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2014-04/05

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand: 14.05.2014

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Hospizhilfe
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Die 2. Auflage von „Praxiswissen Betreuungsrecht“ für Ehrenamtliche, Familienangehörige und Bevollmächtigte ist letzte Woche erschienen. Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas können das Buch wieder zu vergünstigten Konditionen (15,80 €) über den Lambertus Verlag bestellen. Den dafür notwendigen Flyer erhalten Sie über die SKM-Bundesgeschäftsstelle, Frau Dannhäuser. Bitte machen Sie wieder kräftig Werbung, damit ähnlich gute Verkaufszahlen wie bei der ersten Auflage erzielt werden. Dank an alle, die das Erscheinen der zweiten Auflage möglich gemacht haben.

Bei Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie verbandsinterner Kommunikation treten auch in Caritasorganisationen und bei anderen kirchlichen Trägern zahlreiche rechtliche Fragen auf. Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes bietet daher zum zweiten Mal in diesem Jahr das Seminar „Rechtsfragen bei Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und bei Publikationen im Internet“ an - vom 04. bis 05. November 2014 in Freiburg. In diesem Seminar wird auf wesentliche Probleme wie beispielsweise Urheberrecht, Recht am eigenen Bild, Mailings, Haftung u.v.m. eingegangen; der rechtliche Rahmen wird verständlich aufgezeigt und Lösungsansätze werden beschrieben. Da keine Organisation mehr Öffentlichkeitsarbeit ohne Internet und E-Mail betreiben kann, werden wir auch vertieft auf die besonderen Probleme bei Online-Publikationen eingehen. Eine Veranstaltung der Fortbildungsakademie des Deutschen Caritasverbandes in Zusammenarbeit mit dem SKM-Bundesverband. Hier geht es zur Seminarausschreibung und zur Online-Anmeldung: http://www.fak-caritas.de.

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Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung hat derzeit keine Pläne, den regionalen Arbeitsagenturen oder Jobcentern ein konkretes Modell für eine sogenannte Jugendberufsagentur vorzugeben. Das schreibt sie in der Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Darin hatte sich die Fraktion auf Aussagen des Koalitionsvertrages zwischen Union und SPD bezogen, in dem von der Bündelung der Unterstützungsleistungen für Jugendliche in Jugendberufsagenturen die Rede sei. Die Abgeordneten wollten genauere Angaben über die Definition und Zielrichtung solcher Agenturen haben.

Arbeitgeber dürfen gemäß den Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten von Bewerbern oder Beschäftigten erheben, verarbeiten oder nutzen, wenn dies für die Entscheidung über die Begründung oder Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses nötig ist. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Die Zulässigkeit dieser Erhebung setzt voraus, „dass sie nach Art und Ausmaß in Anbetracht der verfolgten Zwecke angemessen ist“. Dies gelte auch für die Erhebung von Daten in sozialen Netzwerken und Internetforen, heißt es in der Antwort weiter. Die Bundesregierung bekräftigt darin ihr Ziel, die derzeit laufenden Verhandlungen über eine Datenschutz-Grundverordnung auf EU-Ebene voranzutreiben. Sollte mit einem Abschluss der Verhandlungen nicht in angemessener Zeit gerechnet werden können, werde zunächst eine nationale Regelung zum Beschäftigtendatenschutz geschaffen, kündigte die Regierung an. 

Im Jahr 2013 haben nach bisherigen Berechnungen insgesamt 151.704 Menschen in öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnissen gearbeitet (2010: 344.028). Das geht aus der Antwort http://dip21.bundestag.de der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Der größte Teil der Beschäftigten, nämlich 111.423, arbeitete in Arbeitsgelegenheiten (sogenannte 1-Euro-Jobs), in der Beschäftigungsphase Bürgerarbeit wurden 28.077 Teilnehmer registriert, einen Beschäftigungszuschuss erhielten 5.296 Menschen, und das Instrument „Förderung von Arbeitsverhältnissen“ nahmen 6.907 Menschen in Anspruch. 

Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hat am 07.04.2014 eine EU-weite Kampagne gegen Stress am Arbeitsplatz unter dem Titel „Gesunde Arbeitsplätze – den Stress managen“ gestartet. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für psychologische, physische und soziale Risiken durch Stress bei der Arbeit zu schärfen und Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Führungskräfte dabei zu unterstützen, Stress rechtzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Mehr unter: http://www.healthy-workplaces.eu.

„Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns darf nicht dazu führen, dass sich die Startchancen von Jugendlichen ins Berufsleben verschlechtern“, warnt Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der Beratung des Kabinetts zum Mindestlohngesetz. Ein Mindestlohn birgt für Jugendliche die Gefahr, dass ein Job nach der Schulzeit kurzfristig attraktiver ist als eine Ausbildung. Um hier keine falschen Anreize zu setzen, muss die Politik nachbessern. „Sinnvoll ist es daher, Jugendliche ohne Ausbildung bis zum Alter von 21 Jahren vom Mindestlohn auszunehmen“, schlägt Neher vor. Auch Praktika sind für viele junge Menschen nach einer Ausbildung oder einem Studium eine wichtige Brücke in einen erfolgreichen Berufseinstieg. „Wir brauchen eine kluge Regelung, die verhindert, dass Praktikanten als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden. Gleichzeitig dürfen die Hürden aber nicht so hoch gelegt werden, dass es für Arbeitgeber wie beispielsweise Kultureinrichtungen unmöglich wird, Praktikumsplätze anzubieten. Sinnvoll sei es daher, Praktika in den ersten drei Monaten von einer Mindestlohnregelung auszunehmen. In dieser Orientierungsphase steht das „Schnuppern“ in ein Berufsfeld im Vordergrund und nicht die reguläre Arbeit. Der Deutsche Caritasverband begrüßt es, dass der flächendeckende Mindestlohn durch eine Kommission festgelegt werden soll. In der Kommission müssen jedoch auch Wissenschaftler mit Stimmrecht vertreten sein. „Es ist ganz wichtig, dass ein Mindestlohn regelmäßig auf seine Wirkung für die Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen ohne Ausbildung und Langzeitarbeitslose überprüft wird. Sollte künftig der Zugang zum Arbeitsmarkt für diese Gruppen erschwert sein, so muss die Kommission gegensteuern können“, fordert Neher. Caritas Pressemeldung vom 2. April 2014.

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Asyl/Migration

Am Dienstag, den 27. Mai 2014 zeigt 3sat/die woche um 22.25 Uhr: „Secondos Migrantenkinder zwischen zwei Welten“, einen Film von Myriam Gazut und Sarah Perrig. Obwohl Naima Schweizerin ist und mit ihren 24 Jahre längst volljährig, muss sie mit ihren Eltern verhandeln, wenn sie ausgehen will. Ihre Eltern sind marokkanischer Herkunft. Vijitha, deren Eltern aus Sri Lanka eingewandert sind, waren schwer davon zu überzeugen, dass sie keinen Tamilen als Schwiegersohn bekommen würden. Die 18-jährige Vjona fühlt sich von ihren Eltern nicht immer verstanden. Sie hat das Gefühl, wie eine Albanerin aufzuwachsen und nicht wie eine Schweizerin. Astor ist 17. Er ist in Biel geboren. Seine Eltern stammen aus Angola. Er erzählt, wie er und seine bunt gemischte Freundesgruppe ohne Rassismus miteinander umgehen. Wie leben die jungen Secondos in der Schweiz, was denken sie, was fühlen sie? Der Dokumentarfilm " Secondos - Migrantenkinder zwischen zwei Welten" von Myriam Gazut und Sarah Perrig gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt, welchem Spannungsverhältnis die jungen Leute ausgesetzt sind. Wie sie ihr Leben meistern im Umgang mit zwei Kulturen: der schweizerischen in der Schule, im Lehrbetrieb, im öffentlichen Leben und mit ihrer Herkunftskultur zu Hause, mit den Eltern und Verwandten.

