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2014-01/02

Newsletter des SKM-Bundesverbandes und der Gemeinschaft der
Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.

Inhalt

Stand: 12.02.2014

Aktuelles
Arbeitsmarkt
Asyl/Migration
Rechtliche Betreuung
Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement
Familie
Fortbildung/Tagungen
Hospizhilfe
Jugendhilfe
Kampagnen/Initiativen
Männerarbeit
Sozialberatung für Schuldner
Rund ums SGB
Straffälligenhilfe
Sucht/Drogen
Verschiedenes
Wohnraum/Wohnungslose
Verbandsinterne Informationen des SKM
Verbandsinterne Informationen der VKD
Bundesgeschäftsstelle
 

Aktuelles

Am 29. Januar 2014 verstarb Dr. Klaus Meyer, langjähriger Vorsitzender des SKM-Bundesverbandes. Dr. Klaus Meyer war seit 1993 Mitglied des ehrenamtlichen Vorstandes des SKM Bonn e.V., von 1995 bis 2007 übte er den Vorsitz des Vereins aus. Darüber hinaus war Dr. Klaus Meyer in der Zeit von 1992 bis 2000 Vorsitzender des SKM Bundesverbandes mit Sitz in Düsseldorf. Nach seinem Ausscheiden aus dem diplomatischen Dienst der Bundesrepublik Deutschland 1993 (u.a. Auswärtiges Amt, Botschafter in Prag, OECD), engagierte sich Dr. Meyer über viele Jahre ehrenamtlich für die Belange des SKM auf Bundes- und Ortsebene. Er tat dies stets aus tiefer christlicher Überzeugung und brachte seine reichhaltige Berufs- und Lebenserfahrung zum Wohle und zur ständigen Fortentwicklung der Vereinsaktivitäten in die Vorstandsarbeit ein. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit ist er 2007 mit dem Ehrenzeichen in Gold des Deutschen Caritasverbandes ausgezeichnet worden. Dr. Klaus Meyer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse. Der SKM Bonn e.V. und die Tochtergesellschaft SKM Aufbruch gGmbH sind caritative, soziale Dienstleister für Bonner Bürger in schwierigen Lebenssituationen. Im Mittelpunkt des Engagements stehen Familien und deren Kinder, unter Betreuung stehende Mitmenschen und von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Personen. Soziale Härten werden aufgegriffen, spezielle auf diesen Personenkreis abgestimmte und erprobte Hilfskonzepte angeboten und Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Wir werden Dr. Klaus Meyer mit großer Dankbarkeit in unserer Erinnerung behalten. 

Die Ausschreibungen zu den einzelnen Fortbildungsangeboten im Bereich der Schuldnerberatung der Caritas finden Sie auch auf der Website des SKM www.skmev.de unter Aktuelles/Fortbildungen. Ein Blick auf die Internetseite lohnt sich, da sich auch kurzfristig Änderungen für die Fortbildungsangebote ergeben können. Ihre Fragen zum Fortbildungsangebot in der Schuldnerberatung beantworten wir Ihnen gerne: Stephan Buttgereit, SKM e.V. Tel. 0211/233948-0 oder Stefan Bürkle, DCV e.V. Tel. 0761/200-303.

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Arbeitsmarkt

Onlineportal. ver.di informiert mit einer neuen Internetseite junge Menschen im öffentlichen Dienst. Mit 4,5 Millionen Beschäftigen ist er der größte Arbeitgeber Deutschlands. Noch immer haftet ihm das Image an, etwas langweilig und verstaubt zu sein. Damit räumt das Berufsportal auf. Die Seite hilft Interessierten mit Informationen zum „Traumberuf öffentlicher Dienst“ bei der Berufsorientierung und der Bewerbung. Registrierte ver.di-Mitglieder können sich einloggen um aktuelle Stellenangebote bei Bund, Ländern und Kommunen einzusehen. www.öffentlicherdienst.de

Elektronische Gesundheitskarte, höheres Briefporto und ein neues Punktesystem in Flensburg – in vielen Bereichen gelten seit dem 1. Januar neue Regelungen. Auch für Beschäftige, Versicherte und Bezieher von Grundsicherungen gibt es eine Reihe Änderungen. Die Hartz-IV-Regelsätze erhöhen sich ebenso wie die allgemeinverbindlichen Mindestlöhne in einigen Branchen. Wer 1949 geboren ist und 2014 abschlagsfrei in Rente gehen will, muss drei Monate über seinen 65. Geburtstag hinaus arbeiten. Die wichtigsten Veränderungen in den Bereichen Arbeit, Rente und Sozialversicherung hat der DGB online zusammengefasst. www.dgb.de/-/Fe3

Vom 1. Januar 2014 an gilt in der Europäischen Union auch für Rumänien und Bulgarien die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Angesichts der in Deutschland laufenden Debatte um die befürchtete Einwanderung in die Sozialsysteme hat die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland die wichtigsten Fakten zur Freizügigkeit aufbereitet: http://ec.europa.eu.

Neue Wege in der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen suchten katholische Sozialverbände im Erzbistum Paderborn. Bei einem Praxisworkshop des Diözesan-Caritasverbandes in Paderborn berieten Geschäftsführer und Vorstände von Caritas, IN VIA und von Sozialdiensten katholischer Frauen und Männer SkF und SKM mit Verantwortlichen aus der Wirtschaft über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und des Austausches. „Caritas muss sich dem stellen, was Unternehmen beschäftigt“, sagte Karl-Hans Kern, Geschäftsführer des CSR-Kompetenzzentrum im Deutschen Caritasverbandes. Das für Unternehmen und Sozialverbände zunehmend wichtige Konzept „unternehmerischer Gesellschaftsverantwortung“ („Corporate Social Responsibility“ – CSR) sei „eine Investition in eine soziale Zukunft“, sagte Kern. Intensiv setzten sich die Tagungsteilnehmer unter anderem mit einer schon sehr weit entwickelten „Caritas-Serviceline“ auseinander, mit der die Caritasverbände Arnsberg-Sundern, Soest und Hamm mittelständischen Unternehmen ihrer Region psychosoziale Beratung für deren Mitarbeiter anbieten wollen. Soziale Angebote wirkten positiv auf das Betriebsklima sowie auf die Motivation und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern, betonte Thomas Kellermann, Fachbereichsleiter beim Caritasverband Arnsberg-Sundern. Da die Caritas für alle persönlichen Herausforderungen entsprechende Fachberater habe, könne sie Mitarbeiter von Unternehmen bei Bedarf gezielt unterstützen. Das geplante Angebot soll zunächst in einer Pilotphase getestet und konkretisiert werden. In einem weiteren Projekt, das die Teilnehmer diskutierten, will sich der Caritasverband Hamm die Erfahrung von Ruheständlern bei der Vermittlung von am Arbeitsmarkt benachteiligten jungen Menschen zunutze machen. Als Mentoren sollen sie Schulverweigerer und andere junge Menschen mit vielfachen Vermittlungshemmnissen auf dem Weg ins Arbeitsleben begleiten und Ansprechpartner für Unternehmen sein, die benachteiligte Jugendliche anstellen. Dazu will die Caritas Hamm nun eine Anlaufstelle für Unternehmen und junge Menschen einrichten. In einem zweiten Schritt möchte Vorstand Elmar Marx das Projekt auch auf Erwachsene mit Vermittlungshemmnissen ausdehnen.
„Es lohnt sich, wenn katholische Sozialverbände und Unternehmen eine enge Zusammenarbeit pflegen und sich gegenseitig Impulse geben“, zog Christoph Eikenbusch vom Diözesan-Caritasverband ein positives Fazit der Tagung. „ Die CSR-Kooperation schafft nicht nur eine Win-Win Situation, weil sie nachweisbar zur Stärkung des jeweiligen Kerngeschäftes der beteiligten Partner führt. Sie hat auch eine gesellschaftlich-soziale Zielsetzung und ist damit solidaritätsstiftend.“ Pressemeldung des DICV Paderborn vom 23. Januar 2014.

