruhestand. Er hat sich auf diesen neuen Lebensabschnitt vorbereitet, hat einen Kurs besucht, der ihn und andere zukünftige Rentner auf die neue Zeit vorbereiten. Der ehemalige Polizeikommissar hat viele Pläne und glaubt nicht, dass er mit dem Rentnerdasein Probleme bekommen wird. Seine Partnerin ist sich nicht so sicher. Die Dokumentation „Und plötzlich bist du raus“ begleitet Florian Kienzerle und Karl-Heinz Jacob über viele Monate und zeigt, wie sie ihren Übergang vom Berufsleben zum Rentnerdasein bewältigen. Wie werden sie sich in ihrer neuen Lebenssituation zurechtfinden?  

Die Bundesregierung strebt eine neue „Kultur der Gleichstellung von Frauen und Männern“ an. Das gelte insbesondere für Unternehmen, Behörden und Institutionen, schreibt die Regierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Ziel sei die „Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit sowohl auf der strukturellen als auch auf der individuellen Ebene“. Gerade Frauen seien noch häufig strukturell benachteiligt, etwa „bei den Entgelten oder bei ihrer Repräsentanz in Führungspositionen“. Die Regierung verweist in dem Zusammenhang auf den Entwurf des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst, der sich derzeit noch in der Ressortabstimmung befinde.  

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Sozialberatung für Schuldner

Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 89.207 Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke http://dip21.bundestag.de. Über die Entwicklung der Verbraucherinsolvenzen nach der gesetzlichen Neuregelung, die zum 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist, liegen der Bundesregierung keine Daten vor, heißt es weiter.                                  

Die Schutzvereinigung für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) und andere Wirtschafts- und Kreditauskunfteien sind Gegenstand einer Antwort der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke http://dip21.bundestag.de.Die Fragesteller wollten unter anderem Auskunft über die Fragestellung einer Studie mit Bezug zu der Branche. Laut Bundesregierung erarbeiten aktuell das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und die GP Forschungsgruppe ein Gutachten, das auf die „rechtstatsächliche Situation“ und eine „verbraucherschutzbezogene Evaluierung“ des rechtlichen Rahmens, in dem die Auskunfteien agieren, abziele. Auf dieser Grundlage solle dann erörtert werden, ob und welcher Änderungsbedarf in Hinblick auf das Bundesdatenschutzgesetz besteht, schreibt die Bundesregierung. Eine Veröffentlichung des Gutachtens plane das Bundeministerium für Justiz und für Verbraucherschutz für den Herbst 2014. In Hinblick auf die Branche der Wirtschafts- und Kreditauskunfteien liegen der Bundesregierung nur wenige Informationen vor. So habe sie keine oder „keine gesicherten“ Erkenntnisse über Marktanteile und Umsätze, zur Zahl der gespeicherten Datensätze oder zum Anteil falscher oder fehlerhaften Angaben in den Datenbanken der Auskunfteien. 

Rund ums SGB

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell“ befasst sich in der Ausgabe Juli/August 2014 / 4/2014 mit folgenden Themen:
Abhandlungen

  • Eignung, Vielfalt und Vorrang der freien Träger in der Jugendhilfe untersucht am Beispiel der Jugendsozialarbeit an Schulen in Bayern
  • Die Anwendbarkeit des Patientenrechtegesetzes auf die Pflege

Rechtsprechung

  • Erhöhung der Vergütung für Leistungen der häuslichen Krankenpflege (Schiedsperson nach § 132a Abs. 1 SGB V Berlin-Brandenburg
  • Keine Anrechnung des Wohngruppenzuschlags auf die sozialhilferechtliche Hilfe zur Pflege (SG Berlin)
  • Voraussetzungen der Kostenübernahme nach § 75 Abs. 4 SGB XII (LSG Baden-Württemberg)

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel. 07221/2104-0, Fax -27.  

„Soziale Arbeit“, Ausgabe Juli 2014, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Stefanie Lindner: Macht in der sozialen Arbeit. Eine Herausforderung für Praxis und Lehre.
  • Ruth Linssen/Ilka Kammigan: Korruption im Sozialwesen. Heiligt der Zweck die Mittel?
  • Mechthild Seithe: Widerstand tut not. Warum es nötig ist und warum es lohnt, sich zur Wehr zu setzen.
  • Jan V. Wirth: Inklusion mit der iMap.