Der Caritasverband für die Stadt Köln hat Tipps und Informationen für ehrenamtliche Helfer „Flüchtlinge in Köln“ herausgegeben. Obwohl sich der Ratgeber immer wieder auf die Situation in Köln bezieht, enthält er auch generelle Hinweise, die für andere Orte ebenfalls hilfreich sind. Download: http://www.weltkirche.katholisch.de.

Im März 2013 hat eine zwölfköpfige Caritas-Delegation aus Deutschland Hilfsprojekte für syrische Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon besucht. Aus den Eindrücken dieser Reise ist eine Foto-Ausstellung entstanden, die bis zum 30. Mai in der Paderborner Bildungsstätte Liborianum zu sehen ist. Von den Folgen des mit unvorstellbarer Grausamkeit geführten Bürgerkriegs in Syrien ist inzwischen jeder zweite Einwohner betroffen. Neun Millionen Menschen, darunter über vier Millionen Kinder sind auf der Flucht. Die meisten Betroffenen fliehen in die Nachbarländer Jordanien und Libanon. Dort leistet die internationale Caritasgemeinschaft vielfältige Hilfe für die Betroffenen. Allein in Jordanien gibt es sieben Caritas-Flüchtlingszentren, in denen Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln, Matratzen, Gaskochern und Hygieneartikeln versorgt werden. Die laufenden Projekte der Caritas in Jordanien erreichen rund 42.000 Menschen. Im Libanon gibt es unter anderem in Tripolis und der Bekaa-Ebene Caritas-Flüchtlingszentren. Die Fotoausstellung informiert über die Situation der syrischen Flüchtlinge und macht in beeindruckender Weise Trauer und Angst, aber auch Hoffnung und Dankbarkeit der Menschen deutlich. Schicksale und Geschichten werden lebendig. Dargestellt werden auch die Hilfen der Caritas in den Flüchtlingslagern. Zu sehen ist die Ausstellung vom 5. bis 30. Mai im Kreuzgang des Liborianums, An den Kapuzinern 5-7 in Paderborn. Weitere Infos beim Diözesan-Caritasverband, Dr. Dirk Lenschen, Tel. 05251-209227; d.lenschen@caritas-paderborn.de

Ende vergangenen Jahres haben in Deutschland fast 40.000 asylberechtigte Ausländer gelebt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Danach waren zum Stichtag 31. Dezember 2013 im Ausländerzentralregister (AZR) 38.893 Menschen mit einer Asylberechtigung erfasst. Die drei Hauptherkunftsländer waren demnach die Türkei mit 13.986 Asylberechtigten, der Iran mit 5.954 Betroffenen und Afghanistan mit 2.463 Personen. Die Zahl der zum Jahreswechsel registrierten Menschen mit Flüchtlingsschutz betrug den Angaben zufolge 83.412. Hauptherkunftsland war in diesen Fällen der Irak mit 33.661 Personen vor dem Iran mit 9.626 und Syrien mit 7.466. Die Zahl der zum Stichtag erfassten Personen mit einer Duldung gibt die Bundesregierung mit 94.508 an. Hauptherkunftsland war der Vorlage zufolge Serbien mit 12.436 Betroffenen, gefolgt vom Irak mit 7.727 und Kosovo mit 5.771. Die Zahl der Ende 2013 registrierten Menschen mit einer Aufenthaltsgestattung belief sich laut Vorlage auf 110.435. Hauptherkunftsländer waren danach Afghanistan mit 14.349, Russland mit 10.635 und Syrien mit 7.916.

Nach der UN-Kinderrechtskonvention soll beim Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen das Kindeswohl an erster Stelle stehen. Nach Artikel 31 der Konvention sind die Vertragsstaaten der UN wie Deutschland aufgefordert, das Recht des Kindes auf volle Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern. Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW und die ihr angeschlossenen Landesorganisationen (u.a. Kath. LAG Kinder- und Jugendschutz BNW) fordern gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden sowie Flüchtlings- und Jugendorganisationen des Landes, diese Rechte einzulösen. Das Impulspapier „Uneingeschränkte Rechte für junge Flüchtlinge“ ist online verfügbar unter: http://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de.

Rechtliche Betreuung

Vergütung in der Rechtlichen Betreuung – Kampagne. Die Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung Caritas, SkF, SKM hat auf der Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten im März 2014 in Fulda eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die flankierend zu den Gesprächen der Arbeitsstelle und dem Berliner Büro des DCV mit Entscheidungsträgern in der Politik, andere, öffentlichkeitswirksame Formen einer Kampagne vorbereitet, an der sich Betreuungsvereine und Diözesanstellen in ihrer Region beteiligen können (ähnlich der Aktionswochen). Teilnehmer der AG sind: Heike Deimel, DiCV Paderborn; Helmut Flötotto, DiCV Münster; Michal Karmann, SKM-Diözesanverein Freiburg; Alexandra Myhsok, SkF-Landesverband Bayern; Carina Reb, KJSW München; Christian Schumacher, DiCV Köln, Barbara Dannhäuser, Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM.

Vom 10.-12. September 2014 findet in Hamburg das Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft statt. Es steht dieses Mal unter dem Thema „Von der Sorge zur Verantwortung – Vormundschaft auf dem richtigen Weg!?“ Die Veranstaltung spricht neben Vormündern und Pflegern auch den allgemeinen Sozialen Dienste, Pflegekinderdienste und Familiengerichte an. Die Fachtagung wurde von den 15 Mitgliedsorganisationen – unter ihnen der SkF - und mehreren Einzelpersonen intensiv vorbereitet. Sie können sich online anmelden unter http://www.dijuf.de.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Der Bundesfreiwilligendienst soll in diesem Jahr elf Millionen Euro mehr erhalten. Dies beschloss der Haushaltsausschuss auf Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD einstimmig bei den Beratungen zum Haushalt 2014 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Statt 167,2 Millionen Euro, wie im Regierungsentwurf vorgesehen, soll der Bundesfreiwilligendienst somit über 178,2 Millionen Euro verfügen können. Eingespart werden soll das Geld auf Antrag der Koalition beim Kinderzuschlag für Anspruchsberechtigte nach Paragraf 6a Bundeskindergeldgesetz. Dort sollen danach nur noch 368,9 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Im Übrigen blieb der Regierungsentwurf unverändert, so dass das Ministerium weiterhin über 7,96 Milliarden Euro verfügen kann. Allerdings sind davon rund sieben Milliarden Euro für gesetzliche Leistungen vorgesehen, wie Ministerin Manuela Schleswig (SPD) erklärte. Zahlreiche Anträge der Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen blieben erfolglos. So wollten beide Fraktionen unter anderem das Betreuungsgeld absenken, für das 515 Millionen Euro eingeplant sind. Dafür wollten beide Fraktionen unter anderem die Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie von 30,5 Millionen Euro auf 50 Millionen Euro erhöhen.

Ehrenamtskongress 2014: Am Freitag 4. Juli und Samstag 5. Juli 2014 gibt es in Nürnberg wieder ein umfassendes, praxisorientiertes, wissenschaftlich fundiertes Angebot an Themen. Das Programm mit einer Fülle von anregenden Workshops, Plenumsvorträgen und Exkursionen wendet sich an Interessierte aus allen Engagementbereichen. Alle Informationen zum Kongress und zur Anmeldung auf der Website www.ehrenamtskongress.de.