Obwohl rund 80 Prozent der Mitarbeitenden bei der Caritas weiblich sind, dominieren insbesondere auf den obersten Führungsebenen deutlich Männer. So sind zum Beispiel drei Viertel der Positionen in geschäftsführenden Vorständen und Aufsichtsorganen durch Männer besetzt, und nur zwei von 27 Diözesancaritasverbänden werden von Frauen geleitet. Um herauszufinden, wie es gelingen kann, dass mehr Frauen Führungspositionen bei der Caritas übernehmen und wo mögliche Stolpersteine liegen, wurde von der Katholischen Hochschule Freiburg im Auftrag des Deutschen Caritasverbands eine Studie durchgeführt. Die Studie wurde im Kontext des Projekts „Gleichgestellt in Führung gehen“ durchgeführt, das die Voraussetzungen schaffen soll, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Der Abschlussbericht, eine Kurzfassung der Ergebnisse sowie die entwickelten Handlungsempfehlungen stehen unter www.caritas.de zum Download bereit.

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Asyl/Migration

Die im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellte Studie „Die Organisation der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern in Deutschland“ macht deutlich, dass sich in den Bundesländern in den vergangenen Jahren unterschiedliche Praktiken der Unterbringung und Existenzsicherung von Asylsuchenden entwickelt haben. http://www.bamf.de

Das Bundeskabinett hat den Migrationsbericht 2012 beschlossen und zur weiteren Beratung an den Deutschen Bundestag weitergeleitet. Der Bericht wird jährlich durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstellt und gibt auf der Grundlage der vorhandenen Daten einen Überblick über die Migration in Deutschland. http://www.bmi.bund.de

Das youngcaritas Aktionsheft „Flüchtlinge Willkommen“ ist heiß begehrt und wird rege bestellt. Auf der Internetseite haben wir weitere Inhalte ergänzt:

  • Unterrichtsvorschläge zu den Themen „Kinderrechte“ und „Bleiberecht.
  • Ein Online-Test „Wieviel Migrationshintergrund hast Du?“
  • Zahlreiche Links zu weiteren Seiten zum Thema

Die Inhalte werden in den nächsten Wochen und Monaten noch ergänzt. Das Aktionsheft als pdf zum Download: www.youngcaritas.de.

Literaturhinweis: Zuwanderung und Integration: Schlüsselbegriffe für den demografischen Wandel, die Wirtschaftsentwicklung oder den inneren Zusammenhalt Deutschlands. Das Buch informiert in mehr als 60 Beiträgen aus unterschiedlichen Disziplinen über Grundlagen und Geschichte, Begriffe und Konfliktfelder der Migration und Integration http://www.bpb.de.

Rechtliche Betreuung

Am 13. Mai 2014 findet in Köln ein Fachtag für die Beraterinnen und Berater in der Online-Beratung statt. Unter dem Titel: Last und Lust in der Online-Beratung wollen wir unsere ersten Erfahrungen austauschen, Fragen loswerden und neue Erkenntnisse gewinnen zu: Selbstverständnis des Beraters, Grenzen der Online-Beratung, Online-Beratung als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, Technik, Wer ist der Nutzer? Haftung, Sprachformen und Sprachstile, Datenschutz, Online-Beratung →f2f (face-to-face) und zurück, Ehrenamtliche in der Online-Beratung – was ist möglich? Referent ist Jürgen Pelzer, Theologe und Kommunikationstrainer, Tagungsmoderation Heike Ewert, Prozessbegleiterin und Coach, Veranstalter Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM. Anmeldung über dannhaeuser@skmev.de.

Im Frühjahr 2014 erscheint eine Neuauflage unseres Buches „Praxiswissen Betreuungsrecht“ – für Ehrenamtliche, Familienangehörige und Bevollmächtigte Die Stichwörter wurden überarbeitet und einige neue Stichwörter, z.B. Pfändungsschutz, Zwangsbehandlung und Persönliches Budget hinzugefügt. Herausgeber ist der Deutsche Caritasverband: Das Buch  erscheint in einer Kooperation des C.H. Beck Verlag und Lambertus Verlag.

Am 18./19. März 2014 findet die diesjährige Bundeskonferenz der BtG-Fachreferenten in Fulda statt. Themenschwerpunkte sind diesmal die Entwicklung der Online-Beratung im Arbeitsfeld Rechtliche Betreuung und die Weiterentwicklung des Betreuungsrechtes.

Weiterentwicklung des Betreuungsrechtes. Im Zuge der UN-Behindertenrechtskonvention stehen einige Gesetze auf dem Prüfstand. Auch notwendige Anpassungen im Betreuungsrecht werden überverbandlich diskutiert. Im Kasseler Forum treffen sich alle einschlägigen Verbände des Betreuungswesens und sichten gemeinsame Positionen. Unter der Federführung des Arbeitsstelle Rechtliche Betreuung DCV, SkF, SKM hat sich eine Arbeitsgruppe dem Thema angenommen und entwickelt gemeinsame Eckpunkte für eine Weiterentwicklung des Gesetzes aus Sicht der verbandlichen Caritas. Beteiligt sind daher neben dem Arbeitsfeld Rechtliche Betreuung die Behindertenhilfe des DCV und der Fachverband CBP – Caritas Behindertenhilfe/Psychiatrie.

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Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement nimmt seit der Gründung der Wohlfahrtsverbände für deren Selbstverständnis und Aufgabenwahrnehmung eine zentrale Rolle ein. Das von der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) am 04.12.2013 verabschiedete Papier „Bürgerschaftliches Engagement als Aufgabe der Freien Wohlfahrtspflege“ wurde vom Fachausschuss „Bürgerschaftliches Engagement und Freiwilligendienste“ in Zusammenarbeit mit der Sozialkommission II erarbeitet und setzt sich mit den veränderten gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in Bezug auf das Bürgerschaftliche Engagement auseinander. Das Papier ist  über die BAGFW-Webseite http://www.bagfw.de abruf- und einsehbar.

Die Koordinierungsstelle für das sogenannte Nationale Forum für Engagement und Partizipation (NFEP), die sich bis 2013 in Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. befand, begleitete die Umsetzung der Nationalen Engagementstrategie der Bundesregierung und bearbeitete hierfür verschiedene Themen des bürgerschaftlichen Engagements. In den Jahren 2012 und 2013 veranstaltete das NFEP insgesamt drei Dialogformate zum Thema bürgerschaftliches Engagement im Kontext der Pflege, an denen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Praxis und dem Dritten Sektor teilnahmen. Diskutiert wurden die vielfältigen Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements zur Unterstützung und Stärkung hilfe- und pflegebedürftiger Menschen und Pflegender, mit Fokus auf der häuslichen Pflege. Die nun erschienene Publikation „Bürgerschaftliches Engagement in einer Sorgenden Gemeinschaft – Perspektiven zur Unterstützung Pflegebedürftiger und pflegender Angehöriger“ soll dazu beitragen, eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und den Diskurs über Chancen und Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements in der Pflege voranzutreiben. Diese Publikation und sechs weitere Veröffentlichungen im Kontext des NFEP, darunter u. a. zum Service Learning und zum Bürgerschaftlichen Engagement in ländlichen Räumen stehen unter www.forum-engagement-partizipation.de online und zum Download als PDF zur Verfügung.

Ehrenamtliche Vorstände gesucht! Wie Sie Führungskräfte für den Verein gewinnen, entwickeln und binden“ lautet der Titel einer neuen Publikation der Akademie Management und Politik der Friedrich Ebert Stiftung. Diese Broschüre ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der gleichnamigen Fachtagung vom Juli 2013 Jahres. Download der PDF-Version der Broschüre: http://www.fes-mup.de.