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.  

Helge Hildebrand, Rechtsanwalt aus Kiel, hat die Möglichkeit zur rückwirkenden Befreiung von Rundfunkbeitrag für SGB II-Bezieher ausgegraben. Etwaig erhobene und auch schon bezahlte Beiträge können zurückgefordert werden, hierfür gibt es aber bis Jahresende eine Frist. Näheres dazu hier: http://sozialberatung-kiel.de

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 9/2014 folgende Beiträge:

  • Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP): Problemanzeige für Erbringer und Nutzen von sozialen Diensten
  • Koproduktion im Hilfesystem Demenz
  • Trägerbezogene Budgets in der Behindertenhilfe

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel. 030/62980-0, Fax -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.  

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 9. September 2014 einen deutlichen Nachbesserungsbedarf bei den Regelsätzen angemahnt. Das zeigt sich insbesondere beim Betrag für Haushaltsstrom, bei langlebigen Gütern wie Waschmaschinen und den Mobilitätskosten. Der Deutsche Caritasverband fordert seit langem die dringend notwendige Erhöhung der Regelbedarfe für ALG II-Haushalte um 50 Euro pro Monat. „Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist als weitere Aufforderung an den Gesetzgeber zu sehen, für arme Menschen wirklich ein menschenwürdiges Existenzminimum sicherzustellen“, macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich. Nun ist der Gesetzgeber gefordert. Pressemeldung des DCV vom 9.9.14.  

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Straffälligenhilfe

Knast Kunst Kalender 2015. Seit einigen Jahren bemüht sich der SKM Krefeld Bilder, die in den Gefängnissen entstehen, in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die häufig anerkennenswerte Kunst bliebe sonst im Verborgenen und es ist uns ein Anliegen, die Bilder zu zeigen, die davon zeugen, dass Inhaftierte Menschen mit vielen Facetten sind und nicht „nur" Straftäter. Für das diesjährige Titelbild konnten wir den in Bad TöIz geborenen und heute in Leimen lebenden Künstler Bernhard Apfel gewinnen. Der Autodidakt, mit überwältigender Liebe zu gotischer Schnitzkunst und Vorbildern wie Veit, Stoß und Tilman Riemenschneider, ist tief verwurzelt in katholischer Tradition und oberbayrischem Kunsthandwerk. Das Titelbild und zwei weitere Bilder in diesem Kalender zeigen Ausschnitte aus einem großen Altar, den der Künstler zusammen mit Inhaftierten der JVA Heidelberg geschaffen hat. Der neue Knast-Kunst-Kalender erscheint im September 2014 zum Preis von 10,00 EUR zzgl. Versand. Bestellungen bitte über die SKM-Homepage www.skm-krefeld.de oder telefonisch bei Hans-Dieter Schreer unter 02151/841210. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Anfang 2012 hatte die Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe Empfehlungen zu einem „Family Mainstreaming“ im Strafvollzug veröffentlicht mit dem Ziel Politik, Verwaltung und Fachöffentlichkeit auf ein in Deutschland nahezu unbearbeitetes justiz-, sozial- und familienpolitisches Problem aufmerksam zu machen. Weitere Infos unter: http://www.bag-s.de.

Sucht/Drogen 

 Frank Buckenhofer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Zoll in der Gewerkschaft der Polizei (GdP), fordert Politik im Kampf gegen die Teufelsdroge zum schnellen Handeln auf – Der Zoll muss strategisch als Polizei neu ausgerichtet werden. Crystal Meth, die gefährlichste Droge der Welt, erobert Deutschland. Produziert in weit mehr als tausend illegalen Laborküchen Tschechiens, wird sie anschließend auf den dortigen Vietnamesenmärkten verkauft und gelangt so über Schmuggler und Dealer nach Deutschland. Weitere Infos: http://www.gdpbundespolizei.de.