„Wir danken allen jungen Frauen und Männern, die sich in den vergangenen 50 Jahren in einem Freiwilligen Sozialen Jahr in den Einrichtungen der Caritas engagiert haben. Mit dieser gelebten Solidarität leisten sie einen ganz wichtigen Beitrag für die Gesellschaft“, so Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Junge Erwachsene, die ein FSJ absolvieren, machen bereichernde neue Erfahrungen. In der konkreten Arbeit können sie eigene Fähigkeiten testen, den Arbeitsalltag kennenlernen und ihre Persönlichkeit weiterentwickeln. Ein breites Angebot von katholischen Diensten und Einrichtungen ermöglicht diese wertvollen Lernerfahrungen. Dabei werden die Freiwilligen in den Einsatzstellen pädagogisch begleitet. In Seminaren können sie ihre Erfahrungen und Erlebnisse reflektieren und mit anderen teilen. Mit diesen begleitenden Angeboten werden die Freiwilligen umfassend unterstützt. Die Wurzeln des Freiwilligen Sozialen Jahrs liegen in der katholischen und evangelischen Kirche. So ermöglichen die Caritas und der Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) seit fünf Jahrzehnten in ihren Einrichtungen und Diensten freiwilliges Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. Die Nachfrage bei jungen Menschen ist dabei ungebrochen groß. Der Deutsche Caritasverband und der BDKJ koordinieren das Freiwillige Soziale Jahr in katholischer Trägerschaft auf der Bundesebene. In den letzten 50 Jahren haben über 75.000 Freiwillige ein FSJ in katholischer Trägerschaft gemacht. Im aktuellen Jahrgang 2013/14 sind bundesweit über 50.000 FSJ-Freiwillige im Einsatz, etwa 6.000 davon im katholischen Bereich. Mehr Infos unter www.freiwilliges-jahr.de und www.bdkj.de. Pressemeldung vom 4. April 2014. 

Familie 

Die Bundesregierung will zur Verbesserung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Dienstleistungsplattform aufbauen. Das ist dem Nationalen Sozialbericht 2014 zu entnehmen, der nun als Unterrichtung http://dip21.bundestag.de vorliegt. Eine solche Plattform solle es Familien und älteren Menschen ermöglichen, legale gewerbliche Anbieter haushaltsnaher familienunterstützender Dienstleistungen leicht zu finden. Dieses bundesweite Angebot soll Nachfrager und Anbieter informieren und damit Angebote für Privathaushalte „schneller, besser und transparenter“ zugänglich machen, schreibt die Bundesregierung. Einen konkreten Zeitplan dafür nennt sie jedoch nicht.

Die neue Ausgabe des Magazins des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „ImFokus“ mit dem Schwerpunktthema „Frauen in Führungspositionen“ ist erschienen: http://www.bmfsfj.de. Der Newsletter wird herausgegeben von der Internetredaktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend E-Mail: poststelle@bmfsfj.bund.de, Internet: http://www.bmfsfj.de, Glinkastraße 24, 10117 Berlin, Tel.: 03018/555-0,  Fax 03018/555-4400

Eine weitere Ausgabe beschäftigt sich mit dem Thema: „Mehr Partnerschaftlichkeit und mehr Zeit für Familie“ Zum Magazin: http://www.bmfsfj.de.

Im letzten Vierteljahr des vergangenen Haushaltsjahres hat der Bundesfinanzminister über- und außerplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 1,17 Milliarden Euro zugestimmt. Das geht aus einer Unterrichtung durch die Bundesregierung http://dip21.bundestag.de hervor. Davon waren allein 700 Millionen Euro für Arbeitslosengeld II und 280 Millionen Euro für Elterngeld notwendig.

Eine partnerschaftliche Aufteilung von Familie und Beruf halten immer mehr junge Frauen und Männer für wünschenswert. Aber nur wenigen gelingt es, dieses Modell auch wirklich zu leben. Während die meisten Väter Vollzeit arbeiten, sind die meisten Mütter Teilzeit beschäftigt - mit einem Arbeitsvolumen von durchschnittlich 17 Stunden. Ideal fänden beide häufig eine vollzeitnahe Teilzeitarbeit. Wenn Männer mehr Zeit für Familie haben, können Frauen ihre Arbeitsstundenzahl erhöhen. Davon profitiert auch die Wirtschaft. Mit dem weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung, dem neuen ElterngeldPlus und der Flexibilisierung der Elternzeit will ich Eltern bei ihrem Wunsch nach mehr Partnerschaftlichkeit unterstützen", so Bundesministerin Schwesig im Rahmen des 7. Unternehmenstages „Erfolgsfaktor Familie“ in Berlin. Unter dem Motto „Partnerschaft bei der Vereinbarkeit - Neue Potenziale für die Wirtschaft“ diskutierten auf dem Unternehmenstag Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft über Konzepte, die dazu beitragen, Familien eine partnerschaftliche Aufteilung zwischen Erwerbs- und Familienverantwortung zu ermöglichen. Im Mittelpunkt standen dabei Karrieremodelle für Eltern, betriebliche Maßnahmen für Väter und Arbeitszeitmodelle für Mütter, die „mehr als halbtags“ arbeiten wollen. Der Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie 2014“ ist das jährliche Mitgliedertreffen des gleichnamigen Unternehmensnetzwerks, das 2006 vom Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag als zentrale Plattform für familienfreundliche Unternehmen gegründet wurde. Weitere Infos zum Unternehmenstag und zum Unternehmensnetzwerk: www.erfolgsfaktor-familie.de

Wenn Demenzpatienten ins Krankenhaus müssen, belastet sie das oft stark. Ihr Zustand kann sich in der ungewohnten Umgebung verschlimmern, viele Akutkrankenhäuser sind noch nicht ausreichend auf den Umgang mit demenzkranken Patienten vorbereitet. Die Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen informiert Betroffene und ihre Angehörigen mit einer neuen Broschüre. Der „Wegweiser für Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ bereitet auf einen Krankenhausaufenthalt vor, enthält konkrete Hilfestellungen und Informationen. Zum Wegweiser gehört beispielsweise eine Notfallmappe, die den Ärzten und dem Pflegepersonal alle wichtigen Informationen über den Patienten liefern – etwa über seinen Gesundheitszustand, benötigte Medikamente, aber auch über seine Vorlieben und Abneigungen. Zudem hilft die Broschüre bei der Auswahl eines geeigneten Krankenhauses und beantwortet weitere wichtige Fragen. Entwickelt wurde der „Wegweiser für Menschen mit Demenz im Krankenhaus“ während des Projekts „Blickwechsel Demenz. Regional“ in Herdecke. Er wird nun allen Menschen in NRW kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Broschüren stehen bei den regionalen Demenz-Servicezentren für Selbstabholer kostenlos bereit, ein postalischer Versand (gegen Versandkostenerstattung) erfolgt über die Koordinierungsstelle der Landesinitiative. Darüber hinaus kann der Wegweiser kostenlos im Internet unter www.demenz-service-nrw.de heruntergeladen werden. 

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Fortbildung/Tagungen

Veranstaltungshinweis zum Beratungskongress des Bundesforums Katholische Beratung (BKB) am 30. September 2014 in Köln, Maternushaus. Der diesjährige BKB-Beratungskongress steht unter dem Leitthema  „Immer gut beraten – Katholische Beratung in einer Gesellschaft der Vielfalt“. Rückfragen unter der E-Mail-Adresse bkb-beratungskongress@caritas.de.

Die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V. bietet demnächst folgende Veranstaltungen an:

  • Wir können nie sicher sein - Prävention sexualisierter Gewalt.  Seminar von 16.06.2014 bis 18.06.2014 in Freiburg. Das Ziel von Leitlinien, Empfehlungen und gesetzlichen Vorgaben zum Thema Prävention gegen sexuelle Gewalt ist eine wirksame und nachhaltige Verbesserung der Sicherheit Schutzbefohlener unterschiedlichster Institutionen. Hierfür bedarf es auch in den Diensten und Einrichtungen der Caritas und ihrer Fachverbände der Selbstüberprüfung und längerfristiger Entwicklungsprozesse der Organisationskultur hin zu einer "Kultur der Achtsamkeit und Grenzachtung". Das Seminar stärkt die Fachkompetenz und die Handlungsfähigkeit von Leitungskräften bei der Erarbeitung bzw. Optimierung einrichtungsspezifischer Schutzkonzepte und der nötigen Implementierungsprozesse. Preis: 460,00 EUR zzgl. Unterkunft und Verpflegung. Ansprechpartnerin: Elisabeth Götz, Tel: 0761 200 1705, Email: elisabeth.goetz@caritas.de

Nähere Auskünfte: Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes e.V., Wintererstr. 17-19, 79124 Freiburg, Tel. 0761/200-538, Fax -199, E-Mail akademie@caritas.de , Internet: www.fak.caritas.de, www.caritas-akademien.de

Unter dem Titel „Mit christlichen Werten in Führung gehen“ bietet die Fortbildungs-Akademie des Deutschen Caritasverbandes Vorständen, Direktoren, Geschäftsführern von Verbänden, Rechtsträgern und Orden in der Caritas eine anspruchsvolle, mehrteilige Qualifizierung an. Der Kurs wird in enger Kooperation mit der Bertelsmann-Stiftung umgesetzt, einem renommierten Partner außerhalb der Caritas. Ausführliche Informationen zur Fortbildung erhalten Sie http://www.fak-caritas.de.