Beim Pauline-von-Mallinckrodt-Preis vergibt die CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn in diesem Jahr erstmals drei Preise. Unter dem Motto der Caritas-Jahreskampagne 2014 „Weit weg ist näher als du denkst“ werden ehrenamtliche Gruppen und Initiativen geehrt, die etwa Asylbewerber und Migranten betreuen, sich international engagieren oder sich für die „Eine Welt“ auf Ebene der Pfarrgemeinden einsetzen. Nominiert werden können auch Projekte, die einen bewussten und schonenden Umgang mit Ressourcen praktizieren und propagieren. In diesem Jahr ist der erste Preis mit 2.500 Euro, der zweite mit 1.500 und der dritte Preis mit 1.000 Euro dotiert. Seit 2007 verleiht die CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn jährlich den Pauline-von-Mallinckrodt-Preis, um ehrenamtliches caritatives Engagement zu fördern und zu würdigen. Vorschläge für den Pauline-von-Mallinckrodt-Preis können bis zum 30. April bei der CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn eingereicht werden. Ein Vorschlagsrecht haben die örtlichen Caritasverbände, Fachverbände und caritativen Rechtsträger sowie die Pfarrgemeinden und Pastoralverbünde im Erzbistum Paderborn. Die Preisverleihung findet am 2. August beim Caritas-Tag im Rahmen des Liborifestes in Paderborn statt. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt, zu der Vertreter der CaritasStiftung, der Orts- und Kreiscaritasverbände, der Caritas-Konferenzen sowie der Kongregation der Schwestern der Christlichen Liebe gehören. Weitere Infos zum Pauline-von-Mallinckrodt-Preis bei der CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn, Am Stadelhof 15, 33098 Paderborn, Tel. 05251/209-227; Fax 05251/209-202; E-Mail: stiftung@caritas-paderborn.de.

Familie 

Fehler im System: Familien in Rentenversicherung benachteiligt. Ein heute 13-Jähriger wird durchschnittlich 77.000 Euro mehr in die Rentenkasse einzahlen als er selbst an Rente beziehen wird. Seine Eltern jedoch haben davon wenig: Weder erhöht sich ihre eigene Rente wesentlich, noch zahlen sie weniger Beiträge als Kinderlose. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Sie sieht dringenden Reformbedarf für die gesetzliche Rentenversicherung. http://www.bertelsmann-stiftung.de

Der Zeitgut Verlag hat in Zusammenarbeit mit der Psychologin und diplomierten Altenpflegerin Bettina Rath die Vorlesebücher für die Altenpflege „Momente des Erinnerns“ herausgebracht. Die vier Bände umfassende Reihe ist bei der Betreuung von alten und dementen Menschen sehr gut zum Vorlesen geeignet. Die leicht verständlichen und kurzen Texte beinhalten positive Erlebnisse aus der Jugendzeit der Patienten. So werden eigene Erinnerungen aktiviert, die noch im Langzeitgedächtnis der Pfleglinge schlummern. Beim Vorlesen der Geschichten zeigte sich in der Praxis, dass Gefühle von Glück und Zufriedenheit bei den Zuhörern geweckt werden. Im Pflegeheim wie auch in der häuslichen Pflege durch Familienmitglieder sind die Texte aus „Momente des Erinnerns“ ein Auslöser für gute Gespräche mit den alten Menschen. http://www.zeitgut.com

  Am Dienstag, den 25. März zeigt 3sat/die woche um 0.00 Uhr in der Reihe 37 Grad den Beitrag: Eltern allein zuhause Wenn die Kinder flügge werden, einen Film von Florian Aigner. Kim Schnoor ist 19 Jahre alt und wird nach dem Abitur für ein Jahr nach Australien gehen. Seine Eltern sind geschieden. Seine Mutter Kerstin Schnoor, die keinen neuen Lebenspartner hat, fürchtet sich vor dem Alleinsein. Michelle Wiener ist 18 Jahre alt und steckt mitten in den letzten Abiturprüfungen. Ihren Eltern André und Simone Wiener graut vor dem Tag, wenn sie zum Studium wegziehen wird. Am liebsten wäre ihnen, ihre älteste Tochter würde nur eine Autostunde entfernt in Würzburg studieren. Dann könnten sie sie oft besuchen. Die Dokumentation aus der Reihe „37 Grad“ berichtet über Eltern in einer schwierigen Lebensphase: zwischen Abschied von den Kindern und Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt. Denn nicht nur die Kinder, auch die Eltern müssen flügge werden.

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Fortbildung/Tagungen

Die AcU veranstaltet 2014 eine AcU-Fachtagung mit dem Titel „Caritative Unternehmen in die Zukunft führen“. Die Veranstaltung findet am 07. Mai 2014 in Köln im Maternushaus statt. Weitere Infos zum detaillierten Ablauf der Tagung, zu Referenten und Referatsthemen usw. über: Sabine Rung, Organisationsmanagement, Arbeitsgemeinschaft caritativer Unternehmen (AcU) Wittelsbacherring 11, 53115 Bonn, Tel.: 0228/926166-15, Fax: 0228/926166-11, E-Mail: sabine.rung@a-cu.de, http://www.a-cu.de.

Aktionstag der kirchlichen Fachverbände KTK-Bundesverband und Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) in Kooperation mit dem Didacta Verband laden wir Sie herzlich ein. Er trägt in diesem Jahr den Titel „Wohin gehen die Kitas - und wer steuert ihre Entwicklung?“ und findet am 28. März 2014 von 10 bis 13 Uhr im Kongressbereich der Messe Stuttgart statt. Der KTK-Bundesverband und die Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) weisen mit dieser Veranstaltung darauf hin, dass - trotz des erfolgreichen quantitativen Ausbaus – kein Schluss-Strich gezogen werden kann und (weitere) Anstrengungen notwendig sind, um eine qualitativ hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung für alle Kinder in den Einrichtungen zu gewährleisten. Teilnehmergebühr: 29.- Euro. Der Preis umfasst die Teilnahme am Aktionstag mit den Vorträgen, den Besuch der Messehallen und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im VVS-Gebiet Stuttgart. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über das Internet: www.didacta.de.

Öffentlicher Fachtag: „Homosexualität in der Familie - Angehörige kompetent begleiten“. Termin: 20. März 2014 in Berlin. Ein Coming-out betrifft alle Mitglieder einer Familie: Eltern, Partner und Partnerinnen, Kinder, Geschwister usw. Spätes Coming-out, Regenbogenfamilien oder ein Coming-out im Kontext von Migration gehören zum Alltag der Sozialen Arbeit. Diskutiert werden die damit verbundenen Herausforderungen. Mehr: http://www.bildung-beratung.lsvd.de.

Das Jugendbildungsprogramm 2014 von Arbeit und Leben e.V. (DgB) bietet jungen Menschen zwischen 14 und 26 Jahren wieder zahlreiche Seminare in ganz Deutschland. Unter dem Themen- und Projektschwerpunkt „Couragiert und engagiert für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus“ werden 48 Workshops angeboten. Darüber hinaus gibt es weitere Veranstaltungen mit einer thematischen Bandbreite – von der Berufsorientierung über Nachhaltigkeit, Geschichte und Gender bis hin zu aktuellen politischen Themen. http://www.arbeitundleben.de

Das neue EU-Bildungsprogramm Erasmus+ ist eröffnet. Mit dem neuen Programm sollen mehr als vier Millionen Menschen in den nächsten sieben Jahren mit einer Finanzhilfe der EU dabei unterstützt werden, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Arbeitserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten. Für Erasmus+ wird ein Budget von insgesamt 14,7 Mrd. Euro bereitgestellt. Das Programm soll vor allem Jugendlichen in den Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit helfen, durch die neuen Austauschmöglichkeiten neue wertvolle Kompetenzen zu erlangen. Mehr Informationen finden Sie unter http://europa.eu.