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Verschiedenes

Im Strudel der Armut Film von Christel Sperlich. René Volkmann ist eines von fünf Geschwistern. Seine alleinerziehende Mutter konnte ihren Kindern kaum mehr bieten als Nestwärme. Die Geschwister bekamen nur das Nötigste und waren für ihre Mitschüler immer "die vom Soze". Heute, 15 Jahre später, blickt René Volkmann auf die Folgen dieser Zeit zurück. Schule und Lehre hat er abgebrochen und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Das konnte nicht gut gehen: Er trank Alkohol, nahm Schlaftabletten und rutschte in die Obdachlosigkeit. Doch René Volkmann rafft sich immer wieder auf. Sein augenblickliches Ziel: ein Hauptschulabschluss. Die Reportage "Im Strudel der Armut" begleitet René Volkmann auf dem Weg zum Schulabschluss. 3sat zeigt die Reportage "Im Strudel der Armut" anlässlich des Weltarmutstages am 17. Oktober um 12.30 Uhr.  

Vernetzt ist man weniger allein. Netzwerkarbeit lohnt sich! Die Broschüre enthält praxisorientierte Tipps zu Projektentwicklung, Netzwerkkommunikation und Konfliktmanagement. Neben möglichen Risiken und Erfolgsfaktoren werden mehrere leicht übertragbare Beispiele für lokale Netzwerke vorgestellt. Bezug über die Bundeszentrale für politische Bildung: http://www.bpb.de.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Die Bundesregierung will ambulant betreute Wohngruppen gezielt fördern und dazu auch den Zugang zur staatlichen Anschubfinanzierung erleichtern. Mit dem ersten Pflegestärkungsgesetz, das derzeit im Bundestag beraten wird, sollen die Verbesserungen wirksam werden, teilt die Regierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit. So sollen etwa die für den Zweck bestimmten Budgets in Höhe von 30 Millionen Euro nicht mehr an eine feste Frist gebunden sein. Zudem soll klargestellt werden, dass mit Umbauarbeiten schon begonnen werden kann, bevor mit der Neugründung der Wohngemeinschaft und dem Einzug der Mitglieder ein Anspruch auf Leistungen besteht. Darüber hinaus werde ein Vorschlag des Bundesrates geprüft, der darauf abziele, „die Anspruchsgewährung durch die Pflegekassen zu erleichtern“. Derzeit wird von Anträgen zur Anschubfinanzierung bei Wohngruppen selten Gebrauch gemacht. Im Jahr 2013 wurden den Angaben zufolge dafür Mittel in Höhe von 188.000 Euro ausgegeben, bis Ende Juni 2014 waren es 312.000 Euro. Dies lasse „auf eine relativ geringe Inanspruchnahme schließen“.  

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Ehrungen

  • Am 22. Juli 2014 wurden Herbert Pfaff und Paul Roth mit der Urkunde und Ehrennadel des Verbandes in Offenburg geehrt. Beide Herren sind seit 20 Jahren ehrenamtlich in der rechtlichen Betreuung engagiert und setzen sich für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten ein; insbesondere für Menschen in Wohneinrichtungen für geistig und körperlich Behinderte. Ebenso sind beide Herren als ständige Mitglieder in der SKM-Gruppe Offenburg-Ost mit Fessenbach, Rammersweier und Zell-Weierbach engagiert.
  • Am 22. Juli 2014 wurde auch Winfried Motsch mit der Urkunde und Ehrennadel des Verbandes in Offenburg geehrt. Er ist seit 20 Jahren ehrenamtlich in der rechtlichen Betreuung engagiert und setzt sich für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten ein. Er ist auch als ständiges Mitglied in der SKM-Gruppe Offenburg-Ost mit Fessenbach, Rammersweier und Zell-Weierbach des SKM-Ortenau engagiert und hat als Leiter der SKM-Gruppe über 15 Jahre lang die Gruppenarbeit koordiniert und war Ansprechpartner für Gerichte und Einrichtungen.
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Verbandsinterne Informationen der VKD

Ehrungen

  • Am 15. September 2014 wurde die Vinzenz-Konferenz St. Franziskus der Katholischen Pfarrgemeinde Leibfrauen-Leipzig anlässlich des 120jährigen Bestehens mit einer Urkunde des Verbandes geehrt.

Jobst Rüthers, Chefredakteur der Zeitschrift „kontinente“ hat eine Reportagereise nach China gemacht und berichtet über das Engagement einer vinzentinischen Laiengruppe, die in mehreren Pfarrgemeinden einen Besuchsdienst aufgebaut hat, der alte und einsame Männer und Frauen sowie Menschen mit Behinderungen in den Blick nimmt. Weitere Infos: http://www.kontinente.org.  

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 10                     Ende Oktober 2014

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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