Hospizhilfe 

In dieser Rubrik liegen derzeit keine Meldungen vor.

 

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Jugendhilfe

Das Fachforum „Grenzenlos und schrankenlos? Überrollt die mediale Gesellschaft die Jugendhilfe und den Jugendschutz?“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz findet am 4. Juni 2014, 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr in der Meeting Bridge C im Raum Dessau 3 statt. Die beiden renommierten Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Nadia Kutscher (Universität Vechta, Mitglied der Sachverständigenkommission des 14. Kinder- und Jugendberichts) und Prof. Dr. Helga Theunert (Universität Leipzig, Mitglied im Bundesjugendkuratorium von 2010 bis 2013) setzen sich mit der Frage der Mediatisierung als Herausforderung für die Kinder- und Jugendhilfe und die Kinder- und Jugendnetzpolitik auseinander. Moderiert wird die Veranstaltung von Sebastian Gutknecht, Jurist und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Landesstelle NRW e.V.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) präsentiert sich darüber hinaus auf der Fachmesse im Rahmen des 15. Deutschen Jugendhilfetages am Stand 1.13 in der Halle 1.

Am 3. Juni 2014 zeigt 3sat/die woche um 0.10 Uhr in der Reihe 37 Grad: „Meine, deine, unsre Kinder. Herausforderung Patchworkfamilie“, einen Film von Anja Kretschmer. Dirk und Janet wohnen seit einem Jahr zusammen in der brandenburgischen Kleinstadt Königs Wusterhausen, mit seinen beiden und ihren beiden Kindern und dem gemeinsamen Kind Frieda (1). Dirk (38), Motorradfahrer, Jäger und Inhaber eines gutgehenden Geschäftes, versucht noch, sich in den Patchwork-Alltag einzufinden: „Meine Kinder und die von Janet sind völlig verschieden.“ Emil (4) und Jule (7) sind kleine blonde Rabauken, Leon und Jette dagegen still und eher verschlossen. Da ist die Gefahr groß, dass Emil ständig zurechtgewiesen werden muss und Leon dabei in Vergessenheit gerät. „Wir haben schon gemerkt, dass jeder seinen eigenen Bereich braucht.“ „Patchwork“ ist längst Alltag. Fast 40 Prozent aller Kinder leben nicht in ihren Herkunftsfamilien. Zuhause am Küchentisch sitzt oft jemand, an den man sich gewöhnen soll - und der neue (Stief-)Vater, die neue (Stief-)Mutter muss sich an ein fremdes Kind gewöhnen. „37 Grad: Meine, deine, unsre Kinder“ versucht die Fragen: wie die Beziehung zwischen Stiefeltern und Kindern funktioniert und warum so viele Probleme im täglichen Zusammenleben entstehen, zu beantworten

klicksafe, Google und Unitymedia KabelBW haben in Berlin den Internetleitfaden „Das Web, wie wir’s uns wünschen“ vorgestellt. Das Handbuch enthält Tipps und Übungen, unter anderem zu Themen wie digitale Spuren, Online-Reputation sowie Rechte und Pflichten in der digitalen Welt. Das Handbuch richtet sich an 13- bis 16-jährige Jugendliche und enthält Tipps und Übungen, u.a. zu Themen wie digitale Spuren, Online-Reputation sowie Rechte und Pflichten in der digitalen Welt. Der in acht Sprachen erschienene Leitfaden ist das Ergebnis eines europaweiten Kooperationsprojektes von European Schoolnet, Insafe, Google und Liberty Global und wurde gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt. Die deutsche Broschüre entstand mit Unterstützung von klicksafe und ist kostenlos im Internet abrufbar unter http://www.klicksafe.de.

Das vom Deutschen Verein herausgegebene „Archiv der Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit“ beschäftigt sich in seiner ersten Ausgabe 2014 unter dem Titel „Profil und Position der Schulsozialarbeit“ mit Schulsozialarbeit und fasst unter anderem Beiträge zu Aufgaben, rechtlichen Grundlagen, Finanzierung, Profession und Wirksamkeit der Schulsozialarbeit zusammen. Bezug zum Preis von 14,50 € unter http://verlag.deutscher-verein.de.

Das Kabinett hat am 8. April 2014 den nationalen Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland beschlossen. Die Empfehlung zur Einführung einer EU-Jugendgarantie in den Mitgliedstaaten geht auf einen Beschluss des Rates für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz vom April 2013 zurück. Im Fokus steht die zentrale Empfehlung des Rates an die Mitgliedstaaten, sicherzustellen, dass allen jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb eines Zeitraums von vier Monaten, nachdem sie arbeitslos werden oder die Schule verlassen, eine hochwertige Arbeitsstelle oder Weiterbildungsmaßnahme oder ein hochwertiger Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz angeboten wird. Die Umsetzung der EU-Jugendgarantie soll dazu beitragen die Jugendbeschäftigung in Europa zu stärken. http://www.bmas.de.

Die Bundesregierung hat derzeit keine Pläne, den regionalen Arbeitsagenturen oder Jobcentern ein konkretes Modell für eine sogenannte Jugendberufsagentur vorzugeben. Das schreibt sie in der Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Darin hatte sich die Fraktion auf Aussagen des Koalitionsvertrages zwischen Union und SPD bezogen, in dem von der Bündelung der Unterstützungsleistungen für Jugendliche in Jugendberufsagenturen die Rede sei. Die Abgeordneten wollten genauere Angaben über die Definition und Zielrichtung solcher Agenturen haben.

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat am 29.04.2014 seine Agenda 2014 – 2019 vorgestellt. Das Netz aus Prävention und Hilfen müsse in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden. Betroffene werden noch in 2014 durch die Einrichtung eines „Betroffenenrats“ ein dauerhaftes Forum erhalten, durch das sie kontinuierlich und strukturiert an der Arbeit des Beauftragten beteiligt werden. Schulen sollten künftig das Aktionsfeld Nr. 1 der Prävention sein. Weitere Infos: http://beauftragter-missbrauch.de.

Anlässlich des 15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages hat die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) ein kinder- und jugend(hilfe)politisches Leitpapier veröffentlicht, das den fach- und jugendhilfepolitischen Diskurs anstoßen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe leisten soll. Das Leitpapier kann heruntergeladen werden unter www.agj.de. Zudem ist auf der Website http://www.jugendhilfetag.de eine Übersicht mit allen Aussteller/-innen des 15. DJHT eingestellt.