Sand im Betriebe? – Als betriebswirtschaftlich Verantwortliche/r wirksam handeln. Seminar vom 24. bis 27. Juni 2014 in Hannover. Als Verantwortlicher für Finanzen zum Sympathieträger in der Organisation zu werden, ist eine Herausforderung - und auch nicht immer möglich. Aber wie können betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und Interventionen im System einer Caritaseinrichtung wirksam(er) werden? Welches sind die individuellen Ansätze für eine wirtschaftliche Steuerung im Kontext der Organisation und warum funktioniert die Steuerung trotz des vorhandenen Wissens nicht immer? In diesem Seminar reflektieren die Teilnehmenden die wichtigsten Elemente der betriebswirtschaftlichen Steuerung praxisorientiert anhand ihrer konkreten individuellen Herausforderungen. Durch die Einbindung einer systemischen Perspektive lernen sie darüber hinaus, einen äußeren Standpunkt zu beziehen, von dem aus neue Zugänge möglich werden. Angesprochen sind betriebswirtschaftlich verantwortliche Personen (z.B. im Controlling) in Organisationen der Caritas mit oder ohne kaufmännische Ausbildung, mit oder ohne Führungsverantwortung. Zuständiger Dozent: Daniel Ham, daniel.ham@caritas.de, Telefon 07 61 2 00-1704 wenden. Zur Online-Anmeldung: http://www.fak-caritas.de.

Hospizhilfe 

„Aktive Sterbehilfe“, die sogenannte Tötung auf Verlangen, ist in der Bundesrepublik Deutschland verboten. Innerhalb der EU ist Sterbehilfe zum Beispiel in Belgien und den Niederlanden erlaubt. Zurzeit gibt es in Deutschland kein Gesetz, das die Sterbehilfe regelt. Die große Koalition will sich nun diesem Thema annehmen. Die Caritas im Ruhrbistum hilft Menschen in der letzten Lebensphase über stationäre Hospize und Besuchsdienste. Außerdem bieten Palliative-Care Pflegeteams beispielsweise schmerztherapeutische Hilfen. Im Netzwerk der Caritas im Ruhrbistum arbeiten 12 ambulante Hospizgruppen und -vereine mit starker ehrenamtlicher Beteiligung, 6 stationäre Hospize und 7 Palliative-Care Pflegeteams. Rückfragen:  Marion Louven, Tel. 0201 810298 137, E-Mail marion.louven@caritas–essen.de und Frank Krursel, Tel. 0201 81028 121, E-Mail frank.krursel@caritas–essen.de

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Jugendhilfe

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche – Informationen für Eltern“ http://www.bptk.de/. Dies ist eine Broschüre der Bundespsychotherapeutenkammer (Sitz Berlin), speziell zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Die Broschüre informiert umfassend und macht Eltern(teile) zu mündigen Mitstreitern bei der Behandlung ihrer Kinder. Der folgende Link ist eine allgemeine Information der Psychotherapeutenkammer NRW (Sitz Düsseldorf) zum Thema Psychotherapie. https://www.ptk-nrw.de. Beide Kammern haben auch andere, interessante Broschüren veröffentlicht, die über die jeweiligen Homepages aufzurufen und zu bestellen sind, z.B. über depressive Kinder und deren Behandlungsmöglichkeiten. Ferner gibt es dort auch Informationen zum Thema Patientenrechte.

Die neue Pisa-Studie ist da. Es ist das fünfte Mal seit dem Jahr 2000, dass 510.000 Schülerinnen und Schüler in 65 Nationen getestet wurden, und zwar in Mathematik, im Lesen und in den Naturwissenschaften. Die 5000 in Deutschland getesteten Schülerinnen und Schüler liegen erstmals in allen Bereichen deutlich über OECD-Durchschnitt – allerdings nicht beim Wohlbefinden. Zwar schätzen deutsche Schüler(innen) das Klima an ihrer Schule recht positiv ein. Das eigene Glücksempfinden liegt aber unter dem Durchschnitt. Weitere Infos: www.pisa.oecd.org.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt ausbildungsinteressierte Jugendliche und arbeitslose junge Fachkräfte aus Europa bei der Vermittlung in eine betriebliche Berufsausbildung oder eine qualifizierte Beschäftigung in einem Engpassberuf in Deutschland. Gefördert werden u.a. vorbereitende Deutschsprachkurse im Herkunftsland und praktikumsbegleitende Deutschsprachkurse, ausbildungsbegleitende Hilfen, begleitende Hilfen bei Anpassungspraktika. Mehr unter http://www.foerderdatenbank.de.

Das Jahresprogramm 2014 - Forum Jugend und Politik der Friedrich Ebert Stiftung ist erschienen: Wir möchten Ihnen und Euch unser Jahresprogramm 2014 vorstellen. Mit Kreativwerkstätten, Planspielen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen oder Musikworkshops widmen wir uns wichtigen Themen aus Politik und Zeitgeschichte. Mit kreativen, beteiligungsorientierten Zugängen wollen wir Interesse und Begeisterung z.B. für Kommunalpolitik, Europa, Kampf gegen Rechtsextremismus, Soziale Gerechtigkeit oder Gewaltprävention wecken. http://www.fes.de

„Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft. Die Bekämpfung der Kinderarmut muss zwingend Vorrang im politischen Alltag haben“, fordert Caritas-Präsident Peter Neher erneut mit Blick auf die Ergebnisse der heute vom Kinderhilfswerk vorgestellten Umfrage in Berlin. Die Umfrage zeige, dass das Ziel der Bekämpfung der Kinderarmut in der Bevölkerung breit unterstützt werde. Dies müsse von den politisch Verantwortlichen als Signal verstanden werden. „Kinderarmut kann nur erfolgreich bekämpft werden, wenn materielle Hilfen für arme Familien, ein inklusives Bildungssystem für alle Kinder und Hilfen in prekären Lebenslagen gut ineinandergreifen“, stellt Neher fest. Der DCV hat ein Konzept zur Bekämpfung der Kinderarmut erarbeitet. Eine Erhöhung der Regelsätze, die Anpassung des Kinderzuschlags und eine Überarbeitung des Bildungs- und Teilhabepakets seien zentrale Elemente, um benachteiligten Kindern mehr Chancen im Leben zu ermöglichen. „Alle Beteiligen wissen, was zu tun ist. Jetzt muss gehandelt werden“, so Neher. „Armut darf sich nicht vererben“ – Die Position des Deutschen Caritasverbandes zur Bekämpfung von Kinderarmut finden Sie http://www.meine-caritas.de.

Das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen, besser bekannt als Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG), ist seit nunmehr 2 Jahren in Kraft. Zeit, eine erste Zwischenbilanz der Fachdiskussion zu ziehen, um sowohl Erfolge als auch „Lücken“ aufzuzeigen. Die Autorinnen und Autoren der ersten Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis – KJug im Jahr 2014 diskutieren einzelne Aspekte des Bundeskinderschutzgesetzes, wie beispielsweise die Regelungen zur Beratung und Übermittlung von Informationen durch Berufsgeheimnisträger bei Kindeswohlgefährdung und ihre Bedeutung für Ärztinnen und Ärzte. Die Bedeutung derselben Norm für Lehrerinnen und Lehrer und die mögliche Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit wird ebenfalls aufgezeigt. Um die Lücke zwischen Theorie und Praxis zu schließen, müssen aus Sicht der Wissenschaft noch weitere Aspekte, gerade im Vergleich mit der internationalen Kinderschutzforschung in den Blick genommen werden. So fehlen in Deutschland bisher eine Evaluationskultur und auch ein kontinuierliches Monitoring des institutionellen Um-gangs mit Kinderschutzfällen. Um den Erfolg des Bundeskinderschutzgesetzes aber wirklich abschätzen zu können, muss erst belegt werden, dass frühzeitige Intervention, Frühe Hilfen und die Veränderungen im Kinderschutz tatsächlich den Kinderschutz verbessern. Aus dem Inhalt:

  • Dr. Heinz Kindler, Marie-Theres Pooch, Bianca Bertsch: Das Bundeskinderschutzgesetz: Gut gemeint und auch gut gemacht?
  • Prof. Dr. Kurt-Peter Merk: § 4 KKG – Professionelle Kooperation im Kinderschutz?
  • Lydia Schönecker, Dr. Thomas Meysen: Schutzauftrag der Lehrerinnen und Lehrer nach § 4 KKG und Schulsozialarbeit
  • Prof. Dr. Gabriele Kokott-Weidenfeld: Brauchen wir so viele Gesetze zum Kinderschutz? Das KKG im Kontext bereits bestehender Regelungen

Die Ausgabe 1-2014 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) mit dem Titel „Zwei Jahre Bundeskinderschutzgesetz“ kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) bestellt werden beim Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de. Online www.kjug-zeitschrift.de.

Der Bundesfinanzminister hat einer überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von bis zu 83 Millionen Euro für das BAföG zugestimmt. Dies geht aus einer Unterrichtung durch die Bundesregierung http://dip.bundestag.de hervor. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hatte die Mehrausgaben für die Bundesausbildungsförderung von Schülerinnen und Schülern beantragt. Grund sind die erhöhten Fallzahlen und veränderten Tagessätze für die Internatsunterbringung behinderter Schülerinnen und Schüler.

Bei der FSM-Beschwerdestelle sind im Jahr 2013 insgesamt 5.171 Beschwerden gegen Internetinhalte eingegangen (http://www.fsm.de/beschwerdestelle/statistiken). Damit ist erneut ein starker Anstieg zum Vorjahr erkennbar (2012: 3.239 Beschwerden). Um dem gesteigerten Bedarf auch auf mobilen Geräten gerecht zu werden, hat die FSM eine eigene App auf den Markt gebracht. Mittels der App „FSM mobile“ können URLs anonym an die FSM-Beschwerdestelle gemeldet werden. Die App ist für Android (Google Playstore) erhältlich (http://goo.gl/WcNqrC ). Neben der App können sich Internetnutzer weiterhin über die Website der FSM (http://www.fsm.de) beschweren oder an die gemeinsam mit eco betriebene Internet-Beschwerdestelle (http://www.internet-beschwerdestelle.de/) wenden. Als Mitglied im internationalen Beschwerdestellen-Netzwerk INHOPE leitet die FSM Beschwerden, die im Ausland gehostete kinderpornografische Inhalte betreffen, an die zuständige Partner-Hotline weiter.

Kinderarmut stärker bekämpfen. Politik muss auf flächendeckende Armutsgefährdung endlich reagieren. Mit konkreten Vorschlägen hat die Caritas auf aktuelle Studien zur steigenden Armutsgefährdung von Kindern und jungen Menschen in Deutschland reagiert. Zur nachhaltigen Verbesserung der Situation gehörten unter anderem eine Überarbeitung des Bildungs- und Teilhabepakets sowie eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze. Aus "Caritas in NRW - AKTUELL", Ausgabe 1, Februar 2014 http://www.caritas-nrw.de.

In der Reihe Elternwissen ist zum Thema MOBBING die Broschüre in 4. völlig überarbeiteter Fassung erschienen. Mobbing haben viele Kinder und Jugendliche schon in der eigenen Klasse erlebt. Es ist ein Phänomen, das ihren Alltag prägt. Die Ursachen von Mobbing sind vielschichtig und je nach Fall sehr unterschiedlich. Von Mobbing kann jeder und jede betroffen sein, egal welchen Alters, welcher Schulform und welchen Selbstbewusstseins. Manchmal entsteht der Eindruck, dass der Begriff inflationär gebraucht wird. Jede Form der Gewaltanwendung innerhalb der Klasse, die womöglich einen Einzelnen betrifft, wird dann als „Mobbing“ bezeichnet. Fachleute raten, genau hinzuschauen und nicht vorschnell zu reagieren. Die Broschüre befasst sich mit der Entstehung von Mobbing, wie Eltern es erkennen und damit umgehen können. Sie gibt viele Tipps, was sie tun können, wenn ihr Kind ein Opfer von Mobbing (und auch Cybermobbing) geworden ist oder auch selbst Täter ist. Hilfreiche Internetseiten, weiterführende Bücher und Arbeitshilfen – auch für Lehrkräfte – und Beratungsstellen befinden sich auf den letzten Seiten dieser Arbeitshilfe. Die Reihe Elternwissen richtet sich konkret und praktisch an Eltern und bereitet jeweils ein Schwerpunktthema. aus dem Bereich des Kinder- und Jugendschutzes auf. Ansichtsexemplare sind kostenfrei, ansonsten gibt es Staffelpreise: 10 Expl. zum Preis von 3,00 Euro, 25 Expl. zu 6,00 Euro, 50 Expl. zu 10,00 Euro und 100 Expl. zu 18,00 Euro (jeweils zzgl. Versandkosten). Komplettpaket (Ausgabe 1–19, soweit noch vorhanden ): 5,00 Euro (zzgl. Versand). Bestellung an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

THEMA JUGEND, Heft 4/2013 erschienen: EXTREM MITTENDRIN. Unsere Gesellschaft hat sich längst durch die Einflüsse unterschiedlichster Denktraditionen, Religionen und Identitätskonstruktionen weiterentwickelt. Einwanderer und Herkunftsdeutsche haben ihre Freund- und Feindbilder deswegen nicht verloren, vielmehr werden sie in wirtschaftlich unsicheren Zeiten noch befeuert. Jede daraus entstehende Form von Radikalität und Extremismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und lässt sich nicht auf deutsche Nazis oder islamistische Ideologen an den Rändern der Gesellschaft abwälzen. Ungleichwertigkeitsvorstellungen gibt es sowohl unter herkunftsdeutschen als auch unter Jugendlichen mit Migrationsgeschichte. Vor diesem Hintergrund hat der Landesarbeitskreis Jugendhilfe, Polizei, Schule seine diesjährige Tagung „jung – krass – (un-)demokratisch“ genannt. Alle radikalen Gruppen, die Jugendliche anziehen wollen, lehnen offen oder verdeckt die Demokratie als gemeinsames Werte- und Normsystem ab, sie tun dies mithilfe von „krassen“, jugendgerechten Angeboten. Diesen angemessen präventiv zu begegnen, ist Aufgabe aller Akteure und Akteurinnen, die mit Jugendlichen arbeiten. Die aktuelle Ausgabe vom THEMA JUGEND befasst sich mit den unterschiedlichen Facetten des Themas Radikalisierung und Extremismus. Beate Küpper erläutert das Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Thomas Pfeiffer zeigt auf, mit welchen Methoden deutsche Rechtsextreme Jugendliche umwerben. Kemal Bozay beschreibt die Formen von Nationalismus unter migrantischen Jugendlichen. Heiko Klare plädiert in seinem Artikel für die Stärkung und Beteiligung nicht-rechter Jugendlicher. Ahmad Mansour eröffnet eine innerislamische Perspektive auf den deutschen Salafismus und Jay Nightwind, Poetry Slammer aus Essen, setzt sich in einer Kurzgeschichte mit dem Thema Stigmatisierung auseinander. THEMA JUGEND kostet 2,- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten. Bestelladresse: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V., Salzstraße 8, 48143 Münster, Tel.: 0251/54027, Fax: 0251/518609, E-Mail: info@thema-jugend.de