Auf einhellige Zustimmung der Sachverständigen ist am Montag, 5. Mai 2014, der Plan der Koalitionsfraktionen gestoßen, eingetragenen Lebenspartnerschaften das Recht zur „Sukzessivadoption“ zuzugestehen: Laut einem Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD http://dip21.bundestag.de sollen Lesben und Schwule ein Kind auch dann adoptieren können, wenn es vom jeweiligen Partner zuvor bereits adoptiert worden ist. Darüber hinaus plädierte ein Teil der Experten in einer öffentlichen Anhörung des Rechtsausschusses unter Vorsitz von Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) für eine Gesetzesvorlage der Grünen http://dip21.bundestag.de, die gleichgeschlechtlichen Paaren auch die gemeinsame Adoption eines Kindes einräumen will.
Der Anhörung lag zudem ein Gesetzentwurf http://dip21.bundestag.de zugrunde, mit dem die Grünen auf die Ratifizierung des Europaratsvertrags über die Adoption von Kindern in seiner 2008 revidierten Version dringen: Dieses Straßburger Abkommen gestattet den Mitgliedsnationen des Staatenbundes, homosexuellen Partnerschaften sowohl Sukzessiv- wie gemeinschaftliche Adoptionen zu ermöglichen, verpflichtet die 47 Länder aber nicht zu diesem Schritt. In mündlichen Erklärungen und schriftlichen Stellungnahmen erörterten die Sachverständigen vor allem das Für und Wider gemeinschaftlicher Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare. Die Sachverständige Jacqueline Kauermann-Walter schlug eine Bresche für die Sukzessivadoption. Bei Adoptionen müsse stets das Kindeswohl im Vordergrund stehen, unterstrich die Vertreterin des Sozialdienstes katholischer Frauen, die „sexuelle Lebensform“ der Eltern spiele hingegen keine Rolle. Weitere Infos: http://www.bundestag.de.

„Noch viel mehr vor“ heißt die neue Förderaktion zum Jubiläum der Aktion Mensch. Mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt fördert Aktion Mensch kleine lokale Angebote, die einen konkreten Beitrag zur Realisierung von Inklusion in unserer Gesellschaft leisten, zum Beispiel ein Kinderkochkurs, ein Theaterprojekt von Menschen mit und ohne Behinderung, ein inklusives Sportangebot. Für eine Förderung in Frage kommen alle Projekte freier gemeinnütziger Organisationen, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen, neue Ideen anstoßen oder gemeinsame Erlebnisse initiieren. Die Laufzeit der Projekte kann dabei zwischen einem Tag und einem Jahr liegen. Weitere Infos und Antragstellung unter www.aktion-mensch.de.

Kribbeln im Bauch, rosarote Brille: Verabredungen und Liebesbeziehungen von Jugendlichen können wunderschön sein. Dass sie auch mit emotional, körperlich oder sexuell schwierigen Erfahrungen verbunden sein können, macht die Homepage www.was-geht-zu-weit.de zum Thema. Jugendliche können sich in einem Beziehungs-1x1 Tipps holen, wie man respektvoll miteinander umgeht, sich vor Grenzüberschreitungen schützt, welchen Rat man Freundinnen und Freunden geben kann und wo man sich Hilfe holen kann, wenn es kompliziert wird.

Am 6. Juni zeigt 3sat/die woche um 12.30 Uhr: „Das Kind gehört mir“. Eltern im Scheidungskrieg, ein Film von Gesa Berg und Uta König. Etwa eine Million Kinder in Deutschland haben keinen Umgang mit ihren Vätern oder Müttern, weil der andere Elternteil dies nicht zulässt. In neun von zehn Fällen sind es die Mütter, die von den Gerichten das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Kinder zugesprochen bekommen und damit die Macht haben, über deren Leben zu entscheiden. Oft sind es gekränkte Gefühle und Rachegelüste, die - bewusst oder unbewusst - auf dem Rücken der gemeinsamen Kinder ausgetragen werden. In der Dokumentation „Das Kind gehört mir“ erzählen Uta König und Gesa Berg die dramatischen und bewegenden Geschichten mehrerer Väter und einer Mutter, die nach Trennung und Scheidung von ihren Kindern ferngehalten werden.

ERASMUS+-Seminar informiert alle Träger aus den Bereichen Bildung, Jugend und Sport, welche Intentionen die EU seit dem 1. Januar 2014 mit ihrer neuen Förderpolitik verfolgt und wie die einzelnen Fachbereiche, und damit auch Ihre Projektideen nun am sinnvollsten zu verorten sind. Gerade dieses EU-Programm ist nun mit erheblich mehr Mitteln ausgestattet, hat weitere Vereinfachungen bei der Antragstellung & Abrechnung, aber eben auch wesentliche inhaltliche Umstrukturierungen und Erklärungsbedarf eingeführt. Weitere Infos: www.euroconsults.eu Flyer: www.euroconsults.eu.

Abschlusstagung zum Präventionsprojekt GRENZGEBIETE am Montag, den 16. Juni 2014, von 10.00 bis 16.30 Uhr, „Die Färberei“ in Wuppertal. Im Sommer 2014 läuft das Präventionsprojekt GRENZGEBIETE aus. Bei der Tagung werden die Ergebnisse der begleitenden Evaluation vorgestellt. Anschließend wird mit dem Publikum und auf dem Podium darüber diskutiert, wie die Prävention sexueller Übergriffe unter Jugendlichen nachhaltig gewährleistet werden kann. Des Weiteren werden Ergebnisse der aktuellen Studie „Teen Dating Violence“ zum Thema von Projektleiterin Professorin Dr. Beate Blättner vorgestellt sowie das Theaterstück „Ein Tritt ins Glück“ aufgeführt, welches sich kreativ und realitätsnah damit auseinandersetzt, wie schnell sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen passieren können. Die Teilnahme ist kostenfrei! Anmeldungen bis zum 9. Juni 2014 an info@thema-jugend.de

Literaturhinweis: Wie sich Schule zum kindergerechten Lern- und Lebensort entwickeln kann, steht im Mittelpunkt des Praxisbandes „Kinderrechte in die Schule. Gleichheit, Schutz, Förderung, Partizipation“ (Debus Pädagogik Verlag). Schulleitungsmitglieder, Lehrkräfte und Sozialpädagogen aktiver Kinderrechte-Schulen beschreiben ihren Weg zur Schule als „Haus der Kinderrechte“ – z. B. durch Klassenrat und Schülerparlament, neue Curricula, Gewaltpräventionsprogramme, Juniorbotschafter-Aktionen oder kreative Projekte. Artikel von Schulentwicklungsberatern, städtischen Kinderbeauftragten sowie von Experten und Expertinnen aus Schulaufsichtsbehörden und von UNICEF zeigen Unterstützungsmöglichkeiten für Schulen auf. Ergänzt wird das Buch durch praxiserprobte Materialien, Arbeitsblätter und Methoden auf der CD „Kinderrechte in die Schule“ sowie die „Praxis-Mappe Kinderrechte“. Bestellung der Publikationen: www.kinderrechteschulen.de  

Die Ausgabe 2/2014 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Prof. Dr. Margit Stein, Detlev Lindau-Bank: Kinder und Jugendliche auf dem Land – Von der Lebenslagen- zur Lebensweltbetrachtung
  • Prof. Dr. Yvette Völschow: Kinderschutz in ländlich geprägten Regionen – Besonderheiten bei der Ausgestaltung von Prävention und Intervention
  • Theo Baumgärtner: Prävalenz des Alkoholkonsums von Jugendlichen auf dem Land
  • Sigmar Roll: Rauschmittel an der Schule – Möglichkeiten und Grenzen für Sanktionen

Bestellungen zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de. Online www.kjug-zeitschrift.de.

THEMA JUGEND, Heft 1/2014 erschienen: FREMDSPRACHE SEXUALITÄT. Fremdsprache Sexualität. Ein Thema, was so schambesetzt ist, dass es uns immer wieder die Sprache verschlägt. Und das bei einer Angelegenheit, die jeden Menschen beschäftigt. Daher braucht es eine Sprache, es braucht Worte. Kindern gelingt das erschreckend gut. Mit Aussagen wie „Sexig ist das, was nach kuschelig kommt“ oder „Sex wurde nach Vögeln benannt“ bringen sie uns zum Lachen. Sexualpädagogik geht weiter als Schamesröte und ein leichtes Lächeln. Sie sorgt für Worte in einem Bereich, der uns häufig sprachlos stimmt. Sie bringt Auseinandersetzung mit einem Thema, wofür sonst regelmäßig die Zuständigkeiten verschoben und weitergereicht werden. Die Autorinnen und Autoren der vorliegenden Ausgabe von THEMA JUGEND haben Worte für die „Fremdsprache Sexualität“ gefunden. Ann-Kathrin Kahle führt in die sexualpädagogische Arbeit und in das Bildungsverständnis von Sexualpädagogik ein. Stephan Leimgruber weist in seinem Artikel die Besonderheiten christlicher Sexualpädagogik auf. Andreas Huckele spricht sich in seinem Artikel für die Trennung von Sexualpädagogik und Gewaltprävention aus. In einem Interview mit Meral Renz bekommen Sie einen Einblick in die Besonderheit von sexualpädagogischer Arbeit in interkulturellen Gruppen. Ein wichtiges Thema bei der sexualpädagogischen Arbeit ist die eigene Haltung, zu der Erik Bosch Hilfestellungen und Anregungen zur Selbstreflexion gibt. Doris Eberhardt berichtet über Chancen und Herausforderungen, als Frau mit Jungen sexualpädagogisch zu arbeiten. THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bestelladresse: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de.

Kampagnen/Initiativen

Die Präsidiumsdelegationen von DEKT und ZdK haben bei einer Zusammenkunft am 8.Mai 2014 in Frankfurt ihren gemeinsamen Willen bekräftigt, an einem 3. Ökumenischen Kirchentag festzuhalten. Sie bedauern ausdrücklich, dass es aus organisatorischen Gründen im Jahr 2019 keinen ÖKT geben kann. Auf dem Weg zum 3. ÖKT bekommt nach ihrer gemeinsamen Überzeugung die für 2017 geplante gemeinsame Veranstaltung umso größeres Gewicht. Die Delegationen streben nun einen 3. Ökumenischen Kirchentag für das Jahr 2021 an.

Das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ hat laut Bundesregierung seit seinem Start im Jahr 2010 insgesamt 140 Projekte in die Förderung aufgenommen. Wie aus der Antwort der Bundesregierung http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervorgeht, wurden in der Programmphase I (2010 bis 2013) 102 Projekte unterstützt. In der Programmphase II (ab 2013) befinden sich den Angaben zufolge aktuell 38 Projekte in der Förderung. Anliegen des Programms sei es, „Menschen in ihrem direkten Umfeld darin zu stärken, sich für demokratische Teilhabe und auf Respekt basiertem Umgang miteinander einzusetzen sowie in Konfliktfällen Lösungen vor Ort zu entwickeln“.

Männerarbeit

Am 27. Mai 2014 zeigt 3sat/die woche um 0.05 Uhr in der Reihe 37 Grad: „Ich will trotzdem Vater sein!“. Männer nach der Trennung, einen Film von Ulrike Schenk. In Deutschland leben geschätzte vier Millionen Trennungskinder, und jährlich sind zirka 200.000 Kinder von Scheidungen oder Trennungen betroffen. Hinter diesen Zahlen stehen hochemotionale und ganz individuelle Schicksale von Trennungs-Familien. Denn oft beginnt ein komplizierter Kampf um Unterhaltszahlungen, Sorgerechts- und Besuchsregelungen. Häufig werden dabei die Konflikte und Verletzungen der Eltern über die Kinder ausgetragen, und 40 Prozent der Väter verlieren schon im ersten Jahr nach der Trennung jeglichen Kontakt zu ihren Kindern. Doch wie geht es den Vätern, die das vertraute Zusammensein mit den eigenen Kindern vermissen, die weiterhin für die Kinder da sein wollen oder überhaupt darum kämpfen, den Kontakt aufrechtzuerhalten? „37 Grad: Ich will trotzdem Vater sein!“ begleitet zwei Väter, die diese Entfremdung nach der Trennung nicht zulassen wollen und die darum kämpfen, den Alltag ihrer Kinder aktiv mitzuerleben

MANN-Aktuell! Passend zum Frühlingsputz wurde das Newsletter-System umgestellt und ein wenig anwenderfreundlicher gestaltet. Die aktuelle Ausgabe von MANN Aktuell finden Sie unter: http://kath-maennerarbeit.de

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Sozialberatung für Schuldner

Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz mit Info-Börse und neuem Vorstand. .Auf der 5. FinKom am 6. März 2014 in Frankfurt haben sich kreative und qualitativ hochwertige Projekte präsentiert. Ausgehend von einem spannenden Vortrag zu Ansätzen der Vermittlung präventiver Inhalte umfasste die Palette z.B. Projekte der erfolgreichen Präventionsarbeit mit und von Schülern für Schüler (Jung und im Plus), Tradity (Börsenspielplattform von Jugendlichen für Jugendliche), Filme zu „Schulden verstehen“ und „Ich kauf mich Happy“, um nur einige zu nennen. Die Vorträge und die Emailadressen der Referenten stehen ab sofort auf der Internetseite des Vereins www.praeventionsnetzwerk-finanzkompetenz.de zur Verfügung. Auf der der anschließenden Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Die neuen Mitglieder des Vorstandes sind: MR a.D. Frank Bertsch, Königswinter; Martin Huesmann, DPWV, LV NRW (Kassenwart); Gabriele Krings, SKM Lingen;  Thomas Raddatz, Diakonie Leverkusen (2. Vorsitzender); Dr. Bettina Sobkowiak, Eibe e.V. Rostock (1. Vorsitzende); Marius Stark, Neuss. Die Kontaktdaten der neuen Vorstandsmitglieder sind ebenfalls auf der Homepage einzusehen.  Der Dank der Mitglieder galt den ausgeschiedenen geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern Prof. K. Schlegel-Matthies, Eva Trube und Stefan Heckers für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.

Im Jahr 2013 meldeten 121.784 Bundesbürger Privatinsolvenz an. Das entspricht einem Rückgang um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Schuldenbarometer 2013“ der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Im Jahr 2013 wurden – bei Betrachtung der absoluten Zahlen – die meisten Privatpersonen in Nordrhein-Westfalen zahlungsunfähig. Das bevölkerungsreichste Bundesland meldete 29.637 Verbraucherinsolvenzen. Auch in Niedersachsen (15.904), Bayern (13.184) und Baden-Württemberg (10.991) waren die Werte hoch. Der Trend sinkender Verbraucherinsolvenzen zieht sich, mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt, durch alle Bundesländer. In der aktuellen Analyse gibt es jedoch auch einen negativen Aspekt: In Deutschland müssen immer mehr ältere Bundesbürger Privatinsolvenz anmelden. Die gesamten Ergebnisse der Studie "Schuldenbarometer 2013" finden Sie auf der Homepage von BÜRGEL hier zum Download http://www.buergel.de.

Die diesjährige bundesweite Aktionswoche der Schuldnerberatung vom 23.06. bis 27.06.2014 beschäftigt sich mit den Themen „Energieschulden und Energiesperren“. Das Plakatmotiv sowie das Forderungspapier zur Kampagne stehen auf der http://www.aktionswoche-schuldnerberatung.de/ zum Download bereit. Weitere Informationen, Materialien und Statements zur Aktionswoche werden auf der Homepage nach und nach bereitgestellt. Auch in diesem Jahr wird es eine zentrale politische Veranstaltung in Berlin, im Rahmen der Aktionswoche, geben.