Mobile Seite von www.thema-jugend.de ist online. Die mobile Version der Internetseite www.thema-jugend.de steht nun online zur Verfügung. Unter mobil.thema-jugend.de können sich unsere Kooperationspartner, pädagogische Fachkräfte und Lehrer/-innen nun auch mit dem Smartphone über die Arbeit der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. informieren. Auf der neuen Seite gibt es einen Überblick über unsere Angebote, Publikationen und Kontaktdaten. Zusätzlich wird ein QR-Code auf unseren Publikationen und auf www.thema-jugend.de den Weg zur mobilen Seite erleichtern.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) hat zwei neue Dossiers veröffentlicht. Im Dossier 1-2014 mit dem Titel „Voll breit ist noch nicht out“ steht das Thema Alkoholprävention im Jugendschutz im Mittelpunkt. Jugendliche wachsen mit der Allgegenwart und der Selbstverständlichkeit des Alkoholkonsums auf. Obwohl sie in der Regel die gesundheitsschädigende Wirkung des Alkohols kennen, scheint das Bedürfnis nach Rausch bei vielen Jugendlichen ein Teil des Lebens zu sein. Im Dossier werden Daten und Trends sowie rechtliche Regelungen zu jugendlichem Alkoholkonsum und Rauschtrinken aufgezeigt. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit alkoholpräventiver Maßnahmen aus Sicht des Jugendschutzes verdeutlicht. Hinweise auf relevante Literatur und Projekte runden das vierseitige Dossier ab. Seit vielen Jahren diskutieren Expertinnen und Experten Veränderungsbedarfe im Jugendschutzgesetz. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz hat deshalb im Sommer vergangenen Jahres eine Umfrage bei Jugendschützerinnen und Jugendschützern durchgeführt. Ziel war die Einschätzung der Fachleute zu verschiedenen Regelungen wie beispielsweise der Erziehungsbeauftragten Person, zum Aufenthalt auf öffentlichen Plätzen sowie in Gast-stätten, zur Abgabe von alkoholischen Getränken und Tabakwaren an Kinder und Jugendliche, zu Konzerten, Sport- und anderen Großveranstaltungen sowie zum Versandhandel von Alkohol und Tabak über das Internet zu erfragen. In dem Dossier 2-2014 „Regulierungsbedarf im Jugendschutzgesetz“ werden ausgewählte Ergebnisse der Befragung der Fachkräfte präsentiert. Die Dossiers „Voll breit ist noch nicht out“ und „Regulierungsbedarf im Jugendschutzgesetz“ sind – auch in höherer Stückzahl – kostenlos erhältlich bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz und stehen darüber hinaus zum Download bereit unter http://www.bag-jugendschutz.de.

Kampagnen/Initiativen

Wir alle kennen die kritischen Anfragen an die Zukunftsfähigkeit katholischer Einrichtungen und Dienste der verbandlichen Caritas. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand des Deutschen Caritasverbandes den Zukunftsdialog „Caritas 2020“ initiiert. In diesem geht es um eine aktive Auseinandersetzung über die Zukunft der verbandlichen Caritas als Teil einer sich verändernden Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft. Was sind die Anforderungen an die Organisation und ihre Mitarbeitenden, damit die Caritas als Caritas der Kirche und gesellschaftlicher Akteur auch in Zukunft ihren Dienst tun kann? Im ersten Halbjahr 2014 werden in sechs inhaltlich identischen eintägigen Workshops mit jeweils ca. 100 Beteiligten mögliche Zukunftsszenarien für die Caritas diskutiert. Ausgehend von einem Problemaufriss sollen unterschiedliche Optionen und mögliche Lösungsansätze für die Zukunft entwickelt werden. An diesen Zukunftsworkshops werden viele unterschiedliche Personen mit Leitungsverantwortung in der Caritas über ihre spezifischen Sichtweisen ins Gespräch kommen. Wir laden Sie sehr herzlich ein, an einem der Zukunftsworkshops teilzunehmen und Ihre Vorstellungen zur Zukunft der Caritas einzubringen.  Ansprechpartnerin für den Zukunftsdialog Caritas 2020: Dr. Simone Bell-D’Avis, Karlstraße 40, 79104 Freiburg, Tel.: 0761/200405

Am 8. Januar 2014 startete die diesjährige Caritaskampagne zur weltweiten Solidarität mit dem Slogan „Weit weg ist näher, als du denkst“. Unter www.globale-nachbarn.de können Sie entdecken, informieren, mitreden und mitmachen. Die Kampagnen-Website bietet Vielfalt und wird während des Jahres weiter wachsen. Mit diesem Mail möchten wir Ihnen Anregungen geben, wie Sie sich an der Kampagne beteiligen können und welche Serviceleistungen der Deutsche Caritasverband zur Verfügung stellt. Sie und Ihre Dienste/Einrichtungen haben die Möglichkeit, eigene Veranstaltungen mit Bezug auf weltweite Solidarität auf einer Online-Deutschlandkarte sichtbar zu machen. Ihre Veranstaltungsdaten (Titel, Zeit, Ort, kurze Beschreibung, Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail) können Sie mit der Bitte zur Eingabe an die Öffentlichkeitsarbeit Ihres Diözesan-Caritasverbandes oder alternativ an die Solidaritätsinitiative beim Deutschen Caritasverband  geben (per E-Mail initiative@caritas.de). Eine Mappe mit zwei Dutzend Good-Practice-Beispielen zeigt auf, wie und wo schon heute die Caritasarbeit durch grenzüberschreitende Begegnung und Solidarität geprägt ist. Download: www.solidaritätsinitiative.de.

Weit weg ist näher, als du denkst. Die Caritas-Kampagne 2014 zeigt, was hinter dem Begriff der „Globalen Nachbarn“ steht. Sie schafft Beziehungen zu konkreten Menschen, ihren Geschichten und ihren Projekten. Sie ist eine „Mitmach-Kampagne“. Anknüpfungspunkte gibt es viele: Handys in der CaritasBox sammeln, upcycling in Sozialkaufhäusern, Engagement für Flüchtlinge, Stromsparcheck, Treffpunkte für osteuropäische Haushaltshilfen, „Café international“ am Caritas-Sonntag im September, Fotoausstellung mit einem Blick auf das WM-Gastland Brasilien. Die Plakatmotive wurden von dem russischen Künstler Gordei gestaltet. Sie zeigen in farbigen Illustrationen Wechselwirkungen auf unserer globalen Welt. Entwickelt wurde die Kampagne von der Agentur BBDO proximity Düsseldorf, gefördert wird sie von der GlücksSpirale. Das Schwerpunktthema der "neuen caritas", Heft 22/2013, beschäftigt sich ebenfalls mit der Kampagne: www.neue-caritas.de Webbanner für die eigene Homepage finden Sie unter www.globale-nachbarn.de, www.globale-nachbarn.de Anfragen zur Kampagne an Barbara Fank-Landkammer, info@caritas.de

Der 100. Deutsche Katholikentag in Leipzig wird vom 25. bis 29. Mai 2016 stattfinden. Dies hat der Hauptausschuss des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Samstag, dem 8. Februar 2014, in Absprache mit dem gastgebenden Bistum Dresden-Meißen und der Stadt Leipzig beschlossen. Den Beschluss über Leipzig als Veranstaltungsort hatte die ZdK-Vollversammlung bereits im vergangenen November verabschiedet. http://www.zdk.de

Männerarbeit

Die neue Ausgabe des Newsletters „Mann Aktuell“ ist erschienen. Herausgeber ist die Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e.V., Neuenberger Str. 3-5, 36041 Fulda, Tel. 0661/73463, Fax 0661/9012899. Die aktuelle Ausgabe finden Sie unter: http://kath-maennerarbeit.de.

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Sozialberatung für Schuldner

Kompetenz statt Insolvenz. „Geld“ muss auf den Stundenplan! Fachtagung mit Workshops für Lehrer, (Schul-)-Sozialarbeiter, Jugendgruppenleiter, Mitarbeiter von Familienzentren am 20./21. März 2014 im Ludwig-Windthorst-Haus Katholische Akademie, Lingen, Kosten 119,00 € inkl. Verpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer. Eine Veranstaltung des SKM Lingen e.V. Präventionsprojekt Jugend, Geld & Konsum – Krötenwerkstatt in Kooperation mit dem Ludwig Windthorst Haus Lingen. Anmeldung: Birgit Kölker, Gerhard-Kues-Str. 16, 49808 Lingen-Holthausen, Tel.: 0591/6102-112, Fax:  0591 6102-135, E-Mail: koelker@lwh.de, Weitere Informationen: SKM Lingen e.V., Gabriele Krings, Lindenstrasse 13, 49808 Lingen, Tel.: 0591 91246-20, E-Mail: gabriele.krings@skm-lingen.de, www.kroetenwerkstatt.de.

Die Bundesagentur für Arbeit hat neue fachliche Hinweise zur Aufrechnung gemäß § 43 SGB II erlassen. Sie beinhalten u.a. klarstellende Ergänzungen zur auszuübenden Ermessensentscheidung, zur Aufrechnungshöchstgrenze von 30 % sowie Berechnungs-beispiele hierzu. Bundesagentur für Arbeit: Hinweise zur Aufrechnung gem. § 43 SGB II http://www.harald-thome.de.