Eine Begrenzung der zu hohen Dispositions- und Überziehungszinsen auf ein „vertretbares“ Niveau per Gesetz fordern die Grünen, da sich entsprechende Selbstverpflichtungen der Banken und Mahnungen an die Adresse der Kreditinstitute als wirkungslos erwiesen hätten. In einem Antrag http://dip21.bundestag.de wirft die Fraktion den Banken eine „Abzocke“ der Verbraucher vor. Bei einer Überschreitung des Kontos in einem vom Geldinstitut erlaubten Rahmen (Dispokredit) würden die Zinsen im Schnitt bei 11,3 Prozent liegen. Die Zinsen, die bei der Inanspruchnahme eines Kontos über den geduldeten Rahmen hinaus fällig werden (Überziehungszinsen), würden bis zu 22,5 Prozent reichen, kritisiert die Oppositionspartei. Angesichts des historisch niedrigen Leitzinses der Europäischen Zentralbank von derzeit 0,25 Prozent seien diese hohen Zinssätze „nicht akzeptabel“. Seit einigen Jahren sei zu beobachten, „dass einige Banken Dispo- und Überziehungszinsen in nicht nachvollziehbarer Höhe berechnen“, heißt es in dem Antrag. In jüngster Zeit hätten vereinzelt Kreditinstitute ihren Dispozins deutlich gesenkt sowie die Trennung zwischen Dispo- und Überziehungszins aufgehoben. Dies zeige, dass ein solcher Schritt die Banken nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringe. Die Grünen plädieren dafür, Dispo- und Überziehungszinsen auf ein Niveau zu begrenzen, das einerseits dem Verbraucherschutz Rechnung trage und andererseits die Refinanzierungs- und Risikokosten der Banken berücksichtige. Aus Sicht der Fraktion reichen die von der Koalition geplanten Maßnahmen nicht aus. Nach dem Konzept von Union und SPD müsse ein Geldinstitut einen Kunden im Falle der Inanspruchnahme eines Dispokredits warnen, auch solle die Bank zur Beratung eines Kunden verpflichtet werden, dessen Konto sich über längere Zeit im Soll befinde. Auf diese Weise werde das Problem überzogener Dispo- und Überziehungszinsen nicht gelöst, kritisieren die Grünen. Die Verbraucher würden nicht vor hohen Kosten geschützt. 

Rund ums SGB

„Soziale Arbeit“, Ausgabe Februar 2014, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Wolf Wagner: Paradoxien der Armutsdefinition
  • Angelo Kipp: Bewährungshilfe als Menschenrechtsprofession
  • Christoph Walther: Betreutes Wohnen psychisch kranker Menschen – Wirksamkeitsstudien in Deutschland
  • Johannes Nathschläger: Philosophie und Soziale Arbeit – Was die Soziale Arbeit von Viktor Frankl lernen kann

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

„Soziale Arbeit“, Ausgabe März 2014, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Gert Hellerich: Experimentelle Soziale Arbeit
  • Jan Stähr: Sozialökologische Netzwerke in der Psychiatrie
  • Misun Han-Broich: Ehrenamt, Integration und Soziale Arbeit
  • Elke Bauer, Petra Falk, Claudia Peltzer, Uta M. Walter: Das Echo der Forschung

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

„Soziale Arbeit“, Ausgabe April 2014, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Manfred Hermanns: Heinrich Weber (1888-1947)
  • Solvig Höltz: Die aktuelle Debatte zur Professionalität in der Sozialen Arbeit – Das Beispiel Berlin
  • Jan-Philipp Küppers: Resignation und Arbeitslosigkeit – Eine Gefahr für das demokratische Gemeinwesen

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Die Fraktion Die Linke will Sanktionen bei Hartz IV und bei der Sozialhilfe abschaffen. Sie hat dazu einen Antrag http://dip21.bundestag.de vorgelegt, in dem sie darauf hinweist, dass das menschenwürdige Existenzminimum durch das Grundgesetz verfassungsrechtlich geschützt sei. Mit diesem Grundsatz seien aber gesetzliche Regelungen unvereinbar, die dazu führen, dass das Existenzminimum, das durch Hartz- IV-Leistungen und die Sozialhilfe gewährleistet wird, unterschritten wird. Die Abgeordneten verlangen deshalb zum einen, im Zweiten und Zwölften Buch Sozialgesetzbuch sämtliche Sanktionen und Leistungseinschränkungen abzuschaffen. Außerdem sollen Widersprüche und Anfechtungsklagen gegen einen Verwaltungsakt, der Sanktionen feststellt, eine aufschiebende Wirkung haben.

Sozialrecht - Zeitschrift für Sozialberatung aktuell“ befasst sich in der Ausgabe 2/2014 März/April 2014 mit folgenden Themen:
Abhandlungen

  • Begründung einer einkommens- und vermögensunabhängigen Eingliederungshilfe anhand der UN-Behindertenrechtskonvention
  • Vereinbarkeit des Bestimmungsrechts der Krankenkassen gemäß § 40 Abs. 3 Satz 1 SGB V mit der UN-Behindertenrechtskonvention

Rechtsprechung

  • Wohngemeinschaft als geeigneter Ort für die häusliche Krankenpflege (LSG Baden-Württemberg)
  • Voraussetzungen der Minderung nach § 10 Abs. 1 WBVG (OLG Frankfurt)
  • Rechtsweg zu den Sozialgerichten für Streitigkeiten im „Dreiecksverhältnis“ (LSG Berlin-Brandenburg)

Bezug der Zeitschrift, die vom Caritasverband für die Diözese Münster e.V. herausgegeben wird, über die Nomos-Verlagsgesellschaft, Waldseestraße 3-5, 76520 Baden-Baden, Tel. 07221/2104-0, Fax -27.

Im Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge finden sich in Heft 5/2014 folgende Beiträge:

  • Empfehlungen zu den angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung nach §§ 22 ff. SGB II und §§ 35 ff. SGB XII
  • Vertrauliche Geburt – Engagement des Deutschen Vereins zahlt sich aus
  • Eltern sind keine Zaungäste mehr – Wie Erziehungspartnerschaft gelingen kann

Bezug der Zeitschrift über: Eigenverlag des NDV, Michaelkirchstraße 17/18, 12179 Berlin, Tel. 030/62980-0, Fax -9521 Internet: www.deutscher-verein.de.

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Straffälligenhilfe

Am 21. Mai 2014 zeigt 3sat/die woche um 0.00 Uhr in den Beitrag Exklusiv - Die Reportage: „Gewalt hinter Gittern“ Film von Christian Deker, Nils Naber, Malika Friedrichs und Christoph Lütgert (Erstsendung 1.8.2013) Die Gefängnistore hatten sich kaum hinter ihm geschlossen, als Ralf Witte schon die brutale Welt hinter Gittern kennenlernen musste. Der Familienvater aus Garbsen war wegen Vergewaltigung verurteilt worden und stand damit in der Knasthierarchie ganz unten. Erst später konnte er beweisen, dass er vollkommen unschuldig war. Doch im Gefängnis half ihm das nichts. Ein Wärter hatte sein angebliches Delikt verpfiffen - und seine Mitgefangenen standen bereit: "Da waren draußen auf dem Flur geschätzt 100, 150 Leute. Und die wussten, der Witte geht jetzt duschen und kriegt jetzt richtig was auf die Ohren." Was Witte erleben musste, ist Alltag in deutschen Gefängnissen: Druck, Drohungen und Schläge, immer wieder auch Vergewaltigungen und sogar Folter durch Mitgefangene. In der Reportage "Exklusiv - Gewalt hinter Gittern" spricht Burkhard Neumann, Abteilungsleiter in der JVA Brandenburg, ganz offen über den Gefängnisalltag.

Die schwierigen Lebenslagen von Straffälligen und ihren Angehörigen werden von der Freien Straffälligenhilfe aufgegriffen und finden ihren Niederschlag in einem vielfältigen lebenspraktischen Hilfeangebot der Anlaufstellen und Dienste. Der diesjährige Fachkongress nimmt unter dem Motto: „Wir sind Straffälligenhilfe! Besondere Hilfen für besondere Lebenslagen“ am 23.-24. September 2014 im Gustav-Stresemann Institut Bonn. Weitere Infos: http://www.bag-s.de.

Neues „Vater-Kind-Besuchs-Projekt“ in der JVA Freiburg. Die Straffälligenhilfe des SKM Freiburg begleitet seit 15 Jahren Frauen und Kinder, deren Partner inhaftiert sind. So entstand die Idee, ein „Vater-Kind-Besuchs-Projekt“ gemeinsam mit dem Sozialen Dienst der JVA auf die Beine zu stellen. Ziel war es, Vätern und Kindern eine intensive „Spielzeit“ zu ermöglichen. Weitere Infos: http://www.bag-s.de.