Der Basiszinssatz nach § 247 BGB wurde von der Bundesbank turnusgemäß neu festgesetzt und beträgt seit dem 01.01.2014 nur noch (-) 0,63 %. Somit beläuft sich der Verzugszinssatz für Verbrauchergeschäfte nach § 288 Abs. 1 BGB auf 4,37 %. So niedrig war der Verzugszinssatz seit seiner Einführung im Jahr 2002 noch nie gewesen und liegt bereits zum dritten Mal in Folge deutlich im Minusbereich

Reform des Prozesskosten- und Beratungshilferechts zum 01.01.2014. Mit Wirkung vom 01.01.2014 wurde die Eigenbeteiligung in der Prozesskostenhilfe spürbar angehoben, um die Länderhaushalte zu entlasten. In einem Beitrag für den Infodienst Schuldnerberatung stellt Prof. Dr. Zimmermann, Evangelische Hochschule Darmstadt, das alte und das neue Recht gegenüber und gibt Hinweise, was in der Beratungspraxis zukünftig beachtet werden muss.
Änderungen in der Prozesskostenhilfe im Jahr 2014. Weiter wird im Infodienst auch ein entsprechender Rechenbogen zur Berechnung der Prozesskostenhilfe zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter: Haufe Online Redaktion http://www.haufe.de.  Neues Prozesskosten- und Beratungshilferecht juris.de: http://www.juris.de.

Die Schuldnerberatung der Caritas in Neubrandenburg hat drei neue Video-Clips zur Schuldnerberatung und Schuldenprävention produziert. Die mit Musik unterlegten Clips sollen „Herz und Verstand‘ ansprechen. Sie stehen zum Download für die eigene Präventionsarbeit vor Ort zur Verfügung. Diese kurzen Videos sind in dem Kanal ‚Schulden verstehen‘ bei dem Video-Portal Vimeo zu finden: https://vimeo.com

Die kommende Fachwoche Schuldnerberatung findet vom 05. bis 09. Mai 2014in Bad Saarow zum Leitthema: „Soziale Schuldnerberatung zukunftsfähigmachen?“! (Arbeitstitel) statt. Inzwischen haben uns schon einige Referenten mit sehr interessanten Beiträgen zugesagt: U.a. werden wir einen Vortrag von Felix Nuss hören, der sich mit dem Thema „Soziale Arbeit und freier Wille“ befasst, wie auch ein Beitrag von Professor Heinz Bude zum Thema „Handlungslogiken von armen und ausgegrenzten Menschen“ und Professor Stephan Rixen zur Frage der Finanzierung in der Schuldnerberatung. Frau Dr. Ulrike Kostka, Diözesandirektorin des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin, hat ein erweitertes Grußwort zugesagt und wird dabei auch auf ethische Fragestellungen der sozialen Schuldnerberatung eingehen.

Rund ums SGB

„Soziale Arbeit“, Ausgabe 12/2013, die Zeitschrift für soziale und sozialverwandte Gebiete, beschäftigt sich unter anderem mit:

  • Maunel Malcherowitz, Martin Albert: Community Gardening – Perspektiven für eine moderne Quartiersentwicklung
  • Anne Schreiber: Strukturierung von Prozessen – Ein Schlüssel im Umgang mit Unsicherheit in der sozialen Arbeit
  • Christoph Karlheim, Hermann T. Steffen: Neue Medien und Selbsthilfe – Bürger- und Patientenbeteiligung zwischen Expansion und Kompression
  • Wolfgang Müller: Der Erinnerung Gesichter geben – Widerstand in der Sozialen Arbeit
  • Ralph-Christian Amthor: Widerstand als Projekt der Erinnerung – Verlauf und Ergebnisse des Vorhabens

Soziale Arbeit wird herausgegeben vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), Bernadottestr. 94, 14195 Berlin, Telefon 030/839001-0 Fax: 030/8314750 www.dzi.de, E-Mail sozialinfo@dzi.de.

Die Zeitschrift „Sozialwirtschaft“ Zeitschrift für Führungskräfte in sozialen Unternehmungen beschäftigt sich in ihrer Ausgabe 6/2013 mit folgenden Themen:

  • Design Thinking Wie man auf neue Gedanken kommt
  • Interview „Die Sozialwirtschaft braucht die europäische Perspektive“
  • Fachkräftemangel Abwarten ist keine Lösung
  • Sozialpolitik Ziel ist eine Stärkung der Branche
  • Finanzen Fundraising statt Spendenwerbung
  • Datenschutz Wir haben etwas zu verbergen
  • Marketing Wie man Video produziert

Herausgeber: Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V., Oranienburger Straße 13-14, 10178 Berlin, Telefon: 030/24089-0, Fax: 030/24089134, E-Mail info@baf-wohlfahrt.de , Internet: www.bagfw.de

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Straffälligenhilfe

Nach Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 20.06.2013 (IX ZB 50/12) BGH-Urteil ist das durch Gutschriften von Arbeitsentgelt gebildete Eigengeld des Strafgefangenen pfändbar. Die Pfändungsfreigrenzen der §§ 850c, 850f und 850k ZPO sind nicht anwendbar.
Nach dem zugrundeliegenden Sachverhalt erhielt ein Strafgefangener aufgrund von Arbeitsleistung ein monatliches Arbeitsentgelt. Dies wurde teilweise seinem Hausgeldkonto und zum anderen auf sein Eigengeldkonto gutgeschrieben. http://juris.bundesgerichtshof.de.

Online-Beratung für Angehörige. Freiheitsentzug greift tief in das Leben ein. Nicht nur in das des Verurteilten. Auch Lebenspartner, Kinder, Angehörige und Freunde sind teilweise erheblich mitbetroffen. Die Freie Straffälligenhilfe reagiert darauf seit langem mit Beratungsmöglichkeiten vor Ort. Gegenwärtig erweitert sich das Angebot zunehmend durch Online-Portale, die anonymisierte Beratung via Internet ermöglichen http://www.bag-s.de.

Literaturhinweis: Heinz Cornel (Hrsg.), Lydia Halbhuber-Gassner (Hrsg.), Cornelius Wichmann (Hrsg.): Strafvollzug, Straffälligenhilfe und der demografische Wandel. ISBN 978-3-7841-2460-5. 1. Auflage, Oktober 2013, Kartoniert/Broschiert, 132 Seiten, 16,90 €. Der demografische Wandel macht sich auch in der Straffälligenhilfe bemerkbar: Es werden immer weniger junge Menschen verurteilt, und die Zahl älterer Menschen, die in den Gefängnissen sitzen und nach oft langjähriger Inhaftierung ohne eine soziale Perspektive entlassen werden, steigt. Dieses Buch leistet eine Analyse aktueller Trends und bisheriger Entwicklungen in der Straffälligenhilfe, erörtert mögliche Änderungen und schlägt Lösungswege vor.

Sucht/Drogen 

Das Bundeskabinett hat am 15. Januar dem Vorschlag des Bundesministers für Gesundheit Hermann Gröhe zugestimmt, die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler zur Beauftragten der Bundesregierung für Drogenfragen zu berufen. Frau Mortler wird in der 18. Legislaturperiode als Beauftragte der Bundesregierung die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten. Die Ausrichtung in der Drogen- und Suchtpolitik mit den Säulen von Prävention, Beratung und Behandlung, Maßnahmen zur Schadensreduzierung sowie gesetzlichen Regulierungen zur Angebotsreduzierung hat sich nach Ansicht Mortlers in Deutschland bewährt. Ein wichtiges Anliegen ist ihr, die Situation von Kindern aus suchtbelasteten Familien zu verbessern.

Sucht ist eine Familienkrankheit. Aus Forschungen ist bekannt, dass Sucht in Familien wie ein tödliches Erbe über Generationen hinweg weitergegeben wird. Bekannt ist aber auch, dass solche familiären Kreisläufe zu durchbrechen sind. Der Schlüssel liegt in der Kindheit. Überall, wo Kinder aus suchtbelasteten Familien liebevolle Zuwendung, Sicherheit und gute erwachsene Vorbilder finden, werden sie in ihrem Selbstvertrauen gestärkt. Damit steigen die Chancen, dass sie aus dem Kreislauf eines destruktiven Familienerbes aussteigen und sich zu gesunden Erwachsenen entwickeln können – frei von Sucht oder psychischen Krankheiten. Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Gesundheitssystem, Jugendhilfe, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe stehen vor der Herausforderung, für diese Kinder sichere Orte zu schaffen, an denen sie eine entsprechende Unterstützung erfahren. Bundesweit werden zwischen dem 9. und 15. Februar wieder viele Veranstaltungen und Aktionen laufen. Alle Informationen hierzu und Tipps, wie jedermann an der Aktionswoche teilnehmen kann, finden sich auf der Website www.coa-aktionswoche.de. Die Aktionswoche ist ein Gemeinschaftsprojekt von: NACOA Deutschland e.V. Berlin, Kunst gegen Sucht e.V. Düsseldorf, Such(t)- und Wendepunkt e. V. Hamburg.

Rauchen verursacht nach Angaben der Bundesregierung jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. So schlügen die Ausgaben zur Versorgung von Krankheiten und gesundheitlichen Problemen, die auf das Rauchen zurückzuführen sind, geschätzt mit 7,5 Milliarden Euro jährlich zu Buche. Was die durch Tabakkonsum verursachten gesamtwirtschaftlichen Kosten betreffe - Erwerbsunfähigkeit, Frühverrentung und Todesfälle einbezogen -, müsse von 21 Milliarden Euro pro Jahr ausgegangen werden, schreibt die Regierung in ihrer Antwort http://dip21.bundestag.de auf eine Kleine Anfrage http://dip21.bundestag.de der Fraktion Die Linke. Nach Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) sei davon auszugehen, dass in Deutschland jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben, darunter etwa 3.300 an den Folgen des Passivrauchens. Die Repräsentativbefragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigten allerdings, dass sich der Raucheranteil unter den zwölf- bis 17-jährigen Jugendlichen innerhalb von zehn Jahren mehr als halbiert habe, von 27,5 Prozent im Jahr 2001 auf zwölf Prozent im Jahr 2012.

Empfehlung des Fachverbandes Drogen- und Suchthilfe e.V. für ein Übergangsmanagement bei Suchtkranken im Justizvollzug verabschiedet. Der fdr+Vorstand hat Empfehlungen für ein Übergangsmanagement bei Suchtkranken im Justizvollzug verabschiedet. Sie beruhen darauf, dass Suchtgefährdeten oder abhängigkeitskranken Menschen ein angemessenes Angebot bei der Entlassung aus dem Justizvollzug gemacht werden muss. Das ist für die Suchthilfe eine Herausforderung, die mit Hilfe der vom fdr+ verabschiedeten Positionen gemeistert werden kann. In der Zeit unmittelbar vor und nach der Entlassung aus dem Justizvollzug hat der Eingliederungsprozess gerade bei abhängigkeitskranken Menschen eine herausragende Bedeutung. Die in der Regel wohnortferne Unterbringung in einer Justizvollzugsanstalt macht eine strukturelle und einzelfallbezogene Kooperation zwischen Justiz, Leistungsträgern und Einrichtungen der Suchthilfe erforderlich. Diese sollten in verbindlichen Standards zum Übergangsmanagement konkretisiert werden. Suchthilfe muss (auch) eine sorgfältige und möglichst kontinuierliche Betreuung und Begleitung von Inhaftierten vor, während und nach der Entlassung aus der Haft durch „externe Suchtberatung" oder in Abstimmung mit dem Sozialdienst im Justizvollzug sicherstellen. Das fdr+ Positionspapier Übergangsmanagement finden Sie unter folgendem Link: http://fdr-online.info.

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Verschiedenes

Armutslöhne haben eine wichtige Funktion“, aktuelles Interview mit Prof. Helga Spindler zur Funktion von Armutslöhnen in der Telepolis. Infos: http://www.heise.de.

In nicht einmal mehr vier Monaten findet das große 5-Tage-Ereignis in Regensburg, der Katholikentag, statt. Mit einer großen Pressekonferenz hat der Katholikentag die Highlights des Programms vorgestellt. Sicher ist, es wird spannend und kontrovers. Die Highlights zum NachLESEN, NachSEHEN und –HÖREN nun in diesem Newsletter. Übrigens: Alle Beiträge können Sie kostenlos anfordern unter presse@katholikentag.de. Das gesamte Programm in Buchform gibt es ab April. Herunterladen von der Katholikentagswebseite können Sie es bereits ab März. Neugierig machen möchte ich Sie auf die App, die bald erscheint: Zahlreiche Suchfunktionen schneidern Ihnen Ihr individuelles Programm zurecht, sie ist natürlich kostenlos. Freuen dürfen Sie sich auch schon auf die Bettenaktion! 4.000 Gäste zählen auf die Oberpfälzer Gastfreundschaft. Mit einem großen Fest und vielen Aktionen startet am 7. Februar die Kampagne.

Auf der Website der DBK wurde die Zusammenfassung der Antworten aus den deutschen (Erz-)Diözesen auf die Familien-Umfrage des Vatikans online gestellt. http://www.dbk.de.

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Wohnraum/Wohnungslose 

Zur Zeit liegen in dieser Rubik keine Meldungen vor.

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Verbandsinterne Informationen des SKM 

Der Umzug des SKM-Bundesverbandes ist inzwischen abgeschlossen und so langsam normalisiert sich der Geschäftsablauf. Hier noch einmal die wichtigsten Anschriften, Telefonnummern und Mailadressen.
SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland –
Bundesverband e.V.
Sternstraße 71 – 73
40479 Düsseldorf
Tel.: 0211/233 948-0
Fax: 0211/233 948-73
Durchwahlen:
70        Herr Buttgereit, buttgereit@skmev.de
71        Frau Finke, finke@skmev.de
72        Fax Frau Dannhäuser, Frau Loch, Herr Klaes
73        Fax Herr Buttgereit, Frau Finke
74        Frau Dannhäuser, dannhaeuser@skmev.de
75        Herr Klaes, klaes@skmev.de
76        Frau Loch, loch@skmev.de

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Verbandsinterne Informationen der VKD

Ehrungen
Am 6. Januar 2014 wurde Alfred Brockes von der Vinzenz-Konferenz Wittlich durch den Präsidenten der Vinzenz-Gemeinschaft für seine langjährige Tätigkeit mit der Urkunde des Verbandes geehrt.

Der Umzug der Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V. ist inzwischen abgeschlossen und so langsam normalisiert sich der Geschäftsablauf. Hier noch einmal die wichtigsten Anschriften, Telefonnummern und Mailadressen.
Gemeinschaft der Vinzenz-Konferenzen Deutschlands e.V.
Sternstraße 71 – 73
40479 Düsseldorf
vinzenz@skmev.de
Tel.: 0211/233 948-0
Fax: 0211/233 948-72
Durchwahlen:
75       Herr Klaes, klaes@skmev.de
76       Frau Loch, loch@skmev.de

Bundesgeschäftsstelle 

Hier die voraussichtlich nächsten Erscheinungstermine:

  • KuNo 3/2014           14. März 2014
  • KuNo 4/2014           11. April 2014
  • KuNo 5/2014           15. Mai 2014
  • KuNo 6/2014           17. Juni 2014

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Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Registernummer VR 3385 eingetragen.

Vertretung des Vereins
Der Verein wird gesetzlich vertreten durch den Generalsekretär Stephan Buttgereit oder durch die Vorsitzende/den Vorsitzenden des Vorstandes, bei deren/dessen Verhinderung durch die stellvertretende Vorsitzende/den stellvertretenden Vorsitzenden, jeweils zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
Der SKM ist Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Disclaimer
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