Der SKM Diözesanverein Freiburg hat in den kommenden drei Jahren die Federführung für die Ferienfreizeit für Kinder von Strafgefangenen. Die Kinderstiftung Baden-Württemberg fördert die Maßnahme mit jährlich über 10.000 €. Es wurde ein gesonderter Flyer für die Ferienfreizeit entworfen, der bei den SKM Vereinen abgerufen werden kann, die in der Straffälligenhilfe tätig sind. Frau Petra Schaab und Ehrenamtliche des SKM Landkreis Karlsruhe begleiten die Ferienfreizeit.

Sucht/Drogen 

Gesundheit auf der Kippe – Tabaksteuern rauf, Tabakkonsum runter! Unter diesem Motto findet am 31. Mai 2014 der diesjährige Welt-Nichtrauchertag statt. Tabaksteuererhöhungen sind, wenn sie mit spürbaren Preiserhöhungen einhergehen, eines der wirksamsten Mittel der Tabakprävention. Bei Jugendlichen bewirkt ein Preisanstieg für Tabakwaren sogar eine überproportionale Reduzierung des Tabakkonsums. Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) fordert die Deutsche Krebshilfe eine Erhöhung der Tabaksteuern. Jedes Jahr sterben mehr als 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sowie mindestens 3.300 Menschen durch Passivrauchen. Tabaksteuererhöhung kann dazu beitragen, dieses drängende Gesundheitsproblem in den Griff zu bekommen.
Informationsmaterialien können bei der Deutschen Krebshilfe sowie beim Deutschen Krebsforschungszentrum kostenfrei bestellt werden: http://www.krebshilfe.de.

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Verschiedenes

Am 20. Mai 2014 zeit 3sat/die Woche um 23.55 Uhr in der 37 Grad: „Außer Kontrolle“. Leben mit Parkinson Film von Annette Baumeister (Erstsendung 1.4.2014). Seit 17 Jahren leidet der bayrische Liedermacher Fredl Fesl an Parkinson. Auch Gisela Steinert aus Sulzbach ist daran erkrankt. Sie war 36 Jahre alt, als sie die Diagnose Parkinson erhielt. Damals begann Fredl Fesl eine Konzerttour. Es sollte seine letzte werden. Gisela Steinert lief einen Halbmarathon. Auch für sie war es der letzte lange Wettkampf. Beide gehören zu den über 250.000 Menschen in Deutschland, die an Parkinson erkrankt sind. Nicht nur alte Menschen sind davon betroffen, auch bei vielen Jüngeren wird die Krankheit inzwischen diagnostiziert. Parkinson ist heimtückisch, verläuft schleichend und führt unaufhaltsam in den Tod. Für „Außer Kontrolle“ aus der Reihe „37 Grad“ gewährten Steinert und Fesl der Autorin Annette Baumeister bewegende Einblicke in ihr Leben.

Immer wieder haben in den vergangenen Jahrzehnten die jeweiligen ZdK-Präsidentinnen und Präsidenten das Wirken der beiden Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. gewürdigt. Aus Anlass der Heiligsprechung dieser beiden großen Päpste haben wir dies nun nicht in einer erneuten und wiederum zusammenfassenden Würdigung wiederholt, was fast unmöglich wäre, sondern einige besondere Texte und Würdigungen zusammengetragen, die Sie unter www.zdk.de finden.

Der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung hat sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Mit dem Online-Tool können Sie die Positionen der zur Wahl stehenden Parteien zu 38 Thesen mit Ihren eigenen vergleichen. Der Wahl-O-Mat zur Europawahl ist seit dem am 28. April online spielbar. http://www.wahl-o-mat.de.

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 13-14/2014/24. März 2014 sind folgende Beiträge zum Thema „Rassismus und Diskriminierung“ veröffentlicht:

  • Heiner Geißler: Anmerkungen zur Rassismus-Debatte
  • Iman Attia: Rassismus (nicht) beim Namen nennen
  • Jan Schneider, Ruta Yemane: Ethnische Diskriminierung – Störfaktor im Integrationsprozess
  • Aleksandra Lewicki: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Zwischenbilanz eines brüchigen Konsens
  • Kein Nghi Ha: Identität, Repräsentation und Community-Empowerment
  • Vassilils S. Tsianos, Juliane Karakayali: Repräsentationspolitik in der postmigrantischen Gesellschaft
  • Norbert Herriger: Empowerment-Landkarte

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Ausgabe von 1/2014 „Salzkörner“ vom 25. Februar 2014 beschäftigt sich mit:

  • Klaus Mertes: Schulqualitätsentwicklung – Was macht eine gute Schule aus?
  • Michael Bergmann: vom Pflichtdienst zum Freiwilligendienst – Erfolgreicher Paradigmenwechsel
  • Lisi Maier, Simon Rapp: Nächstenliebe verlangt Klarheit – Rechtsextremismus aus christlicher Überzeugung bekämpfen
  • Hans Joachim Meyer: Bischof in dieser Zeit – Wesentliches und Zeitbedingtes unterscheiden
  • Alois Glück: Mit Christus Brücken bauen – Katholikentag Regensburg
  • Eva Maria Plettenberg: SET-FREE erhält den Preis der Deutschen Katholikentage – Auszeichnung für Engagement im Resozialisierungsprozess

Herausgeber ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Hochkreuzallee 246, 53175 Bonn, Tel. 0228/38297-28, E-Mail presse@zdk.de, Download: http://www.zdk.de.

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Wohnraum/Wohnungslose 

In der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 20-21/2014 vom 12. Mai 2014 sind folgende Beiträge zum Thema „Wohnen“ veröffentlicht:

  • Robert Kaltenbrunner; Matthias Waltersbacher: Wohnsituation in Deutschland
  • Björn Eigner: Wohnungspolitik seit 1945
  • Michael Voigtländer: Herausforderungen der Wohnungspolitik
  • Andrej Holm: Wiederkehr der Wohnungsfrage
  • Susanne Gerull: Wohnungslosigkeit in Deutschland
  • Christine Hannemann: Zum Wandel des Wohnens
  • Isabel Finkenberger; Christoph Schlaich: Zusammenleben in integrierten Nachbarschaften
  • Janice Perlman: Urbanisierung, Megastädte und informelle Siedlungen

Download aller Beiträge über www.bpb.de, die Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Der Jahresbericht des SKM-Bundesverbandes für das Jahr 2013 ist erschienen und wird in Kürze allen Ortsvereinen zugehen. 

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Die Vertreterversammlung des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg hat am 7. Mai 2014 die Mitglieder des künftigen Diözesan-Caritasrates gewählt. Damit hat das oberste Gremium des Diözesan-Caritasverbandes den ersten Schritt zur Umsetzung der neuen Verbandssatzung vollzogen. Die wichtigste Veränderung besteht in einer neuen Organstruktur, die eine klare Trennung von operativem Handeln und Aufsicht beinhaltet. Der Diözesan-Caritasrat setzt sich künftig aus elf Mitgliedern zusammen und ist als Aufsichtsrat tätig. Die Leitung des Verbandes wird von einem hauptamtlichen Vorstand wahrgenommen, der aus zwei Personen bestehen wird: dem Diözesan-Caritasdirektor, der vom Erzbischof ernannt, und einem weiteren Vorstandsmitglied, das vom neuen Caritasrat gewählt wird. Unter dem Vorsitz von Weihbischof Bernd Uhl gehört dem neuen Diözesan-Caritasrat künftig auch Dr. László Könczöl, der Vorsitzende der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen in der Erzdiözese Freiburg an.

Die beliebten Notizblöcke der Vinzenz-Gemeinschaft sind jetzt mit neuer Adresse wieder verfügbar. Bestellungen: Gegen Einzahlung von 10,00 Euro auf das Konto der Vinzenz-Gemeinschaft erhalten Sie umgehend 100 Blöcke.

Inzwischen ist auch das Faltblatt „Freude schenken – Freude erfahren“ in zweiter Auflage erschienen und kann gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten über die Bundesgeschäftsstelle angefordert werden. 

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 6/2014          17. Juni 2014
  • KuNo 7/2014          17. Juli 2014
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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

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